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noch eine Reihe Beamtenangelegenheiten erledigt. phate finoma, irbem er die arge körperliche Vernachlässigung des Kindes

Versammlungen.

and wiederholte ble ngabe fiber verschiedene Rigdorfer Säuser als nur zu, das Mädchen mehrmals mit Recht gezüchtigt zu haben, da worden. Die Erkrankung eines der Sachverständigen soll zu diesem Seuchenherde. Das rief den Stadtv. Rahmig, einen der Beres boshaft, tropig, faul und lügnerisch sei. Die beiden legt- Beschluß den Anlaß gegeben haben. treter der Hausbefizervereine, auf den Plan, die Intereffen der genannten Eigenschaften wurden von dem Lehrer des Mädchens in Aushilfsweises Engagement und Einverständnis mit der Hausbesizer zu schüßen. Die Verhältniffe in Rigdorf seien in ge- gewiffem Umfange bestätigt. Neben mehreren Frauen trat auch Lösung des Arbeitsverhältnisses wandte der Fabrikant Sigismund fundheitlicher Beziehung sehr günstig, die Häuser durchaus nicht ver- bas fleine Mädchen selbst als Belastungszeugin auf, sagte aber zu gegen eine, wegen ungerechtfertigter plöglicher Entlassung vom Haus feucht. Nur die Herren Aerzte malten immer alles so schwarz. Bon allgemeiner Ueberraschung mur zu Gunsten der Eltern aus, indem diener K. angeftrengte Entschädigungsklage ein. Das Einverständnis Herrn Dr. Zimmer als einem Stadtrat hätte er solche Aeußerungen fie behauptete, ste habe sich sowohl die Wunde auf dem Kopf als mit der Entlassung entnimmt der Beklagte daraus, daß der Kläger bei nicht erwartet, beim Stadtverordneten Dr. Silberstein würde auch am Ohr durch Fallen auf einen Stein zugezogen. Nach der der Entlassung und Lohnzahlung keinerlei Ansprüche erhoben hat. Das er sich darüber nicht weiter wundern. Stadtverordneter Bekundung der einen Pflegefchwester hat der angeklagte Water das Gewerbegericht stellte fest, daß der Kläger 312 Wochen beim Beklagten war Dr. Silberstein erklärte namens der socialdemokratischen Fraktion, Mädchen eines Tages im Krankenhause besucht und ganz leise etwas und verurteilte diesen, au. 36 M. Lohnentschädigung zu zahlen. daß seine Freunde den Schritt, der hier gethan werden solle, als mit ihr gesprochen. Der Staatsanwalt hob hervor, daß die Begründend wurde ausgeführt, es könne hier ein aushilfsweises ganz bescheidenen Anfang einer ordnungsmäßigen Desinfektion be- Beweisaufnahme ein erschreckliches Bild elterlicher Pflicht- Arbeitsverhältnis nicht mehr angenommen werden, da die Dauer trachteten. Betrübend sei es, daß das Gewissen des Magistrats erst vergessenheit und Brutalität entrollt habe; die Angeklagten hätten von 31/2 Wochen über die Dauer einer Aushilfe hinausgehe.. Die durch mehrfache Mahnungen der Polizei und des Regierungs- ihr leibliches Kind so behandelt, wie man eigentlich faum gesetzliche Kündigungsfrist fei demzufolge maßgebend. Auch liege präsidenten geschärft werden mußte. Die Socialdemokraten ein Zier zu behandeln pflege. Er beantragte je fünf Monate in der Richterhebung eines Anspruchs bei der Entlassung noch nicht stimmten der der Vorlage nur in der Voraussetzung zu, Gefängnis.- Rechtsanwalt Hugo Marcuse hielt dagegen ein Einverständnis mit dieser. daß sehr bald eine ordnungsmäßige Desinfeffion ein- eine Freisprechung für geboten, da in keiner Weise eine Mißhandlung geführt werde. Die Vorlage wurde schließlich angenommen. seitens der Angeklagten erwiesen sei und zur Erklärung der an dem Bei der Osteraufnahme von Schülern an der höheren Lehranstalt inde festgestellten Verlegungen die verschiedensten Möglichkeiten vor­war der Andrang so start, daß zur Teilung der II. Vorschulklasse lägen. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten ganz frei, da Der socialdemokratische Wahlverein Charlottenburg hielt geschritten werden mußte. Die Versammlung bewilligte die Mittel gegen ihn genügende Schuldbeweise nicht erbracht seien, verurteilte für die Anstellung eines neuen Volksschullehrers. Danach wurden dagegen die Ehefrau zu 50 M. Geldstrafe eventuell 10 Tagen am 22. Mai im großen Saale des Volkshauses seine ordentliche barra versammlung ab. Stadtverordneter Dr. Borchardt ſprach als Körperverlegung daselbst über Kommunale Streitfragen". Redner hielt es für Schöneberg im Zeichen des Kirchenbaus. Man schreibt dringend notwendig, sich in den Vereinsversammlungen mehr wie uns: Ein wahres Wettrennen auf dem Gebiete des Kirchenbaus Gerichtsschutz für einen angetrunkenen Polizeibeamten. bislang mit tommunalen Angelegenheiten zu beschäftigen, weil die scheint sich in Schöneberg vorzubereiten. Nachdem für den Ein für preußische Zustände bezeichnender Prozeß fand dieser Tage Parteipreffe infolge chronischen Raummangels dieses Feld nur sehr Friedenauer Ortsteil auf dem Platz F an der Rubensstraße dieser vor dem Ober- Berwaltungsgericht statt. Bei einer ungenügend beackern könne. Er ging sodann auf die Ursachen der Tage der erste Spatenstich zu einer evangelischen Kirche gethan Kneiperei des Polizeiwachtmeisters Herwig in Erfurt im dortigen Charlottenburger Finanzklemme und den städtischen Millionenpump worden ist, soll nun auch der Berliner Ortsteil nicht zu Café Roland war es zwischen ihm und andern Gästen zu Reibereien ein und legte klar, daß bei einer gerechten, vernünftigen Besteuerung, turz kommen und feine Kirche erhalten. Es kommt ein gekommen, die sich auf der Straße forfesten. Einige Leute hielten hauptsächlich aber bei der von uns angestrebten Ueberführung des Plazz J nördlich der verlängerten Grunewaldstraße in Betracht. ihm vor, daß er als Beamter sich nicht betrinken dürfe. Grund und Bodens in Gemeineigentum, derartige Finanzkalamitäten ein­Der Magistrat ersucht die Stadtverordneten Versammlung um zu- Herwig zog schließlich seinen Säbel und schlug um sich. Einem Manne, fach unmöglich sein würden. Seine Stellungnahme zu dem 10 Millionen­ftimmung zu folgendem Beschluß: Der genannte Platz soll dem der fortgehen wollte, warf er den Säbel zwischen die Beine. Drei projekt betr. die durch Verbreiterung der Bismarckstraße zu be­Gemeindekirchenrat unter folgenden Bedingungen unentgeltlich" Arbeiter, die vorher ebenfalls im Café gewesen waren, wurden uns wirkende Anlage einer Brachtstraße von den Linden bis zum Grune­überlassen werden: 1. Die Kirche muß in einer der Bedeutung des erheblich verlegt; sie brauchten ihre Arbeit nicht auszusehen. Der wald präcifierte er dahin, die Stadt würde jedenfalls gut daran Plages in dem zukünftigen Stadtbilde entsprechenden würdigen Regierungspräsident nahm Herwig wegen seines Verhaltens in eine thun, das bekannte Anerbieten der Regierung anzunehmen, wonach fünstlerisch mommumentalen Weise ausgebildet werden. 2. Mit den Disciplinar Ordnungsstrafe von acht Tagen Arrest. der Stadt 180 Morgen Waldterrain zum Preise von 400 W. pro Vorbereitungen zur Feststellung des Bauprogramms muß baldigst Herwig beschwerte fich vergeblich bei Oberpräsidenten und klagte Morgen unter der Bedingung zur Verfügung gestellt sind, daß die begonnen werden. 3. Mit der Bauausführung muß bis zum dann bei Oberverwaltungsgericht. Dieses veranstaltete geplante Straße eine Breite von 50 Meter erhält. Da diese Aus­1. April 1905 begonnen sein. 4. Dem Magistrat steht eine eine Beweiserhebung und änderte dann die Arreststrafe in führungen den teilweisen Widerspruch der Genossen Störer, Einwirkung auf die Projektbearbeitung zu. Bewundern eine Geldstrafe von zwanzig Mark um, indem es be- b. Oppel und Menge zur Folge hatten, so wurde die weitere tann man hierbei nur die Schnelligkeit der Verhandlungen, gründend ausführte: Durch die Beweisaufnahme habe sich Diskussion hierüber im Hinblick auf die noch zu erledigenden Punkte die man bei wichtigeren Sachen sehr vermißt. Wir erinnern nur an das Bild erheblich zu Gunsten des Wachtmeisters verbessert. vertagt. Die Krankenhaus- Angelegenheit. Unfre Vertreter werden Allerdings sei soviel ersichtlich, daß Herwig nicht nüchtern ge­jedenfalls mit Nachdruck eine solche" Schenkung" bekämpfen, wesen sei. Es müsse aber davon ausgegangen werden, daß er von umsomehr, als die Kirchengemeinde bei Abtretung ihr gehöriger der Waffe Gebrauch machen konnte, als ihn eine Mehr­Gelände an die Kommune nicht so entgegenkommend zu verfahren heit von Menschen umringte und bedrängte und er, nach einer Be­kundung, auch von jemand gestoßen wurde. Außer in der leichten Angetrunkenheit fei darin eine Berfehlung zu sehen, daß H. den Säbel einem Mann nach und zwischen die Beine warf, wodurch er sich der Gefahr aussette, waffenlos dazustehen. Eine Ordnungsstrafe von 20 M. genüge.

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Gerichts- Beitung.

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Den Bericht des Vorstandes giebt Baafe. Danach haben trog der bislang so schwierigen Lohnverhältnisse die Genossen eine eifrige Thätigkeit für die Partei entfaltet. Beugnis hiervon legen ab: die präcise Landagitation, die mustergültig verlaufene Arbeits­lofenzählung, sowie die rege Beteiligung an den Kommunalwahlen. Jegt aber, nachdem die Lokalschwierigkeiten durch Schaffung des Boltshauses behoben seien, gelte es noch mehr zu thun wie bisher. gweds Gewinnung von Anhängern würden in Zukunft außer den regelmäßigen Versammlungen noch außerordentliche abgehalten Der Mann ist also verurteilt worden nicht so sehr, weil er mit werden. Nenaufnahmen erfolgten im Laufe des Quartals. 80, so daß seinem Säbel einen gemeingefährlichen Unfug verübte, sondern weil der Verein gegenwärtig über 900 Mitglieder zählt. Hierauf gab er sich durch diesen Unfug seiner Waffe entledigte und so sich der Baasche den Kassenbericht. Die Einnahme betrug 476,49 M., der Gefahr" aussette, im angetrunkenen Zustande das Tötungseine Ausgabe von 410,68 M. gegenüberstand. Den Bericht der instrument nicht weiter benutzen zu können. Zu Ehren der Polizei- Parteispedition verlas Scharrnberg. Beiden wurde Decharge Allmacht haben deutsche Gerichte ja schon viel gethan, dies ist aber erteilt. Die Vorstandswahlen hatten folgendes Ergebnis: gewählt jedenfalls der drastischte Urteilsspruch. ivurden als: erster Vorsitzender Baake, zweiter Vorsigender Bunge,

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Lokalverband der Elektromonteure. Abends 9 Uhr Kl. Andreas:

straße 3: Sigung. Kollegen als Gäste willkommen.

Briefkasten der Redaktion.

Unter der Anklage der schmählichen Mißhandlung ihres eiguen Kindes standen gestern der Stationsassistent Otto Guti und deffen Ehefrau Marie vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts II. Sie waren beschuldigt, ihre 1892 geborene Tochter Elise mit gefähr lichen Werkzeugen und in einer das Leben gefährdenden Behandlung mishandelt zu haben. Herr Gutsch ist hier auf der Frankfurter Allee stationiert, wohnt aber in Mahlsdorf . Die dort gleichfalls wohnende Frau Büttner hörte eines Tages auf ihrem Flur das Wimmern In dem großen Diebstahls: und Hehlerprozeß Böhm und Kassierer Wernide, Schriftführer Tatusch, Beisitzer E. Müller, eines Kindes und als sie nachfah, fand sie die kleine Elise Gutsch, ein Genoffen kam es am Donnerstag mitten in der Verhandlung zu Revisoren Jost, Jander und Flemming. Zum Schluß teilte für ſein Alter körperlich sehr zurückgebliebenes Mädchen, auf dem Fuß der Verhaftung einer Zengin. Als solche wurde die Braut des der Vorsitzende noch mit, daß die Abhaltung des diesjährigen boden kauernd vor. Das Kind klagte über große Schmerzen am ganzen angeklagten Partiewarenhändlers Raphael, unverehelichte Biese, Sommerfestes am 8. Juni erfolgen werde. Er ersuchte um zahl­Körper und erklärte, sich nicht bewegen zu können. Frau Büttner bernommen. Sie war als Belastungszeugin vorgeladen worden, reiche Beteiligung und forderte wiederholt die Genossen auf, für beförderte sie in ihr Zimmer, und während ein Arzt herbeigeholt benn sie hatte in der Voruntersuchung verschiedene belastende Aus einen möglichst regen Versammlungsbesuch zu agitieren. wurde, entkleidete sie in Gegenwart mehrerer andrer Frauen das fagen gemacht und insbesondere auch bekundet, daß Raphael mit Mädchen, um zu sehen, welches Leiden sie habe. Da zeigte sich denn, dem jetzt vernehmungsunfähigen Rosenberg gemeinschaftliche Ge­daß das Mädchen in einem schrecklichen Zustande der Verwahrlosung schäfte gemacht habe. Bei ihrer Vernehmung vor Gericht machte sie sich befand. Die Leibwäsche war so schmutzig und verlumpt, daß es so aussah, als sei fie monatelang nicht vom Körper gewesen. Der hiervon völlig abweichende Angaben und erklärte auf Vorhalt, daß ihr die belastenden Aussagen von den Untersuchungs­ganze Körper war mit eiternden, völlig vernachläffigten Geschwüren richter geradezu in den Mund gelegt worden seien und sie für diese bedeckt, an den Füßen zeigten sich Frostbenlen, die aufgegangen nicht verantwortlich gemacht werden könne. Der Vorsitzende hielt und gleichfalls nicht kunstgerecht behandelt waren, blutunterlaufene ihr vor, daß eine solche Beschuldigung gegen einen lange Jahre im Striemen waren an verschiedenen Stellen des Körpers bemerkbar, Amte befindlichen bewährten Richter denn doch geradezu unerhört am Ohrläppchen fehlte ein Stück Haut, am Kopf zeigte sich sei und die Zeugin unmöglich annehmen könne, daß ihr ein Mensch eine 12 bis 2 Centimeter lange Quetschwunde, die offenbar dies glauben werde. Trotz wiederholter eindringlicher Vorhaltungen worden. durch das Schlagen mit einem harten Gegenstande verursacht worden verblieb aber die Zengin bei ihrer Behauptung. Nummehr be war. Das Kind war sehr hungrig und verzehrte die ihm dar­gereichten Nahrungsmittel mit großer Gier. Nachdem der herbei- antragte der Staatsanwalt, die Zeugin in Haft zu nehmen; Rechts­anwalt Dr. Davidsohn bekämpfte diesen Antrag, da es an einem gerufene: Arzt die Wunden und die stark vernachläffigten gesetzlichen Grund fehle und die Zeugin einen Eid noch nicht geleistet Geschwüre am Körper des Mädchens festgestellt hatte, wurde habe. Darauf beantragte der Staatsanwalt die Verhaftung Stationen dieses dem Rummelsburger Krankenhause überwiesen. Dort wegen Verdachts der Mitthäterschaft, erklärte dann hat es den Pflegeſchwestern das wiederholt, was es vorher aber, daß es eines solchen Antrages nicht bedürfe, sondern daß er schon den hilfreichen Frauen und zivci Aerzten mits die Zeugin wegen Verdachts der Mitthäterschaft festnehme. Fräulein Swinemde. 767 N geteilt hatte: es werde von seinen Eltern sehr schlecht be: Biese mußte demgemäß ins Untersuchungsgefängnis wandern. Der Hamburg 769 NW handelt und fortgesezt geschlagen. Die Wunde am Kopf habe ihr der Vater durch einen Schlag mit dem Stiefeltnechte bei Untersuchungsrichter, Landgerichtsrat Herr. wurde zu Sonnabend Berlin gebracht, das fehlende Hautstück an Ohrläppchen jei barauf zurüd vorgeladen. In der Verhandlung tritt auch ein Agent Paul Brantf./M. 769 D gebracht, das fehlende Hautstück an Ohrläppchen sei darauf zurück- Mendelsohn als Zeuge auf. Der Stadtreifende Paul Mendelsohn, München zuführen, daß ihre Mutter sie mit einem Seidel geschlagen, die Solmsstr. 28, bittet uns, mitzuteilen, daß er mit diesem Zeugen Wien blutigen Striemen rühren von Schlägen mit einem Seile her 2c. Außerdem müsse sie zu Hause hungern und bekomme nur trocken nicht identisch ist. Brot und des Mittags nackte Kartoffeln ohne Sauce. Die beiden Angeklagten bestritten entschieden jedwede Mißhandlung und gaben

Socialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Süd- Osten.) Den Genossen zur Nachricht, daß 243/9 unser Mitglied

Wilhelm Huchthausen

Schlesischestraße 44( Bez. 106) nach langen, schweren Leiden ge storben ist.

Ehre seinem Andenken.

nachmittag 4 Uhr vom Trauerhause Die Beerdigung findet Sonntag Schlesischeſtraße 44 aus, nach dem

Socialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis.

Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends von 72 bis 1hr abends statt. Melodia. Uns unbekannt. Erbschaft 100. Nein.

Zwei Streitende. Die Central- Roßschlächteret ist 1867 eröffnet Witterungsübersicht vom 23. Mai 1902, morgens 8 Uhr.

Barometer

stand mm

richtung

Wind­

Windstärke

767 N

Wetter

2wolfenl

2 wolfent

2 wolfig

1volfig

5 wolfig

Temp. n. G.

5° C= 4° N.

Stationen

Barometer

stand mm

9

Haparanda 770S

Wind:

richtung

Windstärke

Wetter

Temp. n. 5.

Esse 15°. 4° R.

4wolfent

2 Regen

773 9 7685

2 bedeckt

13

1 bedeckt

00

8

8 Petersburg 763 NO 9 Cort 7 Aberdeen 769 23 6 Paris 765 N 1 hlb. bed. 7 Wetter Prognose für Sonnabend, den 24. Mai 1902. Zunächst etwas wärmer, vorherrschend wolkig mit leichten Regenfällen Der Beginn der Verhandlungen gegen Sanden und Ge- und mäßigen südwestlichen Winden, später aufklarend, aber etwas kühler. Berliner Wetterbureau. noffen ist, wie wir hören, auf acht Tage, bis zum 2. Juni vertagt Freie Kranken- und Be­gräbniss- Kasse der Schuh­macher u. Berufsgenossen Berlins ( E.. Nr. 27). Den Mitgliedern zur Nachricht, daß

( Osten.) unfer Mitglied Todes- Anzeige.

Am Freitag, den 23. d. M., starb unfer langjähriges Mitglied, der

Drechslermeister

Albert Werdermann.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag,

vom Trauerhause, Friedrichsfelder­den 25. 6. W., nachmittags 3 Uhr, ftraße 33 nach dem Freireligiösen Um zahlreiche Beteiligung ersucht Um zahlreiche Beteiligung ersucht

Emmaus Kirchhof statt.

Der Vorstand.

Verband der an

Friedhof in der Pappel- Allee statt.

243/8

Der Vorstand.

Karl Plath gestorben ist.

Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr, von der Leichenhalle der Luther- Kirche in Lankwiz statt. Um rege Beteiligung ersucht 27566

Der Vorstand.

Statt besonderer Meldung! Am 22. d. M., 1411 Uhr früh, ver: schied nach kurzem Strantenlager meine liebe Frau, unsre gute Mutter

Danksagung.

27766

amt

Für die vielen Beweise herzlicher Strand- Restaurant wüggelice

Teilnahme sowie die großen Kranz­spenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes, unsres guten Vaters, des

Wilhelmine Schneider afhuirts

verw. Amelung im 49. Lebensjahre. Berlin , Jagowstraße 11. Ewald Schneider, Schankwirt, nebst Kindern.

Die Beerdigung findet am Sonntag, den 25. Mai, nachmittags 4 1hr, von

Allen Freunden und Bekannten die der Leichenhalle des Heilands- Kirchhofs,

traurige Nachricht, daß der Böttcher Blößensee, aus statt.

May Trautmann

am 21. d., früh 4 Uhr, fanft ent: schlafen ist.

Danksagung.

Holzbearbeitungs- Maschinen Allg. Kranken- u. Sterbekasse trenden Hinterbliebenen. Dant.

Die Beerdigung findet Sonnabend: Für die rege Teilnahme bei der nachmittag 5 Uhr, auf dem Kirchhof Beerdigung meines unvergeßlichen zu Friedrichsfelde 27606 Mannes sage allen meinen herzlichen Wilhelmine Lenz.

beschäftigten Arbeiter

Berlins und Umgegend.

Am 21. Mai starb unser treues

und langjähriges Mitglied

der Metallarbeiter.

( Filiale Rummelsburg .)

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß

Wilh. Huchthausen. unser Mitglied, der Gürtler

Ehre seinem Andenken.

Louis Heyne

storben ist.

Die Beerdigung findet Sonntag, am 20. d. M. an Herzlähmung ver den 25. d. M., nachmittags 4 Uhr, von der Schlesischenstraße 44 nach dem Emmaus- Kirchhof in Brizg statt. Um recht rege Beteiligung ersucht Der Vorstand.

75/12

und

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonn­tag, den 25. 6. W., nachmittags 4 Uhr,

von der Leichenhalle des Rummels: burger Kirchhofes aus statt.

Verband der Möbelpolierer.

Montag, den 26. Mai, abends 8 Uhr:

Versammlungen.

1. Weißensee, Rölkestraße Nr. 20.

Tages Ordnung:

1. Vortrag des Genossen Karnow über Berufskrankheiten. 2. Ver bandsangelegenheiten. 3. Lokalfrage und Verschiedenes. 2. Lichtenberg, Friedrich Karlstraße Nr. 11. 1. Welche Betriebe follen in der Holz- Berufsgenossenschaft versichert 3. Berlin Südost, Admiralstraße Nr. 18 c.

Tages Ordnung:

jowie dem Berband der Borzellan: Um rege Beteiligung eruditang. ſein? 2. Discussion. 3. Berſchiedenes. ersucht

dreher und Maler, fagen wir für die rege Beteiligung und die reichen Kranzspenden meines unvergeßlichen

Die Beerdigung meines Sohnes, Mannes und Vaters, des Porzellan- des Bautechnifers Drehers Otto Ritter

Karl Huve

un ren tiefgefühlten Dank. Ottilie Huve, geb. Wehowsty. Otto Linke.

27736

findet nicht, wie irrtümlich angegeben, um 4 Uhr, sondern Sonntagnach: mittag 31 Uhr statt. Ritter.

Tages Ordnung:

1. Vortrag. 2. Der Arbeitsnachweis der Tischlermeister. 3. Verschiedenes und Ausgabe der Billets zur Dampferpartie am 29. Juni nach Hessenwinkel am Dämeritsee. Die Kollegen werden ersucht, heute abend in den Zahlstellen ihre Bei­träge zu entrichten und daselbst ein Flugblatt in Empfang zu nehmen. Die Auszahlung der Unterstützung erfolgt Montag 7-8 Uhr Blumen 146/5 Der Vorstand. Straße 38.

· August Brunn fage ich allen Freunden u. Bekannten, insbesondere dem Lotterieverein ,, Unter uns", der Tischlerwerkstatt von Blaus u. Kummer meinen innigsten Dant. Witwe Auguste Brunn.

zwisch. Müggelschloß u. Aussichtsturm.

Empfehle Fabriken, Vereinen und Korporationen für Sommervergnügen u. Ausflüge mein großartig gelegenes Lokal. Saal für ca. 3000 Personen, Hallen, genügende Nebenräume. Be­luftigungen aller Art. Coulante Preiſe. 35132* M. Degebrodt,

" Strandschloß", Köpenick .

Gewerkschaftlicher Frauenverein

sämtlicher Berufe Berlins und Umgegend.

Montag, 26. Mai, abends 1hr, im großen Saal des Herrn Baldnin Franke, Sebastianstr. 39:

Mitglieder- Versammlung.

Tages Ordnung:

1. Vortrag des Herrn Dr. Bernstein. 2. Diskussion. 3. Gin: 4. Bericht richtung unsres. Arbeitsnachweises und Wahl einer Vertreterin. der Delegierten vom Gewerkschafts- Kartell. 5. Bericht über unsre Dampfer­partie und Wahl eines Komitees. 5. Aufnahme neuer Mitglieder. 7. Ber 289/6 fchiedenes.

Gäste, Herren und Damen, haben Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen bittet

Der Vorstand.

Verband der Maschiniften u. Heizer

sowie Berufsgenossen Deutschlands .

Sonntag, den 25. Mai, nachmittags pünktlich 4 Uhr, in Berlin in Frankes Festfälen. Sebastianstraße 39:

Kombinierte Versammlung

der Mitglieder der Zahlstellen: Berlin , Charlottenburg , Köpenick , Friedrichshagen , Herzfelde , Königs- Wusterhausen , Oranienburg , Spandau , Treptow und Velten . Tagesordnung: Wahl des stellvertretenden Verbandsvorsitzenden und zweier Beisitzer. Wahl von fünf Mitgliedern der Zeitschriftkommission. Der Eintritt ist den Mitgliedern nur gegen Vorzeigung des Quittungs­buches der vorstehenden Zahlstellen gestattet. Die Mitglieder werden ge: beten, sich recht zahlreich an der Versammlung zu beteiligen und pünktlich Der Verbandsvorstand. zu erscheinen.