wahrhaftig nicht glänzend genannt werden kann: sie will die gestanden würde, damit beim Verkauf deren Kassen Contobuchforderungen an die bankrotte Bant mit 30 Proz. der noch ein Kleines Extraprofitchen zugewendet und Forderungen beleihen. Höher wagt sie also einstweilen die Aussichten neue Mitglieder herangezogen werden tönnten; und der Gläubiger nicht zu schäzen.
nun kommt dieser Möller aus Brackwede und bestimmt, daß auch den Händlern die billigeren Tariffäße eingeräumt werden, so daß diese Krämerseelen in die Lage tommen, den landwirtschaftlichen Vereinen Ronfurrenz machen zu können. Wie konnte sich nur Herr Möller einfallen lassen, die dem deutschen Volt von der Vorsehung zugeteilten Aufgabe: so anti- agrarisch aufzufassen!"
focialer Forderungen der Jektzeit einzugehen, andrerseits aber die Verderblichkeit aller gewaltsamen Versuche der Menderung focialer Ordnungen darzulegen. Je fachlicher er die geschichtliche Entwidlung des Verhältnisses der Stände( cs Die Leipziger Nachricht des Berl. Tagebl." und andrer Blätter giebt also wirklich tros der Verfassung noch„ Stände"! Redaktion von der Beschlagnahme des Vermögens der meisten des„ V.") untereinander und der Lage der arbeitenden Klassen Aufsichtsräte, der wir Glauben geschenkt haben, war eine insbesondere behandelt und den stetigen Fortschritt zum Befferen Ente. In der Verfolgung gewiffenloser Aufsichtsräte ist man alio unter Vermeidung(!!) jeder Tendenz nachweist, um so eher wird in Sachfen nicht eiliger als in Preußen, ach Gott, es giebt sonst es bei dem gesinden Sinn unsrer Jugend gelingen, sie zu flarem und ruhigem Urteil über das Verhängnisvolle unberechtigter so viel zu thun, den Staat zu retten und den Kassenärzten auf die focialer Bestrebungen der Gegenwart zu befähigen." Finger zu sehen, daß sie nicht etwa ein harmloses Pulver aus der Hier wird also mit flaren Worten den Lehrern die entwürdigende Droguenhandlung verschreiben, das nach uralten, ehrwürdigen Aufgabe zugewiesen, statt den Sinn wissenschaftlicher Erkenntnis und Privilegien nur über den Ladentisch eines Apothekers wandern darf. Wahrheit in den Schülern auszubilden, die einfältigsten InteressenDie Aufsichtsräte und Direktoren der Leipziger Bank haben in Legenden der herrschenden Klassen zu propagieren, und dies noch den letzten drei Jahren zusammen 1 363 492 W., also im Durchschnitt ist durch den Bundesrat in seiner Sigung am 24. d. Mts. Da ist es denn auch schließlich kein Wunder, daß als der Endzwed dazu unter der falschen Vorspiegelung: Vermeidung jeder Tendenz". jährlich 454 497 m. Tantieme bezogen diese Summe verteilt angenommen worden, wie jest offiziell mitgeteilt wird. Die Ne- dieses geschichtlichen Unterrichts" die Empfehlung des HerrscherM. fich auf ungefähr 10 Personen, macht an 15 000 Thälerchen auf den formen, welche die Novelle bringt, stehen weit zurück hinter den An- hauses und die Anpreisung seiner Verdienste bezeichnet wird, und Kopf im Durchschnitt pro Jahr. fprüchen, welche die Arbeiterschaft unter den heutigen Verhältnissen zwar der augenblidlich regierenden Familie, nicht etwa der zu stellen berechtigt ist und die von der socialdemokratischen Fraktion bis 1866 augestammten Herrscherhäuser Hannovers, Kurhessens und des Reichstage befürwortet wurden. An der kleinlichen Kompromiß- Nassaus. fucht des Centrums scheiterte die gründliche Reform. Es ist daher wahrlich kein besonderes socialpolitisches Verdienst, daß die Regierungen sich dem dreisten Widerspruch des Centralverbands der Industriellen nicht ergaben, der selbst die winzigen Berbefferungen der durch die Mehrheit des Reichstags beschlossenen Novelle zu verhindern bemüht war.
-
In den Gläubigerausschuß der Leipziger Bank hat auch die weimarische Regierung einen Vertreter entfandt. Wie viel die weimarische Staatstaffe an der Bant gut hat, ist nicht bekannt. Die Aktien der Sächsischen Bant, einer Notenbant, fallen fehr: am Sonnabend waren sie dermaßen angeboten, daß nicht ein mal ein Sturs notiert werden konnte, weil kein Mensch das Papier wollte. Dagegen steigen Staatspapiere täglich weiter.
Und dabei werden immer noch neue Emissionen von Aktien von Industriegesellschaften an die Börse gebracht
Hermann der Chernsker und der lange Möller.
"
Die Deutsche Tageszeitung" hat sich in der gegen wärtigen Zeit der fauren Gurke" die dankenswerte Aufgabe gestellt, die Welt mit Stoff zum Lachen zu versorgen, und wenn nicht alles trügt, dürften ihr endlich auf diesem Gebiet die Erfolge blühen, die ihr bisher auf politischem trog ihrer Leitung durch Herrn Dr. Georg Oertel aus Großdölzig verfagt geblieben find. Eine wahre Perle unter ihren Leiſtungen dieser Art ist der Leitartikel in der gestrigen Abendnummer, benannt„ Die Aufgaben des deutschen Volkes". Er beginnt schwungvoll:
" Mit Spott hat man die Deutschen das Volk der Dichter und Denker genant in dem Sinne, daß der germanischen Rasse die Thattraft fehle und Gemüt und Verstand die Oberherrschaft unter ihr führe. Diese Ansicht ist selbstverständlich grundfalsch. Seit den Zeiten der Cimbern und Teutonen bis auf unsere Tage hat das deutsche Volk eine schier unübersehbare Menge größter Geister gerade auf den Gebiete praktischen Handelns, vornehmster Politik und Selbstaufopferung für die Allgemeinheit hervor gebracht; kein Volk der Erde kant dieser völkischen Leistung auch nur irgend etwas an die Seite stellen, auch nicht die alten Griechen und Römer."
Und nun macht sich der Verfasser daran, seine außer gewöhnliche Geschichtskenntnis zu beweisen und die Geister aufzuzählen, die ihm als die größten erscheinen. Zunächst an die Reihe kommt Hermann der Cherusker , der Borer, der die Deutschen einte, dann Karl der Große , dem wir die Grundlage der deutschen Landwirtschaft" verdanken, darauf Otto der Große . Weiter folgen: der Große Kurfürst, Friedrich der Große , Freiherr v. Stein, Blücher , Scharnhorst, Wilhelm I. mit seinem ihm verbundenen unsterblichen Genius", dem Fürsten Bismarck, dem Schlußstein" der bisherigen Entwicklung. Miquel und Christian Dietrich Hahn fehlen.
Doch nicht geschichtlich, auch zoologisch beweist die " Deutsche Tageszeitung", daß das deutsche Volt auf dem „ Gebiete des praktischen Handelns" allen andern Völkern über ist. Zu diesem Zweck sett sie mit fühnem Kopfsprung bom Reich der Geschichte ins Zierreich und fährt also fort:
"
-VO
Die Gewerbegerichts- Novelle
Das Posadowsky - Rätsel. ll Bu der noch immer verschleierten 12 000 Mark- Affaire bringt die „ Leipziger Volkszeitung" noch einen kleinen amüsanten Nachtrag. schrieben. Am 20. November wurde die Buchthausvorlage abgelehnt. Im August 1899 wurde der Bettelbrief des Grafen Bosadowsky geDamals waren aber die erbettelten 12000 Mark immer noch nicht an das Reichsamt des Junern abgeführt. Erst auf energische Vorstellungen aus dem Reichsamt erfüllte dann Herr Bued das etwas eigentümliche Verlangen" und übermittelte das Trinkgeld der Scharfinacherei an den Minister. Gefühlen fie nachträglich eine Sache bezahlten, die ihnen – wie unser Man kann es den Centralverbändlern nachfühlen, mit welchen Parteiblatt bemerkt gar nicht geliefert war.
-
Es ist nun in der That außerordentlich auffällig, daß Graf Bosadowsky die eben durch die Verscharrung der Zuchthausvorlage ergrimmten Scharfmacher numittelbar nach dem jämmerlichen Fiasto noch mehr reizte durch die Wahnung an die 12000 Mart, die doch angeblich für Zwecke der Buchthausvorlage bestimmt waren.
Mit Recht stellt unser Leipziger Parteiblatt die Frage: Pressierte denn das gar so sehr? In der ministeriellen„ Berliner Korrespondeng" vom 25. Oktober 1900 wird ja ausdrücklich gefagt:" Diese( Summe) ist zur De dung der Drud fosten verwendet worden, die durch die Wiedergabe des oben bezeichneten amtlichen Materials entstanden find." Sollte denn wirklich der Drucker so unklug gewesen sein, auf die Bezahlung seiner Rechnung ungebührlich zu drängen, auf die Gefahr hin, eine gute und schaft zu verlieren? Immer wieder drängt sich deshalb die Frage auf, warum gerade der Bettel" von 12 000 M. die Bucck- Garde jo
talen Geist, der die Wissenschaft mißbraucht zur Rechtfertigung Die Geschichtsanweisung offenbart ganz und gar jenen Ieri- alen Geist, der die Wissenschaft mißbraucht zur Nechtfertigung Wahrheitsdrang betrogene Geister müssen aus der Bucht dieser offenbarter Autoritäten. Was für verkrippelte, um ihren natürlichen höheren" Schulen hervorgehen! Arme Bourgeoisie!-
"
Aus der Pfalz wird uns gefchrieben:
In pfälzischen Blättern findet man eben eine kleine, der„ Bf. Lehrerztg." entnommene Notiz. der zufolge sich bereits fünfunddreißig pfälzische Lehrer der Hessischen Regierung zur Verfügung gestellt haben, und zum Tell auch schon angestellt sind.
Staubbemerkung wieder. Es verlohut fich aber schon, etwas näher Die phälzische bürgerliche Presse giebt diese Notiz ohne jede Sandbemerkung wieder. Es verlohnt sich aber schon, etwas näher auf die Ursachen dieser Lehrerflucht einzugehen. Wenn man sich bei diefer betrüblichen Erscheinung über etwas verwundert, so ist es mehr sind, die den pfälzischen Schulftaub von ihren Bantoffeln schließlich nicht bloß diese Flucht der 35, sondern daß es nicht noch schütteln. Der Lehrerstand, der doch unstreitig mehr zur Größe und 3 der glänzenden Entwicklung Deutschlands in den letzten 30 Jahren beigetragen als irgend einer unfrer pfiffigen Staatsmänner und Weltpolitiker, wird heute noch in der Pfalz vielfach in einer Weife behandelt, die mit seiner Bedeutung im kulturellen Leben der Nation im schlimmsten Widerspruch steht. Man werfe doch nur einmal einen Blick in unser pfälzisches Lehrerorgan, um einen Begriff von der die die verehrlichen GemeindeWertschägung zu erhalten, Man verwaltungen dem Lehrerstande zu teil werden laffen. int vor der Mit- und Nachwelt, geniert fich gar nicht den Ausschreibungen dem Lehrer das Heizen des Schulsaals und die Beschaffung von entsprechendem Material auzubieten. Daß dort, wo der Lehrer beizen darf, ihm auch großmütig das Ausfegen und Aufwischen des Schullokals zugemutet wird, versteht sich am Rande. Für diese Arbeiten werden durchwegs jo minimale Beträge eingesetzt, im Leibe erfrieren, vielfach aus seiner Tasche den erhöhten Heizungsdaß der glückliche Stelleninhaber, will er Winters nicht die Knochen Daß man den Lehrern auch noch die bedarf bezahlen muß. und die BeBerrichtung des niederen Kirchendienstes forgung bes vielfach ohne jede Bezahlung, zumuten darf, das kennzeichnet wohl zur Genüge den Tiefstand der socialen Stellung des Lehrers in der Pfalz . Daß Elend noch miserabel bezahlt werden, den pfälzischen Staub von den unter solchen Verhältnissen die Lehrer in der Pfalz , die zu allem Dieser Teil der Affaire ist sicherlich bedeutsamer, als die Frage, Pantoffelu schütteln und anderswo Unterkunft suchen, dürfte niemand ob Graf Pojadowsky den Bettelbrief an Herrn Bued persönlich weiter wunderlich finden. Wie groß das Elend sein muß, geht allein schon aus dem Umstand hervor, daß die pfälzischen Lehrer sich sogar unterzeichnet habe. Die" Post" leugnet das heute. Die Frei- schon aus dem Umstand hervor, daß die pfälzischen Lehrer sich sogar fimige Zeitung" bemerkt darauf, cs mag sein, daß die Reinschrift unter die preußische Fuchtel flüchten. Das trifft namentlich auf die des Briefes nicht die Unterschrift des Grafen getragen habe, jeden- Lehrer der an Breußen grenzenden Bezirke zu. Der Budrang zu den Der falls aber das Konzept. Das habe Posadowsky im engeren Kreise Lehrerbildungsanstalten hat ganz beträchtlich nachgelaffen. selbst zugestanden.Bedarf au Lehrern kann unmöglich durch den Nachwuchs der Seminarien gedeckt werden. Wohin soll das führen?
in Aufregung versezte.
Also war es wohl nur die Verwendung der 12 000 m., die sie dermaßen in Aufregung versezte. Eine Berwendung, die selbst den doch an allerhand Sachen gewöhnten Bueck , etwas eigentümlich" erscheinen mußte. Es würde deshalb wohl am Plate fein, wenn sich der Minister entschließen wollte, das über der 12 000 M.- Geschichte noch immer lagernde Dunkel zu lichten."
Der gestörte Bund.
"
zu
ortsüblichen Geläutes,
Daß die herrschende Lehrernot in den er bärmlichen Ge= braucht, wenn man sich die Ausschreibungen ansieht, keiner näheren haltsverhältnissen ebenfalls mit ihre Begründung findet, Begründung. Bei dem größten Teil der Ausschreibungen findet man den Vermerk: Wiederholt zur Bewerbung ausgeschrieben." Jept hilft man sich damit, daß bei erfolgloser Ausschreibung einfach ein Lehrer aus einem Nachbarort von feiten der Regierung beauftragt wird, eine verwaiste Schule neben der seinen mitzuführen". Bas bei einer solchen Mitführung" herausspringt, läßt sich leicht denken. Duzende von Schulstellen in der Pfalz sind schon seit
Die, Deutsche Tages- Zeitung" ist ob der Enthüllungen Es ist ein befannter naturwissenschaftlicher Grundiaß, daß über ihre Finanzpolitik völlig übergeschnappt. Sie ist von einem ein Lebewesen fünfmal fo lange lebt, als wie seine Schwindelzustand in jeder Bedeutung des Worts befallen worden. Entwicklung in Anspruch genommen hat. Unfre Leser auf dem Das Organ hat zwar noch so viel Besinnung, die Münchener ErLande wissen das von ihrem edelsten Freunde im Tierreich, dem Pferde, von dem Jagdgefährten, dem Hunde, dem Nind- lärung zum Fall Nuhland ihren Lesern vorzuenthalten, was vieh usw. usw. Nun ist ein Volt in einem höheren Sinne fie aber über die Erklärung sagt, ist so hirnverbrannt, daß auch als ein Lebewesen zu betrachten, welches, wenn auch wir Mitleid mit Dent unglücklichen Bündler Organ nicht geschriebenen und von dem Menschengeist festgestellten empfinden anfangen. Da heißt es, es fei zugegeben, daß mehr wie Jahresfrist verwaift und werden auf diese Art Gesezen, so doch sicherlich den ewigen Anordnungen der es sich nicht um Bestechungsgelder des Bunds der Landwirte ge- versehen. Vorsehung in demselben Maße unterworfen ist. Wenn wir handelt habe. Und indem es verschiedene Mitteilungen zusammenrührt, Eine Wendung zum Besseren kann nur dann eintreten, wenn also die Entwicklung des deutschen Volks von seinem ersten Kampf erzählt das Blatt ganz ernsthaft, Herrn Nuhland sei vorgeworfen worden, die sociale Stellung des Lehrerstandes gehoben, wenn all gegen die Römer, dem Cimbern- und Teutonenkrieg, rechnen und aunehmen, daß die Entwicklungsperiode des Wolfs bis zur ein- er habe eine dem Bund der Landwirte entgegen die fein Selbstbewußtsein demütigenden Nebenbedingungen, die als getretenen Thattraft mit der Begründung des Deutschen Reichs it ehende" Liga" gründen wollen, welcher die Frankfurter Beitung" mittelalterliche Ueberreste mit den Schulstellen noch verknüpft sind, ihren Abschluß erreicht hat, so haben wir eine weitausend mit der socialdemokratischen Münchener Post" vorgeblich beitreten beseitigt werden, wenn man den Lehrer von der geistlichen Vormund jährige Beriode und das deutsche Volt hätte die Anwartschaft auf sollte, und wozu die Gelder in der Hauptsache aus Fürst Bis- fchaft befreit, ihn mindestens neben und nicht unter den Pfarrer stellt und dann auch noch sein Gehalt in ausgiebigster Beise ein zehntausend jähriges Bestehen, wovon reichlich mehr als mardichen Streifen angeboten wurden." erhöht. die Hälfte auf die aufsteigende Linie kommen müßte." Ein so frecher Schwindel ist in der journalistischen Praxis selbst Das sind wahrlich keine unerfüllbaren Forderungen. In einens, Was folgt daraus? Daß das deutsche Volk sich über die der Agrarier taum jemals dagewesen. Die Deutsche Tageszeitung". Lande, wo man jährlich Hunderte von Millionen für militaristische ihm von der Vorsehung zugeteilten Aufgaben" flar werden anstatt mitzuteilen, welche Anklagen erhoben worden sind, erfindet Zwecke aufwenden kann, finden sich bei nur einigermaßen gutem muß; und welcher Art sind diese Aufgaben? Nicht auf dem sich einfach tolle Märchen, die die Gegner angeblich aufgebracht Willen sicher auch einige lumpige Millionen für die Bildner der Gebiet der Weltpolitik liegen sie; es gilt die einheimischen hätten, und die allerdings so kretinistisch sind, daß auch der dümmste Jugend. Zustände auf die höchste Stufe menschlicher Entwicklung zu Bündler über den Blödsinn staunen muß. bringen", und das wichtigste ist, daß, Deutschland zu- In Wirklichkeit betraf die Mitteilung der Frankfurter Beitung" nächst durch die Art, wie es feine Handels- einen Bersuch Ruhlands, gegen die Agrarier, und natürlich auch verträge abschließt, der Welt zeigt, wie gegen Bismard eine Liga zu bilden. Als der Versuch scheiterte, eine gerechte Grundlage einer nationalen ging dann Ruhland zum Bunde der Landwirte über, aus deffen Wirtschaft gewonnen wird." Mit andren Worten: Mitteln er unter der Quellenangabe„ Bismardicher Streife" ein socialdie bedeutendste der von der Vorsehung gestellten Aufgaben demokratisches Organ zur Vertretung schutzölnerischer Wirtschaftsist, daß die Zölle für Getreide und für die edelsten Freunde politik zu bestechen versuchte. im Tierreich möglichst erhöht werden.
"
"
Die„ Deutsche Tageszeitung" Iügt, wenn sie behauptet, es Aber diese Regelung der wirtschaftlichen Beziehungen wäre zugegeben, daß der Bund der Landwirte nichts mit dem des Deutschen Reichs zum Auslande," heißt es weiter, Nuhlandschen Bestechungsversuch zu thun gehabt habe. Das genaue Gegenteil ist die Wahrheit. Wir haben nachgewiesen, daß nur der Bund der Landwirte hinter den Bismarckischen Der Bund der Landwirte ist der Urheber reisen stecken konnte. jenes Bestechungsversuchs, wie aus seiner Kasse die bündlerischen Geheimagenten bejoldet worden sind, die im Centrum, bei den Konservativen und Antisemiten ihr Unwesen treiben.
ist nur gewissermaßen der Rahmen für die weitere Thätigkeit. Diese ist mit furzen Worten dahin festzustellen: unerbittlicher Rampf bis zur Vernichtung alles Schwindels auf allen Gebieten. Wir brauchen nicht die einzelnen Arten des Schwindels näher darzulegen, die schlimmsten Blüten haben ja die letzten Tage gezeitigt, und wir stehen unsrer Auffassung nach erst am Anfang dieser Regeneration, welche sicherlich nicht in dem Sinne des Herrn Möller zur Ausführung gelangen wird, sondern die das Biel hat, die Börse wieder zu dem zu machen, was sie sein soll, zu einem ehrlichen Markt."
Die jeßige Art, in der die Deutsche Tageszeitung" durch die tollsten Lügen und Fälschungen den Bund zu retten sucht, deutet darauf hin, daß die verborgene Korruption noch viel größer sein muß. als durch die bekannt gewordenen Thatsachen erwiesen wird.-
Ausland. Die Parteien in Holland .
Aus Amsterdam wird uns geschrieben:
Das Resultat der gestrigen Stichwahlen für die Zweite Stammer hat die fleritale Mehrheit auf 58 Stimmen gebracht( nicht 57, wie anfangs gemeldet wurde). Davon find 25 fatholische und
83 evangelische Kleritale. Die letteren zerfallen wieder in 3 Fraktionen, nämlich 2 Christlich- Historische", eine evangelische Pfarrerpartei, welche 1897 das Bünglein an der Wage war und die mit der Parole„ Gegen Nom!" den Liberalen den Sieg besorgte. Diesmal aber fiel fie aus reaktionärem Justinkt den Katholiken in die Arme. Ihnen am nächsten stehen die„ freien Anti- Revolutionäre", die evangelischen Junker, die Leute mit doppeltem Namen", welche 1893 wegen einer Wahlrechtsfrage sich von dem mehr demokratischen Teil der Evangelischen losgesagt haben. Sie haben 8 Mitglieder im neuen Barlament. Die größte flerikale Fraktion bilden die„ AntiRevolutionären", hauptsächlich zusammengesetzt aus den kleinbürgerlichen Elementen der evangelischen Partei, deren Führer, Dr. Kuyper, jedoch versucht, alle gesellschaftlichen Gruppen, Agrarier, Industrielle, Was will man mehr! Die agrarische Logit hat schon Arbeiter, unter der Fahne des evangelischen Glaubens zusammens manche Verrücktheit geleistet; aber hier hat sie sich selbst zuhalten. Diese Partei trägt aus diesem Wahlkampfe 8 eroberte übertroffen. Von Hermann dem Cherusker kommt sie auf Bismard, von diesem auf das Rindvieh, und von dem Rind- Kultusminister hat eine Anweisung erlassen, wie auf höheren Schulen partei gewachsen sein wird, ist wenigstens zweifelhaft. Allerdings ift Die Mißhandlung der Geschichte in der Schule. Der Streise nach Hause. Sie zählt jetzt 23 Vertreter im Parlament. Ob die feritale Mehrheit der schwierigen Rolle einer Regierungs vieh schließlich auf die Handelsverträge und den langen Preußens Geschichte zu treiben fei. Die Sache friegt hier einen Möller. Und warum nach jener historisch zoologischen religiös- mystisch regierungsoffiziöfen Anstrich. Die unteren Klassen fie nicht auf Rosen gebettet. Ueber ein gemeinsames RegierungsOuvertüre diese Anrempelung der langen Erzellenz? Herr follen mit den großen Heldengestalten" zu denen vermutlich programm haben die Klerikalen sich nicht vor dem Kampfe ver Möller hat nicht nur die Verwegenheit, einer Abänderung nicht die großen Befreier der Menschheit rechnen- phantasievoll ständigt. Socialreform haben alle versprochen. Die Katholiken des Börsengesetzes geneigt zu sein, er hat auch ver- genährt werden. In den mittleren Klaffen soll der größte Wert auf fegten aber dabei eine Schutzzollpolitik voraus, ohne welche das Gef fügt, daß die den sogenannten notleidenden Provinzen die Erkenntnis eines höheren Waltens" in der Geschichte gelegt für Alters- und Invalideurenten nicht zu finden sei. Sie sind über für Saatgut sowie Futter- und Streumittel bewilligten werden. In den oberen Klassen fordert die Lehre der Geschichte Frachtermäßigungen gleichmäßig für landwirtschaftliche Ge- besonders sicheren Talt und große Umficht"; denn hier gilt es auch wiegend agrarisch, im Parlament sind ihre Vertreter am schärfsten über wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen aufzuklären. Mörtlich für Kornzölle eingetreten. nossenschaften wie für Händler gelten sollen. Die notleidenden heißt es in der ministeriellen Gebrauchsanweisung: Junter hatten so sicher darauf gerechnet, daß nur ihren Genossenschaften und Vereinen der Bezug zu ermäßigten Tarifen zu
" Der von ethischem und geschichtlichem Geist getragene Unter richt hat hierbei einerseits auf die Berechtigung mancher
Die fleineren evangelischen Fraktionen dagegen sind zum Teil Freihändler, und Dr. Kuyper hat die evangelischen Arbeiter mur im Parteiverbande behalten, indem er ihnen vorspiegelte, Kornzölle