Es wird hierauf der 82 jährige Frhr. v. Berg als geuge ber Wahlmänner heute nicht mehr ausreichen können. Die Wahlprüfungs. Die Streiffommission der Hamburger Bauarbeiter teilt uns nommen. Er femit ben Kommerzienrat Sanden seit sehr langen kommission des Abgeordnetenhauses hat dies selbst bei der Beratung telegraphisch mit, daß die Lohnbelegung durch den Beschluß ber Jahren und preist in beredten Worten dessen Mirothätigteit, eines Wahlprotestes zugegeben. Allerdings hielt die Kommission Freitagversammlung noch nicht ihr Ende erreicht habe, da die Opfersinn, Wohlthätigteitssinn und persönliche gegenüber der Unmöglichkeit, die Wahl unter den lokalen Ver- aussperrung seitens der Arbeitgeber noch nicht aufgehoben sei. BahlAnspruchslosigkeit. bibältnissen innerhalb der gefeßlichen Vorschriften durchzuführen, reiche Arbeiter seien infolgedessen noch beschäftigungslos. Der Zuzug Zeuge Prediger la Roche : unbegreiflicherweise den Wahlkommissar für berechtigt, ent
ihre Arbeiter
Diener bei der zahlreichen Familie nötig waren, die alle sehr nobel nächsten Jahre bevorstehenden Wahlen bereits auf Grund ander die Arbeilcham Während der Ernte bekommen
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Er kennt den Angeklagten Ed. Sanden seit 11 Jahren Dies bezog fich darauf, daß der Wahlkommissar die Wahl zu meiden. gegen den Vorschriften des Wahlreglements zu verfahren. von Maurern, 8immerern und Bauarbeitern nach Hamburg ist streng als einen Mann, der nicht nur den gewöhnlichen Ansprüchen an Gerechtigkeit und Anstand entsprach, sondern der ganz besonders sondern in andrer Weise aufrief und damit den flaren Be Unterhandlungen vor dem dortigen Gewerbegericht im Gange. männer nicht entsprechend dem publizistischen Verzeichnis, Betreffe der Anssperrung in Kiel find gegenwärtig erneute edel und hilfsbereit war. Er hatte einen starken Optimismus in allen Dingen, war ein außerordentlich treuer Familien- ftimmungen der§§ 24 und 27 entgegenhandelte. Mit Recht be- Die Dresdener Feingoldschläger- Gehilfen beschlossen am vater, der eigentlich den ganzen Tag in Arbeit versenkt war. Ber- tont der Magistrat in der Petition, daß unmöglich gesetzliche Besönliche Bedürfnisse hatte er gar nicht. Wenn er den ganzen Vor- Stimmungen aufrecht erhalten werden können, welche so veraltet find, Donnerstag, in sämtlichen Betrieben, in denen nicht der Tarif anmittag in Berlin in seinem Geschäft fleißig gearbeitet und nur ein daß innerhalb eines der gesetzgebenden Fattoren selber ihre Um erkannt wird, am Sonnabend die Kündigung einzureichen. Obschon Brötchen zum Frühſtüd verzehrt hatte, nahm er fein keineswegs gehung für berechtigt gehalten wird. In der That iſt nichts mehr die Gehilfen bei den Verhandlungen den Unternehmern weit entgegen besonders üppiges Mittagsessen ein und versenkte sich dann wieder im stande, das Rechtsbewußtsein zu fräufen, als wenn gekommen sind, lehnten die Unternehmer die Anerkennung des Tarifs, in die Arbeit. Es habe nie den Eindruck gemacht, als ob er um des die Ausübung eines gefeßlich gewährleisteten politischen Rechts durch den die Arbeitszeit von 9 auf 812 Stunde herabgesetzt werden persönlichen Gewinnes wegen arbeitete, sondern als ob er gewissers durch solche äußeren Umstände verfümmert wird, beren soll, ab. Da fast sämtliche Goldschläger organisiert sind, so tann der maßen als Beamter dem ihm unterstellten Juftitut alle seine Kräfte Beseitigung der Gesetzgeber ohne nennenswerte Schwierigkeiten Ausgang nicht zweifelhaft sein. Der Beschluß der Kündigung wurde widmen müsse. Gerade deshalb habe er ihm so große vorzunehmen vermag, um so mehr, wenn diese Verkümmerung be- mit 104 gegen 6 Stimmen gefaßt. Bewunderung und Verehrung estehen bleibt, obwohl die steuerlichen Leistungen, an welche die Aus In Lohndifferenzen stehen bei der Firma Nitsche u. Günther übung des Rechtes geknüpft ist, voll erfüllt werden, reichlicher sogar in Stathenow neben den Brillenarbeitern auch die Nickel- Pincenezentgegengebracht, die er auch heute noch aufrechthalte, trotz allem, ale in andren Orten, wo die gefchilderten Schwierigkeiten nicht zu Arbeiter. was über den Kommerzienrat Sanden in die geitungen gekommen Tage treten." sei. Derselbe habe keinen exorbitanten Aufwand getieben, nie ein Ausland. Die Petition schließt mit der Bitte, das Ausscheiden der Stadt Prozentum zur Schau getragen, nie gezeigt, daß er sich in höhere Charlottenburg aus dem Streife eventuell durch die nachträgliche berg und Tarnopol ist ein großer Landarbeiterstreit ausLandarbeiterstreiks in Galizien . In den Bezirken Lem. Gesellschaft drängen möchte. Gerade das habe ihn in dem Sanden Aufnahme entsprechender Bestimmungen in den Gefeßentwurf be- gebrochen, der sich immer weiter ausbreitet. Der Streit wurde schen Hause stets so angeheimelt, in welchem auf der einen Seite treffend die Organisation der allgemeinen Landesverwaltung in den ein so geistlicher Zug wehte und auf der andren Seite ein Städten Berlin , Charlottenburg usw. herbeizuführen. Es wird vor- feudalen und bürgerlichen Brotgeber" verursacht. durch die unglaubliche Ausbeutung der Arbeiter durch ihre fo inniges Familienleben obwaltete. Die großen Wirt ausgefeßt, daß die baldige Wiedereinbringung dieses Gefezes be- berger Bezirk brach der Streit ganz unerwartet aus. Die LandIm Lem schaftsausgaben find wohl auch darauf zurückzuführen, daß absichtigt wird, so daß auf diese Weise eine schnellere Beseitigung arbeiter sind hier ganz indifferent und nicht sehr kampflustig. Der für die Famile ein Hauslehrer gehalten wurde, der allein der bei den Landtagswahlen bestehenden Unzuträglichkeiten erreicht Streif begann auf dem Gute Czyzytow, dessen Eigentümer ein Gehalt von 3000 M. daß Portier und werden tann; denn es sei dringend zu wünschen, daß die in dem behandelt wurden, große Weihnachtsgeschente erhielten 2c. Daß be- weitiger Bestimmungen vor sich gehen können. fondere Ausgaben infolge üppigen Lebens und Vergnügungssucht täglich bei vierzehnstündiger Arbeitszeit. Im gemacht worden, fei ganz ausgeschlossen, Gesellschaften wurden nie dum inter zahlt die Herrschaft den Männern 14 Kreuzer, den gegeben, Konzerte und Theater wohl nie besucht. Kommerzienrat Gewerkschaftliches. Frauen 10 Kreuzer täglich. Die Nachricht vom Streik in Sanden war äußerst gutmütig und ließ vieles machen, bloß um tigut Czyzytow berbreitete sich rasch im ganzen Bezirke. Es folgten nun Leute, die es nötig hatten, etwas verdienen zu lassen, beispielsweise Welche Gewerkschaften find an den Gewerkschaftskartellen die Landarbeiter in Ostrow, Goluchowice und Gaje und bald darauf auch gab er einmal einem Maler, bloß weil derfelbe in Bedrängnis war, Dem Gewerkschaftstongres lag bekanntlich u. a. ein Antrag vor, Die Gendarmen nehmen zahlreiche Berbaftungen bor zuzulassen? Uns wird geschrieben: matham die in Dmytrowice, Dzwinogrod und Horislawice im Bezirke Bobrka. den Auftrag, ein Gemälde zu malen und schickte ihn zu diesem Be- welcher zu den Gewerkschaftskartellen nur die Mitgliedschaften der zumeist wegen öffentlicher Gewaltthätigkeit". Be- Dem hufe nach Italien . Er konnte eigentlich In Goluchowice niemand etwas abschlagen hanni von der Generalfommission anerkannten Centralorganisationen zu- wurden zwölf Streifende als Rädelsführer" berhaftet und in gelaffen wissen wollte. Nach der Berichterstattung fast aller Partei- Stetten gefesselt dem Bezirksgericht in Winnifi eingeliefert. und hat vieles ausgegeben lediglich aus dem Motiv heraus, Leuten und Gewerkschaftsblätter ist dieser Antrag Brot zuzuwenden. auch a zum Be- Auch der Gemeindevorsteher von Goluchowice wurde verhaftet, weil schluß erhoben. Wenn dem fo wäre, fo so wäre damit er den Gendarmen jede Assistenz bei ihren Amtshandlungen" verStaatsanwalt Beed: Die Familie Sanden bewohnt doch eine ganze Anzahl örtlicher Gewerkschaftsorganisationen von weigerte. eigentlich zwei Häuser, in denen sich auch ein Balmenhaus befand. der Beteiligung an den örtlichen Kartellen ausgeschlossen. Auch auf die Güter des Grafen Botodi im Bezirke Przemyslanh Cand. theol. Friedrich, der frühere Hauslehrer in dem Ich halte es deshalb, als Beteiligter und Gegen- Antragsteller, dehnte sich der Streit aus. Die Gendarmerie verhaftete auch hier Sandenschen Hause, schließt sich der Bekundung des Pastors la Noche für meine Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, daß obiger Be- die unbotmäßigen Streifenden. In Poluchow wurden drei an. Der Sommerzieurat sei äußerst mildthätig gegen jedermann geschluß am letzten Verhandlungstage des Gewerkschaftstongresses Streifende wegen Aufruhr" verhaftet. Der Bezirksrichter ließ fie wesen, habe unendlich vielen Leuten geholfen, sei wieder aufgehoben und statt dessen ein Antrag angenommen jedoch sofort auf freien Fuß, da die Gendarmen nicht einmal anzu felbst absolut anspruchslos gewesen, feine Spur von Ueppigkeit oder wurde, der besagt, daß zu den Gewerkschaftskartellen unter allen geben wußten, was die Verbrecher gethan haben sollen. Prozentum habe sich im Hause gezeigt, der Tisch war gut bürger- Umständen die örtlichen Mitgliedschaften der von der General lich, es wurde vorzugsweise Thee getrunken, Gastmähler wurden nie kommission anerkannten Gewerkschaften zuzulassen sind. Das ist gegeben. etwas wesentlich andres und bedeutet, daß es den GewerkschaftsDasselbe Urteil giebt der Zenge Feter, Echwiegervater des fartellen, wie bisher, unbenommen ist, auch solche Gewerkschaften Angeklagten Ed. Sanden, über diesen ab. Er bestätigt auf Be- zuzulaffen, die feiner von der Generalfommission anerkannten Or fragen gleichzeitig, daß sein Schwiegersohn im Gegenfaß zu ihm ganisation angehören bezw. auf lokalem Boden stehen. Selbst im Gegensatz zu ihm ganisation angehören bezw. auf lokalem Boden stehen. immer sehr optimistisch war und in allen Dingen diesen Ich halte es für wesentlich. daß dieser Irrtum der Berichtoptimiſtiſchen Standpunkt vertrat. Auf weiteres Befragen erstattung aufgeklärt wird. flärt der Zeuge, daß seine Tochter 6000 M. mit in die Ehe bekommen und aus der Katastrophe nichts weiter gerettet habe, als
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Im Bezirke Tarnopol streifen die Arbeiter in den Gemeinden Betrytow, Zagrobela, Malaszowce, Biala, Dolzanka und Janowka. Sie verlangen überall Lohnerhöhungen. Nach Dolzanka, Biala und Janowka wurden Husaren geschickt. Die Gendarmen nahmen zahl reiche Verhaftungen vor. Als der Bürgermeister von Biala beim Bezirkshauptmann um Rückziehung des Militärs bat, schrie ihn der Bezirkshauptmann an:" Ich werde Euch schon streiken lehren!" 2012 Die Aussperrung in Helsingborgs Buckerfabrik ist durch ein Uebereinkommen geschlichtet worden. Sämtliche Arbeiter werden 1903 in Kraft bleiben. Damit ist der letzte und langwierigste der wieder eingestellt. Der bisher geltende Lohntarif wird bis Ende als direkte Folgen des Wahlrechts- Streits entstandenen Konflikte
Sociales.
das Haus Grolmanftr. 14. Er sei bereit, dies zu beschwören.- tag in vier von der Verbandsleitung einberufenen Versammlungen Ueber die Lohnbewegung der Bauarbeiter wurde am FreiAuch die Bericht erstattet. Danach sind 1272 Arbeiter auf 107 Bauten zu den waidd Frau Sanden , um neuen Bedingungen beschäftigt, während 389 Arbeiter auf 70 Bauten beendet. die Ehefrau des Kommerzienrats, wird über dieses Thema ver- streiten. Die Unternehmer haben sich zu Unterhandlungen mit dem nommen. In den 27 Jahren ihrer Ehe habe sie von ihrem Ehe Vorstande der Arbeiterorganisation bereit mann nie eine Aeußerung vernommen, die darauf hätte fchließen einer türzlich stattgefundenen Besprechung erklärt, daß ihnen gefunden und in lassen, daß er keinen lauteren Charakter und lautere Gesinnungs - die Beendigung des Streiks sehr erwünscht wäre, jedoch könnten sie zählt nach dem der im Berliner Gewerkschaftshause abgehaltenen Die Central Kranken: und Begräbniskaffe der Buchbinder weise habe. Er sei stets opferwillig, hochherzig, anspruchslos, selbst nicht auf alle forderungen der Arbeiter eingehen. Die Unter- Generalversammlung vorgelegten Geschäftsbericht gegenwärtig Yos und überaus fleißig gewesen, habe immer und immer für die nehmer wollen die Verhandlungen fortsetzen, unter der Voraus 9141 Mitglieder. Seit dem Jahre 1878 bis Ende 1901 be Bank gearbeitet und das ganze Familienleben der Bank zum Opfer fegung, daß die Arbeit sofort wieder aufgenommen werde. Der trugen die Gesamt- Einnahmen 2 361 379,41 M., die Gesamt- Ausgaben gebracht. Der Haushalt umfaßte zwar ein Personal von 7-8 Leuten, Verbandsvorstand empfahl den Streifenden, auf diesen Borschlag 2.150 303 M., das gegenwärtige Vermögen der Kasse 211076,41 M. er sei aber keineswegs üppig gewesen. Konzerte und Theater haben sie einzugehen und dadurch einen Waffenstilstand zu schaffen, während Gegenüber den früheren Jahren war im Jahre 1901 die höchste ſeit 1890 nur vielleicht ein oder zweimal auf Reisen dessen über die endgültigen Friedensbedingungen weiter verhandelt Stranten- Unterſtügung zu zahlen, wobei sich auch wohl die allgemeine besucht. Ihr Ehemann habe sich ta um geit zum Mittag werden folle. Falls die Verhandlungen aber bis zum 15. Juli au rise bemerkbar machte. Die Beiträge, sowie das Krankengeld essen gegönnt, danach sei er 1/2 Stunde im Garten Spazieren ge- teinem gedeihlichen Abschlusse gekommen feien, dann solle am wurden folgendermaßen festgesetzt. gangen und habe dann oft bis spät in die Nacht gearbeitet. Die am 16. Juli der Lohnkampf mit verdoppelter Energie fortAbſchluſſe ganze Familie babe von ihm fo gut wie nichts gehabt. Richtig sei gefeßt werden, Für einfach Versicherte: es, daß ihr Mann im Gegensatz zu ihrem Vater stets sehr optimistisch Disfuffion wurde die Resolution des Vorstandes von sämtlichen In der äußerst regen und lebhaften war. Wie anspruchslos er war, gehe wohl daraus hervor, daß man Rednern auf das entschiedenste bekämpft. Man sprach sich allgemein ihm nur seine Anzüge heimlich wegnehmen mußte, gegen einen Waffenstilstand aus, weil dadurch nur eine Verschleppung wenn er sie nicht allzu langetragen follte. Der bisher so günstig verlaufenen Lohnbewegung herbeigeführt Einmal habeer feinen Schneider mit der Aufgabe bes werde. Schneider mit der Aufgabebe- verde. Die als überaus bescheiden anerkannten Forderungen feien traut, einen Anzug zu wenden; dieser konnte den Unternehmern hinlänglich bekannt, da bedürfe es teiner langen die Aufforderung aber nicht entsprechen, da der Anzug Beratungen mehr. In alten vier Versammlungen wurde der Vorfchon einmal gewendet war. Auf Befragen, erklärt die schlag des Vorstandes einstimmig abgelehnt. In den zur AnBeugin, daß fie noch niemals in London war und weist den etwa nahme gelangten Gegenrefolutionen sprachen sich die Versammelten auftauchenden Gedanken, daß sie etwas beiseite gebracht haben zwar auerkennend, darüber aus, daß die Unternehmer ebenfalls den fönnte, entschieden zurück. Sie wohne jetzt Fürtherstr. 14 Treppen hoch zu einem Mietspreis von 1900 M., werde jetzt aber die Wohmung aufgeben müssen, weil sie zu teuer sei.
Hierauf wird noch Bankinspektor Hartmann bom Polizei präsidium vernommen. Er bekundet, daß die Kommission den Wert des Hauses Brüderstr. 5/6( Anhalt u. Wagner) auf 1 200 000 M. und
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1. S. 45 Pf. Beitrag, Krankengeld pro Woche 12,00 m.
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Für doppelt Versicherte:"
1. Kr. 45 Bf. Beitrag, Krankengeld pro Woche 15,00 M.
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Die nächste Generalversammlung findet in Magdeburg statt. Streit beendigt zu sehen wünschen, doch sei es unmöglich, in eine Hütekinder. In der Hilfe" hatte Stöder Herrn Konrad Wiederaufnahme der Arbeit zu willigen, bevor nicht die Verhand- ga hd vorgeworfen, daß er bei der Aufdeckung von Mißständen lungen zu einem befriedigenden Abschlusse gelangt sind. Der Vor im Hütefinder- Unwesen durch Mitteilung von Einzelheiten den Einstand wurde beauftragt, diese Beschlüsse den Arbeitgebern unverzüg- druck erwecken wollte, daß es sich um allgemein verbreitete Mißlich zu übermitteln.d stände handle. Herr Aga hd bestreitet min in der„ Hilfe" mit dem
die Beleihungsgrenze auf 950 000 m. festgestellt habe. 23 erfzeugmaschinen& a brit streifen, weil die Fabrikleitung behaupten, doch hätte ihm dazu bei Abfaffung seines Werkes Material Metallarbeiter. Die Former in der Deutschen Niles Datum von heute, daß ihm die Abficht innegewohnt habe, das zu dinuota Nächste Sizung: Montag 9 Uhr. pitcher is mos den Beschluß des Berliner Einigungsamtes vom Jahre 1897, wieder genug zur Verfügung gestanden. Ich hätte schreiben können," sagt
od strid
stpitcheredum is modell hat. Danach soll Aus dem der Former er:" Ein kleiner Landes Lehrerverein ermittelte in 215 Schul
holt
an
Gerichts- Beifung.
Um das Ausscheiden der Stadt Charlottenburg aus dem Eisenformern keine Streitbrecher giebt, find der Gießerei- Ingenieur darunter 1168 Gütekinder; ja, ich hätte noch mehr ſagen tönnen, es nun Tauscher, sowie der Formermeister Ehrhardt am Sonnabend, den 5. Juli, daß nämlich neuerdings in 393 Schulen auf dem Lande, und zwar Urwahlbezirk des Landtags Potsdam Nr. 9 auf die Suche nach Streitbrechern gegangen. Der Meister Ehrhardt in 345 Schulen Hütedienste verrichtet werden, troydem nur ein ist aus Chemniz, da wird wohl Sachsen als Werbefeld für Streit Drittel der sämtlichen Schulen des Ländchens gezählt wurden." petitioniert der Magistrat beim Abgeordnetenhause. In der Petition, brecher ausgesucht sein. Wir ersuchen die Eisenformer Deutschlands , Herr Aga hd wünscht schließlich baldige amtliche Erhebungen deren Begründung so recht das Widersinnige des jezigen Wahlsystems den Zuzug nach Berlin streng fernzuhalten Regierung die Erlaubnis der Agrarier dazu bekommen wird? über die Materie, damit den Kindern geholfen werde. Ob die widerspiegelt, wird ausgeführt, daß die Bestimmung, wonach di Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Charlottenburg einen Teil des Urwahlbezirks Teltow Beeskows Ortsverwaltung Berlin des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes. Storkow bildet und als Wahlort bestimmt ist, nicht nur zit großen Unzuträglichkeiten, sondern auch zu idaded in Deutsches Reich.illiy sud einer Beeinträchtigung in der Ausübung der wichtigsten Bum Lohukampf im Hamburger Baugewerbe . In Ham Ein intereffanter Prozeß wegen Erbschleicheret sollte gestern Staatsbürgerlichen Rechte führt. Die Bevölkerung des Urwahlbezirts burg arbeiten von 1979 Maurerne ( einschließlich der Poliere) 1280 vor der siebenten Straffammer des Landgerichts I gegen den Tape ist seit der Einteilung der Wahlkreise, im Jahre 1860, bis heute auf 116 Bauten zu den neuen Bedingungen, während 497 ausständig gierer und Gemeindeverordneten Hugo Seydel aus Steglitz zur von 117 396 auf 688 521 Seelen angewachsen. Damals bildeten die find. In einer Maurerversammlung, die am Freitag abgehalten Verhandlung gelangen. Die Vorgeschichte dieses Prozesses hat be Einwohner Charlottenburgs kaum den zehnten Teil, heute dagegen wurde, tonstatierte der Referent Rober, daß der Zuzug von aus- reits mehrfach die Oeffentlichkeit beschäftigt. Im September vorigen 27 Proz. der Bevölkerung des Kreises. Die Bevölkerung Charlotten wärtigen Arbeitsivilligen in der legten Zeit sehr bedeutend ge- Jahres starb in ihrer Wohnung in Berlin , Fichteftr. 3, eine alte burgs allein ist heute größer als die des ganzen Kreises im Jahre 1860. wefen fci. Man darf sich, so führte Stober weiter aus, der Tante des Seydel. Die Dame galt als sehr wohlhabend, wiederholt Die Benachteiligung Charlottenburgs erhellt ferner aus der Thatsache, Thatsache nicht verschließen, daß es den Meistern in den hatte sie ihren drei Neffen gegenüber( Schdel und dessen beiden daß, während Berlin im Abgeordnetenhause mit 9 Abgeordneten nächsten Tagen gelingen wird, die gesperrten Bauten mit Brüdern), Andeutungen gemacht, daß sie sich wundern würden, wenn vertreten ist, und das benachbarte Potsdam einen besonderen Ab- Arbeitswilligen zu besetzen. Wir haben uns von vornherein ihnen die Erbschaft zufalle. Nach der Beerdigung der Verstorbenen geordneten in die Zweite Kammer entfendet, Charlottenburg über- gesagt, daß, wenn es uns nicht gelingen follte, die Angelegen- traten die drei Brüder ohne weiteres die Erbschaft an. Sie haupt keine besondere Vertretung hat. Aber nicht nur der Bahl der beit in furzer Zeit zu einem guten Ende zu bringen, es im begannen, sich das Mobiliar zu teilen und eine ganze Bevölkerung nach find die Verhältnisse des Urwahlbezirks Potsdam Interesse der Gesamtkollegenschaft besser sei, die Sperren aufzuheben, Anzahl Wertpapiere, die sie in der Matratze eines Bettes verborgen Nr. 9 dem Sinn der Verfassung nicht mehr entsprechend, sondern als uns schachmatt seßen zu lassen. Von einer Kampfunfähigkeit der fanden, zu prüfen. Da machte ihnen das Gericht einen Strich durch auch der Zusammensetzung derselben nach. Wenn nämlich die Ver Hamburger Maurerschaft kann durchaus gar keine Rede sein. Wir halten die Nechnung. Es erging an die Erben eine Verfügung. jämtliche faffung in dem Dreiklassen- Wahlsystem die besondere Berüdjichtigung den Beitpunkt für gekommen, die Sperre aufzuheben. Selbstverständlich aus dem Nachlasse stammenden Gegenfände einem als Testaments der staatssteuerlichen Leistungen für die einzelnen Bestandteile des werden wir auf dem Posten sein und überall da eingreifen, wo die vollstrecker ernannten Rechtsanwalt wieder herauszugeben. Der AnWahlkreises vorgeschrieben hat, so wird eine derartige Vor- Unternehmer sich herausnehmen sollten, ihre Bewilligung zurück- ordnung wurde Folge geleistet und muz warteten die Erben den schrift illusorisch, wenn eine in steuerlicher Hinsicht so hervorzuziehen. Redner ersucht im Namen der Streifleitung um Annahme weiteren Verlauf der Sache ab. Vierzehn Tage nach dem Tode der ragende Stadt wie Charlottenburg nur als fleiner Bestandteil einem des Antrags auf Aufhebung der verhängten Sperren alten Dame ging beim Gericht folgendes Schreiben ein: großen steuerlich minderergiebigen Bezirke einverleibt bleibt. Es mit 679 gegen 859 Stimmen bei 6 Stimmenenthaltungen wurde entfiel in Charlottenburg 1898 auf jeden Urwähler eine Steuer der Antrag angenommen.
leiftung von 141,80 M., welche von den preußischen Großstädten Die Bauarbeiter haben ebenfalls am Freitag befchloffen, mit über 100 000 Einwohnern nur von Frankfurt a. M. übertroffen die Sperren dann aufzuheben, wenn die andern Organisationen daswurde. Ein weiterer Uebelstand ergiebt fich daraus, daß felbe thun. die Lokalverhältnisse, welche für eine Wahlbeteiligung der 430 Wahl Die Bimmerer haben, soweit uns bis jegt bekannt ist, noch männer des Jahres 1861 ausreichten, für die mehr als 2000 teinen Beschluß in dieser Hinsicht gefaßt.
" Hierdurch ernenne ich meinen lieben Neffen, den Tapezierer Sugo Seydel zu Stegliß zu meinem llniverfalerben. Ein Freund von mir hat dies in meinem Auftrag geschrieben und soll den Brief 14 Tage nach meinem Tode in den Briefkasten des Amitsgerichte werfen."
Als den Erben die Mitteilung von dem Eingange des Testaments zuging, war Hugo Seydel mit dem Inhalt, wodurch ihm