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müßte. Man weiß, wie es kam, daß die Boeren troß ihrer worden ist, die im Reichstag ihnen unangenehme Erörterungen| Keyzer. Jetzt ist Stöcker ein toter Mann, und Herr Harnack blüht anfänglichen glänzenden Siege nach der Ankunft des Lord gern dadurch zu vereiteln suchen, daß sie sie als Angelegenheiten üppig, nachdem er sich zu einem sehr geschmeidigen Herrn entwickelt. Roberts und den kolossalen Verstärkungen der englischen Truppen Preußens behaupten, und die gerade in der Zollfrage immer aufs Die zweite Lesung der Polenvorlage soll bereits in dieser im großen Kriege unterlagen und zum Kleinkriege gezivungen wurden, neue das Recht der Kommunen bestritten haben, gegen die Zoll- Woche stattfinden. den sie zwei Jahre lang, zum Teil mit glänzendem Erfolge, weiter schädigung Einspruch zu erheben. Da kann man sich also nach den Hasen und Kaninchen erEs ist belamit, welch außerordentliche strategische und Trotzdem war Herr v. Heydebrand formell durchaus im Recht, kundigen.- militärische Leistungen die Boeren zu Beginn vollbrachten, bis die als er für das Abgeordnetenhaus den Anspruch erhob, die Anträge unverzeihliche Sorglosigkeit Cronjes Lord Roberts zehnfacher Ueber zu debattieren. Der konservative Redner ging mit einer höchst Die ,, Leipziger Volkszeitung" erwidert auf unfre Feststellung, Der konservative Redner ging mit einer höchst daß sie unsre ironische Notiz über die Verhaftung des majestätsmacht zu einem leichten Siege auf dem westlichen Teile des Kriegs- energischen Leidenschaft gegen die Regierung ins Zeug. Das war beleidigenden echten Monarchisten Pleißner" nicht verstanden habe, schauplages verhalf. Dieser Schlag warf den ganzen Defensivplan völlig der junkerliche Rebellenton: Jochimte, Jochimte, hüte di" mit dunklen Anspielungen auf irgend welche geheimnisvolle Urheberder Boeren über den Haufen. Die Belagerung Ladysmiths mußte Bis hierher und nicht weiter rief er der Regierung drohend zu. fchaft der Notiz. aufgegeben werden, man mußte sich auf der ganzen Linie rückwärts Die Landwirtschaft, d. h. das Junkertum verzichtet auf sein Bucherkonzentrieren, da man ja jezt Gefahr lief, im Rücken durch Lord privileg nicht! Roberts umgangen zu werden. Die Zeit der großen Operationen, der Feldschlachten war vorbei, aber damit nicht der Krieg. Lord Roberts zwar schiffte sich, nach em die Hauptstädte bes Landes ,, erobert" und die Republiken ,, anneftiert" hatte, nach England ein, um sich als Sieger feiern zu laffen, allein für den zurückgebliebenen Kitchener begann eine gar ſchwere Zeit. Die Boerent or saloje stöbere und teinere organisierten den Kleinkrieg, während dessen Verlauf sie den Engländern größere Schlappen beibrachten und einen Mut, eine Ausdauer, und ein taktisches Geschick bewiesen, die diesem denkwürdigen Bolfskrieg ein Ehrenblatt der Kriegsgeschichte sichert. An die Stelle der alten Führer, die ihrem Renommee nur teilweise Ehre machten, traten jüngere Sträfte, wie Louis Botha , De Wet, Delarey, Kruizinger, deren Thaten den Glanz der alten Namen bald
erbleichen ließen.
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Vergebens fandte England dreimalhunderttausend Soldaten ins Feld, um die heldenhaften Scharen zu Tode zu heben, ihre taktische Geschmeidigkeit und Zähigkeit spottete aller Treibjagden und Einrechts vermochte den Mut der Wackeren ebensowenig zu brechen, wie die trockene Guillotine der Konzentrationslager, in denen man die Jugend des Volkes dem Würge- Engel der Senchen preisgab. Selbst das Stachelza un- und Blockhaussystem erwies fich lange Zeit als wirkungslos.
Trotz alledem stellte sich zuletzt der fernere Widerstand als aussichtslos heraus. Die Zahl der Kämpfer schmolz mehr und mehr zu fammen, während England in der Lage war, immer neue Ersatztruppen nach Südafrika zu entsenden. Wohl hätten die Tapferen noch monatelang den Strieg weiter führen können. Aber jede Ansficht auf Erfolg war geschwunden. Die schließliche Niederlage stand außer jedem Zweifel. Wozu sich also bis zum letzten Mann verbluten, ohne auch nur den geringsten Erfolg erhoffen zu können. Die Unterwerfung der letzten paar Tausend ist menschlich und politisch mir zu verständlich; unbegreiflich heroisch fast war schon der so lange aussichtslos geführte Verzweiflungskampf. dipit
Ob England seines Sieges, der ihm so wenig Ehren gebracht hat, froh werden wird? Ob der Erfolg, der ihm fast vier Milliarden und mehr als 20 000 Menschenleben gekostet hat, den Einsatz jemals wiederbringen wird? Es wird das im wesentlichen davon abhängen, ob es England gelingen wird, Südafrika , dessen Bevölkerungselement bis jetzt vorwiegend aus holländischen Abkömmlingen besteht, derartig zu anglisieren, daß eine Wiederholung des gegenwärtigen Unabhängigkeits- und Losreißungs- Krieges unmöglich wird. Ist das nicht der Fall, so könnten sich eines Tages die vereinigten Staaten von Südafrika ebenso von England emancipieren, wie das die Vereinigten Staaten von Nordamerika gethan haben.
Ein Krach im Abgeordnetenhause.
Die Rechte und das Centrum begleiteten die Rede ihres zorn vollen Führers mit stürmischen Beifallskundgebungen, und als er geendet, setzten die schallenden Bravo Chöre immer aufs neue wieder ein.
Wir sind aufs höchlichste erstaunt, daß es ein Parteiblatt für richtig befindet, gegen eine sa chlich unangreifbare Notiz nur deshalb zu polemisteren, weil man einen Anlaß an den Haaren herbeizuziehen sucht, um auf eine vage Vermutung hin gar nicht zur Sache gehörige private und persönliche Streitigkeiten auszutragen. Bir haben von unsrer Notiz tein Wort zurückzunehmen oder zu
ändern.
Ausland. Radikale Vorübung.
Dagegen war der zweite Antragsteller, Herr v. 8edlig, der den freifonservativen Antrag begründen sollte, durch das Verhalten in seiner von ihm verleſenen Fraktionserklärung das Recht des Landtags. Die französische Deputiertenkammer ist am Sonntag zu ihrer der Regierung geradezu niedergeschmettert. Er behauptete zwar auch solche Angelegenheiten zu erörtern, meinte aber in demselben Atem ersten Sigung zusammengetreten. Fast alle Deputierten waren ans zuge, es fei zur Zeit" inopportun, die Frage in ihren Einzelheiten wefend. Der Alterspräsident eröffnete die Sigung und hielt eine zu behandeln. Und so lehnte er eine parlamentarische Kuriosität Ansprache, in der er die Deputierten zur Einigkeit auffordert und Unde Begründung und Diskussion seines eigenen alsdann dem Mitgefühl der Kammer für die Bevölkerung ersten Ranges. Antrages ab. auf Martinique Ausdruck giebt. Darauf wird zur Wahl Namens der Nationalliberalen bekundete Herr v. Eynern in des provisorischen Präsidenten geschritten. Hierbei wurde drei Worten, daß Graf Bülow ganz recht habe; die Anträge ge- Bourgeois mit 303 Stimmen gewählt. Deschanel, der hörten nicht ins Abgeordnetenhaus. Die Rechte wand fich in Lach - Kammerpräsident in der vorigen Kammerfession und Kandidat der främpfen. Ein andrer Nationalliberaler, der Dr. Sattler, aber Melinisten und Nationalisten, erhielt 267 Stimmen. Durch beteiligte sich später doch noch an der Diskussion. die Wahl des Radikalen Bourgeois hat die Kammer die Absicht einer Scharf wendete sich der Centrumsredner Dr. Herold gegen anti- flerikalen und anti- nationalistischen Politik deutlich bekundet. das Verhalten der Regierung, und Engen Richter mußte mit Der Präsident der Republik wird damit genötigt, ein gutem Humor die Komik der Situation, dieses ergöglichen Zusammen- Ministerium zu bilden, in dem die Radikalen und Radikal- Socialisten stoßes der Agrarier mit ihrem besten Minister. Richter teilt wenigstens vorwalten. nicht die Illusionen der freifinnig- vereinigten Kollegen Barth und Ehlers, die wieder einmal von ihrem Bülow entzückt sind und sein Verfahren durchaus rechtfertigten sie hoffen ja immer noch, daß sie den goldenen Apfel kriegen.
Aus der sonst belanglosen Debatte ist nur zu erwähnen, daß Herr v. Wangenheim mit dem Abfall des Volkes der Landwirtsbündler von den Hohenzollern drohte, sofern nicht höchster Brotwucher betrieben werde.
Zu provisorischen Vicepräsidenten wurden Etienne mit 292 und Maurice Faure mit 281 Stimmen gewählt. Die Wahl Bourgeois' zum Präsidenten wurde von der ganzen Linken mit stürmischen Hochrufen auf die Republik begrüßt.
Bourgeois übernahm darauf das Präsidium, sprach für seine Wahl den Dank aus und schätzte sich glücklich zu dem Erfolg der Reise Loubets nach Petersburg , welche die Bande, die die beiden befreundeten und verbündeten Nationen verbinden, noch enger geknüpft habe. Bourgeois spricht alsdann sein Mitgefühl aus für die Opfer der Katastrophe auf Martinique und verliest die aus verschiedenen Ländern aus diesem Anlaß eingegangenen Adressen. Auf Antrag Gérault Richard ( Soc.) beschließt das Haus eine Adresse, in welcher der Sympathie Ausdruck gegeben wird, an die Bewohner von Martinique zu richten. Hierauf wird die Sitzung zum Zeichen der Trauer aufgehoben.
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Schließlich wurde der konservative Antrag mit 188 gegen 79 Stimmen augenommen. Die Freikonservativen, deren Antrag abgelehnt wurde, enthielten sich der Stimmen. So dramatisch die Verhandlung äußerlich war, so wenig bedeutet sie für die Klärung der Zollfragen. Warum die Regierung plötzlich den Weg der Schneidigkeit ging, darüber braucht man nicht zu grübeln; das sind nun einmal die staatsmännischen Launen der heute Herrschenden. Was die agrarische Mehrheit anlangt, so verstärkt sich der Eindruck, daß die Kluft zwischen ihr und der Regierung Paris , 2. Juni. Die radikalen und die socialistischen Blätter faum noch zu überbrücken ist. Als im Januar 1901 die Konservativen geben ihrer lebhaften Befriedigung über die Wahl Bourgeois zum im Abgeordnetenhaus einen ähnlichen Antrag wie den Präsidenten der Deputiertenkammer Ausdruck. Jaurès schreibt in jeßigen gestellt hatten, beeilte fich Graf Bülow, bereitwvillig zu er der Petite République": Die politische Bedeutung dieses ersten flären, daß die Staatsregierung entschloffen sei, einen erhöhten Zoll- Sitzungstages der Kammer ist so glänzend, so gebieterisch, daß sie schutz zu gewähren. Heute bestreitet derselbe Graf Bülow die Kom- nicht einmal von den Besiegten geleugnet wird. Die Kammer hat, petenz des Landtags. Es scheint, als ob die agrarische Mehrheit bereits indem sie sich für Bourgeois gegen Deschanel aussprach, nicht Erwägungen persönlicher Art nachgegeben, sondern sie hat einen mit dem Scheitern des Tarifs rechnet und nun bemüht ist. Wahl- politischen Akt vollzogen und dem Präsidenten der Republik einen politik zu treiben; das erklärt ihre demagogischen Oppositions- fehr deutlichen Fingerzeig für die Zusammensetzung des nächsten Ministeriums gegeben. Petit Parifien" sagt, die Wahl Dennoch wäre es sehr verfehlt, dem Schein zu trauen. Bourgeois' beweise, daß die wichtigsten Elemente des neuen So lange die Mehrheit der Zollkommission keine Anstalten Ministeriums aus der radikalen und der socialistischen Gruppe getrifft, die Sache zum Klappen zu bringen, sondern im nommen werden müßten. Die nationalistischen und die ge Gegenteil alles vermeidet, die Entscheidung zu verschleppen-so mäßigten republikanischen Blätter geben zu, daß die Wahl Bourgeois' lange besteht der begründete Verdacht und die große Gefahr, daß einen Sieg der Radikalen und Antiklerikalen bedeute. bie feindlichen Brüder schließlich doch handelseins werden und Graf Bülow doch seinen Apfel los wird.
reden.
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zukünftiger Ministerpräsident wird besonders genannt der radikale und anti- klerikaler Senator Combes; der bisherige Kriegsminister André und der Minister der Auswärtigen Angelegenheiten Delcassé sollen, so verlautet, im neuen Ministerium wieber erscheinen.-
Eine fidele Poſſe führte am Montag im preußischen Abgeordnetenhaus der Reichskanzler Graf Bülow auf. Der schöne Hirt auf der Weide der Agrarier sollte sich flipp und klar äußern, ob er ihnen den vollgewichtigen goldenen Apfel geben wolle oder nicht. Aber Baris war es offenbar überdrüssig, seine unverbindliche diagonale Liebeserklärung zum hundertften Male zu wiederholen, und so nahm er seinen Apfel und ging truziglich nach Hause. Vermutlich hatte man den holden Schäfer und Schäfer belehrt, es mache sich sehr gut Kontraktbruch der Landproletarier. Die foufervative Fraktion und imponiere kolossal, wenn er in der Laune des Verliebten ge- des Abgeordnetenhauses hat, wie wir schon in unsrer legten Nummer Die Basler Regierung hat beschlossen, im Hinblick auf die legentlich einmal den Spröden und Zornigen spiele. Und so be: berichteten, eine Interpellation eingebracht, worin die Staatsregierung kommenden Integralerneuerungs- Wahlen für den Nationalrat im um Auskunft darüber ersucht wird, weshalb die bereits seit ge nächsten Herbst von der Vornahme einer Ersagwahl für den zurückHandelte er hente feine intimen Konservativen, wie er feiner Beit raumer Zeit gepflogenen Beratungen und Erwägungen über die getretenen Genossen Wullschleger abzusehen. In unsern Parteitreisen Joe Chamberlain in seiner Granitbeißerrede angeschnarrt hatte. Es war ein festlich gefülltes Haus, das dem agrarischen Verfuchage des Stontrakt bruchs ländlicher Arbeiter sich noch hofft man, daß im Herbst Genoffe Wullschleger wiedergewählt werden nicht zu einem Gefeßentwürfe verdichtet haben. wird, um so eher, als dann Basel sechs statt der bisherigen vier Veranwohnte, die preußische Staatsregierung zur Entscheidung für die Da die Agrarier in dieser Woche, die ausschließlich mit agra- treter in den Nationalrat zu wählen hat. Der Wiedereintritt des Ueberzöllnerei zu drängen. Nichtig war demt auch pünktlich rischen Fragen parlamentarisch bepackt ist, muu einmal in Berlin ver- Genossen Wullschleger in den Nationalrat ist aber nur dann möglich, Graf Bülow zur Stelle, mit ihm Herr v. Rheinbaben und der lange fanumelt find, mußen sie die Gelegenheit aus, um die Regierung mit wenn einer der beiden bürgerlichen Nationalräte in der Regierung Möller. Noch bevor die Antragsteller ihre Bollanträge begründet ihren Anmaßungen zu bombardieren. Die Kontrakbruch- Juter auf feine Wiederwahl als Nationalrot verzichtet oder aber es für hatten, erheb sich der Ministerpräsident und las in einem ziemlich werden, und die Regierung wird dann sicher nicht das Lokal ver 8ulässig erklärt würde, daß drei Mitglieder der Regierung den eidcorpsstudentisch gefärbten Ton eine Erklärung der Staatsregierung faffen, sondern den Agrariern wohlwollende Erklärungen geben, Räten dürfen. vor, in der furz verkündet wurde, daß die Zollfrage zur Kompetenz obwohl das Koalitionsrecht und fein Ausbau verfaffungsmäßig unser Genosse Dr. Waffilieff gemacht. Danach hat der Baufrat Eine recht heitere Entdeckung hat der Basler Arbeitersekretär, des Reiches gehöre, und daß die Regierung es deshalb ablehne, Reichsfache sein sollte. Leider befindet sich kein Abgeordneter im in den mit der ber- ühmten Basler Baugesellschaft abgeschlossenen sich über ihre schon des öfteren unzweideutig befundete Stellung zur Landtag, der bei diefer Gelegenheit den Landproletarier vor den Vertrag betr. die Herstellung des neuen Stantonal( Staats-) BankTariffrage zu äußern. Sprach's und verließ majestätisch mit seinen Verfolgungen ihrer Beiniger schützen könnte!- gebändes eine Streittlaufel aufgenommen, wonach ein Streif Kollegen den Saal. Auf Null gefunken feien bie Aussichten des 8olltarifs, als eine außergewöhnliche Verhinderung" angefehen und die BauGraf Bülow wiederholt dieses Demonstrations- Manöver auch so erklärte der nationalliberale Abgeordnete Baffermann auf termine entsprechend verlängert werden! Wirtschaft, Horatio, eine Nachahmung eines Bismarc'schen Tricks binnen kurzer Zeit einer Tagung seiner rheinischen Parteifreunde in Elberfeld . Er teile, Wirtschaft! bereits zum zweitenmal. Auf die gleiche Weise gingen die Herren so meinte er weiter, die rosigen Hoffnungen des Grafen Bülow England. im Gänsemarsch hinaus, als sie die Behandlung der Wreschener An- nicht; die Politik der Reichsregierung beim Solltarif sowie bei der Die ,, Times" und die materialistische Geschichtsauffaffung. gelegenheit, weil zur Kompetenz des preußischen Landtags gehörig, Reichs Finanzreform sei ein energielofes Fortwursteln. Vor den London , 29. Mai. Neuwahlen werde der Zolltarif nicht zu erledigen sein. im Reichstag ablehnten. Die Times", das Organ des englischen Großkapitals, hat einen Herr Bassermann hat anscheinend nur bergeffen mitzuteilen, Das Verhalten Bülows wirkte wie eine starke Ueberraschung aus welchen Gründen denn bei der Aussichtslosigkeit des Bolltarifs Leitartikel- Schreiber, der mit der materialistischen Geschichtsauffassung man hatte offenbar wieder eine seiner nichtssagenden Erklärungen die Beratungen noch fortgeführt werden. Herr Basserman weiß wohl vertraut zu sein scheint. Er schreibt in der Regel mir über erwartet. Und nun diese plötzliche oftentative Buivendung der ele- sicherlich, daß die Wucherparteien von der Abficht geleitet sind, durch auswärtige Politik und über allgemeine wirtschaftliche Fragen. ele- ficherlich, bag of som nur ganten Rüdseite! Von den nationalliberalen Bänken belohnte ein Fortberatung des Tarifs mindestens die künftigen Handelsverträge Mitte dieses Monats hatte er einen vom bürgerlichen Standpunkte nicht sehr starkes Bravo der Heldenthat des Grafen. Die zuerst zollwucherisch zu beeinflussen. vernünftigen Artikel über Rußland und am 22. Mai einen über verblüffte Rechte brach über diese nationalliberale Aufmunterung in Aus dem Lieberschen Wahlkreis. Die Centrimispresse er den internationalen Schiffahrtstrust. Nebenbei bemerkt, ein höllisches Hohngelächter aus, das zwar formell nur den national- flärt die Mitteilung der Deutschen Tageszeitung" als muwahr, daß erinnert dieser Artikel an die Notiz im„ Vorwärts" vom 30. April über liberalen Bravo- Rufern galt, durch das aber auch der Graf Bülow im Lieberschen Wahlkreise dem Centrum angehörige Bauern fich für denselben Gegenstand. Der Leitartikel enthält u. a. folgende Bemerkung: und die Seinen mitgetroffen werden sollten. Die erregte Unruhe war den Kandidaten des Bundes der Landwirte und gegen den offiziellen Der Schiffahrtstruft illustriert eine Wahrheit, die zwar in unfren so start, daß der Anfang der Rede des Herrn v. Heydebrand Centrumskandidaten erklärt hätten. Centrumsfandidaten erklärt hätten. Bei Besprechung dieser An- Geschichtslehrbüchern nicht zu finden ist, nichtsdestoweniger aber gelegenheit wendet sich die„ Germania" von neuem scharf gegen den von der ganzen Geschichte gelehrt wird, wenn man sie nur zu lesen der den konservativen Antrag begründete, im Sturm verwehte. Die staatsmännische Klugheit dieser Bülowschen Schneidigkeit Bund der Landwirte: Bur Charakteristik des Bundes der Landwirte ist das nicht mur versteht. Diese Wahrheit besteht darin, daß die großen Schidwird nicht viele Bewunderer finden. Die Ablehnung der Kompetenz ein einzelner zufälliger Beitrag, sondern von principieller fale der Völker hauptsächlich von ökonomischen hatte nur einen Sinn, wenn Graf Bülow dem preußischen Landtag, von Kräften, Bedeutung auch für die nächsten allgemeinen Sträften ausgearbeitet werden, dieser erweiterten Landwirtschaftskammer und Filiale des Cirkus Reichstagswahlen. Mögen sich andre Parteien, wie die die von unsren Politikern selten verstanden und noch seltener beBusch, überhaupt das Recht bestreiten wollte, als Volksvertretung Konfervativen und Nationalliberalen vor dem Bunde der Land- herrscht werden können. Der Schiffahrtstrust bezeichnet eine zu gelten. Darin würden wir ihm unbedingt beistimmen; wirte, der auch im politischen Leben, fogar bei der deutschen Schiff Verschiebung des ökonomischen Schwerpunktes. Er ist nicht der denn das Abgeordnetenhaus ist ja mur das Zerrbild einer Volksver- fahrt den Schah in Schah" spielen möchte, der Mandats giffer Einfall von, Mr. Morgan. Er ist nicht die Laune amerikanischer wegen verbeugen oder nachgeben. Die Centrumspartei wird Geschäftsleute. Er ist auch nicht der Ausdruck irgend welcher Feind tretung. Aber Graf Bülow ist ja im Gegenteil der Meinung, daß fich dazu nicht hergeben, sondern den Bund der Landwirte in der Landtag ein ganz hervorragendes Gebilde konstitutioneller feinen Bielen wie in seiner Taktit richtig erkennen und danach schaft gegen England. Er ist vielmehr der Ausdruck und die Folge Weisheit sei. Wenn aber der Ministerpräsident nicht die Legitimität von Bedingungen und ökonomischen Bewegungen, die vor auch zu handeln wissen." des Landtags an sich bestreitet, so kann er selbstverständlich auch Wir beachten derartige Dinge Das Centrum will lieber selbst extreme Brotivucher Politik unsren Augen sich vollzogen. nicht lenguen, daß es das Recht des Abgeordnetenhauses sei, auf die betreiben, als sich von den nicht- katholischen Bündlern in seinem An- nicht. Unfre Politiker sind beschäftigt mit Parteizänkereien und endlosen Wortgefechten im House of Commons . Politik der Staatsregierung und ihre Abstimmung im Bundesrate hang schädigen zu laffen. In eingutvirken. Dies formelle Necht ist unbestritten, auch wenn seine Der liberale Softheologe, Profeffor Harnad, hat den flarem Englisch: unser Publikum ist nicht erzogen genug, un Aber Bewegungen Anwendung im Einzelfalle sich als ungehörige Einmischung in Orben pour le mérite erhalten. derartige Bewegungen beobachten zu können. Reichsfragen darstellt. Es ist allerdings ein verdientes Mißgeschick, Als Harnad von Marburg nach Berlin fam, entfaltete der stehen nicht deshalb still, weil die Leute sie nicht sehen wollen; was daß einmal gegen die Junker ein Kompetenzeinwand erhoben damalige Hoftheologe Stöder eine wilde Agitation gegen den sich gewöhnlich ereignet, ist dies, daß das Publikum erschreckt aufs I
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