Nr. 79. 21. Jahrgang.
2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Wirtschaftlicher Wochenbericht.
Berlin , 2. April 1904. Die Politik des Kohlensyndikats und die Interessen der Bergarbeiterschaft.
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Gruben mit totem Kapital.
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Der
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Sonntag, 3. April 1904.
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andres bedeuten, als eine Verhinderung des wirtschaftlichen Fort- Beschwerdekommission gewählt, eine Geschäftsordnung sowie die fchritts, eine Hemmung der Leistungsfähigkeit und eine Aufrecht bereits mitgeteilte Tagesordnung angenommen, in der noch als erhaltung hoher Produktionskosten. achter Punkt eingeschoben wurde: Welche Forderungen stellen die Die Uebernahme der Beteiligungsziffer der Kleineren, minder Mühlenarbeiter an die Gesetzgebung.". leistungsfähigen Bechen auf die größeren aber bedeutet weder Am Sonnabend begannen die eigentlichen Verhandlungen des einen technischen Fortschritt, eine Steigerung Verbandstages mit dem Geschäftsbericht der Hauptverwaltung. Aus Die Besitzverschiebungen im rheinisch- westfälischen Kohlenbergbau. Bechen der Leistungsfähigteit, noch führt sie zu einer dem gedruckt vorliegenden Bericht für die Jahre 1901-1903 ist in Aufläufe. Stohlenraubbau.- Stilllegungen der Zechen.- Belastung der Verbilligung der Produkte und Ausweitung des der Freitagnummer bereits das wesentlichste mitgeteilt. Ergänzend Steigerung der Produktionskosten durch die Konsums. Denn dadurch, daß die früher in den kleinen Zechen geförder- sei noch hinzugefügt, daß der Verband in dieser Zeit folgende finanzielle Aufläufe. Die Machtstellung des Kohlensyndikats gegenüber Streits. ten Wengen nun aus den großen Zechen mit herausgeholt werden, Leistungen machte: Agitation 6147,71 M., Unterſtüßungen in NotDer durch die Beteiligungs- Festsetzungen des Kohlensyndikats steigt nicht deren Leistungsfähigkeit. Im Gegenteil, die Stillfezung fällen 3419,82 M., Rechtsschutz 587,61 M., an Streifende und beranlaßte Auflauf der kleineren Zechen des Ruhrkohlenrebiers durch der kleineren Zechen und der verstärkte Abbau der besser rentierenden Gemaßregelte 4183,32 M., Arbeitslosen- Unterstützung( für 11 Jahr) die großen Bergwerksgesellschaften und die als Folge dieser Befig- löße ist nichts als ein dem Volkswohlstand äußerst 457,85 W., Krankenunterstützung 5922,25 M., Reise- Unterstützung die großen Bergwerksgesellschaften und die als Folge dieser Besich m. berſchiebungen unter den Bergarbeitern hervorgerufene Erregung hat hädlicher Raubbau, noch weit gefährlicher, als die finnlose 2843,40 M. in den letzten Tagen der Presse Stoff zu allerlei Betrachtungen über Ausnußung jungfräulichen Bodens; denn der bis zur Erschöpfung Der Verbandsvorsitzende Käppler machte zu dem Geschäftsdie Wirkung der Syndikatspolitik geboten, und zwar wurde vielfach ausgemergelte Boden vermag sich wieder zu erholen und kann durch bericht einige erläuternde Mitteilungen, denen eine rege Debatte die zur Zeit graffierende Ankaufssucht der großen Zechen als eine Dünger usw. wieder nußkräftig gemacht werden, die abgebauten folgte. Wesentliche Einwendungen gegenüber der Thätigkeit des erst neuerdings hervorgetretene Folgeerscheinung der Syndizierung Flöße sind dagegen nicht zu ersehen. Es bleibt nur die Alternative, Verbandsvorsitzenden wurden nicht gemacht, die Kritit richtete sich der rheinisch westfälischen Kohlenindustrie hingestellt. wenn sie abgebaut find, entweder den Betrieb einzustellen oder zu nur auf die Form der Abrechnung, die man mehr specialistert Fall zeigt wieder, mie wenig für die heutige Preſſe immer größeren Tiefen vorzubringen, wodurch die Produktionskosten wünschte. Von verschiedenen Seiten wurde anerkannt, daß der Verunter dem Einfluß der Konkurrenz und eine beträchtliche Steigerung erfahren. Außerdem aber bedeutet die bandsvorsigende als einziger befoldeter Beamter des Berbandes mit jägerei die wichtigsten wirtschaftlichen Vorgänge existieren; eine Bergeudung von Nationalvermögen; denn hin, daß Käppler infolge seiner politischen Thätigkeit, die ihm der Sensations Stillfehung bisheriger Betriebe natürlich deren Entwertung. Arbeiten start überlastet ist. Der Leipziger Delegierte wies darauf so lange diese sich unter der breiten Oberfläche entwideln, wie nicht erst nachgewiesen zu werden braucht, hat jede Außerbetrieb natürlich nicht beschränkt werden solle, zu sehr in Anmögen fie auch für die Zukunft die schwersten Gefahren in sich fegung alsbald einen Verfall der betreffenden Gruben zur Folge. spruch genommen und der Verbandsarbeit zum Teil entzogen schließen. Erst wenn an allen Ecken und Enden die gefährlichen Oft tritt schon nach kurzem ein vollständiges„ Ersaufen" durch das werde. Vielleicht, meinte der Redner, wäre es besser geweſen, Käppler Folgen sich zeigen und in den von diesen bedrohten Boltskreisen eindringende Wasser ein, und sie dann später, wenn sich der heutige hätte die Reichstagskandidatur nicht angenommen, um sich mehr dem auf fräftige Reaktionen stoßen, sind sie der Notiznahme würdig. Schon Raubbau in den ergiebigeren Gruben nicht mehr lohnt, wieder zum Verbande widmen zu können. Der Redner erklärte jedoch ausals im Juni vorigen Jahres der neue Organisationsstatut- Entwurf des Befahren herzurichten, erfordert bedeutende Kosten und Arbeit, die drücklich, daß damit im Princip gegen die politische Thätigkeit des rheinisch- westfälischen Kohlensyndikats bekannt wurde, machten wir wiederholt auf den als Folge der neuen Methode der Anteilsquoten- gespart würden, wenn die Zechen im Betrieb blieben. Verbandsvorsitzenden nicht eingewendet werden solle. Diese Anfestsetzung zu erwartenden Auffauf der kleinen durch die großen rechnen; erstens weil durch die Festsetzung der Förderung und durch in dem Sinne, daß die politische Thätigkeit des VerbandsEbensowenig ist auf eine Verbilligung der Kohlenpreise zu gelegenheit wurde noch öfter in der Debatte berührt, immer aber Zechen aufmerksam, so z. B. im Wirtschaftlichen Wochenbericht vom den vom Syndikat übernommenen Verkauf zu bestimmten Be- vorsitzenden in keiner Weise eingeschränkt werden dürfe, und 26. Juli( Nr. 172): „ Diese Art der Beteiligungsbemessung schafft entschieden eine ausgeschaltet ist, und andrerseits weil die Brachlegung der auf- follte, so möge man einen zweiten Verbandsbeamten zur Entlastung Diese Art der Beteiligungsbemessung schafft entschieden eine dingungen und Preisen die freie Konkurrenz auf dem Kohlenmarkt wenn die Verbandsarbeit dadurch etwas zurückgedrängt werden größere Stabilität der Anteile der einzelnen Zechen am Gesamt- gekauften Zechen die großen Betriebe mit einem Käpplers anstellen. abfat. Sie bricht mit dem bisherigen System, wonach die Be- enormen toten Rapital belastet und ihre Pro- alljährlich eine specialisierte Abrechnung in der Müller- Beitung" Ferner wurde gewünscht, daß den Mitgliedern teiligungsziffern ohne Rücksicht auf die Marktlage einfach nach der buktionskosten erhöht, da die Verzinsung der zugänglich gemacht werde. Leistungsfähigkeit der Zechen festgesetzt wurden. Troz dieser Der Verbandsvorfigende sagte die Maßregel dürfte jedoch weder die bisherige bie Kapitalverluste, die aus der Entwertung zum Ankauf aufgenommenen Kapitalien und Berücksichtigung dieses Wunsches zu. Ronzentrationsentwidlung noch die zunehmende der brachgelegten Gruben erwachsen, natür erstattete Barthels- Lübed als Vorsitzender des Ausschusses Nachdem die Debatte über den Vorstandsbericht beendet war, Uebermacht der großen Gesellschaften im Syn- lich aus den andren Gruben, die in Betrieb einen Bericht über dessen Thätigkeit, die sich in der Hauptsache auf dikat eine Störung erleiden. Im Gegenteil wird die Kon- bleiben, mit herausgeholt werden müssen. zentration voraussichtlich noch gesteigert werden; denn es wird, wie Erledigung von Beschwerden erstreckt. Diese durch die Brachlegung entstehenden Mehrkosten sind recht sich bereits bei den Verkaufsverhandlungen zwischen der Getvert beträchtlich. Nehmen wir als Beispiel den jüngst beschlossenen An- schusses diskutiert. Es handelte sich dabei nur um interne VerbandsIn der Nachmittags- Sigung wurde über den Bericht des Ausfchaft Freie Vogel" und" Unverhofft" und der Zeche" Ewald" tauf der Zeche„ Eiberg" durch die Gewerkschaft Ewald". Der zeigt, das Bestreben der großen Bergwertsgesell- Wert der Sture von Eiberg stellt sich auf circa 3%, Millionen Mart, die Verbandstag in die Beratung des dritten Punktes der Tagesangelegenheiten ohne allgemeines Interesse. Hierauf trat der fchaften sein, die kleinen minderwertigen Zechen Verbindlichkeiten auf 1,8 Millionen Mark, die Gesamt- Ankaufsfumme aufzutaufen, um diese dann still au feßen und auf etwa 5,3 Millionen Mart. Zu deren Bestreitung ist eine An- band gewährt außer Streifunterstüßung noch Arbeitslosen, Reise-, ordnung: Unser Unterstügungswesen" ein. Der Ver den auf sie bisher entfallenen Anteil den andren, leihe zu 4% Proz. geplant. Damit ist aber die Belastung nicht zu Kranken-, Umzugs, Notfall- Unterstügung und Sterbegeld. besser rentierenden Gruben zuzuweisen. Ferner Ende. Um das Ersaufen einiger benachbarter Zechen, vornehmlich unterstügungswesen ist auf dem vorigen Verbandstage, der vor drei dürfte aber auch die Dedung des sich aus der Verbrauchszunahme der Charlotte", zu verhindern, hat die Ober- Bergbehörde der Ge- Jahren stattfand, eingeführt worden. Es handelt sich nun darum, ergebenden steigenden Mehrbedarfs hauptsächlich den großen Gesell- werkschaft Ewald" verboten, das Auspumpen einzustellen. Dadurch wie die Unterſtügungen auf Grund der dreijährigen Erfahrungen für schaften zufallen. Seit Bestehen des Syndikats hat der Kohlen wird" Ewald" gezwungen, auch einen kleinen Teil der Förderung die Zukunft gestaltet werden können. bedarf jährlich um circa 4 Proz. zugenommen; bleibt dieses Ver- aufrecht zu erhalten, schon zur Versorgung der Pumpwerke und hältnis dasselbe, dann wird sich von 1903 bis 1915 die Kohlen- sonstigen Maschinerie mit Kohlen. Außerdem aber muß ein be- andern aus: Jm Princip sei die Unterstützungsfrage für den MühlenKäppler, der über diesen Punkt referierte, führte unter produktion des Syndikats um circa 50 Proz. steigern. An der ftimmter Prozentsaz für die Entwertung Eibergs" in Ansab gearbeiter- Berband erledigt. Es habe sich gezeigt, daß der Kampfcharakter Dedung dieses Mehrbedarfs werden aber nur wenige der kleineren bracht verden. Rechnet man für Verzinsung. Abschreibung und Under Organisation durch das Unterstützungswesen durchaus nicht gelitten Zechen teilnehmen können, denn dazu fehlt es ihnen an abbaufähigen tosten für die Jubetriebhaltung der Pumpwerke usw. nur 12 Broz, habe. Der Redner befürwortete eine Erhöhung der bisher gewährten neuen Grubenfeldern und an den nötigen Kapitalien. Budem find so erwächst der Gewerkschaft Ewald" eine jährliche Mehrausgabe unterſtüßungsfäße, sowie eine Herabsetzung der Karenzzeit. Besonders die Bedingungen für die Teilnahme an der Deckung dieses Mehr- ben 636 000 M. Die Beteiligungsziffer für die bisher von Ewald" betonte er, die Streitunterstützung müsse auf eine Höhe gebracht bedarfs ziemlich strenge." betriebenen Gruben beträgt 1.600 000 Tonnen, für„ Eiberg " 390 000 werden, die dem durchschnittlichen Lohne der Mühlenarbeiter mögDamals fand diese Auffassung fast nirgends Anklang. Ver- Tonnen, doch kommt von diesen beiden Ziffern die vom Syndikat ver- lichst nahe komme. Um die beabsichtigten Erhöhungen durchzuführen, schiedene Blätter bewiesen im Gegenteil, daß der neue Modus der fügte 20prozentige Fördereinschränkung in Abzug, so daß sich durch müsse natürlich der Beitrag entsprechend heraufgesetzt werden. Der Anteilfestsetzung gerade die Erhaltung der kleinen Zechen begünstige. Die Erwerbung von„ Eiberg " fünftig für die Gewerkschaft Ewald" Redner empfahl deshalb, den bisherigen Beitrag von 30 Pf. auf Denn bei der früheren jährlichen Festlegung der Anteilsquote nach die Förderungskosten jeder Tonne Stohlen um etwa 40 Pf. erhöhen. 40 Pf. heraufzusetzen, wobei aber der bisher gezahlte besondere Beider Leistungsfähigkeit hätten die großen Zechengesellschaften vor den Schlechter haben sich selten Behauptungen bewahrheitet, als die leinen einen beträchtlichen Vorteil gehabt, da ihnen, sobald sie neue der Lobredner der Kartelle von der Qualität des Herrn Grunzel. trag für Sterbefälle beibehalten werden müſſe. Schächte anlegten oder neue Grubenfelder aufschlossen, auch ihre Be- Nach ihnen führt der von den Syndikaten reglementierte Betrieb fägliche Einwendungen gegen das Unterstützungswesen wurden nicht Dem Referat folgte eine sehr eingehende Diskussion. Grundteiligungsziffer erhöht werden mußte. Dagegen bestimme das neue zur rationellen Produktion, Verringerung der Kapitallasten und Organisationsstatut des Kohlensyndikats, daß die Beteiligungsziffer, der Produktionskosten; statt deſſen ſehen wir, wie im rheinisch- west- gemacht. Die Debatte brachte nur eine Reihe verschiedener Vormit der eine Zeche dem Syndikat beitrete, bis Ende 1915 in Straft fälischen Sohlenbergbau sich unter dem Einfluß der Absakpolitik des chläge über die Höhe des Beitrages und die Festsetzung der Unterbleibe und nur entsprechend der Steigerung des Gesamtabsatzes des Stohlensynditats ein vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus höchst mit den von ihnen vertretenen Mitgliedern für einen Wochenbeitrag stützungsfäße. Die Mehrheit der Delegierten ist im Einverständnis Syndikats erhöht werden könne. Dadurch seien die kleinen Bechen unrationeller Raubbau entwickelt und zugleich mit diesem die Last von 40 Bf. Ueber die Unterstützungsfäße, Karenzzeit und dergleichen davor gesichert, daß ihnen ihre Anteilsquote durch Betriebserweite des sogenannten toten Kapitals und die Produktionskosten unheimlich rungen der großen Gesellschaften geschmälert werde. Es würde ihnen wachsen. Und doch ist nicht etwa das Rheinisch- westfälische Kohlen- gingen die Vorschläge erheblich auseinander. Dieser Punkt der Tagesfür die Dauer des Syndikats ein gleichmäßiger Anteil am Gesamt- fyndikat ein entarteter Sproß des modernen Kartellivesens, sondern ordnung wurde in der Sonnabendsigung noch nicht erledigt. Die abfaz des Syndikats garantiert, der ihnen einen gleichmäßigen Rugen nach der Ansicht der Startellfreunde das bestgeleitete aller deutschen Debatte wird in der nächsten Sizung fortgesetzt werden. und damit ihre Forteristenz sichere.
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Syndikate, das als Mustertypus gerühmt wird.
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Das
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Zur Lokal- Lifte.
Die Lokal- Kommission.
Das war damals die von syndikatsoffiziöser Seite beliebte Argumentation. Die seitdem erfolgten Zechenauffäufe beweisen, was mit den Shnditaten beziv. Kartellen bebor. Es ist nur zu gewiß, sie wert ist. Noch war das Kohlensyndikat nicht erneuert, so trat auch daß, wenn es zu einem ernstlichen Konflikt zwischen den Arbeitern schon das Bestreben der im Syndikat tonangebenden großen Zechen und den Unternehmern eines fartellierten Industriezweiges kommt, hervor, ihre fleineren Gefährten, besonders die weniger rentablen das Syndikat sich als Vertreterin der Unternehmerinteressen rückschlößchen" in Plößensee ist von jetzt ab als frei in der Liste aufCharlottenburg. Karl Schadows Restaurant HeideMagerfohlenzechen aufzukaufen, um diese dann stillzusehen und ihre fichtslos auf die Seite des Unternehmertums stellen wird, und die Macht zuführen. Beteiligungsziffer auf die beffer rentierenden Zechen zu übertragen, der großen Syndikate ist auf den Inlandsmärkten bereits derartig bortigen Arbeiterschaft zu Versammlungen 2c. Henningsdorf. Wiv. Elise Euens Gasthof steht der d. H. den Anteil, den früher die stillgelegte Beche gefördert hatte, erstarkt, daß sie auf diese die ihnen durch Streiks drohenden ge- Gesperrt ist daselbst der Deutsche Kaiser", Inhaber Gustav zur Verfügung. in andren, den Abbau besser lohnenden Gruben fördern zu lassen. schäftlichen Echädigungen abschieben, d. h. ihnen ihre Kosten der Böhnert. Nieder- Schöneweide. Das Lokal Poseidon"( an der Und als dann nach manchen Gejährnissen endlich die Erneuerung Sonflitte aufbürden können. Die Lieferungsverträge des als Ver- Fußgängerbrüde neben Haffelwerder) steht der dortigen Arbeiterschaft des Kohlensyndikats zu stande tam, stellte sich geradezu eine Auftaufsstelle des Stohlensyndikats fungierenden Kohlencomptoirs sprechen zu Bersammlungen 2c. nicht mehr zur Verfügung. faufsmanie ein. Die Gelsenkirchener Bergwerksgesellschaft gliederte 8. B. nicht nur das Syndikat von allen eingegangenen Lieferungssich die Gewerkschaft Vereinigte Hamburg und Franziska an, die verpflichtungen frei, sobald in den Betrieben der in ihm vereinigten Concordia taufte Steingatt, Mont Cenis erwarb Bommerbant, der Gesellschaften ein Streit ausbricht, sondern nehmen auch den Kohlen- Zweiter Wahlkreis. Den Parteigenossen und Genofsinnen zur Bochumer Gußſtahlverein verkaufte Marianne Steinbank an Matthias händlern das Recht, nach Ablauf eines Streits irgend welche Nach- Kenntnis, daß am Montag, den 4. April( 2. Feiertag), Matineen Stinnes, die Zeche Hasenwinkel an den Friedlichen Nachbarn, die forderungen zu stellen. Das Syndikat hat, wenn ein Streit im stattfinden in Kliems Festfälen, Hafenheide 12/13, und Arenbergsche Bergwerksgesellschaft kaufte die Zeche Julius Philipp, rheinisch- westfälischen Kohlenrebier ausbricht, völlig freie Hand; es in der Victoria Brauerei, Lüßowstraße 111/112.( Näheres Inserat.) die Gewerkschaft Ewald taufte Eiberg . Zwischen der Hibernia und fann ganz nach Belieben Belieben seine eingegangenen Lieferungs- Es ladet freundlich ein Alsteden schweben Verhandlungen, die dem Abschluß nahe sein sollen; verpflichtungen aufheben und neue Bedingungen und Preise stellen, und außerdem steht der Anlauf der Zechen Altendorf, Charlotte, b. h. seine Stampftosten dem Kohlenhandel und den Konsumenten außerordentliche Mitgliederversammlung des hiesigen Wahlvereins Friedenau . Am dritten Oster- Feiertag( 5. April) findet eine Charlottenburg , Schürbant, Blankenburg . Dahlhauser Tiefbau, Freier auferlegen. statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Vortrag. 2. Diskussion. Vogel, Borussia, Fröhliche Morgensonne und Bickefeld- Tiefbau in 3. Verschiedenes. Aussicht. Wahlverein im Obftischen Saale ein Vereins- Vergnügen unter Mit Schöneberg . Heute, am ersten Osterfeiertag, veranstaltet der wirkung der Gesellschaft Strzelewicz, Anfang: 6 Uhr abends. Entree: 30 Pf.
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Das Komitee.
Auch der Streit gegen eine einzelne Beche kostet dieser heute faum ein Opfer. Unter dem System der freien Konkurrenz wird meist die Dennoch nahm von diesen Folgen der Syndikatspolitit die Fabrik, deren Arbeiter streiten, geschäftlich schwer geschädigt, da sie fapitalistische Presse bisher durchweg nur insoweit Notiz, als sie die nicht nur einen Teil ihrer sonstigen Aufträge verliert, sondern ihr Antäufe registrierte. Erst jest, nachdem neuerdings auf einzelnen auch mancher alter Kunde von der Konkurrenz abgejagt wird. der zur Stilllegung berurteilten Zechen größere Arbeiterentlassungen Die Syndikatszeche aber ist in dieser Beziehung unverwundbar; sie stattgefunden haben und einem Teil der von Bergleuten bewohnten hat nicht mit dem Kundenkreis zu rechnen, fie liefert an das Syndikat, Wilmersdorf . Rege Beteiligung an der heute stattfindenden Ortschaften durch die Abwanderung der Arbeiter ein starker Rückgang das ihr die festgesetzten Mengen abzunehmen hat. Und wenn dieses Beerdigung unsres Genossen Otto Hauswald wird dringend ge ihrer Einwohnerzahl und ihrer Einnahmen droht, wendet sich die ihr einräumt, die ihr zugebilligten Anteilsquoten nachzuliefern, dann wünscht. Treffpunkt der Mitglieder nachmittags 3 Uhr in Witte's Aufmerksamkeit der Preſſe den Vorgängen im Ruhrrevier zu. Aber mögen ruhig die Arbeiter eine Zeitlang streiten; sobald der Aus- Boltsgarten, Berlinerstraße 40. Die am Mittwoch, den 5. d. M., auch jetzt noch dringt die Erörterung nicht bis zur Untersuchung stand beendet ist, liefert die Zeche die fehlenden Quantitäten nach und fällige Vereinsversammlung fällt wegen der Kommunalwahl aus. der Syndikatspolitik und ihres Einflusses auf das Wirtschaftsleben erhält dafür die festgesetzten Erlöspreise. Ob und wohin das Syndikat Mariendorf und Umgegend. Montag, den zweiten Ostertag, bor. Geklagt wird nur über die einzelnen Bergmannsdörfern die von ihr geförderten Mengen verkauft, ist nicht ihre Sache. Weder nachmittags 5 Uhr, ist im Lokale von Hermann Reichardt, Chauffeedrohende Entvölkerung, über die Entwertung der in jenen Dörfern ihr Umsatz, noch ihre Einnahme wird durch den Streit geschmälert. straße 16, ein Festvortrag. Referentin ist Fräulein Jda Altmann. vorhandenen Gebäude und Geschäfte, allenfalls noch darüber, daß und will sie nicht nachliefern, so hat sie darauf Anspruch, daß sie Nach dem Vortrage: gemütliches Beisammensein. Gäste haben so mancher Arbeiter fich zum Abwandern gezwungen sieht und, wenn für jede Tonne Kohlen, die sie fördern durfte, aber wegen des Streits Butritt, Frauen sind ganz besonders eingeladen. er sich im Laufe der Jahre ein Häuschen und vielleicht etwas Garten- nicht fördern konnte, vom Syndikat eine Entschädigung von 1,50 M. Nowawes . Den Mitgliedern des Wahlvereins die Mitteilung, land erworben hat, nun dieses, da es an Käufern in den verödeten ausgezahlt erhält. daß die nächste Versammlung nicht Mittwoch, den 6., sondern Mitts Ortschaften fehlt, zu erbärmlichen Pretsen losschlagen muß. woch, den 13. April stattfindet. Der Vorstand. Klein- Schönebeck- Fichtenau. Bei der heute stattgefundenen Stichwahl erhielt unser Genosse Ludwig Kurze 78 Stimmen, auf den Gegner entfielen 48 Stimmen. Genosse Kurze ist somit gewählt. Er zieht als zweiter Socialdemokrat in unser Dorfparla. ment ein.
In dieser Machtposition liegt eine ernste Gefahr für die Arbeiterschaft des westdeutschen Kohlenbergbaues. Darüber hinwegsehen, heißt Vogelstrauß- Politik treiben. Es harren der Arbeiter in jenen Revieren noch äußerst harte Kämpfe.
Tat.
Diese Folgen sind sicher recht bittere, am bittersten für die Berg arbeiter, von denen so mancher jahrzehntelang gespart hat, um sich schließlich ein eignes Häuschen kaufen zu können. Doch solche Herausdrängung der Arbeiter aus ihrer bisherigen Beschäftigung gehört nun einmal zu den täglichen Wechselfällen der kapitalistischen Produktionsweise; jede wesentliche Verbesserung der Maschinerie eines Industriezweiges hat meist zunächst eine Verminderung der in diesem Verbandstag der Mühlenarbeiter. beschäftigten Arbeiter und ihre Abwanderung aus den betreffenden Industriestädten zur Folge. Die Socialdemokratie als Vertreterin Am Freitagabend wurde der Verbandstag, der von 38 Delegierten Der Arbeiterinteressen fann in solchem Fall unter dem heutigen Wirt- beschickt ist, im Berliner Gewerkschaftshause eröffnet. Nach einer schaftssystems nichts andres thun, als an Staat und Gemeinde die kurzen Begrüßungsrede des Verbandsvorsitzenden KäpplerFeste soll man feiern, nicht nur, wie sie fallen, sondern auch, Forderung stellen, Arbeitsgelegenheit zu schaffen, eventuell durch Altenburg erfolgte die Wahl des Bureaus, dem Barthels. Bornahme fogenannter Notstandsarbeiten. Denn ein Entgegen Lübeck und Brendel Frankfurt a. M. als Vorsitzender mit gleichen wie jeder sie auffaßt. Unfre kirchlichen Feiertage verdanken ihren Itemmen gegen die Einführung verbesserter Maschinerie würde nichts Rechten präsidieren. Dann wurde eine Mandatsprüfungs- und eine Inhalt dem Christentum, aber die meisten von ihnen knüpfen au
Lokales. Auferstehungsfeft.