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" Das ist gaiz mein Standpunkt. Wer im stande ist, zu jeder Zeit ein Kompromiß richtig zu werten, wird im politischen Leben es vermeiden, sich zu kompromittieren."

Weiter berichtet dieselbe Londoner Korrespondenz:

Die" Post" meint, gegen die Richtigkeit sprächen keinerlei sachliche Gründe und es sei Schlage dem freihändlerischen Gerede ein Ende

banden zu bekämpfen. Wenn diese Zeit da ist, wird die Nes schien, extra ihr Sonntagskleid angelegt hatten, um damit zu' gierung Präcedenzfälle für alles, was sie thin wird, in dem Vor- demonstrieren, in welch ungerechtfertigter und schwerer Weise der Der Referent, gehen jener Nationen finden, die Englands Vorgehen als Oberbürgermeister die Arbeiter beleidigt habe. Barbarei und Grausamkeit verurteilen; aber sie wird sich Reichstags- Abgeordneter Genosse Ad. Thiele, ging dann auch mit doch nie dem nähern, was diese Nationen in Polen , im dem Oberbürgermeister Stande unter stürmischem Beifall der Ver­Kaukasus, in Bosnien , Tontin und im Kriege von 1870 fammlung scharf ins Gericht. Nicht bloß in den Kreisen der thaten." Arbeiter, sondern auch in den Kreisen, die dem Bürgermeister fehr nabe stehen, habe die Aeußerung allgemeine Entrüstung hervor­gerufen.

Daß Chamberlain garnicht daran denkt, zure vozieren und abzuschwächen, beweist folgendes andere Schreiben, das er durch seinen Privatsekretär einer Beitungs forrespondenz zugehen ließ:

der Kaiser ein geheimer Gegner bereitet, als set Bestialitäten in Südafrika in Aussicht stellt, durchaus nicht die Grenze fertig uns in unsrem Unglück beleidigt hat."-: 11

des Tarifs.

Thut er feines

,, Noch von einer andren Aeußerung des deutschen Kaisers er­fahren wir, und zwar betrifft auch diese die wichtigste Frage der gegenwärtigen inneren Politik im Reiche. In einer Unterhaltung über die Aussichten der Zolltarifvorlage hat der Monarch- und zwar geschah es einem ausländischen Staatsmann gegenüber, der joeben vom Kontinent nach England zurückgekehrt ist der Zu Amtsentsegung des Oberbürgermeisters. In der darauf folgenden Diskussion fordern einige Redner die versicht Ausdruck gegeben, daß die parlamentarische Erledigung dieses wichtigsten Gefeßentwurfs der Session schr viel Folgende von dem Genossen Thiele eingebrachte Resolution wurde Kolonialamt, 20. November. Gechrter Herr! Ich bin von weniger Zeit in Anspruch nehmen werde, als die Durch einstimmig angenommen: Die von 1500 Arbeitslosen beiderlei beratung des Tarifs vont Herrn Chamberlain beauftragt, den Empfang ihres Schreibens Geschlechts besuchte öffentliche Versammlung weist mit Entrüstung Jahre 1879. Er, der Kaiser, hege das Vertrauen zum Reichstag, daß diese Körperschaft in vom 16. November mit Dank zu bestätigen und Sie zu ver- den Vorwurf des Oberbürgermeisters Staude zurück, die Mehrzahl jedem Moment sich bewußt bleibe, der deutsche Reichstag zu sein. ständigen, daß mit der Berufung auf den Brauch aller civilisierten der Arbeitslosen bestehe aus arbeitsscheuem Gesindel. Wir Arbeits­Die Wogen einer erregten Agitation und die Phrasen, die bei Nationen zur Rechtfertigung größerer Strenge, als fie bisher von losen achten unsre Ehre für mindestens nicht geringer als einem solchen Stampfe unausweichlich seien, erwiesen sich doch uns im Boerenkriege angewendet wurde, nicht gesagt werden die Ehre des Herrn Staude; wir Arbeitslosen brauchen uns nicht in sollte, daß solche durch amtliche Geschichtswerte beunsrem Elend noch verhöhnen ind beleidigen zu lassen und schließlich weniger mächtig, als das Bewußtsein der Verantwortlich­feit. Im Verein mit den verbündeten Regierungen werde der glaubigte Strenge über das, was gerecht und wir haben das Recht zu verlangen, daß der oberste städtische Beanite, Reichstag sich über scheinbar schwierigste Fragen verständigen. Ein notwendig war, hinausging, aber was recht und billig zu dessen Gehalt auch wir Arbeitslosen haben zahlen müssen, Achtung auf feiten einer andren Nation, fann nicht barbarisch und hat vor uns, vor den unglücklichen Opfern einer vernunftwidrigen bißchen Patriotisnuis und das schwerste wird leicht; es giebt tein Unannehmbar!" es unmenschlich sein, wenn es von Großbritannien gehandwirtschaftsordnung zu deren Verteidiger sich Herr Staude gemacht dieser Aeußerungen habt wird. Ihr ergebener Oliver Howard , Privatsekretär. hat. Wir verlangen, daß Herr Oberbürgermeister Staude seine Bes Chamberlain behauptet also noch immer, daß selbst die drakonischten Hauptung beweist, oder in aller Form widerruft. munmehr mit einem bereitet, als sei Maßregeln, die er als fünftige Steigerung der bisherigen von beiden, so erheben wir gegen ihn den Vorwurf, daß er leicht­Die Londoner Korrespondenz mag Wahres berichten und die deffen überschritten, was auch deutscherseits im 70er Kriege als Die süddeutsche Eisenbahngemeinschaft. Jm bayrischen Ab­Freude der Post" mag berechtigt sein, aber immerhin würde das gerechte und notwendige Strenge" angefehen worden sei! fonservative Blatt seiner monarchischen Aufgabe erst gerecht werden, Daß der deutschen Regierung das Geschrei unsrer Patrioten" geordnetenhause erklärte Minister Crailsheim bezüglich der von wenn es eine Erklärung giebt für den außerordentlichen Wechsel der überflüssig erscheint, wäre an und für sich ja ganz schön, wenn fie Abgeordneten zur Sprache gebrachten süddeutschen Eisenbahngemein­Anschauungen des Staisers über den Bronwucher. Es wäre die mir nicht eine über jeden Vorintf erhabene sittliche Unantastbarkeit fchaft, es feien allerdings Verhandlungen im Gange, welche eine Richtigkeit der angeblichen Kaiseraussprüche vorausgesezt nicht vorschützte, wo lediglich die Vorsicht ihre Haltung beeinflußt weitere, Vereinheitlichung und Vereinfachung der Tarife bezivecten, und es würden darüber in nicht allzu ferner Zeit weitere Be­ohne Interesse, wenn die" Post" nachweisen wollte, daß ein Kom- haben dürfte!- sprechungen stattfinden. Allein eine größere Verbilligung der Per­promiß, wie es der Kaiser zwischen seinen früheren Anschauungen Der Kolonialrat trat am fonentarife sei nur in Zeiten guter Finanzen möglich. Die bayrische und den jezigen eingegangen sein soll, nicht zu kompromittieren ver- Sklaverei in den Kolonien. Es wurde über die Regierung werde jede Vereinbarung ablehnen, welche die Selbständig­mag. Zwar erinnert sich die" Post", daß einst der Kaiser die Donnerstag zu einer Sigung zusammen. Caprivische Zollpolitik, die jetzt als Greuel aller Greuel gift und Slavenfrage verhandelt, die als generell unlösbar bezeichnet keit der bayrischen Staatsbahnen irgendwie beeinträchtige. von Grund auf umgestürzt werden soll, als rettende That feierte wurde. Der Kolonialrat war der Anschauung, daß die Frei: Konfessionelle Gleichberechtigung. In der Hessischen Kammer und daß er die Brotvertenerung als Brotwucher verdammte, aber erklärung der Sklavenkinder zwar in Ostafrika mit Rücksicht auf entspann sich bei der Beratung der Vorstellungen einer Anzahl die" Post" wird sicherlich jenen Nachweis dennoch zu führen im die vorliegenden Berichte des Gouverneurs zunächst noch nicht Personen jüdischen Glaubens, die Beschwerde darüber führen, daß stande sein. ausgesprochen werden solle, wohl aber ein folches Borgehen in die Regierung bei der Anstellung von Beamten folche Logo und Kamerun , in letzterem Schutzgebiet mit einigen jüdischen Glaubens zurücksetze, eine Debatte, in deren Ver­Modifikationen, als durchführbar angesehen werden könne. lauf mehrere Antisemiten gegen die Anstellung jüdischer Richter doch auch die Kolonien gehören, immer noch Kinder, die als Ellaven großer Stimmenmehrheit folgender Ausschußantrag angenommen: Es giebt also in dem christlichen Deutschen Reich, zu dem sprachen. Es wurde in Uebereinstimmung mit der Regierung mit auf die Welt kommen. Die Kammer spricht die Erwartung aus, daß bei der Anstellung der Welch eine civilisatorische Mission!- Beamten der principielle Standpunkt der religiösen Gleichberechtigung gewahrt werde.

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Die Socialdemokratie hat aus den früheren Mitteilungen über Worte des Kaisers, die der Brotzollerhöhung ungünstig waren, feinerlei Illusionen geschöpft. Die Socialdemokratie hat ebenso wenig Aulaß zur Ueberschätzung etwaiger dem neuen Zolltarif günſtigen Auslaffungen des Kaisers. Unser Stampf ist von den Meinungen und Neigungen eines Einzelnen durchaus unabhängig, und wie unser Kampf so unsre Erfolge!

Die offizielle Berliner Korrespondenz" beabsichtigt anscheinend ihre Vertretung des Wuchertarifs jetzt mit vermehrtem Nachdruck auf­zunehmen. Sie veröffentlicht heut einen längeren Artikel über Ein­teilung und Anordnung des neuen Zolltarifs". Der Artikel soll be weisen, daß schon die Technik des neuen Entwurfes weit geeigneter ist zur Durchführung zollwucherischer Bläne als der frühere General­tarif. Gegen diese. Beweisführung der Berl. Korrefp." ist unsrer­fcits taum etwas einzuwenden.

Die Viehzölle.

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W.

M.

M.

Kühe

3,33

Stiere( Bullen)

3,85

9,06 10,68

Ochsen

9,26

22,22

Jungvieh bis zu 21/2 3.

3,57

8,81

Kälber unter 6 Wochen

9,68

12,90

Schweine

5,00

12,50

Spanferkel unter 10 gr. 14,81

13,83

+5,73 +6,83 +12,96 +5,24 +3,22 +7,50 -1,48

Schafvieh

4,26

Lämmer

6,49

8,51 12,99

+4,25 +6,50

" 1

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Noch einiges zum Fall Münch.

Dr. Sigl, der urwüchsige und sehr begabte Herausgeber des Bayr. Vaterlandes," der vor einiger Zeit bereits eine Heilanstalt Wie wird Herrn Schönstedt? olland his aufsuchen mußte, ist nunmehr auf Antrag seiner Frau entUeber eine gefährliche militärische Schießerei wird uns mündigt worden. leitete Blattein Original innerhalb der Presse Das von ihm lange Jahre hindurch ge- aus Straßburg i. E. geschrieben: Am Montag nachmittag ist verkauft sollte ein militärischer Gefangener vom Divisionsgericht worden. nach dem Arresthaus in der ehemaligen Citadelle übergeführt Aus dem Nachlaß Bismarcks. Der Cottasche Verlag kündigt werden. Kurz vor dem Ziele machte er einen Fluchtversuch, indem das demnächstige Erscheinen von zwei weiteren Bänden von Vismards er dem ihn eskortierenden Chargierten rasch einige Säße voraus­eilte. Der Transporteur rief den Flüchtling das vorgeschriebene Gedanken und Erinnerungen " an. Es handelt sich um den vielberufenen dritten Band, der immer dreimalige Halt nach und gab, als dies ohne Wirkung blieb, auf etwa 50 Schritte einen scharfen Schuß auf ihn noch als furchtbare Drohung über der Regierung des neuen Kurses ab, dem in furzem Zwischenraum ein zweiter folgte. Ju Die Vichzölle, die bisher für das Stück Vich galten, sind im hängt, nicht um die Darstellung des Konflikts zwischen dem Kanzler demselben Augenblick fiel der Flüchtling nieder und blieb regungslos nenen Zolltarif in solche für je 100 stilogramm Lebend gewicht und Wilhelm II. , sondern um den Briefwechsel zwischen Bismarck liegen. Es eilten einige Soldaten herbei, die ihn aufhoben. Dabei stellte umgewandelt worden. Um einen Vergleich der bisherigen und der und dem alten Kaiser Wilhelm . Außerdem wird ein Teil seines sich heraus, daß der Mann nicht getroffen war, sich vielmehr nur deshalb neuen Zollfäge zu ermöglichen, haben die Aeltesten der Briefivechfels mit Fürsten und Staatsmännern veröffentlicht bis batte niederfallen lassen, um von den Kugeln feines Berfolgers nicht Berliner Kaufmannschaft, wie wir der Freis. 3tg." zum Tode Friedrichs III. reichend. entnehmen, die Verwaltung des städtischen Viehhofs in getroffen zu werden. Man nahm ihn nun wieder fest und führte Berlin ersucht um Ermittelung der Beträge der Zölle für je 100 Stilogr. ,, Eine erufte, große Cefahr für das Allgemeinwoht". ihn ohne weiteren Zwischenfall in den Arrest ab. Der Transporteur hat auch in diesem Falle ohne Zweifel Schlachtgewicht. Nach den Ermittelungen der Wichhofsverwaltung Eine Korrespondenz schreibt: Im Auftrage des Kultusministers hat, ist das Lebendgewicht eines Ochsen mit 600 Kilogramm angenommen, wie schon gemeldet, unter Mitwirkung fast sämtlicher Merzte der weichenden, die beiden scharfen Schüsse nachsandte. Ob das letztere gemäß seiner Justruktion gehandelt, als er dem Ents wovon das Schlachtgewicht 54 Proz. 324 Kilogramm ausmacht. Monarchic, cine statistische Erhebung über die Verbreitung ant- aber nötig war, ist eine andre Frage. Der Vorfall spielte sich auf Der jetzige Zoll beträgt pro Stück 30 M., der vorgeschlagene Boll stedender Geschlechtstrantheiten stattgefunden, deren einem ringsum von militärischen, Gebäuden eingeschlossenen Blaze für 100 Silogramm Lebendgewicht 12 M., demnach der bisherige Ergebnis Professor Guttstadt , Mitglied des Statistischen Bureaus, ab, der um die fragliche Zeit von ganzen Abteilungen Boll für 100 Kilogramm Schlachtgewicht 9,26 M. und der künftige foeben im Auftrage der Regierung veröffentlicht. Am Tage egerzierender Soldaten belebt war. 22 M. Das Schlußergebnis ist für 100 Kilogramm Schlachtgewicht: Der Gefangene der Aufnahme befanden fich nahezu 50 000 Personen, fonnte also ebenso leicht wieder eingefangen werden, wie die Schüsse ase laptam budegiger Sehziger Künftige Zoll- mehr(+) oder die Mehrzahl( 30383) Männer, wegen geheimer Krankheiten des Transporteurs einen Unbeteiligten hätten treffen können. That­Bollerhöhung weniger(-) i Behandlung approbierter Aerzte. Diese an sich schon sächlich befand sich, abgesehen von den egerzierenden Soldaten, im fritischen Zeitpunkt auch ein Civilist in unmittelbarer Nähe des erschreckende Zahl bleibt leider noch weit hinter der Wirklich- Flüchtlings. Der Vorfall mahnt aufs neue zur Milderung der viel­feit zurück. Da diese Art Krankheiten in zahllosen Fällen ver- besprochenen rigorosen Schießinstruktion für Transporteure heimlicht, vielfach auch von Kurpfuschern 2c. behandelt werden. Ein von militärischen Häftlingen. de ani, an weit furchtbareres Bild von der Bedeutung diejer Krankheiten und ihrer Tragweite für die Volksgesundheit würde man erhalten, wenn beleidigung, Bettelus und Widerstandes wurde von der Strafe Chronik der Majestätsbeleidigungen. Wegen Majestäts­auch für die Folge 3ustände, welche die Arbeitsfähigkeit schwer fammer in Halle unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelt beeinträchtigen und sich noch in der Nachkommenschaft rächen wider den 21 mal vorbestraften Arbeiter Hermann Sorge aus können, eine genauere Statistik zu erlangen wäre. Allein Blonen, 53 Jahre alt. Der Mann hatte gebettelt und dann einem schon das vorliegende Material genügt, 11117 die 11 Gendarmen gegenüber eine Staiserbeleidigung gethan, jedenfalls un Diese Zahlen bezeichnen also die Beträge, um welche sich jeden geheure Tragweite dieser Boltsfenche far fiberschauen zu können. wieder in das Gefängnis zu kommen. Diefes erreichte er, denn er falls das vom Ausland importierte Vich, und wahrscheinlich auch Die Gefahr der Verbreitung dieser ansteckenden Krankheiten ist um wurde zu sechs Monaten Gefängnis und einer Woche Haft das im Inlande gezüchtete im Preise verteuern würde. Vergegen wärtigt man sich, daß nach den letzten Ermittelungen des so größer, als diefelben gerade in den Kreisen der Jugend verurteilt. Berliner städtischen statistischen Bureaus der Fleischkonsum pro grassieren, die ein ungeregeltes Leben zu führen und oft den Aufent Kopf der Berliner Bevölkerung jährlich 74,57 Kilogrammm be- halt zu wechseln pflegt: an allen Orten, wo die Jugend zusammen­trägt, so fann man sich nach den obigen Zahlen. Teicht strömt, wo die Unverheirateten in der Bevölkerung stark vertreten Man schreibt uns: Ueber das Resfript des Oberamtes Horb ant einen annähernden Begriff von der Belastung jeder Familie find, in a fen städten, in den gröberen Städten mit och erwähnt wurde, sei zur Ergänzung noch folgendes nachgetragen: Hoch den Wühringer Gemeinderat, das in der Nr. 271 des Vorwärts" durch die geplanten Zollerhöhungen machen. daß die Zollbelastung des Schweinefleisches als desjenigen Arbeiter bevölkerung, erscheinen die Bewohner in der bedrohlichsten immerhin unbewußter aber darum nicht ungefährlicherer bureau Nimmt man an, schulen und Universitäten, mit Garnison und erwähnt wurde, fei zur Ergänzung noch folgendes nachgetragen: Das denkwürdige Schriftstück bietet ein klassisches Erempel Fleisches, welches im Konsum der ärmeren Boitsklassen die größte wohltratischer Rolle spielt, maßgebend ist für die durchschnittliche Zollbelastung des Weise gefährdet. Die Verbreitung der Seuche in den wohl kratischer Beeinflussung nachgeordneter Behörden und eine töstliche Fleischkonsums dieser Klassen, so würde sich also die durchschnittliche ha benderen Klassen, welche die Krankenhäuser nicht aufsuchen, Stichprobe württembergischer Gemeindefelbstverwaltung. Es führte Belastung bis unt 7,50 M. erhöhen( pro 100 kilogramm Schlacht läßt sich statistisch nicht nachweifen; nach den allgemeinen Erfahrungen uler Nr. 1, 2, 3 eingehend aus, was vom Gemeinderat zu bezeugen gewicht), das heißt bei dem angegebenen Durchschnittskonsum von der Aerzte aber werden die akademisch Gebildeten, die Beamten, iei, und geht hierbei soweit, die Thatsachen, aus denen die Ansicht 74,57 Kilogramm eine Mehrbelastung von jährlich 5,60 M. Kaufleute und Offiziere, welche alle in größeren Städten vorüber der Gemeingefährlichkeit hergeleitet werden könne, im einzelnen ans pro Kopf oder 28 M. für die fünfköpfige Familie. Und das gehend oder dauernd leben müssen und in der Regel spät heiraten, zugeben, wobei sich der Zusak findet: Das sei die Meinung des Ober­allein für den Fleischverbrauch!- amtes, der Gemeinderat könne ja andrer Ansicht sein". Zu 3 heißt es: Bishnu hvon diesen Straatheiten stark heimgesucht. Im Vergleich zur Die Frage"( ob Münch außerhalb einer Frrenanstalt untergebracht Civilbevölkerung steht die Armee am günstigsten da, weil hier werden könne) wird wohl zu verneiuen sein". Nach alledem erscheint es en Chamberlain und die deutsche Regierung. eine scharfe Stontrolle ausgeübt werden kann. Vom Stand begreiflich, wenn das Rejkript am Schluß hervorzuheben für nötig Chamberlain hat die Massenproteste der Universipuufte der Volkswohlfahrt und der Gesundheitspflege", so refumiert findet: nicht das Oberamt, sondern der Gemeinderat hat das Zeug täten, der Volfsversammlungen, der Krieger- und Veteranenvereine Brof. Guttstadt, bilden daher diese Krankheiten ein e nis auszustellen; nicht minder begreiflich aber ist es, daß das neue gegen seine nach der patriotischen Auffaffung unerhörten Beleidigungen ere, große Gefahr für das Allgemeinwo51. Beuguis des Gemeinderats im Widerspruch zu dem erſten in naiver der deutschen Armee von 1870/71 mit einer neuen Bosheit deren Bekämpfung neben der Tuberkulose- Bekämpfung, der beholfenheit die Ansicht des Oberamts durchgängig acceptiert und beantwortet. Er hat nämlich durch seinen Privatiekretär in elämpfung aller Infektions Krankheiten, als eine der vielfach wörtlich das Resfript einfach wiederholt. Für jeden Un­einem Briefe erklären lassen, daß sich kein vernünftiger wichtigsten und nächsten Aufgaben der Gesundes für gut befunden, eine wesentliche Grundlage für das ein befangenen ist dieses neue Zeugnis ganz wertlos; dennoch wurde Deutscher durch seine Worte beleidigt fühlen könne. Gleichzeitig ließheitspolizei angefehen werden muß." Unter den schneidende Internierungsverfahren abzugeben!:- er von einem Mißverständnis seiner Rede sprechen. Diese Maßnahmen zur Bekämpfung" führte der Verfasser u. a. beiläufige Redewendung von dem angeblichen Mißverständnis genügt an die weiteste Verbreitung der Kenntnisse über diese Krankheiten einem Offiziofus, um in der Nordd. Allg. 3tg." eine sowohl durch den Universitäts Unterricht, wie durch die Erklärung loszulassen, in der er diese Auslassung Chamberlains für Fortbildung der praktischen Aerzte, insbesondere der eine Abschwäch ung der Edinburgher Rede erklärt und schließlich Bolizei- Aerzte, sowie durch Belehrung des Publikums, Die Utrechtschen Studenten wollen, falls der Boykottplan ver= ankündigt, daß die Regierung feinerlei Veranlassung die Beseitigung der gesetzlichen Bestimmungen, welche die Behand wirklicht wird, eine besondre Boykott- Zeitung ohne Parteifchattierung nehmen werde, auch ihrerseits Protest gegen Chamber lung geschlechtskranker Arbeiter und Studenten auf Kosten von Herausgeben. Das Haupt Boykottfomitee hat bereits seine lains Kritik der deutschen Kriegsführung ein- Krankenkassen beschränken, die thatkräftige Mittvirkung der Zustimmung zu dem Plan lundgegeben. Personen verschiedener zulegen: Landes Versicherungs- Anstalten, die zwangsweise Parteistellung sollen aufgefordert werden, an der Redaktion des Dem in Voltsversammlungen hie und da aufgestellten Ber- Unterbringung minderjähriger Patienten( Fürsorge Er- Bliegen genannt. Am Montag wird eine Bersammlung stattfinden, Er- Blattes teilzunehmen, 11. a. werden die Genossen Troelstra und langen, im Jnteresse des deutschen Heeres amtliche Schrirte ziehung) 2c. die eine definitive Regelung der Sache treffen wird.- gegen außeramtliche Aeußerungen eines fremden Ministers zu unternehmen, können wir uns nicht an Proteftversammlung der Arbeitslosen. Aus Halle wird uns schließen. Das Ansehen, das sich die deutsche Armee sowohl durch Manneszucht und Menschlichkeit wie durch Tapferkeit in der Eine Protestversammlung der arbeitslosen Frauen und Männer, ganzen gesitteten Welt erworben hat, steht viel zu fest, als daß sie zu der bekannten Aeußerung des Oberbürgermeisters Staude es durch falsche und unpassende Vergleiche berührt werden könnte." i der vertraulichen Konferenz Stellung nahm, fand Dienstag statt. In seiner Edinburgher Rede hatte Chamberlain bekanntlich aal, Galerien und Nebenräume waren dicht gefüllt. Und nicht ett va zerfumpte Gestalten, arbeitsscheues Gesindel und Lattcher, wie

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Ausland.

Der Boykott der englischen Schiffahrt.

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Mr. Sam. Woods, Sekretär des Parlamen tarischen Komitees des Trades- Union- Kongresses und Präsident der Bergarbeiter Föderation von Lancashire und Cheshire , schreibt nach unfrem Londoner Storrefpondenten: Rose Villa, Brynn bei Wigan , 18. November. Die Zeit kommt jetzt, wo es notwendig sein mag, strengere sid, unser Stadtoberhaupt beliebte auszudrücken, waren anvesend, Geehrter Herr! In Beantwortimg Ihrer Umfrage vom 11. d. M., Maßregeln zu ergreifen, um die Aufständischen und die Guerilla- fordern solid gekleidete Frauen und Männer, die wie es betr. den Boykott, gestatte ich mir Ihnen mitzuteilen:

gejagt: