auffuhr. Die drei Fuhrwerke wurden förmlich ineinander verwickelt| Wohnung in Flammen auf, während in der Charlottenstr. 55 ein| Hildebrandt u. Co. ihr Geschäft führten. Es wurde dort ken Gästen und konnten erst nach längerem Bemühen frei gemacht werden. Bei Schornsteinbrand beobachtet werden mußte. Zur selben Zeit hatte nur Geflügel, hauptsächlich Gänsebraten, von krepierten Teren vorbeiden Straßenbahnwagen waren die Plattformen zertrümmert und die zweite Compagnie in der Köpnickerstr. 193 längere Zeit zu thun. gesetzt. Heinrich Hildebrandt fahre des Morgens in der Frühe nach die Kontroller eingedrückt. Beide Gefährte mußten außer Betrieb Hier war in einer im Erdgeschoß des Seitenflügels belegenen Schuh - der Central- Markthalle und frage dort die Großhändler mit begesetzt werden. macherwerkstatt ein Feuer entstanden, das Schuhwaren, Tische, Wert zeichnender Geberde, ob sie etwas hätten". Die Großhändler Den Bruder erstochen. Am Montagnachmittag um 3 Uhr gingen zeuge 2c. erfaßt hatte. Kurz nach 10 Uhr mußte in der Linienstr. 21 wüßten schon Bescheid, sie erividerten in häufigen Fällen: Hier ist die Brüder Riemann, der 26jährige Arbeiter Franz, der 24jährige ein Brand beseitigt werden, der die Dachkonstruktion des Hauses er- etwas!" und holten dann unter dem Tische in ihrem Verkaufsstande Gärtner Otto une der 18 Jahre alte Tischler Hermann durch die griffen hatte. Außerdem hatte die Wehr in den letzten 24 Stunden Säcke hervor, in denen sich Gänse befanden, welche nicht frei auf den Annenstraße. Alle drei waren in gehobener Stimmung und schienen noch von einigen andren Stellen Alarmierungen zu verzeichnen. In Tisch gelegt werden durften, weil sie sonst von dem revidierenden fich gütlich gethan zu haben. Der jüngste Bruder hatte Otto wieder- diesen Fällen handelte es sich indes um„ blinden" Lärm. Tierarzt beschlagnahmt worden wären. Es seien Gänse gewesen, holt auf den Hut geschlagen, dieser aber nahm die Sache ernster auf, deren Ausschen schon ihre Minderwertigkeit verriet. Hildebrandt als sie gemeint war. Dadurch entstand eine Schlägerei, bei der kaufe die Gänse und andres Geflügel im Bausch und Bogen, zumeist Otto zum Messer griff und dem Bruder Hermann einen Stich in die durchweg für eine Mark das Stück. Zu Hause angekommen, würden Koch erhielt den Bescheid, bei der Zubereitung mit Zwiebeln und die Gänse ausgenommen und mit Salzwasser ausgewaschen, der Gewürz nicht zu fargen und den Braten recht dunkel herzustellen. In dieser Form sei den Gästen das Fleisch vorgesetzt worden. Viele hätten es dennoch gemerkt, daß es mit dem Fleische nicht in Ordnung war, hätten es auch getadelt und feien fortgeblieben. So hätte des Hildebrandtsche Geschäft beispielsweise in der Hussitenstraße gegen 200 Mittagsgäste gehabt, die aber bald bis auf 60 zuſammengeschmolzen seien. Auf Grund dieser Angaben Hermanns ließ die Polizei am
Hus den Nachbarorten.
Bruch beibrachte. Ein Schutzmann vom 55. Revier wollte den Ge- in die diesjährige Etatsberatung eingetreten. Vor Eingang in die Die Schöneberger Stadtverordneten- Versammlung ist am Montag stochenen in ärztliche Hilfe nach der Unfallstation am Mariannenufer bringen, der Thäter fuhr mit, als ob nichts geschehen wäre. In der Tagesordnung erfolgte in der üblichen Weise die Einführung des Droschke starb der Gestochene. Otto Rt. wurde verhaftet. Stadtv. Treugebrodt, der an Stelle des ausgeschiedenen Stadtv. Schulz im 8. Bezirk der II. Abteilung gewählt worden ist. Der WiederEin gefährlicher Straßenräuber ist endlich der Kriminalpolizei in eingetretene ist derselbe Herr, den im November 1901 unser Parteidie Hände gefallen. Vor einigen Monaten war der Schiffer Girkow genosse iter im 5. Bezirk der III. Abteilung, trotz des Zusammenin der Courbièrestraße von zwei Männern überfallen, zu Boden ge- gehens des gesamten bürgerlichen Mischmasches, zum großen Aerger des worfen und seiner Barschaft beraubt worden. Einer der Räuber, legteren aus dem Sattel gehoben hatte. Die Versammlung erklärte fich Namens Scharenski wurde gleich gefaßt, während der zweite entfam. mit der Anstellung eines Brandmeisters einverstanden. Der Schiffer war mit Sch. in einem Wirtshaus zusammengetroffen. Das Anfangsgehalt beträgt inklusive 900 M. Mietsentschädigung folgenden Tage eine tierärztliche Revision im Hildebrandtschen Lokal Dabei hatte dieser bemerkt, daß jener noch mehrere Goldstücke befaß. 4500 M. Die Vorlage betr. Aufbesserung der Gehälter vornehmen. Der Tierarzt erschien zur Mittagszeit. Er stellte feſt, Auf diese war es abgesehen. Sch. trat nun in dem Lokale mit dem von Lehrpersonen an Mittel- und Volksschulen sowie an den daß der Gänsebraten, der den Gästen gerade vorgesezt war, aufschon bestraften Räuber Johannes Töpper in Verbindung, der gleich Vorschulen der höheren Lehranstalten( einschließlich der technischen und fallend dunkel gebraten war, dagegen einen schlechten Geruch nicht Nat wußte. Auf der Straße schlug er den Schiffer zu Boden, be- geprüften Lehrerinnen) fand einstimmige Annahme. Unfre Vertreter ausströmte. In der Küche befanden sich keine rohen Gänse und auf arbeitete ihn gehörig und nahm ihm das Geld ab, das zu gleichen haben auch dieser Erhöhung der Lehrergehälter zugestimmt. Ferner lag die Frage des Tierarztes, ob noch Vorratsräume vorhanden seien, Teilen den beiden Spießgefellen zufiel. Sch. spielte im Gefängnis ein Antrag der Stadtverordneten Waßmannsdorf und Gen. vor, die erwiderte Heinrich Hildebrandt verneinend. Der Tierarzt ermittelte den Tobsüchtigen und nannte in den Selbstgesprächen den Namen Besoldungsordnung der städtischen mittleren und unterbeamten einer aber, daß noch ein kleiner Keller zum Lokal gehörte. Er besuchte Töpper. Die Behörde suchte nun in den vorhandenen Aften, fand Prüfung durch eine gemischte Deputation zu unterziehen. Eine Be- auch diesen Ort. Er fand ihn angefüllt mit allerlei Gerümpel und dabei den Gesuchten und setzte ihn fest. Er bestreitet zwar den lastung des diesjährigen Etats ist natürlich ausgeschlossen. Nach einem Bett, welches auf sein Befragen vom Koch zum Ruhen nach Raub, turde aber von Gästen aus dem Lokale wiedererkannt und kurzer Debatte, in der auch der Magistratsvertreter seine zustimmende dem Mittagessen benutzt zu werden pflege. Der Tierarzt hob die kann als der That überführt gelten. Ansicht äußerte, fand der Antrag einstimmige Annahme. Bettdecke hoch und machte eine überraschende Entdeckung. Im Bett Ein schwerer Unfall trug sich gestern Dienstagmittag auf dem Köpenick . Der Stadthaushalts- Etat für 1903 balanciert in Ein- lagen, in Reih' und Glied nebeneinander, viele Gänse. Nach dem Neubau Urbanstr. 63/64 zu. Gutachten der Sachverständigen waren es Tiere, welche schon vor Dort sollte eine Ladung Steine aufnahme und Ausgabe mit 1 594 005 M. 42 Pf. An Steuern werden der Schlachtung trepiert waren. Auch in verschiedenen Kisten ver den Bau gebracht werden und der Kutscher des Fuhrwerks, Puhl- wie bisher erhoben 170 Proz. Zuschlag zur Staatseinkommensteuer, steckt wurden trepierte Gänse gefunden, im ganzen 41 Stück. Die mann, bei dem Juhrherrn Keppel, Rirdorf, Kopfstr. 50, beschäftigt, 170 Proz. Zuschlag zur Betriebssteuer, 250 Proz. Zuschlag zur Ge- Hauptverhandlung ergab die volle Schuld sämtlicher Angeklagten. erfaßte die Pferde am Zügel, um rückwärts vor den Tieren gehend, werbeftener der I. und II. Klasse und 180 Proz. zur III. und Die drei Angeschuldigten Zepernick, Kirchenbüchel und Schuller sie besser in die Einfahrt hineinzuleiten. Hierbei glitt der Stutscher IV. Klasse, und an Grundwertsteuer 3 M. vom Tausend. Im Ordinarium wurden überführt, den beiden Hayptangellagten Frau Hildebrandt aus, stürzte und geriet unter seinen eignen Wagen. Die Räder des betragen die Ausgaben 766 855 M. 42 Pf., im Extraordinarium 827 150 M. und Friedrich Hildebrandt bei ihrem strafbaren Treiben Hilfe geschweren Gefährts streiften den Unglücklichen am Kopf und zer- Im letzteren sind neben mehreren regelmäßigen Beiträgen zu Bau- leistet zu haben. Kennzeichnend für den Charakter des letzteren war schmetterten ihm den Unterschenkel des linken Beines. Puhlmann und Tilgungsfonds vorgesehen 800 000 M. zum Bau der elektrischen eine Bemerkung von ihm, die der als Hauptbelastungszeuge aufwurde mittels Droschke nach dem Urban- Krankenhause gebracht. Bahn sowie zur Regulierung der Marienstraße, 5000 M. zu Vor- tretende Schlächter Hermann bekundete. Dieser habe ihm eines Regulierung des Kiezgrabens sowie zur Errichtung eines Bohlen- den Gästen solche Speisen vorfebe. Darauf habe Hildebrandt er arbeiten für die Kanalisation und das Wasserwerk, 13 500 M. zur Tages vorgehalten, daß es doch böse Folgen haben könne, wenn er werks und einer Ablage, 2200 M. zum Umbau der Bade- Anstalt in widert:" Ach was, laß sie man fr der Gartenstraße, 1650 M. für Anschlagfäulen, 500 M. zur Er- gleich trepieren". Die Sachverständigen begutachteten, daß der daran werden sie nicht richtung einer Volksbibliothek und 300 m. zu Reklamezwecken. artiges Fleisch, wenn auch nicht geradezu als gefundheitsschädlich, Sommerurlaub für die Nixdorfer Gasarbeiter. der städtischen Gasanstalt in Rigdorf hatten beantragt, ihnen einen wurden aus§ 10 des Nahrungsmittel- Gesetzes, bezw. wegen BeiDie Arbeiter so doch als verdorben bezeichnet werden müßte. Die Angeklagten Sommerurlaub zu gewähren. Mit der Frage beschäftigten sich vor hilfe dazu verurteilt, und folgende Strafen festgesetzt: Frau Hildeeiniger Zeit bereits die Gasanstalts- Deputation und die Bau- brandt 2 Monate Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe, Friedrich Deputation. Beide sprachen sich dahin aus, daß den Arbeitern der Hildebrandt 4 Monate Gefängnis und 1000 Mark Geldstrafe, Gasanstalt, die bereits zehn Jahre in städtischen Diensten wären, Bepernick 2 Wochen Gefängnis, Schuller 1 Woche Gefängnis und ein Sommerurlaub von einer Woche mit Fortbezug des Lohnes zu Kirchenbüchel 30 Mark Geldstrafe. gewähren sei. Die Gas- Deputation wollte jedoch für den Fall eines erzichts auf den Urlaub die Prämie eines doppelten Wochenlohns gewähren, während die Bau- Deputation dies ausdrückWegen Kautionsveruntreuung wurde der Agent 2., der in der lich ausschließen wollte. Jetzt hatte sich nun auch die GewerbeGartenstraße ein Cigarrengeschäft besaß, aus dem Laden weg ver- Deputation als die sogenannte socialpolitische Deputation zu der Anhaftet. 2. engagierte einen Verkäufer und verlangte eine Raution gelegenheit zu äußern. Eine Prämiierung des Verzichts auf in Höhe von 600 M., begnügte sich jedoch mit einer Anzahlung von Urlaub wurde ohne weiteres verworfen, und zwar einstimmig. 50 M. Dieses Geld gab er, als das Engagement nach wenigen Ein socialdemokratisches Deputationsmitglied warf ein, daß zehn Tagen gelöst wurde, nicht zurück, stellte jedoch statt dessen Jahre Wartezeit denn doch etwas sehr viel wären, eigentlich sei doch Swinemde. 775 2 3 heiter einen neuen Verkäufer ein, der Kaution jeder Arbeiter eines Urlaubs bedürftig. Von andrer Seite wurden Hamburg 1000 Mark zahlen mußte. Inzwischen hatte der gegen eine zu furze Wartezeit besonders technische und finanzielle Berlin ersterwähnte junge Marin eine Anzeige Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Bedenken geltend gemacht. Man einigte sich dahin, den städtischen Frantf./M. 780 D München Gleichzeitig wurden von andrer Seite Beschuldigungen wegen verBehörden anheimzugeben, den Arbeitern möglichst schon nach fünf schiedener Unredlichkeiten bei Verkaufsvermittelungen, die 2. verübt Jahren einen Urlaub von einer Woche unter Fortbezug des Lohnes haben soll, erhoben. Die Staatsanwaltschaft verfügte daraufhin die zu gewähren. Verhaftung des Agenten, der von zwei Kriminalbeamten in seinem Geschäft festgenommen wurde. Der Laden wurde polizeilich ges schlossen. Wie sich nunmehr herausstellte, waren auch die tausend Mark, die der zweite junge Mann als Kaution gestellt hatte, nicht mehr vorhanden, und so ist auch dieser Untreue wegen gegen 2. das Strafverfahren eingeleitet.
Professor Mommsen ist gestern von einem Unfall betroffen worden. Als der Gelehrte mittags an der Mittelstraße den Damm der Friedrichstraße überschreiten wollte, wurde er von einer Droschte umgefahren und zu Boden geworfen. Glücklicherweise war es dem Kutscher noch im letzten Augenblick gelungen, sein Gespann herumzureißen und das Pferd zum Stehen zu bringen. Prof. Mommsen, den der Sturz auf das Pflaster etwas mitgenommen hatte, war von dem Publikum sofort erkannt worden. Es streckten sich ihm zahlreiche Hände entgegen: man half ihm von der Erde auf und suchte für ihn Bücher, Brille und Hut zusammen, die ihm entfallen waren. Der Gelehrte hatte sich alsbald erholt und lehnte jede Unterstützung ab. Er bestieg eine Droschke und begab sich nach seiner in CharTottenburg gelegenen Wohnung. Er hatte es selbst abgelehnt, sich dorthin auch nur begleiten zu lassen.
Im Zoologischen Garten ist wieder ein ebenso eigentümlicher als schöner Vertreter der südamerikanischen Vogelwelt eingetroffen. Im neuen Vogelhause kann man den Riefentutan( Rhamphastus magnirostris) fehen. Der Vogel ist so groß wie eine Krähe und zeichnet sich durch einen unförmig großen, langen, lebhaft orangegelb gefärbten, an der Spitze des Obertiefers und an der Schnabelwurzel schwarz gezeichneten Schnabel aus. Man nennt diese Vögel auch Pfefferfresser. Sie brüten in Baumhöhlen, nähren sich von Früchten, sollen aber auch für Vogeleier eine gewisse Vorliebe haben. Sehr merkwürdig ist ihre Schlafstellung; sie ziehen dann den Schwanz fenkrecht nach oben. Der Riesentutan ist schwarz mit weißen Wangen, weißer Kehle, weißen Oberschwanzdecken und roten Unterschwanzdecken. Die nackte Augengegend ist orangegelb.
Gerichts- Zeitung.
Witterungsübersicht vom 17. Februar 1903, morgens 8 Uhr.
Stationen
Barometer
stand mm
Wind
richtung
Windstärke
778 WSW 778 28
Better
Temp. n. T.
5° C.= 4° R.
Stationen
Barometer
Wind
richtung
Windstärke
773S
-6 Haparanda 751 M 2 wolkenl 4 Betersburg 750 S 2wolkenl- 5 Cork 2wollen!-3 Aberdeen Schnee-6 Paris 2wolfent- 6
775 OND
Better
||' U ok= D 09||
!! Temp. n. 6.
4 heiter-13 2Schnee-10 6 bedeckt 2wolfen!-3?
779 Still 780 NA Wetter: Prognose für Mittwoch, den 18. Februar 1903. Etwas gelinder, zeitweise wollig bei lebhaften westlichen Winden; keine erheblichen Niederschläge
Neue Freie Volksbühne.
Jahre hindurch fortgeschter Bergehen gegen das NahrungsmittelDer knusperige Gänsebraten. Ein umfangreicher Prozeß wegen gesetz beschäftigte gestern in längerer Verhandlung die vierte Straffammer des Landgerichts I unter dem Vorsize des Landgerichtsdirektors Oppermann. Auf der Anklagebant hatten folgende Personen Platz zu nehmen: 1. die Schlächtermeister- Ehefrau Minna ildebrandt, 2. deren Schwager, der Schlächter Friedrich Sonntag, den 22. Februar, nachmittags 2, Uhr, hildebrandt. 3. der Koch Eugen 3e pernid, 4. der im Belle- Alliance- Theater: Vorstell. der III. Abteil.: Handelsmann Kirchenbüchel und 5. der Schlächtergeselle Ein sechster Angeklagter, der SchlächterFriedrich Schuller. meister Heinrich Hildebrandt, der Ehemann der erstgenannten Angeklagten, war nicht erschienen, sondern hatte sein Ausbleiben durch Krankheit entschuldigt. Heinrich Hildebrandt hat in seinem Geschäfte nicht vorwärts kommen können. Nachdem er sich durch Leistung des genommen. Das Einschreibegeld beträgt 50 Pf., der Monatsbeitrag( intl. Offenbarungseides seiner Schulden entledigt, richtete er seiner Ehe- Bereinsschrift) 75 Pf. frau und seinem Bruder Friedrich Hildebrandt ein Restaurations- Am gleichen Tage, nachmittags 3 Uhr, im Schiller- Theater O.: lokal in dem Hause Linienstraße 200 ein. Das Geschäft wurde unter der Firma Hildebrandt u. Co. geführt, Inhaber waren die Extra- Vorstellung: ,, Ein Ehrenwort"
Ehefrau Hildebrandt und ihr Schwager Friedrich Hildebrandt . Heinrich Hildebrandt galt als Geschäftsführer, der zumeist den Einfauf besorgte. Die Firma Hildebrandt u. Co. wechselte häufig mit ihrem Lokale, von der Linienstraße verzog sie nach der Hussitenstraße, von dort nach der Rosenthaler- und von dort nach der In
Fenerbericht. Dienstagabend gegen 6 1hr wurde ein größeres Löschaufgebot nach Luisen- llfer 12 gerufen, wo im zweiten Stock durch Unvorsichtigkeit in einer Arbeitsstube ein Feuer ausgekommen war. Die Gefahr konnte indes bald beseitigt werden. Kurz darauf erfolgte ein Alarm nach der Wallstr. 80. Hier hatten in einer Weinhandlung die Gardinen eines Schaufensters Feuer gefangen, das validenstraße. Am 30. august b. 3. erſchien aber auch noch im Keime erstickt werden konnte. Un 7 Uhr hatte Hermann auf dem Polizeirevier und machte folgende Angaben: die Wehr in der Oranienstr. 160 einen Brand zu beseitigen, der in Er sei seit etwa einem Jahre bei Hildebrandt beschäftigt gewesen, einer Waschküche entstanden war. Kleidungsstücke, Möbel 2c. gingen habe jetzt seine Stellung aufgegeben und wolle nun Enthüllungen in der Nacht zum Dienstag in der Reinickendorferstr. 53 in einer machen über die unverantwortliche Art, wie die Inhaber der Firma
Die verfunkene Glocke.
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Schauspiel in 4 Aften von Otto Erich Hartleben . Karten für Mitglieder a 75 Pf., für Gäste a 90 Bf. sind in den Zahlstellen von. Bobsin, Kommandantenstr. 62; H. Becker, Gokkowskyftr. 9; . Kaufhold, Wrangelstraße 52; H. Hirsch, Matternstraße 3, sowie beim Kassierer zu haben. Der Borstand. J. A.: Heinr. Neft, Stassierer, Georgenkirchstr. 22, b. III.
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