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Genossen im Kreise wird so gut wie gar keine Hoffnung auf die sjene nach kurzer Zeit schon im ersten Jahre 1,50 bis 2,00 M., im und Meiningen . Innerhalb Preußens sind ebenso günstig wie in Hilfe der Freisinnigen gesetzt. Sie arbeiten angestrengt, um in den zweiten Jahre 2-3 M. täglich verdienen, während die gleichaltrigen, Süddeutschland die Aussichten in Hohenzollern , dem Rheinland , wenigen Tagen bis zur Stichwahl aus eigner Straft herauszuholen, anderwärts als Lehrlinge eingetretenen vormaligen Schulfameraden Hessen- Nassau und einigen Teilen der Provinz Hannover . Immerhin nur 50-60 f. im ersten und 70-80 Pf. im zweiten Jahre wird von der um rund 524 000 hektar oder um 9 Proz. geminderten was nur irgend möglich ist. erhalten." Anbaufläche noch eine volle Mittelernte erwartet.

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Deutsches Reich .

Weiteres aus dem Zolltarif.

In der Deutschen Gärtnerzeitung" berichtet Garten­bau- Ingenieur Ludwig Möller, der an den Vorberatungen des Boltarifschemas und der Zolltariffäße im Reichsamt des Innern während der letzten beiden Jahre als Sachverständiger für Handels­gärtnerei, Obstbau, Gemüsebau und Samenbau teilgenommen hat, über den die Handelsgärtnerei betreffenden Teil des neuen Zolltarif= entwurfs.

Das ist für die Unternehmer vorteilhaft, während der jugend­liche Arbeiter eine ganz unzulängliche Ausbildung erhält, so daß er, wenn er aus dem Betrieb, auf dessen Maschine er eingedrillt wurde, entlassen wird, nichts als ein ungelernter Arbeiter ist!

Der Kölner Beamte macht aber auch auf die Ursache auf­merksam, welche die Eltern veranlaßt, ihre Kinder in solche Betriebe zu senden. Es geschieht dies, sagt er, weil mancher Arbeiter, der eine zahlreiche Familie zu ernähren hat, auf den Miterwerb der Kinder angewiesen ist".

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In Winterweizen sind die Ernte- Aussichten auch von dem Rest der um rund 726 000 Heftar oder um 38,1 Proz. geminderten Anbaufläche teine günstigen, die Reichsnote beträgt nur 3,5. Bayern weicht durch den bei ihm günstigen Stand vom übrigen Deutsch­ land ab. Der Stand der Sommerung hat fich verschlechtert, am meisten auf leichten Feldern. Immerhin weisen nach der Reichs­note alle Arten Sommergetreide noch einen über durchschnittlichen Stand auf.

zutreffend und

So erzeugt die Ausbeutung der Erwachsenen die der Jugend- Die günstigsten Aussichten bieten die Kartoffeln. lichen und diese drückt wieder die Löhne der ersteren herab. Die Be Nach Möllers Angaben stellen sich die im Reichsamt des Innern ſtimmungen der Gewerbe- Ordnung in den§§ 128 und 130, welche Der Gumbinner Prozeß. Die Preußisch- Littauische Zeitung" und im Reichsschaamt festgesetzten Zollsäge für Gärtnerei dem Bundesrat und den Landescentralbehörden oder den Handwerks- bringt folgende Berichtigung: Wie wir hören, ist die Nach produkte wie folgt: tammern das Recht erteilen, die Höchstzahl der Lehrlinge in den richt der Ostdeutschen Volkszeitung" in Justerburg, gegen den Knollen und Wurzelgewächie: Kartoffeln einzelnen Betrieben zu bestimmen, tann gegen diesen Strebsschaden Gendarmerie - Wachtmeister Melzer- Gumbinnen und den Dragoners frisch: In der Zeit vom 15. Februar bis ein nicht helfen. Durch sie wird, wie der Danziger Regierungs- picewachtmeister Schneider sei die Untersuchung wegen ver­schließlich 31. Juli 12 M. für 100 Kilogramm, in der präsident in seinem Rundschreiben ganz richtig sagt, die Aus- uchter Beeinflussung des Dragoners Stoped einge­Zeit vom 1. Auguſt bis einschließlich 14. Februar frei. Küchen- bildung des Nachwuchses ebensobie war eine Anzahl Lehrlinge ge­an Quantität verlieren wie die leitet worden, durchaus unzutreffend und entbehrt jeder gewächse( Gemüse und eßbare Kräuter, Wurzeln u. dgl.): frisch: Qualität gewinnt", d. h. es gee Begründung. Rotkohl, Weißlohl, Wirsingkohl, Knollensellerie, Zwiebeln, Artischoten, nügend ausgebildet werden, aber diese wird im Verhältnis zum Be Was beim Militär bestraft wird und was nicht! Während Blumenkohl, Speisebohnen und Erbsen, auch in Hülsen, Endivien, darf viel zu klein sein und die Folge ist dann, daß die Zahl Soldatenmißhandlungen und sonstige Ueberschreitungen der Autorität" Gurken, Hopfenteime, Karotten, Kerbelrübchen, Kopfsalat, Melonen, der jugendlichen Arbeiter, die nur auf irgend eine Maschine e in nur geringfügig bestraft werden, wenn sie nicht gar straflos bleiben, Radieschen, Rhabarber, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Spargel, Spinat, ge drillt werden, noch mehr wächst! Das liegt ebensowenig im giebt es beim Militär auch Verbrechen, die ohne Schonung geahndet Staudensellerie, Tomaten: in der Zeit vom 1. Dezember bis ein- Interesse der Industrie wenn auch in dem einzelner n werden. schließlich 30. Juni 50 M. für 100 Kilogramm, in der Zeit vom dustrieller als in dem der Arbeiter. Wirkliche Abhilfe Eine größere Anzahl Landwehrleute aus den verschiedenen Orten 1. Juli bis einschließlich 30. November 5 Dt. für 100 stilogramm. im Intereſſe der Arbeiter und der Arbeitsleiſtung taitn nur dadurce des Streiſes Mainz - von staſtel und Kofſtheim ſollen ſich allein 40 ſirter Champignons in Salzlate gekocht oder sonst zubereitet 60 M. für geschaffen werden, daß, so wie es von unsrer Seite schon lange ge den Glücklichen" befinden, die den ältesten Jahrgängen angehören 100 Kilogramm. fordert wird, der Staat durch Errichtung von Lehr Werterhielten dieser Tage, wie die Mainzer Boltszeitung" mitteilt, Lebende Pflanzen, Erzeugniffe der Bierstätten für die erforderliche Ausbildung der Lehrlinge sorgt. Die vom Bezirkskommando Mainz Zustellungen, daß jeder am 27 Juli gärtnerei: Bäume, Reben, Stauden, Sträucher, Schößlinge zum in den Staatsbetrieben bereits errichteten Lehrwerkstätten haben Verpflanzen und sonstige lebende Gewächse, auch Pfropfreiser: ohne einen zu fleinen Wirkungskreis. Aufgabe einer wirklichen Social­Erdballen( mit erdfreien Wurzeln) und mit Erdballen, auch in Töpfen reform wäre es, für die Errichtung von Lehrwerkstätten aller Berufe oder Kübeln 20 M. für 100 kilogramm, Blumen, Blüten, Blüten- und in allen Teilen des Reichs zu sorgen.

Knollen 10 M. für 100 Kilogramm.

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blätter und Knospen zu Binde- oder Zierzwecken, frisch und Fabrikate Aber das würde sowohl guten Willen als auch Geld kosten daraus 300 M. für 100 Kilogramm, Blätter, Gräfer, Zweige, auch und beides hat an ja für die Arbeiter nicht übrig!- solche mit Früchten, zu Bindes oder Zierzwecken, frisch und Fabrikate daraus 100 M. für 100 silogramm, Blumen, Blätter( auch Palmen­blätter), Blüten, Blütenblätter, Gräser, Seemoos, Knospen und Freifinnige Retirade. Der Meme! Hehbefruger Lokal­Zweige, auch solche mit Früchten, zu Binde oder Bierzweden, ge- freifinn hat nunmehr zu der Stichwahl Stellung genommen, frodnet, getränkt oder sonst zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit zu- und zwar in der Weise, die ihn als würdigen Adepten des Eugen bereitet, auch gefärbt; Balmenblätter zu Fächern zugeschnitten und Richterschen Paradefreisinns zeigt. Fabrikate daraus 150 m. für 100 Kilogramm, Blumenzwiebeln und Dem Memeler Dampfboot" zufolge wurde nämlich in einer Sämtliche Produkte der genannten Art waren bisher 3011- beschlossen, sich bei der am Sonnabend stattfindenden Reichs­Versammlung der liberalen Vertrauensmänner frei. Sicher ist, daß auch Obst gleichermaßen besteuert werden wird. Bei diesen Zollvorschlägen spielt neben der Begünstigung der tags- Stichwahl der Wahl zu enthalten, jedoch wurde dabei aus­heimischen Produzenten sicher auch das Verlangen des Reichsfistus drücklich betont, daß die Nichtbeteiligung an der eine bedeutsame Rolle, neue ergiebige Quellen für indirekte Be- Bahl nicht als eine Principienfrage aufzufassen sei, sondern, steuerung zu erschließen. Der Import dieser Gartenprodukte ist daß es jedem Parteigenossen überlassen bleiben teilweise sehr start. Die Verteuerung des Obstes trifft namentlich müsse, zu thun, was ihm beliebt. auch die ärmeren Voltsklassen, denen dadurch ein gesundheitlich vorzügliches Nahrungsmittel erschwert wird.-

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Wenn wir den tapferen Beschluß der liberalen Vertrauens­männer recht zu würdigen wissen, heißt das, daß man durch Ueber die Lehrlingsausbeutung offzielle Proflamation der Wahlenthaltung zwar dem blamablen Vorwurf, für die Wahl des Brotwucherers bringen so wie in früheren Jahren auch die für 1000 erstatteten aufgefordert zu haben, listig zu begegnen sucht, daß man aber den Berichte der preußischen Gewerbe Aufsichtsbeamten beachtenswerte Mitteilungen. Die unerfreulichen Ver Wählern durch die Blume deutlich zu verstehen giebt, daß sie, ohne hältnisse des Lehrlingswesens", schreibt der Beamte für West- Principien verrat zu begehen, getrost für den preußen, haben sich wenig geändert. Es giebt eine Anzahl Brotwucherer Matschull stimmen können!- Schlossereien, welche im Verhältnis zu den Gesellen eine übergroße Zahl von Lehrlingen halten. Das Bedürfnis zur Das schämige Moffe- Blatt. An ganz verborgener Heranziehung von Lehrlingen entspringt nur zu häufig dem Wunsch Stelle bringt das Berliner Tageblatt" in Anknüpfung an die nach billiger Arbeitskraft." Allerdings soll auch der Mangel Mitteilung des definitiven Wahlresultats der Memeler Wahl an gelernten erwachsenen Personen, da diese vom Lande nach folgende Aufforderung: den größeren Städten mit höheren Löhnen ziehen, die Ursache der übergroßen Lehrlingshaltung sein, und in kleineren Städten soll es überhaupt schon schwer halten, Lehrlinge zu bekommen. Ein Druckerei­befizer erklärte, er könne nur noch aus der 8 wangserziehungs anstalt Lehrlinge erhalten!

" Wir möchten im Anschluß an diese Mitteilung an alle Liberalen des Wahlkreises noch einmal die dringende Mahnung richten, für die Niederlage des Brotwucher Kandidaten mit aller Kraft sich ins Zeug zu legen."

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Diese Aufforderung befindet sich, wie gefagt, sorgfältig ver­Da müssen ja traurige Zustände herrschen, wenn selbst die graben unter der Spreu einiger belanglofer politischer Tages­Kleinbürger jener Gegend ihre Kinder nicht mehr der Obhut und neuheiten, in gewöhnlicher Petitschrift. Warum wohl das Mosse­Erziehung solcher Lehrherren anvertrauen wollen! Selbstverständlich Blatt das einsam strahlende Principien- Lichtlein so ängstlich unter ist es ganz richtig von den Eltern gehandelt, wenn sie ihre Kinder den Scheffel stellt? der Ausbeutung entziehen, die gerade in den Kleinbetrieben am

Daß es speciell in Westpreußen mit der Lehrlingszüchterei sehr schlimm aussieht, beweist auch, das vor kurzem der Danziger Regierungspräsident v. Holwede ein Schreiben an den Verband ostdeutscher Industrieller richtete, in dem er empfahl, der handwerksmäßigen Ausbildung von Lehrlingen in den Fabritbetrieben größere Aufmerksamkeit zuzuwenden.

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1 ein Sonnabend! einen Tag Mittelarrest in Militär­gefängnis abzubüßen hätte, weil diese Leute sich das große Vergehen haben zu Schulden kommen lassen, die letzten Kriegsbeorderungen nicht in den Militärpaß einzukleben. Es betrifft dieses meistens Leute, die schon über 36 Jahre alt sind und im aktiven Dienst sogar chargiert waren. Ein Gesuch, die Strafe in eine Geldstrafe umzu­wandeln, wurde abgelehnt.

Womit sowohl die Wehrhaftigkeit des Vaterlandes wie der Patriotismus der Betroffenen wundersam gestärkt sein wird.

Staatsgefährliche Sportslente. Aus Straßburg i. E. wird uns vom 22. Juli geschrieben: Nachdem die Pariser Automobil­fernfahrer in Berlin eine so begeisterte Aufnahme gefunden haben, sollen, daß zwei simple französische Sportsleute im und selbst französische Generäle in der Reichshauptstadt mit Hurra! empfangen worden sind, hätte man es nicht mehr für möglich halten Stande wären, die Sicherheit unires Staates in Gefahr zu bringen. Und doch ist dies gestern bei einer hier stattgehabten R regatta der Fall gewesen. Zu derselben hatten sich auch zwei Mit­glieder von Pariser Vereinen gemeldet. Als das Polizei­präsidium von dieser schrecklichen Gefahr Wind erhielt, ver bot es dem veranstaltenden Verein, die Franzosen an dem Wettkampf teilnehmen zu lassen. Im Ministerium schien man die Sache jedoch mit minder ängstlichen Blicken zu betrachten und hob des halb- die legte That des geschiedenen Herrn v. Buttkamer!-- auf eingelaufene Reklamation den erheiternden Utas des Polizei­präsidiums auf. Das Polizeipräsidium begnügte sich jedoch an höherer Stelle mit " Erfolge", den nicht mit dem seinem staatsretterischen Eifer eingeheimst hatte, sondern schwang fich zu einer neuen" That" auf. Es traf die heitere Verfügung, daß die Namen der Rudervereine, denen die französischen Sportsmen angehören, auf dem offiziellen Regatta- Programm nicht genannt werden durften. Die Regatta selbst wurde von einem ufgebot von einem Polizei- Inspektor, zwei Kommissaren und nicht weniger als dreißig uni formierten Schuyleuten überwacht, um gegebenenfalls jede deutschfeindliche oder franzosenfreundliche Kundgebung sofort mit Ges walt unterdrücken zu können.

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Ein Sunnenbrief an den ,, Vorwärts". Eine ungewohnte Ehre ist uns zu teil geworden. Ein aktiver deutscher Soldat hat offen und unverhohlen, ja geradezu mit einer gesuchten Offenheit an uns ein Schreiben gerichtet, und noch dazu ein hakimann aus Peking . Das Couvert des Briefes lautet: Feldpostbrief. An die Redaktion des Vorwärts". Berlin Kom­mandantenstraße." Rechts oben ein schwarzer Stempel K D, Feld­Poststation 316 No. 2. Dazu ein grüner Stempel

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S. B. Jäger- Compagnie. Ostas. Exped.

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allergrößten ist. eberanstrengung der Lehrlinge auf der Freifinn und Brotwucher. Wie der Freifinn den Brotwucher einen und un genügende Ausbildung auf der andren Seite durch die That bekämpft, das sieht man nicht nur in den feigen Krümmungen gelegentlich der Memeler Stichwahl, auch der Wahl­finden sich, wie die preußischen Berichte mehrfach zu erkennen geben, tampf im Möllerschen Wahlkreise hat eine solche Erscheinung ge­gerade in den Kleinbetrieben. Die Klagen über mangelhafte Geschicklichkeit der von kleineren zeitigt. die Hirsch In Oberhausen , Kreis Duisburg, hatten Meistern ausgebildeten Handwerker", heißt es im Bericht aus underfchen eine öffentliche Protestversammlung gegen den Westpreußen , gewinnt in einigen Industrien immer mehr Brot wucher einberufen, welche sehr start besucht war. An der Berechtigung und sie werden nicht eher verstummen, bis diese Diskussion beteiligte sich auch unser Genosse Hengsbach- stöln, der in Und damit jeder wisse, wer der Absender des Briefes an den Industrien mit den Arbeiterschußgejegen auch inner dem Wahlkreise kandidiert. Vorwärts" ist, notiert der Mann auf der Rückseite des Couverts lich einen ehrlichen Frieden schließen, die mannigfachen Unbequemlichkeiten, die die Schußvorschriften ihrer Natur nach bringen, in Berlin nicht sehr erbaut und machten ihrem Groll in folgender Allerdings ist der Hunnenbrief dieses deutschen Soldaten, der Ueber diese Versammlung waren Dr. Max Hirsch und Genossen Abs. Jäger Gutsche. Oftas. Jäger- Cp. Peking ." willig auf sich nehmen und, wie es bei den Staatsbehörden Notiz Luft:" Seit wann sind unsre Ortsverbands- Versammlungen offen mit dem Centralorgan der deutschen Socialdemokratie in Ver­schon mehrfach geschieht, die Ausbildung von Lehrlingen selbst in denn dafür da, den Gewerkvereinen entgegenarbeitenden Reichstags- bindung zu treten wagt, ganz besonderer Art. Keiner der bisher die Hand nehmen." Kandidaten Gelegenheit zu geben, ihre Kandidatenreden zu halten?" veröffentlichten Hunnenbriefe war an ein socialdemokratisches Blatt, Rheinisch- Westfälischen Gewertvereine, folgende Antwort: Prompt erteilt der Gewerkvereins- Bote", das Organ der sondern immer an Verwandte und Freunde gerichtet. Dann waren " Wir möchten zwei Fragen aufwerfen, erstens: Haben wir sie zumeist auf chinesischem Papier mit Bleistift in mangelhafter Orthographie gefrigelt. Dieser Brief ist schönes deutsches Postpapier, das Recht, in; einer öffentlichen Versammlung, in Der freie Diskussion angekündigt worden ist, einem Redner, eingeschlossen in einem deutschen Hanfcouvert, und sauber, regelrecht der zufällig socialdemokratischer Neichtags- Kandidat ist, aus diesem Grunde das Wort zu verbieten, und zweitens hat der Referent unrecht, wenn er int Schlußwort den Anwesenden empfahl, sich bei der Wahl die Kandidaten anzusehen. Oder soll der Gewerkverein etwa Propaganda für Dr. Beumer machen? Jm Wahlkreise Duisburg- Mülheim- Ruhrort handelt es sich um drei Kandidaturen, die nationalliberale, die Centrums und die socialdemokratische. Es gab auch einmal eine Zeit, wo eine freisinnige Kandidatur Aussicht hatte das war einmal. Für jeden denkenden Arbeiter handelt es sich um die Frage, welcher Kandidat ist für Handelsverträge und gegen jeden Brot= wucher, daraufhin hat er die Kandidaten zu prüfen und danach zu handeln. Dem Gewertverein"( das Organ des Dr. Mar Hirsch d. B.) scheinen die selbstverschuldeten trüben Aussichten der Freifinnigen Kopfschmerzen zu verursachen, die ihn an vernünftigen Folgerungen hindern."

" Im Interesse des Ganzen" sollten die einzelnen Unternehmer die Unbequemlichkeiten tragen, die die Schutzgesetze für Lehrlinge mit fich bringen. Dieser Appell wird natürlich ohne Wirkung sein, denn in der kapitalistischen Gesellschaft frägt jeder nur nach seinem Interesse, nicht nach den Lebensbedingungen seiner Industrie". Im Bericht aus Potsdam heißt es:

Die von Kleinmeistern stets nur einseitig aus= gebildeten jungen Arbeiter genügen den Ansprüchen nicht, sobald umfassendere Kenntnisse und Leistungen für ein größeres Arbeitsgebiet und nicht lediglich Specialfenntnisse verlangt werden." Der Beamte für Berlin flagt, daß kleinere Betriebe sich öfter durch ihre schwierige wirtschaftliche Lage verleiten lassen, sich durch Annahme einer zu großen 8ahl jugend­licher Arbeiter billige Hilfskräfte zu verschaffen". Im Bezirk Erfurt beschwerten sich in 12 Fällen Eltern und Vormünder beim Gewerbe Inspektor über die Lehrherren wegen Mißhandlung und Nichtgewährung der aus= bedungenen Ausbildung.

Im Bezirk M in ster fehlt es nicht an Arbeitgebern, welche die billige Arbeitskraft der jungen Leute über Gebühr ausnußen".

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Diese Antwort aus dem eignen Lager ist für die Berliner Führer der Freisinnigen bitter. Es geht aber daraus hervor, daß die Ar­beiter, die den immer noch freifinnigen Berufsorganisationen an­gehören, unendlich mehr Einsicht haben, als die bürgerlichen Führer, die lieber den Brotwucherer als einen Socialdemokraten siegen lassen.

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Es sind aber nicht nur die Handwerks- und kleineren Fabrik­betriebe, welche die Lehrlingsausbeutung gelverbsmäßig betreiben, Ernte- Aussichten. Der Saatenstand im Deutschen Reich sondern auch größere Fabriken. Im Bezirk Lieguis wurde in den Städten oft eine unverhältnismäßig große war um die Mitte des Monats Juli( Nr. 1 gleich sehr gut, Nr. 2 Bahl von Lehrlingen angetroffen. In einer Fabrik land- gleich gut, Nr. 3 gleich mittel, Nr. 4 gleich gering) im Vergleich zum wirtschaftlicher Maschinen waren 28 Proz. Lehrlinge unter uni folgender: Winterweizen 3,5( 3,8), Sommerweizen 2,8( 2,6), 228 beschäftigten Personen, in einer andren gleichartigen Fabrik gar Winterspelz 2,6( 2,8), Winterroggen 2,9( 2,9), Sommerroggen 2,7 die Hälfte und in einer Bauschlosserei wurden 10 Lehrlinge,( 2,7), Sommergerſte 2,6( 2,7), Safer 2,9( 2,6), Startoffeln 2,5( 2,4), aber nur 3 Gesellen beschäftigt! Klee 3,5 ( 3,3), Luzerne 3,2( 3,0), Wiesen 3,0( 2,8).

Hiernach haben sich gegen Juni die Ernte- Aussichten ver­Andre Fabrikbefizer nehmen überhaupt feine Lehrlinge mehr auf; so verhalten sich im Bezirk Köln die meisten Fabri- schlechtert für Hafer, Kartoffeln, Klee, Luzerne und Wiesen; wesent­tanten gegenüber der Aufnahme von Lehrlingen ablehnendlich günstiger wird nach den Erläuterungen des Stsatistischen Amts zu mit der Begründung, daß sich die Mühe der Ausbildung nicht lohne, dem Saatenstands- Bericht die Lage in Bayern beurteilt. In Süd­In weil die jungen Leute nach Beendigung der Lehrzeit Beschäftigung bayern ist der Saatenstand sogar ein sehr günstiger. in andren Betrieben zu suchen pflegten. Einige Fabrikanten halten Winterroggen erwartet Bayern eine sehr gute bis es daher für vorteilhafter, die jugendlichen Arbeiter gleich beim gute, fast alle Staaten und Landesteile außerhalb Eintritt an irgend einer Specialmaschine einzudrillen und Breußens eine nahezu gute Ernte, ausgenommen An ihnen Accordlohn gleich den erwachsenen Arbeitern zu zahlen, so daß halt, die beiden Medlenburg, die Hanseatischen Gebiete, Braunschweig

hingemalt wie nach einem langjamen, sehr langsamen Diftat. Das wunderbarste aber bleibt doch, daß er als Adresse den Vor­wärts" und offen den soldatischen Absender angiebt. Allerdings das Wunder wird zu einer bloßen märchenhaften Naivetät, wenn man den Wortlaut des Schreibens vernimmt:

An die

Beting, den 1. Juni 1901.

Redaktion des Vorwärts", Berlin . Seit einiger Zeit, wie auch fürzlich erst wieder, sind mir und auch einem großen Teil meiner hier in China weilenden Kame­raden Artikel in Ihrem, wie in einigen Ihnen gleichgesinnten Blättern zu Geficht gekommen, welche sich speciell auf die Er­eignisse hier in China und insbesondere auf Vorkommnisse be­ziehen, aus welchen Sie zu Ungunsten meiner Kameraden an­scheinend Kapital zu schlagen bestrebt sind.

Es ist dieser Umstand nun die Veranlassung zu meinen vor­stehenden Zeilen, mit welchen ich Ihnen nicht nur flar zu legen hoffe, wie sehr Sie allen beteiligten Goldaten unrecht gethan haben, sondern mit denen ich auch zu erreichen gedente, daß einem weiteren Unfug, als welchen ich Ihre Artikel, gelinde gejagt, mur bezeichnen kann, nach Möglichkeit und für fernerhin gesteuert wird. Ganz unverständlich und mir und meinen Kameraden, in deren Sinne und mit deren Uebereinstimmung ich diese Zeilen schreibe, was ich hierbei betonen möchte, ganz unerklärlich war besonders die Art und Richtung Ihrer Angriffe, welche sich ent­gegen ihrer sonstigen Methode diesmal fast ausschließlich gegen uns untergebene und nicht gegen unsere Vorgesezten gerichtet haben.

Ich möchte hierbei doch in erster Linie bemerken, daß Ihre Vorwürfe über angeblich mukorrektes Vorgehen, z. B. in der Affaire mit dem belgischen Gesandtschafts Sekretär am Hatamen- Thore doch unmöglich einen Soldaten, der in Ausübung seiner Pflicht und seiner Instruktionen gemäß übrigens durchaus tadellos und einwandfrei gehandelt hat, treffen können. sondern daß Sie sich mit solchen Anklagen dann höchstens an die Stelle hätten wenden können, von welcher aus diese Instruktionen erteilt find.

Die einzig richtige Antwort, davon bin ich überzeugt, wäre Ihnen von dieser Seite dann auch gewiß erteilt worden, sich nämlich gefälligst nicht um Dinge zu fümmern' deren Begründung