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weit energiſcher und intensiver betrieben werden. Rabestod

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menschlichen Kräften stand; fein Ziel fein Ziel sei gewesen, dem sonst müsse man sich auf Ablehnungen in den Versammlungen ge- Imachen und seinen Inhalt als besonderen Gegenstand auf die Tages­Centralverbande und den angeschlossenen Genossenschaften zu faßt machen.( Sehr richtig!) Um schnell vorwärts zu kommen, ordnung der nächsten Sizung zu setzen, wurde nach eingehender dienen. Barth München : Es gelte, Protest zu erheben empfehle es sich vielleicht, v. Elm und Fräßdorf mit in den Vor- Debatte abgelehnt, nachdem vorher Stadtrat Münsterberg erklärt gegen die Bemühungen der Gegner des Verbandes. Dahin gehöre stand zu wählen; die würden ihn schon auf die Beine bringen. hatte, daß er, wenn er vom Magistrat Einladung erhalten würde, Sie Behauptung, die Verbandsvereine seien socialdemo( Heiterfeit.) fratisch". feine Ausführungen in dem in der Angelegenheit des Straßenhandels Die Anerkennung der Genossenschaften durch die Darauf wird die Resolution Schmidtchen angenommen. eingesetzten Ausschuß wiederholen, also befunden würde, daß er nur Socialdemokratie begrüße er als Beweis dafür, daß die Genossens schaften der breiten Masse des Volkes nützen. Er protestiere aber und Gauß- Stuttgart gewählt. Der Zuziehung der Organisationen dieser Darlegung erklärte sich die Mehrheit der Direktion ein­In die Kommission werden v. Elm- Hamburg , Fräßdorf- Dresden rein persönlich an den Polizeipräsidenten geschrieben habe. Mit auf das entschiedenste gegen die Behauptung, daß die Genossen- der Arbeiter wird ebenfalls zugestimmt. verstanden. schaften sich in den Dienst irgend einer politischen Partei stellen oder auch nur im geringsten die Absicht haben, das zu thun.( Lebhafter Ferner beschäftigte sich die Armendirektion mit der Neuregelung Nachmittags 4, Uhr fand eine Sonderversammlung des Armenarztwesens. Allgemein wurde Klage darüber ge Beifall.) Eberle Barmen begründet einen Antrag, fünftig den derjenigen Vereine 44 an der Zahlstatt, welche Bäckerei führt, daß die Aerzte überlastet seien, wodurch sowohl diese als auch Bericht gedruckt vorzulegen. Der Antrag wird einstimmig an- Arbeiter beschäftigen. Es wurde in der Versammlung über den die armen Kranken zu leiden hätten. Die von der Subkommission genommen. Adam Kiel: Er vermisse die Erörterung der Frage, von der Bäckerorganisation vorgelegten Entwurf eines Arbeits- und empfohlene Neueinteilung der Medizinalbezirke wurde angenommen; ob Bildungsanstalten für Genossenschafter geschaffen werden können. Lohntarifs beraten. Heute liege das sehr im argen. Es sei unbedingt notwendig, in es sollen hiernach 34 neue Medizinalbezirke gebildet werden, sodaß dieser Richtung einheitlich vorzugehen. Weiter müsse die Agitation die Zahl der Bezirke sich auf 131 stellen wird. Unfre Partei­Hat man den Mörder der Lucie Berlin? genoffen erflärten, daß ihnen diese Einteilung nicht weit genug Dresden : Bei dem kurzen Bestehen des Centralverbandes habe er ginge, sowie daß sie ferner auch die Frage der freien Aerztewahl nicht mehr leisten können; zur Erfüllung der vom Vorredner ge­ Zur Ermordung der Lucie Berlin wird gemeldet, daß als der näher erörtert haben wollten und bei der Beratung der Denkschrift äußerten Wünsche habe es ihm an den nötigen Mitteln gefehlt. Die häterschaft verdächtig Montagnachmittag ein 38 Jahre alter würden. Das Gehalt der Aerzte wurde einheitlich auf 1600 M. im Plenum der Stadtverordneten- Versammlung hierauf zurückkommen Errichtung einer Bildungscentrale sei jedoch das Ziel des Vorstandes Versicherungsbeamter Otto Lenz vorläufig festgenommen worden festgesezt. Nunmehr soll dem Magistrat und der Stadtverordneten­und verde im Auge behalten. ist. Lenz, der früher einmal bei einer Versicherungs- Gesellschaft an Versammlung die Denkschrift über die Besoldung und Stellung der gestellt war, arbeitete nur noch gelegentlich in seinem Berufe und Armenärzte zugehen. Ein Antrag unfres Parteigenossen Hinze, den ließ sich im wesentlichen von Freundinnen" ernähren. Er war In Deutschland bestanden am 1. Januar 1904 insgesamt 22 131 einem Mädchen aus der Ackerstr. 125. polizeilich nirgends gemeldet und hatte zuletzt ein Verhältnis mit 85. Medizinalbezirk sofort zu teilen, wurde angenommen. Viele Beschreibungen eines Der neue Stadtrat. Der Stadtverordneten- Ausschuß zur Vor­Genossenschaften mit 3208 324 Mitgliedern; davon find Konsum- mutmaßlichen Thäters paßten so genau auf ihn, daß die Kriminal- bereitung der Wahl eines unbefoldeten Stadtrats hat am Dienstag­bereine 1741 mit 818 915 Mitgliedern. Die Kraft und Blüte der polizei ihn alsbald suchte. Seinen Namen erfuhr man von dem abend unter dem Vorsize des Stadtverordneten - Vorstehers Dr. Langer­Tegteren vereinigt sich in dem Centralverbande, der heute 707 Ber- Mädchen in der Ackerstr. 125. Dorthin tam er aber seit dem Ver- hans einstimmig beschlossen, der Stadtverordneten- Versammlung die eine mit einem Verkaufserlöse von 148 006 577 M. umfaßt; beschäftigt schwinden der Lucie Berlin nicht mehr. Auch in den Kneipen, wo er Wahl des Stadtverordneten Kaufmann J. Maas, Hildebrand­werden in der Warenverteilung 5540 Personen, in der Eigen- sonst verkehrte, ließ er sich nicht mehr sehen. Während die Kriminalpolizei straße 24, zu empfehlen. In der nächsten Sigung soll Bericht er­produktion 900 Personen, insgesamt also 6440. Der Reingewinn betrug ihn als einen Mann mit halblangem Vollbart und Strohhut suchte, ließ stattet und dann in der folgenden Sigung der Stadtverordneten­15 000 000 M. Zur Volksbildung und zu gemeinnützigen Zwecken wurden er sich den Bart bis auf den Schnurrbart, wie er ihn in früheren Versammlung die Wahl vorgenommen werden. Herr Maas ist im Vorjahre 174 610 M., im laufenden Jahre 192949 W. aufgewendet. Jahren zu tragen pflegte, abrasieren. Den Strohhut fand man 60 Jahre alt und seit vier Jahren Stadtverordneter. Er vertritt Das flüssige Kapital der Konsumvereine hat sich in erfreulicher in Zeitungspapier eingewickelt in der Ackerstraße. Erst Montagnach- im 7. Gemeinde- Wahlbezirk die erste Abteilung, wo für den Rest Beise gemehrt. Welche Wirkung könne aber durch diese nahezu zehn mittag geriet der Vielgesuchte der Polizei in die Hände. Einer der Wahlperiode, d. h. bis Ende 1905, eine Erfazwahl stattfinden Millionen Mark flüssiger Gelder erzielt werden, wenn die Konsum- feiner Bekannten traf Lenz in einer Kneipe, die er früher nie besucht muß. In weiteren Kreisen ist Maas durch seine Thätigkeit als bereine eine Centrale für ihre Stapitalfraft, eine gemeinschaftliche hatte, und sagte ihm auf den Kopf zu, daß er der von der Kriminal- Beisitzer beim Berliner Gewerbegericht bekannt. Bankorganisation schafften und dadurch diese Millionen, mit denen polizei gesuchte Mann sei. Lenz wollte davon nichts wissen. Der

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Dann erstattet Kaufmann Hamburg den Bericht des Verbandssekretärs.

Heute das Privatfapital arbeitet, der Konsum- Genossenschafts- andre aber blieb dabei, da die Beschreibung auf ihn paßte, und Berliner " ist der zweite Termin für Montag, den 20. d. M., an In der Feststellungsklage der Stadt Berlin gegen die Große bewegung zuführten. Redner schließt seinen an interessanten stellte ihn vor die Wahl, entweder selbst zur Polizei zu gehen oder beraumt. Wie erinnerlich, hat die Straßenbahnverwaltung erst un­statistischen Angaben reichen, mit lebhaftem Beifall aufgenommenen sich von ihm hinbringen zu lassen. In dieser mißlichen Lage ent- mittelbar vor der ersten Verhandlung eine ausführliche Klage Vortrag mit den Worten: Das gesamte Material wird in unserm schloß sich Lenz endlich, sich zu melden. Sein Bekannter begleitete beantwortung eingereicht und dadurch eine Verzögerung herbei­Jahrbuche veröffentlicht. So wird dieses bis in die feinsten und ihn. Der Kriminalpolizei vorgeführt, wurde der Verdächtige bis in geführt. Das Gericht fonnte nun nicht mehr an die endgültige unscheinbarsten Büge die Entwicklung und den Stand des Central- den späten Abend hinein und gestern vormittag verhört und vielen Entscheidung des Streitfalles gehen, sondern war gezwungen, eine verbandes deutscher Konsumvereine, seiner Revisionsverbände und Kindern und erwachsenen Leuten gegenübergestellt. Er behauptet, angemessene Frist zum Studium der Erwiderung der Großen der Großeinkaufs- Gesellschaft sowie aller angeschlossenen einzelnen weder am Donnerstag, noch später überhaupt in der Ackerstraße Berliner " für sich wie für den Vertreter der Berliner Stadtverwaltung Genossenschaften wiedergeben. gewesen zu sein, und bestreitet alles, was ihm zur Last gelegt wird. festzusehen. Am 20. d. M. foll, wie man erwartet, eine materielle Ueber Sein Alibi aber fann er bis jetzt nicht nachweisen. Entscheidung fallen, die aber den Rechtsstreit kaum erledigen dürfte, In der Sache fand gestern, Dienstagnachmittag in der Acker- da die unterliegende Partei jedenfalls eine höhere Instanz anrufen Eine längere Erklärung gegen die vom Stadtverordneten gehaltene Rede hat die Direktion der Straßenbahn gestern der Presse zugesandt. Die Direktion verwahrt sich gegen die Worte des Herrn Cassel, daß sie hinter dem Rücken der Stadt die Konzession bis 1949 zu erwerben gewuft habe, mit der bezeichnenden Ent­gegnung, daß zu einer solchen Mitteilung nicht der geringste Anlaß vorgelegen habe. Irrtümlich sei die Behauptung, daß Herr Ministerialdirektor Micke vier Wochen vor der am 4. Mai 1900 er teilten Verlängerung der Konzession in den Vorstand der Ges sellschaft eingetreten sei; er gehöre dem Vorstand bereits seit No­vember 1898 an.

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Lokalbesichtigung,

auf dem Grundstück gewesen

wird.

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Kurz vor der

Die Alters, Invaliditäts-, Witwen- und Waisenversicherungskaffen straße eine des Centralverbandes" referiert Schmidtchen Magdeburg. Er habe in erster Linie zu berichten über die durch den Dresdener Beschluß dem Vorstande statt, an der ein Untersuchungsrichter, der Regierungsaffeffor Cassel in der letzten Sigung der Stadtverordneten- Versammlung vorgeschriebenen Arbeiten. In erster Linie seien für die Versicherung Dr. Lindemann vom Polizeipräsidium und die Kriminalkommiſſare die ständigen Arbeiter ins Auge zu fassen, und zwar ginge das Wehn und Wannowski mit mehreren Beamten teilnahmen. Es Bestreben dahin, sämtliche Arbeitergruppen einzubeziehen. Es frage handelte sich darum, zu prüfen, ob Zeugen, die Lenz belasten, wirklich sich, ob eine freie Vereinigung, die der staatlichen Kontrolle nicht im stande waren, ihn von den Stellen aus, von denen sie ihn ge­unterworfen sei, möglich wäre. Dann dürfe ein Recht auf Unter- fehen haben wollen, zu erkennen. Die Zeugen wurden einzeln ge­ftüßung nicht festgesetzt werden. Der Vorstand habe sich aber zu- holt und das Ergebnis ihrer Aussagen und der Besichtigung ist für nächst verpflichtet gehalten, eine staatlich genehmigte, ein unbestreit- Lenz erheblich belastend. In der Ackerstraße Nr. 130 wohnt ein bares Recht schaffende Organisation ins Auge zu fassen. Ein aus- Beuge S., der ständig am Fenster arbeitet. Er kennt Lenz gearbeitetes Statut vorzulegen sei noch nicht möglich und zweck vom Ansehen aus der Zeit, wo er mit einem Mädchen aus bei seiner Geliebten mäßig gewesen; es bedürfe noch langer, gründlicher Beratung der dem Hause ein Verhältnis hatte und Sache innerhalb der Vereine, es sei auch praktisch, dann sich vorher darum kümmerte sich der Zeuge nicht. S. arbeitete nun an dem Polizeiwache veröffentlichen zwei Kaufleute in der Zeit am aus- und einging. Wohin er in dem großen Hause gehörte, Einen ganz ungeheuerlichen Fall von Mikhandlung auf der der Zustimmung der Behörden zu versichern. Der Redner macht dann verschiedene Vorschläge zu der kritischen Donnerstag wie immer am Fenster und ſah, während der Montag". Die Herren Uhlig und Schneidler, Inhaber der Firma Organisation der geplanten Invaliden- und Hinterbliebenenkasse, Leiermann auf dem Hofe spielte und die Kinder tangten, Benz im Uhlig u. Co. in der Friedrichstr. 105, schreiben dem genannten Blatt: ihren Beitragsbestimmungen und Leistungen( die Vorschläge Thorveg stehen. Er erkannte ihn als den Mann, den er früher oft sind abgedruckt in Nr. 17 der In der Nacht vom 30. auf 31. Mai dieses Jahres kamen wir über den Hof gehen sah, sofort wieder. Die Ortsbesichtigung ergab, von Weißensee und entstiegen einer Troschte am Prenzlauer Thor. Konsumgenossen= schaftlichen Rundschau") und konstatiert die Notwendigkeit daß das von seiner Arbeitsstelle aus sehr gut möglich ist. Da S. Während unser dritter Begleiter weiterfuhr, gungen wir die Loth­und Bereitwilligkeit des Centralverbandes, alles irgendwie Erreichbare spiel und das Tanzen der Kinder genau befinne und in Tag und Uhlig) auf der andern Seite der Lothringerstraße einen Menschen fir die Angestellten auf dem Gebiete des Versicherungs­wesens zu schaffen. Er beantragt Annahme einer Resolution, Beit nicht irre, so muß als feſtgeſtellt betrachtet werden, daß Lenz wiederzuerkennen, welcher mir vor einigen Wochen meinen wertvollen welche besagt, daß der Vorstand beauftragt wird, dem nächsten um jene Zeit Elfenbeinstockgriff( Erbteil meines Vaters) entwendet hat. Um den Genossenschaftstage eine bestimmte Vorlage auf Betreffenden zu belangen, forderte ich den dort postierten Schub Grundlage der freien Versicherung zu machen. ist, während er es nach wie vor bestreitet. Ein Kutscher K. stand mann auf, den Herrn festzustellen. Der Schuhmann gab mir zur ( Bravo !) am Donnerstagnachmittag mit seiner Droschke an der Ecke der Feld- Antwort: Sind Sie ruhig, sonst bringe ich Sie zur Wache!" Dreher( Transportarbeiter- Verband) spricht zunächst seine An- und Ackerstraße und beschrieb genau, von welcher Stelle aus er hierüber empört, bat ich um die Nummer. Statt der Antwort pacte erkennung dafür aus, daß ein so junger Verband sich mit einer so Lenz mit einem kleinen Mädchen auf dem Gartenplaz beobachtete. mich derselbe am Stragen und erklärte mich nebst meinem Begleiter hochwichtigen Frage beschäftigte, die Vorlage allerdings schaffe zwar Er fah die beiden kommen und beobachtete weiter, wie Lenz das arretiert. Wir forderten ihn auf, mich sofort loszulassen, dies eine gut fundierte Stasse, es gelte aber, mit dem Wachstum der Ge- Mädchen auf eine Bank zog und mit ihm Bonbons. Für that er und zog blank, mit dem Bemerken:" We he, wenn Sie nossenschaften zu rechnen und die Kasse der Resolution gemäß die Ortsbesichtigung waren nur zwei Stellen zu unterscheiden. Die ausreizen!" Wir folgten ohne weiteres. auf andrer Grundlage zu errichten. Die Invalidität der Angestellten erste, auf der St. die beiden sah, ist seinem damaligen Halteplatz so Behdenickerstraße rief der Schuhmann einen auf der andern Seite werde angesichts der durchweg trefflichen Arbeitsbedingungen weit nahe, daß er den Beobachteten ohne weiteres erkennen mußte. Die Herumlungernden Menschen zu sich mit dem Bemerken: Sie gehen unter dem Durchschnitt bleiben. Die Angestellten verzichteten gern zweite, die Bank, ist etwas weiter entfernt. Es kommt hier auch mit, als mein Zeuge!" Auf der Wache angekommen, legitimierten auf die staatliche Garantie; sie seien überzeugt, daß ihnen auch ohne der Verkehr und das Gebüsch des Gartenplages in Betracht. Obwohl wir uns. Trotzdem wurden wir für berkappte Ludewigs" diese durch freie Vereinbarung ihr Recht werde. Doch seien die vor- sich um beide Besichtigungen bald viele Menschen aufammelten, erklärt. Ueber diese Behandlungsweise empört, forderte ich nun geschlagenen Beiträge wie auch die Altersgrenze( 70 Jahre) zu hoch mehr als in jener Gegend sonst zu verkehren pflegen, ließen die nochmals die Nummer des Schußmanns und erhielt als Antwort bemessen. Beamten doch das Publikum vollständig gewähren und hinderten es einen kräftigen Faustschlag von einem andern Schußmann ins Fräßdorf Dresden: Der Konsumverein Vorwärts" würde durch keine Absperrung in seinen Bewegungen. Aber auch unter Gesicht, wurde sofort von mehreren festgehalten, die Hände wurden auf eigue Faust die Versicherung einführen, wenn es der Verband diesen ungünstigeren Verhältnissen ergab sich, daß der Kutscher mir hinten geschlossen und unter Schlägen wurde ich ins Arreſtlofal nicht thäte. Wir halten es für unmöglich, noch länger zu warten. mit seiner Behauptung, er habe Lenz von seinem Standort geworfen. Auf mein Klopfen mit den Füßen öffnete man, drückte Die Versicherung muß als Ergänzung der staatlichen obligatorisch und trotz des Publikums und Gebüsches erkennen können mich erst noch einmal kräftig an die Wand, führte mich heraus, ent auch für die Ledigen eingeführt werden, und zwar unabhängig von recht hat. Lenz und das Mädchen entschwanden seinen fesselte mich und wollte mich mit meinem Begleiter entlassen. Wir der staatlichen Kontrolle. Die vorgeschlagenen Beiträge sind zu hoch, Blicken, als sie sich von der Bank erhoben hatten und um forderten den Wachhabenden auf, den Reviervorstand oder wenigstens die Leistungen zu niedrig. Die Beiträge sind viel höher als bei der ein Rundteil herumgingen. Jetzt lag zwischen ihm und ihnen ein einen Wachtmeister zur Stelle zu bringen, daß diese sich von der staatlichen Versicherung. Die Altersgrenze ist viel zu hoch bemessen. Gebüsch. Auf dem Wege um das Rundteil wurden Lenz und das Mihhandlung überzeugten. Dies wurde uns höhnend Wer erreicht denn das 70. Lebensjahr? Die Sache muß anders an- Mädchen von einem Mädchen S. aus der Ackerstr. 63 gesehen, das abgelehnt. Wir baten um die Nummer der Schuhleute, welche mich gefaßt werden. Lucie Berlin kannte und noch auf dem Hofe gesehen hatte und das mißhandelt hatten, um Begleitung eines Beamten nach dem Prä­v. Elm: Schmidtchen habe zu sehr seinen persönlichen Stand- nun mit seiner Mutter über den Gartenplay ging. Auch die von fidium, um dort vorstellig zu werden. Auf dem schnellsten Wege punkt vertreten. Geschaffen werden müsse etwas, man müsse aber diesem Mädchen behaupteten Wahrnehmungen erties die wurden wir aus dem Wachlokal hinausgebracht. Vor der Thür Rücksicht darauf nehmen, ob auch die Arbeiter mitmachen könnten. Ortsbesichtigung als durchaus möglich. Zu diesen Belastungen fagte ich( Uhlig) zu meinem Begleiter: Na, den Burschen müssen Das sei bei dem vorliegenden Vorschlage ausgeschlossen.( Sehr kommen noch wir's aber doch besorgen!" Im Nu fielen drei Schußleute, einer richtig!) Das sei ein totgeborenes Kind, Es ist nicht in voller Uniform, einer in Litewka, ohne umgeschnallt zu haben, richtig, daß kein Butrauen zu der Versicherung vorhanden sein würde, hinzu. Lenz behauptete anfangs, daß er am Donnerstag gar nicht und einer in Hemdärmeln über mich( Uhlig) her, würgten mich nach wenn nicht das flagbare Recht gesichert wäre. Das verhindert schon in der Ackerstraße gewesen sei. Jetzt bestreitet er nicht mehr, dem Hausflur, schlossen hinter sich die Thür, so daß mein Begleiter die in den Gewerkschaften gemachte Erfahrung: dort besteht auch dort gewesen zu sein. Er will aber an dem Hause Nr. 130 Schneidler draußen stehen bleiben mußte. Man schleppte nich fein Recht auf Unterſtügungen, aber gezahlt werden sie. Es gilt etwas ohne Aufenthalt vorbeigegangen sein, um sich nach dem Hause Nr. 125 zu unter Schlägen wieder nach dem Wachlokal, fesselte meine zu schaffen, was Bestand hat, was auch der jezigen Generation schon begeben. Dorthin habe er einer Waschfrau B. schmutzige Wäsche gebracht. Hände auf dem Rücken, warf mich zu Boden und behandelte mich mit Vorteile bringt und zwar der Gesamtheit der Arbeiter.( Bravo !) Diese Behauptung erwies sich sofort als unwahr. Lenz hat weder Schlägen und Fußtritten. Ich blutete über und über, indem ich Adam Kiel: Ein heifler Punkt sei die Bestimmung bezüglich der Frau B. noch sonst jemand in dem Hause Nr. 125 Wäsche ab- auf dem Gesicht lag. In diesem Zustande mußte ich Reue bekennen der freiwilligen Weiterversicherung Ausscheidender, die erst nach fünf- gegeben. Sehr auffallend ist, daß Lenz von dem Morde, von dem und mich verpflichten, die Sache totzuschweigen. Ich habe eine Zeit jähriger Beschäftigung möglich ist. Das müsse geändert werden. am Sonnabendabend alle Zeitungen voll standen und ganz Berlin lang bewußtlos gefnebelt auf dem Fußboden gelegen. Mit der May Hamburg : Alle Versicherungen krankten an der Ansamm- sprach und den das Polizeipräsidium an allen Anschlagfäulen be- größten Anstrengung mußte ich mich von dem Fußboden erheben lung der großen Fonds. Hier müsse von rein praktischen Erwägungen fannt machte, erst am Sonntag etwas gehört haben und wurde bluiend, unter Hohn und unter den größten Schimpf­ausgegangen werden. Die provisorische Vorlage des Vorstandes will. Daß er Lucie Berlin gut gekannt habe, best reitet er morten, wieder in dieselbe Zelle geworfen, in welcher ich zuvor biete an Leistungen angesichts der hohen Beiträge entschieden zu nicht. Er giebt sogar zu, daß sie ihm ein sehr interessantes gesteckt hatte. Dann hörte ich klingeln, und ein leises:" Pit, wenig. Die Morbilität sei bei den Genossenschaftern feine allzu hohe; Mädchen gewesen sei. Bemerkenswert ist, daß Lenz an perversen Vorsicht!" Nach einiger Zeit wurde geöffnet, und ich bat um fie bildeten eine sehr günstige Versicherungsklasse. Wir dürfen uns Neigungen leidet. Diese veranlaßten auch seine Geliebte aus Waschwasser. Dieses reichte mir ein Schuhmann in einem hinteren nicht einlassen auf ein Institut, das der staatlichen Bevormundung der Aderstr. 130 und schon andre Mädchen, ihm den Laufpaß zu 3immer zweimal, auch gab er mir Uhr und Kette in defektem Zu­untersteht.( Bravo !) geben. stande zurück, deren Abhandenkommen ich nicht gemerkt hatte. Ich Kolbe Weimar: Fräßdorf tenne anscheinend das Privat- Er bestreitet nach wie vor, an dem Morde irgendwie beteiligt wurde dann entlassen. Am nächstfolgenden Tage nachmittags 5 Uhr Versicherungsgesetz nicht. Ein derartiges Versicherungsinstitut bedürfe zu sein, bleibt aber einstweilen in Haft. ging mein Begleiter Schneidler mit meinem Angestellten zum der Genehmigung. Beschleunigen lasse sich die Sache nicht; das Revier 50, Christinenstraße, demselben Revier, wo sich die ganze Aufsichtsamt lasse sich in der Beziehung feinerlei Vorschriften machen. Sache abgespielt hatte, sie verlangten den Reviervorstand zu sprechen Schmidtchen- Magdeburg( Schlußwort): Mit herzhaft ge­und baten um die Namen der Beamten, die in der fraglichen Beit Dienst gehabt hatten; jedoch gab sich der Polizeilieutenant den An­schein, als wenn er von der ganzen Sache noch nicht orientiert sci, und gab die Namen der Beamten nicht bekannt, dieselben erfuhren wir dann erst im Bureau der 8. Hauptmannschaft, Belforterstr. 4. Bis heute fehlt noch ein abhanden gekommenes Portemonnaie mit 370,60 m., über dessen Verbleib noch keine Aufklärung vorliegt.

andre Beobachtungen

Lokales.

meinten Worten sei es nicht gethan; man müsse mit den gegebenen Verhältnissen rechnen. Verwunderlich sei es, daß zwei Reichstags- In der letzten Sigung der Armendirektion brachte Stadtv. Antric Abgeordnete die wissenschaftlichen Berechnungen so ohne weiteres vor Eintritt in die Tagesordnung das vom Polizeipräsidenten an­abgethan hätten. Er sei nicht davon überzeugt worden, daß billiger gezogene Schreiben der Ärmendirektion in Bezug auf den Straßen und beffer gearbeitet werden könne. Ohne Fonds gehe es denn doch handel zur Sprache; es sollte sich darin die Direktion für eine nicht!( Buruf: Umlagen!) Auch bei freien Einrichtungen fahre man Einschränkung dieses Handels ausgesprochen haben. nicht billig; so verlange der Verein Arbeiterpresse" z. B. 6 M. Herr Stadtrat Münsterberg erklärte, daß er in dem Schreiben monatlich pro Kopf, 72 M. jährlich. Man werde aus den Konsum- nur seine persönliche Ansicht namentlich in Bezug auf die mit dem bereinen die freiwilligen Beiträge nicht herausholen können. Er Handel verbundene Bettelei niedergelegt habe. rate, jetzt schon an die Errichtung von Pensionsfonds zu gehen, um Der Antrag der socialdemokratischen Stadtverordneten, daß er später womöglich aus den Zinsen die Beiträge aablen au tönnen, wähnte Schreiben den Mitgliedern der Armendirektion zugänglich zu

Früher waren Mißhandlungen auf Polizeiwadjen ja nichts Seltenes. In dem bekannten Polizeibeleidigungs­prozeß im Oktober 1898, in welchem unser Parteigenosse Stadthagen fich durch Enthüllung entseglicher Wahrheiten ein ähnlich hohes Berdienst erworben hat wie der Bergmann der ä mer