Versammlungen.
Deutsche Gesellschaft für volkstümliche Naturkunde. Donnerstag, den 28. Februar, abends 72 Uhr( pünktlich), im Hörsaal des tgl. Museums für Bötterkunde, Königgrägerstr. 120: Projettions- Bortrag bes Afritas reisenden Herrn C. G. Schillings über„ Wilde Tiere in Freiheit photographiert".
Einstellung der Boxerjagden?
8. Straflammer des Landgerichts I unter Vorsitz des Langerichtsdirektor Rösler statt. Die Oeffentlichkeit wurde ausgeschlossen, die Dinge, die dort zur Sprache tamen, interessierten jedoch die Polizei in so In der öffentlichen Versammlung, die am Dienstag bei hervorragendem Maße, daß in ihrem Auftrage zwei Stenographen Sachon, Müllerstraße, stattfand, verlangte der überwachende Polizeidie Verhandlung aufnahmen. Während der lezteren entwickelten auf lieutenant die Entfernung der Frauen aus dem Saal. Als dem Korridor sich lebhafte Unterhaltungen zwischen den jugendlichen man diesem außergewöhnlichen Verlangen des Beamten nachBeuginnen, die ihre Erlebnisse seit ihrem legten achtwöchigen Aufenthalt gekommen war, hielt Reichstags- Abg. H. Sachse einen Vortrag auf dem Gericht mit vielem Behagen austauschten. Auguste Callies über: Moral und Politit der herrschenden Klassen". trägt stolz an ihrem Finger einen Verlobungsring und versicherte den Nach dem mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag wurde von Wie den North China Daily News" aus Peking gemeldet wird, andren Mädchen, daß sie jetzt solide und ordentlich geworden sei und der start besuchten Versammlung eine Resolution angenommen, durch demnächst dramatischen Unterricht nehmen und nach Wien gehen die sich die Anwesenden verpflichteten, für den Wahlverein und den soll Graf Waldersee Befehl zur Einstellung der Strafwolle. Hedwig Ehlert freute sich ihres Daseins; sie hat die ungaft- Vorwärts" zu agitieren. Außerdem beauftragte die Versammlung expeditionen gegeben haben. Hoffentlich bestätigt sich die Meldung! An eine Heimfehr lichen Räume der Erziehungsanstalt, der sie überwiesen den Einberufer, gegen das Vorgehen des überwachenden Beamten des Expeditionscorps fann freilich nach den der neuen worden war, verlassen und ist zu ihrer Mutter zurückgekehrt. Beschwerde einzureichen. Nachdem die Versammlung geschlossen war, Beide warten nun auf das Schicksal ihres wegen Erpressung forderte der Beamte auch noch die Versammlungsteilnehmer zum Chinaanleihe beigegebenen Erläuterung noch lange nicht gedacht werden. angeklagten Vaters, welches sich am 13. März entscheiden soll. sofortigen Verlassen des Saals auf und ließ, als Köpfungen. Auch die unverehelichte Marie Erhardt gehörte zu dieser Gruppe diesem Verlangen nicht schnell genug nachgekommen wurde, den Ein Telegramm aus Peking meldet: Die Hinrichtung von von Beuginnen, ebenso die Tänzerin Nanny Vieweg. Der Groll Saal durch offenbar vorher bereit gehaltene Schußleute räumen. Tichi- Chong Chi und Ticheng Yu fand gestern nachmittag der letteren gegen die als Zeugin vorgeladene Martha Schnör wange teilte sich im Laufe des Vormittags auch den übrigen jugendDie Bau- Hilfsarbeiter hielten am Dienstag in Kellers Saal 3 Uhr in Gegenwart der elf Wertreter der Mächte, Die lichen Beuginnen mit, so zwar, daß es zu einem regelrechten Handgemenge eine start besuchte Bersammlung für beide Organisationsrichtungen fowie amerikanischer, japanischer und deutscher Truppen statt. tam, als die Schnörwange, welche ungünstig über die Angell. Krüger ab. Auf der Tagesordnung stand die Beratung eines Lohntarifs Berurteilten wurden enthauptet und legten großen Sie erklärten, sie seien glüdlich, wenn ausgesagt hatte, vorübergehend den Gerichtssaal verließ. Von den drei für das Jahr 1901. Wie der Referent Gustav Behrend mut an den Tag. Angeklagten war Frau Krüger am meisten, Frau Hausmann berichtete, haben die Unternehmer die Vertreter der Arbeiterorganis ihr Tod die Rüdtehr der verbündeten Truppen nach am wenigsten belastet. Die erstere hat seit Jahren ihre Wohnungen sation ersucht, mit ihnen wegen Festsegung der Lohn- und Arbeits- ihrer Heimat und die Südkehr des Kaisers nach Peking für sogenannte Lebemänner zur Verfügung gestellt und junge Mädchen, bedingungen für 1901 in Unterhandlung zu treten. Die Lohn zur Folge haben würde. Grundlage die Leider werden die patriotischen Wünsche der Opfer christlicher die kaum dem Kindesalter entwachsen waren, den Lüsten dieser Lebe- tommission hat darauf gefragt, auf welcher männer dienstbar gemacht. Die Angeklagte Meyer hat den Verkehr Unternehmer einen neuen Vertrag zu schließen gedenken, und, nach- Rache fich nicht erfüllen. Ein Special- Telegramm des Lokal- Anzeiger" behauptet im der jungen Zeugin Erhardt mit zwei Herren aus den sogenannten dem ihr die Bedingungen, welche der Unternehmerverband besseren Kreisen" vermittelt. Am glimpflichsten lag die Sache bei aufgestellt hat, mitgeteilt wurden, dieselben als unannehmbar be- Gegensatz zu der obigen Meldung, daß die sehr vornehm aussehenden Frau Hausmann, welche in einigen Fällen der gewöhnlichen Wohnungs- zeichnet und erklärt, die Arbeiter würden bis zum 1. März ihre Opfer bereits halbtot auf der Richtstätte angekommen feien. fuppelei geständig war, ohne daß dabei schwerwiegende Momente eignen Forderungen einreichen. Was die Unternehmer gewähren Ticheng- Yu habe den Eindruck gemacht, sich durch Opium betäubi zu Der Staatsanwalt beantragte gegen Frau Krüger wollen, ist der Hauptsache nach folgendes: a) Lohnarbeit: haben. Man wird abwarten müssen, welche Meldung der Wahrheit mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit, die darin liegt, daß so Pro Stunde für gewöhnliche Banarbeit 35-40 Bf., für Wassertragen, entspricht. Vermutlich wird man sich ja die Gelegenheit zu einigen Momentaufnahmen junge Mädchen, von denen das eine kurz vor der Einsegnung Rüsten 2c. 45 Pf., für Stein- und Kalfträger 45-60 Bf. interessanten photographischen Jedenfalls stimmten bisher alle gestanden, moralisch verdorben und auf den Weg des Lasters geleitet b) accordarbeit: Für 1000 Steine nebst Mörtel 2,25 M. bis nicht haben entgehen lassen. werden, zwei Jahre Gefängnis, gegen die Angeklagte Meyer zur Höhe von 0,55 Meter über dem Terrain, darüber hinaus sollen Meldungen darin überein, daß die Chinesen den Tod nicht sechs Monate, gegen Frau Hausmann zwei Monate für die Stockwerke Zuschläge gezahlt werden, die nach einem Einheits- fürchten. Gefängnis. Der Gerichtshof verurteilte Frau Krüger zu einem preise von 25 Pf. für den steigenden Meter zu berechnen sind, und Jahr, die unverehelichte Meyer zu vier Monaten, Frau für das Dachgeschoß soll eine Bulage von 1,25 M. gezahlt werden. Wochen das Material mehr als 35 Meter vom Leitergang entfernt ausmann, als die am wenigsten belastete, zu zwei 23'och en lagert, erfolgt für jede weiteren 10 Meter Entfernung ein Buſchlag von 30 Pf. pro 1000 Steine. Tragen von Kalksteinen und Mörtel zu 1 Kubikmeter Mauerwerk 1 M., zu 1 Quadratmeter Rappuzz 5 Pf. Das Tragen von Verblendsteinen unterliegt besonderer Bereinbarung.
obwalteten.
Gefängnis.
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Diese Lohnfäße erklärte der Referent für unannehmbar, da gegenwärtig schon erheblich höhere Löhne gezahlt werden. Die Lohnkommission hat daher einen Tarif ausgearbeitet, dessen hauptsächlichste Forderungen folgende find:
a) Lohnarbeit: Minimallohn für gewöhnliche Arbeit 45 Bf. pro Stunde, für Rüster, Wasserträger, Kalfschläger 2c. 50 Pf., für Steine- und Kalftragen im Keller und Erdgeschoß 60 Pf., für jedes weitere Stockivert 5 Pf. Zulage. Für Fundamentierung im Wasser und andre außergewöhnliche Arbeiten 25 Broz. Zuschlag.
b) Buzerträger: An Vorderfaçaden bei 5 Puzern, an Sinterfaçaden bei 4 Buzern, im Innern bei 3 Bugern je ein Träger bro Tag 7 M. Bei stärkereft Buberkolonnen sind zwei Träger einzustellen. Die Arbeitszeit beträgt 9 Stunden.
des
Den„ North China Daily News" wird aus Peking , den 25. Februar, telegraphiert, China verweigere die Ratifizierung von Artikel 7 ite russisch- chinesischen Abkommens, und ferner gemeldet, nach Mitteilungen aus chinesischen Quellen von Peking , den 24. Februar, hätten Jingnien und Tschaoschutschiao Selbstmord vollführt. Der Hof habe Juanschikai befohlen, eine große Truppenabteilung aus Schantung abzusenden, um das chinesische Militär in der Unterdrückung des Aufstands in Kansu zu unterstützen.
werden.
Tehte Nachrichten und Depeschen. Aus dem östreichischen Abgeordnetenhause. Wien , 27. Februar. ( W. T. B.) Abgeordnetenhaus.( Schluß.) Im weiteren Verlauf der Sigung gelangt der Dringlichkeitsantrag des Abgeordneten Breiter betreffend die Wahlen in Galizien zur Verhandlung. Breiter begründet seinen Antrag und erklärt, diese Wahlen seien unter Erpressungen und Mißbräuchen der Amtsgewalt zu stande gekommen. Gicowski erklärt, der Polenklub c) Accordarbeit: Kalfsteine mit Kalf zu tragen pro Kubik- habe selbst ein großes Interesse an der Prüfung der Wahlen, meter 1 M., für den Kalt allein pro Rubikmeter 50 Pf., für 1000 doch müsse diese ruhig und fachlich durchgeführt Mauersteine nebst Salt im Keller 2,50 M., im Erdgeschoß 3,50 M., Daszinsky greift die politischen Beamten in Galizien heftig an. an der Spize der Landesim ersten Stockwert 4,50 M., im zweiten Stockwert 5,75 M., im Der Ministerpräsident erfärt, die dritten Stockwerk 7 M., im vierten Stockwerk 8,25 W., im Dach verwaltung in Galizien stehenden Organe gäben sich die größte Mühe, geschoß 9,75 M. Ist zum Parterre eine halbe Leiter zu steigen, so die ihnen unterstehenden Organe anzuleiten, unparteiifch vorzugehen. erfolgt eine Zulage von 50 Pf., find die Stockwerke höher wie Der Reduer des Bolenklubs Eugen Abrahamowitsch erklärt, der Polen4 Meter, so erfolgt eine Zulage von 25 Pf. Ist das Material klub werde gegen den Dringlichkeits- Antrag stimmen mit Rücksicht den allgemeinen Grundsatz, wegen der Arbeitsfähigkeit weiter als 20 Lastschritte vom Aufgang entfernt, so erfolgt eine auf Bulage von 50 Pf., find die Steine schwerer wie 6 Pfund, so ist des Hauses gegen die Dringlichkeit solcher Dringlichkeits- Anträge eine Zulage von 50 Bf. zu zahlen. Bei föniglichen und städtischen zu stimmen, er wünsche jedoch eine ftrenge Untersuchung der anDas Haus lehnt den Dringlichkeitsantrag Banten , die besonders hohe Gtodwerte haben, sind 1,50 M. Zulage gegebenen Vorfälle. für 1000 Steine zu gewähren. Die Arbeitszeit ist so einzurichten, ab, worauf die Sigung nach Erledigung einiger Formalien un wie bei den übrigen Bauarbeitern, höchstens darf dieselbe eine halbe 7 Uhr abends geschlossen wird. Stunde früher beginnen wie die der Maurer. Ueberstunden-, Nacht- Heute fand eine Besprechung der Obmänner der deutschen und Sonntagsarbeit darf nur in dringenden Notfällen geleistet werden. Wolfspartei, der deutsch - fortschrittlichen Partei, des verfassungstreuen Andre Abschnitte des Tarifs regeln die Arbeitsleistung sowie Großgrundbefizes und der Christlichsocialen statt, in welcher ihrem sonstige Einzelheiten. ausgegebenen Communiqué zufolge übereinstimmend anerkannt wurde, daß die parlamentarischen Verhältnisse baldigst einer Klärung bedürfen.
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Achtstundentag für Bergarbeiter in England. London , 27. Februar.( W. T. B.) Im Unterhause wurde die zweite Lesung des Gesezes, durch welches der Achtstunden- Arbeitstag für Bergarbeiter eingeführt wird, mit 212 gegen 199 Stimmen angenommen.
Auf eine Anfrage bestätigte Unterstaatssekretär Cranborne, daß zwischen der Somali- Expedition und Aufständischen ein ZuſammenCranborne fügte hinzu, die Verluste der stoß stattgefunden hat. Aufständischen würden auf 250 Mann geschätzt.
Aus den Geheimniffen der Kasernenstube. Vor dem Kriegsgericht stand der Unteroffizier Strohwisch von der 5. Compagnie des Königin- Elisabeth- Garderegiments, um sich wegen Mißhandlung eines Untergebenen zu verantworten. Strohwisch hatte eines Tags das Gewehr des Grenadiers Biege revidiert und dabei bemerkt, daß es nicht genügend geputzt war. In seinem Unmut darüber stieß er den genannten Grenadier mit dem Kolben heftig ins Gesicht. Der Angetlagte stellte die Sache so dar, als ob er nur aus Unachtsamkeit dem Grenadier ins Gesicht gekommen wäre und seine Angabe fand auch bei dem Gemißhandelten, der als Zeuge auftrat, eine Bes stätigung. Der Gerichtshof schenkte den Ausführungen des Manns Glauben, und der Verhandlungsführer erhob sich, um dem Zeugen den vorgeschriebenen Eid abzunehmen. Wie stets ermahnte der Richter den vor ihm Stehenden, jetzt noch vor Ablegung des Eids sich zu befinnen, ob er die reine, volle Wahrheit gesagt, nichts hinzugesezt nnd nichts wiffentlich verschwiegen habe. Da aber, als der Eid abgenommen werden sollte, schwieg der Zeuge, der blaß und zitternd vor seinem Richter stand und vermochte auf alle die eindringlichen Fragen und Ermahnungen des Verhandlungsführers und des Staatsanwalts vor innerer Erregung kein Wort hervorzubringen. Dann aber mit einem scheuen und furchtsamen Blick nach dem auf der Anklagebant sigenden Unteroffizier, gleichsam als ob er unter dem geheimen Bann des Vorgesezten stände, erzählte der Rekrut leise und zögernd, daß er auch noch von Strohwisch geohrfeigt worden sei. Und weiter hat Ihnen der Unteroffizier nichts gethan?" fragten Ankläger und Berhandlungsführer gleichzeitig wie aus einen Munde. Dann Hat mich der Herr Unteroffizier mit einem Besenstiel geichlagen, als ich aus Furcht vor weiteren Ohrfeigen nach der Thür zu flüchtete." Was geschah Ihnen dann?" inquirierte der Verhandlungsführer aufs höchste erregt weiter. Dann hat der Unteroffizier das Seitengewehr gezogen und mich damit mißhandelt," bekannte nunmehr 3. Von dem nächsten Beugen, einem Polen , wurde nach vielen Mühen eine Bestätigung der Angaben des Gemißhandelten gegeben, während ein andrer Zeuge erklärte, er habe die Stube verlassen, als sein Kamerad den Kolbenstoß erhielt. Nun trat wieder der Grenadier Ziege Der Referent betonte, daß die Aufstellung eines Accordtarifs bor und bekannte, daß Stubentameraden, welche den ganzen keineswegs die Auerkennung der Accordarbeit bedeute. Dieselbe werde Auftritt von Anfang bis zu Ende mit anim Princip bekämpft und nur so lange geduldet, als ihre gänzliche Sollten die Unternehmer gesehen, ihm heute morgen noch erklärt hätten, daß, falls er Abschaffung noch nicht durchführbar sei. vor dem Gerichtshof nur die Sache wegen des Kolbenstoßes an- den vorstehenden Tarif nicht anerkennen, dann würden die Arbeiter geben würde und die andren Mißhandlungen zu verschweigen ge- lieber auf den Abschluß eines Vertrags verzichten, als sich mit einem dächte, sie ihn sofort wegen wissentlichen Meineids denunzieren niedrigeren Tarif begnügen. Derselben Ansicht geben sämtliche würden. Jetzt endlich gab der Angeklagte das System des bart- Diskussionsredner Ausdruck. Einige derselben stellten noch weiter nädigen Leugnens, das er bis dahin beobachtet, auf. Er gestand gehendere Forderungen wie die Lohnkommission. Die Versammlung feine Vergehen gegen Biege in vollem Umfange ein. In seinem beschloß, daß der vom Referenten vorgelegte Lohntarif für 1901 zur Plaidoyer meinte der Staatsanwalt, der Angeklagte sei aus Durchführung zu bringen, auf der Grundlage desselben mit den einer Unteroffizierschule hervorgegangen, wo die jungen Lente ziemlich Arbeitgebern zu unterhandeln, feineswegs unter einen Minimallohn streng behandelt würden. Jetzt, wo er Borgesetzter fei, habe er von 45 Pf. hinunterzugehen, und den Bauarbeitern von dem Erumeingedent seiner Erziehung sein Mütchen an den wehrlosen Unter- gebnis der Verhandlungen seiner Zeit Mitteilung zu machen ist. gebenen fühlen wollen. Er beantrage daher wegen fortgesetter Berlin , 27. Februar.( W. Z. B.) Generalfeldmarschall Graf Die Kleber( Tapezierer) hatten am 26. Februar im Lokal des Mißhandlung eines Untergebenen und teilweisen Mißbrauchs der Dienstwaffe gegen St. 45 Tage Gefängnis, sehe jedoch mit Rücksicht Herrn Jannascht, Inselstraße, eine öffentliche Versammlung. Auf Waldersee meldet am 26. aus Peking : Am Antfuling Paß hat der Tagesordnung stand:„ Die Antwort der Inmung auf den Antrag, eine Patrouille von 8 Mann unter Lieutenant Strödel( vom auf die große Jugend des Angeklagten von einer Degradation Tarifrevision betreffend, und unsre Stellungnahme dazu." Straffer 3 Infanterie- Regiment) den Angriff von 180 Mann regulärer ab. Nach längerer Beratung erkannte der Gerichtshof auf dieses referierte. In der Innungsversammlung vom Tage vorher sei man Truppen abgewiesen, wobei die Chinesen 20 Mann verloren. über seine Anregung, sich mit dem Tarif der Seleber zu beschäftigen, Paris , 27. Februar.( W. T. B.) Der Minister des AusEs ist erreicht. Die Verfrommungs- Verordnung für Schleswig - binweggegangen. Der Obermeister habe ein Eingehen darauf wärtigen teilte dem Deputierten Dechanelles mit, daß er deffen AnHolstein und den§ 10 des preußischen Breßgefeges sollten mehrere abgelehnt, weil der Innungsvorstand angeblich über die Einzel- frage betreffend die Dauer der französischen Expeditiön nach nicht unterrichtet worden sei. Demgegenüber sei China am nächsten Montag in der Kammer beantworten werde. Parteigenossen durch Verteilen von socialdemokratischen Druckschriften heiten daß bereits Vertreter der Kleber gemein Unter den Hafenarbeitern von Marseille ist eine neue Ausstandsam Sonntag übertreten haben. Ihre Vergehen sollten bestehen erstens in hervorzuheben, der Verrichtung einer öffentlich bemerkbaren Arbeit und zweitens in der schaftlich mit verschiedenen Unternehmern über die Tariffrage bewegung im Gange. Das 4000 Mitglieder zählende internationale öffentlichen Verteilung von Druckschriften ohne vorherige polizeiliche verhandelt hätten, daß weitere Verhandlungen dadurch genügend vor Arbeitersyndikat verlangt einen achtstündigen Arbeitstag und für die Erlaubnis. Die Angeklagten wurden in zweiter Instanz zu Geldstrafen bereitet seien und daß die betreffenden Unternehmer den Innungs- fremden Arbeiter dieselbe Behandlung wie für die einheimischen. Montceau les Mines , 27. Februar. ( B. B.) Der Grubenverurteilt, indem ausgeführt wurde: Das preußische Breßgefek, borstand hätten unterrichten wollen. Wenn er dies berücksichtige, so er werde, falls die Gesellschaft von dessen§§ 9 und 10 noch Rechtstraft hätten, sei allerdings von tomme Redner zu dem Schluß, daß die Herren vom Innungsarbeiterkongreß erklärte, den Angeklagten nicht übertreten worden, da sie die Druck- vorstande die Tarifangelegenheit der Kleber nur zu verschleppen Montceau les Mines nicht nachgebe, die Regierung auffordern, schriften in den Häusern, also nicht öffentlich verteilt trachteten. Was sei n zu thun? Von einer allgemeinen Fest die Kohlengruben binnen 48 Stunden zu verstaatlichen und dies hätten. Dagegen müsse ein Vergehen gegen die zum Schutz der legung des Tarifs müsse Abstand genommen werden, denn es fei jezt vom Parlament bestätigen laffen. äußeren Heilighaltung der Sonn- und Feiertage erlaffene Ober- erwiesen, daß die Inmung gar nicht geneigt sei, die Lohn- und Arbeits- London, 27. Februar.( W. T. B.) Lord Kitchener telegraphiert Präsidialverordnung, welche für Sonn- und Feiertage öffentlich bemert- verhältniffe in Gemeinschaft mit den Gehilfen zu regeln. Es aus Middelburg von heute, General French habe über folgende nur übrig für die Kleber, die schon weitere von ihm bis zum 25. Februar gemachte Beute berichtet: bare Arbeiten verbiete, angenommen werden. Eine derartige Arbeit, bleibe augenblicklich die geeignet gewesen sei, das religiöse Gefühl des Publikums zu stören, voriges Jahr durch Unterschrift anerkannten Tarifpreise überall, wo Eine Neunzehnpfünder Kanone, eine Haubige, ein Magimgeschüz, hätten die Angeklagten verrichtet, da sie mit großen Pateten Drud- fie nicht gezahlt würden, zur Anerkennung zu bringen, eventuell 20 000 Patronengürtel mit Munition, 153 Gewehre, 388 Pferde, schriften von Haus zu Haus geeilt seien. Die Angeklagten legten Verhängung der Sperre. Und zwar müßten die Höchst preise durch 52 Maultiere, 834 Zugochfen, 5600 Stüd Rindvich, 9800 Schafe, Revision ein und machten geltend: Sie hätten überhaupt keine Arbeit gedrückt werden. Vor allem find die Organisation und Agitation zu 287 Wagen und Karren. verrichtet, sondern die Druckschriften lediglich zur Verbreitung ihrer fördern, damit man in der Sommersaison weitergehen könne. Nach 5 Verwundete, sowie etwa 300 Gefangene. Auf britischer Seite politischen Ueberzeugung verteilt. Ferner wäre zu berücksichtigen, daß dem Klatt, Weissem und Kielmeier im Sinne des Rewaren feine neuen Verluste. gesprochen hatten, wurde durch Resolution bedie ganze Thätigkeit an jenem Sonntage eine solche gewesen sei, die ferenten London , 27. Februar. Dem Reuterschen Bureau" wird aus man gewöhnlich nach Feierabend verrichte. Eine derartige Thätig- schlossen: an der bisherigen Taktik festzuhalten und ohne weiteres keit störe nicht die äußere Heilighaltung der Sonn- und Feiertage. überall da, wo der Tarif nicht bezahlt wird, die Firmen und Tripolis vom 27. Februar gemeldet: Gegen den Sultan von Das Kammergericht verwarf aber die Revision mit der Begründung, Bauten zu sperren, für die Regelung der Lohnbedingungen nur adai ist ein Aufstand ausgebrochen infolge zahlreicher Hindaß der Vorderrichter die Verordnung des Oberpräsidenten richtig die Vertreter der Kleber als tompetent anzusehen richtungen, die von ihm angeordnet worden sind. Achmed, ein Sohn angewendet habe. Die Angeklagten seien mit großen Pateten und sich keiner Achtzehner, noch sonstigen parides verstorbnen Sultans Ali ist von den Aufständischen zum König Die Franzosen sollen sich auf halbem Wege Ferner wurde ausgerufen worden. Schriften von Haus zu Haus gegangen, hätten somit eine mit einer tätischen Kommission zu unterstellen". gewiffen Anstrengung verbundene Thätigkeit, also eine Arbeit beschlossen, die wöchentlichen Beiträge zum Streitfonds von 25 auf zwischen Tuat und Wadai befinden. Rom , 27. Februar. Zum Schluß wurde noch mitgeteilt, daß die ( B. H. ) Die gesamte Presse Italiens berrichtet. Und da diese Arbeit nach den Feststellungen des 50 Pf. zu erhöhen. Gerichts öffentlich bemerkbar war, so sei fie geeignet gewesen, das Bauten in der Herderstraße, wo die Klebe- Arbeiten von Herrn fündigt den schärfften Zollkrieg gegen Deutschland an, falls die Agrarier ihre Forderungen durchjezen sollten, und erklärt, daß dann religiöse Gefühl des Publikums zu verlegen. Gerade das solle aber Seiffert auf Herrn Neupert übergegangen sind, gesperrt bleiben. durch die Verordnung verhindert werden. Verband deutscher Barbier- und Friseur Gehilfen. Donnerstag, auch ein politisches Bündnis unmöglich sei. Jofobstr. 37 im Louisenstädtischen Das Urteil bedeutet, daß die jetzt geübte Flugblätterverbreitung den 28. d. W., abends 10 11hr, Alte Nofobijte 3 ber nähen in großer Feierlichkeit die irdischen Neberreste Verdis vom Kirchhof Mailand, 27. Februar.( W. Z. B.) Heut nachmittag wurden an Sonn- und Festtagen überhaupt unmöglich wird. Jedoch, die Konzerthaus ": Deffentliche Versammlung. Bericht Lohnkommission.. Barbier und Friseurgehilfen.( 8weigverein Charlottenburg.) nach dem von Verdi gegründeten Mufikerheim übergeführt. socialdemokratische Agitation wird selbstverständlich ihre Wege finden Donnerstag, abends 10 Uhr, im Restaurant Wernice, Bismarckstr. 34: auch an Sonn- und Festtagen! Kapstadt , 27. februar.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Versammlung. Verein abftinenter Arbeiter und Arbeiterinnen. Donnerstag, Heute sind hier sechs neue Pestfälle vorgekommen. Zwei Einben 28. Februar, abends 81/2 Uhr, im Lotal Landau, Berlin C, An der geborene wurden tot aufgefunden, man glaubt, daß sie an der Best Stadtbahn Nr. 5: Mitglieder- Bersammlung. Gäste willkommen. gestorden sind. Berantwortl. Rebacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Max Bading in Berlin .
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Strafmaß.
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Die Boeren verloren noch 4 Tote und
Sierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt.