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pflegerinnen auch den Stadtärzten zu übertragen, mit Begim des Ehefrau, der am Sonnabend vor dem Landgericht I verhandelt wurde. I doch konnte auch in diesem Fall das Haus, in welchem das VerLaufenden Geschäftsjahres die Aufsichtsführung über die Diesmal wurden die entseglichen Leiden eines Waisen brechen verübt wurde, nicht festgestellt werden. Wegen dieses ComHaltetinder neu geregelt. Ihre Ueberwachung ist nun findes aufgededt. Dem Angeklagten, Möbelpolierer Aler Moder muniqués und weil die beiden in Verdacht stehenden Frauen bisher mehr genau so geordnet wie die der städtischen Kostpflegekinder, und in Neu- Weißensee, war seitens der dortigen Armenverwaltung das noch nicht verhaftet wurden, wird gegen die Polizei der Vorwurf der einzige Unterschied liegt darin, daß kein Pflegegeld aus städti- 4/ 2jährige Mädchen Klara Kubroziz in Pflege gegeben worden, erhoben, daß sie die Angelegenheit vertuschen wolle, weil darin Mitfchen Mitteln gezahlt wird. Die dauernde ärztliche Ueberwachung obwohl er selbst eine Anzahl Kinder besaß. Die Mutter des Pfleglings glieder der vornehmen Gesellschaft verwickelt sind. der Kinder liegt dem Stadtarzte ob; in Krankheitsfällen bleibt es war tot, der Vater kümmerte sich nicht um das Kind, weshalb dasselbe Der Wiener Arbeiterzeitung" entnehmen wir noch folgende jedoch den Pflegemüttern überlassen, für schleunige ärztliche Behand- der Armenpflege verfiel. Das Kind ist nur 21/2 Monate in den Einzelheiten: lung selbst Sorge zu tragen. Nur wenn die Angehörigen oder Händen des Angeklagten gewesen, in dieser Zeit hat es aber soviel Die beiden Frauenspersonen Marie Horvath und Elisabeth die Pflegemutter teine Mittel zur Bezahlung des Arztes befigt, gelitten, wie mancher Mensch sein Lebenlang nicht erleidet. Gleich Horvath haben die Kinder auf der Straße durch Versprechungen übernimmt der Stadtrat auf Grund eines vom Waiseurat aus- vom ersten Tage an hörten die Nachbarn, daß das Kind schwer miß auf Buckerwerk ustv. an sich gelockt und sie in ein Haus in der gestellten Krantenscheins die Behandlung. Die Armendirektion er- handelt wurde. Die Mißhandlungen wurden schließlich so arg, daß Mariengaffe geführt, wo sie von elegant gefleideten Herren empfangen sucht die Waisenräte, Waisenpflegerinnen und Stadtärzte, der Ueber- die Nachbarn sich bewogen fahen, Anzeige zu erstatten. Ein Arzt wurde und dann geschändet wurden. Dort hätten sie, erzählten die Kinder, wachung der Haltekinder besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt zuzu- mit der Untersuchung des Kindes betraut und dieser fand dasselbe in einem noch achttleine Mädchen in ungefähr demselben wenden und alle etwa bemerkten Wißstände, sofern nicht sofort Abhilfe zu entsetzlichen Zustande. Der Angeklagte ist darauf vom Schöffen- Alter gesehen. Ehe man sie entließ, machte ein Herr die erreichen ist, ihr anzuzeigen. Besondere Aufmerksamkeit soll dem gericht zu se chs Monaten Gefängnis verurteilt worden, hat Kinder aufmerksam, man würde ihnen den Kopf abschneiden, wenn Gesundheitszustand der Haltekinder gewidmet werden, damit, wo es aber, trotz der milden Beurteilung, Berufung eingelegt, worauf die fie darüber, was hier mit ihnen geschehen, etwas ausplaudern geboten erscheint, rechtzeitig und so früh als möglich eingegriffen Sache vor die Straffammer tam. Hier befundete der praktische Arzt würden. Dabei 80g der Herr aus einem Handkorb der werden kann. Dr. Gronau, der mit der Untersuchung des Kindes betraut war, Horvath einen( aus Wachs oder Papiermaché) angefertigten KindsAus Schöneberg . Ueber die Herstellung einer Verbindung daß er in seiner Praxis etwas Achuliches noch nicht gesehen habe. topf heraus, dessen Schnittrand am Halse blutig gefärbt war, Aus Schöneberg . Ueber die Herstellung einer Verbindung Der Körper des Kindes sei von oben bis unten blau und grün ver- Das sei, erklärte der Herr, der Kopf eines Kindes, das ausgeplaudert der Ringbahn mit der Wannseebahn am Bahnhof färbt gewesen. Allenthalben zeigten sich blutunterlaufene Stellen und hatte. Ebersstraße hatte bekanntlich die Eisenbahndirektion Berlin Er- bazwischen noch offene Wunden, selbst am Ohr. Auf dem Gefäß zeigten Die privaten Nachforschungen der Väter bestätigten die meisten hebungen anstellen laffen. Die Angelegenheit wird demnächst auch sich zwei schwere noch ziemlich frische Brandstellen. Wenn die Angaben der Kinder. Nun wurde bei der Polizei die Anzeige erdem neuen Eisenbahnminister Budde unterbreitet werden. Hoffent- Staatsanwaltschaft lich wird dem dringenden Bedürfnis stattgegeben, um endlich ein Staatsanwaltschaft einerseits annehme, daß der Angeklagte das Kind stattet, aber diese legte eine auffallende Zurückhaltung auf den heißen Kochherd gesetzt habe, während der letztere behaupte, an den Tag. Sie lehnte es ab, die leberführung der schwer Umsteigen an der genannten Ringbahnstation noch der Wannseebahn daß sich das Kind nur aus Versehen auf eine heiße Wärmflasche erkrankten fleinen Therese ins Spital zu verfügen, so daß deren und umgekehrt zu ermöglichen, da der Verkehr daselbst sich stetig gefegt habe, so müsse er erklären, daß die Angabe des Angeklagten Mutter Weißwäsche verpfänden mußte, um ihr Kind als zahlenden Cine Erweiterung der hiesigen städtischen wenig Wahrscheinlichkeit für sich habe, zum mindesten müsse dann Batienten im Spital unterzubringen. Die kleine Anna Wazur, die höheren Mädchenschule wird von Ostern 1903 ab geplant. das sind sehr lange auf der heißen Wärmflasche festgehalten worden zu einem andern Aft geschlechtlicher Perversität mißbraucht worden höheren Mädchenschule wird von Ostern 1903 ab geplant. sein. Der Angeklagte behauptete, das Kind habe starte Neigung zu war, hat" nur" einen Nervenchoc erlitten aus Entsetzen Auf Antrag des Direktors Schmidt sollen vom genannten Zeitpunkt geschlechtlichen Ausschweifungen gezeigt und deshalb habe er dasselbe über den abgeschnittenen" Kinderkopf. Polizeiarzt Dr. Bela Natosi ab an der Anstalt sechs Realgymnasialt lassen neu er richtet werden, wozu feitens der Regierung die Genehmigung bereits züchtigen müssen. Der Gerichtshof hielt es für ganz ausgeschlossen, hat die Kleine trotzdem für ganz gesund erklärt. Die beiden Megären, erteilt ist. Nach sechsjährigem Besuche der Mädchenschule soll die so daß man bei einem 41/2 jährigen Stinde ernsthaft von solchen Nei- die den Wüstlingen erwiesenermaßen stinder zutrieben, sind auf Nachts in die Polizeicentrale zum Verhör vorerweiterte Anstalt die Universitätslaufbahn vorbereiten. gungen sprechen könne. Die jetzige Pflegerin, eine Frau Berges freiem Fuß. mann, erklärte allerdings, daß das Kind sehr gut geartet und geladen, leugneten fie einfach; sie hatten nicht lange zu leugnen. folgsam sei. Das Kind, welches auch gehört wurde, erzählte in seiner Nach einigen wenigen Fragen schnauzte der verhörende Bolizeifindlicher Ausdrucksweise, es sei auf den heißen Herd, aber auch auf concipist Bela Berger die Horvath an:„ Na, dann schauen heiße Wärmflaschen gefeßi, sonst aber gewöhnlich mit dem Ausklopfer S', daß weiterkommen!" geschlagen worden. Auf Grund dieser Feststellungen, die sich mit Es ist offensichtig, daß die Polizei- Organe Angst denen des Vorderrichters deckten, erkannte der Gerichtshof auf Ver- haben, von den Schuldigen amilich kenntnis zu werfung der Berufung mit dem Bedauern, daß nicht auch die Staats- erhalten. Den Namen des einen, eines kürzlich in anwaltschaft Berufung eingelegt hatte. Benfion gegangenen hochgestellten Staatsbeamten flüstert man Zurückhaltung aufzuerlegen. Die Dinge find nämlich für die Bolizei sich in eingeweihten Kreisen" schon jetzt hier zu, und zweifellos weiß die Polizei durch ihre Detektivs genug. um sich strengste nicht so neuen Datums. Vor einigen Monaten machte die Näherin zurückhaltung aufzuerlegen. Die Dinge find nämlich für die Polizei Frau E. Nagy bei der Stadthauptmannschaft des VIII. Bezirks die Anzeige, ihr sechsjähriges Töchterchen Marista sei von einer Frauensperson einem Wüstling zugeführt und dort mißbraucht worden. Da Frau Nagh nach mehrmonatlichem Warten feine Verständigung über den Gang der Sache erhielt, begab sie sich wieder zur Polizei, Stunden Arrest wegen ungebührlichen Betrageus verurteilt, einen wurde zu achtundvierzig weiteren Erfolg hatte die Anzeige von einem gegen ihr Töchterchen verübten Verbrechen nicht.
vergrößert.
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Köpenick . Seit langem warten die hiesigen Einwohner auf die Errichtung des Gewerbegerichts. Nun scheint die Sache doch endlich in Fluß zu kommen. Vor einigen Tagen wurde die Geneh migung des Kreisausschusses für das Ortsstatut erteilt. Wenn das lektere auch nicht allen Wünschen der hiesigen Arbeitnehmer entspricht, so sind doch einzelne derselben berücksichtigt worden. Leider find die nächstgelegenen Orte nicht mitangeschlossen worden. Die Schuld dafür tragen der hiesige Magistrat, die Gemeinde Vorstände resp. die Arbeitgeber in den Gemeindevertretungen. Die Vorarbeiten auf erhobenen Einspruch gegen ein polizeiliches Strafmandat das Eine neue, für Radfahrer interessante Entscheidung hat für die Errichtung des Gewerbegerichts werden nun alsbald be- weiß die Polizei durch ihre Detektivs genug, um für die Errichtung des Gewerbegerichts werden nun alsbald be- Spandauer Schöffengericht getroffen und zwar wiederum bezüglich ginnen. Es ist noch zu bemerken, daß die hiesigen Jnnungsmeister der Frage, wann ein Radfahrer mit brennender Laterne durch die beschloffen haben, eine abwartende Stellung zu der Rechtsprechung Straßen zu radeln hat. Es handelt sich diesmal um einen Klempner, des Gewerbegerichts einzunehmen. Sollten sie nicht zufriedengestellt welcher am 10. Juli d. J., abends 9/4 Uhr, mit werden, so würde ein Jnnungs- Schiedsgericht für Köpenick errichtet beleuchtetem Rade die Straßen der Stadt durchführ.
Iverden.
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selbe berief sich darauf, daß es zu der gedachten Zeit noch ziemlich hell gewesen sei und die Straßenlaternen noch nicht gebrannt hätten. Der Gerichtshof gelangte diesmal zu einem verurteilenden Er fenntnisse, dasselbe also begründend: Es komme gar nicht darauf an, ob die Straßenlaternen brennen oder nicht, sondern lediglich darauf, ob es thatsächlich dunkel sei. In einer Stadt trete aber infolge der vorhandenen hohen Grbäude die Dunkelheit früher ein als im Freien; demzufolge habe auch ein Radfahrer beim Befahren der Straßen einer Stadt früher sein Nad zu beleuchten, als dies im Freien erforderlich sei.
Versammlungen.
Aus Groß- Lichterfelde wird uns geschrieben: Seit nunmehr fast drei Jahren ist die hiesige Gemeinde im Besiz des ehemaligen Ritterguts Werben, das infolge der beschlossenen Kanalisation zu Riefelzweden angetauft wurde. Das Gut befand sich bei der Uebernahme in einem solch herabgekommenen Zustande, daß es schwer gehalten haben würde, im weiten Umkreise ein ähnlich devastiertes Besitztum ausfindig zu machen. Es versteht sich wohl von selbst. daß auch die Behausungen der landwirtschaftlichen Arbeiter von elendester Beschaffenheit waren und sich in vollständig verwahrlostem Zustande befanden. Heute, nach fast drei Jahren, muß die bedauerliche Thatsache konstatiert werden, daß unter der segensreichen Verwaltung der Lichterfelder Professoren, Beamten- und RentnerHierarchie an diesen traurigen Wohnverhältnissen, unter denen die auf dem Gut beschäftigten Landproletarier leiden, so gut wie am Donnerstag seine Mitgliederversammlung ab. Genosse Grempe Der Socialdemokratische Wahlverein für Adlershof hielt nichts gebessert worden ist. Dabei brauchen wir nicht zu ver- sprach über" Fortschritte in der Beleuchtungstechnik. Hierauf gab der schweigen, daß für den Wirtschaftsmeier und den Schweizer ein Staffierer die Abrechnung vom II. Quartal. Es war eine Einnahme fleines Häuschen errichtet worden ist, dessen Räumlichkeiten jedoch und Ausgabe von 260,76 M. Bei Beginn des Quartals betrug die nicht einmal den gewiß bescheidenen Ansprüchen dieser Leute genügen. Mitgliederzahl 153 und am Schluß 161. Dem Staffierer wurde Es versteht, sich, daß diese verschwenderische Fülle gemeindlicher Für Decharge erteilt. forge sich nicht nur auf die Behausung, sondern auch auf die Bezahlung der Gutsarbeiter erstreckt, über die der Etat unter dem zeit- Berichtigung. In Nummer 166 vom 18. d. Mts. berichteten gemäßen Titel„ Gesindelöhne" den Aufschluß giebt, daß sich diese wir über die Versammlung der Gesellenausschüsse und Innungswie bei einer sparsamen Gemeindeverwaltung nicht anders zu erschiedsgerichts- Beifizer. In der mitgeteilten Resolution ist ein finn warten einer außerordentlichen Niedrigkeit erfreuen. Um über entstellender Drudfehler enthalten. Es heißt im ersten Eazz:" In die schlechte Entlohnung des Gutspersonals himvegzutäuschen, griff anbetracht usw. ein Verhandlungszwang nicht ausgeschlossen man zu dem Aushilfsmittel der patriarchalischen gemeinsamen Beköftigung ist." Es muß heißen: nicht ausgesprochen." Für diesen Zweck find im Etat unter den Ausgaben: 4500 m. Sosten der Haushaltung inkl. des Verbrauchs an eigenen Produkten eingestellt. Davon werden beköstigt: der Gutsverwalter, dessen Ehefrau, ein Lehrling, eine Wirtschafterin, 3 Mädchen, 6, unver- Kiel , 21. Juli. Eine Barkasse mit zwei Kuttern und einem Heiratete Knechte und außerdem im Sommer noch circa 20 freie Dinghy im Schlepptau wurde heute nachmittag gegen 2 Uhr von Arbeiter! Daß bei dieser allgemeinen Abfütterungsmethode der dem Werftdampfer Alarm" angerannt. Ein Kutter Gutsverwalter init seiner Familie weder quantitativ noch qualitativ von der ersten Compagnie der 1. Torpedo Abteilung ist getentert. zu kurz kommen wird was wir ihm nicht verargen- liegt eben- Der Heizer Keßler ist ertrunten. Eine Barkasse von der so nahe, wie die Schlußfolgerung, daß der Rest sich in ersten Torpedo- Abteilung befindet sich auf der Unfallstelle. Die Leiche ziemlich schmale Portionen auf das übrige Gesinde" verteilt. Seßlers ist bereits geborgen. Die Lohn- und Wohnverhältnisse der Gutsproletarier auf Werben Furchtbares Unwetter in Kiew . Bei ungewöhnlich starkem liefern einen weiteren Beitrag zum Kapitel„ Arbeiterfreundlichkeit" der Lichterfelder Kommunalregierung. Ein ergiebiges Feld für die Thätigkeit fünftiger ſocialdemokratischer Gemeindevertreter, denen auch in diesem Falle die sociale Ehrenrettung dieses noblen Vorortes vorbehalten bleibt.
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Vermischtes.
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Donnerstagabend sammelte sich eine nach mehreren Hunderten stieß gegen die Hausmeisterin, jene Frau Horvath, drohende Rufe aus. zählende Menschenmenge vor dem Hause in der Hunyadigaffe an und Diese eilte in den Hof und versperrte das Gartenthor des Hauses. Inzwischen war die auf der Gasse stehende Menschenmenge auf etwa 1500 Stöpfe angewachsen. Es wurden Rufe laut:„ Her mit den Mörderinnen! Nieder mit der Giftmischerin! Sie soll teine Chokolade die unterdessen ins Haus gedrungene Menge wieder auf die Gasse mehr kochen! Lynchen wir die Bestie!" Inzwischen war ein größeres Aufgebot von Konstablern zu Pferde und zu Fuß zur Stelle, die drängte. Die Menge machte ihrer ut nun dadurch Luft, daß sie mit Steinen und Stöcken die gegen die Gasse gewendeten Fenster der Horvathichen Wohnung zertrünumerte. Nach wiederholten vergeblichen Versuchen gelang es der Polizei, die Ruhe wieder herzustellen. In dem Hause wurde ein kleineres Polizei- Aufgebot belassen, um eventuellen weiteren Ruhestörungen vorzubeugen.
Am Freitag war die Umgebung des Hauses den ganzen Tag von einer mehrhunderttöpfigen Menschenmenge bejetzt, so daß zur Aufrechterhaltung der Ordnung die dort aufgestellten Polizeiwachtposten verstärkt werden mußten.
wirft: die Atten find mum von der Kriminalabteilung der OberDie entschiedene Stellung der Bevölkerung hat auch schon ge= nun Stadthauptmannschaft übergeben worden, wo die Untersuchung ein rascheres Tempo einschlagen wird.
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Prinzenzerstreuungen. Ueber die Affaire des Prinzen von Braganza, den feine Streifzüge bei der vereitelten Londoner Krönungsfeier vor das Gericht brachten, läßt sich die Wiener Neue Freie Preffe" folgendes komische Entschuldigungs- Telegramm schicken: Die Verhandlung gegen den jungen Prinzen von Braganza crivies für jeden Unparteiischen die Grundlosigkeit der gegen den Prinzen erhobenen Beschuldigungen. Die einzige belastende Aussage Sturme, der große Bäume entwurzelte, ging gestern nachmittag ein war die des Hausbesizers, der durch ein Loch in der Thür ges heftiger Platzregen und Hagelschauer nieder. Das Waffer drang in wiffe Vorgänge beobachtet haben will. Der Hausbesizer will das viele Kellerwohnungen ein, wo, wie jest festgestellt, fünfzehn Loch eigen zur Beobachtung des Prinzen hergeſteli haber, Perionen umgefommen sind. In vielen Straßen stand Die ganze Geschichte stellt sich nach dem vernichtenden Kreuzberhör, das Wasser fast einen Meter hoch, auf einem Teile der Hauptstraße dem Sir Edward Clarke den Hausbesiger und dessen Gattin unterDie statistischen Erhebungen über die Zustände in den über einen Meter hoch. Der Eisenbahndamm ist stellenweise unterwarf, nicht nur als unglaubwürdig. fondern geradezu als unmöglich Fleischereibetrieben, welche die Regierung vor einiger Zeit in waschen. Der Zugverkehr ist vorläufig eingestellt. Abends 8 Uhr heraus. Der Prinz erklärte, daß er nach einem sehr lebhaften, Berlin vorzunehmen beschlossen hat, sollen jezt auch auf die Vor brach ein neuer Platzregen los, der die Straßen in reißende Gieß- im Freundeskreis verbrachten Abend ein Stelldichein nach orte ausgedehnt werden. Heute ist von den Amtsvorstehern bäche verwandelte. Die Verluste find ungehener. Die Hagelförner aber nicht. Die jetzt Mitangeschuldigten hätten ihn veranlaßt, ihnen Mitternacht einhalten wollte. Die betreffende Person erschien folgende Bekanntmachung erlassen worden:„ Auf Anordnung des waren haselnußgroß und zerschlugen zahlreiche Fensterscheiben. in das betreffende Haus zu folgen, angeblich um weibliche Regierungspräsidenten sollen an alle in der Gemeinde vorhandenen Gerüsteinsturz. In Nieul stürzte ein Gerüst ein, auf dem sich Gesellschaft aufzusuchen, die aber dort nicht zu finden war. Betriebe des Fleischergewerbes, welche gewerbliche Gehilfen oder 12 Arbeiter befanden; neun wurden tödlich, drei leichter verlegt. Einige junge Burschen, die anwesend waren, habe Lehrlinge beschäftigen, Fragebogen über die Arbeitszeit der Angestellten Die Cholera in Aegypten . Nach Meldungen aus Kairo er mit einem Geldgeschent entlassen. Dann habe er zur Ausgabe gelangen und zwar für die Hälfte der Betriebe an die hat die Cholera bedeutende Ausdehnung gewonnen; der Bevölkerung ein Zimmer betreten, und als niemand sich sehen ließ, er aber schwere Arbeitgeber, für die andre an je einen gewerblichen Gehilfen. In hat sich eine große Unruhe bemächtigt. Die Zahl der Todesfälle Betrieben mit mehreren Gehilfen haben sich die legteren darüber zu einigen, wer von ihnen die Fragebogen ausfüllen soll. Kommt feine steigt von Tag zu Tag. Einigung zu stande, so hat es der am längsten im Betriebe thätige Gehilfe zu thun. Die Fragebogen werden am 24. d. Wits. eingesammelt.
Die Fischräuber der märkischen Gewässer sind trotz des gegen fie eingeleiteten Vernichtungskrieges noch immer zahlreich vertreten. Wie ernsthaft man ihnen zu Leibe geht, beweist folgende Abschußliste: Im vergangenen Bierteljahr wurden erlegt 39 Fisch Provinz Brandenburg , welcher für Tötung dieses Raubgesindels Brämien zahlt und zwar 3 M. für einen Otter oder Adler und 2 M. für einen Reiher, ist angesichts dieser großen Zahl der Getöteten bereits genötigt gelesen, die für Prämienziede ausgeworfene Summe zu erhöhen.
Gerichts- Beitung.
Ermüdung infolge des Weingenusses verspürte, habe er sich auss gekleidet und zu Bette gelegt. Das nächste, was er wahrnahm, war, daß ein Polizist ihn aufrüttelte. Die Verhandlung wurde abermals vertagt, nachdem sich vorläufig sehr überzeugend herausgestellt hatte, das höchstens ein harmloser, in der Trunkenheit be gangener Att des Leichtsinns vorliege. Die Unschuld!
Ueber eine Skandalaffaire in Budapest wird dem„ Berliner Tageblatt" berichtet: In Budapest ist man einem scheußlichen Verbrechen auf die Spur gekommen, das jetzt die ganze Bevölkerung in Aufregung hält. Es handelt sich um einige entmenschte Weiber, welche kleine, noch im zartesten Kindesalter stehende Mädchen perversen Wüstlingen zuführten. Ein Budapester Blatt brachte inter Russisches Gelehrtenpech. Aus Petersburg wird berichtet: Nennung der Namen der Betreffenden die Nachricht, daß zwei Der Erforscher der mongolischen Sprache und Litteratur Profeffor fleine Mädchen, das eine sechs, das andre acht Jahre alt, durch Ramstedt aus Helsingfors , der bereits 1899 und 1900 in der Mongolei ant mehrere den vornehmsten war, wird demnächst in Irkutsk eintreffen, um im Auftrag des finischzwei Gelegenheitsmacherinnen Gesellschaftsklassen angehörige Männer ausgeliefert wurden, und ugrischen wissenschaftlichen Vereins abermals in die Mongolei zu daß das eine der Mädchen infolgedessen schwer erkrankt ins geben, da er die im Laufe zweier Jahre geleistete Arbeit noch einmal Spital überführt werden mußte. Anfangs wollte niemand der Nach- hun muß. Das von ihm gesammelte wissenschaftliche Material richt Glauben schenken, da leine polizeiliche Note hierüber ausgegeben ist nämlich spurlos auf der sibirischen Bahn verschwunden. Die wurde. Als sich jedoch die Nachricht bestätigte und sich überdies in mongolische Sprache vollständig beherrschend, hatte Ramstedt in der den Abendstunden die Meldung verbreitete, daß das eine der armen Kleidung eines Mongolen die Reise angetreten, bei der er mit den Opfer, die im Spital befindliche achtjährige Therese Flasch, die vor Mongolen Mongole gewesen und die primitive Lebensweise der ihrer Vergewaltigung mit einem Opiumpräparat betäubt worden ist, Eingeborenen geteilt hatte, um sein Material über das Verhältnis Mitgliederverzeichnis im Sinne des§ 2 des Vereins: ihren Verlegungen erlegen sei, fammelte sich eine große Menschen- der verschiedenen mongolischen Mundarten zur mongolischen Schriftgefezes. Bei Gründung des freisinnigen Bürgervereins in Löwen masse vor jenem Hause, in welchem die beiden Frauen wohnen, welche sprache zu vervollständigen. Die zahlreichen Handschriften, die berg vor etwa 10 Jahren hatte dessen Vorstand der Polizei ein im Verdacht stehen, die armen Kinder verführt zu haben. Es war feltenen Bücher, die mittels eines Phonographen auf besondere Mitgliederverzeichnis eingereicht, und später war regelmäßig etwa um die neunte Abendstunde. Die Menge, welche auf fast Walzen fixierten eigentümlichen Redewendungen der Mongolen der Zu- und Abgang von Mitgliedern der Polizei gemeldet 2000 Stöpfe angewachsen war, forderte die Auslieferung der ver- und zahlreiche Manuskripte, welche eine Bearbeitung des Materials worden. Troydem verlangte im verflossenen Jahre die dächtigen Frauen, und da Polizei nicht zur Stelle tam, wurde das enthielten, hatte Ramstedt der sibirischen Bahn zur Beförderung Polizei ein nenes vollständiges Mitgliederverzeichnis und Hausthor erbrochen, die Menge stürmte die Wohnungen der beiden nach Helsingfors anvertraut. Wie groß war sein Erstaunen, als er zwar deshalb, weil fie vielen infolge der Nachträge Der Vereins- Frauen, die fich inzwischen auf den Dachboden geflüchtet hatten, und nach der Heimtehr an Stelle der unschäzbaren Manuskripte und und Streichungen den Ueberblick verloren hatte. vorfigende flagte im Verwaltungs- Streitverfahren, das Ober- Ver- demolierte sie vollständig. Als endlich die Polizei fam, mußte fie Sammlungen einen Bosten- Rohrstühle vorfand! Sein Erstaunen waltungsgericht wies ihn jedoch mit der Begründung ab, daß hier ganz energisch einschreiten und auch mehrere Verhaftungen vor- verwandelte sich in Verzweiflung, als er auf eine Anfrage bei der besondere Umstände vorlägen, die die Polizei berechtigten, eine nehmen, ehe die Ruhe wieder hergestellt werden konnte. Abends Eisenbahnbehörde die Auskunft erhielt, daß ihm die Stühle infolge Auskunft" gemäß§ 2 des Vereinsgefeges durch Einreichung gab auch die Polizei ein Communiqué aus, welches befagt, daß eine eines Versehens zugeschickt worden seien; die Kisten mit dem wissenUntersuchung des sechsjährigen Mädchens keinerlei. Anhaltspunkte für schaftlichen Material seien gestohlen worden oder auf irgend eine eines neuen vollständigen Mitgliederverzeichnisses zu verlangen. die Bestätigung der erhobenen Anklage ergab, und daß auch das andre Weise verschwunden. Großmütig erbot sich die EisenbahnEine Bestie in Menschengestalt stand gestern vor der ersten Haus, wo der Vorfall fich zugetragen haben soll, leider nicht feft- Verwaltung zum Schadensersag. Mit wie viel Kopeken oder Rubel Ferienstraffammer am Landgericht II. Es handelte sich um ein gestellt werden konnte. Bei dem achtjährigen Mädchen feien aller das Pfund Wissenschaft eingeschätzt worden ist, wird leider nicht mitSeitenstüd zu dem Prozesse wider den Lehrer Köpp und dessen bings die Spuren eines bestialischen Verbrechens konstatiert worden, geteilt.