Einzelbild herunterladen
 
  

crdrcistet

"

-

Reichstags- Sigungen häutige vitet sich, in ihre Refumés über die Auch die katholischen Arbeiter in Kalt bei Köln machen sich auf die seinndheitlichen und ſittlichen Gejenten, og mit dem Simris

V

Andre

Wie der Jude Shylock" pocht Herr Eugen Richter auf seinen Abonnementsschein.

-

"

in diesem Sinne den Wortlaut

-

etwas Ekelhaftes abschütteln wolle, und rief: Davon verstehen| meister der Metzgerimmung aufzustellen, der sowohl das Er ließ sich unter andrem von den ins Lazarett gebrachten Soldaten Sie ja nichts! Dann wandte er den Socialdemokraten wieder Handwerk als auch den Arbeiterstand vertreten könne. Es in seiner Eigenschaft als Sanitätsunteroffizier deren Geld geben, oftentativ den Rücken." meldeten sich sofort sieben dem Arbeiterstande an- um es für sie zu deponieren. In Wirklichkeit unterschlug er dieses Auch die Kreuz- Zeitung " ist von Richters Ehrlichkeit überzeugt. gehörige Centrum sanhänger zum Wort, die sich in vielen Fällen erhebliche Summen ausmachende Geld. Ferner Und die Germania" rühmt die Gewalt seiner Rede, und die nacheinander über die Zurücksetzung der Arbeiter beklagten hatte er sich auf eine gefälschte Urkunde, wonach er bei seinem Konservative Korrespondenz" nennt ihn einen klugen Kopf, und der und auf die Socialdemokraten hinwiesen, denen man nicht wieder verschafft. Er wurde zu 12 Jahren Gefängnis, zur Degradierung Bataillon Geld hinterlegt hatte, von einem Geldverleiher 200 M. Reichsbote" meint, er hätte einen guten Eindruck gemacht. Die Freifinnige Zeitung" aber ist viel zu bescheiden, um mit Anlaß geben möge, dem Centrum nachzusagen, daß es die Arbeiter und zur Versetzung in die zweite Soldatenklasse verurteilt. den Erfolgen ihres Chefs und Führers viel Aufsehen zu machen. an die Wand drücke. Den Arbeitern traten die Hand­Ganz verschämt stellt sie in ihrem Reichstagsbericht am Schlusse werksmeister entgegen, indem sie die Kandidatur des Die Kommission für den Kinderschutz von Richters Nede Lebhaften Beifall" fest, ohne ihren Lesern mit Jnnungs- Obermeisters forderten. Bei der Abstimmung wurde mit beriet am Donnerstag den§ 15( Beschäftigung eigner zuteilen, von welcher Seite der Beifall kam. 189 gegen 56 Stimmen der von den Arbeitern präsentierte, übrigens inder im Betriebe von Gast- und von Schanks Die Beifallsstürme der Rechten, die während Richters Rede fast durch sein Auftreten gegen den Brotwucher bekannte wirtschaften). Die Regierungsvorlage giebt diese völlig frei nach jedem Satz den Saal durchtobten, hat der schwerhörige Vericht- metallarbeiter V. Gödde aufgestellt. Daß die Hand- und nur durch Polizeiverordningen kann sie eingeschränkt werden. erstatter der Freifinnigen Zeitung" vollkommen überhört. Die Liberale Korrespondenz" freilich, das Organ der Frei- werker und Bourgeois für diesen am Tage der Wahl stimmen, ist unsre Genossen beantragen, die eignen Kinder den fremden finnigen Vereinigung, hat sich weder den Lobrednern, noch den kaum anzunehmen. Hai doch auch dieser Tage in Düsseldorf gleichzustellen und demgemäß den§ 15 wie folgt zu fassen: Schweigsamen angeschlossen. Darüber wird sie in der neuesten die Centrumsmehrheit den als Arbeitervertreter" auf- Kinder unter zwölf Jahren überhaupt nicht und Mädchen(§ 2) nicht " Ji Betriebe von Gast- und von Schankwirtschaften dürfen Nummer der Freifimigen Beitung" hart angelassen. Man höre: gestellten Arbeiterjekretär Meyer weit hinter den Stimmen bei der Bedienung der Gäste beschäftigt werden. Im übrigen finden Die Liberale Korrespondenz", das Organ der Freifinnigen der übrigen drei Centrumskandidaten zurückgelassen, so daß er sich einer auf die Beschäftigung der eignen Kinder über zwölf Jahre die Be­Vereinigung, auf welches auch Redaktionen abonniert Stichwa h I unterziehen muß, während die drei andern gewählt ftimmungen des§ 13, Abs. 1 Anwendung." find, die auf dem Standpunkt der Freisinnigen sind. Baudert begründen Antrag Hinweis partei einzuflechten. So findet sich 11. a. in einem Refiné über die ähnlich bemerkbar. Sie fordern im Echo vom Niederrhein ", daß derartigen Beschäftigingen drohen. Grundsäglich seien fie für das wie sie dies bei Beratung der Be­Reichstagsfizung vom vorigen Freitag der Satz: Die freifinnige von den zwei zu wählenden Stadtverordneten der dritten Klasse gänzliche Verbot, Volkspartei benutzte wiederum die Gelegenheit, um sich schweigend einer ein Arbeiter fei. In dem Blatte heißt es in einem an die fchäftigung frem der Kinder dargelegt. Jest beantragen wir, entsprechend in den Bestinumungen, die bereits bezüglich der fremden die Förderung des Zollwertes angelegen sein zu lassen.". Die Mitglieder des fatholischen Arbeitervereins gerichteten Aufruf: Redaktion einer großen Zeitung, in der wir jenes Resumé zuerst Arbeitskollegen, er mannt Euch und tretet auch bei der Stadt- tinder beschlossen sind, wenigstens für Kinder unter 12 Jahren bemerkten, bedauert, diesen Satz in der Liberalen Korr." übersehen verordneten- Wahl als standes bewußte Männer auf. Damit Schutzz. zu haben, und erklärt unter ausführlicher Begründung, daß ihr soll nicht gesagt sein, daß wir mun gleich eigne Kandidaten aufgenommen. Der Antrag unfrer Genossen wird fast einstimmig an ein solches Urteil über die Taktik der Freisimmigen Bollspartei stellen wollen; nein, das wollen wir noch nicht, aber das müssen bei den Zolltarif- Verhandlungen durchaus fernliege. §16( Beschäftigung eigner Kinder beim Aus Waren und bei sonstigen Boten= Redaktionen, die auch auf die Liberale Korr." abonniert sind, wir erreichen: wenn man auf unsre Stimmen zählt, wollen wir zum tragen von verfehlen wir nicht zu ersuchen, auf die Artikel derfelben ein allerwenigsten einen aus unsren reisen aufgestellt sehen." gängen) läßt eigne Kinder vollständig schußlos, zieht keine Wenn die Erkenntnis ihrer Klasseninteressen und die Entschieden denn daß die Kinder beim Austragen von Zeitungen, Milch und scharfes Auge zu haben. Altersgrenze und keine Grenze für die Beschäftigungsdauer, es sei heit und Beharrlichkeit in deren Vertretung innerhalb der katholischen Badwaren für Dritte beschäftigt werden. Durch Polizei­Arbeiterwelt noch außerordentlich viel zu wünschen laffen, so kann verordnungen der zum Erlassen solcher berechtigten Behörden kann Zur Debatte über den§ 35 der Geschäftsordnung bemerkt man nach all den Vorgängen der jüngsten Vergangenheit doch sagen, die Beschäftigung beschränkt werden". Unfre Genossen be übrigens auch die Bossische Zeitung" schüchtern, aber doch verständ- daß im industriellen Rheinland die Zeiten undwiderbringlich dahin antragen auch hier Gleichstellung der eignen Kinder mit den lich: Wenn der Beschluß vom Mittwoch fortan maßgebend sein soll, sind, wo das Centrum seinen Arbeiterschäfen ruhig die Haut über fremden. dann sei es eben geboten, in Wurm weist nach, daß gerade den Besserfituierten es durch die Vorschläge der Regierung möglich werde, ihre Kinder des§ 35 zu ändern. Auch in jenen Organen der Freifinnigen die Ohren ziehen dürfte. Volkspartei also, die ihre Geistesnahrung nicht ausschließlich aus der grenzenlos auszunuzen, während die ärmeren Gewerbetreibenden, Liberalen Korrespondenz" beziehen, sind die Meinungen über Eugen Ein Kommunalskandal. In Schleswig erhob in einer die nicht eine eigne Bäckerei oder Milchwirtschaft oder Zeitung befizen, Richters ehrliche" Auslegung der Geschäftsordnung ohne ausdrück- Ertrasigung der städtischen Kollegien der 80jährige Stadtverordnete vor diesem Mißbrauch ihrer elterlichen Gewalt bewahrt bleiben. liche Nachhilfe der Parteicensur nicht zur reinen Harmonie zu Hamfeldt in vierstündiger Rede schwere Vorwürfe gegen die städtische Um gelegentliche Beschäftigung auszunehmen, beantragt Abg. bringen. werwairung. Ter Hedner wandte sich zunächst hauptsächlich gegen töside im Fall der Annahme der Anträge Wurm: Die Be­den bestehenden Gebrauch, Mitglieder der Stadtftimmung findet keine Anwendung auf eine bloße gelegentliche vertretung mit der Beaufsichtigung und unter Beschäftigung mit einzelnen Dienstleistungen". Dieser Antrag haltung städtischer Gebäude zu betrauen. Hierbei Röjice wird angenommen, die Anträge Wurm abgelehnt, es temmen, wie Herr Hamfeldt sagt, große Ungeheuerlichkeiten vor. Die bleibt mithin die Regierungsvorlage unverändert. Herren schalten und walten nach ihrem Belieben, attestieren die gemeinsamen Bestimmungen(§§ 17-21).§ 17 definiert, Zahlungsanweisungen; das alles geschieht ohne in- berſtehen sei. sich selbst Rechnungen und beantragen selbst was unter Werkstätten im Sinne des vorliegenden Gesetzes zu Die Handelskammer zu Villingen zuziehung des Stadtbaumeisters." Als ich bat," fährt petitioniert, daß hangindustrielle Beschäftigung den Stindern in der Herr H. fort, daß die Ueberschreitungen geprüft werden Uhrenfabrikation( Sortieren der Stifte und Näder aus Kupferlegierungen) möchten, rief der Bürgermeister mit deplaziertem Pathos aus: Das ausnahmsweise erlaubt werde; durch§ 4 wird die Beschäftigung von Ministerialdirektor ist nicht nötig, es find alles ernsthafte Männer!" Wenn der Bürger- Casper meint, hierüber werden die Regierungen noch Erhebungen Kindern mit Kupferlegierungen verboten. micister das gründliche Prüfung nennt, so ist er ein Unglück für die Stadt. Gewissenhafte Stadtvertreter dürfen keine Ueberscheitung be- veranstalten und eventuell gemäß§ 4 diese Werkstätten von dem Verbot ausnehmen. Dagegen protestiert Wurm und ents Ein Sieg der Gerechtigkeit. Unter der Spizmarke Mißlungener willigen, wenn fein genehmigter Kostenanschlag die Konservative Stor- vorliegt, fein Nachweis eines Fachmannes, daß die Arbeit nötig Arten zeitweiser häuslicher gewerblicher Thätigkeit. Die Kommission eine pint fich Fälschungsversuch" meldet frohlockend längere Debatte die verschiedenen respondenz": war, teine Attestierung der Rechnung, teine Ab Der Versuch der Socialdemokraten, den stenographischen Benah me. Solches Anfinnen muß entrüstet zurückgewiesen werden. beschließt, die Beratung auf den folgenden Tag zu vertagen, richt zu fälschen, indem sie während der Rede Stadthagens am Es ist nicht zu leugnen, daß die Ueberschreitungen daher rühren, an dem die Regierungsvertreter Erklärungen über die Begrenzung Baudert weist nach, vorigen Freitag sich auf die leer gewordenen Pläge der Rechten daß die Stadtverordneten selbst die Bauarbeiten des Begriffs Werkstätten geben werden. und des Centrums setzten und von dort aus Bravo ! und Sehr ausführen und daß die Handwerker dadurch ver- welche Schleuderkonkurrenz auch durch Wohlthätigkeitsanstalten auf richtig! riefen, um diese Zurufe als von rechts und aus der Mitte anlaßt werden, ersteren die eigenen Arbeiten dem Gebiete der Hausindustrie, z. B. beim Bantoffelsticken, geschaffen ergangen in das amtliche Stenogramm einzuschmuggeln, ist miß- billiger zu berechnen, in der Hoffnung, dann bei wird.§ 18( Abweichungen von der gefeßlichen Zeit) lungen. Die stenographischen Berichterstatter haben das Manöver den städtischen Arbeiten wieder bedacht au ist formaler Natur und wird einstimmig angenommen. erkannt und dem Fälschungsversuche ihren Beistand werden." Herr Hamfeldt nennt in dem weiteren Verlauf seiner Antrag Zwid amendiert werden; seine Beratung wird vertagt. besondre polizeiliche Befugnisse) soll nach einem versagt. Rede die Anstellung eines nicht examierten Stadtgeometers, dessen Der Scharfblick der stenographischen Berichterstatter ist ebenso Arbeiten erst von einem geprüften Geometer atteftiert werden müßten die Ausführung dieses Gesetzes die Bestimmungen des§ 139b der § 20 behandelt die Aufsicht. nivieweit auf die Ansicht über bewundernswert, wie der Triumph der Gerechtigkeit erfreulich ist. und für den nicht mal genügende Arbeit vorhanden sei, eine nicht zu Gewerbe- Ordnung Anwendung finden, bestimmt der Bundesrat." die Ausführung dieses Gesetzes die Bestimmungen des§ 139b der Die Provinz aber, in der man den Landratsblättern die Geschichte verstehende Dummheit". Er bemerkt, daß es bei der Abstimmung von der versuchten Fälschung" glaubt, muß von Berlin schon sehr über die Anstellung des Geometers ein großer Fehler war, daß der Wurm legt dar, wie mit einer durchgreifenden Kontrolle der Wert weit entfernt sein. Stadtverordnete Steuerinspettor Lyhme nicht von der Ab- des Gesetzes stehe und falle. Die Gewerbe- Aufsicht und Polizei Gegen das Reichstags- Wahlrecht hetzt die Konservative Stor- ftimmung über die Anstellung seines Schühlings ausgeschlossen reichen nicht aus. Leider sei aber die Reichsgesetzgebung bis jetzt respondenz". Ueber die Aichbichlerei geht für sie der Weg zur prüfen hat und dafür eine besondere Gebühr erhält. Am sei Sache der Landesregierungen. Die Socialdemokratie fordere, daß ivurde, da er als Obergeometer die Arbeiten des Stadtgeometers zu nicht zuständig, um die Gewerbe- Aufsicht zu übernehmen, sondern dies Bertrümmerung der Volksrechte. Sie schreibt: Auf liberalem Einflusse berüht die Einführung der geheimen Schlusse seiner Ausführungen wendet sich der Stadtverordnete Ham- die Gewerbe- Aufsicht Sache des Reichs werde. Hier könne das vor­Stimmabgabe bei den Reichstags- Wahlen. Gegen den Einspruch feldt mit folgenden Worten an den Bürgermeister:" Verkennen Sie liegende Gesetz nur schwierig bestimmte Vorschriften treffen. Die der Regierung ist diese Maßregel in die Verfassung hineingebracht. sagen, daß Sie das Vertrauen der Bürgerschaft nicht mehr besigen sie seien gerade dort, wo ihre Mithilfe am wichtigsten, zu ab. nicht die Situation, lassen Sie sich von einem ergrauten Haupte ehrer direkt mit der Aufsicht zu betrauen, sei sehr bedenklich; Hat sie sich bewährt? Selbst in liberalen Kreisen wir Indirekt sei erinnern an derſchiedene Auslassungen in der Kölnischen Zeitung " nach meiner und Ihrer Freunde Ansicht tief trant; wären Sie das nicht, dagegen die Mithilfe der Lehrer unbedingt erforderlich; regelmäßige und daß man nur von ihrem Abgange Besserung erwartet. Sie find hängig von denen, die sie kontrollieren follen. über die Notwendigkeit einer Wahlrechts- Reform- nerneint man diese Frage. Und das geschieht mit vollem Recht. Der über- Sie wären als Mensch und Bürgermeister ein unauflösbares Rätsel. Einsendung von Listen über das Verhalten der Schüler an die große Einfluß einer übelgeleiteten, aufgehetzten Masse auf die Weil Sie krant sind, so gebe ich Ihnen den Rat, legen Sie in der elften Schulaufsichtsbehörde könne wertvolle Hinweise über die gewerbliche Sehr geeignet sei es, Frauen mit diesem freiwillig Ihr Amt nieder. Wollen Sie und können Sie das Thätigkeit bringen. Reichsgeschgebung hat sich mehr und mehr als ein großes Uebel nicht, so dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihr persönliches Inter- Teil der Gewerbe- Aufsicht zu betrauen, wie dies ja auch der Bund gezeigt. Das Gefühl der persönlichen Verantwortung der deutschen Frauenvereine fordere. bei dem wichtigen Wahlatt ist abhanden gekommen; der Stimmm effe nicht mehr in Frage fommt. zettel hat sich geradezu als die wichtigste Waffe derjenigen Elemente Der Bürgermeister Heiberg erwiderte, die Angriffe des von Arbeitern zur Gewerbe- Aufsicht unter Mithilfe der Gewerks erwiesen, die sich die Zersegung der Reichsgrundlagen zum Ziel errn Samfeldt berührten ihn nicht. Er hoffe, daß schaften gebe überhaupt erst den Gewerbe- Aufsichtsbeamten die Mög erwiesen, die sich die Zersehung der Reichsgrundlagen zum Ziel die Kollegien mit Achselzucken zur Tagesordnung für Hinzuziehung der Arbeiter ein. Ob diese durch die Gewerbe­lichkeit, ihre Aufgabe genügend zu erfüllen. Reißhaus tritt ebenfalls Wahlfreiheit mit dem Schutzmann daneben bleibt das Ideal übergehen werden. bon Junkern und Junkergenossen.- Durch die Erklärung des Bürgermeisters und die eingerichte zu ernennen feien, ist noch eine strittige Frage. Auf jeden fache Beerdigung der Angelegenheit durch die so schwer beschuldigten Fall sollten in den hausindustriellen Orten einzelne, dort ständig Der Handelsvertragsverein hat unter dem 1. November an den Kollegien selbst dürfte die Angelegenheit freilich noch nicht erledigt anwesende Personen mit der Aufsicht betraut werden. Ministerial direktor Schickert- Württemberg spricht sich für letztere Ansicht Reichskanzler eine Zuschrift gerichtet, die die Beantwortung eines fein. Denn wenn die Anklagen des Stadtverordneten Hamfeldt zu­Schreibens darstellt, mit dem der Reichskanzler am 27. September treffen, so handelt es sich in der That um eine standalöse Bettern- sympathisch aus. Außer den Gewerbe- Aufsichtsbeamten müßten auch andre Personen die Aufsicht ausüben. So feien in Württemberg eine Eingabe des Handelsvertragsvereins beantwortet hatte. Bülow wirtschaft und Geschäftshuberei.

Ausnützung von Privatgesprächen. Die Kreuz- Zeitung " demumziert die Freifinnige Vereinigung als ein Anhängsel der Socialdemokratie und glaubt ihr gegenüber die stärksten Trümpfe ausspielen zu müssen. Zu diesem Zwecke beruft sie sich auf ein Privatgespräch, das sie in den Wandelgängen des Reichstages belauscht haben will und in dem scherzhaft gefagt worden sein soll, Singer führe jest die Berwaltung der Freisinnigen Vereinigung ". Wir stellen diese That fache ohne sittliche Entrüstung fest. Selbst auf der so feinfühligen Rechten pflegt man sich auch nur über solche Indiskretionen" sittlich zu entrüsten, die ihr

gejezt haben.

"

-

unangenehm find.

Stunde

über

-

Nun kommen

§ 19

hatte in dieser Antwort geäußert, daß der inzwischen eingetretenen Wie in den übrigen schleswig- Holsteinischen Städten existiert zur Kontrolle der kleinen Mühlen die Oberamts- Beamten mit der Veränderung der handelspolitischen Lage" gegenüber der bestehende auch in Schleswig dank der traurigen Haltung des freisinnigen Visitation beauftragt, ferner Aerzte und Frauen hinzugezogen. Tarif in manchen Punkten nicht mehr ausreichend" fei, um Bürgertums ein Wahlcensus, der die Wählermassen wurm hält es nach der Fassung des Paragraphen für möglich, daß mit dem für unser wirtschaftliches Leben erwünschten Erfolge in von jeder Beteiligung an der kommunalen Thätig- der Bundesrat einzelne Betriebsarten überhaupt nicht kontrollieren Verhandlungen einzutreten. Namentlich seien die autonomen Tarife feit ausschließt. Säße auch nur ein einziger social- zu lassen braucht, da er ja nur zu bestimmen habe, in wie weit" der Vertragsstaaten erhöht werden. Demgegenüber erklärt der Handels- demokratischer Abgeordneter in dem Stadtverordnetenkollegium die Stontrolle stattfinden solle. Er beantragt deshalb eine ende­vertragsverein, daß autonome Zollerhöhungen seit 1892 teines in Schleswig , so hätte das von dem Stadtverordneten Hamfeldt ge- rung, die in der nächsten Sigung( Freitagvormittag 9 Uhr) zur wegs in bedeutendem Umfange eingetreten feien; wo geißelte forrupte System überhaupt nicht Wurzel schlagen können. Beratung gelangt.- das aber geschehen sei, sei es aus finanziellen Gründen er­

Ausland.

folgt. Die Eingabe des Handelsvertragsvereins fordert schließlich Zur Fleischnot. In Grünberg in Schlesien wurden im eine langfristige Verlängerung der Handels- Monat Oftober 112 Hunde geschlachtet, während sonst gewöhnlich im verträge, die die Vertragsstaaten zweifellos gern zu Monat 30-40 Hunde geschlachtet werden.-In Langenbielau Zwischen zwei Entscheidungen. Paris , 12. November.( Eig. Ber.) Die Lage des Berg­acceptieren bereit seien. Den zollpolitischen Gegenrüstungen nahmen im Oktober die Pferdeschlachtungen um 1213 Broz. gegen würde dadurch die Spige abgebrochen werden. Der Handels- den Vormonat zu. Trotz Bestehens eines Schlachthauses werden in arbeiter- Streits, wie sie durch Verwerfung der nordischen Schieds­at qu. Tros Bestehens eines Golachthafes werden in arbeiter- Streiks, wie sie durch Verwerfung der nordischen Schieds­vertragsverein erwähnt schließlich, daß feine 36 000 Mitglieder Langenbielau die unde privat geschlachtet, so daß sprüche und durch die anderwärts gescheiterten Unterhandlungen ge­1 Millionen Angestellte und Arbeiter beschäftigten. Die Nicht hierfür teine statistischen Angaben möglich find. That schaffen wurde, hat sich noch nicht geklärt. In den leitenden verlängerung der Handelsverträge werde die bereits 2 Jahre sächlich wird aber in Langenbielau noch mehr Hundefleisch Streisen machen sich gegenwärtig zwei entgegengesetzte Tendenzen währende Krisis wesentlich verschärfen.- gegessen wie in Grünberg.nl

Centrum und Arbeiter.

geltend.

Gollas Ende. Das Reichsgericht hatte sich am Donnerstag mit Das Landeskomitee der Bergarbeiter fucht jetzt den Kampf zu der bekannten Klage des Leipziger Ratssekretärs Golla gegen den einem Generalstreit aller Berufe zu erweitern, nachdem es Neue Sorgen verursachen dem Centrum in einigen rheinischen Redakteur der Leipziger Volkszeitung" zu beschäftigen. Genoffe früher die dahingehenden Bestrebungen ablehnend behandelt hatte. Seeger wurde freigesprochen, weil der Beweis erbracht ist, daß Städten die katholischen Arbeiter. An verschiedenen Stellen find sie Golla die Starte, die er an Bebel sandte und fälschlich mit Ober- außer einem Generalstreik- Manifest an das Proletariat" hat das mit der Forderung aufgetreten, daß bei den Stadtverord lehrer Müller unterzeichnete, geschrieben hat. Golla wurde wegen Komitee zu demselben Zweck eine direkte Aufforderung an den Vor­neten Wahlen in die Kandidatenliste für die dritte Ungebühr vor Gericht zu 20 M. Geldstrafe verurteilt. stand der Conföderation der Arbeit"( der allgemeinen Gewerkschafts­Wählerklasse auch Arbeiter aufgenommen werden sollen. Und Dem tapferen Verfasser pseudonymer Schmähkarten mit Text organisation Frankreichs ) gerichtet. Und dieser Vorstand, von jeher trotz argen Widerstrebens haben die Parteileitungen der Forderung, nach Herrn Liebermann v. Sonnenbergs Manier hilft kein Leugnen generalstreitfreundlich gesinnt, hat seinerseits sofort beschlossen, die wenn auch nur in etwas, entgegenkommen müssen. Am Dienstag mehr.­einzelnen Gewerkschaftsverbände einzuladen, die nötige Agitation fand in Mülheim a. Rh. eine Centrumsversammlung statt, zu Landtagswahlfieg in Offenbach . Wie uns ein Privattelegrann einzuleiten, um für olle Arbeiter die auf den Gewerkschafts- Kongressent der die katholischen Arbeiter sich zahlreich eingefunden hatten, da es mitteilt, wurde der Genosse Orb einstimmig als Abgeordneter ge- formulierten Forderungen zu erringen". Am 15. November wird bekannt geworden war, daß der Wahlausschuß dem Begehren der wählt. Die gestern charakterisierten Ränte des Centrums find also, dann der Vorstand, gentäß den Weisungen der einzelnen Verbände, dem Centrum anhängenden Arbeiter, auch einen Arbeiter zur Stadt- wie ganz selbstverständlich, vollständig erfolglos geblieben. diese oder jene Entscheidung treffen. berordneten- Wahl für die dritte Klasse auf die Centrumsliste zu stellen, Kriegsgerichtliches. Vor dem Kriegsgericht in Trier stand der Auf der andren Seite steht in den nordischen Revieren die ver­nicht stattgegeben hatte. Der Leiter der Versammlung schlug vor, Unteroffizier Holz vom Infanterie- Regiment Nr. 161 unter der föhnliche Strömung, die auf dem letzten Lens- Kongreß in der neben einem Brauereidirektor und einem Rentner den Ober- Auflage der Unterschlagung, Urkundenfälschung und des Betruges. Minderheit blieb und nach wie vor für die Anerkennung der Schieds­