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Straße, wo der Wagen ebenfalls noch Baffagiere lieblichsten| Dame kennen und lieben. Die Folgen dieses Liebesverhältnisses sind einer Brücke über die Wublik nach der Havelinsel Töplik in ihrem Kalibers erhielt. Endlich kam man auf dem Polizeipräsidium an aber nicht ausgeblieben. Der Bruder der Dame, Oberlieutenant Erwerb geschädigt fühlen. Die Wublik wurde bei diesem Brückenbau wo Schönwetter in Gesellschaft von Verbrechern weiter der Dinge der Schutztruppe Werner v. Grawert ist nun für die Ehre seiner mit einem Tamm durchquert, der bei 150 Meter Länge nur einen harren mußte. Nach einer Weile erfolgte die Vernehmung durch Schivester eingetreten und hat Aye zum Zweikampf auf Pistolen ge- Durchlaß von 4 Meter hat. Dadurch wurden die mit und gegen einen Kommissar, und nun erst ging der Polizei allmählich ein Licht fordert. Aye hatte sich im Hinblick auf seine Frau und Kinder lange den Strom schwimmenden Fische, namentlich die Aale, von dem Gebiet auf. Nachmittags halb drei Uhr erfolgte unter einigen Ent- geweigert, das Duell anzunehmen und auszufechten. Er wurde aber der Leester Fischer ferngehalten. schuldigungen und unter den Geleitworten, sich die Unannehmlichkeit gezwungen und mußte nun seine Schuld mit dem Tode büßen. nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen, die Entlassung. Schönwetter Nach diesem verdient der Umgebrachte ja wenig Entschuldigung. Aber 29 Jahre alte Arbeiter Rahnenführer in Tegel , Berlinerstraße 1, Wegen Brandstiftung verhaftet wurde gestern mittag der will versuchen, zunächst auf dem Wege der Beschwerde zu man muß bedenken, daß es staats- und religionserhaltende Chriſten wohnhaft. In der Nacht zum Sonntag gegen 12 Uhr brach plötzlich seinem Recht зи kommen. Nach allem, was bisher von sind, die über die Schwäche eines ihrer Brüder zu Gericht ſizen. Eine der Berliner Polizei bekannt geworden, fann man fich reizende christliche Ordnung, die zwei Menschen vor die Pistole treibt! auf den der Rahnenführerschen Dachwohnung benachbarten Boden­räumen Feuer aus, das schnell große Ausdehnung gewonnen hatte auch über diesen Mißgriff allerdings kaum noch wundern. treibt! Woher soll aber nach solchen Erfahrungen jemand den Mut nehmen, und den Dachstuhl in seiner ganzen Ausdehnung ergriff. Nur dem Unfallstationen und Rettungswachen. Die Berliner Mitglieder Umstand, daß der Fahrer Blanke, der mit seinem Straßenbahnwagen bei einem Ereignis wie dem in der Belle- Alliancestraße, sich als des Centralfomitees für das Rettungswesen haben in einer dieser um diese Zeit in Tegel eintraf, sofort den Feueralarm veranlaßte, Samariter zu bethätigen? Tage abgehaltenen Zusammenkunft folgende Resolution angenommen: ist es zu danken, daß die freiwillige Feuerwehr in großer Stärke Der Arbeiter- Sängerbund hat jetzt für jeden Stadtteil Obmänner in Preußen halten die Verschmelzung der drei am Rettungswesen be- brennenden Bodenraum schlafenden Kinder des Hauseigentümers, Die Berliner Mitglieder des Centralkomitees für das Rettungswesen schnell zur Stelle war und den Brand löschte. Die hart an dem ernannt, welche in der Lage find, jederzeit Sänger nachzuweisen. teiligten Berliner Institutionen, Sanitätswachen, Unfallstationen und der selbst mit seiner Frau auf einer Festlichkeit weilte, wie dessen Damit ist einem längst gefühlten Bedürfnis genügt worden. Es Rettungsgesellschaft für unbedingt notwendig und im allgemeinen Dienstmädchen waren bereits aufs höchste gefährdet und retteten sich tritt nicht mehr der Fall ein, daß man beim Bedarf von Sängern Interesse geboten. Sie wählen zu weiterer Verhandlung mit den drei nur notdürftig bekleidet. Der Angriff der Feuerwehr geschah von von einer Stelle zur andern geschickt wird und zum Schluß dann beteiligten Körperschaften eine Kommission bestehend aus den Helen: allen Seiten zugleich, so daß das Feuer keinen zu großen Schaden noch insoweit wenig Ursache zur Befriedigung hat, als infolge des Excellenz v. Bergmann, Geh. Med.- Rat Dr. Dietrich, Stadt- anrichtete. Tie Wehr rückte ab und ließ eine Brandwache zurück. Ausfalles von Proben und der Zusammenziehung mehrerer Lieder- rat Dr. Münsterberg, Stadtrat Sanitätsrat Dr. Straß- Plöglich schlugen aus einem zur R.schen Wohnung gehörigen Raum mann, Stadtrat Dr. Waldschmidt. tafeln die Gesangsvorträge nicht immer zu den mustergültigen ge­die hellen Flammen wieder heraus. Ohne daß sich die übrige Wehr, hören. Der Arbeiter- Sängerbund muß allerdings die Forderung er- Auf der Eisbahn der Ober Spree tummelten sich gestern trotz die sich noch im gegenüberliegenden Lokale aufhielt, nötig wurde, heben, daß die Bestellung von Sängern rechtzeitig erfolgt. Schließlich des scharfen Ostwindes, der die Fahrt von Grünau nach Schmöck- löschte die Brandwache auch dieses Feuer. Am Morgen besichtigte der wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß gemäß dem Bundes- i sehr mühsam, den Rücklauf natürlich um so angenehmer ge den Brandherd und fand so bedenkliche Anzeichen, daß bei der behörð Eigentümer, der selbst stellvertretender Oberführer der Feuerwehr ist, staltete, zahlreiche Sportfreunde. In der Bucht von Grünau und beschluß die Sänger bei der Maifeier unentgeltlich fingen und auch dann wieder oben im Langen See, ganz besonders aber im Zeuthener lichen Revision die Verhaftung des Ehepaares Rahnenführer erfolgte. ihr Billet bezahlen; bei andern Parteifesten ist jedem Sänger freier See ist das Ideal der glatten Spiegelfläche gegeben. Doch drängt Die Frau wurde jedoch wieder entlassen. Eintritt zu gewähren. sich bei der Gelegenheit eine andre Frage auf: Wenn der Fiskus Dachstuhlbrand. Jm Hause Luitpoldstr. 20 zu Schöneberg Als Obleute, an die man sich ausschließlich wenden wolle, find die Eisbahn verpachtet und sich dafür schweres Geld bezahlen läßt, entstand gestern abend ein umfangreicher Dachstuhlbrand. Die Bestellt: Centrum: Adolf Hübner, Wilhelmstr. 184. Südist er dann nicht auch verpflichtet, dafür zu sorgen, daß jede Gefahr Feuerwehr hatte 11 Stunden zu thun, bis der Brand gelöscht war. to est en: Berger, Bülowstr. 66. Vertreter: D. Zwanzig, 3offener- für Leben der Schlittschuhläufer ausgeschlossen ist? Die Dampfer straße 55.- Süden: Fr. Kortum, Lausitzerstr. 33, III. Bertreter: Gesellschaften suchen natürlich durch Eisbrecher den Flußlauf Auguste Reppmann aus ihrer in der zweiten Etage des Hauses Aus Rigdorf. Am Sonntagabend stürzte sich die verehelichte Da denn ist es Südosten: D. Raiche, offen zu halten. Zeiß, Prinzessinnenstr. 10, IV. Sonntag zum Mariannenplatz 5. Vertreter: H. Thate, Naunynstr. 20. Dften: fich nachmittags auf der abgenommenen Eisbahn Beispiel bei dem Sportdenkmal bei Grünau passiert, Richardstraße 22 belegenen Wohnung auf den Bürgersteig hinab und blieb sofort tot. Schivermut soll das Motiv des Selbstmordes der Eisbahn ein halb Kupfer, Petersburgerstr. 56. Vertreter: Dietrich, Zorndorferstr. 51, meterbreiter Spalt bildete. Der Eispächter stellte abends bei Dunkel- 65 Jahre alten Frau gewesen sein.- Lebensgefährliche Verlegungen Quergeb. III. Nordosten: Meier, Marienburgerstr. 31 a. Ver- heit einen Mann mit einer Laterne an die gefährliche Stelle hin erlitt der 55 Jahre alte Kutscher Eduard Schmidt aus der Schönlein­treter: Snappert, Dunderstr. 6. Norden: Schönhauser wie ist es aber, wenn ein Schlittschuhläufer spät nachts straße 8 dadurch, daß in der Juliusstraße hierselbst seine Pferde durch­Vorstadt: Niese, Eichendorffstr. 9.- Oranienburger zurückkehrt im Vertrauen darauf, daß er vormittags die Strecke gingen, wobei Sch. unter den Wagen geriet und überfahren wurde. und Rosenthaler Vorstadt mit Gesundbrunnen befahren, nichts Gefahrvolles bemerkt, außerdem in Sicherheit, weil In Hoffnungslosem Zustande ward der Bedauernswerte dem Kranken­und Wedding : Marzellier, Putbuserstr. 34, II. Vertreter: der Fistus nicht bloß die Bahn freigegeben, sondern auch noch Geld hause am Urban zugeführt. Neumann, Kolbergerstr. 21/22. In Trebbin hat der Drechslerlehrling Buffe, der bei dem dortigen Moabit : Bimberg, Strom- dafür sich hat bezahlen lassen? Sollte man nicht meinen, der Fiskus übernehme damit auch ein Stück Verantwortung, wenigstens soweit, Drechslermeister Gräfe in der Lehre war, auf entsegliche Weise straße 27, I. daß, wenn er die Bahn freigiebt, er auch dafür zu sorgen hat, daß Selbstmord verübt. Der junge Mann warf sich auf dem Bahn­durch die Eisbrecher der Dampfergesellschaften nicht die Sicherheit hofe vor den daherbrausenden Schnellzug; er wurde furchtbar zu­der verpachteten Eisbahn gefährdet wird? gerichtet ins Krankenhaus gebracht, wo er nach kurzer Zeit starb.

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zu treffen habe.

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Frau Dr. Virchow hat dem Märkischen Provinzialmuseum die große filberne Ehrensäule mit allegoriſcher Darstellung zum Geschent überwiesen, welche ihrem Gemahl zu dessen 70. Geburtstage

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Gerichts- Zeitung.

Der verbotene Paul Heyse . Das Lessingtheater wollte das Drama Heyses Maria von Magdala " aufführen. Die Aufführung wurde jedoch vom Polizeipräsidenten verboten, weil sie geeignet Die Leiche der Martha Kersten, die in der vergangenen Woche wäre, das religiöse Empfinden der christlichen Bevölkerung zu ver- beim Restaurant Waldkater" in der Jungfernheide erschossen auf­lezen. Auf die Klagen des Dichters und des Direktors Neumann gefunden wurde, ist am Montagnachmittag um 1 Uhr in der Halle Hofer hob jedoch der Bezirksausschuß das Verbot auf. In des Tegeler Friedhofes durch den Kreisphysikus Dr. Schulze in dem Stück erblicke der Bezirksausschuß eine Ver herr Gegenwart einer Gerichtskommission geöffnet worden. Die Leiche Kautionsschwindeleien ärgster Art wurden den Kaufleuten Lichung der dem christlichen Bewußtsein besonders werten wies, wie wir mitteilten, zwei Schußwunden auf, eine in der linken Bernhard Völker und Hermann Haß zur Last gelegt, welche Passionsgeschichte, die in etwas andrer Form dem modernen Menschen Schläfe und eine über dem rechten Auge. Anfangs glaubte man, gestern der achten Strafkammer des Langerichts I aus der Unter­nahegebracht werde. Daß aber in der Form der Dichtung auch nur daß beide von einer einzigen Kugel herrührten, die an der Schläfe fuchungshaft vorgeführt wurden. an irgend einer Stelle eine verlegende, höhnische oder parodistische in den Kopf eingedrungen und an der Stirn wieder herausgetreten sich in der Gitschinerstraße ein Geschäft auf, welches sich nach dem Jm verflossenen Frühjahr that Wendung enthalten sei, habe der Beklagte selbst nicht behauptet. wäre. Die Leichenöffnung zeigte jedoch, daß die Wunden von zwei vor dem Hause angebrachten Schilde als ein Stellenbermittelungs­Der dritte Senat des Ober- Verwaltungsgerichts unter dem Vorsiz des verschiedenen Schüssen herrühren. Es ist das für die Frage, ob ein und Vakanzenbureau, Herausgabe des wöchentlich erscheinenden Herrn von Strauß und Tornay hobdie Vorentscheidung wieder auf und Selbstmord oder Tötung mit Einverständnis oder ein Mord vorliegt," Vakanzenanzeigers" fennzeichnete. Die Inhaber dieses Bureaus erflärte das Verbot für gerechtfertigt. Der Ministerialerlaß, nicht ohne Bedeutung. Der Kaufmann Noecker behauptet immer waren die beiden Angeklagten. Da keiner von ihnen über Mittel ver­betreffend die Stücke, deren Stoffe aus der Bibel entnommen seien, noch, daß er mit zwei Schüssen im Kopf einige Tage bewußtlos im fügte, so verschafften sie sich solche durch Kautionsschwindeleien. Es wäre nicht maßgebend für den Senat; er diene nur den Behörden Walde gelegen habe. Es wird jedoch angenommen, daß Noecker sich zeigte sich, daß diese Spekulation auf die Vertrauensseligkeit der zur Instruktion, enthalte teine gesetzgebende Bestimmung. Für den die Verletzungen erst später in seiner Wohnung beigebracht hat. Stellensuchenden trotz aller Warnungen von außerordentlichem Erfolg Verwaltungsrichter fämen nur§§ 10 und 17 des All­begleitet war. Auf den Briefbogen der Firma prangte am Stopfe gemeinen Landrechts in Betracht, wonach die Polizei das Motto: Humanität und Gerechtigkeit" und dies Die nötigen Anstalten zur Erhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung erweckte bei vielen Stellensuchenden Vertrauen. Nun sei hier davon auszugehen, daß in einem nahmen innerhalb weniger Monate acht verschiedene Leute aus allen Die Angeklagten Christlichen Staate oder das als Teil der öffentlichen Ordnung geschützt werden müsse. Die des Baurats und Stadtältesten Cantian haben das Museum Rechercheure. Sie wurden allesamt außerhalb des Bureaus mit an­Gs jei aber auch anzunehmen, daß" Maria von Magdala " ein An- überwiesen, welche sich zumeist auf die Herstellung der großen vermochten, so daß selten ein Angestellter von der Eristenz eines griff auf dieses zu schützende Gut sei. Das nähere darüber werde Granitschale im Zuftgarten beziehen. Endlich erhielt das Sollegen eine Ahnung hatte. Zu tassieren gab es nichts. In allen Museum noch interessante Manuskripte des Schloßbaumeisters Professor Fällen mußten die Stellensuchenden Kaution stellen. im schriftlichen Erkenntnis ausgeführt werden. Verlangt Drollig ist der Gegensatz in der Auffassung des Bezirksausschusses Martin Friedr. R a be, welche sich bisher im Besize der Königlichen wurden 1000 bis 1500 Mart, konnte der Bewerber aber nicht so und der des Ober- Verwaltungsgerichts. Dieses nennt einen An- Akademie der Wissenschaften befanden. viel hinterlegen, so begnügten sie sich auch mit weniger. Jm ganzen griff", was jener eine Verherrlichung" nannte! Der Einbrecher, der in der Nacht zum Sonnabend in das erbeuteten die Angeklagten gegen 9000 Mart, die sie für ihren Eine kommunale Wohnungsnot vor hundert Jahren. Gegen Musikaliengeſchäft von Zechlin, Belleallianceſtr. 9, eingebrochen ist Lebensunterhalt verbrauchten. Als die Katastrophe nach etwa sechs das heute so beliebte Schlagwort:" Es giebt feine Wohnungsnot!", und Herrn Zechlin mit vier Revolverschüssen verwundet hat, ich nicht, Monaten hereinbrach, war außer dem notdürftigsten Material und hätten die Väter der Stadt vor beinahe hundert Jahren energisch wie er angab, der Tapezierer Paul Schröder, sondern der 23 Jahre den Briefbogen mit der Ueberschrift: Humanität und Gerechtigkeit" Front gemacht. Damals war es teine Kleinigkeit für die Stadt- alte Tapezierer Franz Nimmscholz. Obwohl er noch nicht bestraft nichts vorhanden. Einer der Zeugen erzählte im Termin, daß er verordneten, passende Räume für ihre Sizungen zu finden und sie ist, scheint er doch schon manches auf dem Kerbholz zu haben, denn dem Angeklagten Völker mit Anzeige gedroht habe, als dieſer ein­man fand bei ihm außer einem Revolver ausgezeichnet gearbeitetes geräumt hatte, daß er außer stande sei, die Kaution zurückzugeben. mußten von Pontius zu Pilatus ziehen. Das ging so zu: Als Einbrecherwerkzeug. dem kaum ein Schloß widerstehen könnte und das Da habe Völker auf ein altes Buch gezeigt mit der Erwiderung: Friedrich Wilhelm III. notgedrungen die preußische Städte- Ordnung Dies ist das siebente Buch Mosis, das verleiht mir geheime Kräfte, berliehen hatte, traten die Berliner Stadtverordneten zuerst im Palais er selbst angefertigt haben will. wenn Sie mich anzeigen, fann ich es bewirken, daß Sie innerhalb des Prinzen Heinrich, der jeßigen Universität, zusammen. Bald aber Opfer der Arbeit. Von einem entseßlichen Unglücksfall im furzer Zeit erblinden." Der Zeuge hat sich von der Erstattung einer mußten sie hier den Staub von ihren Füßen schütteln und, da in den Betriebe der Allgemeinen Elektricitäts- Geſellſchaft, Boltastraße, er- Anzeige doch nicht abhalten lassen. Im Termin legten die Ange­Rathäusern tein Plaß war, auf die Wohnungssuche gehen. Aber ein halten wir nachträglich Kenntnis. Als der Bohrer W. Krüger nachts schuldigten ein offenes Geständnis ab und räumten ein, daß das ganze Saal für 102 Personen war 1809 noch nicht aufzutreiben. Zudem beim Buzen feiner Maschine beschäftigt war und dabei ein Geländer Geschäft auf Schwindel beruhte. Die Verteidiger, Rechtsanwalte fehlte das Geld, um die Bänke für die Väter der Stadt anzuschaffen, erſteigen mußte, glitt er aus und setzte im Fallen mit dem rechten Dr. Schwindt und Werthauer, mußten sich darauf beschränken, eine auf denen dieſe das Wohl ihrer Stinder beraten sollten. Man borgte Fuß eine Einschaltvorrichtung der Maschine in Bewegung. Dadurch möglichst geringe Strafe zu erzielen. Der Gerichtshof verurteilte daher jedesmal die Bänke aus dem Opernhause! Endlich fand man geriet Krüger mit der rechten Hand zwischen zwei am oberen Ende den Angeklagten Völker zu drei Jahren Gefängnis und in der Kurstraße Nr. 50 eine erste Etage von sieben Stuben, für die der Maschine laufende Zahnräder, die keinerlei Schutzblech trugen. fünfjährigem Ehrverlust, den Angeklagten Haß zu anderthalb man halbjährlich 125 Thaler Miete zahlen mußte. Das war aber für Vier Finger wurden dem Unglücklichen buchstäblich zermalmt. Nach Jahren Gefängnis und dreijährigem Ehrverlust. Als die damalige Verhältnisse eine schwere Menge Geld, und um zu sparen, dem ihm ein Notverband angelegt war, wurde er ins Lazarus Verurteilten abgeführt wurden, ergingen sich die armen von ihnen trat man einen Teil der Wohnung gegen Entschädigung an die Burger- Krankenhaus gebracht. Krüger ist verheiratet und Vater von fünf Betrogenen in lauten Verwünschungen. Zehn Jahre hätten sie be= garde ab. Mit Mühe und Not wurde das Geld für die Bänke auf Kindern; er war erst fünf Wochen im Betriebe der Allgemeinen kommen müssen!" rief man ihnen nach. gebracht, da die Oper ihr Inventar nicht mehr herleihen wollte. Elektricitäts- Gesellschaft beschäftigt. Hoffentlich thut der Gewerbe­Nach einem halben Jahr wurden aber die Berliner Stadtverordneten Inspektor in diesem Falle feine Pflicht. schon wieder an die Luft gesetzt, und nach langem Suchen famen sie Das in der Niederlagstraße Nr. 1 für 500 Thaler jährlich unter. Betergeschrei über diesen Preis und zwölf Thaler Schornsteinfeger­geld extra war entsetzlich es war nicht zu erschwingen, zumal auch die Tischlerrechnung für die Bänke noch nicht beglichen war. Da half wieder die Bürgergarde aus der Not und übernahm einen Teil des Lokals. Der Besizer des Hauses fand aber an den vielen Menschen ebenso wenig Gefallen, wie die heutigen Hausbesitzer an Kindern: Tode entgangen waren. Dieser Unfall hatte Veranlassung zu einer die Stadtverordneten wurden schon nach zwei Jahren wieder an die Quft gesetzt. Sie fanden nun in der Börse für 300 Thaler Miete und sechs Thaler Schornsteinfegergeld ein fümmerliches Unterkommen, bis endlich eines der Rathäuser sie aufnahm. Wenn vor hundert Jahren es so den Vätern der Stadt gegangen ist, warum sollen da Heute die Kinder klagen, wenn sie ruhelos wie der ewige Jude von Stadtteil zu Stadtteil wandern?

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werden.

Der Ende November in Haft genommene Stationsvorsteher Ernst Flöter zu Stegliz stand gestern wegen Unterschlagung amtlicher, Das Haus Wilhelmstraße 106 muß auf baupolizeiliche Anord: Gelder vor dem Schwurgericht des Landgerichts Berlin II, welches Die Mieter des unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Reine de eine neue Tagung nung von den Bewohnern geräumt werden. Vorderhauses sind bereits jämtlich gezogen, während die Wohnungen gung führte Rechtsanwalt Dr. Schwindt. Der Angeklagte hat der Seitenflügel von ihren Mietern am 1. April d. J. verlassen werden begann. Die Anflage vertrat Staatsanwalt Sachse, die Verteidi müſſen. Im Juni v. J. war im Vorderhause im zweiten Stockwerf den Feldzug 1870/71 mitgemacht, ist Vater von 9 Kindern und seit eine Decke eingestürzt, wobei zwei Stinder nur mit genauer Not dem dem 1. April 1898 als Stationsvorsteher zweiter Stlasse in Steglit angestellt. Er bezog als solcher ein Gehalt von 2400 M., 160. gründlichen Untersuchung des über 150 Jahre alten Gebäudes ge- 3ulage und hatte freie Dienstwohnung. Zu seinen Obliegenheiten geben. Dabei stellte sich heraus, daß das Gebäude im hohen Grade gehörte die tägliche Abrechnung mit der Güterabfertigungsstelle und baufällig ist und von Menschen auf die Dauer nicht mehr bewohnt die Führung zweier Stassenbücher, nämlich eines Quittungsbuches werden kann. Das Haus wird infolge dessen am 1. April abgebrochen über die Tageseinnahmen der Güterabfertigung und eines Notizbuches für den Tagesabschluß. Als am 23. September v. J. der Eisenbahn­Ein neuer großer Verkehrsplan von Berlin ist jetzt im Verlag Stassenkontrolleur Burchardt eine Revision bei ihm vornahm, sagte ihm von A. Mende, Oranienstr. 176 erschienen. Von allen Berliner der Angeflagte sofort, daß die Kasse ein Manto von etiva 1300 M. Blänen ist dieser wohl der ausgedehnteste. Er umfaßt 545 Quadra aufweise und es ergab sich denn auch ein Fehlbetrag von 1301 M. Dr. Langerhans soll der Berl. 3tg." zufolge die Absicht haben. Kilometer und erstreckt sich im Norden bis Dalldorf und Rosenthal, 50 Bf. Es wurde festgestellt, daß der Angeklagte von einer hiesigen seines hohen Alters wegen nicht wieder für den Reichstag zu im Süden bis Zehlendorf , im Often bis Falkenberg und Nieder- großen Firma, die die einzelnen Frachtverrechnungen vermeiden fandidieren. Wie berichtet wird, hat der Stadtälteste und Stadt Schöneweide und im Westen bis zu dem hinter Spandau gelegenen wollte, einen größeren Frachtvorschuß erhalten hatte. Diese Gelder verordnete Kämpf, Präsident der Aeltesten der Kaufmannschaft, die Dorfe Staaten. Der ganze Grunewald befindet sich auf der Karte hatte er nicht mit den übrigen Geldern vermischt, sondern in ein be­Absicht, sich um das Mandat zu bewerben. Herr Kämpf gilt auch sowie ein stattlicher Teil der Spandauer Stadtforst. Giebt es jonderes Fach gethan. Als er in Geldnot geraten war, hatte er dieses als Stadtverordneten- Vorsteher der Zukunft. Berlin selbst auch größere Karten, so ist der Mendesche Plan von Geld zunächst in fleinerem Umfange angegriffen und dann nach und Der Der im Duell umgebrachte Dr. Ane aus Flensburg ist gestern allem, soweit die Vororte in Betracht kommen, ein Muster von Viel nach bis zu der oben genannten Höhe für sich verbraucht. Durch geschickte Anwendung von Schaden ist von ihm schließlich ersetzt worden. Bei der Verhandlung auf dem Militärfriedhof in der Hasenhaide beerdigt worden. Ueber ſeitigkeit und lebersichtlichkeit. die Motive, die zu dem Zweikampf führten, meldet das Berl. Egbl.": neun Farben ist es gelungen, das Gebiet der einzelnen Orte genau handelte es sich im wesentlchen um die Frage, ob der Angeklagte amtliche Gelder unterschlagen und zur Verdeckung dieser Unter­Im persönlichen Verkehr war Aye ein liebenswürdiger und jovialer zu bezeichnen. Der Preis beträgt drei Mark. schlagungen die zur Einnahme und Ausgabe bestimmten Bücher un Mann, voller Lebenslust. Da er ausgesprochen schön war, war er In der Ohren-, Nasen- und Hals- Klinik Karlstraße 32 born richtig geführt habe. Staatsanwalt Sachse vertrat diese Ansicht, auch ein Liebling der Frauen und hatte zahlreiche Liebesverhältnisse. trotzdem er in glücklicher Ehe verheiratet war. Aber es fam niemals 1 Treppe links, finden die unentgeltlichen Sprechstunden für un- während Rechtsanwalt Dr. Schwindt ausführte, daß die Ent­mit seiner sehr reichen, vom Lande stammenden Gattin zum Bruch. bemittelte Ohren-, Rafen- und Halsleidende nicht mehr wie bisher gegennahme der Frachtvorschüsse eine private Gefälligkeit des An­geklagten darstelle und dieser das Geld nur in persönliche Verwahrung da er sie immer wieder durch seine Liebenswürdigkeit zu beschwichtigen täglich von 9-11, sondern von 10-12 Uhr vormittags statt. genommen habe. Die Geschworenen sprachen ihn denn auch nur der und zu fesseln wußte, wenn die delikaten Affairen des Gatten zu einfachen Unterschlagung schuldig. Der Staatsanwalt beantragte ihren Ohren famen. Die Schwäche Dr. Ayes den Frauen gegenüber 6 Monate, der Gerichtshof erkannte auf vier Monate Gefängnis, hat aber schließlich zu seinem Verderben, zum Duell im Grunewald und zum Tode geführt. Bei dem in Flensburg in Garnison stehen- Eine Entschädigungsflage von über 100 000 m2. haben vier rechnete einen Monat auf die Untersuchungshaft an und setzte den den Kriegsgerichtsrat Grünwaldt war im letzten Sommer die Schwester Fischer aus dem Dorfe Leeft bei Potsdam gegen den Fiskus und Angeklagten auf freien Fuß. der Frau, ein Fräulein v. Grawert zum Besuch. Aye lernte die junge gegen den Kreis Bauch- Belzig angestrengt, weil sie sich durch den Bau

Aus den Nachbarorten.