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brecher anzuwerben. Wir ersuchen die Kollegen und Genossen| Wilh. Grabert, Fulius Birke, Franz Hoffmeister, Ernst Kurzrock,[ voll und ganz die Interessen der Arbeiterschaft vers allerorts, dahin zu wirken, daß der Zuzug nach Rixdorf unter Friedrich Diffelbach, Gustav Bichmann und Gustav Höhne gewählt. treten. Hierauf wurde für die streikenden Weber Rigdorfs eine allen Umständen ferngehalten wird. Ferner bitten wir noch Nachdem Behrendt das rücksichtslose Gebahren der Bourgeoisie Sammlung vorgenommen und der Arbeitsvertrag von Weil und mals, uns nach Kräften mit Geldmitteln zu unterstützen, damit den Arbeitern gegenüber geschildert hatte, wurden für einen franken Mayer einer scharfen Kritit unterzogen. Kollege Dittmar der Sieg, der nur noch eine Frage der Zeit ist, der Kollegen 6 M. gesammelt. Einige Kollegen traten dem Berein forderte die Anwesenden auf, in den Verband einzutreten. Herr unsrige sei. bei. Die Versammlung schloß mit einem dreimaligen donnernden Schie wick erklärte, teiner Organisation mehr anzugehören, nach Hoch auf das Gedeihen der internationalen Arbeiterbewegung. dem er die Erfahrung in Leipzig gemacht hätte, daß einige Die nächste Versammlung findet am 19. Juni statt.

Biethenstr. 66.

Sendungen find zu richten an G. Kellner, Rixdorf Das Streiffomitee

der Rigdorfer Webergesellen.

Der Streik der Töpfer Frankfurts a. M. soll nach bürgerlichen Blättern zu Ungunsten der Gehilfen beendet sein.

Freie Hilfskaffen. Die Mainzer Metallarbeiter und Tischler und die Tischler Nürnbergs haben beschlossen, daß ibre Delegirten auf den Generalversammlungen der Sentral Krantentassen beider Berufe für Umwandlung dieser Rassen in Buschußkassen eintreten sollen.

Die Seifenfieder- Kranken- und Begräbnißkaffe( E. S. Nr. 17) hielt am 22. Mai eine außerordentliche Generalversamm lung ab, welche über die Tagesordnung verhandelte: Wie stellen sich die Mitglieder zur neuen Krankenkassen- Novelle?" Die sehr gut besuchte Versammlung folgte den Ausführungen der Vorstands­mitglieder, welche darauf fußten, das System der freien Hilfs tassen aufrecht zu erhalten, mit gespannter Aufmerksamkeit, und nahm folgende Resolution einstimmig an:

Kollegen fich den Kassenbestand angeeignet" hätten. Er wurde darüber belehrt, daß das Geld für Unterstüßung hilfsbedürftiger Mitglieder verausgabt sei, als der Verein polizeilich aufgelöſt wurde. Mehrere Redner sowie der Referent führten ihn derb ab, so daß er es vorzog, schleunigst sich zu entfernen. Die Versamm­lung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Sozialdemokratie.

fammlung Rosenthalerstraße 88 statt, in welcher Herr Dr. Binn, ,, Arbeiter- Bildungsschule". Am 23. Mai fand eine Vers Lehrer der Schule, den zweiten Zyklusvortrag über die Haupt­epochen der Geschichte" hielt. Redner sprach diesmal speziell über die Religionen des Alterthums", und erntete für seine Aus­führungen großen Beifall.

Im Verein deutscher Schuhmacher hielt Herr Grünbel

Wegen Zurückweifung des Fabrikstatuts ist am 28. Mai fämmtlichen Arbeitern der Flink'schen Gießerei in Mannheim mit Ausnahme von 4-5 Mann, gekündigt worden. Es liegen fomit 90 Mann in acht Tagen auf dem Pflaster. Wir bitten den Die Mitglieder der Kasse erklären sich mit den Aus­Zuzug von Formern, Kernmachern, Schreinern, Schloffern, Guß- führungen des Vorstandes voll und ganz einverstanden und puern und Hilfsarbeitern streng fernzuhalten. Im Auftrage: hoffen, daß es dem Vorstande gelingen wird, die Kaffe nach der Adam Ault, Mannheim , Amerikanerstr. 11. neuen Krankenkassen- Novelle so einzurichten, daß sie auch fernerhin als Hilfskaffe unter Zugrundelegung des§ 75 des Krankenkassen­Gefeßes weiter bestehen kann; sie erflären ferner, alle Kräfte ein- am 23. Mai einen Vortrag über die Nothwendigkeit der Ver­setzen zu wollen, um die Kaffe lebens- und leistungsfähig zu er- fürzung der Arbeitszeit". Der Vortrag, an den sich eine längere halten." Diskussion schloß, wurde mit Beifall aufgenommen. Im Weiteren Jm weiteren Verlauf der Versammlung wurde der Borstand wurde aus dem Schuhmacher Fachblatte ein Charlottenburger beauftragt, unverzüglich die Statuten umzuändern und demnächst Bericht verlesen, der sich gegen einen von hier eingeschickten Be eine neue Versammlung einzuberufen. richt wendet. Die meisten Redner waren der Ansicht, daß es sich hierbei nur um eine Machination hiesiger Gegner des Vereins hörten am 22. Mai einen Vortrag des Kollegen e Berau über macher- Bewegung noch wenig bekümmerten, mithin wären sie auch Die Maler, Lackirer und Auftreicher Weißensee's handeln könne, da die dortigen Kollegen sich um die hiesige Schuh­das Thema: Was der Mensch ist und was er sein soll." Der nicht in der Lage, dieselbe zu fennen. Das 2. Stiftungsfest findet Der Redner kam zu dem Schluß, daß der Mensch in der heutigen am 10. Juli in der Rönigsbant", Gr. Frankfurterstr. 117, statt. Gesellschaftsordnung noch nicht die Kulturstufe errungen hat, die Programme dazu find à 30 Pf. bei allen bekannten Stollegen und ihm gebührt. Nachdem sprachen Kollegen Binger über" Ron- an den mit Platat belegten Stellen zu haben. Am zweiten greß und Generalversammlung" und Kollege Hohlwegler Pfingstfeiertage wird ein Ausflug mit Damen nach Ertner unter­über die Wichtigkeit der Organisation". In einer Slefolution nommen, verpflichteten sich die Anwesenden, der Organisation beizutreten und für dieselbe nach Kräften zu agitiren.

Ju St. Gallen streifen seit 25. Mai die Schneider um die Forterhaltung des bisherigen Lohnes. Die deutschen Schneider werden dringend ersucht, bis auf Weiteres daselbst nicht in Arbeit zu treten.

Das Zentralfomitee des schweizerischen Typographen. bundes empfiehlt, wie die Schwäb. Tagwacht" mittheilt, in seinem soeben erschienenen Jahresbericht den Anschluß an den schweizerischen Gewerkschaftsbund und zwar mit freudigem Willen, nicht der Noth der Zeit gehorchend.

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Versammlungen.

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Der Fachverein der Tapezirer lehnte in seiner außer­ordentlichen Generalversammlung einen von Rollegen Teste au Die Arbeiter der chirurgischen Branche hatten sich am dem seinigen gemachten Antrag 3cielinski ab, wonach wie 22. Mai zu einer gut besuchten Versammlung mit Damen ein- Teste ausführte diejenigen Vorstandsmitglieder, welche in der gefunden, um einen Vortrag des Zahnarztes Herrn R. Wolf letzten Versammlung für die Auflösung des Fachvereins gestimmt über Die Frau und ihre Stellung in der Vergangenheit" zu haben, ihr Amt nicht weiter bekleiden sollten. Dann wählte die In einer Versammlung der Glaser sprach am 21. Mai hören. Der Vortragende erntete für seine Ausführungen, nament Versammlung Kollegen Friedmeier zum ersten und Herr J. Türk unter lebhaftem Beifall über Hervorbringung lich seitens der zahlreich anwesenden Damen lebhaften Beifall. Dahlstein zum zweiten Vorsitzenden, ferner zu Bureau und Bertheilung der Güter zum Hauptpunkt der Tagesordnung: Alsdann wurde die Wahl eines Vertrauensmanns angenommen haltern die Kollegen Klement, Krofad und Hartig. Wie verbessern wir unsere Erwerbsverhältnisse?" führte Herr und Kollege P. Gläßer einstimmig als solcher gewählt. An die Kollege Feder verlas sodann eine Annonce aus der Berliner Stampehl aus, es sei die höchste Zeit, daß die Glaser Berlins Versammlung schloß sich ein gemüthliches Beisammensein nebst Tapezirerzeitung", worin der angeblich seit 16 Jahren bestehende an eine Verbefferung ihrer Lage dächten. Die Zustände im Tänzchen, welches die Theilnehmer noch lange beisammen hielt. Arbeitsnachweis in der Seydelstraße empfohlen wird. Kollege Beruf seien so, daß sie taum schlechter werden könnten. Es wären zwei Wege vorhanden, auf denen man eine Befferung Umgegend nahm am 22. Mai in Joel's Saal den Bericht der besige. Kollege Friedmeier forderte die Kollegen zu reger Eine öffentliche Maurerversammlung für Berlin und des Kollegen Schepe sei, und nicht das Vertrauen der Gehilfen Wechsen sprach gegen diesen Arbeitsnachweis, der ein Institut der jammervollen Erwerbsverhältnisse herbeiführen könne; beiden Delegirten von der Brannschweiger Maurerfonferenz ent- Betheiligung an den Sammlungen für die streifenden Weber der, auf eine Stärkung des Generalfonds hinzuarbeiten und in diesem Herbst in eine Lohnbewegung ein- gegen. Herr Blaurod gab ein allgemeines Bild von dem Nixdorfs auf; Rollege Grimpe wünschte, daß in der nächsten zutreten, und der, eine groß angelegte Agitation Stande der Maurerbewegung im Reiche und bemerkte, daß im Bersammlung wieder einmal ein Vortrag gehalten werde, und Szene zu sehen und zu versuchen, die ohne Gehilfen arbeitenden letzten Jahre zwar die Agitation nicht viel gefördert worden ist, Rollege Hartig theilte mit, daß ein hiesiger Meister für Kleinmeister, welche oft ein erbärmlicheres Leben führten, als die allein zu schwach waren, um eine Organisation von einigem Gin- wie der betr. Meister denselben für diesen Preis herstellen könne, aber u. A. doch an einzelnen Orten, wo die Maurer für fich 12,50 m. Bettboden nach Spandau liefern. Es sei unerklärlich, in Arbeit stehenden Gehilfen, mit in die Bewegung zu ziehen. flusse zu bilden, es dahin gebracht worden ist, daß dort Verba der geringste Preis sonst 19-21 m. betrage. In der Diskussion wurde von allen Rednern die Nothwendigkeit einigungen der sämmtlichen Bauhandwerker geschaffen wurden. anerkannt, die Verhältnisse der Glaser zu heben, und dann be- Man habe ferner mehrfach die traurige Beobachtung gemacht, fchloffen, das Thema Berbefferung der Lohnverhältnisse der daß Kollegen, die an der politischen Bewegung sich voll be 23. Mai von Herrn Schröder Bericht erstatten über bie Die Kistenmacher ließen sich in einer Versammlung am Glafer", als ersten Punkt der Tagesordnung der nächsten öffent- theiligen, glauben, es nicht mehr nöthig zu haben, an der gewerk- Thätigkeit der Streit- Kontrollkommiffion. An den Bericht schloß lichen Versammlung zu verhandeln, um volle Klarheit zu schaffen. Herr Ezerivonta berichtete hierauf über die Thätigkeit der Streitschaftlichen Bewegung Theil zu nehmen; in Sachsen z. B. und sich eine sehr lebhafte Debatte über die Unterstützung der streifen­Kontrollfommission, dabei den Streit der Weber und Spulerinnen an anderen Orten habe die politische Bewegung unstreitig einen den Weber Rigdorfs. Alle Redner befürworteten diefelbe. Man Rixdorfs besonders hervorhebend. Denselben bewilligte man die Genossen sich aber nicht einzutreten. Selbstverständlich hätten betrauen, sofort Sammellisten zu besorgen und diese in den erfreulichen Aufschwung genommen, in die Gewerkschaften trauen beschloß, den neu zu wählenden Vertrauensmann damit zu 10 M. aus dem Agitationsfonds. Bekannt gegrben wurde, daß die betr. Genoffen mit ihrem Anschluß an die Partei nicht genug Werkstätten zirkuliren zu lassen. Darauf gab Herr Schröder jezt Sammellisten ausgegeben werden, um den Agitations-( Streit-) Fonds zu stärken, und daß am 18. Juni eine öffentliche Ver- gethan, die Solidarität fordere, daß sie sich mit ihren Berufs- als bisheriger Vertrauensmann den Rechenschaftsbericht für die sammlung mit Damen stattfindet, auf die man vornehmlich die Redner ging des Weiteren auf die Beschlüsse der Konferenz von 20,14 M. tam danach eine Einnahme von 4,50 M. genossen zu einer starten Organisation zusammenschließen. Monate Januar bis März 1892. Zu dem alten Bestand Arbeiterinnen der Glasschleifereien und-Alegereien aufmerksam bie ein, machen müsse. Die Versammlung schloß mit einem Hoch auf die besprach die Beschlüsse bezüglich der Fachpresse und hob im Bestand von 6,19 M. Dem Vertrauensmann wurde Decharge er unfern Lesern bekannt find. Herr Wilte Nach Abzug der 18,95 M. betragenden Ausgaben verbleibt ein moderne Arbeiterbewegung. Weiteren besonders hervor, daß, während die frühere aller theilt und dann Herr Friese als neuer Bertrauensmann, der Eine Branchen- Versammlung der Rohrleger und Ge- dings größere Organisation 5000 Mark persönliche Wer zugleich die Vertretung in der Streit- Kontrollkommission zu über­hilfen, einberufen vom Verband aller in der Metallindustrie waltungskosten hatte, bei der Geschäftsleitung für die lokal nehmen hat, gewählt. Zu Revisoren bestimmte man die Herren beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend, hörte am 22. Mai organisirten Maurer nur 14 Mart und 39 Pfennige für den Beier, Zorn und Trinks. Im Verschiedenen" regte Herr einen Vortrag des Genossen Jahn über" Gewerbe Drdnung gleichen Zweck erwachsen seien. An der Diskussion, die sich an Czernich die Frage der Zentralisation an, indem er meinte, und Arbeitsordnung" beifällig an und faßte nach längerer diese Berichte schloß, nahmen die Herren Grothmann, Megte und es sei bei der schwachen Organisation der Kistenmacher das Beste, Diskussion, an der sich die Kollegen Borchardt, Karpentiel, Wilte Theil. In seinem Schlußworte nannte Herr Blaurock fie schläffen sich entweder dem Tischlerverband oder bem der Rutschera u. A. mehr betheiligten, einstimmig folgende Resolution: einige Filialen( Klempner in Halle, Maler in Beiß, Maurer an Holzbearbeitungs- Maschinen beschäftigten Arbeiter an. Die Versammlung betrachtet die von der Innung der Gas-, in Friedenau beziehungsweise Steglitz ), die aus den Verbänden, würde das Lettere empfehlen. Ihm schloß sich Herr Stein an, Waffer- und Heizungs- Fachmänner fabrizirte Arbeitsordnung als welchen fie bisher angehört, auszutreten beschloffen hätten. während die Herren Puhlmann und Friese für das Bei­eine Bevormundung des Arbeiters; fie erklärt, daß dieses fultur Eine vor Beginn der Diskussion eingelaufene Resolution, in behalten der bestehenden Lokalorganisation eintraten. Beschlüsse widrige, widerfinnige Machwerk als Arbeitsordnung zu verwerfen welcher sich die gut besuchte Versammlung mit den Beschlüssen faßte man hierzu nicht. sei und ersucht den Vorstand des Verbandes, demnächst eine Ver- der Braunschweiger Konferenz einverstanden und für Verwirklichung fammlung fämmtlicher Metallarbeiter einzuberufen, um Protest derfelben einzutreten erflärte, wurde einstimmig angenommen. Zum Eine Brauchenversammlung der Feilenhaner des Ber gegen derartige Fabrikordnungen einzulegen." Im weiteren Vers nächsten Punkt Klarstellung des in Nr. 17 des" Grundsteins" bandes aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins lause der Versammlung wurden Kollege Otto Ficino( Mohrleger enthaltenen, mit dem Namen Wilhelm Kerstan," Berlin , ge- und Umgegend nahm am 23. Mai ein Referat des Kollegen gehilfe) als Beisiger in den Vorstand und die Kollegen Schuster deckten Eingesandts", wozu Herr Keritan mittelst eingeschriebenen Wegner über den Niedergang der handwerksmäßigen Betriebe Heizungsrohrleger) und Karl Gutschke( Gas- und Wafferrohr Briejes eingeladen war, um das von ihm Gesagte zu beweisen, mit Beifall entgegen und stimmte dem von der Fachkommission leger) als Bertreter dieser Branchen in die Fachkommission aber schriftlich mitgetheilt hatte, daß er für diesen Tag selbst eine ausgearbeiteten Fragebogen in allen Punkten zu. Zum Beisitzer gewählt. Die nächsten Branchen- Bersammlungen finden in acht Versammlung einberufen habe, wurde eine Resolution angenom des Vorstands wurde Kollege R. Schneider, zum Beisiger der Wochen wieder regelmäßig statt. Pünktliches Erscheinen ist un- men, in welcher Herr Kerstan in scharfen Worten unter Zusiche Fachkommiffion Kollege R. Schäfer gewählt. Es ließen sich bedingt nothwendig. rung voller Redejreiheit aufgefordert wird, in der nächsten Ver- mehrere Kollegen in den Verband aufnehmen. sammlung zu erscheinen. Beim letzten Punkt der Tagesordnung, Die Dachdecker hatten sich am 22. Mai versammelt, um die heutige Lohnbewegung", ging Herr Blaurock auf die schon tung mit Damen am Mittwoch, den 1. Junt, Abends 8% Uhr, in den Armin= den Bericht der Lohnkommission über den Stand der über die vor vier Wochen erwähnten Lohnherabsetzungen ein, wie sie unter Bauen, Kommandantenſtr. 20. Firma Janice verhängten Sperre entgegen zu nehmen. Herr Anderem bei den tgl. Arbeitern am Ostbahnhof stattfinden, und Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch, Abends 8%-10% Uhr: Süd­Rosenbaum, der denselben gab, konnte nur konstatiren, daß forderte angesichts dessen die Anwesenden auf, dafür zu sorgen, shule, Reichenbergerstr. 183: Unterricht in Deutsch ( obere); ft- Schule, nach Verhängung der Sperre von den etwa 50 bei Janice be daß eine große Versammlung sich einmal ausschließlich warfusftr. 81: Unterricht in Deutsch ( mittlerer); Nord- Schule, Müller­schäftigten Dachdeckern nur zwei am 16. Mai und einer am mit Lohnangelegenheiten bejasse, damit, wenn unter der gegen- ftraße 179 a: Unterricht in Deutsch ( obere); Rechnen. In allen Lehrfächern 17. mai die Arbeit niedergelegt und die 50 Pfennig Stundenlohn wärtigen Konjunktur weiter Nichts zu erreichen sei, wenigstens tönnen noch Schüler und Schülerinnen, auch jest im Laufe des Semesters, gefordert hätten, aber nach einigen Tagen für 45 Pfennig die einmal die rücksichtslosesten Unternehmer herausgegriffen und über eintreten. Stunde bei derselben Firma wieder in Arbeit getreten fie die Sperre verhängt werden könne. Herr Scheel schilderte, wie 8% uhr, bet klein, Schönleinstraße 6. feien. Einziger Erfolg der Bewegung wäre, daß Herr viel sich die Maurer, die früher an der Spitze der Arbeiterleben Monats, bends 8% uhr, bet Bechlin, Sornstr. 9. Janice den Stundenlohn von 42 auf 45 Pfennig erhöht habe. bewegung standen, heute gefallen lassen müßten und theilte mit, brunnen, abends 8 Uhr, bei Saferland, Bellermannftr. 87. Die Eache fet in's Waffer gefallen und die Aufhebung des daß ihn der Maurergeselle Fechner aus der Arbeit gebracht hett, Abends 8% br bet Schönemann, Staligerstr. 7. Emansipation, Sperre etwas Selbstverständliches. Nach längerer Debatte wurde habe dadurch, daß dieser dem Unternehmer, bei welchem er, abends 8 Uhr, bei Beiler, Knesebeck- und Serrmannstraßen- de. dementsprechend beschlossen. Zu Revisoren der Lohnkommission Redner, in Moabit beschäftigt war und über dessen Handlungs- leben Mittwoch 8% Uhr, bet Bernb. Raabe, Ruppiner und Schönholzerstraßen­wählte man dann die Herren Kaufmann, Sante und weise er in der vorigen Versammlung Mittheilungen gemachte. liche, welche in einer über drei Wochen stattfindenden Wer hatte, diese Aeußerungen am nächsten Tage sofort hinterbrachte! fraße 25. ſammlung über die Revision zu berichten verpflichtet wurden. Herr Garbe wies auf das einmüthige Zusammenstehen der funde Abends subr, Aufnahme von Mitgliedern. Dann verhandelte man darüber, ob ein Generalfonds gegründet| Rigdorfer Weber hin und forderte die Maurer auf, es ebenso zu Blumenstraße 38, bei Sente. Freya ,( Gem. Chor), Alte Schönhauser­werden solle, damit im nächsten Jahre die alte Forderung nach machen, dabei bemerkend, daß den Webern von den Maurern Straße 22-28, Bögow's Brauerei. Silaritas, Hochstraße 32 a, bet 60 Pfennig dem Stundenlohn von Meister Berlins dieser Tage 50 M. überwiesen worden sind. Herr Wilke Pantow, Schulzefir. 27.- Berche, Bernauerstr . 72, Restaurant zum Seit wieder gestellt werden könne. Die Bersammlung erkannte schlug vor, die schlimmsten Ausbeuter in der Presse bekannt zu ein". Gefangverein der Steinmeyen, Johannisstr. 20, bei Müller. durch Beschluß die Nothwendigkeit eines Generalfonds an und geben und so darzuthun, was die Leute eigentlich verstehen. Männer- Gesangverein der Kürschner, D. V. D. Br. Berlin , Neue Friedrich­übertrug der jetzt bestehenden Lohnkommission die vorläufige Aus- Herr Jansch gab an, daß der Maurermeister Sobre gemäß Röslinerstr. 17, bet Bendt.- 2yra 1, Raupachfir. 6, bei Stachel.- Euphon ta gabe von Sammelkarten und-Marken, bis in einer demnächstigen einer Berpflichtung, die er dem Fabrikbefizer Riedel, Köpnicker- Annenftr. 16, bet Reßner.- and in Sand 1, wariannenfir. 31-32, bet, Bersammlung eine Agitationskommission gewählt ist, welche bie firaße 50, gegenüber eingegangen ist, die Maurer, die er beschäf Schneeglo dchen 2, Botsdam, Brandenburger kommultation 16, bet Agitation und Geldaufbringung für die nächstjährige Zohn- tigt, dieſem zur Verfügung stellt, wo sie dann von Morgens 6 Glafer. unverbroffen, abends 8% Uhr, bet Sachs, Lindorerstr. 26. bewegung zu übernehmen hat. Befürwortet wurde, die Sammel- bis Abends 8 Uhr( beim Steffeleinmauern) arbeiten müßten und Flöter'scher Gefangverein, Koppenstraße 4sc, bet Lorenz. Rütli, listen der Riydorfer Weber recht fleißig zu berücksichtigen. Dann nicht einmal Frühstücks- und Vesperpause hätten. Hiermit wurde Friedenau im Kurhaus. Vorwärts 5, Friedrichshagen , Rundthet!, bet Lerche. Freundest reue( Gemischter Chor), Grenadierftr. 33, bei See­verhandelte man noch über einen Unterstützungsfall, der im be- die Diskussion für diesmal geschlossen und nur noch der Antrag felbt. Lorbeertranz, Barnimsir. 16, bet Seindorf. Südost 1, jahenden Sinne erledigt wurde. angenommen, am Sonntag nach Pfingsten eine große Maurer- Röpnickerstr. 191, Restaurant. Hoffnung 1, Friedrichsberg, Friedrich verfammlung abzuhalten, in der hauptsächlich die Frage der startstraße 84, bei Schulze. Rothe Nette, Schöneberg , Golastr. 43, Eine Vereinsversammlung der Bau- und gewerb Sperreverhängung erörtert werden soll. lichen Hilfsarbeiter für Schöneberg und Um­gegend nahm am 22. Mai die Abrechnung vom letzten Pelz, Müken nud Zurichter- Brauche. In der öffent­Quartal 1891 und vom ersten Quartal 1892 entgegen, welche lichen Versammlung am 23. Mai hielt Stadtverordneter Klein einen Bestand von 51,30 M. ergab, und ertheilte hierfür dem einen Vortrag über Gewerbe- Schiedsgerichte, für welchen er leb­Kassirer Decharge . Dann besprach Kollege Klinge Uebelstände haften Beifall erntete. In der Diskussion sprachen mehrere Red­des Arbeitsverhältnisses und tadelte besonders scharf jene Kollegen, ner im Sinne des Referenten, worauf eine Resolution ein­welche den Poliren gegenüber als Schmaroger auftreten und die stimmig angenommen wurde, in welcher die Anwesenden sich mit Arbeitslöhne herunterdrücken, um sich auf Kosten der Andern dem Referenten voll und ganz einverstanden erklärten und sich Vortheil zu verschaffen. Das Stiftungsfest findet am 16. Juli verpflichteten, an den Gewerbewahlen Mann für Mann theil­in Ramm's Lotal statt. Als Mitglied des Festkomitees werden zunehmen und

an die

Landemannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin . Versamm

Schule, Hagelsbergerfir. 43: Unterricht in Geschichte( neu); Süd- Ost=

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Lese- und Diskutirklubs. Mittwoch. Vereinte Kraft, Abends Johann Jacoby , bet Otto Thierbach, Schwebterstr. 44.- Seine, jeden Mittwoch vor dem 1, und 15. Gesund= Gleich Abends 8% Uhr, bei Wagner, Alte Schüßenstr. 6. Seine, Nixdorf, Nord, Otto Reimer jeden Mittwoch bet A. Brosch, Wilhelmshavner­Arbeiter- Sänger- Bund Berlins und Umgegenb. Mittwody. Uebangsa

Wilfe.

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Liebesfreiheit,

Deutsche Giche, Blumenstraße 46, bei Went.

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Echo1

straße 44, bet Röllig.- Südost 2, Guvryftr. 48, bei Seibler. Steinnette,

Doberstein.- Schneeglöckchen 1, Rottbufer Damm 39, bet Jacob.

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Freiheit,

bei Siegeler. Fereiheit 1, Kulstr. 36, bei Raumann. Moabit , Kr onnbrauerei, Alt- Moabit 47-49.- Steinfeger Sänger chor, Kastanien- Allee 28 bei Maiwald. Offenbacher Sänger­tranz. Drantenstr. 168, bet Göze.- Gesangverein der Kupferschmiede. Wergißmein nicht, Schulstr. 29, im Wedding= Weinstr. 11 bei Feind. Kasino. Brandenburger Männer- Gesangverein in Branden burg, Mengert's Boltsgarten. Mannesmuth, Mauerstraße 3, bet Ramm. Brüderschaft"( Hausbiener) Fischerfir. 41. ,, Concordia". Arbeiter Gesangverein Gitschtnerstraße 92, bei A. Roy. Brig", Bris, Werderstraße bei Schöneberg . Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.( Bus

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schriften find zu richten an Max Gens, Berlin N, Belforterstr. 26, 1 Er.) Mittwoch: Berein Fridolin, bei Wolff, Brunnenstr. 85a. und Vergnügungsverein Vultania, bei Tager, Gartenftr. 87/38. solche Vertreter zu wählen, welchel greusfibel, bet Gumlich, Reichenbergerstr. 149.- Bergnügungsverein

Theater Berein