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Civilkleidung erkannt und seine Beobachtung zur Anzeige gebracht.| sammenhängt, fann so nebenbei als Kennzeichnung für Die eingeleitete Untersuchung hat ergeben, daß 3. sonst nie mit die Art dienen, wie die durchweg selbstverständlich den Socialdemokraten verkehrt und daß auch der Touristenklub, dessen besten" Kreisen angehörenden Komiteemitglieder mit den Invalidens Mitglied 3. ist, keinen socialdemokratischen Tendenzen huldigt. geldern gewirtschaftet haben. Die Summe, die durch das Darlehn
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Im Folkething fanden sich zwei Konservativen, die Bahnson in Schuß nehmen wollten, sonst war die Verurteilung allgemein. Unser Parteigenosse Sabroe erklärte u. a.: Der einzig richtige Weg zur Regelung der Sache wäre, wenn sich nun die Mitglieder des Centralkomitees bereit finden würden, jeder 500 Kronen zu zahlen, um die Gelder wieder aufzubringen; würden sie sich dazu verpflichten, so wolle er selbst gern noch aus seiner eignen Tasche 500 Kronen beisteuern. Der Liberale Jens Bust, der Mitglied des Central tomitees ist, erklärte sich für seine Person bereit, den Vorschlag Sabroes anzunehmen.
Darlamentarifches.
Kaufmannsgerichte.
europäischen Wirtschaftsvereins". Weiter wandte er sich gegen das System der unbedingten Meistbegünstigung, forderte dringend die umberzügliche Kündigung der Handelsverträge, damit die Landwirtschaft nicht auch die Ernte von 1905 noch unter den jezigen Verträgen zum Verkauf bringen müsse. Professor Wolf- Breslau verteidigte das Die Disciplinarkammer in Schleswig hatte 3. wegen des an Bahnson verloren gegangen ist, beläuft sich mit Zinsen und System der Meistbegünstigung, ohne das Deutschland nicht einen so Vergehens, am 1. Mai an einem socialdemokratischen Fest teil- Binseszinsen auf über 100 000 Stronen, ungefähr ein Drittel der bedeutenden Ausfuhrhandel gewonnen und Frankreich so weit über genommen zu haben, zu 10 M. Geldstrafe verurteilt. Gegen dieses Summe, die 1876 dem Komitee übergeben wurde. Bahnson hat flügelt hätte, daß es an einen Revanchekrieg nicht mehr denken Urteil legte der Staatsanwalt Berufung ein mit dem Antrage auf sich nun berpflichtet, 1000 Kronen jährlich zu zahlen tönne. Freiherr b. Wangenheim forderte, daß die Industrie Dienstentlassung oder mindestens Versetzung. Der Disciplinarhof und auch bereits einmal gezahlt. Die Schuld tann selbstverständlich in erster Reihe auf den Inlandsmarkt verwiesen werde. Nach hat die Berufung für begründet angesehen, weil die Handlungsweise auf diese Weise nie getilgt werden, und da der Mann jetzt in den weiterer Debatte wurde ein Antrag entsprechend den Ausführungen des Angeklagten doch eine andre Ahndung verdiene. Es wurde auf siebziger Jahren ist, so ist nicht daran zu denken, das Geld der Indes Grafen Schwerin fast einstimmig angenommen. Versehung in ein andres Amt in demselben Range und auf validen wieder zurückzuerhalten. Den folgenden Gegenstand bildete der Bau von Land 10 M. Geldstrafe erkannt. arbeiter Wohnungen mit Darlehen der Landesversicherungs- Ein Bild der Freiheit im Gegenwartsstaate. Ein Beamter wird Anstalten. Der Berichterstatter v. Schwerin - Spantekow befürwortete mit Versetzung bestraft, weil er mit seinem Stiefsohn zehn Minuten in Gemeinschaft mit dem Mitberichterstatter königl. Kämmerer spazieren geht. Die Konsequenz wird sein, daß fünftig jeder Beamte, Freiherrn v. Thüngen Thüngen folgenden Antrag:" Der deutsche der einen socialdemokratischen Stiefsohn hat, wegen dieses VerLandwirtschaftsrat beschließt: bei den Landesversicherungsanstalten brechens gemaßregelt wird!- Dahin vorstellig zu werden, dieselben möchten in noch ausgedehnterer Weise als bisher durch Hergabe von Baudarlehen zu mäßigem Binsfuß( 2-3 Broz.) den Bau von Wohnungen für landwirtschaftliche Arbeiter fördern und insonderheit Baugenossenschaften für landwirtfchaftliche Arbeiterwohnungen durch Darlehen unterstüßen. In Gegenden aber, wo das Baubedürfnis weniger zu Tage tritt, durch Gewährung von Darlehen zu sonstigen rein ländlichen Zweden, wie Wegeberbesserungen, Unterstützung von Darlehnskassen- Vereinen u. dgl., einen billigen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Landwirtschaft und Industrie herbeiführen. Ferner hält es der deutsche Landwirtschaftsrat für ein unabweisbares Bedürfnis, eine Statistik über die Bahl der Versicherten in der Stadt und auf dem Lande aufzuSüddeutschland ein Bedürfnis zum Bau von Landarbeiterwohnungen Freiherr v. Thüngen Thüngen suchte nachzuweisen, daß in eigentlich nicht vorhanden sei. Charakteristisch sei es, daß selbst in Regierungstreifen unter„ Arbeiter" nur Industrie- oder gewerbliche Arbeiter verstanden werde. Man habe stets gesagt: wenn man dem Arbeiter feiten" im Müllerschen Antrage„ fünftige" einzufügen. MüllerTrimborn( C.) beantragt, vor dem Worte„ Streitig ein Besitztum verschaffe, dann werde er auch politisch anders denken. Die letzten Reichstagswahlen haben jedoch den gegenteiligen Betveis geliefert. In der Nähe seiner Heimat sei eine große Fabrik, Regierungsrat zur Prüfung der Frage einzuladen, ob die Fort von den Handelskammern systematisch darauf hingearbeitet wird, Mit 75 gegen 73 Stimmen wurde ferner beschlossen, den Meiningen begründet den Antrag mit Hinweis auf den einmütigen unſch der Petenten. Lipinski( Soc.) weist darauf hin, daß in der schon seit 50 Jahren die besten Arbeiter- Wohlfahrts- bildungsschule für den ganzen Kanton oder von die Wohlthaten der Socialgesetzgebung, soweit sie nicht zwingend einrichtungen bestehen und trotzdem haben die Arbeiter jener den Gemeinden obligatorisch zu erklären sei. Fabrik bei den letzten Reichstagswahlen Mann für Mann für die Socialdemokratie Im Züricher Kantonsrat machte der Liberale Frey- Nägeli die sind, durch Vertrag mit den Angestellten auszuschließen. Dieses gestimmt.( Heiterkeit) Dies Probe darauf, wie weit einem Volksvertreter in diesem Parlament über den Kaufmannsgerichten Platz greifen kann; dent müsse Vorgehen lasse befürchten, daß das gleiche Bestreben auch gegen Experiment habe sich also nicht bewährt. Der erlaubt ist, urwüchsig zu reden. Von einer Seite war auf vorgebeugt werden. Redner empfahl schließlich die Annahme des mitgeteilten Antrages. die Notwendigkeit aufmerksam gemacht worden, für bessere Luft und Sinne des Antrags Trimborn aus, ein Mißbrauch der SchiedsMinisterialdirektor Caspar spricht sich im -Nach längerer Besprechung gelangte der Antrag mit einem Zusatz- Sicherheitseinrichtungen gegen Feuersgefahr im Kantonsratssaale zu verträge gegenüber den Gewerbegerichten fei nicht festgestellt worden. antrage des Rittergutsbesizers Stockhausen aus Hessen- Nassau forgen. zur Annahme, daß zwischen Absatz 1 und 2 hinzugefügt wird: und doch mindestens so viel wert sei, wie die Kühe des Kantons( in Meiningen mit 8 gegen 6 Stimmen angenommen. Gegen§ 8 und Darauf meinte der genannte Liberale, daß der Kantonsrat Es wird der Antrag Trimborn und dann der Antrag Müller auch Besitzern größerer Güter zum Bau der in ihrem Wirtschafts- den landwirtschaftlichen Schulen und andren Anstalten); in den betriebe erforderlichen Arbeiterwohnungen Darlehen unter gleichen Ställen herrsche eine bessere Luft." Ich bin doch ein gesunder Kerl, in seinem Absay 1 und 2 zur Debatte gestellt. Zu Absatz 1 war von § 9 der Vorlage waren Bedenken nicht erhoben.§ 9 wurde zunächst Bedingungen zu gewähren".- Danach wurde die Verhandlung auf der viel vertragen mag, aber wenn ich einige Stunden darin bin, den Socialdemokraten die Streichung der Worte: Mittivoch vertagt.- bekomme ich das Schädelweh." Diese Argumentation ist unwiderstehlich und so wird wohl bald die gewünschte Besserung eintreten.-
stellen."
Zürich , 5. Februar.( Eig. Ver.) Im Anschluß an die am Sonntag in der Voltsabstimmung erfolgte Verwerfung der Bordellinitiative beschloß am Montag der Züricher Kautonsrat auf Antrag unsres Genossen Professor Grismann einstimmig die Gr richtung einer Professur an der Universität für Die Kommission behandelte in der Sigung vom 9. Februar die Haut- und Syphilis bezw. Geschlechtstrantheiten bie Kompetenz der Kaufmannsgerichte durch Schiedsverträge unter Bulässigkeit der Schiedsverträge. Die Vorlage läßt zu, daß und gleichzeitige Schaffung einer besonderen klinischen Abteilung gewissen Voraussetzungen ausgeschlossen werden kann. im Kantonsspital. In der Begründung seines Antrages konstatierte den Stadtarzt in Zürich 37 bis 39 Broz. derselben geschlechtstrant Dr. Erismann, daß nach denjuntersuchungen der Prostituierten durch waren. Erwähnenswert aus dieser Debatte ist auch die Feststellung des Regierungsrates Locher, daß es trotz des 1897 erlassenen Verbotes in der Stadt Zürich noch immer öffentliche Häuser giebt, von denen die städtische Polizei nichts weiß.
einander gekommen. Der Spitzel Metzger und der Spitzelvater Rappold sind hinter erhalten, sein Nährvater ihm aber 400 Frank gegeben haben. Der erstere will nur 150 Frank Spizelgelder Quittungen scheinen nicht vorhanden zu sein.
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Müllergerichts Streitigkeiten, welche zu seiner Zuständigkeit gehören, ent einingen dagegen beantragt den Absatz 2 des§ 6 zu faffen: Vereinbarungen, durch welche der Entscheidung des Kaufmanns30gen werden, find nichtig."
Die Vorschriften des§ 11 des Gewerbegerichts- Gesetzes finden auf die Mitglieder der Kaufmannsgerichte entsprechende Anwendung"
beantragt worden. Zweck des Antrages war, das passive Wahlrecht nicht an das 30., sondern an ein niederes Alter zu fnüpfen und den Frauen das passive Wahlrecht zu geben. Dieser Antrag brachte die ganze Frage des Wahlrechts aufs Tapet und zeitigte eine Anzahl andrer Anträge. Ein Antrag Lattmann wollte dasselbe, fonnte aber nur dadurch zur Verhandlung gelangen, Am Grabe Peter Lawroffs versammeln sich alljährlich am daß Trimborn ihn aufnahm. Lattmann ist inzwischen aus der 6. Februar, dem Todestage des großen russischen Socialisten, die Kommission ausgeschieden und durch Stöcker ersetzt worden, der hier lebenden Russen aller socialistischen Richtungen. Bisher ver- aber in der Sizung fehlte. lief die Kundgebung stets ohne jede polizeiliche Störung. Lipinski( Soc.) begründete eingehend den Antrag und wies Diesmal aber erschien ein starkes polizeiliches Aufgebot, um auch darauf hin, daß die Altersgrenze von 30 Jahren im§ 11 des die übliche kurze Ansprache zu verhindenn. Einen Augenblick Gewerbegerichts- Gesetzes den Gemeinden die Anstellung geeigneter wurde sogar das Grab von den Schergen umringt, die erst nach Richter sehr erschwere. Trimborn( C.) bemerkte, daß seine Partei erfolgten Protesten wieder zurückgezogen wurden. Auf dem Rüd- daran festhalte, daß der Bezug der Armenunterstützung im letzten wege nahm noch die Polizei die übliche veratorische Zerteilung der Jahre von der Beisigerwahl ausschließen soll und die WahlAbziehenden in fleine Gruppen vor. fähigkeit an den zweijährigen Wohnsitz gebunden sein soll. Für das passive Wahlrecht der Frauen seien sie nicht zu haben, über das altive Wahlrecht der Frauen werden sie später reden. Herbert( Soc.) wendet sich gegen den Verlust der Wahlfähigkeit durch Bezug von Armenunterstützung, weil auch die Krankenhaus pflege Familienangehöriger als Armenunterstützung gerechnet werde. Trimborn( C.) stellt mehrere Anträge, die nach verschieden Aenderungen folgende Fassung erhalten:
Der Beirat für Arbeiterstatistit ist zum 29. Februar zu einer Sigung zusammenberufen. Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 1. Ergänzungswahl für die Ausschüsse. Diese ist nötig geworden, weil die früheren Abgg. Letacha und Jakobsfötter auch aus dem Beirat ausscheiden mußten. 2. Die Sicherung der zu verfäffigkeit arbeitsstatistischer Erhebungen. 3. Bericht des Referenten über die Erhebung betreffend die Arbeitszeit in gewerblichen Fuhrwerksbetrieben. 4. Ausschußbericht über die Fortsetzung der Erhebung betreffend die Arbeitszeit im Fleischergewerbe. 5. Mitteilung über den Stand der Erhebung, betreffend die Arbeitszeit im BinnenSchiffahrts- Gewerbe. Der zweite Punkt ist wohl auf die Tagesordnung gesetzt, weil oft absichtlich falsche Angaben gemacht werden. Schon bei den Erhebungen über das Gastwirtsgewerbe bemerkte der Polizeipräjident von Breslau , daß die Wirte fast allgemein die Polizeiftunde als Schlußstunde für die Arbeitszeit angegeben haben, während es notorisch ist, daß diese Stunde fast allgemein und oft erheblich überschritten wird. Noch schlimmer machten es einige Fleischer. In Koblenz hat die Fleischerinmung, nachdem das Beborstehen der Erhebungen amtlich veröffentlicht worden war, den Beschluß gefaßt, tie Fragen, betreffend die Arbeitszeit und die Sonntagsarbeit im Dienste des Zarismus protestiert. nur ganz allgemein zu beantworten: Es befanden sich unter den in Koblenz Befragten die Gehilfen von vier Betrieben, die die Auskunft verweigerten. 38 Bogen waren nach einer Vorschrift ungenügend, aber völlig gleich beantwortet. Es war offenbar, daß hier der Beschluß zur Ausführung gekommen war. Diese Bogen mußten des halb von der Beantwortung ausgeschlossen werden. Wie die Sicherung gegen derartige Fälschung gedacht ist, fönnen wir noch nicht mitteilen. Am besten wäre es, wenn die Auskunftspersonen gezwungen werden könnten, ihre Angaben zu beeidigen.-
Strafbares Spazierengehen. Ein Hamburger Postbeamter ging am 1. Mai 1902 mit seinem Stiefsohn, einem Cigarrenarbeiter, aus dem Hause. Der Stiefsohn, welcher Socialdemokrat ist, wollte an dem großen Arbeiterfestzug nach dem Mühlenkamp teilnehmen. 3., welcher seinen Stiefsohn begleitete, ist nun etwa zehn Minuten lang neben diesem Zuge hergegangen, bis er am Mundsburger Damm nach Barmbed abſchwenfte. Ein Bostbeamter hat den 3. trok seiner
die zweite Strafe im Jahre 1896 knüpft sich eine Begebenheit, die in ganz Deutschland bis jezt einzig dasteht. Unser Genosse hatte noch nicht die gastlichen Räume des Gefängnisses verlassen und die eigenartige fächsische Freiheit wiedergesehen, als ihm folgende Verfügung der Anitshauptmannschaft, die ihres polizeihistorischen Inhalts wegen der Nachwelt überliefert werden mag, überreicht wurde:
Die unterzeichnete königl. Amtshauptmannschaft hat beschlossen, Ihnen, nachdem Sie am 18. Dieses Monats wegen Vergehens gegen§ 131 des Reichs- Strafgesetzbuches eine dreimonatliche Gefängnisstrafe verbüßt haben, auf Grund von§§ 1, 2, 3. 1 des Gesezes vom 15. April 1886 den Aufenthalt in den Orten Gablenz 6. Ch., Niederhermersdorf, Hilbersdorf . Borna , Alten dorf, Stappel, Markersdorf , Neufirchen, Grina, Thalheim und Lugau auf die Dauer von zwei Jahren zu versagen, da mit Rückficht auf die Erfahrungen, die bisher bei Ihrem öffentlichen Auftreten und während Ihrer Leitung des Beobachters" zu machen gewesen sind, zu befürchten ist, daß Ihnen der Aufenthalt in den genannten Drten, in welchen entweder socialdemokratische Vereine bestehen oder bis in die letzte Zeit socialdemokratische Versammlungen abgehalten worden sind, in besonderm Grade die Gelegenheit zur Wiederholung von Rechtsverletzungen in der durch die voraus gegangene strafbare Handlung angezeigten Richtung darbieten und Badurch Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verursachen werde. Im Falle der Zuwiderhandlung gegen vorstehendes Verbot haben Sie die zwangsweise Hinausbringung aus dem betreffenden Drte sowie achttägige Haftstrafe zu gewärtigen. Chemnitz , den 6. Juli 1896. An Rosenow
den Nedakteur Herrn Emil
Hier.
Königliche Amtshauptmannschaft.
Dr. Rumpelt.
Die Vergewaltigten veranstalteten sofort eine Protestversammlung, die in einer Stesolution gegen die kafalische Profanierung des Grabes Zur Kenntnis des Herrn v. Richthofen sei jedoch hinzugefügt, daß die Pariser Polizei den französischen Socialisten das Reden am Grabe der Kommunards ebenfalls verbietet und daß ferner die Polizei des mit Rußland verbündeten Zandes keinen einzigen Teilnehmer der Lawroff- Kundgebung verhaftet oder gar ausgewiesen hat. Aber freilich dürfen französische Verhältnisse nicht mit dem preußischen Maßstab gemessen werden. Niederlande .
Zum Mitgliede eines Kaufmannsgerichts soll mur berufen werden, wer das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet und in dem der Wahl vorangegangenen Jahre für sich oder seine Familie Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht empfangen oder die empfangene Armenunterstützung erstattet hat.
Als Beisitzer soll nur berufen werden, wer im Bezirk des Gerichts seit mindestens zwei Jahren seine Handelsniederlassung hat oder beschäftigt hat.
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Eine Anzeige gegen den Marinematrosen- Verband hat der Offizier der Justiz( Staatsanwalt) zu Alkmaar erstattet. Er verlangt, daß dem Verband das Recht der juristischen Person aberkannt werde, worin auf ungesetzlichem Wege und mit unpassenden Mitteln vor- richtsverfassungs- Gejez§§ 31, 32) tönnen nicht berufen werden. weil in dem Verbandsorgan„ Het Aufer" Artikel enthalten scien, Personen, welche zum Amte eines Schöffen unfähig find( Gegegangen werde, und die darauf gerichtet seien, die Ehrerbietung Staatssekretär Posadowsky erklärt, daß die Regierung den Vorgesetzten und der militärischen Autorität gegenüber zu überall dort dem passiven Frauenwahlrecht ablehnend gegenüberstehe, untergraben. wo richterliche und politische Funktionen wie hier zu erfüllen " Het Volk" bemerkt hierzu u. a.:„ Ein richtiger deutscher sind. Eine Analogie mit dem Krankenversicherungs- Gesetz bestehe Staatsanwalt" tönnte es nicht besser machen. nicht, weil es sich dort nicht um richterliche und politische, sondern unter unsrem sich so äußerst nationalistisch gebärdenden Ministerium um Verwaltungsfunktionen handle. kommen wir dazu, auf unliebenswürdige deutsche Bayrischer Bundesrats- Bevollmächtigter Schneider gab namens Manier gemaßregelt" zu werden. Es ist im Inventar dieses Bayern , Sachsen und Württemberg die Erklärung ab, daß diese christlichen Stabinetts ein Artikel mehr, auf den das made in Regierungen gegen das Gesetz im Bundesrat ftimmen würden, Germany " nicht fehlen sollte."- wenn den Frauen das aktive oder passive Wahlrecht eingeräumt würde. Lipinski( Soc.) wies darauf hin, daß in Sachsen das Frauenwahlrecht zu den Gewerbegerichten von 1861-1890, ebenso in Franks Kriegsminister a. D. Vahnsons Verbrauch von Invalidengeldern furt a. M. bestanden habe, daß im östreichischen Gewerbegerichtsbeschäftigte in der vorigen Woche das Folkething in drei Sigungen. Gesetz von 1896 und dem italienischen von 1893 den Frauen das Eigentlich handelte es sich in diesen Sizungen um Gesetzesvorschläge Wahlrecht gegeben worden sei, wir als erste Kulturnation aber zur Aufhebung des allgemeinen Invalidenfonds hinter diesen Staaten zurückbleiben. Das Frauenwahlrecht sei notund zur Erhöhung der Jnvaliden Versorgung um wendig, um den Frauen Gelegenheit zu geben, über Verlegung ihres 25 Pro 3, wobei nicht nur die Kriegsinvaliden, sondern alle In- sittlichen Empfindens selbst urteilen zu können. Bundesrats validen in Betracht kommen. Beide Vorschläge wurden angenommen. bevollmächtigter Dr. Fischer( Sachsen ) bemerkt, daß Sachsen aus Fast die ganzen Verhandlungen bezogen sich auf die Art und Weise, wie das dem Gewerbegerichts- Gesetz die Stonsequenz ziehe und darum dem Centralkomitee den Znvalidenfonds, diese aus privaten Sammlungen Frauenwahlrecht ablehnend gegenüberstehe. Staatssekretär v. Bofaherstammenden Mitte! zu Gunsten des damaligen Sowsky: Preußen sei ebenfalls gegen das Frauenwahlrecht, weil Serie gministers Bahnson verwaltet hat. Der Finanz- es sich um die Ablehnung eines Principienbruches handle. ausschuß des Follethings hat diese Sache untersucht und darüber in Bei der Abstimmung wird der socialdemokratische Antrag gegen seinem Gutachten einige Aufklärungen gegeben. Die erste Grundlage des die Stimmen der Socialdemokratie abgelehnt, ebenso wird der AnInvalidenfonds bildeten Mittel, die für die Juvaliden nach der trag Müller- Meiningen mit 6 gegen 7 Stimmen abgelehnt und dann Schlacht auf Kopenhagens Reede im Jahre 1801 gesammelt wurden. der Antrag Trimborn gegen die Stimmen der Socialdemokraten Nach den späteren Kriegen wurden die Sammlungen fortgesetzt, und und Freisimmigen angenommen. im Jahre 1876 wurde ein Fonds von 323 400 str. dem Central- Damit ist das passive Wahlrecht der Frauen Komitee durch Gesetz zur Verwaltung überwiesen und jeder abgelehnt und das passive Wahlrecht der Männer Aufsicht des Finanzministers und der Staatsrevisoren entzogen. im Princip auf das 25. Lebensjahr festgesett Dieses Komitee hat im Jahre 1889 dem damaligen Kriegsminister worden. Bahnson auf sein jütländisches Gut Taaruggaard 140 000 kronen gelichen eine viel zu hohe Summe, wobei die Tönde Hartforn auf 13 000 Sr. zu stehen kommt, während sie nach dem Statistischen Jahrbuche in jenem Jahrzehnt nur auf 5000 Kronen ein geschätzt war. Für diese Sumine hat Bahnson für
Gewerkschaftliches.
Internationale Solidarität.
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Das ist in großen Zügen ein Bild von dem Leben und Wirken einen Zeitraum von über zwei Jahren keine Binsen bezahlt, hinweg im internationalen Proletariat nicht nur aufmerksame BeobEmil Rosenows im Dienste der Partei während seines Chemnitzer nämlich in den Jahren 1897, 1898 und 1899. Im Jahre Aufenthalts. Sieben Jahre hat er der Partei in Chemnitz treu 1899 ließ sich das Centralkomitee von der Landmannsbank 70000 Stronen achter und glühende Bewunderer gefunden, sondern die Arbeiter gedient, hat ihr seine gewandte Feder und sein rednerisches Talent auszahlen gegen Unterzeichnung einer auf 140 000 kronen erster allerwärts auch zu thatkräftiger Hilfe angeregt. Noch in jüngster gewidmet. Weitere fünf Jahre wirkte und lebte er fern von seinem Priorität lautenden Pfandobligation, wofür das Komitee das Pfand- Beit gingen bei unserer Expedition 25 Dollars ein, welche deutsche Erzgebirge . Und nun hat der Tod sein thaten- und erfolgreiches recht auf Taaruggaard aufgab. Den Restbelauf der Summe der Arbeiter in Toronto ( Kanada ) unter sich gesammelt hatten. In junges Leben beendet. Obligation behielt sich das Komitee als eine persönliche Forderung vor. dem Begleitschreiben heißt es: Manche Erinnerung steigt in uns auf an schöne Stunden, die- Um dieselbe Zeit, als Bahnson jenes hohe Darlehn erhielt, kaufte das ,, Sind wir auch durch Meere getrennt, so fühlen wir doch wie wir mit ihm verbrachten. Sie sind dahin. Nichts bleibt uns, als Kriegsministerium von dem damaligen Professor Bagge an der Landbaujeder recht denkende Mensch mit den heldenmütigen Streitern in das Angedenken an ihn. Dies aber wird bleiben. Wir werden ihn Hochschule ein Terrain zur Anlage des Gladsakseforts zu dem sehr hohen Preis von 2500 str. per Tönde Land und 15 000 kr. ErCrimmitschau." nicht vergessen. In seinem Sinne, in seinem Geiste werden wir und die Erz- stattung für Beschwerden bei der Anlage; Bagge war Vorgebirgler weiter arbeiten, das soll die Nachwahl in seinem Reichs- figender in der Verwaltung des Centralkomitees. herüber schon zu einer Zeit angetreten, als man drüben von dem tags- Wahlkreise beweisen. m. sch. Dieser Fall, der mit der Hauptsache nur lofe zu Ausgang der Sache noch nichts wußte. Wehmütig berührt unter