Nr. 6. 21. Jahrgang.
Neuenhagen - Ostbahn und Umgegend. Sonntagnachmittag 4 Uhr findet die Generalversammlung des Wahlvereins im Restaurant von Nagel in Bruchmühle statt. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes. Neuwahl. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand.
Freitag, 8. Januar 1904.
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Künstlerin, der sich ebenfalls in Berlin aufhält, in der An- auch für diesen Zweck die Summe von 1000 000 m. aus der Ans Berliner Partei- Angelegenbeiten. gelegenheit feiner Tochter ein Stück Selbsthilfe begangen leihe zur Verfügung gestellt. Verbraucht sind hiervon nur haben, das ihn, mit dem an deutschen Arbeitern in Streifangelegen- 309 340 M., so daß noch rund 3. Millionen Mark verfügbar sind. Zur Lokal- Lifte. Der Spar- und Unterstützungs- Verein der heiten angewandten Maß gemessen, wegen Erpressung ins mit der Ausführung des Radialsystems soll unverzüglich nach Siemens- und Schuckert- Werke", Franklinftr. 29, veranstaltet am Gefängnis bringen müßte. Diese beiden Zeitungen rühmten des Regelung der Frage für die definitive Gestaltung des Plazes F Sonnabend, den 30. Januar 1904, ein Kostümfest in den Hohen: langen und breiten die sportlichen Erfolge, die Herr Farrar dank die freien Pläge und Felder an der Greifswalderstraße verschwinden. zollern- Sälen, Bandelstr. 36. Dieses Lokal steht der Arbeiterschaft begonnen werden. Dann ist es nur eine Frage furzer Zeit, daß zu Versammlungen 2c. nicht zur Verfügung, trotzdem versucht man seiner riesigen Körperkräfte errungen hat und erzählten dann, daß Billets in Arbeiterkreisen abzusetzen. Wir ersuchen, die Karten dieser Amerikaner unter Beihilfe eines Landsmannes den Redakteur Der Ausschuß des Berliner Gewerbegerichts für Gutachten und zurückzuweisen und das Vergnügen nicht zu besuchen. Korn von der Welt am Montag" eines Morgens im Bett Anträge hat einstimmig folgenden Antrag genehmigt:„ Die gesetzüberfallen und ihn zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung Gesetz die Kaufmannsgerichte an die Gewerbegerichte durch Eingebenden Körperschaften möchten beschließen, durch das beabsichtigte genötigt habe, in der die Klatschgeschichte als vollständig erlogen richtung besonderer Kammern bezeichnet wird. Aus einer Ergänzung dieser Darstellung geht gegangenen faufmännischen Beisitzern anzugliedern." Der Voraus Wahlen herbor= hervor, daß auch der Redakteur Ludwig von der Welt am Montag", figende, Magistratsrat, Gewerberichter v. Schulz, wies bei der Beder zufällig während des erwähnten Vorgangs bei Korn zu Besuch war, sprechung darauf hin, daß in Destreich die Frage des Wahlmodus ein Opfer der Farrarschen Selbsthilfe zu werden befürchtete. Die Herren der Beisiger schon im Sinne dieses Antrages geregelt worden sei. Korn und Ludwig bestreiten in einer öffentlichen Erklärung zwar, daß Der Ausschuß hat gleichzeitig beschlossen, den von einer Kommission Herr Farrar sie bedroht habe, die Staatsbürger- Zeitung" jedoch bringt ausgearbeiteten Entwurf zu einem neuen Lohnbuch anzunehmen, an von neuem eine Darstellung der Angelegenheit, die sich mit den buches einzubringen mit der gleichzeitigen Bitte, falls der Bundesrat den Bundesrat einen Antrag auf Einführung dieses neuen Lohnvorhin erwähnten Meldungen im wesentlichen deckt; ferner aber ver- in der Sache nicht mehr kompetent sei, den Antrag dem Reichsöffentlicht das Blatt den Wortlaut einer angeblich von den Redakteuren fanzler zur weiteren Veranlassung zu überweisen. Weiter wurde Korn und Ludwig abgegebenen Erklärung, worin konstatiert wird, beschlossen, den Bundesrat zu ersuchen, die Bestimmungen des daß der Artikel der Welt am Montag" sich auf Fräulein Farrar§ 114 a Absatz 3 der Gewerbe- Ordnung dahin zu ändern, daß die nicht bezieht. Eintragungen in die Lohnbücher auch mit Tintenstift gemacht werden dürfen.
Lokales.
Aus der Stadtverordneten- Versammlung. Die erste Sigung im neuen Jahre begann mit der Einführung der im November neu bezw. wieder gewählten Stadtverordneten. Jm ganzen tvaren 51 Stadtverordnete einzuführen. Von unsrer Seite waren 11 Parteigenossen daran beteiligt, darunter vier Bertreter neu eroberter Wahlbezirke, durch die die socialdemokratische Fraktion nun von bisher 28 Mitgliedern auf 32 anwächst. Der 38., unser im 17. Bezirk gewählter Genosse Kerfin, muß sich gedulden, bis sein von den Freifinnigen in der vorigen Sitzung für ungültig" erklärtes Mandat durch das Ober- Verwaltungsgericht, wie wir bestimmt erwarten, für gültig erklärt sein wird. Vorläufig war noch der bisherige Vertreter des 17. Bezirks, der Freifinnige Herr Schem, im Saale erschienen und hatte seinen gewohnten Plag eingenommen, um das ihm nur bis Ende 1903 übertragene Mandat weiter auszuüben. Er hat hierzu das„ Recht", aber in dem vorliegenden Falle hätte er wohl angemessener gehandelt, keinen Gebrauch davon zu machen.
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Es soll uns gleichgültig sein, ob das zum Ruhm des Herrn Farrar verkündete Siegesbulletin sich auf Thatsachen stützt oder nicht. Die Fenersicherheit der Theater. In dem Bestreben, die Gewähr Wir stehen ferner durchaus nicht an, zu erklären, daß sich für das leistung für die Feuersicherheit der hiesigen Theater nach Möglichkeit inforrekte Verfahren, das von dem Vater der Dame angewandt sein zu verstärken, hat der Polizeipräsident angeordnet, daß die bisher foll, vom rein menschlichen Standpunkte aus betrachtet, gar manches lediglich von der Feuerwehr ausgeübte Kontrolle in Bukunft von zur Entschuldigung anführen läßt. Beamten der Schußmannschaft und der Feuerwehr in folgender Weise Mögen nun die Herren von der Welt am Montag" so schimpflich liche Theater einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, bei welcher bewirkt werden soll: Allabendlich vor der Kasseneröffnung werden sämt gehandelt haben, wie sie nach ihrer Versicherung nicht gehandelt die Beamten der Schußmannschaft vorwiegend auf das Zuschauerhaus, haben, zehnmal schimpflicher ist in diesem Falle das Verhalten der die der Feuerwehr auf das Bühnenhaus ihr Augenmerk zu richten haben. " Post" und der Staatsbürger- Beitung". Gewiß, in Arbeiter- Die Eröffnung der Kaffe und der Einlaß des Publikums darf erst angelegenheiten ist es der Beruf dieser beiden Blätter, den stattfinden, wenn nach Abschluß der Begehung die Direktion von böhmischen und polnischen Streifbrecher zu verherrlichen und dem leitenden Beamten die ausdrückliche Ermächtigung hierzu er den deutschen Arbeiter, der für Lohnerhöhung oder Arbeits- halten. Um ferner das sichere Funktionieren des eisernen Vorhangs zeit- Berkürzung fämpft, zu beschimpfen. Aber eine solche zu gewährleisten, der in allen Theatern mit Ausnahme einiger, mit Wahrnehmung der Scharfmacher- Interessen kommt doch im Falle Schnürboden nicht ausgerüsteten Theater( z. B. Trianon- Theater, unverbrennlichen Dekorationen versehener, mit Versenkung und Korn- Farrar nicht in Frage. Hier hat ein Ausländer immer nach Wintergarten) angebracht ist, hat der Polizeipräsident vorgeschrieben, der Darstellung der beiden„ nationalen" Blätter- einen Deutschen daß dieser Vorhang nicht mur unverblümt mit Gewalt bedroht, einem wehrlos im Bett liegenden Vorstellung, sondern tvie bisher am Schluß der auch int der Mann Mißhandlungen für den Fall in Aussicht gestellt, daß er ein zulassen ist. großen Pause herabs Es steht zu hoffen, daß diese Maßnahmen in sein Ansehen herabsetzendes Schriftstück nicht unterschriebe und so nach Verbindung mit der bekannten Thatsache, daß vom Anfang bis zum der veröffentlichten Darstellung sich der Erpressung oder der Nötigung Schluß jeder Vorstellung eine zuverlässige Feuerwache auf der Bühne schuldig gemacht. Statt mun nach dem am Ausländer immerfort anwesend ist, dem Publikum das Gefühl der Sicherheit in den hiesigen gerühmten Grundfaz„ Right or wrong, it's my country" hell in Theatern geben und so auch für den Fall einer scheinbaren Gefahr nationaler Entrüstung aufzuflammen, statt die deutsche Regierung zu das Entstehen einer Banik verhüten wird. bestürmen, daß sie die einem deutschen Bürger im eignen Vaterlande von einem Fremden angethane Schmach durch Statuierung eines abschreckenden Erempels so zu rächen suche, daß fein Amerikaner hinfort wage, einen Deutschen scheel anzusehen- statt dessen erleben wir, daß die für nationale Größe schwärmenden Blätter das gesetz widrige Verfahren des Ausländers in den Himmel erheben und für den beleidigten Deutschen nur Spott und Hohn übrig haben. Wie berächtlich muß der Amerikaner von den Deutschen denken lernen, wenn er ihren Nationalstolz an dem Verhalten der nationalen" Blätter mißt!
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wird so schließt die polizei- offiziöfe Mitteilung, auf die Ber Daß die Behörde es sich nach wie vor angelegen sein lassen vollkommnung der Sicherheitsvorkehrungen in den Theatern mit Nachdruck hinzuarbeiten, bedarf kaum der Erwähnung.
die Rettoren der hiesigen Gemeindeschulen bekannt, daß nach einer Die städtische Schuldeputation macht durch Rundverfügung an Mitteilung der Deputation für das städtische Turn- und Badetvesen die neuen für das Kalenderjahr 1904 geltenden Berechtigungskarten für Gemeindeschulkinder zur Benutzung der Schwimmhallen und Brausebäder in den fünf städtischen Bolts- Badeanstalten: Turmstraße 85a, Schillingsbrüde 2, Bärtvaldstr. 64, Dennewigstr. 24 a und Oderbergerstr. 57/58 im Bureau der Kranken- 2c. Anstalten, Rathaus, Zimmer 114, 3 Treppen, unentgeltlich gegen Quitting in werden den Schulkindern Schwimm- und Brausebäder zu dem Empfang genommen werden können. Bei Vorlegung der Karten ermäßigten Preise von 10 und 5 Pf. in den genannten VolksBadeanstalten verabfolgt.
Die Einführungsrede hielt Oberbürgermeister Kirschnerer hat das Vergnügen alle zwei Jahre. Was sollte er diesmal Neues fagen? Er sprach von dem alten Bürgersinn, von dem Schutz der Selbstverwaltung, vom Wohl der Stadtgemeinde, und so weiter. Man kennt die schönen Worte, die bei solcher Gelegenheit gemacht werden -man fennt auch die weniger schönen Thaten, die ihnen später zu folgen pflegen. Als Herr Kirschner mit schwungvoller Phrase geschlossen hatte, wurden von ihm die einzuführenden Stadtverordneten durch Handschlag verpflichtet. Ein halbes hundert Mal wurden da die Hände geschüttelt, aber es war intereffant, wie Herr Kirschner es verstand, das Händeschütteln zu nüancieren, je nachdem er einen seiner Getreuen oder einen der gehaßten Socialdemokraten zu verpflichten hatte. Zu den Worten des Oberbürgermeisters fügte der Stadtverordneten- Vorsteher Langerhans, wie üblich, noch Etliches hinzu. Er warnte davor, übertriebene Forderungen an die Stadtgemeinde zu stellen das Deficit war es offenbar, was ihm Bein machte und, auf den tumultuarischen Verlauf der letzten Sizung anspielend, mahnte er unter schallendem Gelächter, immer in Ruhe zu verhandeln, wenn einer auch noch so Dummes sagt". Nachdem noch der Senior, Stadtverordneter Neumann, ein paar Worte an die Versammlung gerichtet hatte, schritt man zur Wahl des Vorstandes. Herr Langerhans wurde ohne Wider spruch zum Vorsteher wiedergewählt noch wagen seine Gegner im Lager der Freifinnigen es nicht, ihn abzufägen. Gegen den bon freifinniger Seite gemachten Vorschlag, auch dem Vorsteher- Staatsanwalt und Schleifstein. Die humanste Behandlung VerStellvertreter Michelet die Ehre der Acclamationswahl zu errückter besteht darin, daß man auf ihre Tollheiten eingeht. tweisen, erhob Genosse Borgmann Widerspruch. Er schlug den Gestern wiesen wir auf das tolle Geschreibsel der" Post" hin, worin Genossen Singer bor, aber das Ergebnis der Zettelwahl, verlangt wird, daß die Staatsanwaltschaft wegen der Vorgänge bei die nun vorzunehmen war, fiel nicht anders aus als bei der Abgeordnetenwahl in Rirdorf gegen die socialdemokratischen früheren Gelegenheiten dieser Art. Singer betam nur 31 Stimmen, Wablmänner einschreite. Wir hielten die preußischen Behörden für geit mitgeteilt wurde, bis Hermsdorf viergeleifig ausgebaut werden. Die Nordbahn, die bisher nur zwei Geleise hat, soll, wie feiner die der nicht vollzählig anwesenden socialdemokratischen Fraktion vernünftig genug, nicht auf das Verlangen der" Post" einzugehen, Die Arbeiten sind im vorigen Jahre in Angriff genommen worden, und einiger Freisinniger, und Herr Michelet war wiedergewählt. Da sie einsehen müßten, daß der Staatsanwaltschaft in neuerer Zeit nachdem das preußische Abgeordnetenhaus die erste Baurate beBei der Wahl der drei Beisitzer schlug Singer, wie in früheren genug Niederlagen und der Socialdemokratie, wenigstens nach staats- willigt hatte. Jezt geht die Eisenbahndirektion mit dem Plane um, Jahren, für einen der Beisiterposten Borgmann vor, doch die Mehr- erhaltender Auffassung, gerade genug Triumphe bereitet worden die Strecke bis Dranienburg hin viergeleifig auszubauen. Es haben heit der Freifinnigen ist hierfür immer noch nicht zu haben. find. Sei es nun, daß wir die Intelligenz der maßgebenden dieser Tage bereits Vermessungen sowie Verhandlungen wegen AnBorgmann unterlag mit 40 Stimmen. Bei der Wahl Persönlichkeiten in Preußen zu hoch eingeschätzt haben, sei es, in furzem zur Ausführung kommen, was auf die Verlegung der faufes der erforderlichen Terrains stattgefunden. Das Projekt soll der Beisitzer Stellvertreter wiederholte sich das. Auch hier daß man der Form wegen den einflußreichen Hintermännern Sofjagden vom Grunewald nach dem Oranienburger Forst zurückwurde von Singer für einen der drei Poften Borgmann vor- des Hegblattes entgegenkommen will, genug, die" Post" teilt heute zuführen ist. geschlagen, aber er bekam nur 42 Stimmen. So bleibt die Mehr- mit, daß fie vom Ersten Staatsanwalt am Landgericht II die Melheit der Freisinnigen ihrem Grundsatze tren, daß die socialdemo- dung erhalten habe, daß Ermittelungen darüber im Gange find, alter Einbrecher in dem Hause Memelerstr. 35. Eine Frau aus dem Auf frischer That ertappt wurde vorgestern, Mittwochabend, ein fratische Fraktion, jetzt nahezu ein Biertel der Stadtverordneten - ob anläßlich der Abgeordnetenwahl im Kreise Teltow strafbare Hand- Haufe hatte im Keller zu thun gehabt. Als sie sich schon wieder Versammlung, in dem aus acht Personen bestehenden Bureau nicht lungen vorgekommen sind. einen Vertreter haben darf. Nicht allein die socialdemokratischen Wahlmänner des Kreises etwas vergessen hatte, imd fie tehrte noch einmal zurück. Nun sah auf der Treppe nach ihrer Wohnung befand, fiel ihr ein, daß sie Der weitere Verlauf der Sigung bot zunächst nicht viel Be- Teltow, sondern auch unsre Partei im großen und ganzen kann sie einen Lichtschein im Keller, von dem sie vorher nichts wahrmerkenswertes. Erst gegen Schluß gab es noch eine umständliche diesen Ermittelungen der Staatsanwaltschaft mit dem Gefühl der genommen hatte. Vermutend, daß ein Einbrecher sich eingeschlichen und zeitweise sehr erregte Debatte über die Geschlechtstranten- Wurschtigkeit entgegensehen. Gefeßt, die Staatsanwaltschaft brächte habe, rief sie den Wirt, der dann die Hausthür abschloß und mit Station des Obdachs. Ueber die Zahl der dort verfügbaren es wirklich fertig, einen Wahlmann etwa deswegen vor gut- mehreren Mietern den Keller absuchte. Hier fand man einen geBetten hatte in der Sigung vom 5. November der Stadtrat gesinnte Richter zu bringen, weil er Frau Stubenrauch seine wissen Wilhelm Herrmann , einen alten Sünder, der im Zuchthaufe Weigert Angaben gemacht, die mindestens sehr unklar waren. Ge- Stimme gegeben hat, und diese Richter brächten es fertig, und behauptete dennoch, den Keller nur aufgesucht zu haben, um noffe Hoffmann hatte dann auf Grund einer sofort im Obdach ein- diesen Unglüdlichen mit Hilfe des groben Unfugs- oder gar des barin zu übernachten. In seinen Kleidertaschen aber fand man ver geholten telephonischen Auskunft abweichende Zahlen mitgeteilt und Beleidigungs- Paragraphen zu verurteilen was wäre damit in fchiedene Sachen, die er aus den Verschlägen herausgeholt hatte. der Herr Stadtrat war zunächst unterlegen. Nachträglich kommt nun staatsrettender Hinsicht gewonnen? Uns Socialdemokraten böte sich Die Kriminalpolizei, der man ihn übergab, nahm ihm noch eine der Magistrat mit einer Vorlage, in der er nachzulveisen sucht, in folchem Prozeßverfahren die erwünschte Gelegenheit, auch an Menge Pfandscheine ab, die über goldene lühren und dergleichen ausdaß Herr Weigert im Recht gewesen sei. In der gestrigen Gerichtsstelle die Erbärmlichkeit des Dreitlassentvahl- Unrechts aufgestellt sind, und einen schönen Schlüffelring mit vielen kleinen Sigung entspann sich hierüber ein hiziger Streit zwischen unsren zudecken und so die Bevölkerung gegen das perfide Unrecht, unter Stassettenschlüsseln. Der Ring trägt die Aufschrift Souvenir, ein Genossen Bernstein und Hoffmann auf der einen Seite und den dem sie seufzt, so wirksam wie vielleicht noch nie aufzustacheln. Also Kochstr. 36 sich befindet, die eingeschlagene Nummer 9. Die Eigenschön gearbeiteter Schlüssel aus einer Kassettenfabrik, die in der Stadträten Weigert und Fischbed auf der andern Seite. Es nur recht eifrig ermittelt, liebe Staatsanwaltschaft! wurde von unsern Rednern festgestellt, daß die von Weigert an- Die Schmach dieses Unrechts wird immerhin auch im Bürger- Zimmer 36 des Polizeipräsidiums in Empfang nehmen. tümer dieser ohne Zweifel auch gestohlenen Sachen können sie im gegebene Zahl Betten zwar vorhanden sein sollte, aber tum hier und da empfunden. Die„ Berliner Zeitung " bringt ebennicht sofort verfügbar war, weil Beispiel für viele falls eine Betrachtung über die Vorgänge in Nixdorf, die ihr von die Strohsäde fehlten. In scharfen, gegen den Magistrat einem liberalen Wahlmann zur Veröffentlichung zugesandt worden gerichteten Ausführungen wies Genosse Singer darauf hin, ist. Darin heißt es am Schluß: daß der Magistratsvertreter besser gethan hätte, schon am 5. November eine unzweideutige Aufklärung zu geben. In die Debatte griff nachher auch noch der Oberbürgermeister in seiner provozierenden Art ein, so daß Genosse Hoffmann ihm darob zu antworten sich genötigt sah. Erst in der zehnten Stunde hörte das Wortgefecht auf. Aber in acht Tagen wird die Versammlung sich mit derselben Geschlechtskranten Station aus Anlaß einer andren Vorlage noch einmal zu beschäftigen haben.
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Ein Opfer des Eisenbahnbetriebes. Jm Dienste tödlich verunglüdt ist gestern abend um 9 Uhr der 39 Jahre alte EisenbahnRangierer Karl Gröning aus der Kaplerstr. 7, der feit Auf ein Wahlrecht, das selbst der erste Kanzler des Deutschen half auf dem Bahnhof an der Vorkstraße einen Güterzug zuſammensieben Jahren auf dem Anhalter Bahnhof angestellt war. Gröning Reiches das elendefte aller Wahlsysteme genannt hat, ist das Wort stellen und stand, wie das gewöhnlich geschieht, während der Fahrt dieses des vierten Kanzlers von der Majestät des Gesezes" nicht an- Buges auf dem Trittbrett eines Wagens. Da der Tritt unter der wendbar. Diesem Geses sich entgegenzustellen, ist Pflicht eines jeden, Witterung etwas glatt geworden war, so glitt der Unglückliche ab, der es mit der konstitutionellen Verfassung Preußens in Wahrheit ernst fiel hin und wurde von dem folgenden Wagen überfahren. Die und ehrlich meint. Die Aenderung des preußischen Wahlrechtes in Räder schnitten ihm beide Beine ab und verlegten ihn auch am ein geheimes, gleiches, direktes und allgemeines Wahlrecht würde Unterleib so schwer, daß die Eingeweide heraustraten. Gröning eine wahrhaft patriotische That darstellen, nicht aber die Erfüllung starb nach furzer Zeit an der Unfallstelle unter den Händen zweier des Geschreis nach Ausnahmegesehen gegen die Socialdemokratie Aerzte. Seine Leiche wurde beschlagnahmt und nach dem Schauund nach dem Staatsanwalt zur Strafverfolgung der Rigdorfer Hause gebracht. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit einer Genossen." Wo ums Triumphe sondergleichen in Aussicht stehen, möchten follte der Eisenbahnverwaltung doch zu denken geben, ob sich in zehnjährigen Tochter und einem siebenjährigen Sohne. Der Fall ganz wunderlicher Art ist zur Zeit in forsch nationalen" Blättern wir beinahe wünschen, der Staatsanwalt sähe in den Leuten von dieser Jahreszeit nicht ein andrer Modus beim Rangieren einzu beobachten. In der Welt am Montag" war vor einigen der„ Post" nicht bemitleidenswerte Paralytiker, sondern nähme sie führen läßt. Wochen eine für die Deffentlichkeit höchst gleichgültige Klatschgeschichte contra naturam ernst. Ist das preußische Wahlunrecht noch nicht aufgetischt worden. Der Thronfolger in einem Fabelland sei zu blamiert genug, dann wird es durch einen solchen Strafprozeß der all- Beitragsmarken des Centralverbandes der Maurer, eine Zahlliste Berloren gegangen ist am Sonntagabend ein Markenbuch, welches einer ausländischen Sängerin in Liebe entbrannt gewesen; die gemeinen Verachtung preisgegeben werden! Künstlerin habe dem Prinzen Gehör geschenkt und als Resultat sowie Legitimationen enthielt. Der Finder wird gebeten, den für des Liebesverhältnisses genieße jegt ein strammer junger Erdenbürger 11. Februar 1897 das Projekt des Rabialsystems XI ge Die Stadtverordneten Versammlung hat durch Beschluß vom ihn wertlosen Fund im Verbandsbureau der Maurer, Engelufer 15, Zimmer 29, abzugeben. die Freuden des Daseins. Diese Geschichte bezog die Amerikanerin nehmigt, ferner den Bau dieses Systems nach dem aufgestellten Fräulein Geraldine Farrar , ein Mitglied des hiesigen Operne il projekt in der Höhe des Kostenanschlages von 3 300 000. weniger als 110 mal alarmiert worden. Gestern früh um 17 Uhr hauses, auf sich. Nach Mitteilungen, welche Post" und Staats- und endlich die Einleitung des Enteignungsverfahrens für die zur kam in einer Wohnung Grünstr. 1 im ersten Stock des Quer Bürger- Beitung" schmunzelnd brachten, soll nun der Vater der Ausführung des Teilprojektes erforderlichen Straßen, zugleich hat fie gebäudes Feuer aus. Es brannten dort der Fußboden, die
Eine Vertretung der Interessen des Auslandes
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Seit Beginn des neuen Jahres ist die Berliner Feuerwehr nicht