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Gerichts- Beitung.

den

Umständen er den Schuß erhalten hatte. Nachdem dies festgestellt Die Aufführung war recht und lebendig. In der Mitte stand| selbst diese billigsten Nahrungsmittel dem Volke sowohl in den Arbeitsräumen als wie auch in und ungefähr danach die Schußrichtung ermittelt worden, wurde Thomas als Registrator. Er besitzt feine vielseitige, aber eine ungenügend ventilirten Arbeitsräumen als der Gärtner der Lück'schen Villa ins Gebet genommen. Es stellte sich sehr wirksame, drastische Komit, die ihrer Wirkung immer sicher den Miethskasernen der Proletarier viel zu wünschen übrig lie žen. nach seiner Angabe Folgendes heraus: Anfangs voriger Woche ist. Von den übrigen Schauspielern ist Herr Walden zu nennen, Die von Stöder und Genossen in Berlin soviel vertheidigten Kaffee und Volfsküchen seien weder im Stande, das Massen elend hatten Knaben, welche in der Villa waren, mit dem Tesching der den Zeitungs- Reporter Zander beweglich und lustig gab. zu mildern, noch die dort Verkehrenden genügend zu ernä hren, nach einer Scheibe geschossen. Das Gewehr war sodann bei Seite oder wie man oft mit Pathos behauptet, den Branntweing jenuß gestellt worden, und da es noch geladen war, wollte der Gärtner aus der Welt zu schaffen. Zum Schluß kritisirte Redner die in­es vorsichtshalber abschießen, ehe er es wieder in Verwahrung nahm. In dem großen Garten zielte er auf einen Baumstamm direkten Steuern und wies nach, daß diese als Kopfsteuer wirken­und da er 120 Schritte von der Straße abseits sich befand, den Abgaben am meisten geeignet sind, dem Arbeiter den letzten fonnte er mit gutem Gewissen auch annehmen, daß ein Fehlschuß Unter der Anklage der schweren Urkundenfälschung Biffen zu verthenern. Er forderte alle Anwesenden auf, that­nicht eine gefährliche Wirkung für Passanten haben dürfte. Er zu betrügerischen Zwecken stand gestern der Inhaber eines Wiener kräftig für die Partei, welche das Volk aus den Fesseln der drückte also los und kümmerte sich auch weiter nicht, wo die Café's, Otto Wadzet, vor der IV. Straffammer des Land- Knechtschaft und des Hungers befreien will, für die Sozialdemo Rugel eingeschlagen. Merkwürdigerweise nun traf troß der weiten gerichts I. Der Angeklagte soll seinen Oberkellner Monate lang tratie einzutreten. Dieser Vortrag wurde mit großem Beifall Entfernung das Projektil den Sch. Erst am Montag wurde der in der verwerflichsten Art ausgebeutet haben. Der Geschäftsgang aufgenommen. Eine Diskussion fand nicht statt. Hierauf wurde Gärtner sehr unangenehm durch die Recherchen an seinen Fehl- und die Kontrolle war bei dem Angeklagten, wie in den meisten die Frage aufgeworfen, ob in die Wahlagitation für die Ersatz­schuß erinnert und gab unumwunden den Thatbestand zu. Cafe's, eine Raffirerin füllt eine vor ihr liegende in Rubriken wahl im 21. Kommunal- Wahlbezirk, welche am 16. d.. statt­Winter riethen, Dreihundert Mark Belohnung sind von einer hiesigen getheilte Liſte mit zahlen aus, welche dem Werthe der von den findet, eingetreten werden solle. Die nachfolgenden Iledner: Kellnern geholten Waaren entsprechen. Beim Schluß des Ge- Dolinsky, Rosenberg, Barth, Wolter, Firma für die Ergreifung ihres Buchhalters Aug. Viglahn aus schäfts hat der Zahlfellner für die Gesammtsumme aufzukommen. energisch sich an der Wahl zu betheiligen und betonten, gesetzt worden, der am 2. d. M. flüchtig geworden ist, nachdem Entgegen dem allgemeinen Gebrauche hat der Angeklagte die daß es gerade jetzt durch die Vorkommnisse in er das betreffende Haus um 12 000 Mark betrogen hat. Die Zahlen selbst addirt, anstatt diese Arbeit der Kassirerin zu über- letzten Sizungen der Stadtverordneten- Versammlung geboten Unterschlagung en erstrecken sich auf einen längeren Zeitraum und lassen. Wie die Anklage behauptet, hat Wadzet bet diesem erscheint, den Herren da oben die Antwort nicht schuldig zu wurden von Biglahn verübt, indem er Geld für bestellte Waaren zusammenzählen Fälschungen der Liste vorgenommen, indem er bleiben. Deshalb hielten sie es für geboten, in die Wahl einzu­einkassirte, veruntreute und die Bücher fälschte. Viglahn ist in vielen Fällen aus einer 1 eine 4 oder 7 machte. Es sind eine treten, um den Herren Stadtvätern Hermes und Matterne, welche 1,78 Meter groß, ſteht in der Mitte der dreißiger Jahre, ganze Anzahl solcher geänderter Listen bei ihm beschlagnahnt sich nicht entblöden, Arm in Arm mit dem Ober- Bürgermeister ist schlank, hellblond, trägt einen Schnurrbart sowie einen worden. Der Oberfellner schätzt seinen Schaden auf über 700 M. zu behaupten, es existirt in Berlin kein Nothstand, die Meinung sehr dünnen Kinnbart und fällt durch eine sehr bleiche Gesichts- Der Beschuldigte gab zu, Aenderungen vorgenommen zu haben, unverblümt zu sagen. Ferner wurde zur Sprache gebracht, daß farbe auf. jedoch sei dies nur aus Bequemlichkeit und nicht in be- selbst in dem so lammfrommen freisinnigen Arbeiterverein die Der junge Mann, welcher am Montag Abend im Chantant trügerischer Absicht geschehen. Es sei häufig vorgekommen, sonst so anerkannte Autorität des Herrn Hermes nicht mehr im " Tannhäuser " an der Spandauerbrücke sich mittelst eines Salon- daß noch Nachbestellungen auf Bier gemacht wurden, wenn er Stande war, den Mitgliedern Schweigen aufzuerlegen, sondern revolvers zu erschießen versuchte, befindet sich in der Charitee auf bereits mit dem zusammenzählen der Tageseinnahme beschäftigt daß dort wider den Willen dieses Herrn die Handlungen seiner dem Wege der Besserung. Derselbe ist ein in der Annenstr. 50 war und einen Strich unter die Zahlen gemacht hatte, dann habe freisinnigen Herren Kollegen einer deutlichen und scharfen Kritik Obwohl einige Redner aus taktischen wohnender Kaufmann Albrecht Seifert und will den Selbstmord- er einfach einen Zugang von 30 oder 60 Pfg. in der angedeuteten unterzogen wurden. versuch in der Trunkenheit begangen haben. Die Kugel, welche Weise vermerkt. Schwer belastet wurde der Angeklagte durch das Gründen gegen die Betheiligung gesprochen hatten, wurde ein in die rechte Stirnfeite gedrungen war, hatte edlere Theile nicht Beugniß feiner früheren Rafsirerin, welche ihre Stellung auf- vom Genossen Barth gestellter Antrag, welcher lautete: Die verlegt und konnte leicht entjernt werden. gegeben hat, um nicht selbst in den Verdacht der Untreue zu heutige Bersammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins" des kommen. Die Vertheidigung hatte dagegen einen umfangreichen 8. Berl. Reichstags- Wahlkreises beschließt, bei der bevorstehenden Entlastungsbeweis aufgeboten, um die Glaubwürdigkeit der Zeugin Ersatzwahl im 21. Kommunal- Wahlbezirk thatkräftig einzutreten und zu erschüttern. Der Staatsanwalt hielt diesen Beweis für voll- es verpflichten sich die Anwesenden bei der Agitation mitzuwirken", ständig verfehlt, er beantragte gegen den Angeklagten eine se ch 3 mit großer Begeisterung angenommen. Als Wahlkomitee wurde monatige Gefängnisstrafe und 1 Jahr Ehrverlust. Außerdem der Borstand des Vereins gewählt. Beschlossen wurde ferner vier Bahlstellen für den dritten hatte der Angeklagte sich eines Verstoßes gegen die Gewerbe­Ordnung schuldig gemacht, weil er das von seinem Vorgänger Wahlverein einzurichten und zwar Quarg übernommene Geschäft auf dessen Namen weiter betrieben, 1. Bei Genossen Gründel, Dresdenerstr. 116, Restauration. Gimecke, Röpnickerstr. 130, ohne die Konzession hierzu zu besitzen. Hierfür beantragte der 2. Schoenecke( früher Kräder) Wafferthorstr. 20, Staatsanwalt eine Geldstrafe von 108 M. Der Gerichtshof er 3. Bigarrengeschäft. tannte in allen Punkten nach den Anträgen des Staatsanwalts. 4. A. Schweizer, City- Passage, Dresdenerstr. 52/53, Zigarrengeschäft. Hamburg , den 3. Februar. Heute kam eine Berufungssache, Hinzuzufügen ist noch, daß die Wahl bereits am 16. Februar veranlaßt durch die Staatsanwaltschaft, wider den Maurer­Die Kunde von einem neuen Raubanfalle war vor Arbeitsmann Jakob Christian Biebelwig und den Kutscher Johann stattfindet und daß sich alle Diejenigen, welche mithelfen wollen, gestern im Onen der Stadt verbreitet. Danach sollte in der Nacht Heinrich Kahlstorf, die wegen Verstoß gegen§§ 152 und 153 der bei Schweizer und Gründel melden mögen. zum 2. d. M. ein Mann an der Oberbaumbrücke überfallen, Gewerbe- Ordnung vor dem Schöffengericht unter Anklage standen, Zum Schluß erwähnte der Vorsitzende, Gen. Schweizer , daß seiner Baarschaft und Uhr beraubt und dann von den Räubern aber freigesprochen wurden, zur Verhandlung. Die beiden Ange- es bedauerlich sei, daß so viele unserer Genossen, welche wir aus in den Fluß geworfen worden sein, aus dem ihn ein Trainsoldat klagten werden beschuldigt, am 25. Juni, während des Maurer- der Zeit des Sozialistengefehes kennen, herausgezogen habe. Polizeiliche Ermittelungen haben ergeben, daß in der erwähnten Nacht ein Wächter auf dem Rummels Streits, einige Maurer- Arbeitsleute, welche die Arbeit nicht ein wir wissen, daß sie mit Bintanfeßung ihrer persönlichen burgerplatz einen stark betrunkenen Mann gefunden hat, der sich gestellt hatten, mit Worten wie blaue Hunde" und dergl. mehr Interessen stets für unsere Sache gekämpft haben, im Wahlverein nach dem Wege nach Köpenick erkundigte. Der Wächter ertheilte beschimpft zu haben, um sie zu veranlassen, gleichfalls die Arbeit nicht zu sehen seien. Wir standen doch bei Gründung dieses den gewünschten Bescheid, traf jedoch nach einiger Zeit denselben einzustellen. Die Angeklagten bestreiten, derartige harte Ausdrücke Vereins vollständig auf dem Boden unserer Partei und sind uns Mann in der Mühlenstraße, vollkommen durchnäßt an einem überführt und beantragt unter Aufhebung des schöffengerichtlichen doch nicht im Stande sein, uns als Parteigenoffen zu trennen. Mann in der Mühlenstraße, vollkommen durchnäßt an einem gebraucht zu haben. Der Staatsanwalt erachtet sie jedoch für feines Unrechtes bewußt. Streitfragen persönlicher Natur sollten Brunnen lehnend und unverständliche Worte vor sich hinlallend. Erkenntnisses gegen B. eine dreitägige und gegen R. eine Er ersucht daher im Interesse unserer guten Sache alle Die­Der Wächter führte den Mann nach einer benachbarten Backstube, eintägige Gefängnißstraße. Der Gerichtshof erkennt, daß jenigen, welche Bekannte haben, sie diesem Verein zuzuführen und dort schlief dieser bald ein. Um 5 Uhr Morgens kehrte der Kahlstorf freizusprechen, Biebelwig dagegen schuldig zu erachten und wünscht, daß wir uns nun die Bruderhand reichen mögen Wächter wieder zurück, weckte den Schläfer und begleitete ihn und auf Grund der angezogenen Paragraphen der Gewerbeordnung um vereint die Prinzipien unserer Partei zu vertreten, um endlich nach dem Bahnhof. Auf dem Wege dorthin erzählte der Mann, daß er im Laufe der Nacht überfallen, beraubt und in die Spree au 14 Tagen Gefängniß zu verurtheilen sei. geworfen worden sei; diese Angabe scheint jedoch falsch zu sein, denn der Mann hatte sein Portemonnaie bei sich und entnahm demfelben das Geld, wofür er das Fahrbillet gelöst hat.

Einen Selbstmordverfuch hat gestern Vormittag 6 Uhr ein geachteter Kaufmann H. aus der Schlegelstraße in einem Hotel Der Königgrägerstraße unternommen. Derselbe tehrte gestern Abend spät in das Hotel ein und begab sich unter dem Vorgeben, stark ermüdet zu sein, bald zur Ruhe. Heute früh alarmirten zwei turz hinter einander fallende Schüsse das Haus; man stürmte in das Zimmer des Gastes und fand denselben leicht verwundet auf den Fußboden liegen. Er ließ sich den Revolver wider standslos entwinden, dann bestieg er auf zureden des Hotel personals eine Droschke und fuhr nach einem hiesigen Kranken­hause. Ueber die Motive zur That verweigerte der Unglückliche jede Auskunft.

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Soziale Uebersicht.

Aufruf!

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und von denen

das Bollwerk der Reaktion zu durchbrechen. Mit einem träftigen Hoch auf den Verein schloß der Vorsitzende um 11/2 Uhr die fehr zahlreich besuchte Versammlung.

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Der deutschfreifinnige Arbeiterverein"

Der deutsch­

in Berlin hat zwar keine Personen aus der eigentlichen Arbeiter Der des Ranbmord. Verfuchs in der Oranienstraße ver­dächtige Wiensch scheint ähnliche Attentate auch in anderen Orten An die Arbeiter ber töniglichen Klasse zu Mitgliedern, aber doch einige Haudwerker, sogenannte geplant zu haben. Am 26. oder 27. v. M. betrat ein junger Eisenbahn- Werkstätten Deutschlands ! Kollegen! leine Leute", die immerhin wissen, wo dem armen Mann der Mann, dessen Beschreibung genau auf den erwähnten Räuber Wie Euch allgemein bekannt ist, tagte Pfingsten 1890 zu Magde - Schuh drückt; und er ist zwar nicht freisinnig, aber doch noch zu paßt, ein Delikateßwaaren Geschäft in der Landsbergerstraße, burg ein Kongres sämmtlicher in Eisenbahn Werkstätten beschäf- freisinnig für einen Politiker des Klasseninteresses wie Eugen nachdem er sich längere Zeit in auffälliger Weise an der Laden- tigten Arbeiter, der jedoch durch den Druck der jetzt herrschenden Richter. Und richtig hat er sich den Unwillen dieses General­thür zu schaffen gemacht hatte. In dem Laden befand sich die Verhältnisse zu keinem befriedigenden Resultate gekommen ist. gewaltigen des Deutschfreisinns" zugezogen, erst einen Teifen und Die gegenseitige Ver­14jährige Tochter des Besitzers, welcher der Mann durch sein Um, wie auf dem Kongreß beschlossen wurde, eine Denkschrift jegt einen laut donnernden Unwillen. Scheues Wesen und dadurch auffiel, daß er sich fortgesetzt über den auszuarbeiten, wurden die Berliner Delegirten beauftragt, in ſtimmung datirt schon aus jener von dem Verein einberufenen Ladentisch beugte und dabei die Hände in den Taschen seines Berlin eine öffeniliche Versammlung einzuberufen und zu diesem Versammlung bei Lips, in welcher Richter sprach und es infolge Ueberziehers hielt. Er machte allerhand Bestellungen für seinen Zwecke einen Ausschuß von drei Mann zu wählen, was auch des Widerspruchs des Abg. Dr. Hermes gegen eine freie Dis­angeblich beim Militär stehenden Bruder, und als andere Kunden seiner Zeit geschehen ist. Um diesen Beschluß nun ausführen zu fussion beinahe zur Auflösung gefommen wäre. kamen, suchte er die Verkäuferin zu veranlassen, diese zuerst zu können, ersucht unterzeichneter Ausschuß die Kollegen allerorts, freisinnige Arbeiterverein" hat in seinem Programm die gesetz­bedienen, da er keine Eile habe und warten tönne. Schließlich speziell die auf dem Kongreß vertretenen Kollegen, uns Material liche Fixirung der Arbeitszeit stehen und Richter sprach gegen Damals gab es eine Auseinandersehung im ist er unter dem Vorwande fortgegangen, eine Kiste für die von hierfür zukommen zu lassen, damit wir ein richtiges Bild unserer diese Forderung. thm gewählten Sachen holen zu wollen, und nicht mehr zurück- Lage schaffen können. Darum, Eisenbahnarbeiter Deutschlands , Stillen, jetzt aber tommt der bisher etwas verhaltene Groll Der freifinnige Arbeiterverein" gekehrt. Die Tochter des Ladenbesizers hat auf der linken Backe sendet uns über die Verhältnisse Gurer Werkstätten wahrheits zum offenen Ausdruck. laffen, in einer Versammlung des Mannes auch den schwarzen oder blauen Fleck bemerkt, der gemäßes Material. Es braucht Niemand um seine Eristenz zu bat es sich beikommen ein besonderes Kennzeichen des Attentäters in der Oranienstraße fürchten, da kein Name genannt werden wird; wir sind der folgende Resolution anzunehmen: Es wird den freisinnigen bildet, und auch die Angaben, die sie über den Anzug des Mannes festen Ueberzeugung, daß in jeder Werkstatt Kollegen find, die Wählern empfohlen( speziell im 21. Kommunalbezirk), nur einen macht, stimmen mit der Beschreibung, welche Frau Caßburg von uns in unserem Vorhaben unterstützen können. Folgende Fragen Mann aufzustellen, der sich für den Antrag Stadthagen aus­der Kleidung des Strolches giebt, überein. möchten wir hauptsächlich beantwortet haben: 1. Wie viel Ar- spreche. Nun höre man, wie die Richter und Hermes, jener in beiter beschäftigt die betreffende Werkstatt? 2. Welches ist der der Freis. 3tg.", diefer in der Volts- 3tg." den deutschfresinnigen Ein Sittlichkeitsverbrechen ist am Sonnabend Abend im höchste, resp. niedrigste Lohn, a) für den Handwerker, b) für den Verein wegen dieses Beschlusses abkanzeln. Der freisinnige Ar­Norden der Stadt verübt worden. Die elfjährige Tochter des Biffsarbeiter? 8. Wird in Kolonnen gearbeitet und wie start beiterverein, deffen Mitglieder über ganz Berlin zerstreut wohnen, Kornmessers R. wurde am genannten Tage Abends von ihrem find dieselben? 4. Wird Sonntags gearbeitet? 5. Werden Ueber- bat gar kein Recht, sich in solcher Weise in die Wahlen einzu­Bater nach Abendbrot geschickt. Als das Kind nach Verlauf stunden gemacht? 6. Wird der Lohn monatlich oder halbmonatlich mischen," donnert die Bolts- Beitung". einer Stunde noch nicht zurückgekehrt war, ging der Vater selbst, ausgezahlt? 7. Wie steht der Lohn zu der Lebensweise in den durchaus keine Kandidaten vorgeschlagen, sondern nur einen all­es zu suchen. Unterwegs schon kam die Kleine ihm heftig weinend Orten, in denen die Arbeiter wohnen? Kollegen, nur auf gemeinen Standpunkt zum Ausdruck gebracht. Wir können es wir im Stande, eine nur entschieden mißbilligen, daß der freisinnige Arbeiterverein entgegen und erzählte, daß sie von einem fremden Manne in die diese und Weise sind Art vierte Etage eines benachbarten Hauses gelockt sei und daß ihr richtige Denkschrift zu bringen. Dente Niemand, es wird doch sich als solcher in die Auswahl der Kandidaten für eine Stadt­der Mann dort ein Leids angethan habe. Sie habe dabei heftig nicht beffer, sondern helset an dem Werk, das uns zwar bis jetzt verordnetenwahl in einem einzelnen Bezirk einmischt", wettert die gefchrien und der Fremde sei deshalb davongelaufen, sie selbst sei durch den Indifferentismus illuforisch gemacht worden ist, damit Freis. 3tg." Man sieht hieraus, wo die Demokratie der Volks­ihm nachgefolgt, habe ihn aber bald aus den Augen verloren. wir zu den Pflichten, die wir dem Staat als Staatsbürger schulden, Btg." geblieben ist und wie fern die Freis. 3tg." der Demokratie Die Untersuchung ergab, daß das Kind vergewaltigt worden war. auch Rechte haben, die der Staat uns gewähren muß. Bis jetzt nach wie vor steht. Ob das nun auch bald die Herren vom Der Unhold, auf den die Kriminalpolizei eifrig fahndet, ist noch liegt noch vieles in den Werkstätten im Argen. Kollegen, helft Deutschfreisinnigen Arbeiterverein" einsehen werden? nicht ermittelt. uns, damit auch wir sagen können: Sehet, Arbeiter aller zivili­Arbeiter- Risiko. Auf einem Neubau in der Nähe der firten Länder, das sind Musterwerkstätten, die nur durch die Kant- und Fasanenstraßen- Ecke in Charlottenburg verunglückte Ginigkeit der Arbeiter zu solchen geschaffen sind. Mit kollegiali­gestern früh der Maurer Lubisch, indem er von der Giebel- chem Gruß der Ausschuß. J. A.: Jacob Levit, Lackirer, Joachim­wand aus der Höhe der dritten Gtage herunterfiel. Nach Angabe traße 11c, part. Alle Ginfendungen find an Unterzeichneten zu feiner Kollegen ist der Unglücksfall baburch passirt, daß 2. beim richten. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck Herausziehen eines Rüstbrettes das Gleichgewicht verlor. Schwer Halle, 3. Februar. Der Streit der Former bei Heylandt verlegt wurde 2. nach einem Berliner Krankenhause gefahren. und Ungnade dauert unverändert fort. Zuzug ist fernzuhalten,

Polizeibericht. Am 8. b. M. Morgens wurde im Friedrichs hain, nahe der Elbingerstraße, ein unbekannter, etwa 36 Jahre alter Mann und im Thiergarten in der Nähe des Goethe- Denk­mals ein etwa 16jähriger junger Mann erhängt aufgefunden.- Abends und in der darauffolgenden Nacht fanden drei kleinere Brände statt.

gebeten.

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Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck ersucht.

Versammlungen.

Dabei hat der Verein

Freifinn und Sozialdemokratie.

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In der letzten Versammlung des deutschfreisinnigen Wahls vereins für den vierten Wahlkreis kam es zu einer lebhaften, ausnahmsweise aber nicht besonders schroffen Debatte zwischen den etwa 800 Anwesenden ungefähr gleich stark vertreten, oder Freisinnigen und Sozialdemokraten. Beide Parteien waren unter richtiger, es zeigte sich in der Schlußabstimmung etwa die Hälfte der Versammlung gewillt, aus dem Referat und der Diskussion die unabweislichen Konsequenzen im sozialdemokratischen Sinne zu ziehen. Das Referat über die Abrüstungsfrage hielt der Reichstags­Abgeordnete Dr. Harmening.( Ursprünglich war als Tages­ordnung ein Vortrag des Abg. Samhammer über die politische Lage angekündigt. Wir würden einen eigenen Berichterstatter in die Versammlung entsandt haben, wenn wir die endgiltige Tages­ordnung gekannt hätten. Jest müssen wir uns leider mit den Ju der Versammlung des sozialdemokratischen Wahl aus dem Gedächtniß ausgezeichneten Mittheilungen eines Theil­vereins des 3. Berliner Reichstags- Wahlkreises sprach Ge- nehmers begnügen. Die freisinnigen Blätter gehen übrigens mit nosse Gründel über das Thema:" Volfsernährung und einigen Zeilen über die ganze Versammlung weg, was sich aus Sozialismus". Er führte etwa folgendes aus: Es würde dem Verlauf der letzteren auch einigermaßen erklärt.) Herr Dr. Thomas Theater. Die alte Posse von L'Arronge und von unseren Gegnern vielfach behauptet, baß der ganze Sozialis- Harmening ging ausführlich auf die Geschichte der Abrüstungs­Mofer, Der Registrator auf Reisen", fand am Dienstag ein sehr mus in der Magenfrage gipfelt. Redner suchte zunächst zu be- bewegung ein und glaubte, daß wir in Bezug auf die sittliche beifalllustiges Publifum. Sie gehört auch zu den besseren ihrer weisen, daß dem nicht so sei, sondern daß der Sozialismus nach Beurtheilung des Krieges große Fortschritte gemacht hätten. Art: dieſe Poſſe des preußischen Subalternbeamtenthums besitzt ganz anderen Gütern ringt. Alsdann beleuchtete der Redner Die heutige Moral der europäischen Völker erkenne nur noch bis von innerer Würde erfüllten, nach oben demüthigen, nach und wies in der Hand statistischer Zahlen nach, daß selbst dort, allerdings streite man sich dann nachher jedesmal um die Frage: unten groben unteren Beamten, der im Altenstaub vertrocknet ist wo der Staat eine Verpflichtung habe, das Volk zu ernähren, wer war in der Abwehr, oder wer hat angefangen? Redner ging ma vom wirklichen Leben nichts weiß, ist freilich nicht über- wie beispielsweise beim Militär und in den Strafanstalten, die dann auch auf die Laften des Militäretats ein. Die praktische mäßig schelmisch und grazios, fann fich aber neben den blöd- Ernährung lange nicht die vom fanitären Standpunkte aus ver- Folgerung, zu welcher der Redner aus seinen Darlegungen ge­finnigen Fabrikaten neuester Poffendichterei mit Anstand sehen langte Güte habe. Ferner wurde Luft und Wasser in Arbeits- langt, war: Entſcheidung über Krieg und Frieden durch das Laffen. und Schlafräumen näher besprochen und darauf hingewiesen, daß Bolk bezw. die Bollsrepräsentation. Schon im gegenwärtigen Reichs­

Theater.

erlaubt an,