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Nr. 74.

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Vorwürts

Berliner Dolksblatt.

18. Jahrg.

Die Insertions- Gebüge beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in berExpedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Agrarische Fanfaren.

Donnerstag, den 28. März 1901.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Der Doppeltarif ist in Gefahr, und die Deutsche Tagesztg." ruft fräften, die Thatsachen lassen sich nicht weggaukeln, und die Wahr­deshalb, den Dreschflegel schwingend, alle ihre Mannen auf die heit über diesen Krieg der christlichen Kultur läßt sich nicht nieder­Barrikade. Sie erklärt, die Autorität der Regierung werde aufs Inallen wie ein unwehrhafter Chineſe. schwerste gefährdet, wenn sie sich der agrarischen Begehrlichkeit nicht unterwirft. Auch die Stellung des Reichskanzlers werde die schwerste schwerste gefährdet, wenn sie sich der agrarischen Begehrlichkeit nicht unterwirft. Auch die Stellung des Reichstanzlers werde die schwerste Erschütterung erfahren.

Dann sucht das Blatt die Regierung durch die Folgen einer Reichstagsauflösung einzuschüchtern, und in der Aufregung entschlüpft

Die erhitzten monarchistischen Demonstrationen, in denen sich die Konservativen während der letzten Tage übten, waren offenkundig nichts als Praktiken im Kampfe um die Handelspolitik. Der blöd sinnige Versuch, die Socialdemokratie für den Wurf des Bremer Epileptikers verantwortlich zu machen, hatte den Zweck, die guten Patrioten des Brotwuchers in empfehlende Erinnerung zu ihm da ein nettes Geständnis: bringen. Wenn der Präsident des Abgeordnetenhauses in auffälliger Weise die private Ansprache des Kaisers in die Deffentlichkeit brachte, so geschah das nur in der Absicht, den Eindruck zu verwischen, den sie selbst empfangen hatten. Je ficherer sie wußten, daß der Kaiser in Wirklichkeit durch das alle Autorität erschütternde Treiben der Kanalrebellen und der alldeutschen Englandhaffer verstimmt sei, umsomehr lag den Be troffenen daran, die Schuld auf andre abzuwälzen und bei dieser Gelegenheit selber Proben ihrer unwandelbaren loyalen Brunst ab­zulegen.

Indessen das Manöver scheint seine Wirkung verfehlt zu haben, und so bringt denn heute die Deutsche Tageszeitung" einen furcht­bar lärmenden und ungeniert drohenden Artikel über die innere Krisis", in dem das tiefe Mißtrauen sich äußert, ob denn den Wünschen der Brotwucherer völlig Rechnung getragen werden würde. Das Organ des Bunds der Landwirte schreibt in zornvollem Drang:

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ziert, scheint es, als ob die Pioniere der vereinigten Kulturnationen, Nachdem die Soldatesta zu Tausenden Chinesenleichen produ nachdem die Borerjagden beschränkt worden, jetzt gegeneinander die ziert, scheint es, als ob die Pioniere der vereinigten Kulturnationen, Civilisation anwenden. Der Berliner Lokal- Anzeiger" also ein thatifrömmstes Organ- übermittelt eine Meldung des amtlich be dienten englischen Telegraphenbureaus Reuter aus Tientsin , wonach am 24. März abends in Tientsin eine Schlägerei unter Leuten von Man erzählt sich, daß es innerhalb der Regierung Kreise verschiedenen Kontingenten stattfand. Dabei wurden zwei Mann gebe, die mit der Möglichkeit einer Reichstagsauflösung von den Wales- Füfilieren und einer von dem Corps aus und einer Neuwahl unter der Parole:" wider den Brot- Victoria, welche Polizeidienst verrichteten, mit Säbeln und wucher!" rechnen. Das tönnen wir nicht glauben. Es Bajonetten niedergemacht. Die Deutschen , fährt die Meldung fträubt fich alles in uns dagegen, ernste Regierungskreise fort, waren die Hauptschuldigen. Es mag dahingestellt sein, ob das Bureau Reuter Recht hat, einer solchen Kurzsichtigkeit für fähig zu halten. Gefeßt den Fall, wenn es die Deutschen zu den Hauptschuldigen macht. Wir halten der Reichstag lehnte einen 3olltarif und ein Bolltarif- es für das wahrscheinlichste, daß die verschiedenen Mitglieder der Gefeß, die den berechtigten Ansprüchen der Landwirtschaft und der Khali- Internationale durchaus aneinander gleich kommen. Andrer­Industrie nicht genügten, ab und verfiele deshalb der Auflösung, feits gehören diese häuslichen Zwiftigkeiten unter den glorreich Ver­welche Stellung müßte dann die Regierung in dem Wahlkampfe einigten bei weitem nicht zu den schlimmsten der Vorgänge in China . einnehmen? Sie würde sich nicht nur gegen die gesamte Vom Standpunkt der Menschlichkeit und Gerechtigkeit Papier­Rechte, sondern auch gegen die nationalliberale werte", die ja auf dem Kurszettel der weltpolitischen Spekulanten gestrichen sind ist es immerhin ein anerkennenswerter Fortschritt, Partei und auch im großen und ganzen gegen das Centrum wenn die europäischen Soldaten, anstatt auf die nicht widerstands­wenden müssen, sie würde andrerseits zur Unterstützung des Freisinns fähigen Chinesen zu pürschen, jezt ihre kriegerischen Begierden an­und der Socialdemokratie gewissermaßen verpflichtet und that- einander messen. sächlich gezwungen sein. Man braucht diesen Gedanken nur Die Rheinisch- Westf. 3tg." behauptet übrigens, das deutsche einigermaßen auszudenken, um sofort zu erkennen, eine wie gewaltige Auswärtige Amt habe dem Wolffschen Telegraphenbureau ber­innere Strifis, eine wie schwere Erschütterung der Regierungs - boten, diese vom englischen Reuterbureau stammende Mitteilung autorität mit einer solchen Reichstagswahl verbunden sein müßte. vollständig wiederzugeben. Graf Bülow habe ein Interesse daran, daß dem deutschen Volke die eigentliche Meinung der Engländer Und was würde das thatsächliche Ergebnis sein? Die Zahl über die Deutschen im Interesse der englischen Freundschaft möglichst der socialdemokratischen Abgeordneten würde zweifelsohne verborgen gehalten werde. wesentlich wachsen. Es ist nicht unmöglich, daß der Freifinn annähernd in seiner jezigen Stärke wiederkehrte. Das Centrum würde jedenfalls seinen Bestand behaupten; aber es würde weit agrarischer werden, als es jetzt ist. Am schwersten geschädigt würden die Mittelparteien und die sog. maßvollen" Streise der Rechten. Sie würden durch Agrarier der schärfsten Zon­arteriegt werden. Eine Mehrheit für ihren Standpunkt würde die Regierung sicher nicht erlangen. Die innere Krisis würde also in Permanenz erklärt werden.

Wenn wir recht unterrichtet sind, hat sich in den letzten Tagen an einigen Regierungsstellen ein Umschwung der Anschauungen in der Zollfrage vollzogen, der Schlimmes befürchten läßt. Nach den bisherigen Erklärungen mehrerer Minister, Staatsfefretäre und besonders des Reichstanzlers durfte man sicher er­warten, daß die berechtigten Forderungen der Landwirtschaft in dem neuen Zolltarife und Zolltarifgeseze gebührende Berücksichtigung finden würden. Die Erklärungen des Reichskanzlers waren zwar all­gemeiner Art, ließen aber doch nur die eine Deutung zu, daß der Landwirtschaft ein gesicherter und wesentlicher erhöhter Bollschuh für ihre Erzeugnisse gewährt werden solle. Uns wird nun mitgeteilt, daß von einem Reichsamt, das dem Reichskanzler besonders nahe steht, Vorschläge für die Gestaltung des Zolltarifs gemacht worden seien, die mit Das ist eine lustige Drohung! In seinem Zorn gesteht das diesen Erklärungen des Reichskanzlers nicht vereinbart Blatt zu, daß eine Reichstagswahl unter der Parole des Brotwuchers werden können. Die Entscheidung wird vermutlich in der nächsten die socialdemokratische Partei verstärken würde; darin liegt das Bu­preußischen Staatsministerialfizung erfolgen, die dem Vernehmen geständnis, daß sich die agrarische Politik gegen die Arbeiterschaft nach über die Gestaltung des dem Bundesrat vorzulegenden Boll- wendet. Auf der andren Seite ist es sehr komisch, daß die Agrarier tarifs und Zolltarifgesetzes Beschluß fassen wird."

Bordell

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Noch auf andres Material erlauben wir uns die Aufmerksamkeit des Herrn v. Goßler zu lenken. Am Sonntag vor acht Tagen veröffentlichte ein bürgerliches Blatt, der Liegniger Anzeiger", einen Hunnenbrief von ganz besonderem Interesse; er stammt von einem sächsischen Unter offizier, einem ehemaligen Einjährig Freiwilligen , und ist am 6. Januar 1901 in Beling geschrieben. Das Schreiben stellt eine Antwort dar auf eine Anfrage aus der Heimat, ob denn die in den veröffentlichten Hunnenbriefen mitgeteilten Schrecknisse den Thatsachen entsprächen, Der Unteroffizier bestätigt nun, unter Anführung entfeßlicher Einzel­heiten, in ruhiger, gebildeter Weise, was die Hunnenbriefe über die verſittlichenden Wirkungen des Civilisationskriegs in China berichtet haben. Es geht aus ihm hervor, daß die deutschen Kriegsbehörden scharf eingegriffen haben, um Ausschreitungen" zu begegnen, aber der Unteroffizier erklärt diefe Ausschreitungen bestätigt werden auch die schon bekannten grauenbaften Excesse in einem chinesischen ganz rrchtig aus den Gewohnheiten des Kriegs. darin ein Schreckmittel sehen, daß sie selbst in verschärfter Qualität Wenn wir die Aufmerksamkeit des Kriegsministers gerade auf Unter dem dem Reichskanzler nahestehenden Ressort ist an in den Reichstag einziehen könnten; die Oertel, Hahn und Wangen - diesen Brief lenken, so geschieht das besonders deshalb, weil in ihm, scheinend das Reichs- Schazamt zu verstehen, das der den Agrariern heim benutzen also ihre eignen Anhänger als Erpresser wider die der sonst durchaus den Eindruck nicht übertreibender nüchterner stets verdächtige Herr v. Thielmann verwaltet. Um einen Ulm - Regierung. Urteilsfähigkeit macht, behauptet wird, daß schon so viele schwung handelt sich also nicht, weil der Reichskanzler bisher worden feien" Kameraden kriegsgerichtlich erschossen augenscheinlich selbst teine Stellung zu den Einzelheiten der Handels­Der Kriegsminister wird nicht umhin können, politik genommen hat. Wahrscheinlich hat man jetzt eingesehen, sich über diese Behauptung, die die größte Beunruhigung unter den Angehörigen der daß man sich nicht auf einen Doppeltarif einlassen könne, mit dem Soldaten hervorrufen muß, schleunigst zu sich Handelsverträge überhaupt nicht machen lassen. Kautsky nennt äußern. Sollte wirklich ein Teil der auf der in seiner Schrift über die Handelspolitik" mit Recht den Doppel­Verlust liste genannten Soldaten in solcher Weise tarif das a userlesene Mittel einer gewaltthätigen zu Tode getommen sein? Es ist einigermaßen auffällig, Handelspolitik. Der Doppeltarif ist ausersehen, die Vorteile In diesem Drohruf steckt eine Wahrheit. Die Entscheidungen, daß die Behörde nicht sofort Anlaß genommen hat, den Fall zu des autonomen Tarifs mit denen der Handelsverträge, der Herauf- denen wir entgegengehen, bestimmen allerdings die Zukunft des untersuchen, da die erwähnte Briefstelle schon vor längerer Zeit in schraubung des Schutzzolls im eigenen Lande und seiner Herab- Reichs. Es handelt sich in der That darum, ob das Deutsche Reich einem im übrigen tendenziös gekürzten Auszug desselben Schreibens ſezung im Auslande zu erlangen. Es werden zwei Tarife autonom sich unter das Joch des rückständigen Junkertums beugt, ob es das durch ein, nationales" Bittauer Blatt bekannt geworden ist. festgesetzt, ein Minimaltarif und ein Maximaltarif. Der Minimal- arbeitende Bolt den schwersten Bedrängnissen.ausliefert, die wirt­tarif enthält die Zollfäge, die die Interessenten für uns schaftliche Entwicklung jäh unterbindet, oder ob es in freiere Bahnen tonfervatives Organ, die Flensburger Nachrichten", einen Trotz der Klagedrohungen des Kriegsministers hat sich eint entbehrlich zu ihrem Schutz halten. Während sonst bei einlenkt, die Möglichkeit gewährt, ohne allzu verheerende Er- Brief des Unteroffiziers with. Petersen aus Wanderup neuerdings Handelsverträgen die Unterhändler nicht gebunden sind, ist hier schütterungen eine glücklichere Entfaltung der Voltsträfte zu ermög- zu veröffentlichen erlaubt. Der Brief ist vom 29. November datiert von vornherein eine Grenze festgesetzt, unter die sie mit ihren lichen. und enthält bereits bekannte Stellen:

Mit aufgeblasenon Backen schreit die Deutsche Tageszeitung" endlich den schlotternden Regierungsleuten zu:

Es handelt sich bei der bevorstehenden Entscheidung nicht nur, ja nicht einmal in erster Linie um das Schicksal der deutschen Landwirtschaft, sondern auch und in ganz besonderem Maße um die Autorität der Regierung und die Zukunft des Reichs."

Konzessionen nicht herabgehen dürfen, und da diese Grenze eben Nicht das gilt es, daß die Autorität der Regierung erschüttert einseitig ohne jede Rücksicht auf die andre Seite festgesezt ist, fällt werde was ist eine Autorität, die von der Gnade der Junker sie in der Regel so hoch aus, daß dadurch Verhandlungen von abhängt! sondern daß die Regierung vielmehr versucht, sich Auto­vornherein aussichtslos werden. Da soll nun der Maximaltarif rität zu erwerben.

helfen, den Gegner mürbe zu machen. Wer auf Grundlage des Indeffen, wir haben nicht den Beruf, Berater der Regierungen Minimaltarifs feinen Vertrag abschließen will, auf den findet au sein. Wir verlassen uns in dem Kampf gegen die Brotwucherer der Maximaltarif Anwendung, dessen Säge gewaltig hinauf- auf niemand wie auf uns selbst! Denn das eine wissen wir ohne­geschraubt sind. Das ist sehr schlau ausgedacht, hat aber in der hin: mag auch die Regierung die extremen unerfüllbaren Wünsche Braris regelmäßig schlechte Folgen für den Staat gehabt, der dies der Agrarier nicht anerkennen, auch auf der beliebten Bülowschen System in Anwendung brachte. Denn es heißt nichts Andres, als" Diagonale" läßt sich noch so viel Agrarisches ermöglichen, und wird daß ein Staat sich anmaßt, einem andren die Bedingungen so viel Agrarisches gewährt werden, daß die Arbeiter auch gegen eines Friedensschlusses zu diktieren, ehe es noch diese mittlere" Handelspolitit sich auflehnen müssen. einen Kampf gegeben hat. Das Resultat ist natürlich nicht Die Notrufe und Schreckschüsse der Agrarier sind keineswegs für der Friedensschluß, sondern der 3 o Ilfrieg. eine Art Krieg, die uns Anlaß, die Waffen niederzulegen. Im Gegenteil! Die agrarischen unheilvoll für beide Beteiligten ist, weil sie bloß dem lachenden Dritten Kompromisse sind eher noch gefährlicher als die agrarischen nützt. Frankreich ist das gelobte Land des Doppeltarifs und der Eycesse, weil jenen die Verwirklichung möglich ist, die diesen aus diesen erwachsenden Zollfriege mit der Schweiz , mit versagt ist.- Italien , mit Spanien in feinem dieser Kriege hat es Lorbeeren geerntet."

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Politische Neberlicht.

Berlin , den 27. März.

Das Herrenhaus

Die Agrarier sind bei einem Zollfrieg die Dritten, welche die Kriegskosten, die den Völkern aufgelegt sind, einsacken. Sie sind im innersten überhaupt Gegner aller Handelsverträge, darum liegt ihnen am meisten an einem Doppeltarif, der einerseits es den Unter- hat am Mittwoch eine große Reihe von Eisenbahnberichten durch händlern unmöglich macht, unter den Minimaljaz in den Konzessionen Kenntnisnahme erledigt und eine Anzahl von Vorlagen, meist lokalen herunterzugehen, andrerseits mit peinlicher Sicherheit zu dem von Charakters, debattelos angenommen. Ebenfalls zur Annahme ge­langte der der Kommission zur Vorberatung überwiesene Antrag des allen Agrariern gesegneten, preissteigernden Zollfrieg führt. Grafen Klindowström auf Verstaatlichung der ostpreußischen Süd­bahn, obwohl die Regierung fich dagegen ausgesprochen hatte. Am Donnerstag beginnt die Etatsberatung. Material für den Kriegsminister.

Am 22. hatten wir Biwak bei An- shing(?) und am 23. in Tung. Hier konnte man die schauderhaftesten Wilder sehen. Auf den Straßen war wohl an jeder dritten Hausthür ein Chinesenkopf angebunden( das hatten die Russen ausgefressen). Es ist ein schandernder Anblick, aber man gewöhnt sich daran; wenn man selbst in Gefahr kommt, schneidet man dem tückischen Chinesen gerne noch mehr wie den Kopf ab! Am 24. August tamen vir in Beking an. Auch hier begegnete man allen mög­lichen Elementen und Bildern. Zunächst mußte die Nuhe in denn Straßen hergestellt werden, Hunderte Chinesen trieben sich sengend und plündernd umher.

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Die

4. Compagnie hatte bei einem Streifzug 72 Chinesen mitgebracht, die auch geräubert hatten.

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Sie mußten erst eine Grube herstellen, ihr eigues Grab und wurden dann alle erschossen. Das war wieder ein grausiges Bild, denn einigen flog der Stopf in zwei Stücken auseinander." Wie man in einem genommenen chinesischen Forts wirtschaftete, beweist folgende Stelle:

Die Thore waren gesprengt, und mit Hurra ging es ans Wert. Das Schießen wurde eingestellt und mit den Bajonett mußten wir uns den Weg bahnen. Ihr könnt's Euch nicht vorstellen, wie da getobt wurde; ein all­gemeines Handgemenge entspann sich. wohl manche Chinesenseele hat dran glauben müssen. Auf der Mauer suchten die Chinesen zu entfliehen; mancher wurde die 30 Meter hohe Mauer heruntergeworfen und vergaß das Wiederkommen.

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Abends herrschte in unsrem Lager, trotz der schreck­lichen Mordscenen, die man gesehen, ganz vergnügte Stimmung."

Der Name ist genannt, man kann also leicht diesen Fall von veredelnder Wirkung des heiligen Kriegs untersuchen.

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Da nun aber die Industrie, auch die schutzöllnerische, unbedingt Handelsverträge braucht, so ist begreiflich, daß die Regierung davor zurückschrecken muß, die extreme Lieblingsforderung der Agrarier zu erfüllen. Wenn man auch die Interessen der Konsumenten, der Arbeiter, leichten Herzens der Landwirtschaft des Junkertums opfern möchte, Handel So sehr sich auch unsre Patrioten bemühen, das Treiben der und Industrie lassen sich nicht mehr so leicht vernachlässigen. Daher ist der Kathihelden in China zu beschönigen, die in den Hunnenbriefen besonders japanische Blätter. So schildert ein Striegsbericht­von der, Deutsch . Tagesztg." bejammerte, Umschwung" wohl zu erklären. hundertfältig wiederholten Selbstzeugnisse der Soldaten zu ente erstatter der Nivoku Shinpo" eines in Tokio erscheinenden Blatts

Ueber Greuelthaten der Verbündeten in China berichten