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Nr. 82.

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Vorwärts

Berliner Dolksblatt.

18. Jahrg.

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Telegramm Adresse: * Socialdemokrat Berlin

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Sonntag, den 7. April 1901.

ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel gehen sollte, ist die

Die nächste Nummer des ,, Vorwärtschriftliche Kirchenfrömmigkeit unfrer Tage das hervorragendſte Macht­erscheint Mittwoch früh.

Auferstehung.

mittel geworden, dessen die Gewaltmenschen und Reichtums­beherrscher sich bedienen zur Beretvigung ihrer Ungerechtigkeiten ver­mittelst Bethörung der Beherrschten.

Die Ostergloden flingen und mahnen an die Lehre der Ent­sagung, doch die Frommen, die dem Glockenklang lauschen, sie Unter stürmenden Wettern tam der junge Lenz herrlich ins Land. läßt das unendliche Weh von Millionen, die in Not und Kümmer­Es ereignet sich wieder das Frühlingswunder des großen Neu- nissen stechen, ungerührt. Und der christliche Staat", der Oberherr werdens in Wiese und Feld und Wald und die Entfesselung der der Kirche, er läßt unter Arbeitsmangel, Wohnungsnot und Un­Natur erregt den Menschen zur Zuversicht seines Neuwerdens. gemach aller Art Hunderttausende verkommen. Wie durch vermehrte Spende des leuchtenden, wärmenden Sonnen­lichts Strauch und Baum ersprießt, so treiben in den Seelen der Menschen mächtige Hoffnungstriebe eigner Erneuerung und Daseins­erhöhung.

In Naturfreudigkeit und neuem Lebensdrang feiern die Völker ihre Frühlingsfeste. Die alten Deutschen opferten und feierten jauchzende Feste ihre Gottheiten, auf daß ihnen die dunkle ent­behrungsreiche Winterszeit durch die Freuden und Früchte der be­ginnendeu Wonnemonde vergolten werde.

Das Christentum hat das altdeutsche Naturfest zum Auf­erstehungsfest des Weltheilands gewandelt. Das Christentum mit seiner demütigen Liebes- und Gnadenlehre war erstanden aus einem Zeitalter menschlichen Niedergangs und Elends, das sich selbst feine Rettung tannte und aus überfinnlichem Jenseits seiner Ver­zweiflung Hilfe und Trost erflehte. Die da den Glauben haben, daß Christus aus der Grabesnacht wieder auferstanden, sie sollen seiner erlöfenden Gnade teilhaftig werden.

Goethe, in dem die Dichterphantasie der menschlichen Sinnen­welt die religiöse Phantasie der Ueberfinnlichkeit überwand, hat das chriftliche Glaubensfest, als es seinen menschheitlichen Wert schon verloren, nochmals in seiner Steinheit verklärt:

Christ ist erstanden! Freude dem Sterblichen, Den die verderblichen, Schleichenden, erblichen Mängel umwanden.. Christ ist erstanden Aus der Verwesung Schoß. Reißet von Banden Freudig Euch los I Thätig ihn preisenden, Liebe beweisenden, Brüderlich speisenden,

Predigend reisenden, Wonne verheißenden,

Euch ist der Meister nah, Euch ist er da!

Die Voraussetzungen der christlichen Weltanschauung sind längst vernichtet. Die Bedürftigkeit unfrer Tage ist nicht die Bedürftigkeit im niedergehenden Römerreich, aus deren Hoffnungslosigkeiten Wunder­glaube und Gnadenerwartungen gewachsen waren. Die Völker der Gegenwart richten an sich selbst strenges Fordern eigner Befreiung aus dem Niedrigen und aus dem Bösen. Und der Mittler ihres Stulturwollens ist Wissenschaft und Vernunft. Diese, die das überweltliche Dogma zerstörte, find die Führer der Menschheit zu den Höhen der reinen Menschlichkeit. Und wenn Goethes Faustwert die neumenschliche Weltanschauungs­lehre in wunderbarster poetischer Verklärung anhebt mit der Ver­kündigung des Engelchors: Euch ist der Meister nahl, so erreicht es sein letztes Weisheitswort von schlichtester Größe, indem wiederum der Engelchor kündigt:

Gerettet ist das edle Glied

Der Geisterwelt vom Bösen:

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Wer immer strebend sich bemüht, Den tönnen wir erlösen. Auch welcher Art Bemühen es ist, das die Menschen erlösen fann, sagt Faust in seinen letzten Lebensworten, nachdem er das menschliche Gefilde gegen die Meeresflut gesichert:

Das ist der Weisheit legter Schluß:

Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich fie erobern muß.

Und so verbringt, umrungen von Gefahr,

Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.

Solch ein Gewimmel möcht' ich sehen,

Auf freiem Grund mit freiem Volte stehen.

Zum Augenblicke dürft' ich sagen:

Verweile doch, Du bist so schön!

Es tann die Spur von meinen Erdentagen Nicht in Aeonen untergehn."

Die Geistlichkeit predigt von den Kanzeln Nächstenliebe. Doch zur selben Stunde vergewaltigt Raubsucht und Gier nach Gewinn und Gold andre Menschenbrüder und ertränkt Menschlichkeit und Kultur in blutigem Morden.

Auferstehung wird verkündigt vor andachtsvoller Menge. Aber der nächste Tag zeigt die Anbachtsvollen in alter Herzensverhärtung, zeigt sie bereit, in der Wirklichkeit des Lebens ihren persönlichen Vorteil aus den Leiden der Nebenmenschen zu ziehen, zeigt sie bereit, aus dem täglichen Brot des Armen ein Wuchergeschäft zu machen.

Das Ostern der Frommen ist die Lästerung des Christentums, das sie auf den Lippen tragen.

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Und wiederum im Namen des Christentums und der Religion erhebt sich in unsren Tagen die dunkelste Macht der Kulturwidrigkeit, die das mächtige Aufwärts der Völker im matten Entsagungsglauben zu ersticken sich vermißt. Der Staat scheiterte, als er die brutale Faust der Ausnahmegesetze gegen die Empor bewegung der Befreiungsdürstenden reckte; den Faustschlag ins Geficht fühlte auch der Stämmerlichste und er erhob sich wider den Vergewaltiger. Jetzt soll wie das Centrum ausschlaggebende politische Partei das katholische Wesen die Welt vor der Auferstehung bewahren. Der Katholizismus der katholische wie der evangelische das ist die seelenverderbende Tattit der Pharisäer und Sadducäer. Durch Geistesbethörung und Seelenerweichung sollen die Völker in der Duldung des Unrechts gebunden bleiben. Doch gerade vor dem Dräuen dieser Geistesverfinsterung sollen die Kulturergebenen ihr Auferstehungsfest feiern. Es giebt ein Ostern, ein Auferstehen. Eine neue Erlösungs­macht ist der Menschheit erstanden, aus dem elenden Bolt wie vor 1900 Jahren das Christentum im Stalle geboren, wie damals von Schriftgelehrten und Priestern und Mächtigen verfehmit, die ihre Betenner in Gefängnissen erstiden wollen wie sie Jesus ans Kreuz geschlagen.

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Doch dieser Osterauferstehungsglaube ist kein Glaube, der über Wolfen unerforschliche Gnadenwirkungen sucht. Es ist der Glaube an den Menschen selbst, an den Menschen, der an sich selbst in strenger Selbstzucht die Forderung stellt, immer strebend sich zu bemühen". Es ist der Socialismus, der die Not lindert und das Unrecht verwirft, der die Menschheit erzieht im Dienste des Kulturgedankens und sie hinanführt zu den Höhen des Ideals.

Es tönen die alten Ostergloden, doch unserm Volt klingt aus den Tönen ein neues Hoffen, ein neues Streben. Wir gehen vorüber am Kirchenthor, wir vereinen uns der großen, gewaltig schwellenden Schar, die ein neuer Glaube beseelt, die sich selbst erlösend die Menschheit erlöst.

Politische Mebericht.

Berlin , den 6. April.

Vorbei berichtigt.

Die Aeußerung des Kaisers, die Konservativen müßten erst den Kanal schlucken, ehe er den Zolltarif unterschreibe, und er werde auch nur den genehmigen, den er wolle, ist hat sich deshalb die" Post" entschlossen, zuverlässig" zu er naturgemäß den Brotwucher- Agenten sehr unangenehm. Jetzt fahren, daß der Kaiser bei keinem einzigen der Empfänge parlamentarischer Abordnungen wie auch in feiner sonstigen Audienz in letzter Zeit die Kanalfrage oder die Frage des Bolltarifs irgendwie berührt hat."

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Diese gequälte Berichtigung schießt ins Blaue, da das in Abrede Gestellte niemals behauptet worden ist. Der Kaiser soll die Aeußerung ja nach der Tägl. Rundschau" nicht bei einem offiziellen Empfang oder in einer Audienz ge­than haben, sondern bei einer gelegentlichen Unter­haltung. Die Deutsche Tageszeitung" findet denn auch das Dementi der Post" nicht genügend. Die Frage sei nicht ge­löst, wer diesen Ausspruch in die Presse lanciert habe und zu sei ein anständiges und vornehmes Blatt. welchem Zweck das geschehen sei. Die Tägliche Rundschau" Daß sie die Aeußerung erfunden und zu irgend welchem Zwecke veröffent­licht habe, sei durchaus nicht anzunehmen.

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Der christliche Glaube ist aus der Welt geschwunden, wenn auch noch christliche Feste gefeiert werden. Das Dogma ift zerfest und zerfallen, mühselig arbeiten hundert theologische Seften, die alte Lehre mit den neuen Ergebnissen der Wissenschaft und Vernunft zu bereinen; ihre Bemühungen sind erfolglos, sobald die Menschen zeitung" geht hervor, daß die Intriguanten bei Hofe sich Aus dieser mißtrauischen Frage der Deutschen Tages. der geistigen Unmündigkeit entwachsen und Selbstdenkende in den starte Ronkurrenz machen müssen. Problemen der Weltanschauung werden.

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Kein Pardon!

Kirche und Leben sind auseinander gefallen. Das Christentum der Kirche ist, praktisches Christentum" ge Der China Korrespondent der Frankfurter Zeitung ", der worden. Das heißt nicht, es wolle die christliche Lehre in der übrigens nach Kräften das Verhalten der deutschen Truppen rühmt, Praris des Lebens bewahrheiten, sondern: es will die Anschildert eine Eisenbahnfahrt nach Peking . Unterwegs führt ihn der passung der christlichen Lehre an die Wünsche des Tags und derer, deutsche Zugführer ins Dienstcoupé, wo zwei Boyer transportiert die den Tag beherrschen, der weltlich Mächtigen und werden, die zur Aburteilung nach Peking gebracht werden. Der Besitzenden. Während das Christentum in feiner ur Gewährsmann der Frankf. 8tg." berichtet mun; sprünglichen Neinheit Verzicht auf Gewalt und Befizes Du lieber Gott, was für Jammergestalten. Ein etwa sechzig­fülle forderte und nach seiner Lehre eher ein Kamel durch jähriger aus Haut und Knochen bestehender Mann fauert neben

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Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

einem höchstens vierzehnjährigen Bürschchen, dessen runde Kinderaugen harmlos in die Welt schauen. Sie sind mit den 8öpfen aneinander gebunden. Vor diesen beiden gefähr­lichen Wesen stehen zwei riesige Musketiere mit aufgepflanztent Seitengewehr. Der Alte ist der Vater des Kleinen. Er hat aus den Ruinen feines Dorfes mit einem Karabiner nach dem die Strecke abgehenden Eisenbahnposten geschossen und ist dann von diesem festgenommen worden. Bei dem Kleinen fand der Posten außer­dem eine alte deutsche Küraffierpistole, wie sie im Kriege 1870/71 noch in Gebrauch war. Deshalb wurde der Kleine auch ver­haftet. Ich erkannte die Pistole. Ein hochweiser Staat hat diese Waffen seiner Zeit ausrangiert und für 25 Reichspfennige das Stück an eine Firma verkauft, die sich verpflichten mußte, sie nur nach dem Auslande abzusehen, weil ein Ber­tauf im Inlande dem Volke Waffen in die Hand geben konnte. ,, Aber mit dem Ding da kann doch der Kleine nichts an fangen," sagte ich zu dem deutschen Unteroffizier, der als Zug­führer fungierte.

Das ist wahr," antwortete er, aber er war doch be­waffnet, und da giebt's keinen Pardon. Die haben beide nicht mehr lang zu leben."

Ahnte der Alte, wovon wir sprachen? Jedenfalls redete er eifrig auf die Anwesenden ein, und ein junger Mann, der Chinesisch zu verstehen versicherte, erklärte, daß der Alte die Schuld allein auf sich nehmen und gern sterben wolle. Die Hand des Kleinen stahl sich in die seines Vaters, und er blickte zärtlich Das war zu viel für mich. zu dem alten Manne auf. Ich verließ schleunigst den Wagen und machte draußen meinem Herzen in den fürchterlichsten Flüchen Luft. Diese Flüche galten der Bestie im Menschen, sie galten ferner der grausamen sogenannten Gerechtigkeit, die es gutheißt, wenn Hab und Gut ganzer Bevölkerungen vernichtet wird und die dann den verzweifelten und verarmten Landeskindern gegenüber, wenn diese in ihrer Verzweiflung unüberlegt handeln, keinen Pardon keunt! Die Todesstrafe, selbst für Kinder, die eine Waffe zu gebrauchen nicht im stande sind!"

So schreibt der durchaus national gesinnte Korrespondent!-

Die Berliner Centrumspreffe flagt leitartikelbreit über wüste Schimpfereien" des Vorwärts", weil wir in der Abwehr der gegen unsren Parteigenossen Bebel gerichteten Gehäffigkeiten es höher einschätzten, in der pflichteifrigen Aufdeckung politischer Miß­Mißstände zu beschönigen und zu begünstigen. Die Germania " stände einen Irrtum zu begehen, als nach Centrumsart politische fühlt sich durch diese Feststellung der völligen Ungeeignetheit ihrer Partei für die Rolle des parlamentarischen Sittenrichters so be­troffent, daß sie nichts weiteres zu thun weiß, als das frühere Lügen­register zu wiederholen und durch neue Schivindeleien zu vermehren. Es gehört immer mehr zur Eigenart der heutigen Centrumspreffe, daß sie den politischen Gegner nicht mehr anders zu befehden weiß als durch persönliche Verunglimpfung, die man früher doch den Beitungen Ahlwardtscher Wahlverwandtschaft überlassen hatte. Wollten wir an den Führern der Centrumspartei in der Art Kritik üben, wie die Presse dieser Partei an den Führern der Socialdemokratie, so würden wir der Germania " alsbald mit einem Katalog von Irrtümern ihrer Vertreter im Reichstag dienen können, dessen Umfang, Gewichtigkeit und Richtigkeit den Herren vom Centrum äußerst peinlich werden dürfte. Beispielsweise, die ver­nichtende parlamentarische Niederlage, in der der große Feldzug des Lieber Abg. den gegen preußischen Finanzminister im Stampfesweise der Centrumspresse aneignen, zu einer Diskreditierung Dezember 1899 endigte, würden wir, wollten wir uns die der politischen Ehrlichkeit des Abg. Lieber haben ausnutzen können, die hundertmal mehr Berechtigung gehabt haben würde, als die neuerliche Centrumsheze gegen winzige Irrtümer des Abg. Bebel. Eine solche Methode der Verunglimpfung der Führer von Parteien,) die bereit sind, über Grimdfäße und Ideen mit uns zu fechten, haben wir stets verschmäht und werden sie auch fünftig verschmähen. Wir nehmen vorläufig auch an, daß die niedrige Polemik der Berliner Centrumspresse auch nicht die Billigung der Centrumsführer des Reichstags hat, da die Centrumsfraktion des Reichstags dem Abg. Bebel stets die ihm gebührende persönliche Achtung bezeugt hat.

Eine Denkschrift betreffend die Nengestaltung der deutschen Dentschrift erörtert in ihrem ersten Teile allgemein die Fragen der Handelspolitik veröffentlichen foeben die Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft als Nachtrag ihres letzten Jahrsberichts. Die Bollpolitik, indent sie als Aufgabe der deutschen Handelspolitik eine Beschränkung der Schutzölle und den Abschluß lang. fristiger handelsverträge fordert. Der zweite Teil, der das Bolltarifgefes behandelt, giebt eine dem Reichskanzler bereits im vorigen Dezember überreichte Eingabe wieder.

eine Potsdamer Korrespondenz. Sie soll am Dienstag bei der Bes Ueber eine ,, markante Ansprache" des Kaisers berichtet fichtigung des ersten Garderegiments gehalten worden sein. Civil personen wurden streng ferngehalten, so daß über den Inhalt nichts bekannt geworden sei. Selbst den Photographen soll der Zutritt verwehrt gewesen sein.

Arme Woche"!-

Agrarische Tollheit. Man schreibt uns aus Königsberg : In einer Versammlung des Bunds der Landwirte, die in Marienburg( Westpreußen ) am 2. April tagte, erklärte ein Herr von Oldenburg , niedriger wie 7,50 M. dürfe der Zollsatz nicht 18. Lebensjahr vollendet, dürfe die Heimat verlassen, ebenso sollten fein. Sodann müsse ein Gefeß geschaffen werden, das einen Eingriff in die Freizügigkeit thue. Sein Arbeiter, der noch nicht das die Fabriker in den größeren Städten teine ungelernten Arbeiter beschäftigen dürfen. Dann werde der Arbeitermangel beseitigt und der Arbeiter vor der Verderbnis der Großstadt ges fchüßt sein.-

richtete der Rekrutenlieutenant wenige Tage nach Einstellung der Wer war Bismarck ? In einer deutschen westlichen Garnison Refruten an sie die Frage: Wer war Bismard?" Die Berliner Neuesten Nachrichten" berichteten über das Ergebnis wie folgt:

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Von den 78 Leuten wußten 21 gar nichts zu antworten: sie hatten wie sie behaupteten den Namen Bismarck " überhaup noch nicht gehört! 22 sagten, Bismarck sei ein großer Genero