Der oben erwähnte Samm wird uns denn auch von zwet 1 ftraße nach dem Dönhoffsplatz und von der Dennewitzstraße durch| Fußes, so daß er nach der Charitee gebracht werden mußte.- zuverlässigen Genoffen als perdächtiges Individuum bezeichnet. Die Stulm, Groß- Görschenstraße nach dem Bahnhof der Gesell- An der Ecke des Wilhelm- und Friedrich- Karl- Ufers wurde Abends Er hat z. B. während seines Aufenthalts in Berlin eine Geburts- fchaft in Schöneberg nachgesucht. Diese Linie, welche nur Straßen ein Arbeiter mit schweren Verlegungen am Bein aufgefunden tags- Feier, za welcher man ihm den Zutritt verweigert hatte, mit nur geringem Wagenverkehr berühre, eigne fich ganz besonders und nach seiner Wohnung gebracht. Er ist angeblich von einer dem Nachtwächter als eine geheime Versammlung denunzirt, so zur Versuchslinie und entlaste gleichzeitig den Verkehr in der Droschte überfahren worden. Im Laufe des Tages fanden vier daß denn auch Polizei erschien, und so die Feier gestört wurde, Leipziger , Potsdamer- und Lügomstraße. Brände statt. wenn auch der wirkliche Thatbestand sich sofort ergab.
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Gerichts- Beifung
Unter der Maste eines Kollegen drängte sich in der verIn wie frivoler Art in Berliner Brauereien das flossenen Nacht zwischen 12 und 1 Uhr ein Unbekannter an den freie Stoalitionsrecht eines Arbeiters unterdrückt werden die Lindenstraße entlang gehenden Schlächter U. heran, indem er foll, zeigt ein Borfall in der Mälzerei Lagerhof, Usedomstraße, diesem mittheilte, daß er augenblicklich keine Arbeit habe. Beide welche der Aktienbrauerei Moabit gehört. Daselbst arbeitete vom besuchten zusammen ein Wirthshaus; als sie dieses wieder ver20. September 1891 ab der Brauergeselle K., welcher dem Brauer- laffen hatten, bat der Unbekannte seinen Begleiter, er möge ihmi Wegen fahrlässiger Körperverlegung stand gestern der verein der Provinz Brandenburg angehörte. Er wurde am einmal feinen Verlobungsring zeigen. Als er den Reifen in der Kutscher Ernst Hornig vor der ersten Straffammer des Land2. April 1892 aus nichtigen Gründen entlassen, nachdem er Hand hielt, versetzte er dem etwas angetrunkenen U. einen Stoß gerichts I. Der Angeklagte, der in den Diensten des Fourage61/2 Monate feine Arbeit zur Zufriedenheit geleistet hatte. R. mit der Faust vor die Brust, entriß ihm noch die goldene Uhr händlers Meyer stand, erhielt am Nachmittage des 24. Dezember verlangte nun von dem Malzmeister Kind ein Zeugniß über fette und eilte mit seiner Beute davon. Der Räuber wäre ent- vorigen Jahres von seiner Dienstherrin den Auftrag, sie nebst feine Führung, welches ihm jedoch rundweg abgeschlagen kommen, wenn nicht gerade der Kriminalkommiffarius Braun, ihrer 9jährigen Tochter und einer anderen Frau nach dem Kirchwurde, so daß derselbe auf gerichtlichem Wege sein Recht welcher eine Revision der Verbrecherlokale vorgenommen hatte, hofe zu fahren. Der Angeklagte gehorchte nur widerwillig, da geltend machen mußte. Bei der gestrigen gewerbegerichtlichen in einer Droschke die Lindenstraße entlang gefahren wäre und ihm dieser Auftrag am Heilig- Abend nicht genehm Verhandlung vor der Gewerbedeputation äußerte nun Herr die Hilferufe des Beraubten gehört hätte. Der Beamte verfolgte fam. Vor dem dem Kirchhofe mußte der Angeklagte eine Kind: Ich kann dem R. Kein Zeugniß über gute Führung aus- in der Droschke den Flüchtigen, holte ihn ein und erkannte in halbe Stunde warten. Als dann die Rückfahrt begann, stellen, weil derfelbe Bertrauensmann eines sozialdemokratischen ihm den seit zwei Tagen aus dem Gefängniß Plößensee entlassenen machte der Angeklagte seinem verhaltenen Groll dadurch, Vereins ist. Auf Befragen des Gewerbedeputations- Mitgliedes Arbeiter" Mattur. Luft, daß er wie rasend die ohnehin etwas abschüssige Tonnte er feine weitere Anschuldigung vorbringen. Das Zeugniß, welches er nun ausstellte, lautete: " Juhaber dieses, der Mälzer J. K., hat vom 10. September 1891 bis 2. April 1892 als Mälzer in der Aktienbrauerei Moabit gearbeitet. Während dieser Zeit war K.'s Führung nicht zu meiner Zufriedenheit. Berlin , den 3. Mai 1892.
Kind, Malzmeister."
Dem R. ift anheimgeftellt worden, nunmehr beim Amtsgericht zuflagen, und das ist langwierig genug. Noch ist das Gewerbe gericht in Berlin nicht eingeführt; das scheint im rothen Hause nicht so als dringendes Bedürfniß empfunden zu werden, als die Aunge'schen Schloßprojekte. Der Brauerverein dürfte aber dem nächst auch die Handlungsweise der Attienbrauerei Moabit in das Bereich seiner Erwägungen ziehen.
Die Fabrikordnung, welche für die chemische& abrit bon C. A. F. Kahlbaum in Aldershof eingeführt wurde, fagt in§ 4 u. 2.: Die Arbeitszeit dauert von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends mit einer Stunde Mittagspause. Eine Pause für Frühstick und Vesper wird nicht gewährt; beides hat viemehr bei der Arbeit zu geschehen." Bei 11stündiger Arbeitszeit fann der Mensch Frühstück oder Vesper nicht entbehren; in einer chemischen Fabrit num, wo doch wohl auch giftige Substanzen( Säuren 2c.) bereitet werden, während der Arbeit zu essen, das ist jedenfalls eine Vorschrift, welche die Behörde, die sich um solche Dinge zu kümmern hat, um feinen Preis dulden darf. Wir machen hiermit auf diese Angelegenheit aufmerksam und erwarten im Interesse der ArFeiter jener Fabrit, daß schleunigst Abhilfe geschaffen wird. Wie mau uns mittheilt, erhalten die dortigen Arbeiter mit Ausnahme
Neber das Polizei- Meldeamt wird vielfach Klage geführt. Tie vorhandenen Schalter und Beamten genügen nicht für den Andrang des Publikums. Man muß erst Stunden lang auf die Auskunft warten. Da die Anfragen schriftlich eingereicht werden müssen, so wäre es auch erforderlich, wie auf der Post dem Publikum eine Schreibgelegenheit zu geben.
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Ein hießiger bekannter Kaufmann ist gestern Abend auf Diestelbergerstraße hinabfuhr. Der wiederholten Aufforderung eine ebenso bellagenswerthe wie heitere Weise zu einer nicht seiner Herrin, vernünftig zu fahren, schenkte der Angeklagte kein unwesentlichen Verwundung gekommen. Seiner Wohnung zu- Gehör. An der Ecke der Friedenstraße beschrieb der Angeklagte, ohne die schnelle Gangart des Pferdes zu mäßigen, einen so steuernd, bemerkte er in der Lindenstraße Arm in Arm mit einer furzen Bogen, daß die Räder die Bordschwelle streiften, der anderen jungen Dame feine Buchhalterin. Er begrüßte seine Angestellte und im Gespräch war der Chef an der Seite der Damen Wagen schlug um und sämmtliche Insassen flogen im weiten einige Schritte gegangen, als er plöglich von hinten einen so ge- Bogen auf das Pflaster. Während der Angeklagte das Glück waltigen Schlag über den Kopf empfing, daß er blutüberströmt hatte, mit beiler Saut davonzukommen, erlitten die beiden Frauen zusammenbrach. Während des darob entstandenen Zumults ver- und das Kind schwere Verlegungen: deren Nachwirkungen noch nahm man beständig die angstvollen und verzweifelten Rufe der nicht völlig gehoben sind. Dame.„ Karl! Du hast ja meinen Chef erschlagen!" räthselhafte der Handlungsweise des Angeklagten lag, mit einer GefängnißDer Gerichtshof ahndete die grenzenlose Frivolität, die in Worte, die auf der nächsten Sanitätswache, wohin man den Verwundeten schaffte, ihre Aufklärung finden sollten. Die Buchhalterin strafe von drei Monaten. war mit einer Verwandten im Theater gewesen. Von deren Mann und Ein ebenso gewagtes wie unfluges Mittel wandte der ihrem Verlobten abgeholt, waren die beiden Damen vorauf- Bäckergeselle Franz Brand an, um eine ihm drohende gelinde geschritten, während die Herren in einiger Entfernung folgten. Militärftrafe von sich abzuwenden. Er hatte versäumt, sich Als nun unser Kaufmann die Buchhalterin angesprochen hatte rechtzeitig zu gestellen. Um die Kommission zu täuschen, änderte und eine Strecke plaudernd mit ihr gegangen war, glaubte, Karl" Brand in seinem Taufzeugniß die Jahreszahl 1870 in 1871 um, nicht anders, als daß seine Braut von einem jener Zudringlichen so daß er sich danach erst ein Jahr später zu gestellen haben mit Anträgen belästigt werde, welche des Abends allein gehende würde. Die Fälschung wurde leicht entdeckt und Brand wegen Damen zu belästigen pflegen. Der junge Mann wüthend in dem Urkundenfälschung vor die zweite Strafkammer des Landgerichts I Gedanken, daß ein Flaneur feiner Verlobten zu nahe getreten, gestellt. Im gestrigen Termine wurde der Angeklagte unter Bu hatte daher auf diesen seinen gewichtigen Stod niederfaufen billigung mildernder Umstände zu einer Gefängnißstrafe von drei lassen und so die geschilderte Szene herbeigeführt. Wie zu Boden Tagen verurtheilt. geschmettert nunmehr der Bräutigam nach Erkenntniß seines Der Schneider Albert Fuchs, welcher unter dem Verdacht Irrthums sich gefühlt, läßt sich denken. Der Chef selbst soll die des Straßenraubes, den er in der Uniform eines Ullanen gegen Sache noch mit gutem Humor aufgefaßt und dem heißspornigen einen Kaufmann auf dem Ulanen- Gyerzierplatz begangen haben Liebhaber nur angedroht haben, daß er von seinem Hochzeits - sollte, verhaftet worden war, ist auf den Antrag feines Vergeschenk die Kurkosten abziehen werde. theidigers Rechtsanwalt Dr. Gotthelf aus der Haft entlassen Ein Zigeuner- Begräbuik. Unter Entfaltung eines wahr- worden.
Soziale Itebersicht.
In der Marmorwaaren- Fabrik von C. Fink in Berlin , Lindenstr. 20-21, legten die Steinmetzen die Arbeit nieder. Einige Kollegen müssen erst noch ihre Werkstücke fertig stellen und werden dann nachfolgen. Anlaß hierzu gaben die G. Fint, welcher Innungsmeister ist, die von der Innung festneue Fabrifordnung, sowie Lohndifferenzen. Ferner wollte Herr gefeßte Arbeitszeit nicht anerkennen, und das Reinigen der Fabrik wurde nachlässig besorgt. Die Gesellen gaben sich bereits mit einigen Zugeständnissen zufrieden, worauf ein Kollege gemaßregelt wurde, was die Arbeitseinstellung veranlaßte. Zuzug ist streng fernzuhalten.
der Meister im Anfang übrigens nur 2,20 m. Tagelohn; die haft fürstlichen Pompes, wie derselbe nur noch bei Von den Vertheidigern der Frau Dr. Prager, Rechtslänger daselbst beschäftigten Arbeiter erhalten im Höchstbetrage Leichenkondukten hochgestellter Persönlichkeiten vorkommt, hat anwalt Dr. Friedmann und Dr. Gotthelf, ist gegen den das 2,50 M., dagegen ist in der Fabrikordnung eine Strafe von 1 t. gestern Nachmittag die Beerdigung eines Zigeuners stattgefunden. Wiederaufnahme- Gesuch ablehnenden Beschluß der Strafkammer schon für den Fall vorgesehen, daß während der Mittagspause, Am Sonnabend war der 18jährige Sohn des Zigeunerhäuptlings jetzt die Beschwerde eingelegt worden. die doch dem Arbeiter gehört, Karte gespielt wird. und Pferdehändlers Petermann in Weißensee nach längerem Leiden gestorben, und wurde der Todte gestern Nachmittag zur legten Ruhestätte auf dem katholischen Kirchhofe daselbst überführt. Die Stammesgenossen der trauernden Eltern waren von Nah und Fern erschienen, um ihrem Häuptlingssohne die letzte Ehre zu erweisen; den Leichenzug eröffnete ein Musik- Korps, dann folgten mit diesem abwechselnd mehrere Zigeuner fidelnd und Der Leichenwagen war ein solcher erster Bymbel schlagend. Klaffe, auf dem ein prächtiger Metallfarg stand, zu beiden Seiten Anläßlich der Grundsteinlegung zu der Auferstehungeritten die nächsten Anverwandten des Verstorbenen, Vettern und kirche, welche am 6. d. Mts. von il bis 12 Uhr auf dem ehe- Ontel, auf Pferden, deren Geschirr und Sattel mit Flor umhüllt maligen Armenfriedhof in der Friedenstraße und in Anwesenheit waren. Hinter dem Sarge schritten sechs Zigeuner daher, die des Kaisers stattfinden soll, ist man mit dem Aufbau des Aeltesten des Stammes in Weißenfee, unbedeckten Hauptes, GePavillons und der Tribüne start beschäftigt. Jedoch kann das bete nurmelnd und Tambourin schlagend, dann folgte das übrige Publikum nicht verstehen, wozu die vielen Soldaten nebst Feuer- Trauergeleit, alles Zigeuner, Männer, Frauen und Kinder in wehr auf dem Plage beschäftigt werden? 14 Mann des Garde- ihren phantastischen Nationalkostümen, zu Wagen, zu Pferd und Pionier- Bataillons unter Aufsicht von 2 Unteroffizieren revidiren den Erdboden mit Picken, worauf dann der Fußboden gelegt vier Klageweihern, die als Zeichen des Schmerzes ein lautes zu Fuß, den Schluß bildeten die trauernden Eltern, umringt von auß, den und die Pfähle eingeschlagen werden. Das Publikum geht Stlagegeheul erhoben. Ein tausendköpfiges Publikum folgte dem vorüber, ist verwundert und schüttelt die Köpfe, einige Arbeiter- Leichenkondukte, und es mußte gleich hinter dem Trauergefolge der frauen äußerten laut: Na nun wundert's uns nicht mehr, wenn Kirchhof gegenüber dem Andrange der Massen geschlossen werden. Die Weber von Rigdorf und Britz bei Berlin streifen unfere Männer feine Arbeit friegen! Die Beerdigung selbst wurde nach katholischem Ritus vor- feit Montag. Sie verlangen Wiederherstellung des vor 3 Jahren Die Verwendung sogenannter Putlappen, die sowohl genommen, doch wurden bald darauf von den Stammes- mit den Meistern vereinbarten Tarifs, welcher jetzt durch eine beim Maschinenbetriebe, als auch in verschiedenen Zweigen der ältesten auf freiem Felde die üblichen Todtenopfer für den 15- bis 20prozentige Lohnreduktion gebrochen wurde. Holzbearbeitung nothwendig ist, hat sich vielfach als für die da Mond in dem Schlachten eines Hundes bestehend vor lungen, welche in einer Sitzung beiderseits ernannter Delegirter zur Schlichtung der Angelegenheit gepflogen wurden, find gemit umgehenden Arbeiter gesundheitsschädlich erwiesen; nament- genommen. lich gilt dies von den sogenannten Polirlappen, die in der scheitert. Am Dienstag versuchte eine Deputation der Meister in Als der Postschaffner Manzel, wohnhaft Bernau Ersatz für die Streifenden zu beschaffen, worauf sich die Tischlerei zum Poliren glatter Flächen gebraucht und dabei an- Gartenstr. 54, 4 Treppen, gestern Nachmittag 1/23 Uhr aus Bernauer Webergehilfen um Auskunft an die Rixdorfer Kollegen dauernd mit starkem Druck gegen die Polirfläche und gegen die Danzig nach Hause tam, fand er seine Frau ermordet im Bette wandten. Am Mittwoch sind Meister nach Nowawes gereist, um Hand des Polirers gestoßen werden. In vielen Fällen stellen sich bei Lischlergeſellen, namentlich wenn sie nicht beständig und. Das Sparkassenbuch und verschiedene Werthgegenstände dort Gehilfen zu engagiren; die Streikenden sandten jedoch gleichfehlten.
Raubmord.
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Der Vertrauensmann
Joseph Buchmann, Mittenwalderstr. 7.
Verhand
falls einige Kollegen dorthin, damit der Plan vereitelt werde.
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An die Bäckerei Arbeiter!
ausschließlich mit Polirarbeit beschäftigt find, nach einer solchen gelegentlichen Arbeit Erkrankungen an den Händen ein. Schon Das Berliner Verkehrs- Lexikon, Sem. XIII( Verlag Die Zahl der Streifenden beträgt: 150 Gefellen, meist verheirathet, vor Jahren war von Seiten der Kaffenärzte auf die Noth- von May Schildberger, Preis 40 P.) ist soeben in der Sommers welche 140 Kinder zu ernähren haben, und 40 Spulerinnen. Um wendigkeit der Desinfektion sämmtlicher in Gebrauch kommen- ausgabe erschienen. Wir können nicht umhin, unsere Leser auf Fernhaltung des Zuzuges wird dringend gebeten. Sendungen der Puzlappen hingewiesen worden. Von einer dahin- diefes nette, praktische Büchlein aufmerksam zu machen, das der sind zu richten an Karl Kellner , Rixdorf, Ziethenstraße 66, Hof IV., gehenden behördlichen Verordnung glaubte man absehen besten Empfehlung würdig ist. Denn es giebt Inapp und flar bei Nowag. zu können, da es ja bei der gefeßlichen Krankenversicherung in einer einzigen alphabetischen Anordnung Auskunft über Alles, im Interesse der Arbeitgeber lag, solche für die Krankenkassen was den Verkehr und das öffentliche Leben in Berlin betrifft. In Hamburg , Lübeck und den benachbarten Städten find fostspieligen Erkrankungen der Arbeiter zu vermeiden und naxient Bon jeder Straße sind die Omnibus- und Pferdebahn- Agenten bemüht, Bäcker für Kopenhagen anzuwerben. lich in Berlin für die Desinfektion der Buklappen in den Des Verbindungen angegeben. Theater, Sehenswürdigkeiten, öffentinfektionsanstalten ausreichend Gelegenheit gefchaffen war. Diese liche Lokale u. f. w. find in der Uebersicht mit enthalten. Die Erwartung hat sich, wie alle, die man auf die Einsicht" der Pläne der Pferdebahnen, Omnibusse, Dampfschiffe und EisenArbeitgeber fegt, nicht erfüllt. Im ganzen letzten Jahre sind in bahnen sind in dem umfangreichen und handlichen Büchlein entden städtischen Desinfektionsanstalten 538 Bentner Buklappen halten. Wir fönuen das Büchlein um so eher empfehlen, als desinfizirt worden, im Vorjahre gar nur 442 Bentner. Nach dem wir es selbst seit Jahren täglich benutzen.- Geschäftsumfange, den der Handel und der Verbrauch von Putz
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Nach uns zugegangenen Mittheilungen ist in Kopenhagen durchaus kein Mangel an Arbeitskräften vorhanden. Es sind ca. 550 Bäcker in Arbeit stehend, gegen 350 arbeitslos.
Die Unternehmer suchen aber Arbeitskräfte aus Deutschland heranzuziehen, um unseren Sollegen die errungenen Verbesserungen ihrer Eristenz wieder illusorisch zu machen,
Wir ersuchen deshalb unsere Kollegen, sich nicht nach Kopen
lappen in Berlin bat, müßte das desinfizirte Gewichtsquantum Die Hilfe der Sanitätswache Neu- Röln und angrenzende zehn bis zwanzig Mal so start sein, wenn der dabei ins Auge Luisenstadt wurde im Monat April in Anspruch genommen: machen, so ersuchen wir diefelben, sich beim Arbeitsnachweis des gefaßte 3wed, den Gebrauch der Zappen gefahrlos zu machen, auf der Wache selbst 12mal, außerhalb der Wache 18mal, zu erreicht werden soll. Es ist als zweifellos zu erachten, daß in ſammen 25 Fälle. Von diesen betrafen: innere Erkrankungen zahlreichen Fällen die Verschleppung von Krankheits- Erzeugern 12 Fälle, chirurgische Krankheiten 7 Fälle, Unglücksfälle 1 Fall, durch Lumpen erfolgte, welche später als Buglappen Verwendung vorfäßliche Verlegungen durch Andere 4 Fälle, Geburtshilfe fanden. Ehe man fräftige Maßregeln gegen die Arbeitgeber wurde geleistet 1 Fall, zusammen 25 Fälle. trifft, mag schon die Gesundheit der Arbeiter darüber zu Grunde
gehen,
Berliner Asylverein für Obdachlose. Jm verflossenen Monat April 1892 nächtigten im Männerasyl 9000 Personen, Die Große Berliner Pferde Eisenbahn Gesellschaft davon badeten 2993 Personen, im Frauenafyl 1404 Personen, hat sich( wie hiesige Blätter berichten) nach mehrfachen Verhand- davon badeten 112 Perfonen. lungen mit der Stadtgemeinde dem Magiftrat gegenüber nunmehr
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hagen anwerben zu lassen. Sollten dennoch Kollegen hinüber Dänischen Bäcker- Arbeiter- Verbandes, Kopenhagen , Bündaasdstrade 17, II. Saal, zu melden. Die Agitation3 Rommission der Bäckerei Arbeiter Deutschlands , J. A.: E. H. Kretschmer, Lange Mühren Nr. 59, Hamburg .
Der Ausstand der Dockarbeiter in Hull ist beendet. Den Koblenarbeitern ist der volle Lohn, den sie für die Arbeit an den Kohlenbehältern verlangten, gewährt worden. Für die Arbeit auf Segelschiffen erhalten sie nur die Hälfte und für andere Arbeit nur ein Wiertel der beanspruchten Erhöhung. Für
bereit erklärt, auf der im Laufe des Sommers neu zu erbauenden Polizeibericht. Am 8. d. M. Morgens wurde der Kutscher Pferdebahnstrecke vom Lützow- Platz durch die Hofjäger- Allee bis Bleh auf dem Grundstück Müllerstr. 36 bei der Abfuhr von Erde die in Tagelohn bezahlten Arbeiter setzten sie eine Erhöhung von zum Sanfa- Platz in Moabit versuchsweise den elektrischen Betrieb von seinem Wagen gegen ein Stallgebäude gedrückt und erlitt 10-13. pet. durch. mittelt Attumulatoren einzurichten, da das Attamulatorensystem dabei so bedeutende Quetschungen des Unterleibes, daß er nach unter den elektrischen Treibsystemen, soweit Einfachheit der Ein- der Charitee gebracht werden mußte. Vor dem Hause Schiff
anderen geeigneten System mit unter etwa
=
Meber die Arbeitseinstellung am Nord Oftfeekanal richtung, Freiheit der Bewegung der Wagen und Ueberwindung bauerdamm 23 wurde Vormittags ein Schriftfetzer von einem un- berichten bürgerliche Blätter aus Soltenau: Es stellten auf dem Don Betriebsstörungen in Betracht kommen, als das für welt- bekannten Manne ohne Veranlassung durch einen Schlag am Kopfe Bauplatz der Baugesellschaft Wittkop, Förster, Cordes und städtische Verkehrsverhältnisse geeignetst erscheinende Erfahmittel des fo bedeutend verlegt, daß seine Ueberführung nach der Charitee Soenderup an der neuen Schleuse sämmtliche Maurer und Aranimalischen Betriebes sei. Die Gesellschaft ist auch ferner be- erforderlich wurde. Vormittags wurde im Fluthgraben, nahe beiter, reichlich 600 Mann, die Arbeit ein. Die Vorstellungen eines unbekannten, von Seiten der kaiserlichen Kanalkommission und der Baugesell reit, eine besondere Bersuchslinie nach dem sogenannten Buda- der Treptower Brücke, die Leiche pefter oder einem 45 Jahre alten Mannes, am Nachmittag im schaft, die Arbeiten wieder zu den bisherigen Lohnfäßen aufzus irdischer Stromzuführung zu erbauen und zu betreiben, und hat Landwehrkanal an der von der Heydtbrücke die Leiche eines nehmen, blieben erfolglos. Die Arbeiter verlangten einen Stundenzu diesem Behuse beim Magistrat die Genehmigung zum Bau neugeborenen Kindes und im Hauptbassin die Zeiche einer lohn von durchschnittlich 30 Pf. Gestern Nachmittag fand die einer Linie von der Reichenbergerstraße bis zum Zoologischen unbekannten, etwa 40jährigen Frauensperson angeschwemmt. Entlassung fämmtlicher Arbeiter statt und wurde ihnen der rückGarten( Bahnhof Nürnbergerstraße), beziehungsweise Schöneberg Nachmittags versuchte ein junges Mädchen in ihrer Wohnung, in ständige Lohn sofort ausgezahlt. Gestern Abend wurde einer der unter Benugung der Ritter, Junker, Markgrafen, Zimmer, der Leipzigerstraße, sich mittelst Salzsäure zu vergiften. Sie Streifenden, welcher einen Bau- Aufseher zu Boden schlug, verBring Albrecht, Deffauer- und Bernburgerstraße( Bhilharmonie), wurde jedoch durch Anwendung von Gegenmitteln gerettet. haftet; sonstige Ausschreitungen sind nicht vorgekommen. Wenn die Arbeiter einen durchschnittlichen Stundenlohn von ferner der Röthener, Flottwell., Dennewiß- und Kurfürstenstraße Vor dem Hause Gertraudtenstr. 24 fiel ein Arbeiter infolge eines mit Abzweigungen von der Markgrafenstraße durch die Krausen- Fehltritts zur Erde und erlitt eine bedeutende Verlegung des
30 Pf. forderten, so ist das bescheiden genug. Kann man denn