angesichts des Revolvers warnend zurief, sie sollten sich nur möglichst| deden, sondern über denselben hinaus große Mengen von Eisen sicht auf die tiefgehende Erregung, die die gesamte Einwohnerschaft schnell entfernen, um vor demselben geschützt zu sein, fam Sachße auf und Stahlwaren in die Absatzgebiete der älteren Industrieländer über die gelegentlich der Bauhandwerker- Aussperrung von der städtio ihn zu und drohte:" Herr Berger, wenn Sie die Leute aufreizen(?), werfen wird. Ein Zusammengehen der europäischen Industrieländer, schen Verwaltung dokumentierte socialpolitische Unfähigkeit ergriffen muß ich Sie verhaften." Natürlich antwortete Berger fühl und prompt, um dieser Gefahr rechtzeitig und wirksam entgegenzutreten, tann hat, werden sich die socialdemokratischen Vereine Kiels und Gaardens daß die pflichtgemäße Warnung, sich einer drohenden Lebensgefahr daher nicht dringend genug empfohlen werden." am Donnerstag in einer kombinierten Versammlung mit der Frage beschäftigen, ob sich die Arbeiter nicht trotz des hohen Census( 1200 M.) wieder an den Stadtverordneten- Wahlen beteiligen sollen.
zu entziehen, unmöglich eine Aufreizung sein könne. Bei den wieder- Zu diesem empfohlenen Zusammengehen der europäischen Inholten Kommandos Sachßes an den untergebenen Polizisten: er dustriestaaten sind aber unbedingt die von den rheinischen Eisen- und solle die Gesellschaft hinausbefördern, ersuchte Berger ihn höflich, Stahlbaronen betriebenen enormen Zollerhöhungen das untauglichste niemand zu beleidigen, worauf Sachse, gewissermaßen sich Mittel. eutschuldigend, eifrig erwiderte und die Komit machte sich trog
Von den bisher eingeführten Holländern sind bereits
Die Zimmerer Hamburgs haben sich der von den Maurern befolgten Taftit nicht angeschlossen. In einer Zimmererversammlung, des Ernstes der Situation bemerkbar: Gesellschaft ist doch keine Rohlenausfuhr aus England. Im Laufe der heutigen Be- die am Dienstag stattfand, legte der Referent eine Resolution vor, Beleidigung; sehen Sie, ich zähle mich doch zur guten Gesellschaft!" ratung im Unterhaufe erklärte Hicks Beach auf eine Anfrage wegen welche sich für Aufhebung der Sperren ausspricht unter der VorausSodann sperrte er das Lokal durch einen Schüßmannsposten für allerdings im Vergleich zu 1900 im Jahre 1901 ein Rüdgaag ein Unterhandlung tritt. Die Versammlung beschloß. über diese Re des Niederganges der britischen Kohlenausfuhr nach Hamburg , daß sezung, daß die Innung mit den Vertretern der Streifenden in jeden Besuch bis 11 Uhr vollständig ab. Selbstverständlich haben solche Vorkommnisse noch ein Nachspiel; getreten sei. Die Ausfuhrziffern seien im Jahre 1900 aber weit folution gar nicht abzustimmen. Die Zimmerer behalten somit ihre auch hier sollte es nicht ausbleiben. Am 5. Juli nachmittags 4 1hr Rückgang im letzten Jahre sei eine Folge der ungünstigen Lage der aus allen Winkeln Deutschlands , Destreichs und Hollands heranhöher gewesen als in den Jahren 1897, 1898 und 1899. Der bisherige Taftit bei. Die Unternehmer fahren fort, Arbeitswillige erhielt die Wirtin unsres Danziger Parteilokals in der Brodbänken- deutschen Industrie gewesen. Er glaube nicht, daß die Abnahme der zuziehen. straße ein sehr eiliges, sogar vom gleichen Tage datiertes Schreiben britischen Kohlenausfuhr nach einem einzelnen deutschen Hafen ein 22 Maun wieder abgereift. des Polizeipräsidenten folgenden Inhalts: Königl. Polizei- Präsident. Danzig , den 5. Juli 1902. Beweis für die Notwendigkeit sei, die Frage des Kohlenzolles aufs J.- Nr.: IV 2654. neue in Erwägung zu ziehen. Im Jnteresse der öffentlichen Rube und Ordnung sehe ich mich veranlaßt, in Gemäßheit der§§ 2 und 1 der Polizei: Verordnung vom 4. April 1877, Intelligenzblatt Nr. 93, und§ 10, Teil II, Titel 17, Allgemeinen Landrechts, die Polizeistunde für Ihr Lokal Brodbänkengasse Nr. 11 auf acht Uhr abends festzuseßen, wovon ich Ihnen mit dem Bemerken Kennt nis gebe, daß diese Verfügung sofort in Kraft tritt. Außerdem wird Ihnen infolge der im Lofal vorgekommenen Ausschreitungen und Widerstands gemäߧ 10, LI, 17, Allgemeinen Landrechts, die fernere Benuzung des Lotals zu Bersammlung szweden bis auf weiteres unterfagt.
An
Frau Julianna Berger, geb. Foth,
Hier.
Wessel.
Gleichzeitig wurde sämtlichen Vorständen der in dem Lokal tagenden Vereine folgendes dringende Schreiben zugestellt: Kgl. Polizei- Präsident. Danzig , den 5. Juli 1902. J.- Nr.: IV 2654.
Infolge der vorgekommenen Ausschreitungen und Widerstandes gegen die Staatsgewalt war ich genötigt, das Lokal Brodbänkengasse 11 zu Versammlungszwecken bis auf weiteres zu verbieten.
Den Vorstand des..... Verbandes setze ich deshalb hierdurch in Kenntnis, daß das Lokal Brodbänkengasse 11 zu Verfammlungen bis auf weiteres nicht benutzt werden darf.
An
den Vorstand
des....-Verbandes zu Händen des Herrn
Wessel.
his
info
m
Gewerkschaftliches.
Achtung! Lederarbeiter. Die Streifenden in Königsee sind sämtlich abgereift und ist über Königsee die Sperre verhängt. Die Kollegen allerorts werden ersucht, Zuzug nach Königsee strengstens fernzuhalten. Der Centralvorstand.
,, Die Gewerkschaft", das von Bruno Poersch redigierte Die Nachtwächter in Hannover oder, wie sie genannt werden, Organ der Gemeinde- Arbeiter, druckt in ihrer neuesten Nummer die die Angestellten des Hannoverschen Wach- und Schließ- Instituts, beBesprechung ab, welche das Korrespondenzblatt der Generalfommission eingerichtet wurde, erhielten die Wächter für eine Dienstzeit von finden sich in einer Lohnbewegung. Als seiner Zeit das Institut über den Gewerkschaftskongreß brachte, und fügt dem hinzu: Wir können uns im großen und ganzen mit den Ausführungen 91/4 Uhr abends bis 5 1hr morgens( im Winter bis 6 Uhr) einen des" Korrespondenzblattes bezüglich des Kongresses einverstanden Monatsgehalt von 65 M.; nach einhalbjähriger Dienstzeit 70 M. erklären. Nur möchten wir betreffs des Bömelburgschen Schlußwortes Außerdem gab es pro Monat eine freie Nacht und pro Quartal betonen, daß dieses uns wie auch vielen andren Delegierten nicht be- 3 27. für Einkaſſierung. In Aussicht gestellt wurde noch etwas sonders gefallen hat, so hoch wir Bömelburg auch sonst schätzen. Wir mehr. Statt der in Aussicht gestellten Gehalts. haben gewiß nicht die geringste Ursache, der socialdemokratischen erhöhung hat das Institut nun aber eine LohnBartei in ihrer Allgemeinheit etwa feindlich gegenüberzutreten, 2,30. Mart pro Nacht und nach einhalbjähriger Thätigkeit reducierung vorgenommen. Die Wächter sollen jetzt sondern müssen das freundschaftliche Verhältnis, welches zwischen ihr 2,40 Mark erhalten, außerdem soll die freie Nacht wegfallen, so daß und uns besteht, auch weiter aufrecht erhalten. Ob aber dazu fort- derjenige, der auch nur eine Nacht im Monat frei haben will, aus währende Berbeugungen gehören, die bald an Unterwürfigkeit grenzen, eigner Tasche dafür 2,30 Mart an den Reservemann zahlen muß. möchten wir doch bezweifeln. So etwas ist wenig mannhaft und zwingt wirklich ehrlichen Naturen keine besondere Hochachtung ab." Ferner sollen auch noch die 3 Mart pro Quartal für Kassieren, was Wenn man, wie es der Redacteur der„ Gewerkschaft" thut, ein selbstverständlich am Tage geschehen muß, wegfallen. freundschaftliches Verhältnis zwischen der Socialdemokratie und den Damit sind die Wächter erklärlicherweise nicht einverstanden. Gewerkschaften aufrecht erhalten will, dann ist es unverständlich, wie Sie haben eine Kommission gewählt und durch diese den Inhabern man sich in seinen neutralen Empfindungen schon dadurch verletzt lassen: 1. Gehalt pro Monat 90 m. inkl. zwei freier Nächte und pafienden Gelegenheit, wie sie der Gewerkschaftsfongreß bietet, monatliche Kündigungsfrist; 2. Einſegung einer Kommiſſion, die in durch einige anerkennende Worte aufs neute besiegelt wird. Gemeinschaft mit der Direktion zu prüfen hat, ob ein triftiger EntNun weiß aber die übergroße Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder, lassungsgrund vorliegt, bezw. Anhörung dieser Kommission vor der ebenso wie ihre Vertreter in Stuttgart , daß die Social Entlassung eines Angestellten; 3. bessere Behandlung. demokratie die einzige Partei in Deutschland ist, von der die Gewerkschaften eine Förderung ihrer Interessen zu erwarten haben. Dieser Thatsache hat Bömelburg in seiner von den Delegierten mit allseitigem Beifall aufgenommenen Schlußrede Ausdruck gegeben. Wenn min jemand, der in Pfarrer Noumann den Arbeiterführer der Zukunft sieht, über Bömelburgs Worte die Nase rümpft, so ist das wenig mannhaft und zwingt wirklich ehrlichen Naturen keine befolche von 14 Stunden und eine geringe Lohnerhöhung; für Extras fondere Hochachtung ab".
Und das um so weniger, als der Redactenr der Gewerkschaft" wissen müßte, wie notwendig gerade die von ihm vertretene Organisation hinsichtlich der Durchsetzung ihrer Forderungen die Unter stützung der Socialdemokraten in den Gemeindevertretungen braucht, und daß sie diese Unterstügung auch stets gefunden hat. Berlin und Umgegend.
Ausland.
Ein Streik der Transportarbeiter, an dem gegen 200 Perfonen beteiligt sind, ist in Saupierdarena( Italien ) ausgebrochen, be teiligt sind die Salzträger, die beim Möbeltransport beschäftigten Arbeiter, die Bretterträger, sowie die Kutscher und Fuhrleute. Die Streikenden verlangen an Stelle der 16stündigen Arbeitszeit eine
Arbeit soll die Lohnerhöhung 25 Proz. betragen. Die Unternehmer, welche zunächst keinerlei Verhandlungen eingehen wollen, haben sich, da die Streifenden aushalten, zu Unterhandlungen bereit erklärt. Der Streit hat aber auch die Gründung eines Unternehmerverbands zur Folge gehabt.
Der Streit der Lohnkutscher in Triest ist beigelegt, die Kutscher haben die Arbeit wieder aufgenommen.
Lederzölle.
In dem genannten Lokal sind niemals Ausschreitungen", wenigstens durch die Gäste, vorgekommen; es ist niemals Widerstand" gegen die Staatsgewalt geleistet worden. Was der Herr Polizeipräsident dafür ansieht, war nichts als die Ausübung eines gesetzlich gewährleisteten Rechtes, des Versammlungsrechtes, für das unsre Genossen mit durchaus erlaubten Mitteli kämpften. Die Interbeamten gingen übrigens weit über das von dem Herrn Polizeipräsidenten Berlangte hinaus. Obgleich der Polizeipräsident den Gebrauch des Lokals" nur" für Versammlungen verbietet, so erschien am 5. Juli, abends gegen 8 Uhr, in Lokal, in dem der Schant bereits eingestellt war, der Polizeiwachtmeister Staab mit einem Schuhmann und verlangte sogar die vollständige Räumung des Lokales von den Personen, die ihre Gewerkschafts- und sonstigen Die Parkettbodenleger nahmen am Dienstag Stellung zu Beiträge bezahlten. Als ihm erklärt wurde, daß dieser Gebrauch dem von verschiedenen Firmen verübten Sontraktbruch. Laut des Lokales nicht untersagt sei, und der Lokalpächter dasselbe au gegenseitiger Vereinbarung beträgt die Grundtage im Accordtarif die Kassierer zu diesem Zweck ausdrücklich durch Kontrakt vermietet 90 Pf.( bis 25 Stäbe pro Quadratmeter). Dieser Tarif ist gültig habe, forderte der Beamte trotzdem die schleunige Räumung. Ihm bis zum 1. Oktober laufenden Jahres, kann aber am 1. Juli ge- 80. Sigung der Bolltarif Kommission. wurde darauf erklärt, daß die Anwesenden auf ihr gutes Recht nicht fündigt werden. Tritt keine Kündigung ein, so verlängert sich die Berlin , 9. Juli. verzichten und nur der Gewalt weichen würden, worauf der Beamte Gültigkeit auf ein weiteres Jahr. Trotz dieser für Arbeiter und An Stelle Bernsteins ist Abg. Bod in die Kommission ein das Lokal verließ und für diesen Tag von der Anwendung von Arbeitgeber bindenden Abmachungen haben es eine Anzahl Firmen getreten. Gewaltmaßregeln absah. Für die Zukunft fürchten die Partei- im Laufe des Winters fertiggebracht, die Grundtare eigenmächtig von Position 557, Treibriemen und Treibriemenbahnen genoffen jedoch das Schlimmste. 90 auf 80 Pf. zu reduzieren. Jufolge der bisher nur flauen Geschäfts- wird in der Vorlage mit einem erhöhten Zoll von 60 M. belegt. Tage hatten sich die Bodenleger die vertragswidrige Schmälerung Die Socialdemokraten beantragen 8ollfreiheit. Ein der„ Socialdemokratie verfallener" Arbeiter: Turnihres Verdienstes gefallen lassen. Bei der gegenwärtig günstigen Stadthagen begründet den Antrag. Weder Fabrikanten noch irgend verein. Den§ 1 des Vereinsgesetzes sollte der Vorsitzende des Konjunktur aber sind sie sich schlüssig geworden, mit aller Energie eine Korporation forderten Zollerhöhung, die Regierung habe diese Arbeiter- Turnvereins Jahn in Kiel dadurch übertreten haben, daß er wieder auf die Junehaltung der alten Tariffäße zu dringen. Den ohne Grund vorgenommen. eine gemeinschaftliche Bersammlung des genannten Vereins und der Anfang hiermit machten die ca. 60 Arbeiter der Firma Rampf- Müller- Meiningen beantragt, den Zon auf 45 m. herabzusetzen. benachbarten Arbeiter- Turnvereine einberufen hatte, ohne dies dermeier. Sie reichten ihre Forderung ein, erhielten aber keine Ant- Er, Redner, ziche seinen Antrag nicht zurück, damit er für die zweite Polizei anzuzeigen. Aus der Tagesordnung:„ Beratung darüber, wort, worauf sie am Montag die Arbeit niederlegten. Am Lesung als Protest gegen die Lederzölle wirke. ob und wie die Arbeiter- Turnvereine an der Kieler Föhrde Dienstag wurde ihnen nun der Bescheid, daß die Firma bewilligen Bock wirft der Regierung vor, die Stimmung in Industrie. wolle, wenn die angefangene Arbeit auf den Bauten zu dem Sape freisen völlig unberücksichtigt gelaffen zu haben. Große nationals
-O
-
-
eine
gegen
geschehen.
and Die Position wird nach der Vorlage angenommen. Position 558, Stöcke, Reitpeitschen und dergl. aus Tierflechsen, unladiert 30 M., Iadiert 70 M., wird unter Ablehnung des socialdemokratischen Antrags auf Bollfreiheit, den Stadthagen begründet, nach der Vorlage angenommen.
=
-
durch einen näheren Zusammenschluß einen größeren Einfluß der„ Deutschen Turnerschaft" gegenüber gewinnen fönnten," on 80 f. erst fertiggestellt würde und gleichzeitig auch die liberale Lederfabrikanten, die im Regierungslager stehen, neunen die schloffen Polizei und Staatsanwaltschaft auf übrigen Firmen sich wieder für die Zahlung der vertragsmäßigen Bollfäße der Regierung und die Beschlüsse der Kommission finnlos, örterung öffentlicher Angelegenheiten. Das Landgericht als Be- Grundtage von 90 Bf. bereit erklärten. Diese Zumutung lehnten die weil sie wissen, daß die blühende Lederindustrie durch diese sinnlosen rufungsinstanz sprach jedoch den Angeklagten frei, worauf die Arbeiter rundweg ab, sie fordern vielmehr die sofortige Bahlung des Beschlüsse schwer geschädigt wird. Eine fast unübertreffliche Enta Staatsanwaltschaft Revision einlegte, der sich der Ober- Staatsanwalt alten Satzes. Das energische Vorgehen der Kampfmeierfchen rüstung in diesen Kreifen zeige, wie verständnislos die Kommission am Kammergericht anschloß. Arbeiter wird allgemein gebilligt. Beschlossen wurde, den durch diese verfahre. Man möge hier noch in legter Minute verbessernd eins Das Kammergericht verwarf die Revision. Nach Ansicht desselben sei eine Erörterung Abwehrmaßregel in den Streif tretenden Kollegen eine Unterstützung greifen, das könne mit Annahme des Antrages auf Bollfreiheit öffentlicher Angelegenheiten darin nicht zu sehen, wenn die Frage von wöchentlich 21 M. zu zahlen, zu deren Aufbringung die erörtert werde, wie die Arbeiter- Turnvereine einen größeren Einfluß arbeitenden Kollegen pro Woche 1 M. mit beisteuern. gegenüber der Deutschen Turnerschaft gewinnen könnten. Letzteres Der Streit der Vergolder bei der Firma Gummersbach sei vielmehr eine Privatangelegenheit der beteiligten ist zu vollständiger Zufriedenheit der Kollegen nach 8 tägiger Dauer Turnvereine. Die Unterlassung der Anmeldung sei demnach berechtigt beendet. G. erklärte, das Lohnsystem beizubehalten, einen Minimal gewefen. John von 24 M. zu zahlen, und sämtliche ausständigen Kollegen, soweit dieselben noch arbeitslos sind, wieder einzustellen. Zu Position 559, Sattler und Täschnerwaren aus Aus Industrie und Handel. Der Bevollmächtigte der Filiale Berlin . Leder oder Häuten aller Art, bei einem Reingewicht des Stückes von 2 Kilogramm oder darüber- 65 M.; von weniger als 2 Kilogramm, Deutsches Reich . Rheinisch- westfälisches Kohlensyndikat. Die Förderung der auch Ledertapete und Kleider aus Leder ohne Rücksicht auf das GeSyndikatszechen betrug im Juni 3 978 596 Tonnen Zur Aussperrung im Kieler Baugewerbe wird uns aus wicht des Stückes- 80 M.; in Verbindung mit Beschlägen, auch 3 966 090 Tonnen im Mai d. J. und 4058 740 Tonnen im Juni des Kiel geschrieben: Die Junung Banhütte" hat die neuen Ver- Stickereien auf Leder 120 M.; beantragen die Socialdemo vorigen Jahres. Da die rechnungsmäßige Beteiligung 5005 633 Tonnen mittelungsvorschläge des Magistrats zurüd- traten Bollfreiheit. oder arbeitstäglich 200 225 Tonnen gegen 4846 871 Tonnen bezw. Gewerbegericht als Einigungsamt zu erscheinen. 65 W. zu feyzen und den Satz von 80 MW. zu streichen. gewiesen und es zum zweitenmal abgelehnt, vor dem Müller- Meiningen beantragt, für die ersten beiden Säze 199 871 Tonnen im Mai d. I. und 4427 782 Tonnen bezw. Das Schreiben, das dem Vorsitzenden des Gewerbegerichts am 189 424 Tonnen im Juni 1901 betrug, ist mithin die Förderung Dienstag diesen Beschluß der Innung mitteilte, lautet: Müller Meiningen behauptet, daß die betreffende Industrie gegen die Beteiligung um 20,52 zurüdgeblieben, während im Mai feines Bollschutes bedarf, denn sie sei nach den statistischen Ausdieses Jahres nur 18,17 und im Juni vorigen Jahres nur 8,33 Proz. Besprechungen in der Lohnfache hat die heutige Innungsversammlung fährlich werden. Es sei unsinnig, wie der Tarif Deutschland mit leber die seit Mitte voriger Woche dortselbst stattgehabten weisen auf die Ausfuhr angewiesen. Repressalien müßten ihr gebetragen hat. Es iſt alſo im Juni die Förderungseinschränkung gegenüber wurde die Aurufung des Gewerbegerichts als Einigungsamt ab- Bustand beſtehen bleiben. Es ist also im Juni die Förderungseinschränkung gegenüber beschloffen, und zwar find die gemachten Vorschläge abgelehnt. Auch einer chinesischen Bollmauer umziehe. Mindestens müsse der alte dem Mai um 2,35 Proz. gestiegen, und im laufenden Monat, soweit sich nach der ersten Woche des Juli beurtetlen läßt, gelehnt, da die Junung fest entschlossen ist, ihre Angelegenheit allein Semler will eine neue Nummer dem Abschnitt einfügen: noch weiter zunehmen. Die Absatzstockung betrifft sowohl die Fett: 3 regeln. Beschlossen ist, die hiesigen Gesellen, wenn dieselben ins- Fertige Kleider aus Leder: per als die Magerkohlen, vornehmlich aber lettere, so daß sich das gesamt einen bezüglichen Antrag stellen, wieder in Arbeit zu nehmen, mit Gespinstwaren 100 Kilogramm Syndikat gezwungen gefehen hat, auf der linken Rheinseite bei foweit für dieselben sich noch Beschäftigung bietet. Für dieses Jahr 1200 m. Rheinhausen große Mengen Magerkohle zu lagern, um den Bechen 1907 ist die Innung bereit, den Lohn verträglich auf 60 Pf. bei würden 55 Pf. Stundenlohn gezahlt. Vom 1. Januar 1903 bis gegenüber seinen Abnahmeverpflichtungen nachzukommen. 91/2 Arbeitsstunden festzulegen. Falls die Gesellen dies Angebot Ueber die Aussichten der rheinischen Eisen- Industrie ent- annehmen wollen, können sie sich direkt an den Innungsvorstand hält der soeben veröffentlichte Jahresbericht der Handelskammer zu wenden." Dortmund eine beachtenswerte Aeußerung. Nachdem der bedeutende Dieser neue Utas der Innung ist drastischer, als alle voranRüdgang der Roheisenproduktion und die starke Zunahme der Aus- gehenden. Für dieses Jahr soll überhaupt keine fuhr von Eisen- und Stahlwaren geschildert worden ist, heißt es in ohnerhöhung stattfinden, obwohl bis fest stets Geheimrat Wermuth ersucht, den Semlerschen Antrag abdem Bericht: 60 Pf. angeboten waren; jede Verbesserung der Lohn zulehnen, er sei praktisch unmöglich. " Es ist schwer zu übersehen, wenn in diesen Verhältnissen eine und Arbeitsbedingungen ist trop der geradezu fieberhaften Kon- Molkenbuhr geißelt die Art, Anträge, wie den Semlerschen, durchgreifende Besserung zu erwarten ist. Der ganz außerordentlich junktur im Kieler Baugewerbe für lange Jahre ausgeschlossen. zu stellen. Gestern lautete der Antrag auf 1200 M., Heute habe der gesteigerte Bedarf in Amerika , den die dortigen Werke nicht zu be- Der Magistrat und die Stadtverordneten hätten es in der Hand, Antragsteller sich schon 500 M. abhandeln lassen, und wenn ihm nun friedigen im stande waren, ermöglichte es den deutschen Werken, ihren Vermittelungsversuchen Anerkennung seitens der Junung zu nur noch die 65 M. der Vorlage geboten würden, so werde der schon im zweiten Semester des Jahres 1901 einen Teil ihres Ueber- verschaffen, denn die Stadt wird in den kommenden Jahren der Antragsteller sagen: Fort mit Schaden. Uebrigens seien die bezeich schusses dorthin abzusehen. Diese Möglichkeit hat sich bis über größte Arbeitgeber im Baugewerbe sein. Der Prachtbau eines neten Kleider keine Lugusstücke; wolle Semler Lurusstücke treffen, den Schluß des Jahres hinaus erhalten. Hauptsächlich städtischen Theaters, der Bau einer Schiffs- und Maschinenbau - An- dann hätte er seinem Antrage die Sicherheitsbestimmung beifügen durch Uebernahme von Lieferungen in dieses Land konnten weitere stalt, ein großer Kasernenbau usw. sind von den Stadtkollegien be- müffen, daß eben nur die Neichen getroffen werden sollen. Der Einschränkungen der Betriebe bisher bei uns vermieden werden. Es schlossen. Die Stadtverwaltung müßte, wie in allen Kreisen der Antrag sei einfach undurchführbar. ist aber bei dem außerordentlichen Reichtum an Eisen und Kohlen Einwohnerschaft gefordert wird, die Vergebung dieser Arbeiten von Paasche verteidigt Semler gegen Molkenbuhr. und den vorzüglichen Transportverhältnissen Ameritas anzunehmen, der Beschäftigung einheimischer Arbeitskräfte abhängig machen. Im Spahn ersucht, die Vorlage anzunehmen. daß die in den letzten Jahrzehnten schon gewaltig gesteigerte Stadtparlament aber haben die Hausagrarier den größten Einfluß, Semler bemerkt, er habe mit seinem Antrage die beste Produktionsfähigkeit der Werke dieses Landes noch weitere Fort- die im Berein mit den liberalen Wahlrechtsräubern jede Tendenz verfolgt. Jedenfalls weise er die Art der Kritik Molfens schritte macht und bald nicht allein den Bedarf des eignen Landes social gerichtete Kommunalpolitit mit Hohn ablehnen. Mit Rüd- buhrs zurück.
ganz oder teilweise aus Seide, gefüttert mit andern Gespinstwaren gefüttert.
.