Nr. 27. 21. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts " Berliner Volksblatt. Dienstag, 2. februar 1904.
Berliner Partei- Angelegenbeiten. Gründen den Unterricht empfangen und in welchen Fächern.- Gänzlich sah Schäfer ihn an und ergab sich mit den Worten:„ Ach so, Herr
Achtung, 6. Wahlkreis! Die Wahlvereins- Versammlung findet nicht wie in dem Inserat der Sonntagsnummer irrtümlich angegeben ist am Donnerstag, sondern heute abend statt. Der Vorstand.
Wilmersdorf . Mittwochabend 8%, Uhr hält der Wahlverein bei Witte, Berlinerstr. 40, eine Versammlung ab, in der ReichstagsAbgeordneter Südekum referiert. Außerdem erfolgt die Bericht erstattung von der Generalversammlung des Kreises. Auf zahlreichen Besuch wird gerechnet.
Nowawes.
straße, Versammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: 1. Geschäft liches. 2. Kommunale Angelegenheiten. 3. Besprechung über die bevorstehenden Gemeindevertreter- Wahlen. 4. Aufstellung von Kandidaten hierzu für Nowawes und Neuendorf. schiedenes. Zahlreichen Besuch erwartet
5. Ver=
borhergegangener Krankheit, oder aus welchen sonstigen besonderen ein alter Beamter auf und nahm beide am Kragen. Ganz verdugt außer Berücksichtigung bei den statistischen Erhebungen bleibt der Neumann, Sie sind wieder da, na, dann ist die Sache ja wieder Nachhilfe- Unterricht bei Kindern durch unbezahlte Lehrkräfte, wie richtig!" in sein Schicksal. Der Beamte hatte ihn schon zweimal ins Brüder, Eltern oder sonstige Verwandte. Zuchthaus gebracht. Die beiden Unverbesserlichen wurden wieder
Der Vorstand. Hermsdorf. Mittwoch, 3. Februar, abends 8 1hr, im Lokale des Herrn Dimle( Forsthaus), Auguste Victoriastraße, Boltsversammlung. Tagesordnung: Vortrag eines Reichstags- Abgeordneten über die bevorstehenden Gemeindewahlen. 2. Diskussion. Da es die erste Normaluhr erhalten wird. öffentliche Versammlung hier ist, wird ersucht, für guten Besuch dieser Versammlung Sorge zu tragen. Der Einberufer. NB. Die Genoffen werden gebeten, am Dienstagabend zur Handzettelverteilung zur Stelle zu sein.
Lokales.
Sonntagsheiligung und Versammlungsrecht.
für die Arbeiter einschränken.
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In dem Artifel
Nicht normale Normaluhren. Der Bericht über die Leistungen eingesperrt. Bei ihnen fand man noch ein braunes und schwarzes der Berliner Normaluhren, den der Direktor der Sternivarte, Bügelportemonnaie mit einem Zehnmart- und einem Zehnpfennigstid. Geheimrat Dr. Förster, wohl zum letzten Male erstattet, äußert Druckfehler- Berichtigung. In dem Berichte über die Gemeinde sich sehr befriedigt über die Uhren vor dem Stammergericht rats- Sigung zu Wilmersdorf muß es heißen, daß der Fortbildungs und am Hackeschen Markt, die bis auf einige Zehntel- Sekunden Schulunterricht in die Stunden von fünf bis acht Uhr fallen soll mit der Centraluhr der Sternwarte übereinstimmten. Auch die und daß dieser Unterricht in Berlin von sieben bis neun Uhr ab Mittwochabend 8% Uhr bei Otto Hiemke, Wall- Leistungen der Uhr am Spittelmarkt dürfen noch als be- gehalten wird. Gesetzt waren die Stunden von 5 bis 9 Uhr für Störungen auf, welche auf Nebenschlüsse in den Stabelverbindungen" Das Elterngrab" ist auf Zeile 23 herzlose Gefühlsseligkeit statt friedigend gelten, bei allen übrigen Normaluhren treten zeitweise Wilmersdorf und von 7 bis 8 Uhr für Berlin . zurückzuführen sind. zurückzuführen find. Die Unregelmäßigkeiten beeinfinßten nicht nur herzlose Gefühlslosigkeit zu lesen. die Sekunden angabe. Am Schlusse des Berichts spricht der scheidende Direktor die Hoffnung aus, daß es im Laufe dieses Feuer bei Siemens u. Halste. Sonntagnachmittag 4½ Uhr fam Jahres gelingen möge, zu einer neueren und völlig gesicherten Ge- auf dem Grundstück der Firma Siemens u. Halske in der Lindenstaltung der Regulierungseinrichtungen für die Sekundenuhren zum Seiten- und Duergebäude des dritten Hofes hat die Firma straße 16/17 ein Brand aus, der beträchtlichen Schaden verursachte. gelangen. Dazu gehören vor allem neue, vervollkommnete Kabel, Siemens u. Halske große Fabrikräume, in denen Maß- und Zähl wiesie voraussichtlich demnächst die für den Lützow - Platz geplante apparate für elektrische Maschinen fertiggestellt werden. Große Posten von fertigen Apparaten waren auf Stellagen aufgeschichtet. Um Die Schwebebahn definitiv abgelehnt hat in ihrer legten Sigung 2 Uhr hatte der Wächter die Fabrikräume noch kontrolliert, ohne die Hamburger Bürgerschaft( Stadtverordneten- Versammlung) etwas Berdächtiges wahrzunehmen. Kinder, die auf dem Hofe mit 90 gegen 41 Stimmen. In der Debatte resumierten die Staats- spielten, faben dann bald nach 4 Uhr einen roten Schein hinter den technifer ihr Gutachten nochmals dahin, daß die beiden vorliegenden Fenstern des dritten Stockwerks und machten dem Pförtner Mits Projekte( von Siemens u. Halste beztv. der Kontinentalen Gesell- teilung davon. Dieser alarmierte schleunigst die Feuerwehr, die in schaft in Nürnberg ) sich hinsichtlich der Kosten annähernd gleich wenigen Minuten mit mehreren Löschzügen zur Stelle war. Ueber stellten, verkehrstechnisch aber sei das Schwebebahnsystem minder eine mechanische Leiter hinweg verschaffte sie sich Eingang in die total wertig. Das letztere gelte namentlich in Rücksicht auf das verqualmte Fabrik. Erst nachdem durch Einschlagen der Fenster Luft Funktionieren der Schwebebahn- Weichen und die allgemeine Betriebs- gemacht war, konnte man das Feuer mit drei Schlauchleitungen Am Sonntag, vormittags um 10 Uhr, sollte im Wendtschen sicherheit. Das Gutachten der hannoverschen Profefforen habe in erfolgreich angreifen. Wenn auch nach stündigem Wassergeben die Saale Am Königsgraben eine Fliesenleger Versammlung tagen. technischen Kreiſen keine gute Aufnahme gefunden. Hamburg Gefahr beseitigt war, so hatte doch die Feuerwehr drei Stunden mit Der Einberufer hatte eine öffentliche Versammlung angemeldet werde sich nicht zum„ Versuchskaninchen" hergeben. Der Senats- dem vollständigen Ablöschen und den Aufräumungsarbeiten zu thun. und wohl nicht daran gedacht, daß seit einigen Jahren in Berlin tommissar, Oberingenieur Vermehren, einer der bedeutendsten Die Entstehungsurfache des Feuers konnte mit Sicherheit bisher nicht cine Polizeiverordnung besteht, welche die Abhaltung öffent: Verkehrstechniker Deutschlands , wies darauf hin, daß die am ermittelt werden. licher Versammlungen am Sonntag vor 12 Uhr mittags nicht gleifig ausgebaut und höchstwahrscheinlich auch elettrifiert burgstraße 33 aus und beschäftigte die Wehr fast zwei Stunden. burger Stadt- und Vorortsbahnen in Bälde vier Ein größeres Fener, brach gestern abend in der Branden gestattet. Die Versammlungsbesucher, welche auf Grund der An- werden würden; die Bahnhöfe der Standbahn( Siemens u. Halste) Dort befindet sich im Duergebäude im ersten Stod die Kistenfabrik fündigung tamen, wurden durch einen vor dem Lokal postierten und der Eisenbahn könnten dann ein zusammenhängendes Ganze von M. Ba ch, während darunter die Zuschneideräume liegen. Bald Schuhmann zurückgewiesen und damit war der Polizeiverordnung bilden. Die Uebergänge von der Schivebebahn zur StaatsGenüge geschehen. eifenbahn hingegen würden sehr schwierig sein. Dies habe ein Mit- nach 9 Uhr schlugen nun plöglich helle Flammen aus den Fenstern Hier ist wieder eines jener Kleinen Mittel zur Anwendung ge- glied der königl. Eisenbahn - Direktion Altona in einer Konferenz be- des ersten Stocks; dichter Rauch erfüllte den Hof. Die in mehreren Zügen alarmierte Feuerwehr ging mit einer Schlauchleitung gegen den fommen, welche das Versammlungsrecht in seinem Gebrauch tätigt. Auch Bürgermeister Dr. Möndeberg faßte die Ueberzeugung Brandherd vor. Sie erstickte zwar die Flammen, die an Spähnen, swar fein allzu großes Interesse an der Abhaltung öffentlicher wie oben erwähnt, abgelehnt und der Antrag angenommen, lange Zeit, da der Fußboden und die Ballenlage zum Parterres war fein allzu großes Interesse an der Abhaltung öffentlicher Hamburg nicht brauchbar fei. Danach wurde der bezügliche Antrag, einer halben Stunde, doch dauerten die Aufräumungsarbeiten noch Verſanumlungen, da sie ihre Angelegenheiten zumeist in Mitglieder- eine neue Borlage nach dem Standbahn- System versammlungen erledigen, auf die sich das polizeiliche Verbot nicht( Hoch- und Untergrundbahn) zu fordern. Dabei soll die vom Senat geschoß vollständig freigelegt werden mußte. Der Brand soll an erstrect. Immerhin kann der Fall eintreten, daß die Abhaltung vorgeschlagene Linienführung unter Berücksichtigung der lokalen Verhält geblich durch einen Leimofen entstanden sein. ciner öffentlichen Versammlung am Sonntagvormittag aus be- nisse einer nochmaligen Prüfung unterzogen werden. stimmten Gründen erwünscht ist. So war es auch in dem vorWas das Berliner Schwebebahn- Projekt GesundIm Berein für volkstümliche Kurse von Berliner Hochschullehrern liegenden Falle. Es sollte eine Angelegenheit erörtert werden, bei der brunnen- Rigdorf anbetrifft, so verlautet, daß in den Kreisen der beginnt am Dienstag, den 2. Februar, abends 81%, Uhr, Herr Privatman die Anwesenheit möglichst vieler Berufsangehöriger ohne Aufsichtsbehörden die Sympathie für dies Projeft in letzter Zeit fehr dozent Dr. Th. Weyl seinen Vortragsfurfus über" Sociale Sygiene". erfaltet sei. Der Kursus, der in der Aula des Friedrich- Werderschen Gymnasiums Rücksicht auf ihre Organisationszugehörigkeit wünschte, und dazu stattfindet, umfaßt 6 Abende von je anderthalb Stunden. Eintritts hielt der Einberufer gerade den Sonntagvormittag für die geeignetste stolportagebuchhändler Walter Berner aus der Charlottenstraße 9/10 bei: Georg Belling, W. Leipzigerfir. 128; A. Schütz, O. SolzmarktEinsames Ende. Vierzehn Tage hat der 34 Jahre alte farten für den ganzen Kursus zum Preise von 1 M. find zu haben Zeit. Dem stand aber die Verfcommungsverordnung entgegen. Das Verbot öffentlicher Versammlungen im Intereffe der tot in seiner Wohnung gelegen, bis man gestern die Leiche entdeckte. straße 60; Chr. Tischendörfer, C. Sophienstr. 20. G. Leberer, Der Mann wohnte ganz für sich allein und hatte auch keine Be- W. Kurfürstenstr. 70; Bernhard Staar, SW. Friedrichstr. 250; Sonntagsheiligung ist so grundlos, wie ein polizeilicher Eingriff in dienung. Vor vierzehn Tagen sagte er zu Bekannten, daß er in die Centralstelle für Arbeiter Wohlfahrtseinrichtungen, SW. Deffauers die Versammlungsfreiheit nur sein kann. Daß Vereinsversammlungen Provinz reise, ließ aber dann nichts mehr von sich hören, während straße 14( 8 bis 3 llhr). die Heiligkeit des Sonntages nicht beeinträchtigen, darüber ist auch er sonst zahlreiche Postkarten gesandt hatte. Besuch, der hin und die Polizei nicht im Zweifel. Warum solf dem aber eine öffentliche wieder tam, fand keinen Einlaß. Der Briefkasten war schließlich Im Berliner Zoologischen Garten giebt es im großen Raubtiers Versammlung, die sich doch in ihrer äußeren Erscheinung nicht ganz gefüllt. Am Sonnabend wandte sich ein Gerichtsvollzieher, der hause wieder ein reizendes Familienbild: eine Löwenmutter im geringsten von einer Vereinsversammlung unterscheidet, mit einer großen Forderung schon fünfmal an der Thür gewefen mit zwei allerliebsten träftigen Jungen, die am ben Sonntag entheiligen? Man wird vergebens nach einer war, an den Hausverwalter, der aber auch keine Auskunft geben 14. Dezember vorigen Jahres zur Welt gekommen find. Wenn die tonnte. Gestern morgen ging endlich ein Bekannter Berners zur mißtrauische Alte auch ihre Sprößlinge noch vor den Blicken des Beantwortung dieser Frage suchen. So wenig das Verbot in den Revierpolizei, und als diese num durch einen Schlosser öffnen ließ, Beschauers zu sichern sucht, so krabbeln die täppischen Kinder doch thatsächlichen Verhältnissen einen Grund findet, ebenso wenig ist es fand man den Gesuchten als Leiche auf dem Fußboden liegen. In schon recht eigensinnig aus der Wochenstube heraus, um sich die Welt rechtlich begründet. Das Versammlungsrecht ist durch besonderes der rechten Hand hielt er einen Revolver, aus dem er sich eine Kugel und ihre Bewohner anzusehen. Merkwürdigerweise zeigt nur ein Gesetz geregelt, und die Polizei darf nicht durch Verordnungen, in die Schläfe geschossen hatte. Wahrscheinlich haben Schulden den Töchterchen die typische Fleckenzeichnung junger Löwen, das andre welche sich auf ihre allgemeinen Befugnisse stützen, in dies Recht Mann in den Tod getrieben. ist fast ganz ungefleckt. Wie alle Raubtiere kommen auch die jungen eingreifen. Das ist der Standpunkt des Kammergerichts, welches Einfam gestorben ist auch die 66 Jahre alte Witive Wilhelmine Löwen mit gefchloffenen Augen und Ohren zur Welt; erst nach etwa schon vor Jahren Urteile gefällt hat, nach denen solche Sonntags- Wieprecht geb. Schulz aus der Noftizstr. 22. Die alte Frau bewohnte 14 Tagen erlangen fie den Gebrauch dieser Sinnesorgane. Die Verordnungen, wie die hier erwähnte, rechtsungültig sind. Trotzdem für sich allein seit sechs Jahren ein Stübchen und sprach mit niemand Tragezeit beträgt etwa 120 Tage, die Zahl der Jungen eines Wurfes besteht die Verordnung fort und sie wird gelegentlich ohne ver- im Hause. Wenn einmal eine Nachbarin fie fragte, was ihr Mann zwei bis vier. Die Vermehrung der Löwen ist demnach eine ziemlich gewesen sei, so antwortete fie nur:" Hören sie auf, weg ist weg!" beträchtliche. nünftigen Grund als fleines Mittel gegen das Versammlungsrecht Seit Dienstag war die alte, die Armenunterstützung erhielt, nicht Die Herakliden", die beiden Herkulesknaben in Caftans in Anwendung gebracht. mehr gesehen worden. Als man am Sonnabendnachmittag ihre an optikum, bliden, troß ihres findlichen Alters, bereits auf Wohnung öffnete, fand man sie angekleidet tot auf dem Fußboden eine recht bewegte und ungemein intereffante Vergangenheit zurüd. liegen. Ein Arzt, der gerufen wurde, konnte die Todesurfache nicht Seit mehreren Jahren befinden fie fich mit ihrem Impresario auf feststellen; die Zeiche wurde daher beschlagnahmt und nach dem Reisen und haben namentlich dem für derartige Schauobjekte jebr Schauhaufe gebracht. empfänglichen russischen Volke längere Besuche abgestattet. Auf diesen ihren Wanderschaften gelangten sie auch in die Steppen am Ural , zu den Kalmüden und Kirgisen. Der Khan oder Häuptling der letzteren nahm fie in besonders chrfurchtsvoller Weise auf und wollte trotz aller Gegenbelehrung nicht daran glauben, daß diese beiden Riesenknaben gewöhnliche Menschenfinder aus fernen Landen; er blieb dabei, daß sie entschieden Söhne des Dalai Lama aus dem Tibet feien, der sie abgesandt habe, damit ihnen die Kirgisen Ehrfurcht und Unterivürfigkeit bezeigen sollten. Reich beschenkt vom Khan zogen Impresario und die beiden Knaben von dannen. Von hier aus gehen die Herafliden" demnächst nach Paris und dann zur Weltausstellung in St. Louis .
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Die Kosten der städtischen Straßenreinigung werden und zwar besonders in den Wintermonaten durch die Witterungsverhältnisse wesentlich beeinflußt. So sind z. B. in den letzten 24 Jahren von der Stadtgemeinde wiederholt Ausgaben für Schneeabfuhr im Befrage von 500 000 m. und darüber einmal sogar von nahezu 900 000 m. geleistet worden, während die zur Beseitigung der Schneemaffen eingestellten Hilfsarbeiter nicht selten Beträge von 100 000 M. und darüber im Jahre 1894 fogar 234 134. erforderten. Im vorigen Winter( 1902-1903), der uns nur wenig und unbedeutende Schneefälle gebracht hat, war nur ein Kosten aufwand von 84 263. für Schneeabfuhr und von 22 608 M. zur Löhnung der Hilfsarbeiter erforderlich. Jeder dieser Arbeiter erhielt einen Tagelohn von 2,60 M.
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Ueber eine Weiber- Revolte auf der Krankenstation des städtischen Obdachs berichtet die Volts- Beitung" von gestern abend. Danach seien nachmittags auf dieser Station acht Fenster im ersten Stockwerk zertrümmert worden, Schemel und andre Utensilien auf die Straße geflogen. Diese Nachricht ist, wie uns von zuverläffiger Seite mitgeteilt wird, stark übertrieben. Es handelt sich um zwei gefchlechtstrante Mädchen, die glaubten, daß ihre Stur sei beendet und fie nun entlaffen werden müßten. Da dies aber nicht geschah, wurden fie renitent und schlugen zwei Fensterscheiben ein. Daraufhin erfolgte ihre Abführung in Arrest.
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Aus den Nachbarorten.
Submissionsblüten. Von zwölf Tischlermeistern sind bei der Ausschreibung der Lieferung für die Fenster der Gemeinde- Doppel- Um in den Kampf gegen die Hereros zu ziehen, hat der noch schule in der Greifenhagenerstraße recht verschiedene Gebote ab nicht 16 Jahre alte Sohn Erich des Bureauvorstehers Schubert gegeben worden. Die Firma Bahn verlangte 21 938 Mart und heimlich das Elternhaus, Ritterstraße 96, verlassen. Der bei einem Gebrüder Faul mur 16 158 Mart, d. h. rund 25 Proz. weniger. Justizrat als Schreiber beschäftigte Jüngling las viele Kriegs- und Aus der Spandauer Stadtverordneten- Versammlung. Eine auss Die Opfer des Berliner Straßenverkehrs. Die Zahl der im Marinegeschichten, die ihm ein Freund besorgte. Er befigt keinerlei gedehnte Krankenkassen- Debatte gab es bei der Beratung des Monat Januar im Straßenverkehr Berlins schwerverunglückten Ber- Ausweispapiere, auch haben bereits alle Hafenbehörden sein Bildnis rankenhaus- Etats. Spandau erhebt, getren seinem Grundfonen hat gegen den Vormonat wiederum einen, wenn auch nur erhalten. Der jugendliche Durchbrenner ist 1,60 Meter groß und fat, nicht die mindeste sociale Einsicht zu bethätigen, von den MitKleinen Rüdgang erfahren. Es tamen im ganzen 51 Personen zu ſchlant gewachsen, hat blondes Haar und graublaue Augen und gliedern der hiesigen Krankenkassen, welche das städtische Krankenhaus Schaden gegen 54 im Dezember, von denen 8 ihr Leben einbüßten. trägt einen schwarzen Winterüberzieher, einen braunen Jadettanzug, aufzufuchen gezwungen find, eine Verpflegungsgebühr von 3 Mart pro Tag, für die Mitglieder auswärtiger Saffen sogar 4 Mart. Von den tödlichen Unfällen entfallen diesmal drei auf den Betrieb einen schwarzen Schlapphut und schwarze Schnürstiefel. der Stadt- und Ringbahn, einer( Selbstmord) auf denjenigen der Von einem Schlächterwagen überfahren wurde gestern vormittag Hierbei tritt das Unglaubliche ein, daß Arbeiter, welche in Spandan Großen Berliner Straßenbahn. Ein Mann, der auf der Plattform auf dem Opernplatz ein etwa 60jähriger Herr. Die Deichfel des feit Jahren wohnen und hier auch ihre Steuern zahlen, aber eines Straßenbahnwagens stand, wurde von der Deichselstange eines Wagens traf den Inglücklichen vor die Brust, so daß er zu Boden auswärts in Beschäftigung stehen und also auch einer aus vorbeifahrenden Lastwagens tödlich am Kopf getroffen. Zwei stürzte und die Räder ihm über den Hals und das Geficht gingen. wärtigen Kaffe angehören, völlig orts fremden Personen gleichPersonen wurden durch Laftfuhrwerke und eine durch die Räder Der Tod trat sofort ein und die Leiche wurde in das Schauhaus geachtet werden und 4 Mark pro Tag an Krankenhaus- Kosten ent eines Geschäftsfuhrwerkes getötet. Bon den 48 schweren Unglüds gebracht. Wie verlautet, ist der Zote ein Rentner aus einem Drt richten müssen. Die hiesigen Ortstassen, welche überdies durch eigne fällen ereigneten fich 17 beim Laftfuhrverkehr, 7 im Verkehr mit bei Bremen , der erst gestern hier angekommen war, um sich Berlin Schuld, infolge ihrer höchst unglückseligen Zersplitterung( es bestehen hier für etwa 6000 Mitglieder acht Ortskaffen. D. B.) ein Geschäftswagen; je zwei wurden durch Automobile und Radfahrer anzuschauen. höchst kümmerliches Dasein fristen, suchen sich nun seit Jahren damit und einer durch einen Omnibus verursacht. Jm Betriebe der ,, Die Sache ist wieder richtig". Zwei alte Taschendiebe, die im zu helfen, daß sie ihre der Krankenhauspflege bedürftigen, aber Charlottenburger Straßenbahn verunglückten zwei, in demjenigen der Buchthaus ergraut sind, hat die Kriminalvolizei wiederum verhaftet, reisefähigen Mitglieder nach Krankenhäusern in Potsdam oder Großen Berliner Straßenbahn 12 Personen, von welchen nicht den 69 Jahre alten Schneider Adolf Schäfer und den 3 Jahre Now awes schicken, woselbst der Verpflegungssatz zur Zeit nur weniger als 10 durch Ab- resp. Aufspringen auf in der Fahrt befindliche jüngeren Drechsler August Rehmel. Schäfer hat 36, Rehmel 27 Jahre 1,75 W. pro Tag beträgt. Das hiesige Strankenhaus steht dafür zu Wagen zu Fall kamen. feines Lebens im Zuchthause zugebracht. Zu gleicher Zeit entlassen, einem guten Teil leer; gegenwärtig, zu einer Zeit, wo alle Berliner Statistit über Nachhilfestunden. Interessante statistiche Er hatten sie sich anfangs in einer Fürsorgeanstalt für entlassene Straf Krankenhäuser start überfüllt sind, find hier noch circa vierzig hebungen find am gefirigen Tage in fämtlichen höheren gefangene ganz wohl gefühlt. Aber bald erwachte in ihnen doch Betten frei. Lehranstalten Berlins angestellt worden. Auf Grund einer wieder der Trieb zu der alten Beschäftigung und sie machten sich Bei den Etatsberatungen unternahmen nun unfre Parteigenossen Ministerialverfügung sollen Feststellungen über die Fähigkeiten abermals zu gemeinsamer Arbeit auf. Die alten Sünder tannten einen fräftigen Vorstoß gegen diese rückständige Socialpolitik der der Schüler in höheren Lehranstalten gelvonnen werden die mit der Verfolgung der Taschendiebe seit langem beauftragten Be- städtischen Körperschaften, indem sie die Herabsetzung der Verpflegungsund ist zu diesem Zweck zu ermitteln, wieviel Kinder Nachhelfe- amten genau so gut, wie sie von jenen gekannt wurden. Sie nahmen sich fäße auf den einheitlichen Betrag von 2,50 M. beantragten. Von stunden erhalten. Bei der Feststellung soll gleichzeitig Material daher sehr in acht und waren nicht leicht zu faffen. Erft als junge bürgerlicher Seite wurde zwar die Notwendigkeit der Herabſegung darüber gewonnen werden, inwieweit angestellte Lehrer Nachhilfe Beamte vorgeschickt wurden, während sich die alten im Hintergrunde des Tarifs nicht bestritten, aber man befürchtet, wenn nun stunden erteilen. Es wird deshalb ermittelt, ob die Kinder den hielten, gelang es, fie unschädlich zu machen. An einer Straßenbahn auch die hiesigen Kassen ihre Kranken dem hiesigen Krankenhause Hilfsunterricht von Studenten, von ihrem eigenen Lehrer, dem Haltestelle am Alexanderplatz hatte Rehmel die Aufgabe übernommen, überweisen, eine Ueberfüllung; und dann müßte Lehrer einer andren Klaffe der gleichen Schule, oder dem Lehrer Sie Fahrgäste anzurempeln und im Gebränge aufzuhalten, Schäfer man so folgern diese erleuchteten bürgerlichen Socialpolitiker einer fremden Schule erhalten.-Die Fragestellung lautet auch griff unterdessen in die Taschen und holte heraus, was er fand. Als weiter einen neuen Pavillon bauen, dieser foftet viel Geld, ferner dahin, ob die Kinder wegen schlechter Faffungsgabe, wegen er eben einer Dame das Portemonnaie weggenommen hatte, sprang und Geld haben wir für solche Zwede eben nicht mehr übrig. Der
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