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Nr. 232. 20. Jahrgang.

M Sounting, 4. Oktober 1908.

12. Beilage des ,, Vorwärts " Berliner Volksblatt. Volksblatt. M Sonntag, 4.

Der Kongreß von Reims.

que an den

unterricht eine Rückwärtsbewegung entfesseln würden. Die Klerikalen Es werden hieraus noch mehrere Anträge eingebracht und ver Schulräte würden übrigens nicht nur gegen freidenkerischen Geist, schiedene Abstimmungen vorgenommen. Das Ergebnis ist die Un­sondern auch gegen den freien socialistischen Geist wirken. Die nahme der Resolution Lagardelle und die leberweisung moralischen Begriffe der Familienbäter und Mütter sind nicht beffer der Resolution Lafargue an den Centralrat als Basis zur weiteren als die Moral des Staates und der Kirche. Das Beispiel der Prüfung der Frage. englischen Schulräte beweist für Frankreich nichts. Die französischen Schluß der Bormittagssigung nach 12 Uhr. Schulverhältnisse sind vorgeschrittener als die englischen. Bum Schluß bittet Vaillant nochmals, die Frage einer weiteren Prüfung zu unterziehen. Abg. Constans verweist auf die in der Kammer nächstens ie in der Kamm bevorstehende Beratung der Unterrichtsfrage. Ein sofortiger Kongreß­beschluß ist also notwendig, um die Stellung der Fraktion zum staatlichen Unterrichtsmonopol zu bestimmen. Redner spricht sich im wesentlichen für die Resolution Lafargue aus.

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Gerichts- Zeitung.2201D

Reims, 29. September. ( Eig. Ber.) Dritter Berhandlungstag. Vormittagssigung 9 Uhr. Dritter Die Gemeindewahl von 1904. Cheradame spricht gegen den Beschluß des Kongresses von Commentry , Kandidaten in allen Wahlkreisen aufzustellen. In der Provinz gilt für die Gemeindewahlen die Listenwahl. Das erschwert vielfach die Aufstellung geeigneter Kandidaten; in Paris aber, two die Einerwahl besteht, giebt es 80 Stadtviertel. Wegen Streifvergehens hatte sich gestern der Schlosser Olden. Da hat sich bereits gezeigt, daß die Parteikandidaten in schlecht roth vor der Straffammer zu verantworten. Im März d. J. organisierten Bierteln eine geringfügige Stimmenzahl vereinigten, Galmot, Mittelschullehrer, stimmt mit Lafargue vollständig waren die Metallarbeiter der Firma Goede, Chauſſeeſtraße, aus­Partei geid 20 bis 30 Stimmen. Dadurch wird das Ansehen der überein und verlangt eine ſyſtematiſche Propaganda unter den Volksgesperrt worden, weil fie fich weigerter, fortdauernd Hebertineten Partei geschädigt, abgesehen schon von den unnützen Koften. Es schullehrern, die sich für die socialistischen Ideen sehr empfänglich zu machen, da die Arbeitsordnung außer der zehnstündigen Arbeits­tommt ja nicht unbedingt auf Mandatserfolge an, aber auch der zeigen. zeit die Ableistung von Ueberstunden nur in Notfällen und nach vors moralische Erfolg bleibt aus, wo man keine mehr oder minder sich sehen Rousselle, Maire von Jvry, betont die Notwendigkeit der heriger Bekanntmachung an die Arbeiter borsehe. Die Arbeiter von lafsende Stimmenzahl aufbringen kann. kinder. Arme Gemeinden haben dazu die Mittel nicht. In Ivry Departements und der Staatshilfe für die Bekleidung der Schul- Goede ersuchten den Werkführer, sie bei dem Chef zu melden, damit sie mit diesem die Frage besprechen könnten. Der Wertführer lehnte mußten selbst, die Schulfantinen wegen Geldmangel eingeschränkt dies ab und entließ die sämtlichen Arbeiter, welche die Arbeit in werden, und ein großer Prozentsaz der Kinder besuchen die Schule Ueberstunden ablehnten. Oldenroth soll nun bei Gelegenheit des nicht, weil sie keine Kleider, teine Schuhe haben. Wird darin nicht Streits Arbeitswillige beleidigt und dadurch sich eines Vergehens gegen Wandel geschafft, so werden die katholischen Schutzvereine", die§ 153 der Gewerbe- Ordnung schuldig gemacht haben. Das Schöffengericht Kleider 2c. unter den Schulkindern verteilen, nach wie vor die Herren hatte, wie wir bereits am 17. Juli d. J. berichtet haben, Oldenroth freigesprochen. Der Staatsanwalt legte gegen das freisprechende nens, Mittelfa Myren 3. Mittelschullehrer, fann eher Vaillant als Lafargue die Verurteilung des Angeklagten zu Gefängnisstrafe. Urteil Berufung ein und beantragte im gestrigen Termin von neuem zustimmen. Vor allem muß man auf die Lehrer einwirken, die in teidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Heinemann, führte Der Vers der Provinz diefelbe Gesinnung wie die mönchischen Schulbrüder denrgegenüber aus, daß der§ 153 vorliegend nicht zur Anwendung haben. Es giebt Lehrer, die, troß der ministeriellen Rundschreiben, kommen könne, da es sich gar nicht um einen Streit, sondern um bie Schüler zur Messe führen. Die gewählten Schulräte eine Aussperrung Handele. Sum mindesten aber liege teine Ver­wirden nichts helfen. Die Väter und Mütter sind nicht beſſer wie einigung zur Erlangung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen Die Einigkeit. 12nonne 9isilbie Lehrer. Dagegen bietet die propagandistische Gewinnung der vor, da die Arbeiter nur die Aufrechterhaltung des Vertrages, nam­besering Berbelle­ich die Einhaltung der vertragsmäßigen Arbeitszeit, nicht Verbesse­rung ihrer ihnen vertragsmäßig garantierten Lage erstrebten. rung ihrer ihnen vertragsmäßig garantierten Lage erstrebten. ben Angeklagten frei. Das Gericht schloß sich diesen Ausführungen an und sprach

Delory beantragt, in der Frage der Wahlbündnisse die Resolution des Pariser Internationalen Kongresses 1900 anzunehmen: Verbot der Bündnisse und Zulassung von Koalitionen in Ausnahme­fällen unter der Kontrolle der Föderationen. Grados will den einzelnen Föderationen in der Wahl­beteiligung freie Hand lassen aus Rücksicht auf die lokalen Ver­Corperon- Aube: Bei uns wären die Miniſteriellen als Bourgeoispartei zu betrachten, also als nicht allianzfähig im ersten Wahlgange. Baillant schließt sich Delorys h3 Borschlag an, die Resolution des Pariser Internationalen Kongresses 1900 über Wahlbündnisse zu botieren. Der Kongreß beschließt demgemäß.

Hierauf verliest Delor y die Resolution der Föderationen über die Einigungsfrage: Sie haben dem gestern mitgeteilten Vermittelungsvorschlage Delorys betreffs der P. O. F. im Norden F. im zugestimmt. Damit find alle Schwierigkeiten beseitigt und der Kongreß beschließt einstimmig die Abschaffung der Uebergangs­bestimmungen von Jovy und Commentry und folglich die sofortige vollständige organisatorische Einigkeit. Das Votum wird mit leb= haftem anhaltendem Beifall aufgenommen.

Die Unterrichtsfrage. H

der Situation

Lehrer eine unmittelbare Lösung. Redner führt das Beispiel eines Lehrers an, der in Gegenwart des Schulinspektors den Schülern die Werttheorie von Karl Marg dargelegt habe, ohne freilich Marg St Karl Marx dargelegt habe, ohne freilich Marr zu nennen. Und das ist glatt verlaufen. Die Lehrer vermögen viel zu thun. Ferner befürwortet Redner, die Ernennung der Lehrer den Präfetten zu entziehen, um sie den Schulinspektoren anzubertrauen.

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ong biefige

Das Ende einer jungen Liebe beschäftigte gestern das hiesige Landrin tritt mit Vaillant für die Vertagung der Frage ein. Schöffengericht, vor welchem der 22jährige Schauspieler N. wegen Die Debatte hat bereits gezeigt, daß die Meinungen noch nicht ge- Bedrohung sich zu verantworten hatte. Der Angeklagte, der früher löst sind. Lafargues Ansicht über das Verhältnis zwischen staatlichem in Dresden ansässig war, ist ein heißblütiger, leicht aufwallender und tongreganistischem Unterricht, teilt Redner nicht. Alles, was junger Mann, dem es ein junges Mädchen daselbst angethan hatte. Lafargue, Referent des Centralrats über diesen Punkt, Lafargue gegen den ersten gesagt, ist richtig, aber das gleiche trifft Sie war dort Direttrice in einem Buisgeschäft, er lernte sie fennen Lafargue, Referent des Centralrats über diesen Punkt, begründet eine ausführliche Resolution, die sich nur auf den Primar- für den kongreganistischen Unterricht zu, der überdies das Kinder- und lieben und schwelgte in dem Gedanken, sie dereinst zum Trau­unterricht bezieht, weil der höhere Unterricht doch nur für die gehirn mit den kirchlichen Dogmen vernebelt. Ferner befürwortet altar zu führen. Sein künstlerisches Sinnen und Streben ging auf Bourgeois bestimmt und den Arbeitern unzugänglich sei. Die Landrin die Propoganda unter den Lehrern. In Paris giebt es die Erwählte seines Herzens über; sie entdeckte ein hervorragendes Resolution lautet: socialistische Lehrer, die sogar freilich nur stille Mitglieder der Gefangstalent an sich, sie fand einen Gönner, der das Geld zu ihrer In Erwägung, daß die Arbeiterkinder, die vom zartesten Alter Parteigruppen sind. Auch hat bereits eine stärkere Lehrerbewegung Ausbildung bergab und widmete sich unter Leitung eines Hofopern­an der unternehmerlichen Ausbeutung ausgeliefert sind, bloß den in ganz Frankreich begonnen; diese gilt es in das richtige Fahrwasser sängers mit Ernst und Eifer dem Studium des Gesanges. Darüber Primarunterricht empfangen und im reifen Alter die Vorteile der zu leiten. berblühte aber die Liebe zu dem jungen talentvollen Mann, es tam wissenschaftlichen Bildung nicht genießen, die allein ihnen ermöglichen für die Bertagung der Frage ein. Roland und Lagardelle treten mit Vaillant und Landrin zu einem völligen Bruch und der aus allen seinen Himmeln Ge­würde, sich von der religiösen Lüge zu befreien, mit der man fie rissene siedelte nach Berlin über. Hier ließ ihm der Gedanke an vergiftet, erklärt der zweite Kongreß der P. S. de F., daß zu einen Zusatz mit der Forderung des integralen Unterrichts". Schwantte längere Zeit zwischen Regungen der Sehnsucht nach dem Rappoport stimmt der Resolution Lafargue zu und verlangt das treulose Lieb' aber keine Ruhe; er litt seelische Qualen und nächst und vor allem der Primarunterricht den Kongreganisten und Die Zustimmung zum bloßen Primar unterricht bedeutet eine Mädchen und quälendem erger, weil er gehört hatte, daß das den Priestern sämtlicher Religionen entzogen werden muß. " In Erwägung, daß die Arbeiter, burch die Kapitalisten des von Billigung des bestehenden Klassenunterrichts. Vaillants Bedenken Mädchen über ihr Verhältnis zu ihm und seine Persönlichkeit herab­ihnen allein erzeugten gesellschaftlichen Reichtums beraubt und just liftischen Forderungen sich auf der Linie der Entwicklung zu bewegen schülerin eines Tages in Dresden im Hotel Koburger Sof" beim gegen die Schulräte lassen den Grundsatz außer Acht, daß die socia- würdigende Bemerkungen gemacht hatte. Als die junge Musik­nur über die Mittel zur Fristung eines entbehrungsvollen und armen Lebens verfügend, nicht im stande sind, die Kosten für die Erziehung haben, anstatt dem zur gegebenen Zeit bestehenden Zustand Rechnung Mittagessen saß, erschien dort plötzlich der aus Berlin herüber­und den Unterhalt ihrer Kinder zu tragen; zu tragen. Mit der Zeit würden die Schulräte in unfrem Sinne gekommene Angeklagte, sezte sich an denselben Tisch und verlangte In Erwägung, daß die Arbeiter das Staatsbudget aufbringen, von dem Mädchen, daß sie ihm Gelegenheit zu einer Aussprache und zwar direkt durch die von ihnen bezahlten Steuern und indirekt Guesde: Troß der sich zeigenden Schwierigkeiten ist eine geben solle. Als sie sich dessen weigerte, machte er sie darauf auf­durch die von den Kapitalisten mit dem gestohlenen Arbeitergeld befreier Hand auf die Tagesordnung gesetzt, sondern durch die aktuelle ängstlich und benußte eine günstige Gelegenheit, um durch das befofortige Lösung dringend nötig. Die Frage ist nicht von uns aus merksam, daß er einen Revolver bei sich trüge. Das Mädchen wurde zahlten Steuern, erklärt der zweite Kongreß der P. S. de F., daß der Staat gezwungen werden muß, den Arbeiterkindern unent politische Lage uns aufgezwungen worden. Redner erkennt die Be- Büffett zu verschwinden. In düsterster Stimmung kehrte der An­geltlichen Brimarunterricht zu sichern und ihnen unentgeltlich Schul- Doch ist zu berücksichtigen, daß die Frage in der kapitalistischen Briefen dringend auf, ihm die Aussprache zu gewähren, widrigens rechtigung der gegen die Resolution Lafargue geäußerten Kritik an. geklagte nach Berlin zurück und forderte das Mädchen in wiederholten zeug, Kleider, Nahrung und andere notwendige Gegenstände zu Gesellschaft überhaupt unlösbar ist. Einige Teile der Resolution falls ein Unglüd passieren würde. Die Briefe waren in echt liefern. " In Erwägung, daß der Staat, der die Lohnarbeit ausbeutet und find annehmbar. Auf keinen Fall kann die socialistische Partei dem dramatischem Pathos abgefaßt. So hieß es in einem Briefe: Wenn mit den Kapitalisten den von diesen an der Lohnarbeit täglich ver- das Budget, das Geld und sollen ihm das Gehirn der Kinder aus- Dich, die Schänderin meiner Ehre, zu erschießen. Es ist dies mein Klaffenstaate das Unterrichtsmonopol anvertrauen. Wir verweigern ihm Du mein Verlangen nicht erfüllst, so fomme ich nach Dresden , um übten Diebstahl teilt, bloß einen Unterricht verschafft, der durch die liefern? Es ist unrichtig, zu sagen, daß heute bereits das Unterrichts- eiserner Entschluß, das Resultat wochenlanger Erwägungen. bourgeoisen Begriffe über Eigentum, Gerechtigkeit, Gefeßlichkeit, Menschenrechte, Baterland, militärischen Ruhm und militärische Ehre, monopol bestehe. Bisher haben wir die Lehrfreiheit, die freilich, mir zugefügte Schmach läßt mir teine Ruhe. Ich töte Dich, wenn Menschenrechte, Vaterland, militärischen Ruhm und militärische Ehre, wie die andern Freiheiten, durch die Klassenverhältnisse beherrscht Du mir Rechenschaft verweigerſt. Ich scheue bor nichts zurück, date Sparsamkeit, Arbeitsfreiheit und so ferner forrumpiert ist; in Erwägung, daß diese bourgeoisen Begriffe, die nicht minder wird. Aber wir haben doch das Recht, socialistische Schulen zu Aeußerste Dir gegenüber ist mir recht. Ich hasse Dich und verachte gefährlich sind als die veralteten Religionsdogmen, in den Primar- gründen. Sollen wir um auf dieses Recht verzichten? Die zu Dich. Komme hierher, wenn nicht, dann bist Du rettungslos ver­schulen lediglich zu dem Zwecke gelehrt werden, um die Arbeiter von entscheidende Kernfrage ist, ob socialistische Deputierte das Unter­der Kindheit auf vorzubereiten, sich dem Joche des Kapitals zu abschaffung des gesamten fleritalen Unterrichts votieren, nicht aber richtsmonopol votieren dürfen. Sie können und sollen die direkte unterwerfen, neben den von ihnen erzeugten wachsenden Reichtümern in Entbehrungen zu leben und ohne Empörung die socialen Un- das Monopol, durch welches die Radikalen lächerlicherweise den gleichheiten und Ungerechtigkeiten hinzunehmen, flerifalen Unterricht indirekt beseitigen wollen.

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,, berlangt der zweite Kongreß der P. S. de F., baß die Mütter P. S. de und die Väter der Kommunalschüler, als eine Wahlkörperschaft fonstituiert, in jeder Gemeinde aus Bürgerinnen und Bürgern be stehende Schulräte wählen, die mit dem Auftrag zu betrauen find, über die hygienischen Bedingungen der Kinder und über die Verteilung von Nahrungsmitteln und Kleidern zu wachen, sowie den Schulunterricht und die Schulbücher zu kontrollieren.

wirken.

Toren; ich finde Dich, wo Du auch bist. Es ist mir voller Ernst. Verbrechen, das mich und Dich zu Grunde richtet." Das Mädchen Ich denke an Selbstmord, aber vorher kommst Du. Erspace mir ein wurde durch diese Drohungen in Angst und Schrecken versetzt, sie dachte aber, daß sie doch nicht in dringender Gefahr sich befände. Da kam der Angeklagte eines Tages wieder nach Dresden und suchte unter Verkleidung und mit falschem Barte an das Mädchen heranzukommen. Der Gesangsmeister des letteren stellte fest, daß der Angeklagte sich in einer dem Gesangsinstitut gegen­über gelegenen Wohnung aufhielt, und da er fürchtete, daß die Ein sofortiger Kongreßbeschluß ist notwendig, um der Fraktion Ausbildung seiner Schülerin unter den fortgesetzten Aufregungen eine Richtschnur zu geben in dem Sinne, daß sie für gänzliche Be- leiden müßte, Der Angeklagte, der

Im internationalen Socialismus macht sich jetzt ein Wieder­erwachen des revolutionären Gewissens bemerkbar. Die Taktik unsrer Partei findet bei den auswärtigen socialistischen Parteien immer lebhaftere Sympathien. Und da sollen wir Beschlüsse fassen, die gegen unsre revolutionären Grundsäße verstoßen?

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Die weltlichen Staatsbeamten, die Kongreganiſten und die feitigung des klerikalen Unterrichts, aber gegen das staatliche Monopol einen sehr tympathischen Einbruid zeige Eindruck machte, gab die Thatsachen an

Briefter sämtlicher Religionen dürfen in keinerlei Weise an den zu stimmen habe. Diese Andeutungen könnten dann später sich zu, behauptete aber, daß er durch das Verhalten des Mädchens Schulräten teilnehmen." zu konkreten Vorschlägen und Beschlüssen verarbeitet werden. aufs höchste erregt worden sei und gar nicht ernstlich die Absicht des In seiner Begründung der Resolution bekämpfte Lafargue Das Votum der Fraktion für das das Monopol wäre ein Erschießens gehabt habe. Jezt bei ruhiger Ueberlegung begreife er namentlich die jetzt bei den bürgerlichen Linksparteien immer mehr focialistischer Selbstmord. Heute ist der Staat unser besonderer nicht, wie er solche Dinge habe schreiben können. Der Gerichtshof Anklang findende Idee des staatlichen Unterrichtsmonopols. Ander- und wichtigster Feind; nicht die Kirche unterstützt den Staat, sondern billigte dem Angeklagten weitgehend mildernde Umstände zu und seits muß der fongreganistische Unterricht beseitigt werden. So umgekehrt. verurteilte ihn zu 100 M. Geldstrafe.

Es tritt Debatteschluß ein, nachdem die Rednerliste geschlossen worden war.

Landrin( zur Geschäftsordnung): Guesde hat die Frage auf einen neuen Boden gestellt. Also muß entweder die Debatte wieder eröffnet werden oder aber kein Beschluß dürfe in der von Guesde aufgeworfenen Frage gefaßt werden.

bereits durch die Brincipienerklärung von Jvrh entschieden worden, Guesde: Ich habe nichts Neues verlangt. Die Frage ist die unsre unversöhnliche Opposition gegen den Bourgeoisstaat" fest­gelegt hat. Lagarbelle beantragt folgende Vermittelungsrefolution: Der Kongreß vertagt die Fortsetzung der Diskussion über die Unterrichtsfrage bis zum nächsten Kongreß.

bleibt thatsächlich die Primarschule in den Händen des Staates. Als Vaillant( unterbrechend): Wird das Monopol in der Kammer ein Mittel gegen die in der Resolution gekennzeichneten schädlichen vorgeschlagen, so könnten wir dafür stimmen unter gewissen Be­Einwirkungen des staatlichen Unterrichts sollen min die gedingungen, die wir an unser Votum knüpfen würden. wählten Schulräte dienen, eine Einrichtung, die sich in England Guesde: Nun, dann könnte man doch auch für das Budget bewährt hat und jüngst durch das reaktionäre Schulgesetz des ton- botieren! Gewisse Bedingungen können auch an das Budgetvotum servativen Ministeriums beseitigt wurde. Gegen die Schulräte, so geknüpft werden! führte Lafargue weiter aus, hatte Vaillant ihm gegenüber den Einwand erhoben, daß sie eher schaden als müßen tönnten, da socialistische Mehrheiten selten seien, während vielfach, so besonders in der Bretagne , in die Schulräte Klerikale gewählt werden würden. Lafargue entgegnet, daß der Staatsunterricht schlimmer sei als der fleritale. Dafür würden in den Städten socialistische und frei denkerische Schulräte gewählt werden. Ferner hatte Baillant eine Ueberwachung des Unterrichts durch die Gewerkschaften angeregt. Dagegen macht Lafargute zweierlei geltend. Gewerkschaften giebt es nur in den wenigsten Gemeinden, sodann aber wäre ihre Schul­kontrolle von Uebel, denn die Gewerkschaften, wie sie in England, Nordamerika und Frankreich ( antipolitische Generalstreitler) gefinnt find, bilden eine Gefahr für den Socialismus. Der Kampf de Leons in den Vereinigten Staaten gegen die Gewerkschaften ist zu miß- Mittlerweile, in Erwägung, daß der staatliche Unterricht für das billigen. Die Gewerkschaften verdienen in ihrem Wirkungsgebiet Proletariat fast ebenso schwere Unzuträglichkeiten mit sich bringt, jegliche Unterstügung, aber man soll sie nicht in den Himmel erheben wie der tirchliche Unterricht, spricht sich der Kongreß gegen jeden und gar ihnen bie Schulkontrolle anvertrauen.( Beifall.) Entwurf betreffend die Einführung eines staatlichen Unterrichts­Baillant spricht für die Vertagung der Frage, die ein monopols, aber er erklärt zugleich seine Zustimmung zu allen Maß­weiteres Studium erfordere; Lafargues Erwägungen find richtig, nahmen, die gegen den kirchlichen Unterricht gerichtet, sowie zu allen aber die Schlußfolgerungen seiner Resolution entsprechen ihren Er- denjenigen, die geeignet sind, dem staatlichen Unterricht eine den wägungen nicht. Sie will den Unterricht zugleich den Kongreganisten Interessen und Bestrebungen des Proletariats besser entsprechende und dem Staate wegnehmen. Das ist feine Lösung. Die gewählten Richtung zu geben; kontrollierenden Schulräte würden felbst in Paris schlimmer hausen ladet die Deputierten der Partei ein, sich in der Kammer als der jetzige nationalistische Gemeinderat. Die gewerkschaftliche kommendenfalls durch diese Weisungen leiten zu lassen. Kontrolle wäre auch nur ein Notbehelf, den aber Redner nur für" Bum Zwede einer gründlicheren Prüfung des Problems be­den Fall ins Auge gefaßt, wenn der Kongreß sich im Sinne der auftragt der Kongreß den Centralrat, die im angegebenen Sinne Resolution Lafargue aussprechen sollte. Jedenfalls wäre sie zu beschließenden praktischen Maßregeln zu beraten und sie nach Sesser als die von Lafargue vorgeschlagenen Schulräte, die im Volts- vorheriger Befraguu der Föderationen zu formulieren."

Deutscher Metallarbeiter- Verband Berwaltungsstelle Berlin. Todes- Anzeige.

Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Silberarbeiter

Friedrich Schmidt

am 2. d. M. gestorben ist.

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mon­tag, den 5. Ditober cr., nach­mittags 4 Uhr, von der Leichen­halle des Emmaus- Kirchhofes in Brit aus statt.

Rege Beteiligung erwartet 122/12 Die Ortsverwaltung.

Danksagung.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meines lieben Mannes und Baters sagen allen Verwandten, Freunden und Be­fannten, insbesondere den Kollegen, 22025 unsren herzlichsten Dank.

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Ww. Graap und Sohn.

lumen- und 19632 Kranzbinderei Richard Engelke, Reichenberger- Strasse 164,

Ecke Mariannenstr. Specialität: Vereinskränze.

Prinzen­

Specialarzt für[ 28/ 10* Haut- und Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12. 2-4.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung meiner Dr. Simmel, en, lieben Frau, unsrer guten Mutter, lage allen Verwandten, Freunden und Bekannten unsern herzlichsten Dank. Rudolf Nierich nebst Kindern. Künstliche Zähne, Plomben 2c., Dr. Pielicke, N., Gichendorffstraße 21, früher Arzt für Haut- und Harnleiden, Karl Goeringer, Bahnatelier, Brunnenstraße. Bei Borzeigung der berzogen nach Annonce Preisermäßigung. 22316 NW., Rathenower- Str. 3.

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