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um dem russischerseits erhobenen Widerspruch gegen der andren ausgeglichen wäre, aus ihren Reserbefonds beziehungs- Dienstag beschäftigte sich nun eine tombinierte Versamm die geplante Oeffnung von Yongampho größeren weise dergestalt zu decken, daß der Jahresgewinn des folgenden Lung der beiden Jenaer Verwaltungsstellen des Nachdruck zu verleihen. Es verlautet, die Russen Jahres durch einen verbleibenden Verlustsaldo nicht geschmälert wird.Metallarbeiter Verbandes mit den erwähnten Vors hätten gedroht, 3000 Mann zu landen, die nach Söul marschieren sollen, wenn Korea ihre Warnungen mißachten follte.

Gewerkschaftliches.

Crimmitschau .

" P

Die Times" meldet dazu noch aus Tokio : Nachdem die russischen Kreuzer und die beiden Schlachtschiffe vor Tschemulpo ein­getroffen waren, begab sich der russische Gesandte in Soul , Pawlow , Die sächsische Polizei hat in Crimmitschau bei ihrem Kampf begleitet von dem russischen Admiral, zu einer Audienz beim Kaiser. für das Unternehmertum das Geschick des Bären gezeigt, der Man glaubt, daß Pawlow in der Audienz von neuem Protest ein seinem Herrn mit einem Stein die Fliegen scheuchen wollte und ihm gelegt hat gegen die geplante Deffnung von Yongampho. Ferner dabei den Schädel zerschmetterte. Der Schlag, den die Polizei durch wird dem Blatt aus Schanghai telegraphiert, das führende chinesische Blatt behaupte, daß man die Absicht habe, in kurzer Zeit den Hof ihr ungeheuerliches Verbot des öffentlichen Lebens in Crimmitschau voll würdige, aber der Fortfall der Gewinnbeteiligung in diesem und nach Singanfu zu verlegen und daß bald ein Edikt erlassen werde, gegen die Ausgesperrten zu führen gedachte, hat die terroristischen durch welches die Vicefönige und Gouverneure von diesem Vorhaben Unternehmer getroffen. in Kenntnis gesetzt werden sollen. Gerüchte hierüber sind bereits Die letzten Vorgänge in Crimmitschau haben die deutsche seit dem Oktober beständig in Umlauf. Arbeiterschaft zu einer Opferwilligkeit begeistert, wie sie in der Ge schichte derselben bisher wohl einzig dasteht. Mit einem Schlage ist tämpfenden Brüder in Crimmitschau zu einer schwindelnden Höhe die Summe der Opferspenden für die mit kühler Gelassenheit angestiegen.

Afrika .

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Mann und hatte eine große Zahl von Anhängern um sich ge­

Ein Mahdi" aufgeknüpft. Im Sudan war ein neuer Mahdi aufgetaucht. Derfelbe war 40 Jahre alt und hatte zweimal Pilger­fahrten nach Mekka gemacht. Er war ein intelligenter Das Hamburger Echo" und die Leipziger Volkszeitung" können ſammelt. Die Engländer, die hiervon Kenntnis erhielten, sandten mit Stolz darauf hinweisen, daß die bei ihnen eingegangenen fofort von Chartum aus Kavallerie und Infanterie, die den Mahdi Summen je das zwanzigste Tausend überschritten haben. In dem überraschten, gefangen nahmen und sofort auftnüpften. Die meisten selben Verhältnis gehen die Summen anderwärts ein; ja seit der feiner Anhänger wurden in die Gefangenschaft abgeführt. völligen Unterdrückung der Versammlungsfreiheit in Crimmitschau Man hätte den gefangenen Mahdi auch einfach nach Ceylon oder kann die Berliner Gewerkschaftskommission im Vortvärts" täglich irgend einer andren britischen Kolonie deportieren können. Aber das über 5000 Mark und mehr quittieren, welche die Berliner Arbeiter­hätte Geld und Umstände gekostet, deshalb knüpfte man ihn auf. Auf eine koloniale Schurkerei mehr kommt es ja für eine schaft aufbringt. weltpolitische Macht nicht an.-

Parlamentarifches.

Die socialdemokratische Fraktion

früher einen bedeutenden Unterschied auf. Sie besitzt jezt troß ihrer weist nach einer Berechnung der Altersjahre ihrer Mitglieder gegen größeren Mitgliederzahl verhältnismäßig nicht mehr so viel jüngere Mitglieder, als beispielsweise in den Legislaturperioden der achtziger Jahre. Gegenwärtig zählt die Frattion 80 Mitglieder, da durch das Ableben Franz Hofmanns ein Sig frei geworden ist. Diese 80 Ab­geordneten haben ein Gesamtalter von 3875 Jahren; der Durch fchnitt pro Kopf beträgt also rund 48 Jahre. Der Zufall fügt es, daß 40 über dem Durchschnitt, 40 unter ihm stehen. Das älteste Mitglied ist Motteler mit 65 Jahren, das jüngste Rosenow mit 32 Jahren. Im Durchschnitt präsentieren also diese beiden, das älteste und jüngste Mitglied, den Durchschnitt von 481/2 Jahren. Trotz der Verschiebung der Altersrepräsentation gegen früher birgt die socialdemokratische Fraktion immer noch gegenüber den andren Fraktionen den durch die Zahl der Altersjahre verbürgten lebens­fräftigsten Nachwuchs, während sie andrerseits auch die größte Zahl der langjährigsten Mitglieder des gesamten Reichstags besitzt. Un nötig, zu sagen, daß die Arbeitsfähigkeit der Fraktion der durch die bezifferten Lebensjahre repräsentierten Lebenskraft vollkommen ent­spricht; ihre Lebendigkeit hat sie nicht nur im Kampfe gegen den Zolltarif, sondern jederzeit zum Unbehagen der Gegner bekräftigt.- Die eine der socialdemokratischen Interpellationen, die schon an­gekündigt wurden, ist dem Reichstage zugegangen und hat diesen

Wortlaut:

"

Diese Summen werden sich in den nächsten Tagen noch er­höhen!

Wie wir mitteilen können, hat die Berliner Socialdemokratie sich dem Vorgehen des Parteivorstandes angeschlossen und ihre Organisation in den Dienst der Ausgesperrten gestellt. Der sechste Reichstags- Wahlkreis hat aus seinen Mitteln 3000 Mark für die werden bestimmt seinem Beispiel folgen. Zu gleicher Zeit wird der Grimmitschauer bereit gestellt und die übrigen Berliner Wahlkreise Organisations- Apparat der Berliner Partei, der in diesem Jahre bei drei Wahlen so vorzüglich funktioniert hat, in Bewegung gesetzt werden, um ganz Berlin mit Sammellisten zu überschwemmen. Die herausgegebenen Listen werden gleichzeitig den Stempel der Berliner Gewerkschaftskommission und den der Partei tragen. Solch ein Zusammengehen von Partei und Gewerkschaften lassen wir uns gefallen!

Die sächsischen Behörden haben durch ihr bärenhaftes Zutappen der Socialdemokratie wieder einmal Gelegenheit gegeben zu zeigen, daß sie thatsächlich die einzige Partei ist, die sich thatkräftig der Arbeiterschaft annimmt!

werden. Die Lage der Ausgesperrten kann jetzt als gut bezeichnet Stöße der Behörden fürchten sie nicht; selbst nicht das Schlimmste, die Um Unterstützung sind sie nicht verlegen und neue Vor­Aufhebung des Streitbureaus. Es wäre sofort, eventuell außerhalb Sachsens , ein neues Bureau zusammen und einer Inhibierung der Streitunterstützung würde man dadurch begegnen, daß man den Ausgesperrten durch Straßen- und Bezirkskassierer die Unterstügung ins Haus trägt, ebenso wie man sie durch Besuche im Hause er­mutigt, wenn sie einer solchen Ermutigung überhaupt bedürfen.

,, Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu thun, um die unter Die größte Ermutigung für sie ist aber die Thatsache, daß sie den Bergleuten Deutschlands start grassierende und bereits in wissen: die Arbeiterschaft ganz Deutschlands , sowohl die politisch wie das Heer eingedrungene Wurmkrankheit wirksamer zu bekämpfen?" auch die gewerkschaftlich organisierte, steht hinter ihnen! Anträge im Reichstage. Neben andren Anträgen, die von den Jawohl! Sie steht hinter Euch, Ihr wackeren Frauen und Nationalliberalen und Konservativen insbesondere zum sogenannten Männer! Sie steht hinter Euch und wird Euch vor aller Not Mittelstandsschuh eingebracht wurden, ist als charakteristisch der freischüßen! Sie wird und muß auch dafür Sorge tragen, daß Ihr am Tonservative Borstoß in der Richtung des Arbeitswilligen- Zuchthaus- 1. Januar Euren Hauszins zahlen könnt und so auf ein weiteres gesezes zu verzeichnen; v. Dirksen, v. Arnim 2c. beantragen:" Der Vierteljahr für Euer Obdach gesorgt ist! Und sie wird Euren Reichstag wolle beschließen: die verbündeten Regierungen um Kindern ein Weihnachten bereiten, wie es die Weberkinder in baldige Vorlegung eines Geſetzentwurfs zu ersuchen, durch den im Crimmitschau bisher nicht erlebt haben und von dem sie noch in Interesse der Aufrechterhaltung der Rechtsordnung bei gewerblichen Lohn- und Arbeitskämpfen die Arbeitswilligen wirksamer wie bis späten Jahren erzählen werden! her gegen Bedrohungen, Gewaltthätigkeiten und Zwang geschützt werden."

Aus der Denkschrift über die Kolonien, die dem Reichstage zu­geht, veröffentlicht die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" die den Einzelberichten vorausgeschickte Gesamtübersicht. Es wird darin vom ,, im allgemeinen unverkennbaren Fortschritte" für das Berichtsjahr 1902/03 gesprochen das Tempo dieser Fortschritten fei jedoch im ganzen ein langsameres, als es wünschenswert und erreichbar er­scheint". Es wird dann wiederum zur Beschleunigung des angeblichen Fortschrittes die Forderung nach größeren Kapitalaufwendungen für Eisenbahnbauten gestellt.

Aus Induftrie und Handel.

Die Interessengemeinschaft zwischen der Dresdner Bank und dem Schaaffhausenschen Bankverein. In Dresden und in Köln fanden heute Generalversammlungen der obengenannten beiden Institute statt, in denen die Aktionäre Beschluß über die von den Ver­waltungen getroffenen Vereinbarungen zu fassen hatten. Beide Ver­sammlungen erklärten sich mit der Interessengemeinschaft ein­verstanden; die Dresdener genehmigten sogar die Tagesordnung ohne jegliche Debatte. Aus der Darlegung der Verwaltungen über die Form der Interessengemeinschaft, die wenig Neues boten, haben nur die folgenden Ausführungen des von der Dresdener Bank ihren Aktionären vorgelegten Communiqués allgemeineres Interesse: Die Vereinbarung foll vom 1. Januar 1904 auf die Dauer von 30 Jahren gelten und eine Interessengemeinschaft dergestalt herbei­führen, daß jede der beiden Gesellschaften nach außen hin ihre volle Selbständigkeit bewahrt.

Die Arbeiterschaft Deutschlands ist entschlossen, ihre Brüder in Crimmitschau über Wasser zu halten, und wenn die Fabriken dortselbst eine zweite Saison stillstehen müssen!

Berlin und Umgegend.

Polizeiliche Liebesdienste für die Unternehmer.

gängen; in dieser Versammlung kam der energische Unwille, im be sonderen über die neue Accordregulierung, zum Ausdruck, der noch ftieg, als mitgeteilt wurde, daß nicht nur in diesem Jahre, sondern auch noch im nächsten Jahre eine Dividende nicht gezahlt werden würde. Die zahlreich besuchte Versammlung erklärte einmütig, gegen jeden weiteren Abzug energisch Front machen zu wollen. Es wurde nach dem Jenaer Volksblatt" erklärt, daß die Arbeiterschaft selbst die Hand bieten wolle zur Beseitigung etwaiger vorhandener Auss wüchse des Accordsystems, wie sie auch die sonstigen Vorzüge der den nächsten Jahre spiele bei den jetzigen Löhnen eine so große Rolle, müsse. Sehr interessant ist auch, daß die Organisation in den Daß man sich gegen eine weitere Verringerung entschieden wehren letzten Wochen etwa 130 neue Mitglieder gewonnen hat. Zur Töpferaussperrung. In Bayreuth wurde der Versuch fanten Seiler, der dort allein in Betracht kommt, herbeizuführen, der gemacht, durch das Gewerbegericht eine Einigung mit dem Fabri­Vorschlag wurde aber von dem Unternehmer brist zurückgewiesen. Eine start besuchte Voltsversammlung protestierte gegen das brutale Vorgehen einer handvoll Unternehmer und verpflichtete sich, die Auss gesperrten moralisch und finanziell zu unterſtützen. Der Fall hat Tausende von Arbeitergroschen ruhen, die Herr Seiler bei der Ver ein besonderes Interesse dadurch, daß auf dem Seilerschen Betrieb ficherungsanstalt hypothetarisch aufgenommen hat.

D

Für die streikenden und ausgesperrten Weber in Crimmitschau gingen bei der Berliner Gewerkschaftstommiffion folgende Beiträge ein: Rammer Berlins u. Umgegend 800,-. Telephonwerk Lorenz, Elisabeth Uljer 39,10. Buchdruckerei Haasenstein u. Vogler 55,45. Gesellenverein Boran" 10,- Tischlerei Wentels Nchflg., 3. Rate 14,95. Einige Arbeiter Speditionsarb. b. Bark u. Sto., Staiserstr., Klosterstr., Schles. Bahnhof 50,- der Anilinjabrit Treptow 16,-. Maurer Zweigverein Stortschlag 25,-. Maurer u. Bauarb. Bau Alte Jakobstraße 11,25. Störnig u. Aufrecht, Stock fabrit 3, Kalenderverbreitung in Rigneuendorf 5,65. Medizinisches Beamte Barenbaus 36,80. Buchdruckerei W. Grewe, Masch.- Pers., Buchbind. 23, Gasmefferfabrik 11,50. Stammgäste von Gienkes Bierhaus 12,65. der Ortstasse der Maschinenbauer 9,50. Mitglieder der Metallarbeiter- Krankentasse Berlins 4,20. Arbeiter Schwimmerbund 50,-. Möbelfabrik Böhnisch 1. Co. 7,50. Tischlerei Schubert 7- Tischlerei Dlm 28,40. Tischlerei Kühn, Gräfestraße, Hafen Heide 10,20. Lautenschläger, Dranienstr. 10,80. Tischlerei Prechtel, Boechstr. 12,70. Erich Tischlerei H. Otte, Ballisadenstr. 4,80. Klempnerabteilung Dtto 9,93. Tischlerei Quehl 12,20. Reisebazar Prager 10,45. Kistenmacher Seng 3,50. Abendtisch am 5. 12. 6,30. Tischlerei Schimmik 8,-. Arbeiter der Stuhlfabrik Ch. Heims u. Sohn 30,-. Tischlerei Lange, Stoppenstr. 4,50. Tischlerei Heinrich, Bergmannstr. 10.-. A. Bauer 3,20. Graphische Ges sellschaft durch Martin 29,- Tischlerei von Bartel, Wasserthorstraße 3,75. Bersonal der Firma Osw. Dieke 5,-. Buchdruckerei Fräntel u. Stroh 17,40. fchrantfabrik S. J. Arnheim 65,- Arb. u. Arbeiterinnen v. Salomon, E. D., Parkettbodenleger 3,- Gastwirtsgehilfen 5,-. Arbeiter der Geld­Ober- Schöneweide 21,45. Kollegen der Kronleuchterfabrik Niemann u. Co. 30,20. Metallarbeiter d. Firma Krüger, Mustauerstraße 11,70. Bitherklub Tischlerei Ehrhard 5,-. Tischlerei Heller u. Frank 7. Prägerei Karl Edelweiß", Borndorferstraße 15,-. Stempelfabrik C. 2. 5,55. Piano fabrit Jaschefski, 2. Rate 13,35. Bautischlerei Karl Schubert 10,- Selfriegel, A.-G. 16,50. Georg Grund 38,30. Stüdwerkstätte Z. D. u. L. 11,50. Maschinenfabrik Schurach u. Schütte 12,50. Bautischlerei Knoll u. Bittner 13,15. aug. Engel, Huttenstraße 24,65. Pianofabrik Görs u. Kallmann, Gneisenaustraße 22,-. Lotterieklub und 13 Stammgäste m. Wirt aus starlsgarten 12,80. Siemens u. Halste, Saal Beinert und Schmieder 35,35. Geburtstagsfeier b. Balluth 3,20. Tischlerei B. Werner, Stralsunderstraße, 2. Rate 7, Tischlerei Bark, Graunstraße 1,50. Klaviaturfabrik Buchholz, Arbeiter- Radfahrerverein Berlin 30,-. Silberwarenfabrit. Meher ut. Co. Streuzbergstraße 19,10. Bronzewarenfabrik Dreßler u. Leuthold 5,20.

44,

2-

30,-

Steindruckerei Staßenellenbogen" 8,55.

Fünf freidenkende aus dem Muderthal 20,- Bautischlerei ärt 5,45. Bautischlerei Kannegießer 6,50. Der rote Müller aus Behle­fans. 3, Ilmenauer Volksverein 7,50. Bautischlerei v. Burz, Weißensee Gesango. Teutonia- Harmonie, Moabit 20,- 4,- Firma B. u. C., Dt. Wilmersdorf d. P. Hennig 5,-. Männer

Tischler Wagner, Admiralstraße 3,50. Lifte 1295 9,35. Interessen­verein der Kistenmacher 100,-. Bergnügen Lage I A. E.-G., Aderstraße E.-G. 80,- Tapezierer der Firma Dupte, Wilmersdorf 5,- 4. Verbandskollegen des Verbands der F. L. und H., Arbeiter Buchdruckerei Bietelmann 4,-. 15. u. 23. Bezirk Handelshilfsarbeiter 5,70. Fraiserei Bagner u. Dünneleit, 2. Rate 7,- Schlofferei Schiffner u. Co. 5,70. 3mondzin 24,25. Hein u. Lehmann, Abt. III 22,65. Tapezierer u. Tischler dahl 22,90. Rauchwarenzurichter von Anton Thiedig 6,50. bot Schimmich 8,- Eisengießerei Grauert, Stralau 20,30. G. Schwabe Schneider 22,- A. E.-G., Abt. Hans Wisdalsti, Dranitenstraße 1,50. Otto Donner, Schleswiger Ufer 9,40. Org. Hutmacher Berlins von Ed. Streich, 4. State 100,-. Bulver für Crimmitschau, D. B. B. C. P. 2,25. Rabizputer u. Träger, Bau v. Cyliar 28,80. Bahlstelle Stöpenid, d. Verb. d. Fabr., Land- u. Hilfsarb. 38,70. Warschauerstraße 3,20. Dr. Bertram, Arzt, Ramlerstraße 10,-. Arbeiter Thichler d. Firma Perrin Nflg., Spandau 15,10. Holzarbeiterverb. Zahlst. Spandau 50,-. Zehlendorfer Gewerkschaftskommission u. Zimmerleute 35,- Klaffenbewußte Arb. u. Arbeiterinnen Firma M. Schlesinger 32,62. Tischlerei Kabelwert Oberspree, 2. Rate 25,90. Weich S. W. 10,- Ge fammelt am Dombau Berlin 14,05. A. R. SW. 48 20,05. Talentwindel Rauenstein 4,05. Glasarbeiter Hohenbacka d. Koßlid 20,- Gesammelt im Schon wieder sind drei Arbeiter, welche in unauffälliger und Lofal v. Selfe 8,73. Gesammelt im Lokal v. Körner 7,25. Cigarrenfabrik nichts weniger als störender Weise den Arbeitsnachweis der Holz- G. Kaphun einschl. d. Sortierer 4,55. Karl u. Heimich 2, Baldmann, industriellen in der Aleranderstraße beobachteten, sistiert und längere erandrinenſtr., 5,-. Sturt, Dietrich, Werner aus Schöneberg 3,-. Ein Schüler Es war am Mittwochabend Zeit der Freiheit beraubt worden. Möbeltischlerei Gebr. König, Demminerftr., 7,50. Dranienburger Töpfer zwischen fünf und sechs Uhr, als drei Mitglieder des Holzarbeiter- u. 3immermann 41,40. Karl Schulze, Hauptstraße 30,-. Klavierarbeiter der Firma Bochow Verbandes aus ihrem dem Arbeitsnachweise gegenüber liegenden Bristav u. Bieger 10,30. Gefangverein Vorwärts IV", Glasarb. Stralaus Von einer sympathischen Person 4,20. Fraiseret Verkehrlokal auf die Straße traten und, jeder für sich, auf- und ab- Rummelsburg 10,-. Rote Schabbesgesellschaft, 2. Rate 5,-. 3. E. Freiherr gingen. Ein Verkehrshindernis können sie ebensowenig gewesen sein,. Grotth. 10,05. Wallmanns Buchdruckerei, Gr.- Lichterfelde 9,30. Mertens, wie die Schußleute mit und ohne Uniform, die um dieselbe Zeit an Charlottenburg, Kantstraße 6,-. Schneiderwerkstatt Schramm 6,05. Bezirks derselben Stelle hin- und herpatrouillieren. Trotzdem wurden die tassierer Centralverb. Handels- u. Transp. 6, Möbelfabrik Gebr. Geisler, drei Arbeiter kurz nacheinander von Schußleuten angehalten und Bersonal Berliner Musikaliendruckerei, Charlottenburg 5,- Verbands. Brunnenstraße 7,20. Geburtstagsfeier Heidestraße bei G. P. 5,- nach der Wache in der Kaiserstraße gebracht. Derartige Siſtierungen mitglieder( Buchdrucker) Strauß 4,30. Goldschmiede Gehilfen vort erfolgen bekanntlich deshalb, daß auf dem Polizeibureau die silhelm Kraus 5,-. Personalien der vermeintlichen Uebelthäter festgestellt werden. In W. Krause Pappel- Allee 5.-. Buchdruckerei P. Stankiewit 7,50. diesem Fall aber wurde keiner der drei Arbeiter nach der Feststellung Pianofortefabrit Bobl, Landsberger Allee 37,- Werkstatt Sauer 10,05. feiner Bersönlichkeit entlassen, sondern der Polizeilieutenant ordnete Machetes", 5. Rate 10,-. Alfred u. Julius bei Stirl 2,-. A. K. Lottumt an, daß sie bis 17 Uhr, das heißt bis nach Schließung des Arbeits- ftraße 10,- nachweises, auf der Wache zu bleiben hätten, und daß einer von ihnen, weil er schon öfter sein gutes Recht, in der Alexanderstraße auf- und abzugehen, ausgeübt hatte und deshalb sistiert worden ist, eingeliefert, das heißt, dem Polizeipräsidium überwiesen werde. Die Anordnung des Polizeilieutenants ist denn auch ausgeführt worden. Einer der Sistierten wurde von 5 bis 7, der andre von 6 bis 17 Uhr auf der Polizeiwache festgehalten, und der dritte ist im Polizeipräsidium Die Zusammenlegung der Jahresreingewinne soll mit der Maß eingesperrt worden, von wo er erst am Donnerstagmittag entlassen gabe erfolgen, daß zunächst jede Gesellschaft eine Gewinn- und wurde. Verlustrechnung ohne Berücksichtigung des Gemeinschaftsverhältnisses Warum mußten die beiden Arbeiter gerade bis nach aufmacht, als ob dasselbe nicht eristierte. Von dem Brutto- Schluß des Arbeitsnachweises auf der Wache bleiben? fabrit von Heckert 5.- Tischlerei von Schubert 6,60. G. Beckmann K. 11. R. gewinne sind nach Abzug sämtlicher Unkosten und nach Vor- Das polizeiliche Einschreiten gegen die Arbeiter stützt sich auf der Abt . 1,55. Pianofabrit v. Manthey 12,25, Rehbein 1,00 M., 13,15. nahme derjenigen Abschreibungen und Rücklagen, welche nach den Annahme, daß sie durch Hin- und Hergehen in der Aleranderstraße S. E. R. 5,-. Firma Seibt 1,70. Stammgäste bei Göring 4,25. Pr. Th. Verein gesetzlichen und statutarischen Bestimmungen für notwendig zu er- den Verkehr gehindert haben. In Wirklichkeit sind sie fiftiert und Fidelitas Florina" 5,05. Bau Cranachstraße achten sind, die unter obiger Voraussetzung rechnungsmäßig fest auf der Wache festgehalten worden, um sie von ihrem Beobachtungs- Schög. durch E. Schulz 6,60. Genossen vom Warenhaus Tick gestellten Tantiemen der Vorstandsmitglieder, Filialdirektoren und posten, einer durchaus nicht verbotenen Thätigkeit, fernzuhalten. Das 4,90. Holzinduſtrie Reinidendorf 9,30. Anschläger d. Firma Hommann u. Co., Schlesischestraße 5,-. Klaviaturfabrik Leonhardt, Nird. 7,20. Beitel, Beamten, die in gleicher Weise rechnungsmäßig ermittelte Tantieme zeigt dieser Fall so deutlich, daß es keines weiteren Beweises bedarf. Tischler, auf Liste 6,90. Organisierte der Firma Heinz u. Schade 4,30. des Aufsichtsrates, die den Beamten zuzubilligenden Gratifikationen Warum aber mußte der dritte Arbeiter eine Nacht und einen halben Seiffe, Boffenerstraße 1,25. Buchbinder i. d. Taubenstraße 1,05. Maschinen­und angemessene Abschreibungen von den Bankgebäuden abzusetzen. Tag in den ungaftlichen Räumen des Polizeigewahrsams zubringen? arbeiter v. Müller Nacht. Inh. Zellermeier 5,-. Bautischler v. Lassen 8,-. Die danach verbleibenden Reingewinne des Jahres gehen in die Unmöglich doch bloß deswegen, um ihm einen Denkzettel dafür zu Billardpinte 1,05. Werkstatt P. Marzahn 3,-. Arb. v. Lubszynski u. Co., gemeinschaftliche Masse und werden unter die beiden Gesellschaften erteilen, daß er sich sein gutes Recht, den Arbeitsnachweis zu be- mit zwei Ausnahmen 6,50. Straft- u. Artiſtenverein Teutonia", Charlotten­berteilt. obachten, nicht durch den ersten besten Schußmann nehmen ließ. burg 10. a.& m. R. 2,- Personal d. Buchdruckerei May Lichtwis In zahlreichen Fällen ist ein derartiges Vorgehen der Polizer 12, Mitglieder des Deutschen Photour. Geh.- Verb. 6,30. Tapezierer Jede Gesellschaft stellt, nachdem ihr Reingewinnanteil aus der b. Groschkus 32,10. Arbeiter der Maschinenfabr. v. Hummel, 2. Rate 48,30. Teilungsmasse festgestellt ist, ihre endgültige Bilanz und Gewinn- gegen Streikposten durch gerichtliche Urteile als unzulässig erklärt R. Schlaffta, Lebuserstr. 34,80. Berb . b. Masch. u. Heiz., Berw. Berlin 100,- und Verlustrechnung selbständig auf, ohne bezüglich der Verwendung worden. Das hindert gewisse Beamte aber nicht, immer und immer Pers. d. Buchbinderei Wübben u. Co. 2. Rate 75,20. Berschke, Liste 1596, ihres Reingewinnanteils von den Organen der andren Gesellschaft wieder das gleiche unzulässige und ungefeßliche Verfahren gegen 9,25. 3. K. Sattler 3,- Filzschuhfabrik E. Berner, ges. Geburtstag v. B. irgendwie abhängig zu sein. Der Betrag, den nach obiger Rechnung streikpostenstehende Arbeiter auszuüben. Die Polizei scheint den 4,70... 1,-. Borth 13,50. Gebr. Frisede, Brit, Gundelach 15,35. die eine Gesellschaft an die andre etwa herauszuzahlen hat, Schutz der Unternehmerinteressen für eine ihrer vornehmsten Auf- Schröder 16,30. Fabrik f. Treppengeländer C. Böllel, Tempelhof 13,- ist als Verlust beziehungsweise Gewinn in die Gewinn- gaben zu halten. Tischlerei A. Bünger, Görliger Ufer 14,65. Buchbinder d. Firma Schubert, Wilhelmstr. 18,75. Firma Bliesener- Schubert 9,50. Schuhfabrik Schulz 8,- und Verlustrechnungen einzustellen, vermindert also den Reingewinn Drechslerei Wegeleben 3,50. Wahlverein Eichwalde d. Grätz 7,50. Bild. der herauszahlenden und erhöht den Reingewinn der empfangenden Differenzen bei der Firma Zeiß in Jena. Der von gutmütigen Hauerei Prenzel 7,50. Bautischlerei v. Staberow, Bantom 4,50. Möbel Gesellschaft. Der Berechnung der effektiven Tantiemen des Aufsichts- Optimisten und andren guten Leuten, die die Verhältnisse nicht abt. N. J. 10,45. Listen Nr. 1383, 84 u. 85 Arb. d. F. Dischleit u. Co. 21,50. rates und der Vorstandsmitglieder sind daher nicht die Zahlen der kennen, so weit verbreitete Glaube, daß bei der Firma Zeiß in Jena Stuttateure und Bildhauer der Firma Schneider, Friedenau 16,20. Tischlerei provisorischen Gewinn- und Verlustrechnung, sondern die endgültigen der sociale Friede" endgültig hergestellt sei, erleidet wieder einmal von Stalisch, Markusstraße 10,- Tischlerei von Schwarz, 4. Rate 26,80. Reingewinne zu Grunde zu legen. einen bösen Stoß. Jn lezter Zeit hat diese Firma zunächst durch.- G., Abt. A.& IV 29,30. Stollegen von Pannte, Fürstenstraße 11,70. Die Zusammenlegung erstreckt sich nur auf die Jahresgewinne, Entlassung von Arbeitern, dann durch eine höchst eingreifende Accord- 3, S. u. 5., Saal 25c und 88 33,- Bautischlerei Domißel 5,- Tischlerei Gebr. Ehrlich, Krautstraße 13,05. Tischlerei Koch, Anklamerstraße nicht auf Bilanzverluste. Sollte in einem Jahre bei einer regulierung und durch die Nichtauszahlung der in früheren Jahren 5,35. Stuffateure Firma Rödel 13,55. Verband der Zimmerer Bezirk VII Gesellschaft ein Verlust eintreten, so hätte die verlierende Gesellschaft stets bewilligten Dividende an die Arbeiter die Gemüter ihrer An- 13,25. Tischler Bohl 13,75. Arbeiter der Bambusmöbelfabrik E. Lindner den Verlust, so weit er nicht durch ihren Anteil an dem Gewinne gestellten auf das lebhafteste in Erregung gebracht. Am letzten 10,- Bautischlerei Henke, Mariendorf, 2. Rate 8,50. Personal

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Deutfches Reich.

Firma G. A. Schulze, die Kollegen 12,-. Pers. d. Buchdruckerei v. Ad. Haußmann 10,05. Baus fifchlerei Weiß, Schöneberg 11,65. Otto Liebschwager, Ramlerstraße 1,05. Bauhilfsarbeiter v. Wessel u. Borchard, Bau Virchow- Krankenhaus 6,50. Mehrere Versicherungsbeamte d. Franz g. 8,80. Dichter a. d. Jägerstr. 3,-. Gine Näherin 3,05. Holzblasinstrumentenmacher Gräfestraße 5,-. Buch bruckerei d. F. Kohrin 6,30. Artistentlub Gut Straft" 10,- Bautischlerei Dittmer, Pankow 6,10. Tapezierer Usedomstraße 2,05. Holzbearbeitungs­Molet 4,65. Centralverband d. Maurer, Zahlft. Marienfelde 15,-. Tischlerei