Nr. 85. 21. Jahrgang.
Partei- Nachrichten.
Bei den Hererokämpfen in Südwestafrika ist auch ein junger Nürnberger Socialdemokrat gefallen. Am Sonntag erhielt unser alter Parteigenoffe Wilhelm Huber in Nürnberg , seit mehr als dreißig Jahren einer der fleißigsten Agitatoren für unsre Sache, aus Südwestafrita folgendes Telegramm:
" In einem Gefecht bei Diaharui starb Seefoldat Andreas Huber. Nähere Angaben folgen so bald wie möglich. Seien Sie innigster Anteilnahme versichert usw.
Das I. Seebataillon."
Der Gefallene war keiner von den„ schlecht schießenden, aber
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80 000 M. für die Kokerei rechnen, ferner müsse man ca. 100 000 M. von 100 000 M. für außergewöhnliche Ausgaben, sowie nach AbUmlage für das Coatssyndikat zahlen, so daß eine Verzinsung des schreibungen in Höhe von 69 463 M. bleibt ein Reingewinn von Attienkapitals unmöglich sei. Konstantin der Große übernehme die 1150 475.( 1 058 480 M.), aus dem eine Dividende von Schulden der Gesellschaft, die ca. 952 397 M. betrügen, und bezahle 3 Pro 3. auf bas 30 000 000 m. betragende Aktienkapital verteilt das Aktienkapital von 3 Millionen Mark voll( d. h. zum Nominal- und der Ueberschuß auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. wert) aus, doch hätten die Aktionäre die geringe Vermittlungsgebühr Befördert wurden in 1903 29 628 463 Personen. und die Liquidationskosten zu tragen. Stettiner Bulkan. Der Aufsichtsrat beschloß in seiner heutigen In der gleichzeitig abgehaltenen Gewerkenversammlung der Beche Sonstantin der Große bewies hingegen Bergrat Pieper, daß Sigung, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende der Ankauf von Berned und Glüdwinkelburg durchaus als vor- bon 14 Proz. für 1903 zur Genehmigung vorzuschlagen. teilhaft zu betrachten sei. Die Beteiligungsziffer beider Zechen beim Kohlensyndikat betrage 260 000 Tonnen Kohlen, die BeteiligungsTonnen. gutgesinnten Soldaten" des preußischen Kriegsministers. Trotz seiner Da nun die Gewerkschaft Konstantin der Große an den von ihr geJugend war er schon ein eifriger Verfechter des Socialismus. Noch förderten Kohlen 2 M. pro Tonne, am Coats 2,50 m. verdiene, in den bekannten Lokalen seinen Zahlabend ab. Reger Besuch Erster Wahlkreis. Morgen Mittwoch hält der Wahlverein bei der vorjährigen Reichstags- Wahlagitation entfaltete er eine rühmache sie, wie man sich nachrechnen könne, bei dem Ankauf immerhin wird erwartet. rige Thätigkeit, um unsrer Partei neue Anhänger zuzuführen. Auch noch ein recht gutes Geschäft. Die Versammlung genehmigte denn für seine Gewerkschaft, den Deutschen Metallarbeiter- Werband, war auch einstimmig den Erwerb der Bochumer Coats- und Kohlenwerke Schöneberg. Heute Dienstagabend findet im Db st schen Saale, er bei jeder Gelegenheit ein fleißiger und erfolgreicher Agitator. und erklärte sich damit einverstanden, daß zur Beschaffung der not- Meiningerstr. 8, eine Volksversammlung statt. Auf der Voriges Jahr wurde er zum L. Seebataillon ausgehoben, am wendigen Geldmittel eine 4prozentige Anleihe von 2 Millionen Tagesordnung steht ein Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Georg 15. Januar mußte er nach Südwestafrika abrücken, wo er jetzt ge- Mart ausgegeben wird, die von 1906 an mit 10 Pro3. amortisiert edebour:" Der Kosakenturs". Zahlreicher Besuch wird fallen ist. werden soll. Ferner werden nähere Einzelheiten über die Bedingungen beOber- Schöneweibe. Mittwochabend 8% Uhr hält der Wahlfannt, unter denen die Hibernia- Bergwerksgesellschaft das Bergs verein feine Mitgliederversammlung bei Kaufhold, werkseigentum der Aktiengesellschaft Alstaden übernimmt. Danach Wilhelminenhofstr. 18, ab. Tagesordnung: Vortrag über den giebt bie Hibernia an Alstaden für nominell 1½ Millionen Mart russisch- japanischen Krieg. Diskussion. Maifeier. Vereinsangelegenihrer Aftien: eine Summe, die sich, da die alten Hibernia- Aktien heiten. Verschiedenes. zur Zeit auf 200, die jungen auf 192 stehen, auf ungefähr 3 Millionen Mark berechnet. Da das Aktienkapital von Alstaden 1,44 Millionen Mark beträgt und außerdem 5250 Genußscheine im Umlauf sind, so ergiebt sich, daß bei Bewertung der Astader Aktien zum Pari- Kurse die Hibernia für den Genußschein etwa 300 Mark zahlt. Die Hibernia giebt zum Zweck des Ankaufs für 2 Millionen Mark neue Aktien aus; davon dienen 1%. Millionen Mark zum Ankauf, der Erlös aus der übrigen Million, die fest begeben werden soll, wird vorläufig zurückgestellt. Vielleicht hat man noch weitere Anfäufe in Aussicht genommen. Durch die Angliederung von Alstaden erhöht sich die Beteiligung Hibernias um 350 000 auf 4 380 000 Tonnen. Die Gesellschaft rangiert damit aber immer noch im Syndikat an dritter Stelle.
affer der mit den Bechen verbundenen Stokerei 130 000 kommen. Berliner Partei- Angelegenheiten.
Polizeiliches, Gerichtliches ufw.
Eine Zusammenkunft von Wahlmanns- Kandidaten als politische Bersammlung.
Jm 6. Distrikt Altonas waren am 25. September 1903 im Klubzimmer des Restaurateurs Osdorf etwa 50 Vertrauenspersonen des focialdemokratischen Vereins, die zu Wahlmännern für die preußische Landtagswahl ausersehen waren, zusammen gekommen, um sich durch ein Referat des Genossen Block über die verzwickten Gesegesbestimmungen, die Landtagswahl angehend, sowie über die zur WahlBeteiligung ergangenen Parteibeschlüsse, insbesondere über das Verhalten bei Stichwahlen informieren zu lassen. Einberufer war der Cigarrenarbeiter Kähler. Die drei genannten Personen wurden wegen Uebertretung der§§ 1 und 12 des preußischen Vereinsgesetzes angeflagt, weil es sich hier um eine Versammlung handele, in der öffentliche Angelegenheiten hätten erörtert werden sollen und erörtert worden feien, die also der( unterlassenen). Anmeldung bei der Polizei bedurft hätte. Das Landgericht Altona als Berufungsinstanz verurteilte auch die Angeklagten zu Geldstrafen und führte unter anderm aus: Die Zusammenkunft stelle sich dar als eine Versammlung". Gleichgültig fei, daß kein Bureau gewählt tourde und daß feine andren Personen, als die geladenen Bezirksführer, die Wahlmänner werden sollten, zugelassen worden seien. Auch sei in den Ausführungen Blods, der sie nicht gesprächsweise, sondern in Form eines richtigen Referats gemacht habe, eine Erörterung öffentlicher Angelegenheiten zu sehen. Er habe die Vertrauens beztv. Wahlmänner befähigen wollen, bei der Wahl zu agitieren und als Wahlmänner ihr Wahlrecht richtig und im Sinne der Parteibeschlüsse auszuüben.
Das Kammergericht verwarf die gegen diefes Urteil eingelegte Revision, welche Rechtsanwalt Dr. Behrend vertrat, mit folgender Begründung: Die Begriffe Versammlung" und„ Erörterung öffent licher Angelegenheiten" seien vom Landgericht nicht verkannt. Wei dieser Zusammenkunft von 50 Leuten, die zu Wahlmännern ausersehen waren, handle es sich rechtlich genau um dasselbe, wie bei einer Versammlung schon gewählter Wahlmänner, wo versucht werde, auf ihre Stimmabgabe Einfluß zu gewinnen.
Aus Induftrie und Handel.
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erwartet.
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Lokales.
Das Sprachrohr des Branddirektors.
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Zu der Verstärkung des Feuerwehr corps, die nach der Vermehrung der Theaterwachposten vom Branddirektor und vom Polizeipräsidenten für erforderlich gehalten wird und wegen der Aufbringung der Kosten auch die städtischen Behörden beschäftigt, bes merkten wir in voriger Woche, daß nunmehr etwa das ausgeführt merften wir in voriger Woche, daß nunmehr etwa das ausgeführt werde, was wir vor Monaten im Hinblick auf jene TheaterwachpoſtenVermehrung in einer Reihe von Artikeln als notwendig bezeichnet Die Generalversammlung der Aktionäre der Bodburger Woll- hatten. Wir fügten hinzu, daß uns damals in der bürgerlichen industrie, die am Freitag in Köln stattgefunden hat, ist, wie bei der Presse und auch in einem Abteilungsbefehl des Branddirektors geVerteilung des Aktienbefizes faum anders zu erwarten war, ohne antwortet worden sei, es werde nur Unzufriedenheit durch uns erregt, nennenswertes Resultat verlaufen. Eine Revisionskommission, die wir verständen nichts vom Dienst der Feuerwehr, und so weiter. gefeßlich verpflichtet gewesen wäre, einen offiziellen Bericht über die Es scheint mun sehr verschnupft zu haben, daß wir diesen WiderSachlage zu erstatten und zu diesem Zweck eine sorgfältige Prüfung spruch zwischen den damaligen Erwiderungen und den jetzigen Bevorzunehmen, ist nicht gewählt worden, sondern nur eine sogenannte fchlüssen festgestellt haben. Der Berichterstatter des Magistrats und Vertrauenstommission", welche die Geschäftsgebahrung der Ber - zugleich der Feuerwehr hat daraufhin den Zeitungen eine Notiz Verzugleich waltung prüfen und eventuelle Regreßansprüche gegen den Vorstand übersandt, in der erzählt wird, der„ Vorwärts" schreibe jenen seinen und den Aufsichtsrat in Erwägung ziehen sowie Vorschläge machen soll, wie das durch die Fälschungen verursachte Defizit zu be- Artikeln den Erfolg zu, daß die Behörden endlich die Feuerwehr feitigen ist. verstärken. Diese Legende habe bei allen Beteiligten große Heiterkeit Den großen Attionären in erster Linie kommt die bekannte erregt. Der Vortvärts" sei schlecht unterrichtet, noch vor jenen Kölner Familie Trimborn in Betracht ist nämlich die ganze Sache Veröffentlichungen seien Verhandlungen über eine Verstärkung des höchst unangenehm, besonders da zwei Mitglieder dieser Familie, Feuerwehrcorps eingeleitet gewefen. Durch die Vorwärts"-Artikel die Herren Wilhelm Trimborn und Justizrat Balduin Trimborn den feien die Verhandlungen nur verzögert worden, so daß die Veraus vier Personen bestehenden Aufsichtsrat angehören und ersterer mehrung der Mannschaften nicht schon am 1. April habe eintreten in diesem den Vorfizz führt; zeugt es doch kaum von sorgfältiger fönnen. Nachprüfung der Abrechnungen, daß ihnen die jahrelang betriebenen Unterschleife des Direktors Kommerzienrat Sylberberg völlig un Die Notiz ist selbstverständlich im Auftrage berfaßt worden, bekannt bleiben konnten, ganz abgesehen davon, daß bei einem ge- aber sie ist so plump geraten, daß durch sie die Auftraggeber geradezu richtlichen Vorgehen gegen die Sylverbergschen Erben leicht die bloßgestellt werden. Wir haben mit teiner Silbe davon gesprochen, Die Helios- Gesellschaft und die Berliner Bank. Frage der Regreßpflicht der Aufsichtsräte zu ernstlicher Erwägung daß der Plan einer Verstärkung der Feuerwehr durch unsern datommen könnte. So suchte denn Herr Balduin in der General maligen Artikel erst veranlaßt worden sei. Wenn die Beteiligten" Etwas spät hat endlich die Berliner Bank sich dazu bequemt, bersammlung die kleineren Aktionäre möglichst zu beschwichtigen, das aus unfren Darlegungen herausgelesen haben sollten, so müßten sich über ihr Verhältnis zum Helios und den von ihr vermittelten indem er nochmals die in der Denkschrift der Verwaltung fie sehr flüchtig gelesen haben Uebergang der Bank für elektrische Industrie in den Besitz der letzt angegebenen Gründe aufzählte, die den Aufsichtsrat bestimmt richtigen wollen, erlaubt ist. Wir zweifeln nicht, daß auch die„ Beflüchtiger, als es Leuten, die bes genannten Gesellschaft zu äußern. Aus der im Jahre 1899 er- hätten, die Unterschlagungen vorläufig geheim zu halten und zugleich folgten Uebernahme der Attiven der Bank für elektrische Industrie erklärte, die wiederholt ausgesprochene Vermutung, daß die Mit- teiligten" und gerade fie fich fofort flar waren über die Unhaltbarund der Elektricitäts Gesellschaft Felix Singer u. Co. von glieder des Aufsichtsrats die Zwischenzeit zwischen ihrer Entdeckung feit der Zustände, die durch die Bermehrung der Theaterwachposten seiten der Helios- Elektricitäts- Aftiengesellschaft in Köln tann," am 29. Januar 1904 und der ersten Veröffentlichung am 29. Februar geschaffen worden waren wiewohl das in jenen Erwiderungen erklärt der Vorstand der Berliner Bant, irgend ein wie immer ge- jeder Grundlage. Von vornherein sei es dem Aufsichtsrat als selbst auf das schließliche Zustandekommen des dazu benutzt hätten, sich ihres Attienbefizes zu entledigen, entbehre nicht zugegeben wurde. Welchen Einfluß unsre Veröffentlichungen arteter Vermögensnachteil die Berliner Bank nicht treffen. Die verständliche Pflicht erschienen, tein Stüd aus seinem Befiß zu ber ausgeübt haben, ist uns nicht bekannt. des Verstärkungsplanes Berliner Bank hat im Jahre 1899 die vorgenannten Attiven ledig- faufen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Fabritbesiger Trimborn, zu konstatieren, daß Aber es hat uns genügt, man damals lich für Rechnung eines Aftionärkonsortiums von der liquidierenden befize noch heute 267 Attien, das Aufsichtsratsmitglied Heck 151 Aftien, Erregung von Unzufriedenheit das abzuthun gesucht hat, was mit dem Vorwurf der Bank für elektrische Industrie Laut Generalversammlungs- Beschlusses die Aufsichtsratsmitglieder Latwesen und Justizrat Trimborn 5 und heute als berechtigt anerkannt wird. Wenn jetzt das Sprachrohr des vom 8. Juni 1899 erworben, und sie hat diese Aktion für Rechnung 6 Attien wie früher. Die 257 Attien Sylverbergs, die er im vorigen heute als berechtigt anerkannt wird. Wenn jetzt das Sprachrohr des Branddirektors posaunt, daß sogar schon vor nnsren Artikeln Ver desselben Konsortiums unter genau den gleichen Bedingungen, mit Jahre im Befiz hatte, feien ebenfalls noch vorhanden. Ausnahme zweier Objekte, Liegnitz und Bamberg , welche noch nichts auszusetzen. Sylverberg habe allein und ohne Beihilfe die Berichtigungen noch verwunderlicher erscheinen. Natürlich fand er auch sonst an dem Verhalten des Aufsichtsrats handlungen eingeleitet gewesen seien, so läßt das die damaligen Heute im Besitze des Stonfortiums find, an die Helios Gesellschaft Abschlüsse angefertigt. Der Aufsichtsrat sei allen Anforderungen bei weiter verkauft. An diesem Konsortium beteiligte sich die Berliner deren Prüfung nachgekommen. Der Vorsitzende Wilhelm Trimborn, verzögert worden, scheint selbst der bürgerlichen Bresse zu starker Die Behauptung, durch die Vorwärts"-Artikel sei die Sache Bant mit etwa einem Viertel. Die Bilanzen, auf Grund deren Besitzer mehrerer Fabriken, Mitglied mehrerer Verwaltungen, sei als Tabat gewesen zu sein. So viel wir gesehen haben, hat kein Blatt die Uebertragung der Aktiven an die Helios Gesellschaft erfolgt ist, fritischer Prüfer der Bilanzen bekannt und sogar gefürchtet, und die Notiz abgedruckt, wir haben vergeblich darauf gewartet. Man find von der Helios- Gesellschaft vor Abschluß des Staufes in allen dieser sei mit der Prüfung der Aufstellungen insbesondere betraut fürchtete wohl, hiermit bei den„ Beteiligten", zu denen außer dem Einzelheiten materieller und formeller Natur geprüft worden. gewesen. Garantien in dieser Angelegenheit hat die Berliner Bank ausVor dem 21. Mai soll eine neue Generalversammlung ein- Branddirektor und seinen zwei Dutzend Offizieren noch über schließlich für das vorerwähnte Konsortium geleistet. Ein aus dem berufen und in dieser darüber Beschluß gefaßt werden, ob man von lebergangsvertrage zwischen der Helios Gesellschaft und der einer gerichtlichen Verfolgung der Angelegenheit abfehen und die - Berliner Bank im Jahre 1900 entstandener Rechtsstreit ist im Vergleichsvorschläge des Verwalters des Sylverbergschen Nachlasses annehmen wolle. Jahre 1902 im Vergleichswege beendet worden. Die Dividendengarantie, welche das mehrerwähnte Konsortium für die Aktien der Elettricitätswerte Liegnitz übernommen hatte, ist mit Ende 1903 Elektricitätswerke Liegnitz ist erloschen. Irgend welche Verpflichtungen aus den Gesamt Trans./das Jahr 1908 veröffentlicht und in eingehender Weise besprochen. tamen gestern zum erstenmale in die Schule. Ein aufregender Tag
aktionen bestehen nicht."
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Die Aeußerung mag bielleicht die Aktionäre der Berliner Bant befriedigen, die gefürchtet haben, diese könnte für die Vorgänge bei der Uebernahme der Bank für elektrische Industrie noch nachträglich petuniär in Anspruch genommen werden; aber für die breite Deffentlichkeit ist mit dieser Erklärung die Sache keineswegs erledigt, denn für diese handelt es sich darum, ob der Berliner Bank noch aus den damaligen Transaktionen Vermögensnachteile erwachsen können, sondern ob sie um die in dem Briefe des Kölner Aufsichtsratsmitgliedes der Helios- Gesellschaft behaupteten Bilanzfälschungen der Singer- Gesellschaft gewußt hat, beztv. ob sie diese bei einiger Vorsicht hätte erkennen müssen. Da die Angelegenheit von der Staatsanwaltschaft in die Hand genommen ist, werden voraussichtlich die gerichtlichen Verhandlungen darüber Aufschluß bringen.
Erntestatistit. In dem ersten Vierteljahrsheft zur Statistik des Deutschen Reiches 1904 werden die Ergebnisse der Erntestatistik für Hiernach betrug die Ernte im Jahre 1903:
im ganzen vom Hektar Tonnen
3 002 444
"
"
an Winterteizen Sommerweizen Winterspelz.
193
552 620
217
447 982
1,49
"
Winterroggen
9 782 409
1,66
"
Sommerroggen
172 084
1,18
"
Sommergerste
"
Hafer
Kartoffeln
3 323 639 7 873 385 42 901 530
1,95
1,84 13,25
#
davon gesunde
40 310 599
Kleeheu
9 727 987
5,16
"
"
Luzerneheu Wiesenheu
1 323 939
26 355 027
5,86 445
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100 Chargierte und über 700 Feuermänner gehören, starkes Stopfschütteln hervorzurufen. Aber es ist vielleicht doch gut, wenn nun wenigstens durch uns bekannt wird, was der Berichterstatter des Magistrats und zugleich der Feuerwehr über die Feuerwehrverstärkung zu erzählen hatte.
Einschulung. Die jungen A- B- C- Schüßen beiderlei Geschlechts für die Eltern sowohl wie für die Kinder. Etliche wenige der Kleinen treten mit Siegesmut den Weg an, andre mit Herzklopfen, ein Teil gar kann die Thränen nicht zurückhalten. Sehr besorgte Mütter suchen der Lehrerin ein Buderbütchen zu übermitteln, damit das Fräulein am Schluß der am ersten Tage glücklicherweise nur furzen Lehrstunden dem Herzblättchen damit eine Aufmunterung bereite. Solche fleinen Kunstgriffe mögen entschuldbar sein, ob sie notwendig sind, ist eine andre Frage. Wohl aber sollte die Schule selber den Kindern die Geschichte nicht gar zu abschreckend machen. Mit gelindem Grauen wird manche Mutter in Berlin des gestrigen denn Einschulungstages gedenken, neuem wiederholte sich, oft fo tadeln war. schon zu Ueberfüllung der Klassen und damit Abweisung vieler Kinder war wieder auf der Tagesordnung. Ein Fall, der uns gemeldet
was
bont
Dem Vorjahre gegenüber beträgt der Butvachs an Brotgetreide, der Deffentlichkeit nicht vorenthalten werden. Es ist morgens 7 Uhr; wurde, darf zur Stennzeichnung der heutigen Schulzustände Berlins d. H. an Weizen, Winterspelz und Roggen 29 872 Tonnen, der an Neue Bechenankäufe. Während in den Beitungen in er- Minderernte an gefunden Kartoffeln 410 865 Tonnen. Sommergerſte worden. Es dauert ein Weilchen bis der Leiter der Schule kommt; Klee , Luzerne und Wiesenheu 399 184 Tonnen. Dagegen betrug die zu dieser Stunde find die Eltern mit ihren Sprößlingen nach dem Rektoratszimmer der Gemeindeschule in der Mustauerstraße geladen müdender Breite darüber gestritten wird, ob die Stilllegung der und Hafer, die hauptsächlich zur tierischen, in gewissem Umfange endlich zählt er seufzend die Häupter der Kleinen und schüttelt den weniger leistungsfähigen Zechen und die Uebernahme ihrer Be- aber doch auch zur menschlichen Ernährung dienen, ergaben zusammen teiligungsziffer auf die besser rentierenden Zechen einen wirtschaft gefaßt eine Mehrernte von 629 547 Tonnen. Alles in allem kann Kopf. leber 100 Mädchen habe er schon eingeschult, obgleich nur lichen Fortschritt bedeutet, ob die Regierung berechtigt sei, auf Grund bas Erntejahr 1908 für die Gesamtheit der hier erwähnten Früchte übrig als ihre Kinder nach der Schule in der Manteuffelstraße zu für 52 Platz da sei. Den jezt noch harrenden Eltern bleibe nichts des Berggesetzes zu intervenieren usiv., sehen die großen Bergiverts als ein sehr günstiges gelten. Gesellschaften unbekümmert ihre Anfäufe fort. Aus Bochum wird bringen. Die Karawane macht sich auf die Strümpfe. In der gemeldet, daß die Generalversammlung der Bochumer Coats- und Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen, Berlin . Manteuffelstraße ist das Leiden aber erst recht groß. An AufStohlenwerke den Verkauf ihres gesamten Gesellschaftsvermögens der Mit dem Beginn des Jahres 1903 hat bekanntlich obengenannte Ge- nahme gar nicht zu denken; alles überfüllt. Nun geht's Zechen Berneck und Glückwinkelburg an die Zeche Konstantin für fellschaft den Bahnbetrieb für eigne Rechnung in die Hand genom- mit den müde und ungeduldig gewordenen Kindern wieder zurüc 3 Millionen Mark genehmigte, vorbehaltlich der Genehmigung der men, während für das Jahr 1902 Siemens u. Halske noch eine Garantie nach der Muskauerstraße. Neues Parlamentieren mit dem Rektor, Hebertragung der Coats- und Kohlenbeteiligung seitens des Kohlen- für eine 4prozentige Berzinsung zu leisten hatten. Um so größeres der sich abermals heftig gegen die Aufnahme sträubt. Die Kinder syndikats. Interesse beansprucht das Geschäftsergebnis des letzten Jahres. sind dem Weinen nahe, den Eltern geht gleichfalls die Geduld aus; Der Vorstand führte betreffs des Verkaufs aus, daß man seit Die Betriebseinnahmen betragen 3818 077 M., die Betriebskosten es fallen gereizte Worte. Zum Schluß erklärt der Rektor sich dann dem Jahre 1896 für die Zeche Berned 945 638 M. für Anlagen 2002 525 M. Aus der Vermietung von Wohnhäusern u. dergl. ist wenigstens mit der vorläufigen Aufnahme der von Bontius zu Pilatus und 1 074 853. für Zuschüsse ausgegeben habe. Glückwinkelburg eine Reineinnahme von 307 830 M. entstanden. Der Schuldendienst geschickten Kleinen einverstanden. Wie die armen Würmer unters habe ca. 259 404 M. Bujchuß erfordert. Eine Rentabilität der für 7,8 Millionen Obligationen erfordert 312 000 M., die Rücklage gebracht werden sollen, weiß er selber nicht. Was ist das aber für Werte sei in Zukunft nicht zu erivarten, man müsse jährlich 100 000 für den Tilgungsfonds der Bahnanlage 72 000 M. Nach Dotierung ein Schulanfang? Mit freudigen Gefühlen werden die Kinder nicht Mart Abschreibungen für Bernec, 60 000 M. für Glüdwinkelburg, des Erneuerungsfonds mit 425 000 M. und Einstellung eines Fonds den ersten Schultag verlebt haben.