punkt, wann die neue
Die Verwendung von
Regierung als Material überwiesen.
Das Verbot des Warenvertriebs mittels des fogenannten Gutscheinsystems
in
erwarten Vorlage zu Das Arbeiter- Sekretariat in Nürnberg noch nicht angegeben werden könne. fei, aber Gewerkschaftsbewegung, und deshalb brauchen wir noch gewerkschaftliche Genosse Tutauer Organisationen, die solche Rücksichten nicht nehmen brauchen, und giebt soeben seinen 6. Jahresbericht über das Geschäftsjahr 1900 beantragt, ohne sich dadurch für alle Vorschläge aussprechen zu die sich bewußt auf den Boden der Socialdemokratie stellen. Aber bekannt. Die Veröffentlichungen dieses Sekretariats beanspruchen mission beschließt demtgemäß. wollen, Ueberweisung der Petitionen als material. Die Kom- es giebt noch andre Gründe für die Aufrechterhaltung unsrer Or immer ein besonderes Interesse. Einmal ist dieses Institut das mission beschließt demgemäß. ganisationen. Wie früher die Hirsch- Dunckerschen Gewerkschaften, so älteste, dann aber befindet sich die Leitung in überaus geschickten find heute die neutralen Centralverbände mit ihren UnterstützungsHänden, die es emporhoben zu einer Schöpfung, die vorbildlich für taffen ein großes Hindernis für die socialdemokratische Arbeiterweißem Phosphor bei der Zündholzfabrikation Sie nachfolgenden geworden ist. Den guten Ruf bewahrt auch der bewegung. Der beste Beweis dafür ist, daß jetzt sogar Pfarrer N a u- Bericht des vorigen Jahres. Wer da glaubt, er treffe hier nur ein trockenes gab zu einer langen Debatte Veranlassung. Unter den vorliegenden mann, dieser heftige Gegner der Socialdemokratie, den Eintritt in Material geschäftlicher Thätigkeit an, ist sehr im Irrtum. Er findet da verboten wissen, während von andrer Seite gegen ein derartiges es nicht möglich ist, für die Bartei eine einheitliche Centralorganisation Petitionen wollen mehrere die Verwendung des weißen Phosphors die sogenannten freien Gewerkschaften empfehlen kann. So lange zunächst eine Fülle praktischer Erfahrungen zusammengetragen, die vor Verbot protestiert wird. Die Genossen Ledebour, Tubauer zu schaffen, so lange die Partei örtlichen Verhältnissen Rechnung allem für den Arbeiter lehrreiche Unterweisungen und Rechts- und Thiele traten entschieden für das Verbot ein; ihnen schloß fragen und den Genossen der einzelnen Bezirke eine gewisse Bebelehrungen enthalten. Dazu gehört das weite Gebiet der Arbeiter- fich Müller- Meiningen an, der insbesondere auf die schrecklichen wegungsfreiheit lassen muß, so lange geht es auch nicht an, daß man versicherungsgesetze, dem diesmal in knapper Darstellung die Aende: Erkrankungen an Phosphor- Nekrose hinwies. Nachdem der socialdemo- die gewerkschaftliche Bewegung nach einer bestimmten Schablone rungen des Unfallversicherungs- Gesetzes beigefügt sind, dem sich dann fratische Antrag, das Verbot zur Berücksichtigung zu überweisen, über regeln und alle Arbeiter, ohne Rücksicht auf ihre politische neben dem Kapitel aus dem Bürgerlichen Gesezbuch über die Rechte die andren Petitionen aber zur Tagesordnung überzugehen, gegen und religiöse Meinung oder und Pflichten des Mieters die specifisch bayrischen Angelegenheiten 6 Stimmen abgelehnt worden war, wurden sämtliche Petitionen der eine bestimmte Organisation bringen will. oder ihre sonstigen Verhältnisse über Heimatrecht und die Einkommensteuer anschließen. Daß der Parteiuter der Rubrik Arbeiterschuh wird uns mitgeteilt, daß bewegung mit solchen Verbänden, die vorwiegend die Unterin 38 Schriftsägen 81 Beschwerden an die Gewerbe- Inspektion ge= ftigungskaffen pflegen, gedient ist, das bezweifeln wir.( Sehr langt sind. Zahlreiche überdies trasse Uebelstände fanden dadurch richtig!) Glaubt denn der Parteivorstand, daß die Gegensäge Bejeitigung. Von den Beschwerden wurden veranlaßt 18 durch Ueberschwinden werden, wenn alle Sonderorganisationen in den Centraltretung der Bundesrats- Borschriften in Müllereien, 10 durch mangel wollen mehrere Eingaben ausgesprochen wissen. Da das Reichs- organisationen würden mit dem Uebertritt nicht nur ihre selbständige berbänden aufgegangen find? Die jetzigen Mitglieder der Lokalhafte und ungeeignete Ventilation, 9 durch Beschäftigung gericht das Gutschein, Hydra- und Schneeballsystem durch eine Ent- Organisation aufgeben, es ist auch dafür gesorgt, daß sie in den von Lehrlingen über die gefeßlich zulässige Arbeitszeit, 7 An- fcheidung vom 14. Februar als gegen das Strafgefeß und die Verbänden ihrer Meinung nicht Geltung verschaffen und keinen Einzeigen mußten gemacht werden wegen Fehlens von Schußvor- Reichsstempel- Ordnung verstoßend erklärt und damit die Straf fluß erlangen können. Wohin die Thätigkeit der Centralverbände richtungen an Maschinen, 6 wegen Beschäftigung von Arbeiterinnen über barkeit ausgesprochen hat, werden die Petitionen für erledigt führt, das beweist das Verhalten der Leipziger Mitglieder des die gefeßlich zulässige Arbeitszeit, 5 wegen mangelhafter Schlafstellen erklärt. in den Müllereien, je 3 wegen Uebertretung der Bundesrats- VorBuchdruckerverbands während des Konflikts. Da wurde mit schriften in den Pinselfabriken, mangelhafte Ankleideräume und allen Mitteln gegen die Partei gekämpft, da wurde in einer Buchfehlender Waschvorrichtungen, je 2 wegen Fehlens von Kleiderdrucker- Versammlung gesagt: Erst kommt der Verband, dann nichts, schränken und mangelhafte Ausrückvorrichtungen an Maschinen, je fordert für das ganze Reich volle Vereins- und Versammlungs- dann noch mal nichts, und dann erst die Partei. Und da erwartet eine durch mangelhafte Heizvorrichtung, Uebertretung der Bundes- freiheit für Männer und Frauen. Der Referent Müller- Meiningen man, daß eine kleine Organisation, deren Mitglieder ausgesprochene rats- Vorschriften für Accumulatorenbetriebe, mangelhafte Abort- erinnert an frühere Beschlüsse des Reichstags, die ähnliche Betitionen Socialdemokraten sind, sich auflöse zu Gunsten eines Verbands, der verhältnisse, Nichtverteilung von Strafgeldern, Beschäftigung von dem Reichstanzler zur Berücksichtigung empfohlen haben und botiert die Partei offen bekämpft. Ehe nicht eine durchgreifende Reorgani Kindern im Fabrikbetrieb, Fehlens der Arbeitsordnung, Sonntags- auch im vorliegenden Fall dafür. sation der Centralverbände Plak greift, werden sich immer Die Genossen Thiele und Kurz nach dem wieder Sonderorganisationen bilden. Er= arbeit, Bedienung einer Dampfmaschine bei Nacht von vollständig e de bour unterstützen ihn; von seiten der Abgg. Jacobsscheinen der Schrift des Parteivorstands flang es aus den unerfahrenen Arbeitern, Fehlens der Unfallverhütungs- Vorschriften, tötter, Reimer und Krebs wird dagegen beantragt, einen fleinen Partei- sowie aus den Gewerkschaftsblättern: Jetzt Berstellen der Nottreppe mit Stiften, Uebertretung der Bundesrats- Regierungskommissar zuzuziehen. Unter der Voraussetzung, daß daVorschriften in Buchdruckereien, Delen der Maschinen während des durch nicht eine Verschleppung eintritt, die die Erledigung der organisationen) habt keine Eristenzberechtigung mehr, also fort mit hat es der Parteivorstand ausgesprochen, Ihr( die LokalGanges derselben, Todesfall durch Milzbrand. Petition in dieser Session unmöglich macht, zieht Müller- organisationen) Meiningen seinen Antrag auf sofortige Ueberweisung zur Berüd- Euch! Die Aeußerung des Barteivorstands wird also als Waffe gegen uns benutzt, und das ist es, was uns veranlaßt, dagegen zu protestieren. Nicht aus Vergnügen oder aus persönlichen Gründen behalten wir unsre Sonderorganisation, sondern weil es uns bitterer Ernst ist mit dem Klassenkampf der Arbeiter, der unfrer Ueberzeugung nach in den Verbänden nicht geführt wird.( Lebhafter Beifall.) Redner empfahl schließlich eine umfangreiche Resolution, die wir jedoch aus Raummangel nur auszugsweise wiedergeben
Der
Auf dem so wichtigen Gebiet des Bauarbeiterschnges sind mehrfach umfangreiche Erhebungen veranstaltet, die eine große Lässigteit in fichtigung zurüd. der Anbringung von Schuhvorrichtungen, festen Rüstungen, vielfach Die das Fehlen von Baubuden und mangelhaften Aborten konstatierten. Ein abschließendes Urteil über die Hilfscontroleure, die die Behörde aus dem Arbeiterstande herbeigezogen hat es sind einige Poliere angestellt läßt sich noch nicht fällen, da die Einrichtung zu neu ist. Bon feiten der Arbeiter wird die nötige Unterstützung bereit willigst gewährt werden.
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Verein für Frauenrecht
Die Versammlung muß entschieden dagegen Protest erheben, daß der Parteivorstand den Buchdruckerstreit zum Ausgangspunkt eines unbegründeten Angriffs auf die nicht in den bestehenden und der sogenannten Generalfommission angeschlossenen centralisierten Verbänden gewerkschaftlich organisierten Arbeiter gemacht hat.
Wir sind der Ansicht, daß die klassenbewußten Arbeiter aus dem
Frage unschädlicher Heilmittel für den Droguen- Kleinhandel fordern mehrere Handelskammern. Es sei ungerecht, diese Heilmittel, unter denen sich viele alte Hausmittel befinden, dem Apothekenmonopol zu unterstellen. Der Droguisten verlangen die Freigabe von 139 dieser Heilmittel. Die Regierungs- fönnen. Die Resolution führt aus: Zum erstenmal tritt auch die Thätigkeit der Arbeiter in der kommissar teilt mit, daß im Reichs- Gesundheitsamt zur Zeit eine Handwerkskammer in die Erscheinung. Die Kammer hatte behufs neue Vorlage ausgearbeitet werde, deren Fertigstellung demnächst Abfaffung eines Berichts an die Vertreter des Gesellenausschusses zu erwarten stehe. Die Petitionen wurden als Material über eine Reihe von Fragen zur Beantwortung gesandt, die im besondren, wiesen. soweit sie die Arbeiter interessierten, eine eingehende Beantwortung Patriotische Geldbeutelschmerzen erfuhren und im Wortlaut wiedergegeben sind. empfinden diejenigen Kleinbefizer in der Umgegend des lothringischen Daß die Lohnlämpfe eingehend im Bericht behandelt werden, Städtchens Bitsch, welche vor zwei Jahren bei Anlegung des bedarf kaum der Erwähnung, großes Interesse dürften aber auch die dortigen Truppen- Uebungsplages ihr Areal freihändig dem Staat am Schluß gegebenen Bearbeitungen der statistischen Aufnahmen verkauft haben. Sie erhalten für das Ar durchschnittlich nur über die Lage der Zinkgießer und einer Anzahl andrer Berufe er- 15,84 M., während ihre glücklichen Nachbarn, welche es auf das wecken. Aus dem Berufe der Binkgießer haben 39 Arbeiteres Enteignungsverfahren ankommen ließen, 25 bis 35, ja 50 M. Herausfind nur Verfertiger von Bingeschirren, nicht in der Spielwaren- drückten. Die Freihandverkäufer verlangen vom Reichstag eine nachbranche beschäftigte. während eines Jahres eine peinlich genaue trägliche Entschädigung. Die Petition wird für ungeeignet Aufzeichnung über Arbeitszeit und Lohn gemacht. Ein solcher Versuch zur Erörterung im Plenum erflärt, da ein Rechtsanspruch nicht vordürfte wohl hier zum erstenmal gemacht sein, er fomnte natürlich liegt. Genosse Ledebour machte den Regierungskommissar darauf nur glücken, weil es sich um eine verhältnismäßig fleine Zahl von aufmerksam, daß nach diesem Vorgange der Fistus wohl im ganzen Arbeitern handelte. Wir können die tabellarische Zusammenstellung Reichslande nimmermehr ein Ar Land mehr freihändig zu laufen hier nicht wiedergeben. Es war aber recht wertvoll in dieser bekommen werde. Statistik die freiwilligen und unfreiwilligen Feiertage der Arbeiter festzustellen.
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Eine
Danach haben die 39 Arbeiter im vorigen Jahre freiwillig Aenderung der Konkursordnung 1241/2 Tage gefeiert und unfreiwillig 3291/2 Tage. Zu den freiwilligen beantragt der deutsche Bund für Handel und Gewerbe nach der Feiertagen gehörten Versäumnis wegen Umzug, Maifeier, Wahlen, Richtung, daß auch in solchen Fällen, in denen wegen Mangel an Festlichkeiten und Feiern ohne besonderen Anlaß, während die uns Masse die Eröffnung des Konturses abgelehnt wird. eine Verfreiwilligen Feiertage meist durch Geschäftsstockungen eintraten. Die öffentlichung dann auf Staatskosten erfolgt. Abg. Jacobstötter( t) Arbeitslöhne schwanken zwischen 14 bis 30 M. im Durchschnitt pro unterstützte die Forderung, der Regierungskommissar befämpfte fie. Woche. Die Verhältnisse in diesem Beruf sind auch insofern für den Seinen Standpunkt teilte auch Genosse Thiele, dessen Antrag auf Socialstatistiker von besonderem Interesse, weil hier ein alt ein- Uebergang zur Tagesordnung nach längerer Debatte an: gefeffenes Handwert sich im Kampf gegen eine stetig wachsende genommen wurde, nachdem der Antrag des Centrums und der Großindustrie befindet. Konservativen auf Erwägung abgelehnt worden war.
Aus dem hier nur angedeuteten reichen Material des Berichts ist ersichtlich, mit welcher Umsicht das Institut geleitet wird und welch schätzenswerte Arbeit im Dienste der Arbeiterbewegung ge leistet wurde.
Die
Parlamentarisches.
Aus der Petitionskommission.
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nur
Lokal- oder Central- Organisation?
Leipziger Konflikt die Lehre ziehen werden, daß die heutigen centralisierten Verbände auf neutralem Boden, wie sie sich als alleinberechtigte Organisationen hinstellen, 1. teine zweckmäßige Centralisationsform darstellen, weil sie einen Teil der organisierten Arbeiter ausschließen und dadurch Streit und Zwiespalt, Kampf und Erbitterung unter den Arbeitern hervorrufen,
2. daß diese unzweckmäßigen Centralisationen den Keim von Feindschaft mit der socialdemokratischen Partei: Organisation in die gewerkschaftliche Bewegung getragen haben, der im Buchdruckerstreit schon bedenklich aufflammte und stets in verstärktem Maße wiederkehren kann, so wie sich eine Gelegenheit dazu ergiebt.
Wir halten es also für notwendig, daß eine Centralisation geschaffen werde, die alle organisierten Arbeiter, die auf dem Boden des Klassenkampfs stehen, mit Schonung ihrer Sonderheiten aufnehmen kann, und daß diese Centralisation in festem Zusammenhang mit der socialdemokratischen Partei Deutschlands auch förmlich gebracht wird.
Die Diskussion wird eröffnet.
Bimmerer up pentag: Der Parteivorstand tritt als Diktator auf und will den Arbeitern vorschreiben, wie sie sich zu organisieren haben. Er bezeichnet unsre Organisation als einen Krebsschaden. Ja, wir wollen Krebse sein und wie die Krebse fressen, bis das faule Fleisch von den Gewerkschaften und von der Socialdemokratie heruntergefressen ist, damit sie wieder revolutionär wird. Jezt ist ja die Socialdemokratie schon hoffähig. Im Vorwärts" haben wir gelesen, daß der Abgeordnete Ulrich in DarmEine Protestversammlung gegen die Ansicht des Parteivorstands stadt auf einer Soire mit einem leibhaftigen Großherzog gesprochen über die sogenannten Lokalorganisationen" hatte das Gewerkschafts- hat. Die Zeit wird nicht mehr fern sein, wo der Abgeordnete Auer fartell für Berlin und Umgegend am Dienstag nach Kellers Saal mit Wadenstrümpfen angethan zu Hofe geht. Bebel ist ja auch einberufen. Eingeladen waren alle dem Kartell angeschlossenen für die neuen Khati- Anzüge der Soldaten eingetreten. Dafür tann Gewerkschaften( Vertrauensmäuner- Centralisationen). Der Ver- er ein Denkmal in der Invalidenstraße bekommen.( Widerspruch.) sammlungssaal war vollständig gefüllt, es mochten etwa 1000 Ber- Meiner Meinung nach muß man für gar gar keine Anzüge stimmen. sonen anwesend sein. Den Anlaß zu dieser Versammlung boten die Schlußbemerkungen in der Druckschrift des Parteivorstands Bum Leipziger Buchdruckerstreit“, nämlich der Passus, welcher den Hinweis enthält, daß die Spaltung der Buchdrucker- Organisation die Quelle des Leipziger Konflikts war, und in dem es dann heißt:
Die Absonderung fleiner Gruppen, die Aufrechterhaltung Kleiner, widerstandsunfähiger Lokalorganisationen sind Krebsschäden in der gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung, die je eher desto lieber aus der Welt geschafft werden sollten.
Weinschild tritt unter Hinweis auf die Absonderung der Bortefeuiller vom Buchbinder- Verband für die Sonderorganisation ein, weil sie gute Fortschritte gemacht habe, und spricht gegen die Centralverbände, die nichts leisten tönnten, weil sie den Daumen auf die gefüllten Geldsäcke halten.
Gröppler verteidigt unter wiederholter Unruhe die Centralverbände und schließt mit der Bemerkung: Auch Sie werden noch zu der Ueberzeugung kommen, daß Sie sich den Centralverbänden anschließen müssen.( Unruhe und lebhafter Widerspruch.)
Die socialdemokratische Arbeiterpartei hat in ihren Beschlüssen Karl Kaiser: Es ist nicht richtig, daß der Parteivorstand und auf ihren Kongressen sich stets für die Organisation in großen, vorgeschrieben hat, welcher Organisation fich die Arbeiter anzucentralisierten Verbänden ausgesprochen. Heute, wo das Koalitions- schließen haben. Aber Sie sind die Unduldsamen. Sie haben soeben. berbot für politische Vereine gefallen ist, liegt für lokale Sonder- erst durch Ihr Geschrei bewiesen, daß Sie von einer andren Organiorganisationen fein verständiger Grund mehr vor. Besondere Ver- sation als der Ihrigen nichts hören wollen.( Unruhe.) Sie haben hältnisse lassen sich auch in den Centralorganisationen durch Kartell- ja Ihre Kämpfe nur mit Hilfe der Central- Verbände geführt. verträge regeln und berücksichtigen. ( Großer Lärm.) Das ist eine gehässige und gemeine Weise ( Großer anhaltender Lärm, bei dem die folgenden Worte des Redners nicht verstanden werden.) Vorsitzender Theodor Fischer: Ich entziehe Ihnen das Wort! Kaiser spricht unter anhaltendem Lärm weiter: Das ist eine gehässige und gemeine Weise, wie
Fort mit der Sonderbündelei!
Das muß die Losung der flaffenbewußten Arbeiterschaft als Ergebnis der Lehren aus dem Leipziger Konflikt sein." Der Referent riz Rater fagte unter andrem: Niemand
Aufhebung des Impfgesetzes, zum wenigsten des Impfzwangs fordern wiederum zahlreiche Petitionen. Der Referent, Abg. Gabel( Antis.), machte sich seine Berichterstattung so auffällig bequem, daß er in kaum einer halben Minute mit seinem Referat zu Ende war. Der Regierungstommissar erklärte, durch die vor zwei Jahren erlassenen Ausführungsverordnungen glaube die Regierung ihrem seiner Zeit gegebenen Versprechen nachgekommen zu sein; nimmermehr werde sie fich nach dem jezigen Stande der Wissenschaft zur Aufhebung des Impfzwangs verstehen. Der Forderung, jeder Impfverweigerer solle nach dem bis in idem aletn Rechtsspruche ne einmal bestraft werden tönnen, ſtehe die juristische Auffassung entgegen, daß jede neue Verweigerung eine nene Strafthat vorstelle; auch die Forderung, daß als Jmpfschädigungen auch solche Erkrankungen angesehen werden dürften, die später als zwei Wochen nach der Impfung auftreten, tönne die Regierung nicht anerkennen, und das weitere Verlangen, eine Kommission solle über die Impfschäden unter Anerkennung der Entschädigungspflicht durch den Staat zu befinden haben, sei gleichfalls nicht annehmbar. Genosse Ad. Thiele beantragte die Ueberweisung der von uns hat gegen die Schrift des Parteivorstands etwas einzu- Bebel hier angegriffen worden ist. Während der Redner die Petition zur Berücksichtigung. Der Antrag auf Berücksichtigung wurde gleich dem Eventualantrag auf Erwägung gegen die ſocial- wenden, außer gegen den Paffus, der sich gegen die Sonder letzten Worte, die bei dem Lärm nur in seiner nächsten Nähe verbündelei" erklärt. So lange es eine politische und gewerkschaft- standen werden konnten, spricht, faßt der Vorsitzende Fischer ihn demokratischen Stimmen abgelehnt und die Ueberweisung als liche Bewegung in Deutschland giebt, ist es das erste Mal am Arm, um ihn von der Bühne zu entfernen. Kaiser protestiert Material beschlossen. daß der Parteiverstand seine bisherige Unparteilichkeit gegenüber den dagegen mit erregten Worten und verläßt unter Schimpfworten Gegen die Bäckerei- Verordnung gewertschaftlichen Organisationen aufgiebt und offen erflärt, es müsse gegen Fischer die Bühne. lief wiederum eine Petition Sturm. An Stelle des Marimal- mit den Lotalorganisationen tabula rasa gemacht werden. Das ist Nachdem die Ruhe wieder hergestellt war, führte Wernau Arbeitstags folle eine Minimal- Ruhezeit festgesezt werden; auch eine Ansicht, die wir als Parteigenossen und Gewerkschaftler nicht aus, es sei eine Schmach, solche Scenen hier hervorzurufen. Es widerstreite es der Ehre der Innungen", daß sie ihren Mitgliedern verstehen können. Auf der ersten Seite seiner Schrift sagt der Partei- bandele sich nicht darum, daß hier für und gegen die Verbände feine Vorschriften über den Preis ihrer Waren machen dürften. Der vorstand: Die Organisation der Buchdrucker in Leipzig, deren Mit- und die Lokalorganisationen geredet werde. Es sei zu be= über gliederzahl Regierungskommissar erklärte, die Regierungen seien in Erörterungen betragen soll, hat in ihrer dauern, daß sich der Parteivorstand dazu hergegeben habe, Zwietracht eingetreten, ob eine Aenderung der gesetzlichen Vorschriften nötig sei, große Zahl ja wahrscheinlich die Mehr in die Gewerkschaftsbewegung zu tragen. Gerade aus dem Leipziger die Antworten lägen noch nicht vor. von Personen, die der socialdemokratischen Arbeiter- Streit mußte die Lehre gezogen werden, daß die Sonderorganisationen Der Antrag Thiele auf heit Uebergang zur Tagesordnung wurde abgelehnt und der Antrag bewegung fremd, zum Teil sogar feindlich gegenüberstehen. Es berechtigt sind. Schrempf( f.) auf Ueberweisung als Material angenommen. in den Brinzipalskreisen gehabt hat. Auf diese Kreise, sowie auf die nichts finden tönnen, was dafür spricht, daß eine bestimmte Organi tommt dazu, daß der Verband von jeher Freunde und Gönner auch Stadthagen: Ich habe in der Schrift des Parteivorstands Aenderungen des Krankenversicherungs- Gesetzes politisch indifferenten Mitglieder mußte nun die lokale Verbands- fation als unberechtigt hingestellt werden sollte. Deshalb ist auch verlangen 7 Petitionen in verschiedener Richtung. Der eine Wunsch leitung allezeit Rüdsicht nehmen." In der in diesen Säßen der Proteft gegen den Parteivorstand nicht gerechtfertigt. Der Parteigeht dahin, auch den Inmungsausschüssen solle das Recht zur Grün- anerkannten Thatsache, daß man in den Centralverbänden, die ja vorstand sagt mur: Fort mit der Sonderbündelet, ohne jedoch die Spitze. dung von Krankentassen zustehen. Der Regierungs- Kom alle in dem Buchdrucker- Verband ihr Vorbild sehen, Rücksicht nehmen gegen irgend eine bestimmte Organisation zu richten. Wenn in der miliar sprach sich dahin aus, daß die Regierungen im Meinungs- muß auf Angehörige andrer politischer Richtungen, liegt der Kern unfrer Schrift die Beseitigung der kleinen, widerstandsunfähigen austausch über verfchiedene Aenderungsvorschläge stehen, ein Beit Sonderbündelei". Diese Rücksichtnahme hemmt die klassenbewußte Lotalorganisationen befürwortet wird, so kann jeder Gewerkschaftler
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