Prozeß Sanden und Genossen.
um 9 Uhr.
Fünfzehnter Tag.
1 509 817 M. Freditiert. Der schlechte Abschluß dieses Geschäfts ist
Lokales.
A
11/2 Million Gulden übernahm und 175 000 Gulden bezog. Erner bezeichnet es als einen großen Fehler, daß der Aufsichtsrat der Bank ihm verwehrte, in den Aufsichtsrat der Trebertrocknung einVorsitzender Landgerichtsdirektor Heidrich eröffnet die Sizung groß geworden sein. Er betont sodann, daß die Direktion nie den Vertretern der Stadt Berlin und denen der genannten Vororte Die Beratungen wegen der Eingemeindung von Lichtenzutreten, denn die Engagements der Bank würden dann nicht so berg, Treptow , Stralau, Rummelsburg und Friedrichsberg zwischen Es werden zunächst noch einmal Erörterungen über die Schmidt einen Kredit bewilligt habe oder ein nennenswertes Engagement laffen ein günstiges Ergebnis erwarten. Bevor die Eingemeindung Es werden zunächst noch einmal Erörterungen über die Schmidt eingegangen sei ohne die Genehmigung des Aufsichtsrats. Außer dieser Orte die Stadtverordneten- Versammlung beschäftigen wird, Biegraschen Terraingeschäfte gepflogen. Bücherrevisor Simon hat dem bestand in der Bank eine sehr eingehende Kontrolle der müssen noch Verhandlungen mit der Regierung und den Kreisen fich der mühevollen Arbeit unterzogen, die Schicksale der in Frage Obligos; alle zwei Monate fand eine Durchsicht sämtlicher En- Nieder- Barnim und Teltow wegen des Ausscheidens dieser Orte aus tommenden 54 Parzellen rechnerisch festzustellen. Es ergiebt sich aus seinem längeren Vortrage, daß an diesem an sich ganz fichtsrat über ein bestehendes Engagement nicht unterrichtet ge- falls noch viel Zeit in Anspruch nehmen, weil die Kreise diese Vorgagements sowie aller Conten statt, so daß zn keiner Zeit der Auf- den Kreisverbänden vorangehen. Diese Verhandlungen werden jedenaussichtsreichen Geſchäft im ganzen 466,614 M. verloren gegangen wesen ist. Die Bank sei nicht blind in die einzelnen Engagements orte mit steuerkräftiger Bevölkerung nur ungern ausscheiden sehen. find. Das ganze Geschäft wurde lediglich mit dem Gelde der Aktiengesellschaft für Grundbesitz und Hypothekenverkehr gemacht. Dieses Geld Direktion 18 Etablissements besichtigt; später sei es ihm unbehaglich wenig sagen, mehrere einflußreiche Mitglieder der Stadtverordneten hineingegangen. In 4/2 Jahren habe der Aufsichtsrat und die Ueber die Stellung der Stadtverordneten läßt sich heute noch war sehr theuer, denn es wurden 6 Broz. Zinsen und erhebliche Verzugsgeworden, daß das Engagement mit der Trebergesellschaft so ge- Versammlung sind entschiedene Gegner dieser Teil- Eingemeidungen, zinsen berechnet. Die Aktiengesellschaft war allein an Zinsen mit wachsen sei. Als 1900 die Engagements in Kassel sehr bedeutend weil dadurch die Eingemeindung der westlichen Vororte und die im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß ganz unmotivierterweise geworden waren, habe der Aufsichtsrat der Leipziger Bant be- Schaffung eines„ Groß- Berlin" abermals nicht unwesentlich erschwert das Haus Holzmarktstr. 33/34 mit hineingeworfen worden ist. Daran schlossen, eine größere Summe selbstschuldnerischer Garantie und in weite Ferne gerückt wird. sind allein 567 320 m. verloren, vom Aufsichtsrat in Kassel zu fordern, die in Höhe von 4 Millionen da dieses Grundstück zum Hypothekenwerte vom Märkischen Immobilienverein übernommen gekauften Außenständen, gegeben wurden; die Form war von von dem Anhalten der Hochbahn beim Nahen des Kaisers wird von gegen Verpfändung von cedierten, der Trebergesellschaft ab- Der Kaiser und die Hochbahn. Die originelle Mitteilung worden ist. Zu diesem Thema äußern sich auch noch die Sach- Genzsch juristisch geprüft; daraus seien die sogenannten Separat hochbahnoffiziöser Seite bestätigt. Es handelt sich jedoch nicht darum, verständigen Bücherrevisor Kruse und Kommerzienrat Lucas. Justizrat Wronker befragt noch mehrere Zeugen, die darüber conten entstanden. Erner erläutert dann die Gründung weiterer daß die Direktion befürchtet, der Viadukt der Hochbahn könne eines vorgeladen find, daß der Angeklagte Puchmüller über die geschäft Tochtergesellschaften, von deren Bentabilität die Bank und die Treber- schönen Tages unter der Last eines Zuges zusammenbrechen und da lichen Verhältnisse der Aktiengesellschaft und insbesondere auch über gesellschaft überzeugt gewesen seien und fährt fort: Da die Ver- bei durch einen unglücklichen Zufall das Leben des Kaisers gefährdet u. Trebergesellschaft den bahn tönne die kaiserlichen Pferde zum Durchgehen bringen. die geschäftliche Lage von Anhalt 11. Wagner nicht informiert war. waltung der Trebergesellschaft außerordentlich kostspielig war, faßte werden, sondern man soll angeblich fürchten, das Geräusch der HochDie Zengen beſtätigen dies im allgemeinen, Otto und Ed. Sanden man den Gutschluß einer Zufion der Trebergetandig en Sonderbar! Die Hurraſchreier, die den Weg des Kaiſers rechts und gleichfalls, unter der Betonunig, daß Puchmüller sicher die Verhält- Tochtergesellschaften, um die Trebergesellschaft vollständig zu sanieren und die Leipziger Bank zum großen Teil abzu- links einnehmen, haben bisher noch keines der Pferde zum Durchstoßen. Durch den Zusammenbruch der Dresdener Kredit- gehen, höchstens Menschen zum Davonlaufen gebracht, und auf den anstalt und so weiter seien Schwierigkeiten eingetreten, und die Baraden soll es nach Beschreibungen bürgerlicher Blätter auch nicht Leipziger Bank suchte nun in Berlin um Unterstützung nach. Erner lautlos hergehen. hat man die Schießscharten in den Schloßmeint, daß man dabei zu ehrlich gewesen sei und zu viel enthüllt thoren und die feftungsähnlichen Verteidigungsmaßnahmen bei neueren habe. Die bekannte, bei Einstellung der Zahlungen veröffentlichte Kasernenbauten auch aus Rücksicht auf die kaiserlichen Pferde für notDarlegung fei die Wiedergabe der festen Ueberzeugung der Verwendig gehalten? waltung gewesen. Bei sachgemäßer Abwicklung würden viele Millionen der Bank erhalten geblieben sein.
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niffe der Aktiengesellschaft und der Firma Anhalt u. Wagner für gut gehalten habe. Es werden hierauf noch einige rückständige Punkte durch Befragen der Sachverständigen erledigt. Unter anderm trägt Bücherrevisor Huschte seine Ermittelungen über die Gewinne und Verlufte mit, die aus den Sanden- Buchmüllerschen
Terraingeschäften
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Polizeigehilfe Löffler. Das Polizeipräsidium teilt mit:
In verschiedenen Organen der Tagespresse wird bei Besprechung der Schivurgerichts Verhandlung wider Thomaschte der Vermutung Ausdruck gegeben, der verstorbene Agent Löffler habe im Dienste der politischen Polizei gestanden. Demgegenüber sei festgestellt, daß der Verstorbene niemals von einem Beamten der politischen Polizei zu irgend einer Dienstleistung benutzt worden ist. Mithin entbehren alle aus dieser falschen Thatsache gezogenen Schlüsse der Begründung.
präsident dem Kriminalkommissar Schöne die Erlaubnis verweigerte, Dann ist es aber ganz unverständlich, warum der Polizeiüber die Beziehungen zu Löffler eidliche Aussagen zu machen.
in Charlottenburg und Deutsch- Wilmersdorf erzielt worden sind. Die Anklage hatte ausgeführt, daß die Gewinne der beiden sehr Nach kurzer Pause wird die Verhandlung fortgesetzt. Der ehegroß, ihre Verluste sehr geringfügig gewesen seien. Nach dem Gut- malige Direktor Dr. Genfch fagt aus: Als er am 1. Januar achten ist aus dem Terraingeschäft ein Gewinn von 1987 976 m. 1896 zur Bank gekommen sei, habe die Verbindung zwischen dieser entstanden. Von diesem Gewinn find was nicht gleichbedeutend und der Trebertrocknungs- Gesellschaft bereits bestanden und sei mit Verlusten ist- Kapitalsentnahmen und Ueberweisungen zur von den Organen der Bank Gutschrift a Conto Ed. Sanden, Pezold u. Co., an die Grund- reich geschildert worden. als vorzüglich und aussichtsWohl habe er anfänglich Bedenken eriverbs Gesellschaft und ohne Angabe der Verivendung, ferner gehabt, so bei dem bosnischen Unternehmen, und auch in Gestalt der Uebernahme von Grundstücken in eignen gegen die Form und Art der Gründung Besitz Gründung andrer Tochter2C. zusammen 12 613 345 M. abzuziehen. Zu dem gesellschaften. Doch sei er durch den Kollegen Erner und den veroben angegebenen Gewinn von 1 987 976 M. tritt das storbenen früheren Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Leipziger Bank Anfangskapital von 966 514 M., so daß sich zusammen 2 954 491 M. Sachsenröder völlig beruhigt worden. Seine Aufgabe sei es ergeben. Zieht man davon die Entnahme und Ueberweisungen von nur gewesen, juristisch thätig zu sein und mit Rechts- Ratschlägen zu Socialdemokratische Kriegervereinler. Wie häufig schon, so Kapital in Höhe von 2 613 345 M. ab, so ergiebt sich ein Schluß dienen. In der Angelegenheit der Trebertrocknungs- Gesellschaft habe batten wir auch vor einigen Tagen zu melden, daß aus dem Kriegertapital von 341 136 M., was mit den Büchern übereinstimmt. Es er sich darauf beschränkt, das zu genehmigen, was mit derselben verein zu Friedrichsfelde eine Anzahl Mitglieder ausgeschlossen bleibt immer bestehen, daß aus dem Geschäft ein Gewinn von von Erner abgeschlossen wurde. Der frühere Vorsitzende des worden sind, weil sie bei den Gemeindewahlen socialdemo 1987 976 M. entstanden war. Aufsichtsrats Dodel sett feine Stellung im Aufsichtsrat austratisch geftimmt haben. Ohne sich im allgemeinen auf den Eine Beteiligung Ed. Sandens an dem Schmidt- Ziegrafchen einander, berichtet sodann über die Anstellung des ausgezeichnet Standtpunkt der Kriegervereine zu stellen, fagt" Die Welt am Terraingeschäft hat Bücherrevisor Huschte aus den Steuerlisten nicht empfohlenen Erner und das Wachstum der als konservativ bekannten Montag" in ihrer gestrigen Nummer bei Erörterung dieses Falles, feststellen können. Leipziger Bank, die ihr Kapital im Laufe der Jahre von 18 auf 24, daß Socialdemokraten in Kriegervereinen nichts zu suchen haben: Staatsanwalt Beeck behauptet, daß der Angeklagte Ed. Sanden 32 und 48 Millionen erhöht habe. Dodel weist darauf hin, daß Wenn also ein Socialdemokrat einem derartigen Verein beitritt, in fünf Jahren für seinen persönlichen und hauswirtschaftlichen es bei der Leipziger Bank Brauch gewesen sei, daß begeht er einen Akt der Heuchelei und macht sich überdies einer Bedarf 868 000 M. aus der Bank entnommen und in dieser Zeit für der Aufsichtsrat sich nicht so umfassend mit Gesinnungslosigkeit schuldig.. Den Kriegervereinen aber ist es nicht rein tirchliche Zwecke 24 000 m., für Wohlthätigkeitszwecke 21 000 m. den Geschäften beschäftigt habe wie bei zu verargen, wenn sie zweideutige Charakteure dieser Art in ihren ausgegeben habe. Der Staatsanwalt wünscht darüber noch nähere andren Banken und daß δας Direktorium großes Reihen nicht dulden wollen." Feststellungen. Was den Angeklagten Buchmüller betrifft, so Vertrauen genossen habe. Von altersher habe der Aufsichtsrat der Diese Sentenz, die ungemein gescheidt klingt, hat nur den einen hat der Bücherrevisor Huschte festgestellt, daß dieser von 1890-1900 Leipziger Bank monatlich nur eine Sigung abgehalten. Wohl sei Fehler, daß fie in teiner Weise den Kern der Sache trifft. Gewiß ist für seinen persönlichen Bedarf zusammen 367 000 Mart ent- befchloffen worden, den Kredit für die Trebertrocknungs- Gesellschaft es richtig, daß ein Socialdemokrat einen Aft der Heuchelei begeht, nommen hat. nicht weiter auszudehnen. Indessen, als die Trebertrockmungs- wenn er einem Kriegerverein beitritt. Aber dieser wunderliche Staatsanwalt Be ed erörtert sodann durch Befragen der An- Gesellschaft das Kapital erhöhte, fei dieser Beschluß wieder auf- Fall dürfte auch wohl kaum dagewesen sein, schon aus Gründen des geklagten Ed. Sanden und Buchmüller die Verbindung, die die gehoben und beschlossen worden, vorsichtig weiter Kredit zu gewähren; guten Geschmacks hütet ein Socialdemokrat sich vor einem solche. Preußische Hypotheken- Aktienbank mit der Maschinenfabrik und damit sei der Kredit auf 12 Millionen angewachsen. Der Reserve Schritt. Die Verfolgungssucht der Kriegervereinfer ist aus einem Eisengießerei von fonds in Kassel habe dieses Kapital jedoch weit überstiegen. Die ganz andren Grunde zu verurteilen. Sie sucht ihre Opfer nämlich Petzold u. Co. Erhöhung des Aktienkapitals der Leipziger Bant von 32 auf nicht in Leuten, die frischgebacken aus der Socialdemokratie herübergehabt hat. Diese Verbindung war, wie der Staatsanwalt hervor- 48 Millionen Mark sei nicht mit Rücksicht auf die ausgedehnte Ver- fommen, sondern in alten Männern, die ihre zwanzig, dreißig hebt und Ed. Sanden anerkennt, nicht nur statutemwvidrig, sondern bindung mit Kassel geschehen. Im Gegenteil, damals sei die Leipziger Jahre zum Verein beigesteuert haben, die gerade in ihrem hat der Bank auch schwere Verluste eingebracht. Statutenwidrig Bank aus den Kreisen der gesamten Industrie start in Anspruch ge- Alter auf die Krankheits- und Begräbnis- Unterstützungen, welche der waren fie deshalb, weil der Geschäftskreis der Preußenbank durch die nommen worden. Auch seien Filialen der Bank gegründet worden. Berein auf Grund der jahrzehntelang gesteuerten Beiträge gewährt, §§ 13 und folgende ihres Statuts beschränkt war und solche Konto- Als im Jahre 1899 die Angriffe der Presse nicht verstummten, als wie mit einem notwendigen Spargroschen rechnen müssen. torrentverhältnisse nicht zugelassen waren. fam es zu einer außerordentlichen Generalversammlung in Kassel , Diese alten Männer werden nun auf die empfindlichste Angefl, Buchmüller erklärt auf Befragen: Der Ursprung welcher Erner, Sachsenröder und Dodel beiwohnten, in Weise bestraft, indem man ihnen durch den Ausschluß plötzlich das der Verbindung mit Pezold u. Co.( deren Mitinhaber ein Bruder welcher aber unbegreiflicherweise die von der Direttion Anrecht auf ihre eigenen Spargrofchen entzieht. Buchmüllers war) bestand in einem kleinen, der Firma der Trebertrodnungs Gesellschaft beantragte und zwar trifft sie diese harte Strafe einzig dafür, daß sie, wie so gegebenen Darlehen. Später hat sich der Kredit erheblich erhöht Ernennung einer Kommission zur Prüfung des maucher andre Staatsbürger auch, ihre aufänglich konservative und und zwar so hoch, daß die Preußische Hypothekenbank, um nicht mit Unternehmens abgelehnt worden sei. Dodel giebt im monarchische Gesinnung im Laufe der Jahre zu Gunsten der Socialihrer Forderung auszufallen, neue Kredite gewähren mußte, immer allgemeinen zu, daß die Gründung der Tochtergesellschaften und demokratie geändert haben und zu charaktervoll waren, um mit der in der Hoffnung, das alte Geld retten zu können. Angeklagter die Erhöhung des Blanko Kredits des Aufsichtsrats der Bethätigung dieser Gefimmung hinter dem Berg zu halten. Ed. Sauden erkennt an, daß er und Buchmüller für den Schaden- Leipziger Bank wohl mitgeteilt wurde, doch sei es ein Irrtum
Ioren
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die Preußenbant hat an Pezold u. Co. allein 5 647 870 2. ver- von Grner, daß die Gesamthöhe des Obligo dem Aufsichtsrat aus dem Rathause geschrieben: Nach den von einem StadtUeber die beabsichtigte Regulierung der Spree Ufer wird barhaft find und aus diesem Grunde hat Puch - zur Kenntnis gebracht und von diesem genehmigt sei. müller 370 000 Mart und 500 000 Mart aus dem Gewinn einem Protokoll vom 15. Juni 1900 babe ein Obligo bei der wird die Regulierung der Spree- Ufer zwischen dem MühlenNach verordneten- Ausschuß genehmigten Plänen des Stadthaurats Krause der gemeinschaftlichen Terraingeschäfte bei der Breußenbaut Trebertrocknungs- Geſellſchaft von 16 bis 18 Millionen feitens der damm und der Waisenbrücke wohl bald vor sich gehen und zu Gunsten Pezold u. Co. ausgezahlt und dadurch das Leipziger Bank bestanden. Dodel erwähnt alsdann, daß er seine damit abermals ein Stück Alt- Berlin von der Bildfläche verschwinden. Obligo der Preußenbant um diese Beträge verringert. Für jene Thätigkeit bei der Bank nach längerer Abivefenheit am 4. März 1901 Die Uferstraße zwischen dem Mühlendanımı und der Waisenbrücke 870 000 m. hat sich Puchmüller Aktien der Gesellschaft Pezold u. Ko. wieder aufgenommen habe, ohne an dem Geschäftsbericht und der parallel der Stralauerstraße soll zum Teil in die Spree hineingelegt geben lassen und den Erlös dieser Aktien für seine Rechnung weiter Aufstellung der Bilanz beteiligt gewesen zu sein. Es sei wahr, werden, zum Vorteil der Straße und der Schiffahrt. Die jetzt unveräußert. daß man beschlossen habe, in dem der Generalversammlung regelmäßige Uferlinie wird günstiger gestaltet, was besonders für die Angell. Heinr. Schmidt erklärt auf Befragen des Vorsitzenden, vorzulegenden Exposé die Biffern nicht zu nennen, besonders durchzuschleusenden Schiffe von Wert ist. Als Ersatz für die entdaß er von der Angelegenheit Pezold gar nichts wisse. weil man fürchtete, daß durch Bloßstellung einiger Beteiligten zogene Wafferfläche soll das Inselspeicher- Grundstück angekauft und Hierauf wird auf Antrag des Kommerzienrats Lucas die Ver- ein Mißtrauen gegen die Bank eintreten würde. Keinem Anwesenden, das linte Spree Ufer ebenfalls reguliert werden. Der Fistus handung unterbrochen, um den Sachverständigen Zeit zu lassen, ge- Dr. Gengsch inbegriffen, sei der Gedanke gekommen, daß das Schrift verlangt für seine meinschaftlich noch einige notwendige Feststellungen aus den Büchern stück rechtlich anfechtbar sei. Die volle Höhe des Obligos von rund 600 M. für den Quadratmeter. Die Kosten für die Uferstraße belegenen Grundstücke au machen. 40 Millionen habe der Aufsichtsrat im März 1901 von der Direktion zwischen Waisenbrücke und Mühlendamm sind auf rund 3660 000 M. Nächste Sigung Dienstag 9 Uhr. erfahren; es feien aber dann von Kassel so beruhigende Auskünfte veranschlagt. Hiervon entfallen 2750 000 M. auf Grunderwerb von über die vorhandenen Abschlüsse und Aufträge eingegangen, daß er, Land- und Wasserflächen, während eine Million Mark für die HerDodel, im August ohne Besorgnis ins Ausland gereift sei. Weiter- stellung der Quais und der Straße vorgesehen sind. Die Anlieger
Der Prozeß gegen die Leipziger Bank. beratung morgen.
am Moltenmarkt
fönnen mit der Hälfte zu den Kosten herangezogen werden. Die Stadt müsse also 1800 000 m. decken. Der Fiskus beabsichtigt, von Vor dem Schwurgericht des hiesigen Landgerichts begann heute der Stadt den Krögel anzukaufen, und da der Wert der städtischen unter gewaltigem Andrang des Publikums der Prozeß gegen die Grundstücksflächen, die zur Straße gebraucht werden, mit 1200 000. vormaligen Direktoren der Leipziger Bant", Egner und Vierter Wahlkreis( Südoft)! Des schlechten Wetters wegen 200 000 m. zu leisten sein. in Anrechnung gebracht sind, würde nur ein barer Zuschuß von etwa Genich, und die Mitglieder des Aufsichtsrats dieser Bank, die hat das zum letzten Sonntag angekündigte Frühkonzert nicht Sosten für die Regulierung des linken Spree - Ufers stellen. Die Bedeutend höher werden sich die Kaufleute Dodel, Schröder, Wölfer, Wiltens, Bankier abgehalten werden können. Mayer, Buchhändler Börster und Privatmann Fiebiger nächsten Sonntag statt und zwar in den beiden Lokalen von eine Breite von 18 Meter erhalten, wovon 3 Meter auf den BürgerDas Konzert findet nunmehr am Sosten werden rund eine Million Mark betragen. Die ferstraße foll Den Borsitz führt Landgerichtsdirektor Dr. Müller, die Wer Ludwig, und hohlwein in Treptow , Köpenicker Landstraße. steig, 10 Meter auf den Fahrdamm und 5 Meter auf eine dem teidigung führen v. Gordon Berlin und Rechtsanwalt Druder Die Parteigenossen werden ersucht, für zahlreiche Beteiligung zu Wasser entlang zu führende, mit Bäumen zu bepflanzende Leipzig für Erner, Justizrat Broda- Leipzig für Genzsch, die agitieren; der Eintrittspreis beträgt nur 15 Pf. Die zum letzten Promenade kommen. Die beiden monumentalen Museumsbrücken Rechtsanwalte 8ehme und Rosenthal Leipzig für die übrigen Sonntag verausgabten Billets behalten ihre Gültigkeit. Angeklagten. vor dem Kaiser Friedrich- Museum zur Verbindung des Kupfergrabens Nach Verlefung des Gröffnungsbeschlusses begann die Vernehmung Schöneberg . Parteigenossen! Nochmals weisen wir auf die und der Oranienburgerstraße bez. Monbijou mit dem Museum und Erners. Exner fagt. aus: Jm Sommer 1895 waren sechs Herren heute im vierten Bezirk stattfindende Wahl hin. Es ist unbedingt dem Kaiser Friedrich- Denkmal erhalten eine Breite von 15 Meter an die Leipziger Bank mit dem Ersuchen herangetreten, ihnen notwendig, daß genügend Kräfte zur Verfügung stehen. Wem es zwischen den Stirnen mit 3 Meter breiten Bürgersteigen und 8 Meter einen größeren Vorschuß auf mehrere Jahre fest zu gewähren, irgend möglich ist, in den Nachmittags- und Abendstunden, Haupt- eine Oeffnung, deren Lichtweite 18 Meter messen wird, während die breitem Fahrdanum. Die Brücke über den Kupfergraben erhält nur weil sie im Besitz von alten Treberaktien waren und, überzeugt von sächlich von 51/2 Uhr ab zu helfen, der finde sich ein bei Klitsch, über den Spreearm zwei Gewölbe von 17,25 Meter normaler Weite der Güte des Unternehmens, noch junge Aftien zukaufen wollten. Merseburgerstr. 7. Die Verkündigung des Wahlresultats erfolgt erhalten wird. Der Baugrund ist sehr schlecht, auf dem rechten SpreeDie Bauk war vorläufig nicht darauf eingegangen, bewilligte in der abends 81/2 Uhr stattfindenden Versammlung des Wahl- ufer ist man auf ein Moorlager gestoßen. aber doch weiterhin der Trebergesellschaft auf Contocorrent
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200 000 m. Kredit, später 500 000 M. Stredit und führte später vereins. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Genossen
Wegen der Aufbeffernug von Beamtengehältern ist der
Sie Kapitalserhöhung der Trebergesellschaft von 112 Millionen auf Ralisti: Bourgeoisie und Klassenkampf." Frauen haben Zutritt. Stadtverordneten- Versammlung, nachdem die legte Magistratsvorlage 3 Millionen durch mit einer Provision von 1/2 Proz., was der Adlershof . Hiermit fei auf die am Donnerstag, den 19. Juni, über Gehaltszulagen für die Ober- Stadtsekretäre von der VerAufsichtsrat genehmigt hatte. Es folgte später eine weitere abends 81/2 Uhr, im Lokale von Becker, Oppenstraße, stattfindende sammlung abgelehnt worden war, eine neue Vorlage zur BeschlußFinanzierung von 3 auf 6 Millionen, mit einem geringen Prozentsatz Bersammlung des Wahlvereins aufmerksam gemacht. Genoffe faffung zugegangen. Die Bureau- Direktoren, städtischen Revisoren, als Provision; damals besaß die Trebergesellschaft ein größeres Sta listi wird das Thema„ Giebt es eine bürgerliche Demokratie?" Hauptfaffen- Rendanten, Ober- Stadtfekretäre, sollen in Zukunft 300 M. Guthaben bei der Leipziger Bant, etwa 1/ 2-1 Million Mark. Es behandeln. mehr, d. h: 7300 m. beziv. 6600 m. als legte Gehaltsstufe erhalten. tam dann die Transaltion in Bosnien , wo die Bauk Garantie für Das Gehalt der Magistrats- Sekretäre soll in Zukunft 2000 m., 2300 M.,
Wome