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Streits

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gegen 500

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Die

Aufruf an alle Wohlgesinnten, die einzelnen Hilfsmittel nicht des beide Teile zum Wort kommen zu lassen". Diesen Wunsch fönnen Zur Aussperrung der Bauarbeiter in Dresden bringt bie halb zu versäumen, weil unter der bestehenden Wirtschaftsordnung wir schon mit Rüdsicht auf den Raum unsres Blattes Sächsische Arbeiterzeitung" den nachstehenden Situationsbericht: eine durchgreifende Besserung leider nicht zu erhoffen sei, schloß nicht erfüllen. Im übrigen deckt sich die Darstellung des Unfre Baumeister sind die lautesten Schreier für den Schutz der der interessante Vortrag unter allgemeinem Beifall. Herrn Gleichauf, soweit sie den Kern der Sache betrifft, nationalen Arbeit. Die Dresdener hochpatriotischen Bauunternehmer Vor Schluß der Versammlung teilte die Vorsitzende mit, daß mit dem, was wir über die Angelegenheit veröffentlicht haben. aber haben die deutschen Bauhandwerker aufs Pflaster geworfen der Verein am dritten Pfingstfeiertag einen Ausflug nach Schönholz Wenn Herr Gleichauf die zwischen ihm und dem Vertreter des und versuchen aus Böhmen , Italien usw. Arbeitskräfte zu holen. veranstaltet; fie bat, sich recht zahlreich um 3 Uhr bei Schiller ein- Metallarbeiter- Verbandes aus Anlaß des Streiks bei Mehlich Die deutschen Behörden, die peinlichst aufpassen, daß nicht ein Laib zufinden. Die nächste Vereinsversammlung findet am 22. Juni statt. gepflogene Diskussion als eine principielle Auseinandersetzung Brot über die deutsche Grenze kommt, sind höchst zuvorkommend, Der socialdemokratische Wahlverein der Frauen und Mädchen zwischen den beiden Organisationen fennzeichnet, so ist das eine den Dresdener Unternehmern ihre Menschenware auf die Arbeits­Berlins und Umgegend hielt am 26. Mai im Alten Schüßenhaus" gewaltige Uebertreibung. Die Meinungsverschiedenheit zwischen Cohen pläge bringen zu helfen. Auf den Staatsbauten, z. B. Ständehaus, eine Versammlung ab. An Stelle der erkrankten Genoffin Ihrer und Gleichauf das geht auch aus dem Bericht des letzteren hervor- follen sogar nur böhmische Maurer und Zimmerer eingestellt werden. hielt Genossin Martha Tieb einen sehr beifällig aufgenommenen dreht sich nur um die Frage: Wollen die Arbeiter streiken, um vom 1. Juni Heute nacht tam eine Ladung von 125 Mann aus Prag . Vortrag über das Frauen- Stimmrecht, über den wir an- ab den Neunstundentag zu bekommen oder wollen sie abwarten, ob Wagen wurden nach Neustadt übergeführt. Unfre Posten konnten läßlich einer andren Versammlung bereits ausführlicher berichtet die Fabrikleitung ihre Zusage, den Neunstundentag am 1. Oftober sich bald mit ihnen verständigen. Auf den Krebsschen Neubau, wurde der ganze Trupp hingeführt, von wo haben. Genoffin D. Baader verlas den an sie gelangten Brief einzuführen, erfüllt. Herr Gleichauf ist im Vertrauen auf die Luisenstraße, die Verteilung an Geyer und Kirsten usw. erfolgen eines anonymen sogenannten Gebildeten", der die Frauen an den Zusage der Fabrikleitung für das Abivarten, während die Leitung aus Um 11 Uhr hatten die Unternehmer noch niemand. Kochtopf binden will, und ließ es an Spott über das rückständige des Metallarbeiter- Verbandes der Zusage mit Mißtrauen gegenüber sollte. männliche Individuum, das obendrein zu feige fei, seinen Namen zu steht und überzeugt ist, daß die Arbeiter durch einen Streit schneller Im Volkshause waren desto mehr. Mit dem nächsten Zuge geht nennen, nicht fehlen. Unter Hinweis auf den Zollwucher und die Ge- und sicherer zum Ziele kommen. Wir sind überzeugt, daß die es zurück nach Prag . Die noch Zurückbleibenden werden den andren fahren, die den wenigen Volksrechten drohen, führte sie aus, die Leitung des Metallarbeiter- Verbandes nicht zum Streit raten bald folgen. Den Dresdener Unternehmern kostet diese fuhre 500 Frauen hätten an dem Ausgange der diesjährigen Wahl ein solches wird wegen einer Forderung, von der sie weiß, daß dieselbe bis 600 M. ohne Spesen. Die Gesichter kann sich jeder selbst aus­Interesse, wie noch bei keiner Wahl zuvor. Sorge man dafür, daß in nicht zu ferner Zeit ohne Streit bewilligt wird. Wir nehmen malen, die die Herren vom Arbeitgeberverband mit samt ihren der Frauen- Wahlverein immer größer werde und der Sauerteig der alfo an, daß die Leitung des Metallarbeiter- Verbandes gute Gründe Agenten machten, als ein Trupp nach dem andern zu uns über­Als Kirstens Rausreißer über die Marienbrücke kamen Frauenaufklärung auch noch nach der Wahl und der dann notwendigen haben wird, wenn sie dem Versprechen der Fabrikleitung nicht traut. schwenkte. Auflösung des Vereins kräftiglich weiter wirken könne. Und hätten Es handelt sich also bei dem Streit nicht um eine principielle, und nach der Magdeburgerstraße einbiegen sollten, schwenften fe die Frauen auch noch nicht das Wahlrecht, so wären sie doch ver- sondern lediglich um eine taktische Frage. Welche von beiden Seiten alle 30 Mann nach dem Voltshause ab. Die Herren standen wie pflichtet zu wühlen im Sinne der Socialdemokratie. Die Versamm- die Sachlage richtig beurteilt hat, das wird ja der Verlauf des begoffene Pudel da. inne der Geriale& fepmann sprach den Lung stimmte dem lebhaft zu. zeigen. Darüber mit Herrn Gleichauf zu diskutieren Die Aussperrung der Kölner Maurer und Buter, die von der Frauen den Dank der Parteigenossen, namentlich der des fünften ist jetzt wirklich nicht angebracht. Die Arbeiter der Mehlich­Wahlkreises dafür aus, daß sie ebenfalls in den Wahlkampf fräten. schen Fabrik haben den Streit beschlossen, Unternehmerorganisation mit soviel Geräusch angefündigt wurde, Der Nachdem er die Antisemiten und Freisinnigen in ihrer Rückständigkeit nur die etwa 20 Hirsch- Dunderschen, die auch zuerst mitgestreift nimmt sich in der Wirklichkeit ziemlich harmlos aus. auf dem socialpolitischen Gebiete und dem Gebiete der Frauenrechte haben, ließen sich durch ihren Führer Gleichauf bestimmen, die freißende Berg hat ein winzig Mäuslein geboren: Von den gefennzeichnet hatte, schloß er mit dem Mahnruf an die Frauen, auch Arbeit wieder aufzunehmen. Sie haben gegen den Beschluß der 53 Unternehmern, die die Forderungen der Puzzer und Fuger be­im fünften Wahlkreise die kurze Spanne Zeit bis zum 16. Juni aus überwiegenden Mehrheit gehandelt, fie sind also zu Streitbrechern willigt hatten, sind 16 fontrattbrüchig und haben ihre Unterschrift zunuzen und werbend mitzuwirken dahin, daß der realtionären frei- geworden und zwar auf Veranlassung des Herrn Gleichauf. Dieser zurüdgezogen, weshalb 80 Arbeiter die Arbeit niederlegten, wovon sinnigen Vertretung im Kreise ein Ende gemacht werde und der social- Herr hat auch in seiner Eigenschaft als Führer einer Arbeiter- Organi- 34 wieder anderweitig untergebracht wurden. Die Zahl der Aus­demokratische Kandidat Robert Schmidt den Sieg davontrage. fation weitere Streifbrecher in den Betrieb geschickt. Diese schmähliche ständigen beläuft sich auf etwas über hundert. ( Lebhafter Beifall.), Mit einem Hoch auf die Socialdemokratie Handlung wird dadurch nicht besser, daß Herr Gleichauf den Streik trennte man fich. Der Tischlerstreit in Plauen währt bereits drei Wochen. Die Schließlich ist ja jeder Arbeitswillige" ein selbst nicht billigt. Gegner des Streiks, den er durch seinen Dienst zu hintertreiben Lage des Streits ist außerordentlich günstig, da der Zuzug ausbleibt Steglit. Eine Frauenversammlung, einberufen von fucht. Herr Gleichauf mag angesichts seines schmachwürdigen und die Streitarbeit in allen Orten, wo es bekannt wird, verweigert dem Frauen- Wahlverein unsres Kreiſes, tagte am Mittwochabend Treibens das Bedürfnis fühlen, den Borwurf, er begünstige plan- wird. In sechs Werkstellen mit 29 Tischlern wird jetzt zu den neuen Von den 191 Tischlern, welche in den im Gambrinus". Genosse Dr. Alberty hatte das Referat übermäßig den Streifbruch, von sich abzuwälzen. Das Brandmal der Bedingungen gearbeitet. nommen. Er führte aus, wie durch die kapitalistische Produktion Schande, welches er sich durch Zuweisung von Streitbrechern an die Streit getreten sind, ist einer zum Streifbrecher geworden. in immer steigendem Maße die Frau in den Dienst der Industrie Mehlichsche Fabrik aufgedrückt hat, wird er nicht wieder los. gereist find ca. 70 Kollegen, am Ort verbleiben noch 114. Von diesen gezwungen und dadurch ihrem früheren Berufe als Leiterin des Komisch erscheint es, wenn Herr Gleichauf die Abstimmung über den wird ungefähr noch im Laufe dieſer Woche abreisen. Die Arbeit­Haushalts und Erzieherin der Kinder entzogen wird. Daraus er- Streit als eine Schiebung Cohens hinzustellen sucht. Die Ab- geber sind bemüht, selbst aus Böhmen Arbeitswillige heranzuziehen. giebt sich aber auch die Notwendigkeit für die Frau, sich am öffent- ftimmung über die Frage: Wer dafür ist, daß die neunstündige Die Arbeitgeber werden aber schließlich nachgeben müssen, wenn der lichen Leben zu beteiligen und dahin zu streben, mit der Zeit die Arbeitszeit am 1. Juni eingeführt wird", soll nach Gleichaufs Buzug ausbleibt. gleichen politischen Rechte zu erringen, wie die männlichen Arbeits- Meinung nicht unbedingt als eine Zustimmung zum Streit auf­genossen sie befizen. Die bevorstehende Reichstagswahl biete Ge- gefaßt werden können. Das heißt doch den betreffenden Arbeitern Der Jahresbericht des Bergarbeiter- Verbandes, Tegenheit, in diesem Sinne zu wirken durch thatkräftige Agitation ein Zeugnis hochgradiger Dummheit ausstellen. Nachdem ausführlich da- den der Vorstand dem zu Pfingsten in 3widau stattfindenden für die Kandidaten der Socialdemokratie, denn nur einzig und allein von gesprochen worden ist, daß man durch einen Streik die Einführung des Verbandstage vorlegt, erstreckt sich auf das Jahr 1902. Nach einem diese Partei vertrete neben den Interessen der arbeitenden Klassen Neunstundentages zum 1. Juni erlangen könne, soll die Fragestellung leberblick über die allgemeine wirtschaftliche Lage sagt der Bericht: auch die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts. Der nicht verstanden worden sein. Gegen diese Annahme spricht doch Ein schweres Krisenjahr haben die Arbeiter hinter sich. Vortragende wies noch darauf hin, wie gerade die Frau als Finanz- die Thatsache, daß die Arbeiter thatsächlich am andern Tage die ersten Hälfte des Jahres war ihre Lage geradezu troftlos. Feier­minister der Familie besonders an der in Aussicht stehenden Ver- Arbeit niedergelegt haben einschließlich der Hirsch- Dunderschen, die schichten wurden eingelegt, zeitweilig wurde in einigen Revieren nur teuerung der Lebens- und Genußmittel durch Zölle interessiert sei, ia, erst dem Druck des Generalrats folgend, die Arbeit wieder auf- an 4 Tagen in der Woche gearbeitet, im Ruhrgebiet gab es auf und forderte deshalb zu reger Mitarbeit auf, um durch diese am nahmen. Uebrigens hat ja die zweite Versammlung ausdrücklich vielen Schächten nur 18-20 Schichten im Monat. Außerordentlich 16. Juni der Socialdemokratie zum Siege zu verhelfen, der Gegnerin bestätigt, daß die Abstimmung, welche Herr Gleichauf als Schiebung flau war es auch im mitteldeutschen Braunkohlengebiet. Eine so aller indirekten Steuern und Zölle auf Lebensmittel. bezeichnet, ein Streitbeschluß war. Daran ändert die Darstellung elende Zeit haben die Bergarbeiter ſeit 1873 nicht wieder erlebt. des Herrn Gleichauf nichts. Neben den Feierschichten und sonstigen Betriebseinschränkungen gingen

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Treptow - Baumschulenweg. Am 25. d. M. fand in Ackermanns

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Ab­

Der Verband der Barbier- und Friseurgehilfen macht auf das Arbeiterentlassungen einher, die besonders umfangreich waren Inserat in der heutigen Nummer aufmerksam und ersucht die in den Braunkohlengebieten der Provinzen Sachſen und Brandenburg . Arbeiter Berlins , nur solche Barbiergeschäfte in Anspruch zu nehmen, Im zweiten Viertel 1901 waren im Oberbergamts- Bezirk Halle welche die Forderungen der organisierten Gehilfen anerkennen. Als 38 116 Braunkohlen- Bergleute beschäftigt, ein Jahr später beinahe der die erste Maiwoche abgestempelt sein muß. Es wird ersucht, in rheinischen Braunkohlen- Bezirk, nämlich von 7417 auf 49571 Ausweis dafür dient die gelbe Kontrollfarte für 1903, auf 4000 weniger! Verhältnismäßig noch stärker sank die Belegschaft überall nach dieser Kontrollkarte zu fragen; wo die Gehilfen nicht im schlesischen Steinkohlen- Bergbau verminderte sich in der Mitte im Besitz einer solchen sind, sind auch die Forderungen der Organi des Jahres 1902 die Belegschaft um etwa 3500 Köpfe; im Ruhr­fation nicht anerkannt. gebiet frat bis zum zweiten Quartal eine Belegschaftsverminderung bon rund 8000 Mann ein. Stabil blieb die Belegschaft oder nahm fogar zu im Saar- und Wurmgebiet und in Bayern ; im Königreich Sachsen scheint auch lein Rückgang eingetreten zu sein.

Deutfches Reich.

Festfälen eine öffentliche Volksversammlung statt, in welcher Ge­noſſin Martha Tieb über:" Frauen- Stimmrecht und die Pflichten wurde, hielt Frau Bäumler eine warm empfundene Ansprache Nach dem Vortrage, welcher mit großem Beifall aufgenommen an die anwesenden Frauen, Genosse& u ch 3 empfahl den Frauen, die Klatschpreſſe, welche noch in so vielen Familien gelesen wird, ab zuschaffen und dafür die Parteipreffe zu halten. Ebenso empfahl Genosse Mickley den Frauen, die Gleichheit" zu lesen. Eine ein­gelaufene Resolution, welche im Sinne des Referats gehalten war, wurde einstimmig angenommen. Mit welchen Mitteln die Gegner Der Aussperrung im Bremer Baugewerbe, von der bis jetzt die hier die Frauenbewegung zu hemmen suchen, lehrt eine Postkarte, Maurer, Zimmerer und Bauarbeiter betroffen sind, sollen sich, wie Die Löhne der Bergarbeiter sind schon im Jahre 1901 erheblich welche der Versammlungseinberuferin anonym zuging und in welcher es heißt, auch die Maler-, Dachdecker-, Schlosser, Glaser- und mehrere Baumschulenweger Chemänner" ihr empfahlen, auf die Tischlermeister anzuschließen bereit sein. Ausgeführt ist diese Aus- geringer gewesen wie 1900. Im Jahre 1902 wurden sie noch tiefer Tagesordnung als 4. Punft zu sehen:" Wie stellen sich die Genoffinnen dehnung der Aussperrung noch nicht. Einen Vorschlag zum herabgedrückt. Aus den bisher vorliegenden amtlichen Lohnstatistiken, zur Kochkunst?" Frau Ties, welche das Wort nahm, meinte, die Frieden, der für die Unternehmer sehr beherzigenswert ist, macht in auf die sich der Bericht ſtüht, geht hervor, daß das Einkommen der Schreiber der Karte scheinen zu den Parteien zu gehören, welche aller- ber Weser- Zeitung" der frühere Vorsitzende des Bremer Bergarbeiter in den hauptsächlichsten Bezirken so start herabgedrückt ist, daß der Bergmann heut nicht mehr bekommt, wie vor vier dings das Kochen für die Proletarierinnen zur" Sunst" machen. Wenn Gewerbegerichts, Herr Richter Dr. Blendermann. Nach einer die Genoffinnen genug zum Kochen haben, so stünden fie fich zur Stoch- Erörterung der Hauptforderung der Klempner, derentwillen Jahren. Die überaus schlechte Lage begünstigte begreiflicherweise das tunst recht gut. Zum Schluß riet Genosse Gramenz den Ver- er eine Verhandlung vor dem Einigungsamt sehr wohl für angängig sammelten, die am 26. d. M. stattfindende liberale Versammlung hält, geht sein Rat dahin, daß die Maurer- und Zimmermeister Vorgehen der Grubenbefizer gegen die Arbeiterorganisation. Maß­nicht zu besuchen. ihre Kollegen, die Klempnermeister veranlassen, das Einigungsamt regelungen der für den Verband thätigen Mitglieder wurden fast in des Gewerbegerichts anzugehen. Ich meine, schließt Herr Richter in Sachsen und in der Lausitz . Der Erfolg, den der Bergarbeiter­allen Revieren vorgenommen. Allen voran gingen die Unternehmer Blendermann, daß Bremens Bürger ein Recht haben, von den Klempnermeistern zu verlangen, daß sie wenigstens den Verband bei den Knappschaftswahlen in Sachsen und bei den Berg­Verfuch machen, bor dem Einigungsamte eine Gewerbegerichtswahlen im Ruhrrevier hatte, zog ebenfalls eine große Einigung zu erzielen. Denn der Stillstand des gesamten Baugewerbes bringt Zahl von Maßregelungen nach sich. Infolgedessen stiegen die Unter­mit jedem Tage seiner Dauer zunehmend unsrer gesamten Bevölfe- tüßungen, die der Verband an Gemaßregelte zahlte, gegen das rung große Verlegenheiten und Schäden." Vorjahr um 6908 M. Jm ganzen wurden 16 404 M. für Gemaß­regelte ausgegeben.

Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend.

Zum Streit der Metallarbeiter bei der Firma Mehlich. Herr Gleich auf, Generalrat des Gewerkvereins der Maschinenbau­und Metallarbeiter, sendet uns einen Bericht über die Versamm lungen, in denen der Streit beschlossen wurde. Herr Gleichauf wünscht, daß wir seinen Bericht abdrucken, um in einer Streitfrage

Laßt ihr verblendeten Brüder das Zanken! Fühlt ihr den Boden des Hauses nicht wanken? Tretet sie aus die aufzüngelnden Flammen- Krachend sonst brechen die Balken zusammen.

Aber prompt antwortete das Leipziger Centralorgan der Partei der Vorwärts" in Hinweis auf Dahns historische Mordromane: Felix Dahn hat alles beschrieben,

ald wie es die Ahnen, die Edlen, getrieben. Wie sich Graf und Herzog morden,

Ist die Welt nicht schlechter worden?

Wie es aber die Brüder trieben, beweist folgender Notruf, den der Vorwärts" am 28. Jumi veröffentlichte:

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Wenn die Unternehmer, an welche sich dieser Vorschlag wendet, vernünftigen Vorstellungen zugänglich gewesen wären, dann würde der Klempnerstreit und damit der Vorwand zur Aussperrung wohl längst beendet sein.

Das

Die Entwicklung des Verbandes ist trotz der schweren Krise und trotz des Lohnrückganges eine über Erwarten gute. Namentlich sind im Ruhrrevier geradezu glänzende Fort­fchritte zu verzeichnen. Auch in Sachsen ging es wieder vorwärts. Unter den Braunkohlen- Revieren hat das Laufiger Gebiet die besten Nirgends ist die Wahlbeeinflussung so stark ausgeübt worden, Erfolge gehabt, Niederschlesien hat sich nur wenig gehoben. Ober­wie in Berlin , wo bekanntlich die Socialdemokraten, welche zu schlesien ging leider wieder etwas zurück und Bayern hielt sich bekämpfen, und zwar mit geistigen Mitteln zu bekämpfen die auf der alten Höhe. Die Mitgliederzahl des Verbandes Fortschrittspartei vorgiebt, in jeder denkbaren Weise durch die stieg im Berichtsjahre von 38 042 auf 48 278. Jin laufenden Ge­Behörden verhindert wurden, ihre Agitation wenigstens in der schäftsjahre ist ein weiterer Fortschritt der Mitgliederzahl zu verzeichnen, Deffentlichkeit zu betreiben. Während die fortschrittlichen Reise- so daß die Zahl von 50 000 bereits überschritten ist. prediger von Lokal zu Lokal zogen, um dieselbe agitatorische Rede zu Verbandsorgan, die" Deutsche Bergarbeiter- Zeitung", hat eine Auf­wiederholen, war es den Socialdemokraten unmöglich, ein Lokal lage von mehr als 56 000, sie hat seit Jahresfrist um über 16000 zu finden. Während die Fortschrittspartei lügenstroßzende Flug zugenommen. schriften verbreitete, wurden die nicht viel schlimmeren der Social­demokratie konfisziert, ja manchmal sogar die Verbreiter derselben verhaftet. Die Fortschrittspartei hat sich diese Hilfe mit Wohl behagen gefallen laffen, und wir haben in allen ihren Aeußerungen auch nicht ein Wort darüber gefunden, daß sie das Einschreiten der Behörde mißbilligte oder sich irgendwie bloß eingestanden hätte, wie sie dieser Intervention die Möglichkeit ihrer Ueberhebungen über die gemäßigten Parteien verdankt.

Auch die Kassenverhältnisse sind sehr günstig. Während das Jahr 1901 eine Gesamteinnahme von 323 256 M. hatte, brachte das Jahr 1902 eine solche von 462 591 M., worunter sich der Be­stand vom 1. Januar 1902 in Höhe von 130 288 M. befindet. Das Barvermögen betrug am Jahresschluß 226 195 M. Von den Aus­gaben sind hervorzuheben: Sterbegeld 21 865 M., Rechtsschutz 14 816 M., Streifunterstützung( einschließlich der für die Streifs in Frankreich und Amerika ) 11 525 M., Gemaßregelten- Unterstützung 16 404 M., Agitation 9048 M. usw. Bekanntlich hat der Bergarbeiter Verband mehr wie manche andre Organisation gegen die christliche Gewerkschaft zu kämpfer, die ihm in der Person ihres Führers Bruſt einen erbitterten Feind .Der christliche Gewerkverein soll angeblich

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An die Arbeiter! Angesichts der niederen Bedrohungen der Arbeitgeber, angesichts der Maßregeln, welche den Arbeitern ihre Ueberzeugung rauben sollen, ersuchen wir unsre Gesinnungsgenossen Diese Bemerkung einer unverdächtigen Zeugin ist nur insofern nochmals, alles zu versprechen, ja selbst auf Ehrenwort zu ver- unrichtig, als die Unterdrückung der Socialdemokratie, wie in sprechen und zu unterschreiben, was die Machthaber von ihnen Berlin so auch im übrigen Deutschland gleichmäßig geübt wurde. fordern. Wie ein durch die Folter erzwungener Eid nichtig war War so auch die Phalany gegenüber der roten Revolution von und von jedem ehrenhaften Priester gelöst worden ist, so ist ein Richter bis Stardorff geschlossen, so gab es trotzdem in ihren Reihen in entgegenstellt. durch die Hungerfolter ausgepreßtes Ehrenwort gleichfalls andrer Beziehung der Meinungen zu viel. Ganz allmählich begann 40 000 Mitglieder zählen. Er hat null und nichtig, deshalb, Arbeiter, gebt Euer Ehrenwort, der erste Blutrausch zu verfliegen, und man begann einzusehen, um 132 Mitglieder zugenommen, andrerseits find aber Hunderte gebt Eure Unterschrift ab, um das Ehrenwort zu brechen, daß hier nicht nur über den Zukunftsstaat, sondern über wichtige feiner Mitglieder in den Bergarbeiter- Verband übergetreten und noch um die Unterschrift zu verleugnen. Eure Bedränger wollen keine Fragen des Gegenwartsstaates entschieden werden sollte. Das fortgefegt nimmt der Verband Uebertretende auf, die dem christlichen ehrlichen offenen Arbeiter haben, heuchelt ihnen deshalb ins Gesicht Tabakmonopol und der agrarische Zollschutz, die Zurückdrängung des Führer Brust den Rüden kehren. hinein und bleibt auch Eurer Sache, bleibt der socialdemo- regiments standen im Hintergrunde der Dinge. Bürgertums und die Galvanisierung des Junker- und Pfaffen- 1 Der Bergarbeiter- Verband blickt zurüd auf ein Jahr des Fort­fratifchen Fahne getreu. Leiftet Eure Unterſtüßungen heimlich, Bürgertum folche Erkenntnis nur Daß dem schritts seiner Entwicklung, und bei der rührigen Thätigkeit seiner für Augenblicke über die Leitung ist anzunehmen, daß auch das laufende Jahr eine weitere da Ihr es nicht öffentlich dürft. Eure Verfolger haben Euch in Schwelle des Bewußtseins stieg, hat ihm selbst den größten Vorwärtsentwicklung bringen wird. die Acht erklärt, Eure Antwort erteilt am 30. Juli bei den Reichs- Schaden gebracht. Liebknecht hatte ganz recht, wenn er tags- Wahlen. im Vorwärts" schrieb, das Achtmart- Revolverchen Hödels und Barteigenoffen! Laßt Euch nicht provocieren! Man will die Schrotflinte Nobilings hätten einen toten Mann lebendig ge­Aus Philadelphia berichtet Wolffs Bureau": Die Fabrikanten schießen. Die Reaktion braucht Strawall, um das Spiel zu geschoffen, den Fürſten Bismarck. Dieſer fand nun Kraft genug, dem der Textilbranche lehnten die Forderung der Arbeiter nach einer Bürgertum vollends das Rückgrat zu brechen, der Arbeiterschaft hat Arbeitswoche von 55 Stunden ab. Infolgedessen erwartet man für

winnen.

Die Verfolgung der Socialdemokratie während der Wahlzeit, die sich sogar bis auf den Raub von Wahlgeldern erstreckte, wurde von allen Parteien laut oder stillschweigend gebilligt. So konnte die konservative Partei nach den Wahlen schreiben:

er nichts anzuhaben vermocht.

Berichtigung. In Nr. I dieses Artikels( Nr. 120 d. Br.)

ist in der zweiten Spalte dritter Absatz erste Zeile statt harmlose" fatale", in der vierten Spalte vierter Absatz zehnte Zeile statt hochamtliche"" fortschrittliche" zu lesen.

Ausland.

Montag den Ausstand von 100 000 Mann.