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Versammlungen.
Zimmerlente.
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übel aufgefrischt und im Publikum weitergetragen worden Harmonie zwischen Kapital und Arbeit zu Stande zu bringen. Jeinstimmig angenommen: Alle Anwesenden erklären sich mit den ( Nr. 466, 1890). Aber Frau Valeska Töpfer ist dennoch leicht Bor seiner Abreise jedoch war schon in dem„ Allgemeinen deut Ausführungen des Referenten einverstanden. Sie erkennen den das größte Medium, das Deutschland je bisher gehabt hat! schen Arbeitervereins" die Frage lebhaft erörtert worden, ob es augenblicklichen großen Nothstand unter den Arbeitern an und zu ihrer glänzendsten Rechtfertigung geschieht es, daß in unseren nicht zweckmäßig wäre, ebenfalls eine Gewerkschaftsbewegung drücken ihr Bedauern darüber aus, daß die StadtverordnetenLagen des neuerwachten Interesses für den Spiritismus, ja des neben der politischen zu schaffen. Trotz heftigen Widerspruchs Versammlung eine Initiative zur Linderung nicht ergriffen hat. Begehrens nach dem Spiritismus, die alte Kraft des berühmten wurde 1868 von Schweizer und Fritsche in Berlin eine allge- Die Anwesenden erkennen ferner, daß Hilfe nur durch eigene Kraftzu Mediums wieder hervorbrechen will: Frau Valeska Töpfer ist meine Gewerkschaftskonferenz einberufen, auf welcher 206 Delegirte erringen sei, und beschließen deshalb, die Reformpläne der Sozialwieder im Stadium erstaunlicher Materialisationen! G3 be- 142 000 Arbeiter vertretend aus 110 Orten erschienen waren. demokratie mit allen Mitteln zu fördern und zu unterstützen. ginnen ganze Astralgeſtaltungen von dem gefesselten Medium Hier wurde ein Generalrath eingesetzt, welcher die gesammten Unter Verschiedenem wurde vom Vorsitzenden bekannt gemacht, auszugehen und der Séance- Gesellschaft zu nahen. Ich habe Gewerkschaften einheitlich regeln sollte. Auch seitens der Sozial daß die Einrichtung eines Arbeitsnachweises nicht durchzuführen dafür als intelligenteste Zeugen Personen aus der gelehrten und demokraten, Eisenacher Richtung, begann man zu dieser Beit sei, da die meisten Arbeitgeber sich weigerten, Leute zu beschäf aus der höheren und höchsten Gesellschaft Berlins . Der Gewerkschaftsassoziationen, jedoch schon internationalen Charakters, tigen, welche im Fachverein sind. Der Arbeitsnachweis könnte alte hohe Ruf der Frau Valeska Töpfer aus den Tagen zu schaffen. Inzwischen suchte auch Hirsch seine Studien zu ver deshalb nur indirekt geführt werden. Zöllners und Hellenbachs von Leipzig und Wien hat in werthen. Anfangs hatten seine Gründungen einen großen Zuspruch Berlin sich wieder zur Unerschütterlichkeit gebracht mit der zu verzeichnen, nach dem ersten Fiasko aber und nachdem sie die Eine öffentliche Versammlung der Fabrikarbeiterinnen, Hebung mediumistischer Kraft aus der Senkung einiger Jahre. Unterstützung der Unternehmer verloren hatten, gingen sie immer einberufen von der Agitationskommission derselben, tagte am Vielleicht auch, daß unsere Zeit eine Zeit wieder der Entwicklung mehr zurück. Redner geht dann auf die Entwickelung Montag, den 2. Februar, unter Leitung von Treuherz, Frau und Mehrung der Mediumität. In Berlin ist ganz fürzlich in der eigentlichen Fachorganisationen ein, welche in der primitivsten Wußmann und Frau Mekel. Den Vortrag über Arbeitszeit und der Französischen Straße ein hellsehendes Medium erstanden, das Form lokaler Art waren und kommt bei einer eingehenderen Arbeitslohn und deren Einfluß auf die Lebenshaltung der Arin seltenst vorkommender Weise direkte Geisterschrift" erlangt untersuchung, welche Organisation die zweckmäßigste sei, zu dem beiterinnen hatte Sündermann übernommen, und er erzielte für hat; und weiter ist in diesen Tagen an einer Frau nicht aus Schluß, daß dies nur in Zentralverbänden geschehen fönne. Da- feine eingehenden Ausführungen den Beifall der Versammlung. der Gesellschaft die mediumistische Kraft urplötzlich in so hohem bei müsse man auf eine reine Fachorganisation sehen, da bei dem Der Redner schloß mit der Aufforderung an die Arbeiterinnen, Grade aufgetreten, daß Aerzte sich der Frau bemächtigt für Ob- Zusammenwerfen verschiedener Branchen selten etwas Gutes her- durch große allgemeine Organisationen sich eine fürzere Arbeitsservation und Erperiment. Und aus Potsdam erfahre ich, daß auskomme. zeit und einen höheren Arbeitslohn zu erzwingen. Mögen die um Näheres noch zu verschweigen in der Nauener Kom- Auf einem 1874 von Th. York nach Magdeburg einberufenen Arbeiterinnen mit aller Energie den Kampf aufnehmen um eine munikation urplötzlich ein Assessor als starkes Manifestations- allgemeinen Gewerkschaftskongres sollte eine Gewerkschaftsunion höhere Lebenshaltung. Redner empfahl die Forderung einer medium sich herausgestellt, ähnlich unerwartet wie hier in Berlin unter Wahrung der einzelnen Fachorganisationen gebildet wer- neunstündigen täglichen Arbeitszeit, Ausschluß jeder Sonntagsjener Jurist, von dem vor längerer Zeit ich berichtet. Ceterum den. Dieser Versuch zerschlug sich damals an den Streitigkeiten, arbeit und eines vorläufigen Mindestverdienstes von 14,25 M. pro censeo, die Mediumitätserscheinungen müssen von Staatswegen erst nach Einigung der beiden politischen Richtungen trat man Woche. Erst mit der Durchführung dieser Forderungen wäre es auf Staatskosten untersucht werden. der Frage wieder näher. Die Erwägungen zogen sich aber bis möglich, einigermaßen menschlich zu leben. Die angestellte BeBerlin, den 10. Februar 1891. Dr. Egbert Müller." zum Jahr 1878 hin, wo dann mit einem Schlage alles weggefegt rechnung eines Budgets für Arbeiterinnen ergab als Minimum 712,80 M. pro Jahr, verdient würde jedoch bei zwölf- bis sechs Unter dem Sozialistengesetz einen Verband der Gewerk- sehnstündiger Arbeitszeit in den meisten Fällen nicht mehr wie schaften herzustellen, war unmöglich, alle darauf hinauslaufenden 8 M. pro Woche. Nach der Diskussion erledigte die VersammBestrebungen wurden unterdrückt. Es entstanden daher von lung noch einige Ergänzungswahlen zur Agitationskommission. Neuem die Lokalorganisationen, welche noch heute die Meinung Nach der Erledigung des Punttes Verschiedenes" schloß der aussprechen, sie wären die besten Vereinigungen, weil nur sie Vorsitzende mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie die VerDie vom Kameraden Ortland für den 11. d. M. nach unter den bestehenden Vereinsgesetzen sich mit Politik befaffen sammlung. dem Feuerstein'schen Saale einberufene öffentliche Verfönnen im Gegensatz zu den Zentralverbänden. Unter dem Sosammlung der Zimmerleute Berlins und Umzialistengesetz hatte das wohl seine Berechtigung, aber heute, wo Der Fachverein der Buyer hielt am 8. Februar seine gegend tagte unter Leitung des aus den Kameraden Ort- man überall politische Tagesjragen erörtern kann, ist diese An- regelmäßige Versammlung ab. land, Schmidt und Schönfisch bestehenden Bureaus. Die ficht falsch. Damit würden die Fachorganisationen aufhören, solche Auf dem Arbeitsmarkt". Der Referent führte aus: Auf dem Genoffe Robert Schmidt hielt einen Vortrag über das Thema Tagesordnung war wie folgt festgesetzt: 1. Stellungnahme zu sein, sie haben sich allein mit ihren Gewerkschaftsangelegenheiten Arbeitsmarkt stehen sich, gleich wie auf anderen Märkten, Käufer zur Konferenz der Bauhandwerker eventuell zu befassen. Die schon zweimal beabsichtigten Gewerkschaftsunionen und Verkäufer gegenüber, nur mit dem Unterschiede, daß hier die Wahl von Delegirten zu derfelben. 2. Abrech- dürften nun auch herbeigeführt werden. Auf einem allgemeinen Waare die Arbeitskraft ist, jedoch kann hier von feinem freien dem Streik der Zimmerlente in Gewerkschaftskongreß wird noch in diesem Jahre eine endgiltige Re- Verkauf die Rede sein, denn der Verkäufer( d. H. der Arbeiter) Stettin 1890. Gegen diese Tagesordnung wurde kein Ein- gelung auf der bereits beschrittenen Bahn herbeigeführt werden, spruch erhoben, doch gab vor Eintritt in diefelbe Kamerad Leh- damit die Organisation zu einer segensreichen für die Arbeiter muß auf alle Fälle leben und um das zu ermöglichen, muß er mann die von der am Abend vorher in Knebel's Salon statt werde.( Lebhafter Beifall.) feine Arbeitskraft unterwerthig verkaufen. Wodurch kommt nun die gehabten öffentlichen Zimmererversammlung gefaßten Beschlüſſe Arbeitslosigkeit, welches sind ihre Ursachen? Der In der Diskussion meint Genosse Gojert, daß gerade das Kapitalist hat das größte Interesse daran, daß immer bekannt. Auf die Vorgänge in der Sonntagsversammlung ein- politische Leben dem Verein die puljirende Bewegung gebe, im eine bedeutende Reserve Armee gehend, bedauerte Kamerad Ortland den von ihm gemachten andern Falle würde eine Erschlaffung eintreten. Arbeitslosen vorZwischenruf, der den Tumult veranlaßte und nahm denselben zurück, handen ist, um billiges Arbeitermaterial 31 erhalten. Genosse Megger tritt dieser Ansicht entgegen, Fragen, die Die Gewerkschaftsbewegung ist die Schule für die Politik und der verwahrte fich auch gegen das Gerücht, eine Sprengfolonne das öffentliche Leben betreffen, gehören in die öffentlichen Ge- erste Faktor, den Kapitalisten etwas abzutrogen, denn gutwillig organisirt zu haben. Die bewußten Vorgänge zeitigten noch eine wertschafts- Bersammlungen, längere Erörterung. Zur Tagesordnung sprechend, wünschte hätten sich nur mit wirthschaftlichen Angelegenheiten zu befassen. Das beweisen uns die statistischen Zahlen. die Fachvereins- Versammlungen geben sie nichts her. Daß sie in der Lage sind, mehr zu geben, Ramerad Wolter zunächst Aufklärung über die Motive zur Das Anlagekapital Der zweite Punkt der Tagesordnung, Besprechung über die vermehrt sich von Jahr zu Jahr um Milliarden und der Arbeiter Einberufung der Konferenz der Bauhandwerker und die Zwecke Betheiligung an den demnächst stattfindenden Wahlen zur In- bekommt immer weniger Lohn. derselben. Sollte diefelbe eine neue Keiltreiberei in sich schließen, nungskrankenkasse wurden, da der Referent hierüber erkrankt war, so würde er von vornherein gegen die Wahl von Delegirten für eine baldigst einzuberufende neue Versaminlung von der Tages begehrlichkeit, aber die Begehrlichkeit der Bourgeoisie übergeht So spricht man in Kapitalistenkreisen nur von der Arbeiterstimmen. Kamerad Lehmann war der Ansicht, daß diese Auf- ordnung abgesezt. Klärung durch den Aufruf seitens des Genossen Thieme, sowie die man mit Schweigen. Um ein Beispiel anzuführen, so ist es die Hierauf erstattete der Delegirte zur Berliner Streif- Kontroll- Dresdener Bank, welche ihren Direktoren die Kleinigkeit von sage Ausführungen Keßler's zur Genüge gegeben sei. Für die Wahl Kommission, Leuschke, Bericht über die Thätigkeit derselven, mit 193 119 M. Zantième neben ihrem Gehalt von jährlich von zwei Delegirten zur Konferenz sprachen sich in der folgenden welchem sich die Versammlung einverstanden erklärte. Debatte mehrere Redner aus, wenngleich die Zersplitterung unter 30 000 M. bezahlt. Als einer der Aktionäre an das Chrgefühl Unter" Verschiedenem" gelangte folgende Resolution zur ein- der Direktoren appellirte, indem er meinte, das wäre doch ein den Berliner Zimmerleuten lebhaft bedauert wurde. Im Interesse stimmigen Annahme: Einigkeit sprach sich Kamerad Schönfisch gegen wenig viel und die Sozialdemokraten würden wieder Stoff zur Die heutige öffentliche Glaserversammlung spricht dem Agitation haben, da meinten die Herren, daß ihre Arbeitskraft die Wahl von noch zwei awei Delegirten aus. Kamerad Oberbürgermeister und der Mehrheit der Stadtverordneten- Ber: so viel verbraucht wäre. Wir sehen hier auf der einen Seite Wolter wünschte zunächst die Namen der bei Knebel sammlung Berlins das Recht ab, sich wahre und wirkliche Ver- hohen Entbehrungslohn und auf der anderen Seite Arwetter, die gewählten Delegirten zu erfahren. Er gab zu, daß es auch treter der großen Masse der Bevölkerung zu nennen, da dieselben noch nicht 600 M. pro Jahr verdienen. Deshalb müssen wir in der Freien Bereinigung Leute gäbe, die Charakter besigen. behauptet haben, es herrsche fein außergewöhnlicher Nothand dahin wirken, diese Zustände aus der Welt zu schaffen und Wären die Gewählten Leute, zu denen die Versammlung Ver- unter den Arbeitern Berlins vor. trauen haben könne, so würden dieselben einfach bestätigt; wäre genossenschaftliche Arbeit einzuführen. Von Zeiner Discussion dies nicht der Fall, so würden zwei andere Delegirte gewählt. Eine öffentliche Hilfsarbeiter Versammlung tagte am wurde Abstand genommen. In Vereinsangelegenheiten wurde Diesem Wunsche trug Kamerad Lehmann Rechnung. Hierauf Donnerstag, den 5. d. M., unter Vorsiz des Genossen Thal. Ge- Matscheck aus dem Verein ausgeschlossen, weil er gegen die Interbeantragte Kamerad Wolter Schluß der Diskussion, welcher noise G. Link hielt einen Vortrag über die gegenwärtige Kriſe eſſen des Vereins gefehlt hat. In die Unterstützungs- Kommission wurde an Stelle des einstimmig angenommen wurde. Die Versammlung beschloß und ihre Folgen für die Hilfsarbeiter. Er legte in einstündiger sodann unter Ablehnung des Antrages knüpfer, dahingehend, Rede die Ursachen der gegenwärtigen Krise flar und wies nach, Kollegen A. Buchholz der Kollege Schimansti gewählt. Drei Delegirte zu wählen, zwei Delegirte zu wählen. Gewählt von welch unheilvoller Bedeutung dieselben für die gesammte willigt waren, kamen noch ein paar Fälle zur Sprache, wo Nachdem noch drei Unterstüßungsgesuche mit je 20 M. bewurden die Kameraden Wolter und Schönfisch. Zum Arbeiterschaft sind. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine zweiten Punkte der Tagesordnung sprach zunächst Kamerad Ausführungen. In der Diskussion sprachen die Genossen Scholz, Kollegen unter dem tarifmäßigen Tagelohn arbeiten. Die Kollegen möchten doch mehr zusammen halten und nach dem langen Winter Wolter, welcher die Listensammlungen betrieben hatte. Der Günther, Thal, Schulze und Harban im Sinne des Referenten. möchten doch mehr zusammen halten und nach dem langen Winter felbe brachte die Abrechnung zur Verlesung, welche eine Nachfolgende Resolutionen würden einstimmig angenommen: nicht noch unter dem Tarife arbeiten. Wegen vorgeschrittener Zeit Gesammt Einnahme von 608 M. 52 Pf. aufwies. 100 Listen wurde beantragt, diesen Punkt zur nächsten Versammlung auf die 1. Die heute im„ Wedding Part" tagende Versammlung der Tagesordnung zu setzen. haben zirkulirt, von diesen fehlen 6 Listen, 1 Liste gewerblichen Hilfsarbeiter von Berlin und Umgegend spricht dem ( gezeichnet mit 12 Mark 75 Pfennige) ist nach der Ab- Ober- Bürgermeister, sowie der Majorität der Stadtverordneten Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Lackirer rechnung noch eingegangen, über diese ist von Stettin Berlins das Recht ab, sich wirkliche und wahre Vertreter des Berlins und Umgegend tagte am 2. Februar in Reyer's Salon noch keine Quittung zur Stelle, dieselbe wird in einer späteren Volfes zu nennen, da dieselben ganz frant und frei erklärt haben, unter Vorsitz des Kollegen Jungermann mit folgender TagesVersammlung vorgelegt werden. Die gesammelten Gelder sind es herrsche kein außergewöhnlicher Nothstand unter den Arbeiter- ordnung: 1. Die Ursachen der Gewerkschaftsorganisation. Reordnungsmäßig nach Stettin überführt worden. Die Versammlung klassen Berline. beauftragte den Kameraden Wolter, die Inhaber der sechs ferent: Genosse Hübsch. 2. Bericht der Revisoren. 3. Ver2. Die im Wedding- Park" tagende öffentliche Versammlung der schiedenes. Zum 1. Punkt nahm der Referent das Wort. Er fehlenden Listen nochmals zur Ablieferung derselben aufzufordern, gewerblichen Hilfsarbeiter von Berlin und Umgegend ist mit den Ausführte zunächst die schlechten Zustände an, welche jetzt herrschen. bei Erfolglosigkeit die betreffenden Namen im Vorwärts" bekannt führungen des Referenten einverhanden und erflart, daß die jeweilige Ferner fam er auf das Innungswesen zurück, was aber heute zu machen. Unter Verschiedenem machte Lehmann Wit- Krise unheilvolle Folgen für die Arbeiter nach sich zieht. In Er nicht mehr maßgebend sei; denn heute bilden die Kapitalisten und theilungen über seinen stattgehabten Prozeß, die Affäre Jäckel be- wägung dessen verpflichten sich die Versammelten, mit aller Energie Fabrikanten einen Ring, um den Arbeiter auszunüßen. Daher treffend. Diese Angelegenheit zeitigte eine lange persönliche für die Ideen der Sozialdemokratie einzutreten und dieselben zur sei es an der Zeit, daß sich alle Gewerkschaften so viel wie mög Debatte. Die von Kamerad Reuter gegebene Anregung, Leh- Verwirklichung bringen zu woüen, da nur durch die Sozialdemo- lich zentralisiren", um dann geschlossen vorzugehen. Folgende mann die ihm auf dem Prozesse erwachsenen Kosten zu erstatten, fratie das heutige Wassenelend beseitigt werden kann und zwar Resolution wurde einstimmig angenommen: Die heutige Ver fand in der Versammlung keine Gegenliebe, dafür aber wurde der dadurch, daß die Produktionsinstrumente als Grund und Boden, sammlung sämmtlicher Lackiver Berlins erklärt sich mit den AusAntrag Knüpfer angenommen, in nächster Beit eine öffentliche Maschinen, Werkzeuge u. s. w. der Allgemeinheit angehören und führungen des Referenten vollständig einverstanden und verspricht, Zinumererversammlung einzuberufen und zu dieser die Mit- nicht sich in den Händen der Kapitalisten befinden. glieder der Lohnkommission von 1886 behufs Rechenschaftslegung die Umwandlung der privatkapitalistischen Produktionsweise in unternehmer, um den Arbeiter in seinen gerechten Forderungen Nur durch infolge des immer größeren Zusammenschließens der Großeinzuladen. eine sozialistische können die heutigen erbärmlichen Zustände be- zu unterdrücken, für eine einheitliche Organisation einzutreten, sammelten wirfen zu wollen. seitigt werden, und für diese Umwandlung erklären die Ver- um den Großkapitalisten mit aller Energie entgegenzutreten. Koll. Ullrich erstattete Bericht über die bisherige Agitations
Glaserversammlung.
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In einer Dienstag Abend unter den Vorsitz des Herrn Leuschte tagenden öffentlichen Glaserversammlung gab der Reichstags- Abgeordnete Gen. Megger ein ausführliches Bild der gewerblichen Hilfsarbeiter möchten sich organisiren und dem be- hatte, wurde Koll. Rauthenhaus als Vertrauensmann gewählt. Von verschiedenen Reonern wurde ferner empfohlen, die kommission. Da die Agitationskommission ihr Amt niedergelegt Entwicklungsgeschichte der deutschen Gewerkschaften. Die deutsche Gewerkschaftsbewegung, se jung wie sie ist, isten wurde eine Pause von 10 Minuten angenommen. Nach mann zu geben, wurde angenommen. Im Verschiedenen" führten stehenden Verein anschließen. Zur Einzeichnung in diesbezügliche Ein Antrag, den Ueberschuß der Kommission dem Vertrauens führte er aus, hat schon eine sehr bewegte und interessante Wiedereintritt in die Tagesordnung wurde eine persönliche An- die Koll. Jakob und F. Müller an, daß sie ihr Amt als Dele Geschichte hinter sich. Redner greift dann in feinen Ausführungen gelegenheit besprochen und ein Antrag, für die Verbreitung des girte der Berliner Streit Kontrolfommission niederlegen. G3 bis auf den Kampf um die politische Gleichberechtigung aller Vorwärts" und der„ Berliner Volks- Tribüne" in den Arbeiter entspann sich hierüber eine sehr lebhafte Debatte. Es wurde Staatsbürger in der großen französischen Revolution zurück und freisen wirken zu wollen, einnimmig angenommen. Hierauf wurde sodann Koll. Levit gewählt. Der Vorsitzende theilte der Ver giebt einen kurzen Abriß von dem Fortschreiten der Bewegung die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die internationale fammlung mit, daß sich der Fachverein zu Gunsten des Vereins bis sie eine feste Gestaltung annahm; er schildert ferner die Sozialdemokratie geschlossen. Manipulationen, welche die Bourgeoisie vornahm, um die der Lackirer Filiale IV. Vereinigung der deutschen Maler, Lackirer, Arbeiter von der Wahrung ihrer Intereffen abzulenken. war es Schulze- Delitzsch , welcher mit seinen Lehren von der Karton- Papier- Fabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterin fachen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie. Der Fachverein sämmtlicher in den Glacee- und Anstreicher und verw. Berufsgenossen auflösen wird. Hierauf schloß der Vorsitzende die gut besuchte Versammlung mit einem dreiSelbsthilfe auftrat, mit Bildung von Genossenschaften und nen Berlins und Umgegend hielt am Mittwoch, den 28. Januar Arbeiter- Bildungsvereinen. Bei den Arbeitern Längst war schon seine Mitgliederversammlung ab. Kollege Benkert verlas den die Frage wachgerufen, wie sie eine Besserung Rechenschaftsbericht vom 4. Quartal 1890. Die Einnahmen beihrer Lage herbeiführen könnten, ein Eingehen hierauf trugen 130 M., die Ausgaben 105,15 M., bleibt ein Bestand von wurde aber in Den Schulze'schen Vereinen vermieden. Im Jahre 1862 kam dann auf Anregung des Leipziger wegen Beitragsschulden gestrichen worden sind und 7 neue Mitängstlich 24,85 M. Ferner machte der Kassirer bekannt, daß 97 Mitglieder Arbeiter Bildungsvereins unter Führung Bahlteichs eine Ver- glieder fich haben aufnehmen laffen. Hierauf hielt Herr Mehner bindung mit Ferd. Lassalle zu Wege, welcher die Arbeiter in seinen Vortrag über die gegenwärtigen Arbeitsverhältnisse und feinem„ offenen Antwortschreiben" auf die Verfolgung ihrer das Wohlwollen unserer Stadtverwaltung". Referent geißelte Klasseninteressen und auf die Wichtigkeit der Erkämpfung der mit scharien Worten das Verhalten der Berliner Stadtverwaltung politischen Macht hinwies. Unter diesem von Lassalle ausge- und des Oberbürgermeisters von Fordenbeck, welche einen Noth gebenen Losungswort wurde 1863 in Leipzig der allgemeine stand unter den Arbeitern nicht zu erkennen glaubten und alle deutsche Arbeiterverein mit Lassalle als Borjizenden gegründet. Anträge, welche dazu dienten, die Noth der arbeitenden BeAls die Fortschrittspartei nunmehr merkte, daß die Arbeiter Ernst völkerung zu lindern, ablehnten. Er kam am Schlusse seines machten, fich ihrem Einfluß entziehend selbständig vorzugehen, Vortrages dahin, daß die Arbeiter endlich aus ihrem Verfetzte sie alle Hebel in Bewegung, um sie wieder zu ihren Fahnen trauensdusel zu erwachen, und alle an der großen allgemeinen Arfinsteren Beiten. zu locken. Man versuchte jezt aber ein neues Mittel. Es wurde beiterbewegung theilzunehmen und sich auf Diese May Hisch, der jegige Generalsekretär der Gewerkvereine, nach ihre Art Frivole Streits. Lage selbst zit verbessern die England gesandt, um dort das Wesen der Tradesunions zu In der Diskussion sprachen Rollege H. Pickert und Frau Habicht Pflicht hätten. studiren und dann nach deren Muster in Deutschland eine im Sinne des Referenten. Folgende Resolution wurde hierauf Berantwortlicher Redakteur: Curt Baake in Berlin . Druck und Verlao von Mag Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2.
Literarisches.
Berliner Volks Tribüne. Sozialpolitisches Wochenblatt. Redaktion und Expedition Elisabeth- Ufer 55.
Die heute erscheinende Nr. 7 enthält folgende Artikel: Aus der Woche. Der Boulangismus und die Revolution. Die Kartelle. Glend in London. - Fabrikgesetzgebung in nal" reichthum Nordamerikas . Britisch- Indien. Die Arbeitslöhne in Paris . Literarisches. Gedicht. Der russische Markt.
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Novelle.
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