1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Nr. 159.
mann ſielle.
um der
Sonntag, den 10. Juli 1892.
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9. Jahrg.
Die Vertrauensmänner der Berg Die„ Berichtigung" des Postamts 3 bestritt, daß einem Post- aus fremden" Bezirken. Zur Lage der Postbeamten. hilfeboten der Urlaub abgeschlagen worden sei, als er an das arbeiter in Du hielten eine gefchloffene Versammlung ab, um " In den Leipziger Postämtern Nr. 13 und 3", schrieb Sterbelager feiner Frau eilen wollte; der Urlaub sei dem Post- für die Berg- und Hüttenarbeiter Desterreichs Verbandsstatuten neulich die„ Leipziger Gerichts- Zeitung,"" besteht die Bestimmung, hilfsboten sofort, und ohne daß ihm daraus Kosten erwachsen auszuarbeiten. In der Versammlung erschien der Teplizer daß die Unterbeamten unter welchen Umständen auch immer wären, bewilligt worden; die Bewilligung von Urlaub an Beamte Bezirkskommissar Graf Wallis und als er alles in Ordnung ge= einen Urlaub nicht erhalten, wenn sie nicht und Unterbeamte erfolge nach denselben Bestimmungen wie bei funden, erklärte er, man habe im Bergarbeiter Fachblatt„ Na einen Erfagmann stellen. Selbst auf einige Stunden den übrigen Postämtern. zdar" die Versammlung angekündigt und deshalb müsse er sie nicht und auch nicht, wenn das dringendste Bedürfniß zu einer Hierzu wurde der Leipziger Gerichtszeitung" von ihrem als eine öffentliche erklären. Die Einberufer ihrerseits wiesen Beurlaubung vorliegt. In dieser Beziehung liegen uns folgende Gewährsmann sowohl mündlich wie in dem vorerwähnten Schrift nach, daß die Versammlung nur auf geladene Gäste beschränkt Borkommnisse als verbürgt vor: stück erklärt, daß dem betreffenden Beamten( Fall unter 4) der sei und daß allen gefeßlichen Anforderungen entsprochen wurde. Einem Briefträger war die 15jährige Tochter ge- erbetene Urlaub abgeschlagen worden ist und daß er im Dienst Graf Wallis beharrte aber darauf, daß die Versammlung eine storben. Der erbetene Urlaub auf zwei Stunden, Einem Briefträger war die 15jährige Tochter ge bleiben mußte, weil er feinen Ersatzmann so schnell erreichen öffentliche sei und erklärte, daß ihn das Gesetz gar nichts angehe Beerdigung beizuwohnen, wurde dem Vater nur unter der Be- tonnte, daß also seine Frau starb, ehe er nach Hause kam. und daß er zu befehlen habe. Trotz des Protestes der Einbingung bewilligt, daß er einen, von ihm zu bezahlenden Ersatz- siger Gerichts- Zeitung" Unzutreffendes berichtet habe." Wir Bolizeibeamten, daß ihn das Gesetz nichts angehe, rief unter den Nach Allem läßt sich schwerlich annehmen, daß die Leips berufer löfte er die Versammlung auf. Die Bemerkung des Ein Posthilfebote hatte Nachtdienst gehabt und wollte sich am glauben ihr. Eine Kritik an jene Vorkommnisse zu knüpfen, ist Bersammelten große Heiterkeit hervor, was den Hüter des Ge folgenden Tage trauen lassen. Der für Vormittag auf wenn je, so gewißlich hier überflüffig. Die Reichspoſt- Verwaltung feges veranlaßte, den Versammelten auch noch das Lachen zu eine Stunde und für Nachmittag auf zwei Stunden erbetene wird gut thun, an die Postämter generelle Anweisungen nach verbieten. Urlaub, um sich trauen zu lassen, resp. um wenigstens eine zwei- bei Familienereignissen, wie den in Rede stehenden, der Urlaub der Richtung hin ergehen zu lassen, daß den Beamten mindestens Gin dritter Fall bezieht sich insofern auf den kürzlich ver- anstandslos, und ohne daß dem Betreffenden Kosten daraus erDas schickt sich einfach für Poſt als Hilssbote angestellter Sohn um furzen Urlaub bat, um eine Reichsanstalt. Im Uebrigen können die Postbeamten der Beerdigung beiwohnen zu können. Es wurde ihm eben aus der Schilderung der Leipziger Gerichtszeitung" die Lehre falls abgeschlagen. ziehen, daß sie bei den Wahlen gar nichts Bernünftigeres thun Und der vierte Fall betrifft das Postamt 3, an dem eben- fönnen, als Sozialdemokraten zu wählen. Wenn die übrigen falls tein Urlaub gewährt wird. Hier waren einem Post- Hilfe- Barteien sich ihrer gehörig annehmen würden, wären Bortonim- am ersten Pfingstfeiertag im Lokal von Lieffert, Dafen= boten zwei Kinder gestorben und bald darauf lag auch nisse wie die geschilderten nicht möglich. die Frau auf dem Sterbebette. Als diese aber nach ihrem Manne sandte, und dieser einige Stunden Urlaub erbat, wurde ihm derselbe abgeschlagen. Als dann später der Mann nach Hause kam, war die Galtin todt! Der Schmerz des Mannes, seine Frau vor ihrem Hinscheiden nicht mehr sprechen zu können, läßt sich denken."
Tautete:
Parteinachrichten.
Lokales.
Wie uns Genosse Feist mittheilt, wurde derfelbe, als er haide und Jahnstraßen Ede, sozialistische Schriften zum Verkauf anbot, nicht nur von dem betreffenden Wirth in höchst ungeziemender Weise aus dem Lokal verwiesen, sondern wegen Belästigung der Gäste" beim nächsten Schuhmannsposten denunzirt und infolge dessen in eine Strafe von 3 M. genommen. Aehnlich erging es demselben Genossen in der Destillation von Wendt, Prinzenstraße, Ecke Morigplatz an der Stallschreiberstraße. Der größte Theil der anwesenden Gäste verließ nach der Ausweisung des Genossen das Lokal.
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Ju den konservativen Zeitungen liest man feit einigen Tagen einen Aufruf des Vorstandes des Augufta- Viktoria- Stifts zur Beisteuerung von Geldspenden behufs Gründung eines Feierabendheims" an einem romantisch gelegenen Punkte des
In Flein ( Württemberg ) wurde ein sozialdemokratischer Havelberger Dom- Plateaus. hatte das Blatt Arbeiterverein gegründet.
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Mit der Veröffentlichung des Vorstehenden hatte die Leipz. Neuer Sieg. Bei den Gemeinderathswahlen in Klein Gerichtszeitung" über 14 Tage gewartet, weil sie erst von dem Anheim( Hessen ) wurden die Kandidaten des Arbeiter- Wahldeshalb befragten Poftamt Antwort darüber haben wollte, ob vereins gewählt. Die streng ultramontanen Kandidaten brachten jene Angaben auf Wahrheit beruhten. Da die Antwort aber es auf nur 30-40 Stimmen, während die Kandidaten unserer " Für Ihre Mittheilung vom 18. d. M. danke ich Partei 92-157 Stimmen erhielten." Ihnen verbindlichst. Sie gestatten mir wohl, daß ich von der felben in der mir geeignet erscheinenden Weife Gebrauch mache. Kaiserl. Postamt 13. Hänel, Postdirektor" Herr Pastor Mohr fordert von deutschgesinnten evangelischen feine Veranlassung mehr, mit der Veröffentlichung zu zögern. Männern nur noch einige 30 000 M. Dann soll das Liebeswerk Auf Grund des Breßgesetzes verlangte darauf der PostPolizeiliches, Gerichtliches 2c. beginnen. direktor Hänel die Aufnahme einer Berichtigung", worin die oben -Eine Haussuchung nach anarchistischen Schriften ist, wie Es ist gewiß ein sehr löbliches Beginnen von dem Herrn erwähnten Mittheilungen sämmtlich als unwahr bezeichnet das Hallesche Boltsblatt" mittheilt, in alle bei etwa einem Pastor, daß er seine freie Beit mit folch schönen Projekten aus wurden. Seitens des Postamts 3 ging dann ebenfalls eine Be- Dutzend politisch bekannter Persönlichkeiten, größtentheils„ Unabfüllt, und ganz gewiß bleibt im heutigen Staat in Bezug auf richtigung ein. Die„ Leipz. Gerichtsztg." druckte die Berichtigung ab, hängigen", jedoch auch einigen unserer Parteigenossen, vorgenommen Fürsorge für unversorgte Wittwen und Töchter noch so gut wie da der betr. Redakteur, welcher die Mittheilungen veröffentlicht hatte, worden. Beschlagnahmt hat die Polizei bei einigen Personen Alles zu thun. abwesend war und man deshalb nicht wußte, ob er nicht doch einzelne Exemplare anarchistischer Schriften, namentlich der Lon- Diese Thatsache aber ist eine Anklage gegen die heutige Ges vielleicht mystifizirt worden war. Darauf fandte der Postbeamte, doner Autonomie". Beim Genossen Albrecht konfiszirte man sellschaft, wie sie wuchtiger gar nicht gedacht werden kann; und welcher dem Redakteur die Mittheilungen gemacht hatte, der auch eine Broschüre, welche den Achtstundentag behandelt. da sollte der Herr Pastor doch, wenn er den Klingelbeutel für sein Leipziger Gerichts- Zeitung" eine Erklärung folgenden Inhalts ein: Freigesprochen wurde in Stendal der Genosse Feierabend- Heim" im Lande umgehen läßt, die Sozialdemokratie Görges, welcher die Polizeibehörde beleidigt haben sollte. aus dem Spiele lassen, welche an dem Elend der Wittwen und Der Redaktion der Leipziger Gerichts- Zeitung" bestätige Desterreichische Polizeiwirthschaft. Das Waisen so unschuldig ist, wie ein neugeborenes Kind. Es ist ich hiermit, daß ich in Gemeinschaft mit dem Stadtpostboten..... Wiener Reichsgericht hat am 4. Juli auf die Beschwerde der aus einfach kindisch, wenn der Pastor seine Reklame mit den Worten den 18. Mai d. J. mündlich Herrn Chefredakteur Werner die- der Bezirkshauptmannschaft Bruck a. d. M. ausgewiesenen Grazer beginnt: jenigen Angaben gemacht habe, welche in dem, in der Nr. 45 der Genossen Krainer und Kohlhofer entschieden, daß durch Hoch gehen in unserer Zeit die Wogen des Umsturzes! genannten Beitung unter der Spizmarke:" Ist das nicht doch diese auch von der Grazer Statthalterei bestätigte Ausweisung Thut man sich einerseits zusammen, um die Fundamente von etwas zu hart?" veröffentlichten Artikel enthalten sind. Und so eine Verlegung des staatsgrundsätzlich gewährleisteten Rechtes der Thron und Altar zu untergraben, und die bestehende Staats- und wie ich jene Angaben am 18. Mai unter der Versicherung ihrer persönlichen Freizügigkeit stattgefunden hat. In derselben Sigung Gesellschaftsordnung zu Falle zu bringen, so hat doch andererseits vollen Wahrheit gemacht habe, so erkläre ich auch heute unter wurde der gleichartigen Beschwerde eines aus der Pilsener die selbstverleugnende Liebe die Pflicht, durch Werke des Lichts eidesstattlicher Versicherung, daß es wahr ist Bezirkshauptmannschaft ausgewiesenen Bergmanns stattgegeben. Den finsteren Geist der Tiefe und Selbstsucht zu überwinden." 1. daß seitens des Vorstehers des Posiamts 13 dem Brief- In drei Fällen ist demnach den Polizeibehörden gesetzwidriges Nun möchten wir den Herrn Pastor fragen, was der träger Busch, der behuss Beerdigung seiner 15jährigen Tochter Vorgehen durch den höchsten Gerichtshof in Desterreich nach- finstere Geist der Tiefe damit zu schaffen hat, daß 25 pt. groei Stunden Urlanb begehrte, dieser Urlaub mir unter der Be- gewiesen. Natürlich wird das die österreichische Polizei nicht aller heirathsfähigen Töchter des Landes unverheirathet bleiben und bingung gewährt worden ist, einen Ersatzmann zu stellen; abhalten, nach wie vor die Arbeiter im Interesse des Kapitals daß, wie er sagt, 5 Millionen Wittiven, geschiedene Ehefrauen 2c. nicht der um Urlaub bat, um an der Beerdigung seines verstorbenen| 2. daß desgleichen dem Posthilfsboteu Heidler geschehen ist, zu vergewaltigen. Das bringt der Rechtsstaat" so mit sich. im Stande sind, sich zu ernähren? Uns däucht, an all dem Vaters, des Briefträgers Heidler, theilzunehmen; - Desterreichische Polizeichitanen. Die Be- Jammer und Elend hat die Weltauffassung der staatserhaltenden zirkshauptmannschaft Hising verbot das Halten von czechischen christlichen"( und unsertwegen auch der jüdischen) Voltskreise 3. daß auch en Posthilfeboten Heckmann der für 2 Nach- Vorträgen in Versammlungen und Vereinen unter dem Vorwande, ganz allein Schuld, nicht der Geist der Tiefe." Uebermittagsstunden erbetene Urlaub verweigert worden ist, die der sie habe keinen der czechischen Sprache mächtigen Beamten zur haupt keine Geister aus der vierten Dimension, sondern reale selbe benutzen wollte, um sich trauen zu lassen, und Verfügung, der in diesen Versammlungen die Aufsicht führen Menschen, Menschen, die von der Lehre der Pfaffen und der 4. daß seitens des Vorstehers des Postamt 3 dem Posthilfe- tönne. Dabei wohnen in Hizing und Umgebung tausende von Weltauffassung der heutigen Gesellschaft start angetränkelt find. boten Rittler verweigert worten ist, nach Hause zu gehen, um an Czechen, die nun durch jene Polizeichikane um ihr Versammlungs- Im Uebrigen ist das Feierabendprojekt" des Herrn Pfarrer das Sterbebett seiner nach ihm verlangenden Frau treten zu recht geprellt sind. Das Landespräsidium von Krain erklärte Rohr genau so tonfus gedacht, wie seine Bettelreklamen verfaßt auf eine wegen eines Ver- find. Wenn er z. B. von der Ansicht ausgeht, daß ein Mädchen, hilfsbote nach der Dienstbeendigung nach Hause gekommen war. fammlungsverbotes eingereichte Beschwerde, man betrachte die- bas von Haus aus nichts hat, bei den heutigen Löhnen bis zu ihrem Dem Genannten waren kurz vorher 2 Kinder gestorben. selbe als gegenstandslos, weil sie erst nach dem für jene Ver- 50. Lebensjahre die Pflichten, welche das vierte Gebot ihm auferlegt, Noch daß mir noch mehrere andere Fälle von sammlung in Aussicht genommenen Tage eingebracht sei und treu erfüllen und dennoch 2000 M. Lohn ersparen kann, oder Urlaubsverweigerungen der genannten Poſtämter, wenn auch bei einige Tage nachher, eine anderweite Versammlung, mit dem eine Beamtenwittie gar 6000 M., welche Summen fie nämlich minder dringenden Fällen, bekannt sind, bestätige ich das vor- gleichen Thema, wie dem der verbotenen, gestattet worden sei.. theilweise oder ganz als Eintrittsgeld an das Stift einzahlen stehende, mir Vorgelesene, durch meine
Expeditionschefs Schumann gegebene Unterschrift.
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Gegenwart des In Faltenau an der Eger feierte der Arbeiter- Bildungs- müssen, so zeugt diese Anschauung von einer Naivetät und Unverein sein achtes Gründungsfest; der Bezirkshauptmann tenntniß der wirklichen Verhältnisse, die unerläßlich ist, um den verbot die Zulassung von Delegirten bezw. Gesinnungsgenossen Befähigungsnachweis für soziale Kurpfuscherei zu erbringen.
Etwas vom Spiritismus.
Von Paul Liesegang.
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schreiben werden, so dürfen sie neben den dunklen Schatten, die sind, Benn fünftige Zeiten die Geschichte unseres Jahrhunderts Naturwissenschaft und die soziale Bewegung. Sie werden die verkauft
in
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hat, und daß der Aberglaube, die dunkle Furcht vor übersinn sitt um einen Tisch herum, das Medium unter ihnen. Fühlt Zweifel stattfindet
lichen
ungreifbaren Mächten
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auf deren Ruf die Geister erscheinen, nennt man ein Medium, fernt, ohne daß eine Verlegung des Verschlusses wahrzunehmen d. h. einen Vermittler. Bevor ich nun schildere, wie die Geister ist u. s. w. Eine andere Bekundung der Geister geschieht da sich offenbaren, will ich erwähnen, daß Tausende von Personen durch, daß das in Schlaf versenkte Medium zu sprechen anfängt aus allen Kulturländern Europas und Amerikas dem Spiritismus mit seiner eigenen oder einer veränderten Stimme, aber nicht als anhängen, daß Hunderte von Büchern über ihn erschienen die Person, die es ist, sondern als ein Verstorbener, der durch den Bereinigten Staaten von Nordamerika den Mund des Mediums seine Wünsche, Weiffagungen, schon im Jahre 1870 füber 100 000 spiritistische Bücher Lehren u. f. w. ertheilt. Oft erkennt auch das Medium, in - eine große Anzahl von Zeitschriften nur für die diesem Zustand Krankheiten von Personen, die in der Nähe find, des Spiritismus herausgegeben werden, und daß es und giebt Mittel zu ihrer Heilung an. Endlich kann das Medium me andere in der Sicherheit dessen, was sie gewinnen wird; sie ein besonderes„ Geſchäft", ein Beruſ , iſt, Medium zu sein, und die Geiſter auch bewegen, in förperhafter, ſichtbarer Geſtalt zu bieden die Befreiung des Denkens erzählen, die von der einen, manchmal ein recht einträglicher. In Deutschland sind Verlin erscheinen. Ich will einen Fall der legteren Urt näher bedie Befreiung des Gesammtlebens, die von der anderen aus- und München die Hauptfiße des Spiritismus. gegangen ist. Sie werden unseren Entelu sagen, daß zuerst in| schreiben, einmal, weil in dieser der Spiritismus seine augenunserem Jahrhundert die Ueberzeugung von der durchgängigen u. A. folgendermaßen. Der Verkehr mit den Geistern geschicht auf vielerlei Weise, fälligste Form gewinnt, und dann, weil die Person, die ihn mir Die Gesellschaft, die eine spiritistische erzählte, ebenso wie die, unter denen er vorgegangen ist, absolut Gesetzmäßigkeit der Natur alle Echichten des Volkes durchdrungen Sigung abhalten will drei oder beliebig mehr Personen glaubwürdig ist, so daß über die berichteten Thatsachen fein nur, wie wir sehen werden, über die ErUeberbleibsel kindlicher das letztere die Anwesenheit eines Geistes, so theilt es diesem flärung derselben. Der Fall wurde mir vor einigen Jahren in Schritt für Schritt gewichen mit, daß das Abe hergesagt werden wird und daß er, der Geist, Frankfurt a. M. erzählt und ich lasse den Berichterstatter selbst will und die seine Aussagen bilden follen. Wenn" In einer fleinen deutschen Residenzstadt, wo ich vor also, So wird es sich vielleicht für den Blick eines künftigen Geschichts- man schreibers darstellen, der nur den großen Zug der Zeit sieht, nur Buchstaben kommt, so ertönt ein Klopfen im Tisch oder im Fuß von dem ich schon gehört hatte, daß er sich mit spiritistischen Ver zu einem bestimmten längerer Zeit lebte, machte ich die Bekanntschaft eines Herrn D., wir noch mitten darin stehen, bemerken noch allerhand Gegen- vorn angefangen, so der zweite Buchstabe u. s. w. gewonnen, bis und Reinheit des Charakters, zudem durch seine glänzende Verbewegungen und Seitenströmungen, auftauchende und bald wieder ein vollkommener Satz gebildet ist, der die Antwort auf die dem mögenslage vor jedem Verdacht geschützt, durch Gaukeleien irgend untergehende Erscheinungen, die ganz anderen Charakter tragen, Geist vorgelegte Frage ist. Oder es wird dem Geist vorgeschlagen, einen Vortheil gewinnen zu wollen. Nachdem wir einander näher ge als jener Hauptzug unserer Zeit, die aber für den Beobachter bei Fragen, die Ja oder Nein erfordern, ein einmaliges Klopfen treten waren, erhielt ich eines Tages eine Einladung von ihm zu uns zeigen, daß die Zeiten nicht so einheitlich sind, wie sie haft" ertönen zu lassen. Daran schließen sich dann häufig Sput- maßen vorbereitet. neben die große soziale Strömung die Reaktion stellt, das eigen Anwesenden oft empfindlich treffen, Fenster werden zerbrochen, Professoren, Aerzte, Abgeordnete u. f. w., turz lauter Personen, nachher dem zusammenfassenden Blick erscheinen mögen. Wie sich erscheinungen: Gegenstände fliegen im Zimmer umber, die die möblirtes Zimmer, in dem sich die Gesellschaft zusammenfand finnige Festhalten oder Zurückfallen in vergangene politische Kultur- Knoten in Fäden geschürzt oder gelöst, kurz es erfolgen von denen von vornherein nicht anzunehmen war, daß sie so Berioden, so finden wir neben jenem Fortschritt der Naturwissen Kraftäußerungen, die schaft, neben der gewachsenen Einsicht in die strenge Gefeßlichkeit scheinen.
Epochen des Menschengeschlechtes-
ist, außer bei denen, die an seiner Erhaltung ein sehr sinnen- bei den Buchstaben klopfen soll, die er aufgeschrieben haben sprechen:
Die
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von
Man tam zunächst in ein gewöhnlich
unsichtbaren Wesen auszugehen leicht auf eine Taschenspielerei hereinfallen würden. Neben diesem auch oft so, Zimmer lag ein anderes, fleineres, das nur eine einzige Thür den früher und zwar zu dem eben genannten Zimmer hatte. Die Fenster
man
und Begreifbarkeit alles Geschehens, den Glauben an Geister ver- daß das Medium in dem Zustande, storbener Menschen, die zur Erde zurückkommen oder überhaupt magnetischen Schlaf nannte, Säße schreibt, die die Geister desselben waren geschlossen, an Möbeln enthielt es nur einen ge immer um uns sind, und durch Vermittlung besonders dazu ver- ihm diktiren oder bei denen sie ihm die Hand führen. Ferner wöhnlichen Tisch und ein Paar Stühle. Wie untersuchten dieser anlagter Bersonen uns Mittheilungen über das diesseits und werden in Gegenwart des Mediums zwei leere Schiefertafeln an Bimmer genau, es war völlig unmöglich, daß Jemand in dasselbenfuls Jenfeits machen. Diesen Glauben und die Beschäftigung mit einander gebunden und versiegelt, deren Innenseiten man nachher anders gelangen konnte, als von dem vorderen Zimmer aus diefen Angelegenheiten nennt man Spiritismus, und eine Person, I beschrieben vorfindet, aus verklebten Schachteln Gegenstände ent- Nachdem wir uns wieder in dieses begeben und jenes zweifell