Einzelbild herunterladen
 

"

-OW

auf die Wohlfahrt und Kauffraft des Volfes zurückwirken. Außerdem Angaben über den geplanten weiteren Ausbau der Bahn. Danach Metallarbeiter- Verband ergangen zu einer Verhandlung, die am werde durch die Erhöhung der Zölle die Bildung von Trusts und werden bezüglich der Verlängerung in das Innere Berlins , Montag den 9. Mai stattfinden soll. Da die Bauklempner aber nicht Syndikaten begünstigt, die zur Bereicherung einzelner auf Kosten vom Potsdamer Planach dem Spittelmarkt die Verhandlungen wissen können, ob die Herren von der Innung nicht wieder durch des ganzen Landes führten. lebhaft fortgeführt, unabhängig von dem Prozeß zwischen der Stadt Abwesenheit glänzen oder neue Verschleppungstrids anwenden werden, Schweden . Berlin und der Großen Berliner Straßenbahn. Auch die Verhandlung so hielten sie es endlich an der Zeit, in dieser Sache ernstere Maß­Die Reform des höheren Schulwesens iſt, im wesentlichen der Westend und dem Wilhelmsplatz haben erfreuliche Fortschritte ge- Freitagabend find die Unternehmer jetzt vor das Entweder Durch den Versammlungsbeschluß vom mit der Stadt Charlottenburg wegen Weiterführung der Bahn nach nahmen zu ergreifen. Oder Regierungsvorlage entsprechend, am Mittwoch von beiden Kammern macht und sei deren Erledigung in furzer Zeit zu erwarten. Die gestellt. des Reichstages beschlossen worden. Der Lehrplan dieser Schulen, Verlängerung nach Westend müsse aber an die Voraussetzung ge­die nun in Realschulen und Gymnasien eingeteilt werden, ist geknüpft werden, daß die anliegenden Interessenten, nämlich die wissermaßen den modernen Anforderungen angepaßt. Der Streif der Bürstenarbeiter. Wie schon in einer der letzten nur in den Gymnasien gelehrt. Ein erster Schritt zur Verwelt- entsprechende Zuschüsse gewähren. Latein wird Terraingesellschaft Westend , die Stadt Charlottenburg und der Fiskus Vorwärts"-Nummern berichtet wurde, sind in der Bürstenfabrik lichung des Unterrichtswesens wurde dadurch gethan, daß an von Schächter, Warschauerstraße, Lohndifferenzen ausgebrochen. Der Stelle der bisherigen geistlichen Aufsicht Stand des nun schon 14 Tage dauernden Streits ist wenig verändert. eine Zur Lage des englischen Schiffsbaues. Seit Beginn des Jahres besondere Dber Verwaltungsbehörde für diese Lehranstalten eingeführt hat die Beschäftigung der englischen Schiffsbau- Anstalten sich etwas Leider haben sich neben dem Heimarbeiter Gustav Koch aus Anlam Wichtige demokratische und liberale Reformen, wie die gebessert, doch ist noch immer die Thätigkeit ungenügend. Am noch zwei weitere Arbeitswillige gefunden, nämlich Wilhelm Koch Schaffung einer Einheitsschule oder die Forderung, den Natur- Schlusse des ersten Vierteljahres 1904 waren im Vereinigten aus Neu- Ruppin und Moriz Markoliner aus Posen. wissenschaften einen gebührenden Raum im Unterrichtsplan anzu- Königreich 398 Schiffe von 988 644 Brutto- Registertonnen im Bau handlungen mit dem Arbeitgeber blieben erfolglos, und hat derselbe weisen, waren leider weit davon entfernt, eine Mehrheit im begriffen. Diese Gesamtsumme umfaßte 351 Dampfschiffe aus Stahl jede Einigung Surziveg abgelehnt. schwedischen Klassenparlament zu finden. Ueber die Vorteile, die mit 973 121 Tonnen, 26 Segelschiffe aus Stahl mit 13 316 Tonnen, Achtung, Bildhauer! Wir veriveisen sämtliche Kollegen, die im erreicht wurden, sagte Genosse Branting in der zweiten Kammer: 1 Dampfschiff aus Eisen mit 170 Tonnen, 1 Segelschiff aus Eisen Osten oder Nordosten sowie in den betreffenden Vororten Sie wurden mit der versäumten und nicht sobald wiederkehrenden mit 260 Tonnen, 1 Dampfschiff aus Holz und gemischtem Material Berlins beschäftigt oder wohnhaft sind, auf das Inserat in der Gelegenheit, die Volksschule näher an die höhere Bildungsschule mit 220 Tonnen und 18 Segelschiffe aus Holz und gemischtem Material gestrigen und heutigen Nummer. Desgleichen ersuchen wir Tischlec anzuschließen, erkauft und erlauft mit dem Aufgeben des alten 90 000 Tonnen mehr als zu Ende Dezember 1903. mit 1577 Tonnen. Der im Bau begriffene Tonnengehalt beträgt und Drechsler, die in denselben Betrieben mit unsern Kollegen Reformprogramms der Zweiten Kammer." arbeiten, diese auf die morgen stattfindende Versammlung aufmerksam zu machen und für einen guten Besuch derselben zu agitiercu. Die Agitationskommission der Bildhauer Verlis. Deutfches Reich.

wird.

Afien.

Ein neues Gefecht in Tibet . London , 7. Mai. Amtlich wird Bestätigt, daß 700 Tibetaner von Shigatse unter dem Kommando eines Lhassa General am 5. Mai Ghangtse angriffen. Der An griff wurde zurückgeschlagen; die Tibetaner verloren 250 Mann an Toten und Verwundeten. Der englische Verlust betrug 2 Mann.- Amerika .

Gewerkschaftliches.

Berlin und Amgegend.

"

"

Unters

Eine neue Bauarbeiter- Aussperrung. Aus Halle meldet uns eine Privatdepesche: Bauarbeiter infolge des Zimmererstreits ausgesperrt. Halle, 7. Mai. Jn Weißenfels wurden 450 Maurer und

Die Bäckermeister wollen den Streif! Am Freitag fanden in der Innung Konkordia" Verhandlungen mit dem Gesellenausschuß statt, betreffs der vom Verband der Bäckerei­Der erste socialistische Deputierte in Argentinien . In die gesetz- arbeiter für Berlin gestellten Forderungen. Die Verhandlungen gebende Körperschaft der argentinischen Republik ist bei den letzten hatten genau dieselben Ergebnisse wie die mit der Germania­Die Einigungsversuche des Vorsitzenden des Gewerbegerichts in Wahlen, die am 13. März stattfanden, der erste socialistische Ab- Innung". Es war dem Jnnungsvorstand offenbar in erster Linie Rönigsberg hat der Arbeitgeberbund für das Baugewerbe geordnete eingezogen. war derart reattionär, daß die Arbeiterklasse zum größten Teil von innung abzuweichen, um sich nicht bei seiner Kollegenschaft in Miz arbeiten bereits und zwei Trupps von 60 und 26 Mann sollen noch Das in Argentinien bestehende Wahlgesek darum zu thun, nicht allzu sehr von der Stellung der Schwester- nun zum drittenmal abgelehnt. Der Kampf im Baugewerbe geht mm weiter; er wird nur noch erbitterter geführt. 100 Staliener der Wahl ausgeschlossen blieb. Was das rückständige Gesetz( offene kredit zu bringen. Eine vorhergehende Sizung hatte die Stellung des kommen. Mit diesen Kräften sollen dann die notwendigsten Arbeiten Stimmenabgabe usw.) nicht that, wurde durch Korruption und die Vorstandes für alle Punkte der Forderungen schon protokollarisch ausgeführt werden. Es soll die Organisation der Maurer zertrümmert Gewalt erreicht; der Stimmenfauf wurde ganz offen betrieben, die festgelegt. Das Ergebnis der Verhandlungen ist folgendes: werden. Diese stehen dagegen wie ein Mann geschlossen den Arbeit als oppositionelle Wähler Bekannten wurden gar nicht bis zur Urne Punkt 1 der Forderung: Abschaffung von Koft und Logis im Hause gebern gegenüber. Mit was für Progen sie zu thun haben, zeigt die herangelassen, sondern die Wahl wurde möglichst schnell vorgenommen des Meisters für alle Gefellen, kann der Vorstand nicht zustimmen; Antwort, die diese dem Einigungsamte am Dienstag zu teil werden und dann für geschlossen erklärt, so daß immer der der Regierungspartei er erklärt sich jedoch bereit, es allen verheirateten Gesellen ließen. Dieselbe lautet: ,, Der Arbeitgeber- Verband lehnt es ab, mit den genehme Kandidat durchkam. Im übrigen gab es keine Wahl ohne gewähren zu wollen. Eine Entschädigung dafür soll der freien Blutvergießen. Kein Wunder, daß unter solchen Umständen die Vereinbarung zwischen Meister und Gesellen überlassen bleiben. Gesellen vor dem Einigungsamt in Verhandlungen zu treten und verbleibt Wahlbeteiligung stets eine sehr geringe war, in vielen Fällen be- In nähere Diskussion über die Punkte 2, 3 und 4 der Forderungen bestehen." Bezeichnend ist es, daß dieser Beschluß selbst dent Leib­bei seinem den Gesellen bereits vor Monaten mitgeteilten Beschluß teiligten sich nur 20 Proz. der Wähler an derselben. Unter diesen einzutreten erübrige sich deshalb. Umständen hatten es auch die Anarchisten sehr leicht, Anhänger zu Zeitung", über die Hutschnur ging. Sie schrieb, daß sie den Be und Magenblatt der Königsberger Baulöwen, der Hartungschen finden und der Bevölkerung die Anteilnahme am politischen, be­schluß, ohne Partei zu ergreifen", bedauere und wünsche, man sonders am parlamentarischen Leben zu verekeln. Die Socialisten hatten daher eine schwierige Arbeit, die große Zahl der aus­Differenzen friedlich gelöst werden. möchte ihn nochmals einer Prüfung unterziehen, damit die ländischen Arbeiter( Spanier, Italiener, Franzosen, Deutsche) zu beran­dieses Beschlusses am Mittwoch beschlossen, jederzeit, wenn die Die Maurer haben trog lassen, sich zu nationalisieren. Als dies mehr oder weniger gelungen, Arbeitgeber bereit seien, in Verhandlungen einzutreten. Man sieht, ging man daran, gegen das urreaktionäre Wahlgesetz Sturm zu also deutlich, von welcher Seite die Machtprobe ausgeht. Die Italienes laufen, und es gelang, die Herrschenden zu einigen kleinen Verbesse haben sich geäußert, sie möchten lieber abfahren, der Verband der rungen zu zwingen. Am 13. März wurde zum erstenmal unter dem neuen Wahlgesetz gewählt; die Socialisten stellten 10 Kandidaten Maurer soll aber das Reisegeld dazu geben. Diefer giebt dazu aber nicht einen Pfennig. Mögen sie nur die Unternehmer, die sie nac auf, die alle erhebliche Stimmenzahlen auf sich vereinigten. Einer Königsberg geschleppt haben, auffordern, das Reisegeld zu geben von ihnen, der junge Advokat Alfredo Palacios , wurde von den Hafenarbeitern und Dockern von Boca ins Parlament geschickt. Die Maurer fürchten die Konkurrenz der Italiener nicht, denn diese find lange nicht so leistungsfähig wie die Königsberger Maurer. Die In zwei Jahren ist wieder Wahl und die Socialisten haben alle Bauhilfsarbeiter, deren Lage nicht so günstig ist, haben aber trotzdem. Ursache, zu hoffen, daß sie bei dieser weitere Fortschritte machen werden. Mit dem Eintritt der Socialdemokraten ins Parlament am Mittwoch beschlossen, weiter in Stampfe auszuharren. dürfte der Anfang gegeben sein für eine Gesundung der unsäglich traurigen politischen und socialen Zustände dieser südamerikanischen Republik .

Partei- Nachrichten.

Das Grabdenkmal für Manfred Wittich ist aufgestellt und wird diesen Sonntag unter Veranstaltung einer kurzen Feier übergeben werden. Dolizeiliches, Gerichtliches ufw.

Keine Arbeitsbrüder". Auf Veranlassung des Chefs der Erfurter Polizei stellten die Beamten gegen den verantwortlichen Redakteur der Tribüne". Genoffen Rund, Strafantrag wegen Be­Leidigung. In einigen Artikeln wurden die Verbote des Mai- Umzuges und des Ausfluges fritisiert und kam darin auch der Satz vor: Die Arbeitsbrüder im Polizeirock". In diesem Satze erblickte der Vorgesetzte die Beleidigung. Er ließ ein Attenstück von Wache zu Wache gehen, auf dem sich die beleidigten" Beamten unterzeichnen follten.

"

-

Wegen Beleidigung des Offiziercorps wird am 13. Mai gegen den verantwortlichen Redakteur der Leipziger Volkszeitung " vor dem Landgericht in Leipzig verhandelt werden.

-

Puntt 5 der Forderungen: Gesetzliche Ueberstunden sind pro Stunde mit 60 Pf. zu bezahlen, wurde nach längerer Diskussion abgelehnt. Punkt 6 der Forderungen: An den drei hohen Festen Ostern, Pfingsten und Weihnachten darf in der Zeit vom 1. Feiertag morgens 8 Uhr bis zum 2. Feiertag abends 11 Uhr kein Geselle beschäftigt werden, stimmt der Vorstand nur dann zu, wenn ein diesbezügliches Verbot für alle Betriebe, die Backware herstellen von seiten der Aufsichtsbehörde erlassen wird.( 1)

Puntt 7, betreffend Sonntagsarbeit und Sonntagsruhe mit einer 14stündigen Ruhepause, stimmt der Vorstand zu, soweit die Meisterschaft gesetzlich daran gebunden ist. Punkt 8: Forderung eines paritätischen Arbeitsnachweises, wird abgelehnt, weil die Innung ihr Ideal, den Innungs­Arbeitsnachweis, nicht preisgeben will.

Ebenso Punkt 9, der dem Beauftragten zieds Abholung der Verbandsbeiträge freien Zutritt zu den Bäckereien gestatten sollte. Die Maler in Danzig sind in eine Lohnbewegung eingetreten Punkt 10 der Forderungen: Anbringung von Tafeln in allen Am Dienstag haben sie einen neuen Lohn- und Arbeitstarif auf­Bäckereien mit den zwischen Meister- und Gesellenschaft getroffenen gestellt, der demnächst den Arbeitgebern unterbreitet werden soll. Die Vereinbarungen, will der Jnnungsvorstand nur für die wesentlichsten Forderungen sind folgende: 1. Die Arbeitszeit Herberge und die Sprechbureaus gestatten. int den Sommermonaten, das heißt bis zum 30. September Bunft 11: Einsetzung einer Schlichtungskommission zur Bei- beträgt 10 Stunden; vom 1. April 1905 bis 31. März 1907 Die Frühstückspause währt 2 Stunde und die legung von Differenzen im Arbeitsverhältnis, wird ab- 9 Stunden. gelehnt.(!!!) Mittagspause 11 Stunden. Im Winter wird die Arbeitszeit nach Damit waren die Verhandlungen beendet. Vereinbarung geregelt. Kürzer als sieben Stunden darf sie jedoch Altgeselle Stock stellte nunmehr an den Innungsvorstand die nicht sein. Am Sonnabend in den sechs Sommermonaten soll eine Anfrage, welche Garantien derselbe dafür übernehme, daß die ge- Stunde früher Feierabend ohne Lohnabzug sein. Der Minimallohn troffenen minimalen Vereinbarungen auch eingehalten würden. soll bis zum 1. März 1905 40 Pf. pro Stunde, von da ab bis zum Darauf wurde ihm die Antwort zu teil, daß dem Vorstand 31. März 1907 45 Bf. betragen. Je nach der Leistung soll aber ie de Macht fehle, für die Junehaltung irgend mehr gezahlt werden. Der letzte Streit der Maler in Danzig war ive I cher Vereinbarung die Garantie zu über- im Jahre 1900. Er endete fiegreich für die Arbeiter. nehmen.(!!!)

Somit endete die Verhandlung resultatlo 3. Ober: meister Schmidt wünschte noch höhnisch den gehenden Mitgliedern des Gesellenausschusses: Viel Glück zum Bäckerstreik!" Das wünschen auch wir und mit uns die ganze Berliner Arbeiterschaft! Aber ehrlich und aufrichtig!

Der Tariffonflikt im Bauklempner- Gewerbe, Haussuchung wurde in der Nedaktion der Freien Presse" zu über den wir gestern bereits kurz berichteten, hat nach den Aus­Elberfeld nach dem Manuskript eines Artikels gehalten, in welchem führungen, die der Verbandsbevollmächtigte Cohen in der Bau­eine Anzahl Streitbrecher aus Lüdenscheid beleidigt sein soll. Auf Klempnerversammlung am Freitag machte, folgende Ursachen: Bei Anordnung der Staatsanwaltschaft war die Haussuchung jogar auf Beendigung des vorjährigen erfolgreichen Bauflempnerstreits wurde die Privatwohnung des verantwortlichen Redakteurs Eberle in Barmen ausgedehnt worden. An beiden Stellen wurde, obwohl in Abwesenheit von Eberle die Haussuchung vorgenommen wurde, nichts gefunden.

fich

Husland. Ein Telegramm meldet aus Wien : Das Aussperrungsfieber fäugt auch in Destreich an zu grassieren. werden heute nachmittag 5 Uhr alle Bauarbeiten ohne Unterschied Wien , 7. Mai. Die hiesigen Bau- und Steinmetzmeister einstellen und sämtliche Bauarbeiter und Tageföhner entlassen. Die Arbeit soll erst wieder aufgenommen werden, wenn die Gehilfen er­flären, die Bedingungen der Genossenschaft der Arbeitgeber bezüglich der Lohntarife anzunehmen. Von der Aussperrung werden 4-5000 Arbeiter betroffen.

Bei der Maifeier in Kopenhagen beabsichtigten die ausgesperrten Buchbinder eine kleine im Betrieb befindliche Buchbinderei auf einem mit Pferden bespannten Wagen im Festzuge vorzuführen; der Plan wurde aber von der Polizei aus Verkehrsrücksichten" nicht genehmigt. Da bei andren Gelegenheiten felbft in berkehrsreichen Straßen solchen Veranstaltungen teine Hindernisse bereitet wurden, ist das Verhalten der Behörde in diesem Falle sonderbar.

Die Aussperrung der dänischen Buchbinder besteht unveränder weiter und es scheint auch vorläufig keinerlei Aussicht zur Beilegung zwischen der Innung und dem Metallarbeiter Verbande, dem die des Konflifts vorhanden zu sein. Die Arbeitgeber suchen durch Bauklempner angehören, ein Tarif abgeschlossen, zu dessen recht- zahlreiche Zeitungsannoncen allerlei Arbeitskräfte heranzuziehen. Sie mäßiger Durchführung eine aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern verlangen Buchbinderinnen, die der Gewerkschaft nicht ange bestehende Schlichtungskommission eingesetzt wurde. Diese Kom hören, weibliche Lehrlinge und junge Mädchen zu ausgezeichneten mission hat nun am 18. Februar einstimmig eine zwvedmäßige Bedingungen, ferner Lehrlinge und intelligente junge Leute bon Aenderung des§ 6 des Tarifs betr. Fahrgeld- und Fahrzeit ca. 20 Jahren, die sich für eine dreijährige Lehrzeit verpflichten. Aus Induftrie und Dandel. entschädigung beschlossen, weil die ursprüngliche Fassung nicht flar sollen. Seitens des dänischen Buchbinder Ver. Der Kohlenabsatz des Ruhrreviers, der im März einen guten genug war und leicht zu Meinungsverschiedenheiten führte. Die bandes wird vor Zuzug gewarnt. Innung jedoch erkannte diesen Beschluß, der doch unter einhelliger Aufschwung genommen hatte, bot nach dem Situationsbericht des Mitwirkung ihrer eignen Kommissionsbevollmächtigten zu stande ge­Effener Glüdauf" im April ein weniger günstiges Bild. Infolge fommen war, nicht an. Da aber die Arbeitnehmer auf Durch der starken Bezüge im März, in dessen Verlauf beträchtliche führung des Beschlusses drangen, so hatte sich am 10. März das als Kohlenmengen auf Lager gegangen sind, war der Gesamtabjaz im Be- lezte Instanz bei tariflichen Streitigkeiten vertraglich vorgesehene richtsmonat erheblich geringer; insbesondere erfuhr der Versand über die Einigungsamt des Gewerbegerichts mit der Angelegenheit zu befaffen, Rheinstraße einen starten Rüdgang, während sich der Versand zur und diefes fällte seinen Spruch einmütig im Sinne des Beschlusses Strecke bei gleichmäßig guter Abnahme seitens der Industrie im der Schlichtungskommission. Die Innung aber fümmerte sich nach wie ganzen auf gleicher Höhe hielt. Unter diesen Umständen sammelten Der Tischlerstreif auf der Helsingörs Schiffswerft, der un= fich auf vielen Bechen große Bestände an und machten die Ein- beg weder um den Beschluß der Kommiſſion, noch um den Spruch verändert fortdauert, hat die Arbeitgeber der Eiſenindustrie ver­des Einigungsamtes. Nun hätte der Metallarbeiter- Verband zwar legung zahlreicher Feierschichten erforderlich. In Gaskohle war ohne weiteres das Recht gehabt, durch Sperren oder Arbeitsnieder anlagt, mit einer allgemeinen Aussperrung zu drohen. der Absaz der vorgeschrittenen Jahreszeit entsprechend. In Gas- legung die Anerkennung des Beschlusses eventuell zu erzwingen, doch band der Gewerkschaften mit, daß, falls die Tischler die Arbeit nicht Am Donnerstag teilte die dänische Arbeitgebervereinigung dem Ver­flammtohle herrschte normaler Begehr. In Fettkohle zeigten um des lieben Friedens willen wurde nochmals eine Einigung im Ver- bis zum 20. Mai wieder aufgenommen hätten, sämtliche in faft allen Sorten fortlaufend große Bestände. Handlungswege zu erzielen gesucht. Es wurde abermals eine Sigung Arbeiter der Helsingörs Schiffswerft aus In- und Magerkohle war der Absatz mit Ausnahme des Einigungsamtes am 14. April abgehalten, die aber resultatlos gesperrt würden; führe das nicht zum Ziel, so sollten am 5. Juni Berücksichtigung der Jahreszeit befriedigend zu nennen. Der Absatz nicht erschienen waren; die Situng wurde dann auf Freitag den die Arbeiter der Schiffswerften Burmeister u. Bain, Köbenhavns in Hochofenkots wurde durch den beschränkten Abruf der Hochofen- 6. Mai vertagt. Go lange nämlich hatten die Innungsgrößen durch Flydedok" und" Bulkan" in Maribo , sowie fämtlicher werte ungünstig beeinflußt, insbesondere ließ der Abruf der Sieges allerhand Einwände die Abhaltung der Sigung hinauszuschieben ge- Eisenfabrikanten Dänemarks ausgesperrt länder Hochofenwerke, welche schon seit längerer Zeit unter mangelnder wußt. Es tam aber auch diesmal zu keiner Verhandlung. Die werden; und wenn auch das nicht helfe, folle die Aussperrung auf Beschäftigung leiden, sehr zu wünschen übrig. Ebenso hat der Ab- Sigung wurde kurz vorher abgesagt, weil die Innungsvertreter mit die Arbeiter der kleinen Schloffer- und Schmiedewerkstätten Kopen= fatz in Gießerei, Brech- und Siebkoks eine wesentliche Einbuße er teilen ließen, daß sie ohne ihren Vertrauensmann, den Stadt- hagens und Umgebung ausgedehnt werden. Es find ungefähr 10 000 Titten, da die Abrufe für Lieferung nach Süddeutschland einen merk- verordneten Maaß, der angeblich noch nicht von einer Reise zurüd Arbeiter, die die Unternehmer somit wegen des 30 Mann umfassen­lichen Rüdgang erfahren haben. Die Brikettfabriken waren aus sei, nicht verhandeln könnten. Gleichzeitig den Streifs in Helsingör auf die Straße werfen wollen.- Die vielleicht in der Vor­reichend beschäftigt. ahnung dessen, daß den Bauklempnern nun doch der Geduldsfaden Arbeitgebervereinigung hat sich jedoch bereit erklärt, mit dem Aus­Barmer Bankverein. Nachdem der Dortmunder Bankverein das reißen könne vertröstete der Obermeister Berger die Arbeitnehmer schuß des Verbandes der Gewerkschaften zu verhandeln. Man kanu Angebot des Barmer Bankvereins acceptiert hatte, hat jetzt eine auf eine Verhandlung unbestimmten Datums, sonderbarerweise aber also annehmen, daß die Unternehmer sich die Sache noch einmal über. Generalversammlung des letzteren beschlossen, das Attienkapital um mit dem Bemerken, daß sich der Metallarbeiter- Verband des Tarif- legen werden. Uebrigens fucht jezt die Helsingörs Schiffswerft 10 000 800 22. auf 46 062 600 M. zu erhöhen, um die Angliederung bruchs schuldig mache, wenn er noch vorher etwas gegen die Innung Firma Persson u. Paulsson in Helsingborg , die durch Arbeitswillge auf Umwegen heranzuziehen; so mittels der schwedischen durchzuführen. Für je eine Aktie des Dortmunder Bankvereins, unternehmen würde. Es hat sonach den Anschein, daß es der dessen Aktienkapital bei 1,7 Millionen Rücklagen 10 001 100 m. be- Innung lediglich auf eine absichtliche Verschleppung der Angelegen- Beitungsannoncen mitteilt, daß einige tüchtige Tischler, am liebsten trägt, erhalten dessen Aktionäre eine Barmer Attie zu 1200 m., heit bis zur Beendigung der günstigen Konjunktur ankommt, denn solche, die an Schiffsarbeit gewöhnt sind, dauernd Arbeit zu einem während die restlichen 300 M. durch bare Zuzahlung ausgeglichen nicht allein, daß sich mehrere Innungsgrößen schon seit geraumer Stundenlohn von 37 Dere, doch Accordarbeit bis zu 50 Proz.. er= Thatsächlich ist der Lohn nicht 37 sondern 36 Cere Zeit um die Innehaltung des Tarifs unter nichtssagenden Ein­Der Ausbau der elektrischen Hoch- und Untergrundbahn. In der wänden herumgedrückt haben, hat auch der Obermeister an alle und 1 Dere Erfaz dafür, daß der Tischler selbst für Werkzeug sorgt. gestern abgehaltenen Generalversammlung der Berliner Gesellschaft Innungsmitglieder die Weisung ergehen lassen, die Fahrzeitentschädi- Schuhmacherstreifs in Schweden . In Jöngföping und in Lands­für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen, deren Geschäftsergebnisse gung nach der neuen Tariffassung nicht zu bezahlen. Inzwischen ist frona befinden sich die Schuhmacher im Streit. In beiden Städten pro 1903 wir fürzlich bereits mitteilten, machte der Vorstand einige vom Vorsitzenden des Einigungsamtes eine neue Ladung an den handelt es sich um Einführung eines neuen Lohntarifs.

von Nuß I und II, die andauernd

werden.

in schlecht liegen,

verlief, weil die Arbeitgebermitglieder der Schlichtungskommission

-

-

halten können."

-

-