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Interpellationen andrer Fraktionen. Die Petition des Verbandes sächsischer Bäderinnungen stets zu Ungunsten der Streitposten erkannt habe. Der Gewerkschaft gaben der unsrigen wiederholt Anlaß, sich an den Debatten zu be- Sagonia", daß die Bäckereiverordnung aufgehoben werde, gab seien daraus über 5000 Mart Kosten erivachsen. Bei der einen Teiligen. Zuerst war es die vom Centrum gestellte Interpellation wegen nur eine kurze Debatte, da die dem Rückschritt zustimmende Mehr- Verhandlung habe der als Zenge vernommene Schugmann zugegeben, bon höherer Stelle befohlen worden fet, des Kohlenwuchers. Die Preissteigerung der Kohlen im Winter 1900 heit des Reichstags abwarten will, was aus den jegt stattfindenden daß gab dazu den Anlaß, den aber das Centrum nur zu einem recht Berhandlungen der verbündeten Regierungen über die Beseitigung sämtliche Streitposten weg zu bringen. Hieraus ersehe Die Petition man, daß jedes Streifpoftenstehen polizeilich möglich gemacht ichwächlichen Scheingefecht benutzte. Die am 27. November 1900 gestellte oder Aenderung der Verordnung herausspringt. unsrer Seite eingelegten energischen werden solle. In fünf Fällen seien Strafen wegen Vergehens Interpellation lautete: Was gedenken die verbündeten Regierungen zu wurde troz des von unsrer Seite eingelegten energischen werden solle. thun, um der bestehenden, weite Boltskreise schwer bedrückenden Protestes dem Reichskanzler als Material überwiesen.( Siche gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung ergangen. Das Stoalitionsrecht Sohlenteuerung wirksam abzuhelfen und für die Zukunft die auch Reichsamt des Innern"). Ausgedehnte Diskussionen veranlaßte sei durch solche Maßnahmen ernstlich gefährdet. Rechtsanwalt Dr. Heinemann referierte hierauf über die Wiederkehr solcher Mißstände zu verhüten?" Der bayerische wie im Vorjahre die von den Konservativen angeregte Betition be­Centrumsabgeordnete Dr. Heim wetterte gegen das Kohlensyndikat, treffend Einführung der Strafe der förperlichen Büchtigungen Anwendung des groben Unfugparagraphen, des§ 153 der Gewerbe­Als Vertreter der brutalen Be- Ordnung und der§§ 132 und 133 der Straßenpolizei- Berordnung, das durch seine Preistreibereien und Einschränkung der Produktion für Roheitsverbrechen. die Kohlennot verursacht habe. Als ihm aber Brotwucher" zu- strebungen trat wiederum der Förderer des nach seiner Ansicht nicht soweit Handlungen, die bei Gelegenheit von Streits begangen sind, Seine Absicht, zu zeigen, was auf diesem Ge­gerufen wurde, lenkte er wieder ein, denn jedes seiner Worte war unter Prügelstrafe zu stellenden Brotwuchers auf, Dr. Oertel. in Frage kommen. um etwas Neues zu sagen, die Behauptung aufstellte, biete bestehendes Recht sei und womit man heute zu rechnen ja eine Verurteilung der gerade von ihm geforderten Kornzoll- Er- Da er, des habe, brachte er trefflich zur Durchführung. höhung. Von unfrer Seite wurde nachgewiesen, daß nicht, wie die daß ich in den Reihen der Nationalliberalen und Nach einigen Fragebeantwortungen wurde der Ausschuß da­Kohlenwucher Breffe behauptete, die Streits der Bergarbeiter, Centrums bereits Freunde der Prügelstrafe fänden, wurde ihm von sondern die Förderungseinschränkung, die vom Syndikat befohlen seiten jener Parteien eine gründliche Absage zu teil; beide waren mit beauftragt, hinsichtlich des Kampfs gegen das Streifpoften­war, den Mangel an Kohlen und damit die Preissteigerung hervor- darin mit uns einig, daß die Prügelstrafe mit das rohefte Straf- stehen bei der Reichstagsfraktion weiteres zu veranlassen. gerufen habe. Der Staat hätte da mindestens die Pflicht mittel ist, das es giebt, und nicht erzieherisch, sondern verrohend Streit der Tabatarbeiter in Nordhausen gehabt, die Ausfuhrprämien für Kohlen abzuschaffen, durch die wirkt, auf die Geprügelten wie auf die prügelnden Beamten. Fest­wie die Handelskammer zu Bielefeld erklärte, den deutschen Kohlen- genagelt wurde von uns der klassische Ausspruch, den ein agrari- berichtete Börner. Die Situation sei in wesentlichen noch dieselbe, grubenbesigern 2/2 Millionen Mart jährlich geschenkt werden. icher Abgeordneter Frank im meiningschen Landtag gethan. Neben dem rheinisch- westfälischen Stohlensyndikat sind es aber auch als ihm dort von unfren Genossen auf seine Forderung, daß die Ge- muur hätten sich noch die Arbeiter der Fabrik von Kneiff dem Streif angeschlossen. Wenn auch der Boykott im allgemeinen ganz wirksam die oberschlesischen Grubenbefizer, welche die Preistenerung ver- treidezölle erhöht werden müssen, erwidert wurde, daß durch Steige- durchgeführt sei, so gebe es doch immer noch eine ganze Menge anlassen, und in Oberschlesien gehören vier Siebentel der rung des Brotpreises das Bolt in bittre Not gerate und von Arbeitern, die sich nicht danach richteten. Nach Meinung seiner zum Diebstahl getrieben werde, erklärte Gruben den Centrumsgrafen und Centrums fürsten. fahrungsgemäß Berufsgenossen sei in den Gewerkschaften nicht genug auf die Prügelstrafe Auch die Staatsbergwerte haben sich an der Preissteigerung Herr Frank, dann müsse eben den Boykott hingewiesen worden. Er bitte darum, daß beteiligt. Wirkliche Abhilfe kann nur dadurch gefchaffen werden, eingeführt werden!- Bon unfrer Seite wurde betont, daß das Versäumte möglichst nachgeholt werde. Im Verschiedenen" rief eine lebhafte Debatte der vom daß die Kohlengruben in Befiz des Staates und zwar des Verbreitung von Bildung das beste und einzige Mittel das Versäumte möglichst nachgeholt werde. Neiches übergehen, selbstverständlich nicht zu einem Preise, der ist, um die Roheitsdelikte zu bekämpfen, während gerade die Ausschuß principiell gutgeheißene Antrag des Bureaus hervor, einen den wucherischen Erträgen der künstlich hervorgerufenen Not ent- fonfervativen Kreise, welche die Prügelstrafe einführen wollen, Feinde Heinen Rechtsalmanach zur unentgeltlichen Verteilung an die der Kom­spricht, sondern auf Grund der Ergebnisse der letzten zwei Jahr- der Aufklärung sind. Ueber die Petition ging der Reichstag zur mission angeschlossenen Gewerkschaften herstellen zu lassen. Das Heftchen Eingehend schilderte unser Redner die trotz der hohen Kohlen- Lebhaft von uns befürwortet wurden die Petitionen, die von soll über die ersten und notwendigsten Schritte belehren, die in preise so traurige Lage der Bergarbeiter, ihre unzureichenden Löhne, der Fachkommission der Gastwirtsgehilfen Deutschlands und Gewerbe-, Unfall, Alters- und Invaliditäts- Streitsachen zu thun ihre stets gesteigerte Auspannung und dadurch erfolgte Produktions- des Deutschen Kellnerbundes eingereicht waren betreffe find. Außerdem soll es Adressen von Gerichten, Behörden, Gewerk­vermehrung, die Unsicherheit ihrer Existenz, indem sie nach dem Regelung der Arbeitsverhältnisse im Gastwirtsgewerbe. Die schaftsbureaus usw. enthalten. Das Bureau, das eine große Anzahl Gutdünken des Syndikais bald zu Feierschichten, bald zu leberarbeit berechtigten Forderungen derselben, die auch beim Etat des Reichs- untergeordneter Fragen täglich beantworten muß, verspricht sich von Die Mehrheit stimmte dem von 1500 m. veranschlagt worden. gezwungen werden, die überlange Arbeitszeit und den ungenügenden amts des Innern( siehe dieses) von uns erörtert wurden, haben der Ausgabe des Almanachs eine Entlastung. Die Kosten sind auf Schutz gegen Unfallgefahr. Den Vorwurf, daß gerade das Centrum seitens der Regierung noch immer nicht die so nötige Berücksichti- verschiedenen Seiten bekämpften Antrag z u. 3 Die Petition wurde dem Reichskanzler zur Er­es war, das die Bergarbeiter Organisation ge- gung gefunden. Eine Anregung, die Gewerkschaften zu verpflichten, prozentual schwächt, indem es die katholischen Bergarbeiter von ihr losgelöst wägung überwiesen. und verhindert habe, gemeinsam mit dem alten Verbande vorzu durch eine Petition gefordert; sie wurde dem Reichskanzler als gesperrten beizutragen, wurde dem Ausschuß überwiesen." Bur Sicherung der Banforderungen war Erlaß eines Gesetzes ihrer Mitgliederzahl bei Aussperrungen zur Unterstüßung der Aus­gehen, vermochten die Centrumsreduer nicht zu entkräften. alka Unentschuldigt fehlten in der Sigung die Vertreter der Kassens Als Vertreter der Stohlengrubenbefizer thaten fich namentlich Material überwiesen. An den Beratungen nahm kein Vertreter der beamten, der Mühlenarbeiter und der Puzer. hervor die Abgeordneten v. Kardorff, der mit 27 000 m. jährlich Regierung teil, obwohl doch, wie unser Redner zutreffend ausführte, beamten, der Mühlenarbeiter und der Puzer. bezahlte Aufsichtsrat der Laurahütte, und hilbd, der Dortmunder die vielen Bauhandwerker und Bauarbeiter, die jedes Jahr um ge­Ueber die Bedeutung der Kommunalwahlen wurde am Bergwerts- Direttor. Als Lobredner der Synditate trat der waltige Summen betrogen worden, ein Recht darauf haben, eine Donnerstag in einer von Frauen und Männern sehr gut besuchten jetzt verflossene preußische Handelsminister v. Brefeld auf, der Erklärung zu erhalten, wann endlich die Reichsregierung mit ihren Boltsversammlung für den 11. und 12. Kommunalwahlbezirk, die in ihnen nachrühmte, daß sie die Preise in normaler Weise regulieren"; Borarbeiten zu einem Gesezentwurf fertig sein wird. In einer Graumanns Saal, in der Naunynstraße, tagte, verhandelt. Der erste an der Teuerung sei nur der wucherische Gewinn der Zwischenhändler früheren Vorlage, die von der Regierung eingebracht war, hatte sie Referent, Friz Zubeil, tennzeichnete in treffender Weise das den Schutz der Arbeiter ganz beiseite gelassen und nur die Das Resultat der Juterpellation war das erwartete, nämlich selbständigen Unternehmer geschützt. Wir fordern dringend, daß recht Dreifaffenwahl Recht", wie es zu Gunsten der Besitzenden in der Daß die jonft sonst so demokratisch" sein wollenden Frei­Null. Weder hat die Regierung den Kohlenwucherern das Handwerk bald ein Entwurf erscheint, der auch den Forderungen der Arbeiter staatlichen und kommunalen Vertretung zum Ausdruck komme. gelegt, noch fühlen diese sich im geringsten geniert, für den nächsten gerecht wird. sinnigen" auch davon den ausgiebigsten Gebrauch machen, Winter in derselben Weise wie vorher eine künstliche Kohlennot läßt sich am besten in den Großstädten, im besondren in Berlin , und damit Wucherpreise zu schaffen. Schon hat das Kohlensyndikat Ueber 16 Mandate erstattete die Wahlprüfungs- Kommission mit statistischen Zahlen beweisen! Denn im Jahre 1895 betrug die eine Produktionseinschränkung von 15 Proz., das Coatssyndikat eine Bericht; 11 wurden für gültig erklärt, bei 5 die Beschlußfaffung aus- Bahl der Wähler kaum 1/2 Proz, in der ersten, dagegen über von 25 Broz. beschlossen! Während die meisten Industrien bereits gesetzt, damit noch weitere Beweiserhebungen stattfinden. Unter den 96 Proz. in der dritten Abteilung! Dafür hat auch der Magistrat unter den Folgen der Krisis leiden, werden sie durch die Kohlen- für gültig erklärten Mandaten befinden sich auch die von unsren durch Entscheidung des Ober- Berwaltungsgerichts, entgegen den Be­wucherer noch rascher dem Bankrott entgegengetrieben. Das Kohlen- Genossen beanstandeten des Dr. Hähnel( Kiel ) und Dr. 8 wid schluß der Stadtverordneten- Versammlung dafür gesorgt, daß die syndikat scheint sich berufen zu fühlen, die Gemeingefährlichkeit der( 5. Berlin ). Die auf Grund der Proteste in Abrechnung zu bringende Stoften für Krankenpflege in städtischen Krankenhäusern, auch wenn Syndikate vor aller Welt zu beweisen und damit gleichzeitig den Anzahl der Stimmen hatte am Wahlresultat nichts geändert. das Geld wieder zurückgezahlt wird, als ein Almosen bezeichnet Widersinn der kapitalistischen Produktionsweise, deren vollendetster und die davon Betroffenen mit Wahlentrechtung bestraft werden. Ausdruck ja gerade die Syndikate sind! Wie der Bericht ergiebt, ist unsre Fraktion stets den Grund Redner ersucht am Schluß seines mit großem Beifall aufgenommenen Bei einer andren Gelegenheit nahm der Reichstag eine Refäßen der socialdemokratischen Partei getreu vorgegangen. Durch Vortrags alle Wahlberechtigten, zunächst die vom 15.- 30. Juli folution an, daß gemäß§ 5 des Gesetzes zur Bekämpfung des die intensive Beteiligung an den Reichstags Verhandlungen haben ausliegenden 23ählerlisten einzusehen oder von den auf den unlauteren Wettbewerbes von 1896 der Bundesrat festsetze, daß Stein wir unsre Gegner gezwungen, bei jeder Gelegenheit Farbe zu be- Flugblättern und im Vorwärts" angegebenen Genoffen einsehen zu kohlen, Braunkohlen und Coaks im Einzelverfehr nur in bor - fennen, so daß das Bolt zwischen ihren Wahlversprechungen und Thaten zu lassen. Ebenso sollen alle reichsdeutschen Nichtpreußen, auch wegen geschriebenen Gewichtseinheiten gewersmäßig verkauft richten vermag; andrerseits haben wir, wo nur unsre Macht aus der Landtagswahl, die baldige Naturalisation veranlassen! oder feilgeboten werden dürfen. reichte, Verbesserungen zu Gunsten der Arbeiter erkämpft, Angriffe Genosse Gottfried Schulz besprach als zweiter Referent die Gegen das Duell richtete sich eine im Januar 1901 vom gegen Wohlergehen und Freiheit des Volts zurückgewiesen. So ins Wohnungsfrage, den Bodenwucher 2c. Ju Uebereinstimmung Centrum eingebrachte Interpellation. Sie war dadurch veranlaßt, einzelne gehend aber auch unsre Thätigkeit war, niemals hat die mit Zubel ersucht Redner dafür ebenfalls alle Wähler, daß in Köln der Bezirkskommandeur vier katholische Studenten und Fraktion, wie ihr Verhalten in Wort und That beweist, aus dem zu sorgen, daß nicht nur die bisherigen Vertreter, sondern auch Offiziersaspiranten gefragt hatte, wie sie sich zum Duell stellten. Auge verloren, daß auf dem Boden der kapitalistischen Wirtschafts- eine Anzahl neue in das Note Haus" gewählt werden, um die Da sie erklärten, fie ständen auf dem Boden der Gesetze des Staatsordnung nichts als Abschlagszahlungen für die Arbeiter erlangt freisinnige" Geld- und Mißwirtschaft zu beseitigen. Die nunmehr und ihrer Kirche, wurden sie vor den Offiziers Ehrenrat geladen, werden können und nach wie vor die Hauptaufgabe ist und bleibt: folgende Besprechung wurde dadurch belebt, daß von den anwesenden wieder wegen ihrer Stellung zum Duell inquiriert und fielen schließ- Die Umwandlung des Brivateigentums an Produktionsmitteln in gesell freifinnigen Rämpen zunächst Herr A Ib. Borchardt gegen Zubeil lich bei der Wahl durch. Dieses Vorgehen der Militärbehörde steht schaftliches Eigentum und der kapitalistischen Warenproduktion in socias und die alles gleich machen wollenden" Socialdemokraten polemifirte? im stritten Gegensatz zu den gesetzlichen Vorschriften, die das Duell liftifche, für und durch die Gesellschaft betriebene Produktion. Dies End- Nichtsdestoweniger verlangte dieser" unparteiische" Lehrer, daß die " Derselbe Staat ", führte unser Stedner aus, ziel ist nur durch den se lassentampf der Arbeiter gegen den socialdemokratischen Vertreter, obwohl nur bestraft wissen wollen. die gewählt, für der sich als den Jubegriff und Repräsentant der Rechtsordnung hin- Stapitalismus zu erreichen. Alle Zugeständnisse, alle Reformen haben Klasse ,, Allgemeinheit" eintreten sollen. stelle, und der vom Volt gesetzlichen Sinn, Achtung und Be- uns von dem Wege, der zu diesem Ziele führt, ebensowenig ab 3ubeil entgegnete in fchlagfertiger Weise, mehrfach von jubelndem folgung der Gesetze bis zum fleinsten herab fordert, dieser selbe gelenkt, wie uns die Beitsche des Ausnahmegesezes davon wegtrieb. Beifall unterbrochen, daß die" Freisimmigen" für ihr bisheriges Staat wirkt dahin, daß für die Offiziere die offne Verlegung des Jedes Zugeständnis, das der Kapitalismus den Arbeitern macht, loyales Betragen" in der städtischen und staatlichen Vertretung nur Gesetzes geradezu zur Staats- und Amtspflicht erklärt wird, so daß kann nur anspornen, auf der bisher beschrittenen Bahn fortzufahren, mit Fußtritten behandelt worden sind. Die Socialdemokratie die das Gesetz Befolgenden deswegen Strafe und Nachteile zu er bis die Befreiung der Arbeiter von der Ausbeutung durch das Kapital aber werde ihr Programm im Interesse der Besitlosen gegen dulden haben, während umgekehrt die Gesegesverleger gewiffer erreicht ist. die Besitzenden überall zur Geltung bringen, auch wenn die Frei­maßen noch eine Belohnung erhalten, daß man ihnen ein ganz be sinnigen wieder einmal einen so schmählichen Wortbruch ver­üben, wie sie es sonders hohes Ehrgefühl zutraut. Ein ärgerer Widersinn, eine. in Breslau gethan haben! zur Zeit Hoffentlich werden aber die Genossen dafür forgen, größere Verhöhnung von Gesez und Recht ist nicht denkbar." Unfre daß Herr auts Goldschmidt Bartei verurteilt das Duell grundfäßlich und auf das entschiedenste. dent Roten Hause Die laiserlichen Verordnungen, die gegen das Duell erlassen wurden, genügen nicht; fie fprechen nur davon, daß Duelle mehr als bisher tagte am Donnerstag im Gewerkschaftshaus. Leuther sprach heraus und für ihn wieder ein Socialdemokrat hineinkommt! ( Stürmischer Beifall.) Im weiteren Verlauf der Debatte meldete zunächst über ben bermieden" werden, nicht aber davon, daß sie, dem Gesetz entsprecheno, bevorstehenden Generalstreit der Flaschenmacher. fich noch ein Freifinniger, Herr Boas, unt der Stimmung Ausdrud

schuld".

Wahlprüfungen.

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Versammlungen.

Die Berliner Gewerkschaftskommission

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von der dritten

zu geben, daß eine Stadt wie Berlin , die 75 Millionen Steuern ausgeben tönne. Alle diejenigen, die keine Steuern bezahlen, hätten überhaupt nicht mitzureden! Daß auch dieser freisiunige Stämpe von 3 ubeil und Schulz abgefertigt wurde braucht, nicht erst ge­sagt zu werden. Der Vorsitzende Voigt schloß die intereffante Vers fammlung 121/2 Uhr mit der Aufforderung an alle Wähler, ihre Schuldigkeit zu thun,

aufhören müssen. Würde das Centrum nicht von höfischen Rücksichten beseelt sein, indem er noch einmal die Entstehungsgeschichte der Bewegung jährlich einnehme, auch 150 000 M. für einen fürstlichen Empfang so hätte es schon Mittel und Wege gefunden, um die völlige Be- vortrug. Au dem Streik würden voraussichtlich 5500 Arbeiter teil­nehmen. Die Konjunktur sei eine vorzügliche. Nachdem Massini seitigung der Duelle durchzusetzen. Die Polenfrage wurde durch eine von den polnischen Mitgliedern warm für die Unterstützung des Streits eingetreten war, wurde des Reichstags an den Reichskanzler gerichtete Interpellation folgende Resolution einstimmig angenommen: Die Versammlung der Delegierten der Gewerkschaftskommission aufgerollt und er gefragt, ob ihm bekannt ist, daß in letzter Zeit an bielen Orten Preußens die Postbehörden, Bostwertsendungen und spricht den deutschen Glasarbeitern ihre Sympathie aus imd hofft, daß einfache Briefe, entgegen den Bestimmungen der Postordnung, nicht es ihnen gelingen möge, aus dem aufgezwungenen Kampfe als Sieger befördert haben". Die Briefe hatten polnische Adressen. hervorzugehen."

Der Wahlverein für den dritten Wahlkreis hielt am Mittwoch seine gut besuchte Generalversammlung ab. Der Borsigende Frig erstattete zunächst den Bericht über die Thätigkeit des Vereins im verflossenen Quartal. Sein Vorschlag, während der Sommermonate je nach Bedarf Vereinsversammlungen einzuberufen

Herr von Podbielski berief sich auf den Buchstaben der Bum nächsten Punkt der Tagesordnung: Postordnung, um diese kleinliche Bekämpfung des Polentums 3 Koalitionsrecht, Streitposten stehen, Polizei rechtfertigen. Polnische Adressen wären den Beamten nicht ver­und Gerichte ständlich, tönnten also nicht auf Erledigung Anspruch machen. Unser Rebner erklärte, daß dieses Vorgehen nicht auf eine Schädigung des nahm Herrmann( Schuhmacher) das Wort: Bei dem letzten und Ausflüge in die Umgegend zu veranstalten, wurde von der die Polizei eine Etellung Versammlung gutgeheißen. An den Neuwahlen zur Stadt­Polentums, als vielmehr auf eine große Blamage der Reichspost Kampf der Schuhmacher habe die Polizei eine wenn sie auch auf die Kämpfe andrer verordneten- Bersammlung sind im dritten Wahlkreise namentlich die Hinausläuft. Die Maßregel ist nur ein Ring in der langen schweren eingenommen, die, Stette der polnischen Ausnahmegeseze. Das Versammlungs- Gewerkschaften ausgedehnt werde, ein Buchthausgefeß vollständig Bezirke der, äußeren Luisenstadt beteiligt. Für den durch, die Bes Das Streifpoftenstehen werde durch die Polizei rein erdigung seiner Frau verhinderten Staffierer Harndt erstattete Klein recht der polnischen Reichsangehörigen wird aufgehoben, indem man ersetze. Während des Kampfes, bei dem es den Kassenbericht. Von dem in Höhe von 264,97 m. verbleibenden ihnen verbietet, in Versammlungen polnisch zu sprechen, weil der unmöglich gemacht. Inhalt jeder Versammlung jedem zur Ueberwachung befehligten Be- fich hauptsächlich um eine Aussperrung und nur zum allerkleinsten Bestand werden dem Vorstand 200 M. zur Agitation überwiesen. amten verständlich sein müsse. Jedes Bolt hat das Recht, seine Mutter- Teil um einen Streit handelte, seien 63 Strafmandate ver- In den Vorstand wurden nengewählt: Pohl als 2. Vor­sprache zu gebrauchen; unsre Partei protestiert deshalb gegen die jetzt hängt worden, darunter 53 von je 30 Mart für Vergehen gegen figender, Lange als 2. Kassierer, Jonas als 2. Schrift­das bedeutet in führer. Als Revisoren wurden Kräder, Müller umd immer mehr um fich greifende Polenverfolgung. Nicht weniger als die Straßenpolizei Verordnung, Die Strafen beliefen sich a dewig ernannt. In einem Vortrage über das Thema: Wie 90 Proz. der Lehrer, die an polnischen Voltsschulen wirken, Wirklichkeit wegen Streitpostenstehens. verstehen und sprechen die polnische Sprache nicht. Andrerseits insgesamt auf 1674 Mart. Nur vier stammten aus der Zeit des wählen wir zum preußischen Landtag? erläuterte nunmehr Dr. find an 90 Proz. sämtlicher polnischer Schullinder, die Streits, die übrigen 59 aus der Zeit, wo die Arbeiter schuldlos auf Leo Arons die Bestimmungen des preußischen Landtags- Wahl­Die hohen Strafen wurden gesezes. Die Wahlverhältnisse in Berlin , im Verhältnis zu den die Volksschule besuchen, ohne jedes Verständnis der deutschen das Pflaster geworfen waren. von den Gerichten meist bestätigt. bestätigt. Nur in in vier Fällen Reichstagswahlkreisen, wurden vom Redner in ausführlicher Weise Sprache. Das ist der lächerliche Erfolg der zwangsweisen Germani- erfolgten Freisprechungen. Neue Auflagen seien aus§ 153 der erörtert. Betreffe der Beteiligung in früheren Jahrzehnten, nament­fierung, die von der Regierung getrieben wird! Gewerbe- Ordnung erfolgt. Das ganze Vorgehen der Behörden lich während der Konfliktsperiode", habe es sich immer gezeigt, daß erscheine erst im richtigen Licht, wenn man fich vergegenwärtige, daß eine schwache Beteiligung eine konservative ,: dagegen eine starke Be Bahlreich wie stets waren die von den verschiedensten Inter - ein brutaler Akt der Unternehmer vorlag, die den Arbeitern das teiligung, eine oppositionelle Mehrheit im Landtag herbeiführte. In essententreisen eingereichten Petitionen, von denen nur ein sehr kleiner Koalitionsrecht rauben wollten. Es wäre wünschenswert, daß die gleicher Weise dürfe man dies auch durch die Beteiligung unserer Teil erledigt wurde. Im Plenum tamen u. a. folgende wichtigere socialdemokratische Reichstags- Fraktion die Sache vor das Forum Partei erwarten. An den mit großem Beifall aufgenommenen Vor: trag knüpfte sich eine turze Fragestellung. hoch und Zander Petitionen zur Erörterung: des Reichstags bringe und das ganze Verfahren brandmarke. Gegen die Konfumvereine und den Haufierhandel verlangte Bridner( Buchbinder) schloß sich dem Wunsche des Vor- ersuchten die Genossen, die Versammlung, in der die Lokalfrage er der Centralverband deutscher Kaufleute so wie all- redners an und verbreitete sich über die Erfahrungen, die die Buch- örtert wird, sehr zahlreich zu besuchen. jährlich vom Reichstag, daß er durch Knebelgeseze den Kaufleuten binder anläßlich ihres legten Streits gemacht haben. Es seien Diese lästige Stonkurrenz vom Halfe schaffe. Ueber diesen selbst- 22 Strafmandate zu je 30 Mark wegen Nichtbefolgung der süchtigen Wunsch ging diesmal der Reichstag ohne Debatte zur Aufforderung zum Weitergehen erlassen worden. In Tagesordnung über. Ene gahe.cum buden meisten Fällen sei man bis zum Stammergericht gegangen, das

Petitionen.

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