Nr. 151.
Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags. Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs. Preisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 art, für das übrige Auslan& Mart pro Monat.
Ericheipt täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
20. Jahrg.
Die Infertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 ẞfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Versammlungs- Anzeigen 20 Bfg. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormitttags geöffnet.
Telegramm- Noresse: ,, Socialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Sächsische Umkehr?
Die Wirkungen des 16. Juni auf die weitere Gestaltung der deutschen Politik lassen sich heute noch nicht ermessen und werden erst allmählich in die Erscheinung treten. In demjenigen deutschen Staat aber, in welchem der socialdemokratische Sieg in übergewaltiger Kraft sich durchsetzte, in Sachsen , treten diese Wirkungen bereits eindringlich hervor.
Donnerstag, den 2. Juli 1903.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Hierauf deuten die Vorschläge, die ungeordnet und ungeklärt Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sind damit in gleicher Weise in den sächsischen Ordnungs" blättern gemacht werden. Die Dres- zufrieden, die Leistungsfähigkeit hat sich dadurch nicht merkbar dener Nachrichten" fordern als selbstverständliche Vorausseßung" verringert". Eine der bedeutendsten Anlagen der Textilihrer Wahlrechts ,, reform ", daß Garantien gegen die Möglichkeit einer industrie zu Langenbielau hat die zehnstündige Arbeitszeit einMajorisierung der Landesvertretung durch Anhänger der Umsturz- geführt, nachdem sich herausgestellt, daß die Produktionshöhe partei fortbestehen, daß also eine einfache Rückkehr zu dem vor- in diesen 10 Stunden nicht hinter derjenigen der früheren maligen Wahlrecht von vornherein ausgeschlossen ist." Bekanntlich 10% stündigen Betriebsdauer zurückblieb". Die Schreinerwar aber schon 1895/96 das Gerede von einer Majorisierung durch Zwangsinnung zu Bochum hat sich gleichfalls vom die Socialdemokratie nur ein lächerlicher Vorwand, um die Absicht 1. Oktober letzten Jahres ab für den zehnstündigen Dreiviertelabsolutistisch, wie die Verfassungen der deutschen der möglichst vollständigen Beseitigung der Arbeitervertreter Maximal Arbeitstag entschieden. In mehreren TertilStaaten sind, mag das Volf überaus deutlich seine Gegnerschaft gegen zu verschleiern. Auch das frühere fächsische Wahlrecht war fabriken des Regierungsbezirks Liegnis wurde im Früheine herrschende Politik bekunden, es ficht die Machthabenden nicht durch Census und ungerechte Wahlkreis- Einteilung in sehr hohem jahre vorübergehend" die Arbeitszeit um zwei bis drei an; Minister, denen das Mißtrauen der Voltsmehrheit gilt, bleiben Maße zum Vorteil der Konservativen zugeschnitten, die schon vor Stunden verkürzt. Ein Unternehmer erreichte durch diese auf ihrem Posten von Monarchengnaden, sie bleiben häufig um so 1896 in der zweiten sächsischen Kammer die weit überwiegende Macht Maßnahme jedoch nicht die beabsichtigte Einschränkung der fester, je mißliebiger sie im Volte wurden. innehatten. Erzeugnisse. Die Arbeiterinnen, welche im Accord beschäftigt
In Sachsen hat die Regierung stets gegen das Volt regiert und, als diese brutale Tyrannis Widerstand erzeugte, hat man den Unwilligen das Wahlrecht genommen. Die Nichtachtung des Voltswillens war Staatsgrundsatz.
-
"
"
=
0
Aber es giebt in Sachsen sogar sehr einflußreiche Kreise, die wurden, leisteten, wie der Gewerbetreibende versichert, in nicht nur feiner Reformpolitit, und wäre es eine Politit der Schein- 8 Stunden ebensoviel wie bisher in 10 Stunden. Um die reform, das Wort reden, sondern nach dem Wahlausfall uur nmso Produktionseinschränkung herbeizuführen, sah er sich deshalb ungestümer nach Gewaltmaßnahmen gegen die Socialdemokratie veranlaßt, Arbeiterinnen zu fündigen." Daher kommt der Die Wahlen des 16. Juni aber haben diesen Grundsatz drängen. Das Leipziger " Vaterland". Organ der fächsischen Breslauer Bericht generell zu dem Ergebnis, daß, so erschüttert. Es giebt eine Grenze, wo die verstodtefte Realtion tonservativen Partei, ergeht sich unter dem Rufe Land- mancherlei Bedenken im Jahre 1899 zu erheben waren, als zurückbebt. Diese Grenze ist in Sachsen erreicht worden. Die zer- graf, werde hart!" in wilden Forderungen zur Bekämpfung des es sich um Prüfung der Frage handelte, welche Wirkungen schmetternde Niederlage der„ Drdnungsparteien", die Einnahme von Terrorismus des zuchtlos gewordenen organisierten Proletariats". die unvermittelte Beseitigung der verheirateten Arbeiterinnen 22 unter den 23 Wahlkreisen durch die Socialdemokratie, das An- Das Blatt ersehnt den Mann, der mit gepanzerter Faust die aus der Fabrik haben würde, so wenig jetzt gegen die Festschwellen der socialdemokratischen Stimmen von kaum 300 000 im Empörer zu Boden schmettert und dem Gesez Gesez und der segung der zehnstündigen Arbeitszeit sprechen." Jahre 1898 auf 440 000 im Jahre 1903 das waren Ereignisse, Obrigkeit wieder Respekt verschafft." Es stellt die toll- lächerliche Der Bericht weist darauf hin, daß für manche Betriebsin denen auch der chnische Hochmut der famosen Staatsmänner", Forderung, daß die Beamten verpflichtet werden, fich arten, zumal wenn Frauen darin beschäftigt werden, eine Verderen sich Sachsen rühmt, fläglich zusammenbricht. ant die Spize der Gegner der Revolutionspartei zu fürzung der Arbeitszeit eine hygienische Notwendigkeit ſei. Alsbald nach dem Hauptwahltage erhob sich das Gerücht, stellen als die geborenen Verteidiger von Thron und Vater- So wurden u. a. in einer Zuckerfabrik, welche nach dem Minister v. Metsch, der einflußreichste Vertreter der sächsischen land" und daß für die Beförderung der Beamten Strontian- Verfahren arbeitet, Arbeiterinnen sowohl in den Reaktion, werde seinen Abschied nehmen. Aber, wie zu erwarten hinfort nicht ihre dienstlichen Leistungen allein, fondern auch noch Strontian- Ziegelöfen als auch in den Trockenanlagen über war, der König opfert den verdienstvollen Mann nicht unmittelbar ihre politische Thätigkeit bei Bekämpfung des Umfturzes in Betracht diesen Defen beschäftigt. In einer Dfenfabrik wurden Arbeitedem zornigen Protest des Boltes. Man wahrt den absolutistischen gezogen werden". Es werden weiter Ausnahmegeseze gegen staats- rinnen beim Entleeren von Ofenkammern angetroffen, in Anstand; Herr v. Metsch wird erst nach einiger Frist, etwa nach feindliche Umtriebe" verlangt usw. denen der Schäßung nach eine Temperatur von 70 Grad den im Herbst stattfindenden sächsischen Landtagswahlen, verschwinden. Zwar weist die Leipziger Zeitung" solche Unsinnigkeiten als herrschte. Eine wirkliche Messung konnte an dem Tage nicht Herr v. Metzsch ist der Minister der fächsischen Voltsentrechtung. Erzeugnisse des ersten Unmutes" sanft zurück, aber es bekundet vorgenommen werden, weil die Staleneinteilung des Zwar war er nicht der Führende, sondern nur der Geschobene sich in ihnen doch deutlich die Stimmung gerade derjenigen zum Messen benutten Thermometers nur bis 56 Grad der konservativen Reaktionsfanatiker; aber er vertrat vor tonfervativen Politiker, welche die Macht in reichte. Ferner wurden in allen Porzellanfabriken Arbeiterinnen den Kammern die Beseitigung des alten besseren Wahlrechts und Sachsen haben. Dem Vaterland" stehen die Mehnert und zum Entleeren der Brennöfen verwendet, während in diesen nötigte, mit Hilfe des jetzt regierenden Königs, den verstorbenen Opis nahe, die Matadoren in der Voltsentrechtung von 1896! noch so hohe Temperaturen herrschten, daß sich in einem Falle König Albert zur Sanktionierung des Konservativen Rechtsumsturzes. Diese Gesellschaft", deren Einfluß in den beiden Kammern des der Celluloidkamm einer Arbeiterin, mit dem die Kopfhaare Herr v. Metsch ist der Verurteilte des 16. Juni. Man würde Landtages, dant dem schmählichen Wahlsystem, übermächtig ist, wird festgesteckt waren, entzündete, die Haare in Brand setzte und auch diesem Volksurteil mit dreister Stirn widerstehen, wenn man sich höchstens zu Aenderungen bewegen lassen, die den National- dadurch einen Unfall herbeiführte, welcher die Arbeiterin tönnte. Es ist unmöglich. Selbst fast die gesamte liberalen einige Vorteile bringen, nimmermehr aber zur Be- wochenlang arbeitsunfähig machte. Auch bezüglich der in sächsische Ordnungs" presse fordert eine Umkehr in willigung eines auch nur einigermaßen gerechten Wahlsystems. chemischen Fabriken und den Düngerfabriken des Bezirkes beder sächsischen Politik. Das einzige Mittel, um zu einer Umkehr in Sachsen zu schäftigten Arbeiterinnen erscheint die Festsetzung der zehnVor den Wahlen schmähte diese niedrige Presse über social- gelangen, die dieses Namens würdig wäre, liegt in den fortgefest stündigen Arbeitszeit wünschenswert." Von ähnlicher Ausdemokratische Verhegungen und Irreführungen. Jezt muß sie zu- machtvollen Kämpfen der Socialdemokratie. Die Macht allein, die beutung der weiblichen Arbeitskräfte wissen auch die übrigen gestehen, daß in der sächsischen Politik Fehler gemacht" worden sind durch ihren gewaltigen Wahlsieg die Gegner erschreckt und verwirrt Berichte zu melden. Daß es in der Jauerschen Wäscheund daß andre Wege eingeschlagen werden müssen. Blätter wie hat, ist im stande, die Früchte des Sieges zu erwirken. Industrie eine Arbeiterin bei täglich 10stündiger Fabrikdie„ Dresdener Nachr." und die regierungsoffiziöse, Leipz. Ztg." fordern Der Wahlsieg des 16. Juni ist, wie im ganzen Reiche, so be- und 3-4 stündiger Heimarbeit zu einem Wochenverdienst eine neue Politit, die geeignet sein soll, den alles überflutenden sonders in Sachsen , der Anfang neuen Ringens. Die von 6 bis 10 Mart zu bringen vermag, haben wir Strom des sächsischen Mißbehagens zu hemmen und die Mitläufer"" Ordnungs" parteien täuschen sich von neuem, wenn sie sich der bereits in unserm ersten Artikel über die preußischen wieder von der Socialdemokratie loszulösen. Meinung hingeben, durch Scheinreformen ihre politische Situation Gewerbe Inspektionsberichte hervorgehoben.„ Schwere VerDie„ Dresdener Nachr." rufen offen nach einer Wahlrechts- bessern zu können. Darum hat die übergroße Mehrheit des gehen gegen die gesetzlichen Bestimmungen über die Beschäfreform in Sachsen . Sie entdecken, daß die politische Miß- sächsischen Volkes ihre Stimmen auf die Socialdemokratie vereinigt, tigung von Arbeiterinnen wurden in einer Mazzefabrit( des stimmung nicht ein Produkt einer agitatorischen Arbeit ist" und daß weil die Socialdemokratie das ganze unrecht bekämpft und Regierungsbezirts Oppeln) festgestellt. Der Besizer, der den das im Jahre 1896 geschaffene Landtags- Wahlsystem obenan stehe für das ganze Recht streitet, weil sie nur eine Wahlrechts- jüdischen Sabbath streng einhielt und in der Zeit von Freitagunter den Ursachen der Mißstimmung. Sie bezeichnen die Klaffen- reform fennt: das allgemeine, gleiche, direkte, ge- abend bis Sonnabendabend in seinem Betriebe nicht arbeiten einteilung des Landtags- Wahlsystems als harte Ungerechtigkeit!" heime Wahlrecht! ließ, beschäftigte, um die verlorene Zeit wieder einzubringen, Das ist die schallende Selbstverurteilung der seine Arbeiterinnen täglich 12 Stunden und zwang sie außer sächsischen Reaktionsmänner. Vor sieben Jahren erklärten dem, an mehreren Sonnabendabenden bis 11 Uhr und an sie den Wahlrechtsraub als rettende That, als wundersamstes Mittel, mehreren Sonntagen außerhalb der Kirchzeit zu arbeiten." Not das Bekenntnis ab, daß sie harte Ungerechtigkeit" begingen. burg fanden sich jugendliche und erwachsene Arbeiterinnen Als eine weitere Wirkung des 16. Juni scheint sich die Abim Darrraume beschäftigt, wo sie in leichtester Kleidung bei brödelung des Kartells" zu ergeben. Das Kartell aller einer Temperatur von 60 Grad Celsius mit Arbeitern zuOrdnungsparteien sollte das Allheilmittel gegen die Socialdemokratie Wir haben bereits hervorgehoben, daß der badische Fabrit- sammen thätig waren. Allenthalben in den Berichten finden bedeuten, und es wurde, wie wir prophezeien konnten, ein Mittel, Inspektions- Bericht auf Grund einer sorgsam durchgeführten sich noch Klagen über Gesezesübertretungen betr. die im Bauum selbst den Ordnungs" wählern die politische Bethätigung zu Enquete sich nachdrücklich für die Herabjegung der täglichen gewerbe, den Ziegeleien, den Fischräuchereien und Marinierverärgern. Nationalliberale sollten für Antisemiten, Fabrikanten Normal- Arbeitszeit für Frauen von 11 auf 10 Stunden aus- anstalten und den Molkereien beschäftigten Arbeiterinnen. sollten für extreme Agrarier stimmen; in solch widrigem Gemengsel gesprochen hat. Die Berichte der preußischen Gewerbe- Aufsichts- Insbesondere das Molkereiwesen verdient durchgreifende Besollte alle politische Selbständigkeit ertränkt werden. Der Zwang beamten nehmen an zwei Stellen gleichfalls auf die vom achtung. Die im Berichtsjahre in größerem Umfange borwar so unerträglich, daß schon in der Wahlbewegung in Dresden , Reichsamt des Innern erneut veranlaßte Erhebung Bezug. Das genommene Besichtigung der Meiereien( des RegierungsFreiberg und Leipzig liberale Elemente vom Kartell sich los- läßt zwar keinen sicheren Rückschluß auf das Gesamtbild dieser bezirks Schleswig ) hat ergeben, daß in vielen Betrieben die fagten. Es zeigte sich freilich, daß diese liberalen Elemente letzteren zu. Immerhin ist die Auslassung des Berichtes für weiblichen Hilfskräfte früh morgens und spät abends außerteine große Kraft zu entwickeln im stande waren. Und man darf den Regierungsbezirk Breslau bemerkenswert, wonach eine halb der zulässigen Zeit beschäftigt wurden. Von einer auch der Thatsache keine zu große Bedeutung beilegen, daß soeben solche Beschränkung zur Zeit wohl durchführbar ist, ohne Bestrafung wurde abgesehen, weil die Molkereibetriebsder nationalliberale Verein in Dresden beschlossen hat, bei den die Betriebe, welche vorzugsweise Arbeiterinnen beschäftigen, leiter der Provinz eine Abänderung der Bundesrats- BekanntLandtagswahlen selbständig in die Agitation einzutreten und hin- wirtschaftlich wesentlich zu schädigen". Der Bericht betont, machung vom 17. Juli 1895 beantragt hatten, der ablehnende fort die liberalen Grundfäße namentlich der konservativen daß von den 1258 gewerblichen Anlagen mit Arbeiterinnen Bescheid aber erst nach Ablauf des Jahres bekannt wurde. Partei gegenüber mit allem Nachdruck zu vertreten und eine am 1. Oktober des letzten Jahres bereits 756, also 60 Proz., Die für Meiereien geltenden Vorschriften lassen sich aus dem Aenderung des Landtags- Wahlrechtes mit allen die regelmäßige Betriebszeit auf zehn Stunden und weniger Grunde schwer durchführen, weil sie nur auf die rein gewerbMitteln anzuftreben." herabgesezt hatten. Von den übrigen Anlagen mit noch elf- lichen Meiereien und die eingetragenen Genossenschaften Anstündiger Arbeitszeit werde der größte Teil bei einer gesetz- wendung finden, während die in gleicher Art und in gleichem lichen Festsetzung der zehnstündigen Arbeitszeit die Betriebs- Umfange betriebenen Gutsmolkereien und freien Es find die bangen Stunden verzweifelter Not, aus denen diefer einrichtungen derart zu vervollkommnen in der Lage sein, daß Genossenschaften als landwirtschaftliche Nebenbetriebe Ruf nach Umkehr erschallt. Wer die sächsische Reaktion einigermaßen die frühere Produktionshöhe erreicht werde. angesehen werden und keinen Beschränkungen unter. kennt, der weiß, daß eine ernstliche Umkehr ausgeschlossen Auch hier haben sich offenbar die Wirkungen der Krise, liegen." ift. Man wird nicht das hundertfache Unrecht, das jahrein jahr so schmerzlich und entbehrungsvoll sie auf der einen Seite für Ein wesentlicher Bruchteil der in den Berichten gemeldeten aus auf die arbeitenden Klassen des Landes gehäuft wurde, beseitigen; die Arbeiterschaft gewesen sind, lehrreich und förderlich erwiesen, Gesetzesübertretungen und Ausbeutungspraktiken Arbeiterinnen man wird keineswegs auch nur annäherungsweise indem die vielfach erzwungenen Verkürzungen der Arbeitszeit den gegenüber entfällt natürlich auf die Konfettion. Zum nicht geringen Berechtigkeit in das sächsische Wahlrecht einführen! Man sinnt Nachweis erbrachten, daß damit nicht ohne weiteres Produktions- Teile sind daran, wie die Berichte zum Teile hervorheben, die lediglich darauf, die Brutalität des Unrechts durch Schein- ausfälle verbunden sind, daß vielmehr die menschliche Leistungs- sonderbaren Widersprüche schuld, die sich in der Rechtsprechung re, ormen ein wenig abzuschleifen. Man will die Reaktion fähigkeit proportional der verkürzten Arbeitszeit wächst. So felber auf diesem Gebiet herausgebildet haben und die immer nicht Seseitigen, man will nur dieselbe Reaktion etwas geschickter be- wurde in einer Möbelfabrik des Regierungsbezirks Frank- dringender eine endgültige gesetzliche Regelung der Arbeitstreiben. furt a. D. die neunstündige Arbeitszeit dauernd eingeführt; verhältnisse im Konfektionsgewerbe fordern. So wurden dem
Die Socialdemokratie zurüdzuwerfen. Jegt zwingt ihnen die höchste Frauenarbeit und Normal- Arbeitstag In einer Gemüsepräſervenfabrik des Regierungsbezirks Magde
"
Ueberhaupt wäre nichts verfehlter, als diese sächsische Umkehr" zu überschäßen.
in Preußen.
I.
"