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genossen um seiner Eristenz willen sich traut, ein Parteiamt zu über-| aus, daß seine Leute nie wieder in einen Ausstand zu treten brauchen.| lich eine fünfgliedrige Kommission, bestehend aus den Genoffen nehmen. Auch im Streise teď linghausen sind nur eine kleine Demnach hat also der Streit einen Abschluß gefunden, mit dem die Ligoci, Scheffler, Pritsch, Hahn und Friz Schmidt, die den Fall Anzahl von Kräften vorhanden, aber auch sie haber bei dem gewaltigen Arbeiter durchaus zufrieden sind. Einfluß der Klerikalen, die dort ihre wirtschaftliche Uebermacht rüd­fichtslos mißbrauchen, einen schiveren Stand. Alle Säle werden uns abgetrieben, Versammlungen sind deshalb unmöglich, die Agitation muß sich auf die Verteilung von Druckschriften beschränken.

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Liebenwerda­

Zum Apothekenboykott.

Deutsches Reich .

mit den Postkarten untersuchen und dann in der nächsten General= versammlung eventuell den Ausschluß beantragen soll. Der Vers trauensmann Hoch machte auf die am 5. November stattfindende Ersazwahl im 11. Stommunalwahl- Bezirk aufmerksam sowie auf die am Donnerstag bei Graumann stattfindende Versammlung und ferner auf die Flugblattverteilung am Sonntag.

Gegen den Gau VII des deutschen Holzarbeiter- Verbandes hatte die Magdeburger Staatsanwaltschaft unter Berufung auf das Im ganzen Bezirk wurden 82 000 Flugblätter, 25 000 Agi- Vereinsgesetz ein Verfahren eingeleitet, welches jetzt vor dem Kammer­tationskalender und 100 000 Eremplare des Kommunalprogramms gericht zum Abschluß gelangt ist. Hierüber wird uns geschrieben: verteilt und gegen 200 Agitationsversammlungen abgehalten. Die Sechster Wahlkreis. In der am Dinstag in Schmidts Gesells Der Genosse Vahle zu Magdeburg war als Vorsitzender des schaftshaus abgehaltenen Wahlvereins- Versamunlung sprach Reichs= Wahlkreise hatten zusammen 7138 M. Einnahme und 4321 M. Ganes VII des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes in erster tags- Abgeordneter Th. Schwark Lübeck über Die Lage der Ausgabe. Instanz zu einer Geldstrafe von 30 Mark verurteilt worden, Seeleute unter der alten im Gegensatz zu der neuen Seemannsa Reichstags- Kandidaturen. Im Wahlkreise Ohlau- Nimptsch- weil er dadurch die§§ 2 und 13 des Vereinsgesetzes übertreten ordnung". Besonderes Interesse erweckten bei den Zuhörern die Strehlen wurde Genosse Oskar Schü- Breslau, im Kreise haben sollte, daß er auf Erfordern des Polizeipräsidenten diesem lebendigen Schilderungen eigner Erlebnisse des circa 30 Jahre im Ratibor in Oberschlesien Genosse Paul Löbe - Breslau als nicht ein Statut und ein Mitglieder- Verzeichnis des Gaues VII ein- Seemannsberufe thätig gewesenen Genossen Schwarz. Der reichlich Reichstags Kandidaten normiert. Bijok Ratibor hat auf seine reichte. V. legte Berufung ein und machte geltend, daß der Gan zweieinhalbstündige Vortrag wurde mit großem Beifall aufge­Kandidatur verzichtet. Für den Wahlkreis Würzburg wurde der gar kein Statut habe und auch nicht aus physischen Mitgliedern be- nommen. Landtags- Abgeordnete Franz Schmitt als Kandidat erwählt. Für stehe. Das Landgericht hob die Vorentscheidung auf und sprach den Die Elektromontenre und Berufsgenossen hielten am 8. Oftober den 11. Hannoverschen Wahlkreis. Osterode Einbed, hat Angeklagten frei. Zur Begründung wurde ausgeführt: Der Haupt- eine Generalversammlung für die Sektion Berlin ab. Der Vor­Genosse Adolf Hoffmann die ihm von der Kreiskonferenz jetzt vorstand des Deutschen Holzarbeiter- Werbandes, der in ganz Deutsch - fizende Reichardt gab einen Ueberblick über die Thätigkeit des Vor­einstimmig übertragene Kandidatur angenommen, nachdem die land Zahlstellen habe, könne den Verband nach dem Statut in Gaue ein- standes und wurde darauf Techarge erteilt. Die Neuwahl des Vor­Genossen nach ordentlicher Aussprache ihre Differenzen begraben und teilen. Die Gauvorstände hätten dann innerhalb des Gaues die standes ergab folgendes Resultat: Reichardt 1. Vorsitzender; sich zu gemeinsamem Handeln geeinigt haben. Für Lieben werd agitation zu betreiben, bei Lohnbewegungen den Verbandsvorstand Wangerin 1. Kassierer; Haase 1. Schriftführer; Borbet 2. Schrift Torgiu kandidiert der Cigarrenfabrikant Genosse Rauhe in über die Verhältnisse in den Zahlstellen zu informieren und die führer; Gottlieb, 2. Vorsitzender; Müller 2. Staffierer. Zu Revisoren Eilenburg . Zahlstellen zu revidieren. Wenn nun auch der Gauverband, zu dem wurden gewählt: Schlick, Pinnow und Holz auf der Haide. In die eine Anzahl Zahlstellen gehörten, gleich dem Gesamtverband eine Arbeitsnachweis Kommission wurden gewählt: Haase, Mathias, Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwede, so könne doch Borbet, Thielmann, Giese, Pflügner und Hamann, § 2 des Vereinsgesezes nicht Anwendung finden, denn der Gau verband fei nicht ein Verein im Sinne des Gesetzes. Ein Verein sei Charlottenburg . Der Wahlverein hielt am 16. d. Mts. seine Die Krankenkassen - Vorstände und Verwaltungsbeamten Berlins eine Vereinigung physischer Personen, hier aber handele ordentliche Generalversammlung ab, in welcher der Vorsitzende Curt und der Vororte hielten gestern, Mittwoch, in Cohns Festsälen eine es sich um eine Veinigung von 3 ahlstellen zu einem Gau und Baate zunächst Bericht über die beiden legten Quartale erstattete. Versammlung ab, um zu den Einigungsvorschlägen, welche die der Gauvorstand sei gleichsam nur ein Untervorstand des 284 Mitglieder ließen sich in dieser Zeit aufnehmen, während 36 Apothekervertreter in der letzten gemeinsamen Sizung mit der Centralvorstandes. Centralkonimission am 1. Oktober gemacht hatten, Stellung zu und betonte, daß auf jeden Fall die Mitglieder des Gau- nügend agitiert worden sei, namentlich seien die in Aussicht ge= Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein ausschieden. In der Diskussion bemängelte Hirsch, daß nicht ge­nehmen. Wie wir bereits seiner Zeit berichteten, sollten nach diefen vorstandes einen Verein bildeten und daß auch dieser Verein nommenen vierzehntägigen Mitgliederversammlungen nicht abge= Borschlägen die Krankenkassen einen Rezepturrabatt von 12 Bros. eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwede. 2 halten worden. Baale erwiderte hierauf, daß die Angelegenheit erhalten und die Handverkaufstage nach der Fröhlichſchen Hand- des Vereinsgefeyes wäre also durch Nichtanwendung vom Vorder- Sabor durchaus nicht angethan war, besondere Bersammlungen und verkaufsliste geregelt werden. Das gelbe Rezeptformular soll unter richter verletzt, selbst wenn man seine Darlegungen über den Agitationen zu unternehmen. Der Vorstand beschäftigte sich ver­der Bedingung beibehalten werden, daß von der Ueberschrift, welche lautet: Diese Verordnung gilt nur für Droguengeschäfte und wird Charakter des Gaues gelten ließe. Der Straffenat des schiedentlich mit dem Fall Sabor und nahm folgende zwei Re­Apotheken nicht honoriert", der zweite Absatz gänzlich und vom Revision mit folgender Begründung 3rd: Nicht nur der Kammergerichts wies die staatsanwaltschaftliche solutionen an, denen auch die Versammlung zustimmte: 1. Der socialdemokratische Wahlverein für Charlottenburg lehnt ersten Satz das Wort nur gestrichen wird. Im übrigen sollen aber Gauverband, sondern auch der Gauvorstand sei kein Ver- ausdrücklich jede Befassung mit den inneren Angelegenheiten der Vereinbarungen getroffen werden, daß durch diese Veränderung ein. Es handele sich lediglich um eine Verwaltungsorganisation des Charlottenburger Orts- Krankenkasse ab. Es gehört nicht zu seinen den Droguisten nicht die zugestandene Stassenlieferung im größeren Gesamtverbandes und der Gauvorstand fei nur eine Unterbehörde, Aufgaben, irgend welchen Einfluß auf die sich dort abspielenden Maßstabe entzogen werden kann. Dem Bericht über die Verhandlungen zwischen den Apothekern ein Unterorgan des Centralvorstandes, das die Vorgänge zu nehmen, deren Regelung lediglich Sache der Delegierten Agitation betreibe und die Zahlstellen beaufsichtige. dieser Stasse ist. und der Centralkommission, den Dr. C. Freudenberg erstattete, Es ist nicht das erste Mal, daß die Magdeburger Staats­folgte eine längere Diskussion, in der von allen Rednern die Vor- anwaltschaft versucht hat, Gerichtsurteile herbeizuführen, durch welche fchläge der Apotheker entschieden abgelehnt und von den meisten der Gewerkschaftsbewegung Hindernisse in den Weg gelegt worden für die Aufrechterhaltung der ursprünglichen Forderungen: 20 Proz. wären. Unfres Wissens hat die Magdeburger Staatsanwaltschaft Rezepturrabatt und als alleinige Lieferanten für die freigegebenen aber ihre Absicht nicht verwirklichen können, sie hat vielmehr, ebenso Die Vorstandswahl ergab: Baake erster, Bunge zweiter Vor­Mittel nur die Droguisten zuzulassen, plädiert wurde. Andre Rassen wie in dem vorstehenden Fall, nur Niederlagen geerntet. Man fizender, Wernicke Kaffierer, Gremling Schriftführer, Nieder, Bei­vertreter gaben der Meinung Ausdruck, daß man den Apotheken nochmals sollte daher meinen, daß erneute Versuche dieser Art nun endlich sizer, Jost, Flemming und Jander Revisoren, Liedtke, Noack und entgegenkommen und den Rezepturrabatt auf 17 Proz. ermäßigen unterbleiben. Gehrice Lokalfommission. Den Kassenbericht des 3. Quartals gab solle, trozdem die Situation für die Kassen eine außerordentlich günstige Wernicke. Die Einnahme betrug 1152.06 M., wovon 768,04 M. ist und auch bei längerer Dauer des Kampfes unzweifelhaft bleiben an die Kreistasse abgeführt sind, so daß am Orte 384,02 m. ver­wird. Sollte dieses Mal keine Einigung erzielt werden, so würde an eine baldige Beendigung des Kampfes nicht zu denken sein, An dem Streit sind, wie bekannt, eine große Zahl von Frauen wardt wurden. Die Einnahmen der Parteispedition betrugen im hlieben, wovon 251,18 M. zur Deckung der örtlichen Ausgaben ver­und Mädchen beteiligt, und diese weiblichen Mitstreiterinnen im Berichtsjahr 24 471,34 M. die Ausgaben 24 333,06 M. inklusive wirtschaftlichen Stampf thin in vollstem Maße ihre Pflicht. Man 760 M., welche der Parteitasse zugeführt sind, so daß 138,28 M. sieht sie ihre Thätigkeit als Streifposten ausüben und wacker bei am Orte verblieben. Der Antrag des Centralvorstandes, die Mit­der Verteilung von Flugblättern helfen. Ein besonders lebhaftes gliedsbeiträge vom 1. Januar 1903 auf 25 Bf. zu erhöhen, wurde Treiben herrschte in den Straßen Meeranes, als den Streifenden angenommen. Ebenso ein Antrag, wonach Anträge der Wahlvereine die erste Unterstügung ausgezahlt wurde. Die Unterstützungssätze zur Generalversammlung vier Wochen vor derselben gestellt und find gerade nicht hoch, aber die an knappen Verdienst gewöhnten alsdann drei Wochen vorher vom Centralvorstande den einzelnen Tertilarbeiter sind damit zufrieden. Es wird gezahlt: An Wahlvereinen mitgeteilt werden müſſen. organisierte Arbeiter 8 M., an Arbeiterinnen 6 M., an nicht Organisierte 6 bezw. 4 W. Witwen erhalten 1 M. mehr, die Organisierten bekommen für jedes Kind 75 Pfennig, die lln­organisierten 50 Pfennig.

zumal von den Kassen noch weitere Maßnahmen geplant sind. Von der Centralkommission lag folgender Antrag vor: Die Versammlung stimmt dem zu, daß die Einigungs­verhandlungen mit dem Apothekerverein fortgesezt werden, und be­auftragt die Centralkommnission der Krankenkassen Berlins und der Vororte", folgenden Einigungsvorschlag zu machen: Die Ueberschrift der gelben Rezepte soll fünftig einfach

Der Weberstreik in Meerane .

2. Der Ausschluß des Mitgliedes Sabor aus dem Wahlverein ist ausschließlich deshalb erfolgt, weil er die Interessen des Wahl­vereins durch die öffentliche Bekundung eines schlimmen Unter­nehmer- Terrorismus geschädigt hat.

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Generalversammlung wurden Baate, Wernicke und Förster gewählt. Als Delegierte für die am 11. November stattfindende Kreis: Die Versammlung wurde hierauf bis zum 23. Oftober vertagt, un den Proteſt Sabors gegen seinen Ausschluß zu erledigen. Einer Aufstellung des Kassierers über den Beruf der dem Char­tottenburger Wahlverein angehörenden 781 zahlenden Mitgliedern entnehmen wir folgende Angaben: Politiſch organiſiert find: 153

lauten: Diese Verordnung gilt nur für Droguena geschäfte." Gelbe Rezepte, die trotzdem versehentlich in den Apotheken angefertigt werden, sollen den Apothekern honoriert werden und zwar zu den mit den Droguisten vereinbarten Preisen. In Glauchau find neuerdings wieder die Arbeiter einer Es wird aber vertraglich festgelegt, daß von seiten der Fabrik wegen Verweigerung von Streitarbeit für Meerane in den Apotheker auf gelbe Rezepte nicht gefahndet werden darf, und Ausstand getreten, so daß sich die Zahl derjenigen, welche in daß Apotheker, in deren Geschäft nachweislich wiederholt Glauchau aus diesem Grunde streifen, um 80 vermehrt hat. Arbeiter, 135 Maurer, 58 Gastwirte, 53 Tischler, 51 Zimmerer, gegen diefe Bestimmung verstoßen worden, durch Schieds­Die Aluminiumschläger in Fürth haben ihre Forderungen durch- arbeiter, 7 Schmiede, 8 Schuhmacher, 8 Kaufleute, 7 Steinfeger, 38 Maler, 31 Schloffer, 20 Töpfer, 18 Buchdruder, 10( 1) Metall­gerichtsbeschluß von der Kassenlieferung ausgeschlossen werden gesetzt. Die Lohnerhöhungen find bewilligt, und die Werkstätten 7 Stellmacher, 7 Brauer, 9 Böttcher, 5 Porzellanarbeiter, 4 Porzellans Lönnen . haben den Betrieb in vollein Umfange wieder aufgenommen. In dreher, 2 Porzellanmaler, 5 Klempner, 2 Tischlermeister, 3 Boden­Schwabach dagegen sind die Lohnerhöhungen abgelehnt worden leger, 5 Fensterpuber, 4 Dachdecker, 4 Cigarrenmacher, ebensoviel und die Schläger in den Ausstand getreten.

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arbeiter, 4 Dreschler, 6 Schneider, 6 Schneidermeister, 5 Dreher,

Stimmen die Apotheker dem zu, so soll die Centralkommission erntächtigt sein, die bisherige Forderung eines Rezeptur rabatts bon on 20 Pro welche von den Vertrags­Apotheken bereits bewilligt ist auf 17 Proz. herab Der Glaserstreit in Plauen i. V. ist als beendet anzusehen. 5 Schriftsteller, 2 Doktoren, 4 Schuhmachermeister, 6 Stukateure, zusehen." Ein Teil der Ausständigen hat die Arbeit zu den alten Bedingungen 3 Bildhauer, 3 Glaser, 3 Uhrmacher, 3 Cigarrenhändler, ebensovicl Die Abstimmung war eine namentliche. Bis auf den Absaß, aufgenommen, ein andrer hat einen Teil der Forderungen bewilligt Robrleger, Barbiere, Musiker, Lackierer, Former und Hausdiener. ver den Rezepturrabatt betrifft, wurde der Antrag der Central- erhalten, eine geringe Anzahl ist abgereist. Je 2 Mitglieder sind: Monteure, Händler, Bäcker, Wertführer, tommission einstimmig angenommen. Für den letzten Absaz, also Gegen die organisierten Holzarbeiter geht die Leitung der Möbel- Mechaniker, Droschkentntscher, Milchhändler, Lederarbeiter und für 17 Prozent, erklärten fid) 67 tassen, während fabrik von Kempf u. Geiger in Mühldorf am Jun vor. Sie Tapezierer. Je 1 Mitglied ist Stenograph, Photograph, Stunftstider, 30 Raffen für 20 Prozent ſtimmten und somit der ganze verlangt von allen organisierten Tischlern und Maschinenarbeitern Glasermeister, Gärtner, Buchbinder, Dekonomi, Stereotypeur, Ber­Antrag der Kommission angenommen ist. Die Versammlung war eine schriftliche Erklärung, daß sie aus der Organisation austreten. walter, Zeitungsspediteur, Goldschmied, Drechslermeister ,, Stein­außerordentlich stark besucht. 21 Arbeiter, die dies Verlangen zurückwiesen, sind entlassen worden. drucker, Schreiber, Arat a. D., Bierfahrer, Kutscher, Kassenbote, Der Betrieb ist gesperrt und Zuzug deshalb fernzuhalten. Apotheker, Steinmez, Anschläger, Kunstmaler, Posamentier, Glas­ macher , Feilenhauer. 10 Mitglieder haben keinen Beruf angegeben. Der Streit der Cigarrenmacher in Offenburg ( Baden) ist beendet. Die vom Fabrikanten entlassen Arbeiter wurden wieder eingestellt 14. Oktober eine Generalversammlung ab. Nach dem Bericht des Der Wahlverein für Mariendorf und Umgegend hielt am uud sämtliche Streifenden nahmen unter etwas günstigeren Be­Die Germania " und die christlichen Streifbrecher. Nachdem wir Vorstandes erfolgten die Neuwahlen, welche folgendes Ergebnis gestern unter Darlegung von feststehenden Thatsachen das schimpf- dingungen am 20. d. M. die Arbeit wieder auf. hatten: 1. Vorsitzender Thiel; 2. Vorsitzender Schmidt; Staffierer liche Verhalten der christlich organisierten Holzarbeiter in der C. Lehmann; Schriftführer Bogen; Revisoren Frank, Lammé und Tischlerei von Zache gekennzeichnet haben, bleibt die Germania" Die Perlmutterdrechsler Wiens-etiva 600 stehen seit. Lehmann. Der Kaffenbericht weist eine Einnahme von 178.48. auch heute noch bei der Behauptung, der Kernpunkt des Streits Montag im Streit. Sie fordern geringe Lohnerhöhungen. und eine Ausgabe von 48,13 M. auf; es bleibt ein Kassenbestand sei die beabsichtigte Entfernung der Mitglieder des christ­130,35 M. Ter Staffierer wurde entlastet. Der Antrag, die Ge­meindevorstände von Tempelhof und Mariendorf aufzufordern, beim Bundesrat für Aufhebung der Biebsperre einzutreten, wurd; ange­nommen. Ein Antrag, sich mit der Spedition des zweiten Wahl­freises wegen Lieferung des Vorwärts" in Verbindung zu sehen,

Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend.

Ausland.

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lichen Verbandes gewesen, Freilich giebt sich die Germania " Verkürzung der Arbeitszeit in der Diamanten Industrie Der Allgemeine Niederländische Diamantarbeiter nicht die Mühe, diese Behauptung zu beweisen. Sie kann das Hollands . auch nicht, denn ihre Behauptung ist eine grobe unwahrheit. Verband hat beschlossen, eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit wenn es die von 60 auf 55 Stunden herbeizuführen. Der Hauptvorstand des Germania " schmerzt, daß dieser Streit dazu benutzt wird, den christlichen Holz- Verbandes hat diese Forderung bereits samt einer ausführlichen Be- wurde dem Vorstand zur Erledigung überwiesen. arbeiter- Verband und seinen Vorsißenden herabzuseßen", aber diesen gründung der Juveliers- Vereinigung übersandt. In dem Schreiben Schmerz können wir dem christlichen Blatte nicht ersparen, denn wer wird auf die Gutachten der Amsterdamer Professoren der Augenheil­

die zugesicherte Solidarität so schnöde bricht, um hinter dem Rüden tunde, Gunning und Straub, Bezug genommen, die übereinstimmend seiner Kollegen Sondervorteile herauszuschlagen, wie es die Schüßlinge erklärt haben, daß die gegenwärtig in der Diamantindustrie übliche der Germania" gethan haben, der verdient allerdings, daß er dem Arbeitszeit viel zu lang ist und das Sehvermögen veriviiftet. Die Ge­dies Urteil fahr wird um so größer, da der zu bearbeitende Rohstoff immer Urteil der Deffentlichkeit übergeben wird und tann nicht anders lauten als: Der chriftliche Holzarbeiter- Verband Kleiner und schlechter wird. hat sich in vorliegendem Falle als eine Streitbrecher rondsp Organisation erwiesen.

Achtung, Drahtarbeiter. Der Streit bei der Firma Heize in in Lichtenberg dauert unverändert fort. Zuzug ist fernzuhalten. Be fonders die auswärtigen Kollegen ersuchen wir, das streng zu

beachtet.

Versammlungen.

Go:

Letzte Nachrichten und Depefchen.

Unterhaus.

London , 22. Ottober.( W. T. B.) Gibson Bowles fragi an, welchen Grund Deutschland dafür angegeben habe, daß eine deutsche Truppe im September 1900 einen Teil des Kongo­staates mit Gewalt in Besitz genommen habe, den der König der Belgier im Jahre 1904 an England verpachtet hatte, den aber England, indem es von französischer und deutscher Seite erhobenen Einwendungen nachgab, aufgegeben habe.

Im Laufe der Sigung kommt es zu einem lebhaften Streit zwischen dem Premierminister Balfour und Campbell Bannerman mit Bezug auf die Forderung der Partei der Iren, daß eine Sizung der Erörterung der Lage Irlands gewidmet werde.

Dritter Wahlkreis. Die Generalversammlung des Wahlvereins Borsigende Frizz berichtete, daß im verflossenen Quartal 37 neue Ich habe bereits erklärt, daß die Information, die wir von der fand am Dienstag in Voigts Salon in der Ritterstraße statt. Der Interstaatssekretär des Aeußeren Lord Cranborne erwidert: Deutscher Metallarbeiter- Verband.( Ortsverwaltung Berlin .) Mitglieder aufgenommen wurden. Der Kassenbericht weist ein­schließlich eines Bestandes vom vorigen Quartal von 387,50 m. deutschen Regierung erhalten haben, keine Erwähnung dieses Zwischenfalls einschließt. Die Grenzabſteckung in dieser Gegend Der Formerstreit bei Grunauer soll nach der Behauptung mehrerer eine Einnahme von 880,90 M. auf; die Ausgaben betrugen wird ohne Zweifel durchgeführt, aber wir haben keinen Grund zu Blätter, besonders der Arbeitgeber- Zeitung", für die Arbeiter ein 380,15 M., so daß ein Bestand von 500,75 M. verbleibt. Für der Annahme, daß Rechte des Kongostaates über das an unser verlorener sein, da sie die Arbeit bedingungslos wieder aufgenommen Agitation wurden 360 M. ausgegeben. Die Generalversammlung Schutzgebiet stoßende Territorium berührt worden sind. hätten. Daß diese Behauptungen den Thatsachen nicht entsprechen, entlastete den Kassierer. Ein Antrag, dem Vorstand 200 W. zur geht aus folgendem hervor: Herr Grinauer sah sich zweimal vers Agitation zu überweisen, wurde einstimmig angenommen. anlaßt, den Formern Zugeständnisse zu machen. Das erste Mal dann hielt Reichstags- Abgeordneter Rosenow einen Vortrag wurden dieselben, weil zu geringfügig, abgelehnt, das zweite Mal über Heimatpolitit, Brotwucher und Arbeiter wurden sie acceptiert. Ob nun die Arbeiter oder der Unternehmer flasse". Der Vortragende nahm in seinen interessanten Aus­von einem Erfolge reden kann, zeigen nachstehende Lohnabmachungen: führungen, die sich hauptsächlich gegen die mit dem Schlagwort Für Regulatorgewichte gab es bis zum Streit pro 100 Stilo 80 Bf., jezt Heimatpolitit" eingeleitete Bollwucher- Politik richteten, auch auf 1,25 M., glatte Gewichte bis zum Streif 80 Pf., jegt 1 M., Rundgiffe, die neuesten Borgänge im Reichstag Bezug. Der Vortrag fand 50 Millimeter Durchmesser, bis zum Streit 2 M., jetzt 3 M., Rundgüsse, lebhaften Beifall. Unter Vereinsangelegenheiten" wurde vom 150 Millimeter Durchmesser, bis zum Streik 1,50 M., jetzt 1,75 M.; Genossen Ligodi der Antrag gestellt, Paul Jahn aus dem Wahlverein Ankerflöte bis zum Streit 2 M., jetzt 2,20 M. Kernmacher arbeiten auszuschließen. Der Antrag rief eine lange Distussion hervor. Als im Lohn und haben eine Zulage zum Stundenlohu erhalten. Nach Grund für den Ausschluß wurde hauptsächlich geltend gemacht, daß Aus Madrid berichtet die Frankfurter Zeitung " vom 22. Oftober: dem jezt die Former wieber eine Woche arbeiten, läßt sich weiter Jahn an die Mitglieder des Vorstandes sowie an die Vertrauens In Valencia legten die Arbeiterinnen einer Seidenfabrik vorgestern sagen, daß die übrigen Arbeiten durchaus angemessen bezahlt sind. männer des Streises Postkarten mit sehr groben Beleidigungen ge die Arbeit nieder, weil die Forderung einer Lohnerhöhung abgelehnt Es ist Thatsache, daß Grunauer selbst erklärte, von den Arbeits- schickt hat. Gegen den sofortigen Ausschluß wurden jedoch ver- wurde, und erzwangen die Schließung aller Seidenfabriken. willigen feinen wieder haben zu wollen. Er sprach auch die Hoffnung schiedene Bedenken laut. Die Generalversammlung wählte schließ- 2000 Weiber durchzogen die Stadt und wurden gewaltsam zerstreut. Berantwortl. Redakteur: Carl Leid in Berlin . Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Bern . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt.

Hamburg , 22. Offober.( W. T. B.) Während der heutigen Sigung der Bürgerschaft wurde der Vorsitzende Präfident S. Hin­richsen von einem plötzlichen Unwohlfein befallen. Die Sigung wurde sofort abgebrochen. Hinrichsen starb nach wenigen Weinuten infolge Herzschlages.