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einer persönlichen Bemerkung aus dem A- B- C- Buch Eugen Richters 1902) gebrachten decken. Nur in einem Punkte ist Herr Kreitling noch sonst was, und die reaktionären Parteien verlangen noch den vorlesen, wo als Grund für den Ausschluß der unabhängigen selbständig gewesen, hier aber fordert er den schärfsten Protest Regierungsschutz für diese tapfere Gesinnung! Konsumvereine aus dem Crügerschen Verbande ausdrücklich ihre heraus. Er schlägt nämlich vor, die Stimmabgabe der einzelnen Das Centrum und die rheinischen Bauern. Eine Versammlung enge Verbindung mit der Socialdemokratie angegeben wird. Klassen auf verschiedene Stunden festzusetzen, und zwar für die von etwa dreihundert Landwirten, die dieser Tage in Biesfeld int Herr Dr. Crüger hatte jeden einen Verleumder genannt, für die erste von 4-5 Uhr. Dem Volksmanne Kreitling kommt es dritte Klasse von 11 bis 2 Uhr, für die zweite von 2-4, Wahlkreis Mülheim a. Nh. Wipperfürth stattfand, nahm eine der außerhalb des Hauses eine solche Behauptung aufstellen würde. offenbar im wesentlichen darauf an, den besseren" Wählern die Un- Resolution an, worin die Versammelten erklären, voll und ganz Die Debatte wird erst am Dienstag fortgesezt. Am Montag annehmlichkeiten zu ersparen, während ihnen die Erleichterung der Wahl­stehen, die des fällt die Sigung aus, weil der Präsident die Ausschmückungs- beteiligung für die Arbeiter jezigen Vertreters des Reichstags- Wahlkreises, Amtsgerichtsrat nun sagen wir einmal milde- gleichbe witt, aber abzulehnen, weil er die Intereffen der ländlichen Bes kommission arbeiten lassen will. Es wird aber behauptet, daß der gültig ist. Oder ist es Herrn Kreitling gar nicht aufgedämmert, daß wohner des Kreises nicht genügend vertreten habe. Die Versammlung freie Tag nur gegeben wird, um die Mehrheit nach Berlin befördern ein außerordentlich hoher Prozentsatz von Arbeitern mindestens den zu lassen, damit die alte Schlußmacherfirma aus den Tagen des Zoll- halben Arbeitstag opfern müßten, wenn sie gezwungen wären, in der beschloß, durch eine Kommission mit dem Central- Wahlkomitee kampfes wieder in Kraft treten kann. Zeit von 11 bis 2 1hr zu wählen? Zumi mindeſten wären außer andrer Kandidat aufgestellt werde. der rheinischen Centrumspartei in Verbindung zu treten, damit ein Aehnliche Schwierigkeiten den Stunden von 11 bis 2 Uhr noch die Stunden von 5 bis 8 Uhr werden die unzufriedenen Bauern dem Centrum noch in einer ganzen für die dritte Klasse zu fordern; richtiger wäre es, wie wir damals Die Rheinische Volts­angaben, den ganzen Tag für alle Klaffen offen zu lassen und drei Reihe andrer rheinischer Kreise machen. gesonderte Listen zu führen. Die Freifinnige Zeitung" weiß natür- Stimme" hat bereits die Gründung eines Wahlfonds für lich in ihrem Artikel über das preußische Wahlreglement" gegen die Der Beschluß des rheinischen Centrumswahlkomitees, ländliche Reichstagskandidaturen ins Werk gesetzt. Kreitlingschen Vorschläge nichts einzuwenden. Um so lebhafter aber Rheinische Volksstimme" für nicht mehr zur Centrumspresse gehörig richtet sie sich gegen die vom Minister angedeuteten Vereinfachungen erklärt, stößt bei den katholischen Bauern vielfach auf Widerspruch. übertrieben umständliche Verfahren bei den Stichwahlen geändert Bauernvereins haben dem Blatt und seiner Redaktion Vertrauensvoten der Abgeordnetenivahlen. Gewiß, meint fie, folle das bisherige Einige Versammlungen von Drts- oder Kreisverbänden des Rheinischen erteilt, und zwei andre Ortsverbände haben sogar Geldbeträge zur Aber falsch wäre es, wenn nur die beiden Kandidaten in Agitation für die Rh. Volksztg." ausgeworfen. Jedenfalls befindet die Stichwahl fämen, welche in der ersten Abstimmung die höchsten sich das Centrum im Rheinland in einer äußerst unangenehmen Lage, Zahlen erreicht haben. Denn wenn mehr als zwei Parteien und die Ungelegenheiten, die ihm die von den heimlichen und offenen konkurrieren, so gewinnen diefelben erst durch den ersten Wahl- Agenten des Bundes der Landwirte aufgehetzten Bauern verursachen, gang eine Uebersicht über ihre Stärke. Es muß ihnen dann Zeit werden je mehr wachsen je näher die Reichstagswahlen heran­

Das Abgeordnetenhaus

hat am Sonnabend die zweite Lesung des Etats der Justiz verwaltung fortgesetzt. In der sogenannten General­debatte führte Abg. Nad byl( C.) Klage darüber, daß die Personalaften, die von den Gerichtsbehörden geführt werden, selbst den in Betracht kommenden Beamten gegenüber geheim gehalten werden. Ihm schloß sich Abg. Krieger( Fri. Vp.) an, der den Wunsch aussprach, daß den Justizbeamten wenigstens von den Personalaften Kenntnis gegeben werden möge, die sich auf ihr politisches Verhalten beziehen. Ein Wandel wird, wie der Rede des Justizministers zu entnehmen ist, nicht geschaffen werden, da das altpreußischen" Traditionen widersprechen würde. Des weiteren wurde von den verschie­densten Seiten eine Vermehrung der Richterstellen gewünscht. Die Justizverwaltung ist bereit, diesen Wünschen Folge zu geben, sie muß sich aber mit Rücksicht auf die allgemeine Finanzlage aufs äußerste einschränken. Bemerkenswert ist aus der Debatte ferner die Rede des Abg. Gördeler( ft.), der gegenüber den polnischen Klagen über ungerechte Urteile gegen Polen pathetisch ausrief: Es giebt in ganz Preußen keinen Richter, der sich beeinflussen ließe, selbst nicht von höchster Stelle!" Hat man denn das versucht?

Im übrigen schweifte die Debatte von einem Punkt zum andern. Abg. Goldschmidt( frs. Vp.) verteidigte die faufmännischen Schiedsgerichte und gab der Versicherung Aus druck, daß die Socialdemokraten bei den Wahlen zu diesen Ge­richten unterliegen würden. Nach Bewilligung des Minister gehalts wurde angesichts der bevorstehenden Neuwahlen von Rednern aller Parteien eine Besserstellung der Kanzlisten an­geregt. Rein Redner wollte einem andern den Ruhm gönnen, zuerst sein warmes Herz für die Unterbeamten entdeckt zu haben.

Am Montag soll der Justizetat zu Ende beraten werden. Dann folgen die ersten Lesungen der Gesezentwürfe betreffend die Gebühren der Medizinalbeamten und betreffend das Ausführungsgesetz zum Reichsgesetz über die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten.-

Das Ende des Venezuela - Abenteuers.

werden.

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gelassen werden zu Kompromißverhandlungen."

rüden.

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der

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Wahlkreis etwa der Socialdemokrat mit einem Rechtsparteiler in In der That, es wäre zu schrecklich, wenn in irgend einem Ein werivolles Geſtändnis über uns einem badischen die Stichwahl gelangte und die Freisinnshelden so in die peinliche Centrumspolitik ist so schreibt man uns einem badischen eta ber Socialdemokrat, mit einem Lage gebracht würden, schlechtweg öffentlich sich zu entscheiden, Centrumsblättchen entschlüpft. In einer Polemik gegen den national­während man mit einem Kompromißchen nicht nur über diese liberalen Staatsanwalt Junghanns, der vor einigen Tagen eine zwangslage hinwegkommen, sondern eventuell noch ein Geschäftchen antiklerikale Wahlrede gehalten und dabei auch Bedenken gegen die machen könnte. Haltung des Centrums in den Fragen der Landesverteidigung ge­äußert hatte, meint der in Ettlingen erscheinende" Badische Landsmann" u. a.:

Aber auch die vom Minister in Aussicht gestellte Zusammen­ziehung der Wahlgänge in Kreisen mit mehr als einem Abgeordneten behagt Herrn Richter nicht, denn, meint er, es trifft oft zu, daß die verändern nach dem Ergebnis der ersten Wahl". Sollten etwa in Breslau , Wahlmänner ihre Wahlabsicht für den zweiten oder dritten Abgeordneten wir fügen dieses Beispiel zur Erläuterung des freifinnigvolksparteilichen Gedantengauges bei, die freifinnigen Wahlmänner nach lebereinkunft mit den Socialdemokraten die Absicht" gehabt haben, zum Entgelt für deren Unterſtügung beim ersten und zweiten Wahlgang im dritten einen Socialdemokraten zu wählen, so könnten sie nach dem für den Freifinn günstigen Ergebnis der beiden ersten Wahlen ihre sinnigen wählen und so die Socialdemokraten vor eine Stichwahl " Wahlabsicht" für die dritte Wahl ändern, wiederum einen Frei­zwischen Konservativen und Freifinnigen stellen. Werden aber die drei Abgeordneten in einem Wahlgang gewählt, so würde zwar im gleichen Fall auch auf socialdemokratische Hilfe zu rechnen sein, wenn eine Liste mit zwei freisinnigen und einem socialdemokratischen Namen aufgestellt würde, für einen genialen politischen Handstreich wäre aber keine Gelegenheit mehr. Sollte Herr Richter andre, bisher geheim gehaltene Bedenken gegen die gemeinsame Wahl der zivei oder drei Abgeordneten eines Kreises haben, so find wir bereit, sie nach Veröffentlichung zu prüfen.-

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Endlich sind die Militär- und Marinebedenken des Herrn Junghanns gegen das Centrum geradezu lindisch denn ohne die Mitwirkung des Centrums hätten seit mehr als 10 Jahren gar keine Wehrvorlagen durchgedrückt werden fönnen; lettere sind aber so zahlreich und so schwerwiegend gewesen, daß das deutsche Volk unter seinen Militärlasten zu Wasser und zu Laude förmlich seufzt, weshalb dem Centrum von andrer Seite der viel eher berechtigte Vorwurf gemacht wird, es sei in diesen Dingen zu nachgiebig getvesen. Kommt doch infolge der folossalen Militär- und Marinelasien die Reichskasse aus dem Dalles gar nicht mehr heraus, für den die Einzelstaaten auf Kosten der Steuerzahler oder wichtiger Kulturaufgaben auffommen müssen, sodas das Gespenst der Steuererhöhung gar nicht mehr ver schwindet."

Man wird bei den nächsten Reichstagswahlen dieses Bekenntnis einer schönen Centrumsseele, daß die Partei der Spahn, Vachem und Konsorten dem deutschen Bolte immer wieder neue Militär­

Die Venezuela - Erekution hat ihr Ende erreicht. Die Friedens ich interessanterweise der studentischen Trunkenbolde an, die im denselben förmlich feufzte" und aus dem Dalles" gar nicht mehr protokolle mit und

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und Marinelaften aufhalsen half, obwohl sie wußte, daß es unter herauskommt, in entsprechender Weise zu verwerten wissen. Die Aachener Reliquien vor Gericht.

Konzessioniertes Rowdytum. Die Jenaische Zeitung" nimmt Vertreter Venezuelas , den amerikanischen Gesandten in Carracas , Universität mit Bierseideln bombardierten. Der fröhliche Umzug" Ueberschwang jugendlicher Gefühle das Denkmal des Stifters der Bowen, einerseits, und die Vertreter der drei Mächte andrerfeits der jungen Herren könne bei keinem vernünftigen Menschen anterzeichnet worden. Gleichzeitig ist die Blockade gegen Venezuela Anstoß erregen obwohl Arbeiter in diesem Staate nicht einmal Genosse Bruhns als verantwortlicher Redakteur der Görlizer aufgehoben worden. Venezuela hat sich verpflichtet, einige Abschlags- ernsthafte Versammlungen abhalten dürfen, der Ordnung wegen. Voltszeitung war seiner Zeit zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt zahlungen an die Mächte zu leisten, alle übrigen Forderungen find An dem Tumuilt feien nicht die Studenten Schuld gewesen, sondern worden, weil er die Neliquien- Ausstellung in Aachen in dem ge­dem Haager Schiedsgericht zur Prüfung der Rechtstitel und ein seltener Fall in einem reaktionären Blatte fondern die nannten Blatte als einen Unfug bezeichnet hatte. Das Reichs­zur Vereinbarung des Zahlungsmodus überwiesen worden. Polizei, die in nicht ganz angebrachtem Uebereifer die Gemüter gericht hob dieses Urteil am 2. Januar auf und ordnete eine noch­Die Bedingungen, unter denen der Frieden abgeschlossen erregt hätte. Und der kleine Unfug, der an dem Denkmal angerichtet, malige Verhandlung an, weil eine Beschimpfung kirchlicher Ein­und die Blockabe aufgehoben wurde, entsprechen nicht den Be- gebe noch niemandem ein Recht, den in der Bierlaune sich richtungen mur vorliege, wenn der ganze Reliquienfult in be­bergessenden Thäter auf eine Stufe zu stellen mit Buben, schimpfender Weise besprochen werde, nicht eine specielle dingungen, die bon ben Mächten, speciell von der am die mit der Absicht der Schändung in Berlin Fürstenstandbilder, und Ausstellung von Reliquicu. Es stellte auch dahin, ob in schneidigsten vorgehenden Exekutionsmacht, Deutschland , zwar die Standbilder selbst, nicht den Sockel, verstümmelt haben." dem Wort Unfug überhaupt cine Beschimpfung liegt. in dem am 8. Dezember überreichten Ultimatum gestellt worden Bitte sehr, in Berlin handelt es sich offenbar auch um in der Bier- Am Sonnabend, deit 14. Februar, verhandelte die Straf waren. In diesem Uttimatum war Ansprüche verlangt. Deutschland im besonderen hatte die so gerichteten Schadens ist doch ganz gleichgültig. Vielleicht sind es Gefängnisstrafe von zehn Tagen zufäßlich zu einer inzwischen gegen ar die enverzügliche Zahlung der tit boch es defineretett gegen und der auf eine ortige Zahlung von 1700 000 Bolivares= 1 360 000 m. ver- auch in Berlin bierlaunige Studenten gewesen. Bruhns verhängten einmonatigen Gefängnisstrafe. Das Gericht langt. Nun hat sich allerdings Venezuela durch das Protokoll ver- den Jena vor aller Welt angeschwärzt werde. Und nun kommt der Reliquienausstellung der gesamte Reliquienfultus getroffen werden Dann beklagt sich das Blatt über den unnötigen Lärm", durch war nämlich einfach der Meinung, daß mit der Kritik der Aachener pflichtet, diese Summe zu zahlen, aber keineswegs sofort. höchste Triumph: Die Studenten bringen jährlich, gauz niedrig ge- sollte. Daß das Wort Unfug" eine Beschimpfung involviere, Nur 110 000 m. werden binnen 14 Tagen bar bezahlt werden, der rechnet, zwei Millionen Mart in barem Gelde" nach Jena . Was sei zweifellos, denn nach reichsgerichtlicher Judikatur sei Neft , der in Wechseln bezahlt wird, foll erst bis foll aus der Bürgerschaft werden, wenn die Studenten dadurch ver- og ar das Wort Mißstand" unter Umständen Ende Juli, also in 5 Monaten, fällig sein! Deutschland trieben würden, daß man ihre Flegeleien nicht mehr als liebens- für eine rohe Beschimpfung erachtet worden! Genosse hat feine ursprüngliche Forderung Forderung also nicht durchgefeßt, würdige Bierlaune erachtet und schützt. Bruhns fezte auseinander, daß er in seiner 25jährigen Thätigkeit als sondern sich mit einem Venezuela genehmeren Zahlungsmodus be- Das ist der Schlüssel: Die Studenten dürfen treiben, wie sie's Socialdemokrat stets für Umwälzung der wirtschaftlichen und politi gnügen müssen. Unfre Khati- Presse hat also allen Grund, ihre Arbeiter den Herren Vätern erst das Geld verdienen, das ihre nicht bekümmert habe. Troßdem erkannte das Gericht, die social­wollen, denn sie bringen Geld in die Stadt. Da nun die schen Verhältnisse eingetreten sei, sich um religiöse Dinge aber Siegesfanfaren zu dämpfen! Ungleich schlechter freilich noch steht es um die Be- erhöhtes Recht auf derartige Ausbrüche der Lebenslust haben, und daß eine kirchliche Einrichtung beschimpft werden sollte!- Ungleich schlechter freilich noch steht es um die Be- Söhne in Jena verjubeln, so würden mithin die Arbeiter noch ein bemokratische Tendenz der Zeitung mache es ebenfalls wahrscheinlich friedigung der weiteren deutschen Ansprüche, denen man durch die man würde ihnen raten, einmal auch solche Scherze zu versuchen, gepanzerte Faust Nachdruck geben zu können glaubte. Aus der wenn sie nicht zu schade dazu wären. anfangs geplanten und in unfrer Khaki- Presse angekündigten Besetzung der venezolanischen Zollstellen, der Pfändung der venezolanischen Zolleinkünfte ist nichts geworden. Amerikas Einspruch und die Intervention Frankreichs hat den Pfändungseifer der Erekutionsmächte bedeutend abgekühlt.

Bolivares

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Eine Beftic in Uniform.

Die Verrohung der Jugend verwandelt sich also bei den Studenten in ein rentables Geschäft, und die Zahlungsfähigskeit des Den Danziger Neuesten Nachrichten" entnehmen wir folgenden akademischen Rowdytums feit sie sogar nach den Wünschen der Bericht über eine Verhandlung des dortigen Divisionsfriegsgerichts, gutgesinnten Preffe gegen die Anwendung des Strafgesetzbuches. Die am 11. Februar stattfand. Charakteristisch ist es übrigens auch, daß die öffentliche Durch eine unglaubliche, feine Untergebenen tief entehrende Von einer Verpfändung sämtlicher Zolleinkünfte ist in dem Verhandlung der groben Ausschreitungen im Jenenser Gemeinderat Behandlung, die in Mißhandlungen gipfelt, hat der Interoffizier verhindert wurde. Kowalski vom 128. Infanterie- Regiment, welcher heute auf der Friedensprotokoll keine Rede mehr. Venezuela verpfändet lediglich Anklagebant fibt, geglaubt, sein Ansehen bei den Rekruten zu festigen 30 Broz. der Zolleinkünfte von La Guayra und Porto Ein wahrheitsliebender Druckfehlerteufel hat sich der Rede des und Bug" in seine Storporalschaft hineinzubekommen. Nicht weniger Cabello, einen Betrag, der nach der Norddeutschen AII- Centrumsabgeordneten Trimborn angenommen, worin dieser die wie 150 Fälle von Mißhandlung und vorschriftswidriger Behandlung gemeinen Zeitung" auf jährlich rund 5% Millionen Witwen- und Waisenversicherung, die auf Betreiben seiner Partei liegen vor und die Verhandlung enthüllt denn auch empörende Vorgänge in der Korporalschaft des Angeklagten. Sau", 4 100 000 m. geschätzt wird. Das ist nur der vierte von 1910 ab das deutsche Volk beglücken wird, verteidigte. Teil sämtlicher venezolanischen Zolleinkünfte. Aber diese Sicherheit Er läßt ihn sagen, es sei eine widerwärtige Uebertreibung, dies Schwein" und ähnliche Verbalinjurien bildeten bei dent Interoffizier stets die Anredeformel und Ohrfeigen waren ctivas wird nicht etwa nur den drei Grekutionsmächten ge- Machwerk eine Witwen- und Waisenversicherung zu nennen. In dem stenographischen Sizungsbericht über die 253. Sigung Musketier Wischnewsli hat er mehrmals mit dem Seitengewehr ge­so gewöhnliches, daß sie überhaupt nicht mehr auffielen. Den währt, sondern soll der Befriedigung sämtlicher Gläubiger dienen. An den vier Millionen Mark sollen auch die Vereinigten Staaten , des Reichstages vom Sonnabend, 7. Februar 1903 heißt der beschlagen, mit der Faust Schläge unter3 Kinn versezt und auf der Frankreich , die Niederlande , Meriko ust. participieren! Wenn man treffende Passus der Trimbornschen Rede nämlich: Stube hat er ihn einmal ohne jeden plausiblen Grund mit dem ge­bemgegenüber bedenkt, daß sich allein Deutschlands Forderungen an Ich rede hier nicht von Aeußerungen, wie wir sie in der stiefelten Fuß gegen die Schienbeine getreten. Wie der Unteroffizier Venezuela außer den 1700 000 Bolivares laut der deutschen socialdemokratischen Presse lesen konnten: daß das Ganze nur eine verfuhr, zeigt fo recht der Fall Nischewski, wo er den Rekruten mit Denkschrift auf drei Millionen Bolivares aus dem letzten Bürger­Witwen- und Waisen- Versicherung sei. Das sind Geschmacklofig- der Faust ins Gesicht schlug, weil er, als er zum Ererzieren kam, feiten, widerwärtige lebertreibungen und objektive unwahrheiten, Saltung zu korrigieren, verabfolgte er Fuftritte, so trat er ihn auch einen Knopf am Waffenrod effen hatte. Um die frieg und weiteren 71 Millionen Bolivares der deutschen Venezuela­Eisenbahngesellschaft und sonstiger Firmen also auf rund für die ich nur ein verächtliches Achselzucken habe." 10 Millionen Mark belaufen, so kann man sich ungefähr aus­Die socialdemokratische Presse hat von einer Witwen- und einmal, als er im Anschlag lag, gegen die Hüfte. In einem andren Falle verabfolgte er ihm Brügel mit der Klopfpeitsche. rechnen, wie viele Jahre nötig sein werden, um diese Forderungen Waisen- Berhöhnung gesprochen! Hätte sie von Versicherung" ge- Den Musketier Markgraf schlug er einmal mit einem Besenstiel, sprochen, so wäre das in der That eine widerwärtige Uebertreibung dugende Male mit der Hand. Ubanski hatte besonders viel zu befriedigt zu sehen! leiden. Gegen ihn allein wurde Kowalski in 33 Fällen handgreiflich. Der finanzielle Effekt des Venezuela - Kreuzzugs ist also ein über und objektive unwahrheit gewesen.- die Maßen kläglicher! Deutschland wird danach in Jahren nicht ein- Sechzehn Millionen Briefumschläge für die bevorstehenden Da fette es die beliebten Faustschläge unters Sinu, einmal schlug mal soviel an Schuldansprüchen eintreiben, als ihm sein Flotten Reichstagswahlen sind von der Regierung zur Ausschreibung ge- er ihn mit dem Seitengewehr gegen den Bauch, auf der Stube stieß Kreuzzug gekostet hat! Und diese Eretutionskosten werden bracht worden. Die neuen Wahlcouverts sollen nach der National- er ihn mit dem Gewehrkolben gegen die Brust und trat ihn mit Absicht und Vehemenz auf die Füße. Eine Reihe andrer Musketiere ihm überhaupt nicht rückvergütet werden, da es ja sogar die be- Beitung" aus feſtem, weißent Papier gefertigt werden; durch hat er ebenfalls geohrfeigt und einen riß er in brutaler Weise schlagnahmten venezolanischen Schiffe zurück- schwarzen Druck auf der Innenseite werden sie völlig undurchsichtig an der Naſe. Auch der Musketier Mehlmann, ein früherer geben muß! Die Kosten des Bankier- Kreuzzuges muß der gemacht. Buchdrucker, hatte von dem Angeklagten besonders schwer deutsche Steuerzahler berappen, in erster Linie also der Milde Belehrung, nicht die harte Hand wünscht die, Po ft" gegen zu leiden. Einmal versetzte Kowalski ihm Fauftschläge ins Gesicht, Proletarier. Schon hat Ballestrem im Seniorenkonvent einen Etats- über den Bündlern. Die Regierung solle dem Bunde ja nicht den daß ihm Lippen und Zunge bluteten, ein andermal ohrfeigte er ihn Nachtrag angekündigt, wahrscheinlich die Kostenrechnung für die Strieg erklären; das erreiche das Gegenteil; denn aus allgemein derartig, daß er 14 Tage ein dickes Geficht hatte, und sticß ihn mit bekannten Gründen steht gerade in Bezug auf das dem Gewehrkolben. Da Mehlmann beim Marschieren die Fußspizen famose Venezuela - Pfändung! Verhältnis zur Regierung das feste Rüdgrat, die auf nicht recht herunternahm, beliebte der Unteroffizier ein besonderes rechte Haltung in besonders hohem Kurfe. Alles, was Korrektionsmittel. Er trat ihn bei jeder Gelegenheit auf die Füße. auch nur den Schein eines Druckes bon oben eriveden Diese Behandlung hatte die Folge, daß dem Manne ein Nagel ab= fönnte, würde naturgemäß alsbald eine Reaktion in den be- eiterte und es ihm eine lange Zeit überhaupt nicht möglich war, zu teiligten Kreisen hervorrufen und den Bund im Sinne der Abfichten marschieren. Besonders toll aber und den Rekruten entehrend war, der Bundesleitung fester zusammenschweißen." daß er ihm beim Egerzieren 6-8 mal ins Gesicht spuckte!

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Deutfches Reich.

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Freifinn und Landtagswahlen. Im Abgeordnetenhause hat fürzlich der Abg. Kreitling einige Vorschläge zur Abänderung des Wahl reglements bezüglich der Urwahlen gemacht, die sich im wesentlichen mit den von uns schon im Januar vorigen Jahres( Vort. Nr. 14

Wie fanft die alte freischende Vettel bisweilen zu fäufeln ver- Geradezu unglaublich ist folgender Vorgang: Als Mehlmann beim mag. Für den Bund der Landwirte find eben die Minifter immer Marschieren einmal den Mund nicht recht schloß, befahl der Unter­