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wenigen Monaten von einer längeren Urlaubsreise aus Europa bei der Vorberatung der Erfazwahl für die Schulräte Bertram und Stadtrat Ramslau: Es wäre im höchsten Grade unvorsichtig, wenn auf seinen Posten nach Washington zurüd- Fürstenau wurde die Frage ventiliert, ob nicht eine andre Organisation der wir auf diese Klausel verzichten wollten. Wir haben es mit 150 000 Ston gekehrt, und von einer ernstlichen Erkrankung war bis städtischen Schulverwaltung angemessen sei, da namentlich die Leitung sumenten zu thun. Gelingt es uns nicht. einen Streit abzuwenden und jezt nichts bekannt geworden. Unter diesen Umständen des Fortbildungs- und Fachschulwesens nicht wohl mehr im Nebenamte bekommen wir diese Schadensersatzansprüche von 150 000 Stonsumenten drängt sich die Vermutung auf, daß die plötzlich erfolgte Be- wahrgenommen werden könne. Inzwischen hat die Versammlung auf den Hals, so ist das für die Stadt eine große Gefahr. Ob wir urlaubung mur der Vorläufer seiner definitiven Ab- die Forderung der obligatorischen Fortbildungsschule erhoben, eine iemals davon Gebrauch machen, ist eine andre Frage. Wir sind ja berufung sei, und wir haben Grund zu der Annahme, daß diese Forderung, welche hoffentlich nicht an dem Widerstande des Magi- auch für die öffentliche Beleuchtung berantwortlich; im Vermutung das Richtige treffen dürfte. Denn wie wir hinzufügen strats scheitern wird. Da wird es um so notwendiger, diesen Zweig Interesse der Verkehrssicherheit werden wir also schon ohne= können, ist der frühere erste Botschaftssekretär in Washington der Unterrichtsverwaltung selbständiger zu machen. Die sachliche hin alles thun, einen Streit zu vermeiden. Müßten wir doch Freiherr Sped von Sternburg für die Zeit der Be- Frage wurde damals indessen nicht weiter verfolgt, weil zunächst die den Betrieb einstellen, dann wollen wir nicht vor diese Wüste gestellt urlaubung v. Hollebens vorläufig zu dessen Vertreter offenen Stellen besetzt werden sollten. Diese Regelung flößte ge- fein, in der es teine Dase giebt. Der frühere Vorgang der Ver­in Washington ernannt worden. Diese Thatsache läßt darauf wissen Pessimisten die Furcht ein, daß man auf diesem weigerung der Streifflausel hat eine ganz andre Situation zur Vorauss schließen, daß Herr v. Holleben nicht wieder auf seinen Wege nach der organisatorischen Seite nicht nicht eben rasch sezung. Damals wollten wir uns nicht in das Arbeitsverhältnis ein­Posten nach Washington zurückkehren wird. Wie es scheint, vorwärts kommen würde, und diese Pessimisten haben leider mischen. Fänden wir keine andren Unternehmer als solche, welche uns haben verschiedene Vorgänge der legten Zeit, insbesondere die recht behalten; man hat nicht erfahren, daß in den letzten beiden die Streifklausel abfordern, dann müßten wir sie auch be­Ablehnung des Schiedsrichter- Amtes in der venezolanischen Frage Jahren die Frage im Magistrat näher erörtert worden wäre. So willigen. Es ist aber doch ein Unterschied, ob man Hammer durch Präsident Roosevelt , die Stellung des Botschafters hat denn der Ausschuß diese Frage wieder aufgegriffen; er kann oder Amboß ist.( Hört! hört!) Nicht jeder Streit ist ein erschüttert." aber nicht einseitig seine Kompetenzen erweitern, denn er soll nur Lohnkampf, wir haben Streits erlebt, welche mit der Lohnfrage Mit dieser Andeutung läßt sich nicht viel anfangen. Denn an die Ersatzwahl für den leider verstorbenen Schulrat Voigt vor- gar nichts zu thun hatten. Ein Stampf ist es aber immer, und in der Ablehnung Roosevelts, die Bürgschaft für Castros Schulden zu bereiten. Da aber der gesamte Ausschuß von der Wichtigkeit jener folchem Kampf sollten wir doch unsre Waffen nicht wegwerfen. Daß übernehmen, ist Holleben jedenfalls recht unschuldig. Vielleicht be- Frage durchdrungen ist, glaubt er im Sinne der Versammlung zu handeln, es bisher gegangen ist, ist nicht ausschlaggebend; die Verhältnisse absichtigt diese Andeutung ja auch nur, von der wirklichen wenn er sich auch für diese Frage von der Versammlung kompetent haben sich geändert, der Bogen ist immer straffer gespannt worden. Spur abzulenten. erklären läßt. Die Frage des Wie der Organisationsänderung ist Die Arbeiterausschüsse sind eingesetzt worden, deren vornehmste Auf­Am besten thut man, tvenn man sich mit der Feststellung begnügt, felbstverständlich noch völlig offen geblieben; es wurden verschiedene gabe ist es, Strcits zu verhüten; aber diese Waffe hier soll in Reſerve daß der Venezuela - Erekutivzug zu einer ernstlichen Ber- Borschläge in dieser Hinsicht Taut. Der Ausschuß will nicht etwa gehalten werden. Die Streichung oder Beibehaltung der Worte stimmung zwischen Deutschland und Amerika geführt zu haben die Wahl selbst ad calendas graecas vertagen; für alle Fälle wird ohne weiteres" scheint mir persönlich unerheblich. scheint und alles weitere gelajien abwartet. er Kandidaten vorschlagen, wenn die Einigung mit dem Magistrat Stadtv. Kreitling( N..): Der Antrag Augustin hat uns über die Organisationsfrage nicht sobald zu erreichen wäre, aber es würde nicht vorgelegen. Wir müssen wohlwollend zu demselben Stellung Mit der Annahme des Ausschußantrages erklärt die Versammlung ein andrer Unternehmer ist. Durch die Ausschußberatung, die wir dann diese Organisationsfrage wenigstens in Fluß gebracht worden sein. nehmen. Ich sehe teinen Unterschied, ob Berlin Arbeitgeber oder nur ihr Einverständnis mit dem Ausschuß dahin, daß unser Fach beantragen, wird sich ein Weg finden, die Gegenfäße auszugleichen. und Fortbildungs- Unterrichtswesen von so eminenter Bedeutung ist Stadtv. Na st( A. 2.) beantragt die Bertagung des Gegen und immer bedeutender wird, daß an der leitenden Stelle dieses standes, da ein großer Teil der Versammlung nicht länger anwesend Zweiges ein Mann stehen muß, der den Anforderungen dieses so bleiben könne. wichtigen Unterrichts zweiges nach jeder Richtung völlig gewachsen ist. Stadtv. Cassel( A. L.): Wir stimmen für den Ausschußantrag. Das Fach- und Fortbildungsschulwesen bedarf einer gedeihlichen Fortentwidlung und diese ist durch die jetzige Organisation nicht gesichert. Ein früheres Magistratsmitglied hat die Errichtung einer mittleren technischen Schule in Berlin für eine unbedingte Not wendigkeit erklärt. Wenn es das Bedürfnis erfordert, sind wir auch für die Schaffung einer neuen Schulratsstelle. Wir wünschen aber im allgemeinen nicht, daß durch eine Veränderung der Aufgaben des Aus­schusses die Grundlagen verschoben werden, welche bei der Wahl des Ausschusses obgewaltet haben. Es würden sonst andre Mitglieder in den Ausschuß gewählt sein. Ein weiteres Bedenken liegt für die über­wiegendste Mehrheit meiner Freunde darin, daß der Gedanke bestehen soll, daß ein Schulrat für das Fach- und Fortbildungs- Schulwesen und nur einer für das Bolls- und höhere Schulwesen zusammen genommen fungieren soll. Einen solchen Zustand halten wir für un denkbar und für die Hauptstadt des Deutschen Reiches unhaltbar. Darunter müssen leiden das höhere und das Volksschulwesen. Herrn Gerstenberg sind wir für seine treue Arbeit in der Wahrnehmung beider Funktionen, wie Zwei beider Funktionen, wie sie jetzt nötig geworden ist, schr Für ultramontane Brotwucherer, Socialpolitiker und Küchenzetter­dankbar, aber auf die Dauer würde eine solche Einrichtung auch nur zu rasch seine Straft aufreiben. Troß dieser Bedenken stimmen wir aber sämtlich für den Ausschußantrag.

Zum Schiedsgerichtsvorschlag. Die Antwort Italiens auf die Vorschläge Caftros ist in Die Antwort Italiens auf die Vorschläge Castros ist in Washington eingegangen; dem Vernehmen nach ist sie nach denselben Gesichtspunkten abgefaßt wie die Antworten Deutschlands und Englands und wird wie letztere dem amerikanischen Gesandten Bowen zur Uebermittelung an Castro übergeben werden. Castro empfing am Mittwoch den amerikanischen Gesandten Bowen, welcher die Antwort der Mächte auf die Gegen­vorschläge Benezuelas überbrachte. Der Kabinettsrat wurde sofort cinberufen. Man erwartet, daß die Antwort auf die Mitteilung der Mächte baldigst der Regierung der Vereinigten Staaten übermittelt

werden wird.

Das" Reutersche Bureau" meldet aus Caracas bom 7. b. M. aus bester Quelle, daß die Antwort der verbündeten Mächte in Regierungsfreisen große Niedergeschlagenheit hervor­gerufen habe. Es wird ferner aus guter Quelle mitgeteilt, daß der amerikanische Gesandte Bowen die Antwort Venezuelas nicht vor Freitag erwarte.

Eine Proklamation des Insurgentenchefs Matos. Der New York Herald " veröffentlicht eine Depesche des venezo­Tanischen Insurgentenführers Generals Matos, in der es heißt: Das Unglück Venezuelas muß Castro zugeschrieben werden, der ein Mann ohne Moral und ohne Verwaltungsfähigkeit, mit einem Worte, ein wahrer Wilder ist. Er hat alle, die er für seine Gegner hielt, unaufhörlich verfolgt, Soldaten, Kaufleute und Bauern in ungefunde Gefängnisse geworfen und in Stetten legen lassen. Zwei Jahre hindurch wurden den Arbeitern die Häuser, den Schiffern die Boote verbrannt; Städte, deren ganzes Verbrechen darin bestand, daß sie von revolutionären Truppen besetzt worden waren, wurden gebrandschaßt und bombardiert. Die willkürlichen Maßnahmen, die Caftro gegen die Fremden traf, haben die gemeinsame Aftion der europäischen Mächte veranlaßt. Sobald Castro gestürzt ist, wird

Venezuela seine Ruhe und seinen Kredit wiederfinden.

Einstweilen scheint es die venezolanische Finanz noch mit Castro zu halten. Nach einer Meldung aus Caracas sind die dortigen Banken übereingekommen, der Regierung tägliche Vorschüsse zur Bezahlung der Truppen zu machen.

Kommunales.

Stadtverordneten- Bersammlung.

1. Sizung vom Donnerstag, den 8. Januar, nachmittags 5 Uhr. In der heutigen ersten Sigung des neuen Jahres hat nach den Vorschriften der Städte Ordnung die Neutonstituierung der Versammlung für das Geschäftsjahr 1903 zu erfolgen.

Derselbe wird darauf einstimmig angenommen. Hierauf erfolgt die feierliche Einführung der neuen unbefoldeten Stadträte Jacoby und Kolle durch den Oberbürgermeister Kirschner. Auch der Vorsteher Dr. Langerhans richtet an die neuen Magistratsmitglieder freundliche Begrüßungsworte. In die städtische Bart- Deputation sind zwei Bürger deputierte zu wählen.

Es werden gewählt königl. Baurat Kayfer, Hildebrandstr. 25, und Prof. Liebermann, Barisferplas 7, mit 77 beziv. 106 Stimmen. Dr. Arons erhielt 35 Stimmen.

Schulbauten.

Stadtv. Goldschmidt( N. L.) spricht für Ausschußberatung, ebenso Stadtv. E dart( A. 2.).

Die Bertagung wird abgelehnt.

Stadtv. Wurm: Gegen einen Ausschuß haben wir nichts. Das Bild vom Amboß und Hammer möchte ich aber zurückweiſen; der Amboß find die städtischen Bürger, auf die die Ver waltung den Hammer niedersausen läßt. Bei dem monopoliſtiſchen Charakter der Gaswerke ist es doppelt unrecht, wenn die Stadt ihren Abnehmern fo rigorose Bedingungen stellt.

Die Vorlage geht an einen Ausschuß.

Der Magistratsantrag betreffend die Abhaltung von Pferdes märkten auf dem Bichhofe gelangt ohne Debatte zur Annahme. Nach Erledigung einer großen Anzahl weiterer Vorlagen ohne allgemeineres Interesse schließt die öffentliche Sizung um 11hr. Die geheime Sigung läßt die Versammlung ausfallen.

Sociales.

Fabrikanten. Das in Ettlingen in Baden erscheinende Centrumsblatt ,, Badischer Landsmann" veröffentlicht folgende Zuſchrift:

Wie soll sich eine Familie von 4 Köpfen durchbringen, wenn der Vater pro Stunde 18 Pf. und somit bei zwölfftündiger Arbeits­zeit einen Tagelohn von 2,16 m. verdient? As Minimum brauche

ich täglich:

Für Milch

·

Wed

20 Pf. 12

2

9

IP

"

Kaffee

10

TP

Brot

30

"

"

"

Fleisch

20

"

" P

Suppe

10

2P

"

Gemüse

10

"

Mehl

10

SP

"

Kartoffel

30

"

"

97

Schmalz

10

22

"

"

Salz, Gewürze, Licht, Holz 50 Sauermilch

"

20

"

2,37 M.

·

2,16 M.

Das sind also die Ausgaben; sie sind gewiß fpärlich bemessen. Mein Verdienst beträgt aber nur täglich mithin zu wenig täglich

Den speciellen Entwurf zum Neubau der Gemeinde­schule Buttbuferstraße 3/6 und den Vorentivurf zum Neu­bau einer Gemeindeschule am koppenplay 12 hat der niedergesezte Ausschuß gutgeheißen; desgleichen den Vorentwurf zum Neubau einer Gemeinde- Doppelschule in der Straße 4 und 1a, Abteilung XIII des Bebauungsplanes( nahe der Greifs Der bisherige Vorsteher Stadtv. Dr. Langerhans eröffnet die walderstraße), doch soll der Magistrat ersucht werden, Sigung mit einem freundlichen Neujahrsgruß an die Kollegen und bei dem speciellen Entwurf für diesen Neubau eine Lesehalle und giebt dann dem Gefühl tiefer Entrüstung über die rohen Excesse Voltsbibliothek vorzusehen. Die Vorentwürfe betr. die Neubauten Ausdruck, denen eine Reihe öffentlicher Denkmäler jüngst zum Opfer einer höheren Mädchenschule und einer Gemeinde­gefallen sind, sowie der Hoffnung, daß die Nebelthäter doch noch Doppelschule in der Pantstr. 22a/ 23 haben ebenfalls die Ge­21 f. ermittelt werden mögen. nehmigung des Ausschusses gefunden, der indessen gleichzeitig vorschlägt, Dabei ist aber kein Pfennig gerechnet für Kleider und Schuhe Darauf giebt der Vorsteher den Vorsiz an den Stellvertreter den Magistrat zu ersuchen, die Unterbringung der bisher in der und, nicht zu vergessen, auch die Wohnungsmiete ist noch vollständig Michelet ab und die Versammlung schreitet zu ihrer Neu- 32. Gemeindeschule, Pantstr. 26, befindlichen Volksbibliothek in dem im Rückstand, sie ist nicht mitgerechnet, beträgt aber monatlich min fonstituierung. Zu Stimmzählern werden die Stadtvv. Alt, Gemeindeschul- Neubau in Aussicht zu nehmen, der Aula der höheren destens 10 M., also täglich rund 30 Pf., ebenso fehlt noch der Betrag Ramlow und 3ylicz ernannt. Mädchenschule aus akustischen Rücksichten möglichst eine breitere bisherigen Vorsitzenden durch Acclamation wiederzuwählen.( Aügemeine Interesse dieser beiden neuen Schulen baldigst in die Wege zu hat, auch einmal ein Glas Bier gehört und daß er sich für seine Stadiv. Kreitling( N. 2.) beantragt, den bewährten langjährigen Form zu geben, und die Regulierung der neuen Straße 62B im für die Schulbücher usw. meiner Kinder, wenn sie in die Schule kommen. Davon, daß einem Arbeiter, der Tag- und Nachtdienst Zustimmung.) Stadtv. Langerhans wird einstimmig zum Vorsisenden Stadiv. Bruns( Soc.) bringt bei dieser Gelegenheit die Frage geistige Erholung eine Zeitung halten sollte, will ich gar nicht reden wiedergewählt und erklärt dankend die Annahme der Wahl. der Vergebung der Steinbildhauer- Arbeiten zur Sprache. Die und nur betonen, daß, abgesehen von den Feiertagen, die Woche nur Dann fährt er fort: Glauben Sie nicht, daß ich dabei mit einem Steinmegen Berlins flagen seit Jahren über zunehmende Arbeits- 6 Verdiensttage hat, während die Familie aber an 7 Tagen leben gewiffen Leichtsinn verfahre; ich weiß, ich bin alt, und ich weiß, daß losigkeit, trotzdem wird bei den Unternehmern immer muß, so daß sich der Betrag von 2 M. 16 Pf. pro Tag auf 1 M. in solchen Jahren die Altersschwäche oft recht schnell eintritt. mehr Brauch, diese Arbeiten in den Steinbrüchen Böhmens uſiv. 85 Pf. ermäßigt. Meine Frau hat mit ihrer Haushaltung und den ( Widerspruch.) Ich habe mit einem großen Teil der Kollegen mich selbst von den dortigen billigen Arbeitskräften herstellen zu lassen besprochen, und die meinten, es wäre richtig, wenn ich annehme. und die fertigen Arbeiten hierher zu bringen, so daß die hiesigen Kindern zu thun, sie kann nichts nebenbei verdienen, wenn nicht die Die Wahl von einer Versammlung freidenkender, selbständiger Steinbildhauer wenig Arbeit haben. Sie sind auch beim Magistrat Erziehung und Haushaltung gleichzeitig gefchädigt werden sollen. Nun frage ich jeden rechtlich denkenden Menschen, Geistliche und Männer ist für mich eine große Ehre. Deshalb danke ich Ihnen deshalb vorstellig geworden, haben aber nichts erreicht. Ihr Wunsch für Ihr Vertrauen.( Rebhafter Beifall.) geht nur dahin, daß nicht alle Arbeit schon in den Steinbrüchen hergestellt, Beamte, Socialpolitiker und Fabrikanten hiermit ernstlich um Nai, sondern diese in dem Umfange, wie es möglich ist, auch in Berlin wie ich meine Haushaltung einrichten muß, ohne meine Familie vergeben würde. Nachdem der Baurat im Ausschusse eine nicht sämtlich hungern zu lassen und ohne Schulden zu machen, mit einem gänzlich ablehnende Antwort gegeben hat, wollte ich dem Wunsch Tagelohn von 2,16 M. durchzukommen. Ich werde mit Dank ein Der Steinmetzen auch an dieser Stelle Ausdrud geben. folches Rezept acceptieren und bitte es mir durch Vermittelung der Dhne weitere Debatte beschließt die Versammlung nach den Redaktion des Landsmann", bei der meine Adresse hinterlegt ist, Ausschußanträgen. zukommen lassen zu wollen. In den neuen

Auf Vorschlag des Stadtv. Kreitling wird auch der Stell­vertreter Stadtv. Michelet durch Zuruf wiedergewählt und erklärt mit dem Ausdruck seines Dantes für diesen erneuten Ver­trauensbeweis die Wiederwahl anzunehmen.

Die bisherigen drei Beisiger Frid, Geride und Friederici schlägt Stadtv. Streitling gleichfalls zur Wieder wahl vor.

Stadtb. Singer bringt den Stadtv. Borgmann als einen der Beifizer in Vorschlag.

leiten.

es

Bedingungen für die Gasentnahme

Ich weiß mit 2,16 M. Tagelohn mit meiner Familie mit dem aus den städtischen Gaswerken ist auch der Arbeiterausstand" sowie mir daher sehr willkommen, denn ich bin kein Umstuczler, ich möchte besten illen nicht auszukommen, ernstgemeinier Aufschluß ist Es muß sonach zur Zettelwahl geschritten werden. während berselben nimmt der Senior der Versammlung Stadtv. jede Ursache, deren Verhinderung nicht ohne weiteres" in der Wacht in der gegenwärtigen Gesellschaftsform weiterleben, aber 2,16 m. Sanitätsrat Dr. Neumann das Wort, um namens der Ver- der Verwaltung liegt, als höhere Gewalt aufgeführt, welche die Ver­reichen dazu nicht aus, waren doch die 2,40 M., welche ich bisher ſammlung dem Borſteher Dr. 2 angerhans mens berawaltung von ihrer Verpflichtung entbindet. die treue Arbeit im abgelaufenen Jahre den Dank auszusprechen und stellt die Abnehmer als Bewohner Berlins ungünstiger Stadtv. Wurm( Soc.): Der neue Vorschlag der Gasdeputation verdiente, schon sehr knapp. als Als Neujahrsgruß wurde mir dennoch eine Lohnverminderung für das kommende Jahr ein Glückauf zuzurufen. Redner gedenkt der frühere Vertrag. Die Verwaltung will sich gegen ihre Lieferungs- von 20 Pf. auf 18 Pf. pro Stunde oder um 24 Pf. pro Tag mit­dabei auch des herben Verlustes, welchen die Versammlung im ab­verpflichtungen auch insofern schüßen, als sie zu den Fällen der geteilt; zivar habe ich den Trost, daß es noch ca. 150 Kollegen und gelaufenen Jahre durch das Hinscheiden Virchows erlitten hat. Die Beisigerwahl ergiebt folgendes Resultat: Geride höheren Gewalt auch noch die Arbeiterausstände, die Streiks hinzu- Kolleginnen ähnlich ergangen ist, aber mit diesem Trost ist mir nicht fügt. Das ist ein Novum, welches die Versammlung früher absolut geholfen, darum meine Anfrage um öffentliche Auskunft, wie das 99, Frid 94, Friederici 72, Borgmann 26 Stimmen. Die bekämpfte, als es sich darum handelte, daß wir für Bauunternehmer, drei Erstgenannten sind gewählt. Ms Beisiger Stellvertreter fungierten bisher die die mit der Stadt Geschäfte machen, die Streittlausel aufnehmen sollten. Stunftstüd, mit 2,16 M. eine vierköpfige Familie redlich und an= Ms Beijißer Stellvertreter fungierten bisher die Die Versammlung hat damals den richtigen Standpunkt eingenommen, ständig zu ernähren, fertig gebracht werden kann." Stadtvv. Plischte, Liebenow und Törmer. Stadtv. Singer daß ein Streit teine höhere Gewalt sei. Der Verband der Ban- Das Centrum wird dem Mann klar zu machen suchen, daß es schlägt auch hier den Stollegen Borgmann vor. Die bisherigen unternehmer hat sich an fast alle Behörden und Regierungen ihm nichts ausmacht, wenn er nach Inkrafttreten des neuen Zoll­Stellvertreter werden wiedergewählt; es erhalten Törmer 79, Liebenow 76, Plischke 74 Stimmen. Auf Borgmann fallen 32 Stimmen, gewandt und überall abschlägige Antworten bekommen. Jetzt konunt tarifs täglich noch einige Pfennige mehr auf sein bißchen Nahrung hier Berlin als Arbeitgeber und will aller Verpflichtungen ledig im Budget ansehen muß; ausgeben kann er's doch nicht. Wer fo sein, wenn in seiner Gasverwaltung ein Etreit ausbricht. Bisher wie so hungern muß, der tann auch ein wenig mehr hungern. G3 ist das entgegengesetzte Princip ohne Schaden Jahrzehnte lang in wird ihn weiter an die geniale Witwenversicherung erinnern und Anwendung gewesen; belassen wir es dabei, so wirken wir auch auf die Gasverwaltung erzieherisch. Der Liberalismus will ihm einige billige Kochrezepte verschaffen, Reform in der Leitung des städtischen Schulwesens. jetzt eine Bedingung verschlechtern, welche er selbst früher, wo er Der zur Vorbereitung der Wahl eines Stadtschulrats noch nicht mit dem Tropfen socialpolitischen Dels gesalbt war, nicht eingesetzte Ausschuß hat am 22. Dezember 1902 folgenden Antrag für notwendig hielt. Es ist gänzlich überflüssig, auch nur den An­an die Versammlung einstimmig angenommen: schein zu erwecken, als wolle man die städtischen Gastonsumenten immer lebhaft gegen die Bundesrats Vorschriften zum Schuße der Der zur Vorberatung für die Wahl eines Stadtschulrats durch diese neue force majeure benachteiligen. Genau so steht es Gastwirtsangestellten. Zum Zwecke der Bearbeitung des Bundesrats eingesetzte Ausschuß erhält zugleich den Auftrag, in die Prüfung einer mit dem Worte ohne weiteres", die das Recht der Stadt als sowie der öffentlichen Meinung veranstaltet er eine Umfrage bei Dieses wenn sie nicht ohne Gastwirten, durch die eine Anzahl bestimmter Fragen über di anderweiten Regelung der Leitung des gesamten Lieferant einseitig vermehren. städtischen Schulwesens einzutreten und der Versammlung weiteres" das Gas liefern tann, ist ein ganz vager Begriff; ein Wirkungen der Verordnung beantwortet werden sollen. Es wirt neben der Berichterstattung über die Besetzung der zur Zeit freien nobler Unternehmer soll sich solcher Vorbehalte nicht bedienen. Im natürlich erivartet und gewünscht, daß die Antworten de Stadtfchulrats- Stelle auch hierüber entsprechende Vorschläge zu machen. Interesse des Konsumenten bitten wir Sie um Streichung dieser Verordnung möglichst ungünstig sein sollen. Da sei nun vor vornherein darauf aufmerksam gemacht, daß solche ungünstig Als Referent des Ausschusses führt Stadtv. Singer aus: Schon Worte.

3 zersplitterten.

Die ordentlichen Sizungen der Versammlung sollen auch im Jahre 1903 an den Donnerstagen von 5 Uhr nach mittags ab stattfinden.

Zum Kelnerschuh.

Der internationale Verein der Gasthofsbefizer agitiert noch