Nr. 162. 21. Jahrgang.
Monate Ge=
Mittwoch, 13. Juli 1904.
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Schuldigen feien, sondern auch diejenigen, die ihnen so leicht§ 3 lautet:„ Die Versicherung erstreckt sich auf häusliche und andre Ein umfangreicher Spielerprozeß Kredit gewährten, so könne man auch hier sagen: schuldig seien nicht Dienste, zu denen versicherte Personen neben der Beschäftigung im mur die Angeklagten, sondern im moralischen Sinne auch die, die Betriebe von ihren Arbeitgebern oder von deren Beauftragten heranbeschäftigte gestern die neunte Straffammer des Landgerichts I unter den drei Angeklagten immer wieder Gelegenheit gegeben haben, gezogen werden." Die Berufsgenossenschaft meinte, die tägliche BeVorsitz des Landgerichtsrats Kämpf. Auf die Anklage des getverbs- als treue Stumpane mit ihnen herumzusumpfen und die Nächte schäftigung in der nicht versicherungspflichtigen Ausspannung fönne mäßigen Glücksspiels hatten sich der Rentier Georg Pancritius, am Spieltisch zu verbringen. Der Staatsanwalt erachtete, schon deshalb nicht als ein solcher häuslicher oder andrer Dienst" der Kaufmann Gustav Neumann aus der Lutherstraße in Char - die Gewerbsmäßigkeit des Glücksspiels bei den ersten drei Ange- angesehen werden, weil§ 3 nur gelegentliche Nebenarbeiten lottenburg und der Cigarettenmacher Simon Hirsch zu verant- flagten für erwiesen und behielt einem andren Verfahren vor, die häuslicher und privater Natur meine, nicht aber eine ständige worten. Außerdem wurde der Hotelbesiser. beschuldigt, in feinem bezüglich eines etwaigen Falschspiels heute durch die Beweis Nebenbeschäftigung in einem nicht versicherten Betriebe, wie sie hier Lokal das Glücksspiel geduldet zu haben. Die Anklage vertrat Staats- aufnahme gegebenen Spuren weiter zu verfolgen. Er vorlag, da der Verletzte täglich in der Ausspannung des Hotels Morris, Subheim, Sehmann und Rosenfeld . Pan- und 1000 M. Geldstrafe; gegen Neumann einen anwalt Kohler, die Verteidigung führten die Rechtsanwalte beantragte gegen Pancritius 3 Monate Gefängnis thätig gewesen sei. Das Schiedsgericht zu Stettin verwarf die gegen den so be critius, der schon wegen gewerbsmäßigen Glücksspiels vorbestraft fängnis und 500 W. Geldstrafe; gegen Hirsch einen Monat gründeten Ablehnungsbescheid gerichtete Klage des Berlebten. Be ist, war früher Schlächtergeselle und später selbständiger Schlächter- Gefängnis und 300 M. Geldstrafe; gegen den Hotelier 200 m. gründend wurde ausgeführt, daß der§ 3, der hier allein in Betracht meister, der einen ziemlich bedeutenden Umfah hatte und sich in guter Geldstrafe event. 20 Tage Gefängnis. fommen könnte, nicht anwendbar sei unter den obwaltenden UmVermögenslage befindet. Er huldigt seit Jahren dem Glücksspiel. Nach längeren Verteidigungsreden der Rechtsanwalte Morris, ständen. Und zwar deshalb nicht, weil das Gesetz im§ 3 nur Der Angeklagte Neumann hat früher mit Wäsche bei Kellnern Sendheim, Heymann und Rosenfeld zog sich der Gerichts- beabsichtigt habe, die Versicherung nur auf häusliche oder gehandelt und besitzt jetzt ein Wäschegeschäft. Der aus Bukarest hof in der neunten Abendstunde zur Beratung zurüc private Dienste auszudehnen, nicht aber auf nicht versicherte gebürtige Angeklagte Hirsch fabriziert Cigaretten und hat seinen Das Urteil lautete: Gegen Pancritius auf drei gewerbliche. Absatz auch vorzugsweise in Restaurationen. Pancritius gehörte zu Monate Gefängnis und 2000 m. Geldstrafe, gegen Auf den Rekurs des Verletzten kam dann die Sache vor das der ziemlich großen Zahl von Lieferanten des" Terminushotels", die Neumann auf sechs Wochen Gefängnis und 500 M. Reichs- Versicherungsamt. Da von einer andern Sache her bereits einen besonderen Stammtisch hatten und Montags, am Kassierungs- Geldstrafe, gegen irich auf drei Wochen Gefängnis tage, sich zusammenfanden, gemeinschaftlich kneipten und im Anschluß und gegen den hotelier auf 500 M. Geldstrafe. daran gewöhnlich ein Spielchen arrangierten. Zuerst wurden harmTose Spiele gespielt, wenn sich aber das Lokal geleert hatte, ging man zu Glücksspielen über. Gespielt wurde
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Aus Induftrie und Handel.
,, Gottes Segen bei Cohn", ,, Kartenlotterie",„ Meine Tante Deine Tante"," Poker" und Aus ber Cement- Industrie. Die letzten Jahre sind für die Würfeln. Das Spiel beschränkte sich später nicht bloß auf die Mon- deutsche Cement- Industrie eine fast verbandslose Zeit gewesen und tage, man spielte schließlich auch an andern Wochentagen und ver- der Preiskampf der Werke untereinander war heftig. Lehthin sind blieb manchmal bis spät in die Nacht hinein bei dieser Beschäftigung. nun wieder eine Reihe von Vereinigungen zu stande gekommen, die Der verstorbene Besizer des Terminushotels", Herr Herkel, soll die auch schon merkliche Preissteigerungen im Gefolge gehabt haben. Lieferanten besonders zum Spielen animiert haben und dadurch einen Immerhin sind noch große und für den Gesamtmarkt sehr maßgebende großen Abfah an Wein, Champagner usw. erzielt haben. Er soll Werke nicht wieder zu einer Syndizierung gekommen. Auf der dieser sich bergnügt die Hände gerieben und zu Dritten geäußert haben, daß Tage in Hamburg abgehaltenen Konferenz von Leitern der er, seitdem er den Lieferanten- Stammtisch habe, 15-20 000 20. unterelbischen Cementfabriken, die im wesentlichen sich mit Subim Jahre mehr Weinumsaz habe. Bei den Spielzusammenfünften, missionsfragen beschäftigte, lag nach der Rh.-W. 8tg." auch eine die zumeist in einem oberen Hotelzimmer stattfanden, sollen teilweise Heidelberger Anregung bor , in der auf die Einigung der süddeutschen recht große Summen verloren und gewonnen worden sein. Einzelne Portland - Cementfabriken sowie auf den Vertrag hingewiesen wurde, Spieler, die große Verluste gehabt haben, machten, wie das in solchen der seitens der schlesischen und pommerschen Fabriken erzielt worden Fällen gewöhnlich ist, ihrem Unmut durch Verdächtigung der Bank- sei, ferner auf die Bereitschaft der mitteldeutschen Fabriken, den Halter Luft. Als solche figurierten sehr häufig die drei ersten An- Busammenschluß zu vollziehen. Ausstehend seien einesteils noch geflagten, über die man nach und nach allerlei muntelte. Einzelnen die Entschlüsse der hannoverschen Fabriten, die man demnächst Teilnehmern fiel es auf, daß Neumann und Hirsch, die eigentlich herbeizuführen hoffe, und andernteils die Entscheidung der Fabriken nicht zu den Lieferanten gehörten, von Pancritius in diesen Kreis an der Unterelbe. Aus den Kreisen diefer letteren machte man in eingeführt worden waren und ebenso wie dieser keinen Spielabend der Besprechung geltend, daß ein Zusammengehen zur Zeit versäumten. Manche wollen auch wahrgenommen haben, daß die wenig Nuzen verspreche, wenigstens so lange nicht, als die bisher drei, die von einzelnen Spielern bekämpften Teinen Fabriten einer derartigen Vereinbarung sich anschließen würden. Andernfalls führe man den Kleineren Fabriken wieder Geldmittel zu, so daß der bisherige Stampf als völlig zwecklos geführt gelten müsse. Man habe daher zunächst die kleinen Fabriten, vollständig auszuscheiden und Iahmzulegen, bevor an eine erfolgreiche und dauernde Vereinheitlichung gedacht werden könne. Immerhin machte sich in der Samburger Versammlung Geneigtheit geltend, auf die Heidelberger Vorschläge einzugehen; bindende Beschlüsse sollen einer in etwa Wochenfrist einzuberufenden Zusammenkunft vorbehalten bleiben.
,, bas Kleeblatt"
eine Rekursentscheidung des höchsten Gerichts vorlag, die bezüglich der Bedeutung des§ 3 einen Unterschied zwischen gelegentlichen und ständigen gewerblichen Diensten macht, der verhandelnde Senat aber einer andern Auffassung zuneigte, so überwies er die Angelegenheit dem für solche Fälle geschaffenen Erweiterten Senat". Dieser hob das Urteil des Schiedsgerichts zu Stettin auf und verurteilte die Berufsgenossenschaft zur Rentengeivährung.
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Aus den Urteilsgründen ist hervorzuheben: Der Ertveiterte Senat sei der Ansicht, daß der Begriff andre Dienste" im Sinne des§ 3 fich nicht nur erftrede auf private, persönliche Dienstleistungen für den Arbeitgeber oder dessen Familie. Die Begründung des Gesetzes gehe offenbar von der entgegengesetten Ansicht aus. Nach der Begründung habe aber auch keine Berechtigung die Unterfcheidung zwischen gelegentlichen und ständigen gewerblichen Diensten, wie sie die Retursentscheidung vom 8. Januar 1904 mache. Ganz abgesehen davon, daß die Bestimmung der Grenze zwischen einer nur gelegentlichen und einer ständigen Beschäftigung Schwierigkeiten machen würde. Der in jener Retursentscheidung angegebene Grund, daß ohne die Beschränkung des§ 3 auf gelogentliche Dienste der Streis der versicherten gewerblichen Betriebe im Widerspruch mit den §§ 1 und 2 des Gesetzes erweitert werden würde, treffe nicht zu; denn der§ 3 schütze immer nur den einzelnen Arbeiter, so daß eine Versicherung, aller Arbeiter eines sonst nichtversicherten Betriebes auf Grund des§ 3 des Gewerbe- Unfallversicherungs- Gesetzes nur eintreten fönnte, sobald und solange für diese Arbeiter die Vorausfegungen des§ 3 vorlägen. Der fragliche Betrieb selber bleibe unversichert, so daß Arbeiter, die ihre Haupt beschäftigung in ihm hätten, auch durch§ 3 nicht versicherungspflichtig würden. Ents scheidend sei eben, daß die Haupt beschäftigung im versicherten Betriebe erfolge, wie es vorliegend der Fall gewesen sei.
Unberechtigt sei ferner der Einwand der Berufsgenossenschaft, daß die Anwendung des§ 3 auf ständige gewerbliche Nebendienste ihr eine Laft aufbürde, für die sie in den Beiträgen kein Entgelt enthalte; denn selbstverständlich hätten die Berufsgenossenschaften das Recht, für Arbeiter, deren Thätigkeit in unversicherten Betrieben auf Grund des§ 8 versicherungspflichtig werde, auch von den Unternehmern einen entsprechend höheren Beitrag zu fordern.
genannt wurden, immer besonders vom Glück begünstigt worden seien, man sprach gelegentlich wohl auch von„ gezinkten Karten", furz, man munkelte, daß nicht alles mit rechten Dingen zugehe. Diese Spiele wurden nicht allein im Terminushotel" abgehalten, sondern auch auf Dampferpartien, die aus der Stammtisch- Kasse veranstaltet wurden. Während der Hin- und Rückfahrt wurde in der Kajüte fleißig gejeut und auch hier sollen die drei ersten Angeklagten besonders vom Glück begünstigt worden sein. Als Herr Herbel gestorben war, wollte die Witwe das Spielen im Hotel nicht mehr dulden Deutsche Heringsfischerei. Im Laufe des Juni hat die so und die Stammgesellschaft verließ deshalb das Terminushotel" genannte große Heringsfischerei" begonnen, die sich bis zum Man spielte dann in dem Hotel des vierten Angeklagten weiter, traf November ununterbrochen ausdehnt. Nach dem vom Deutschen Betreffs der schädlichen Wirkung des Bleies auf die Nachkommensich aber auch in der Wohnung des Wirtes einer hiesigen Weinstube, Seefischerei- Verein herausgegebenen Deutschen Seefischerei schaft weist der österreichische Amisarzt Dr. Kaup aus der Wiener in der Wohnung eines Lieferanten in Mariendorf und in der Wohnung Almanach" zählt unsre Fangflotte, die Loggerflotte, jest rund Buchdruckerkranken- Statistit für 1890 bis 1898 nach, daß auf hundert des Angeklagten Pancritius. Ebenso wie Neumann und Hirsch be- 150 Schiffe, darunter 10 Dampfer und 9 Schiffe mit Hilfsmaschinen. Entbindungen bleikranter Frauen durchschnittlich bei den Gießereiftritt namentlich auch Pancritius mit aller Entschiedenheit, aus dem Die Logger find 161 bis 288 Stubikmeter oder 55-102 Register Arbeiterinnen 32,5 Proz. Fehlgeburten vorkommen. Durch Dr. Levy Glücksspiel ein Gewerbe gemacht zu haben. Alle drei gaben zu, ihrer tonnen brutto groß. Sie haben nicht, wie der Name vermuten läßt,( Die Berufskrankheiten der Blei- Arbeiter", Wien 1873) und durch Spielleidenschaft gefröhnt zu haben, behaupteten aber, daß fie in Loggertafelage, sondern sie sind galeasartig getatelt mit einem borne die französischen Aerzte Dr. Paul und Dr. Fadieu und den englischen einer Vermögenslage seien, die ihnen das Spielen gestatte. Ban- stehenden Großmast. Die Fänge begannen im Juni bei den Shet- Medizinalinspektor Legge( ,, Industrial lead poisonning" im ,, Journ. of critius bestätigte auf Befragen des Vorsitzenden, daß er auch in land- Inseln. Bis zum November ziehen sie sich nach und nach füd- hygiene" vom 1. Mai 1896) ist ferner übereinstimmend festgestellt, Karlsbad und Warnemünde gespielt habe, er behauptete aber, daß wärts, bis sie vor dem englischen Kanal mit dem Einsetzen des daß auch die Schwangerschaften an sich gesunder Frauen dem schädis er keineswegs zumeist gewonnen, sondern auch erheblich verloren Winters ihr Ende erreichen. Der gefangene Hering wird sofort an genden Einflusse der Bleivergiftung ihrer Männer unterliegen und habe. So habe er beispielsweise in Warnemünde 10 000 m. verloren. Bord gesalzen und in Fässer gepact. Ist der Logger gefüllt, so sucht zu Tod oder Fehlgeburten führen. So berichtet Dr. Lebh Der Angeklagte bestätigte ferner auf Vorhalt, daß er in seiner er den Ausrüstungshafen auf und läßt dort seinen Fang. Er macht daß von 31 Schwangerschaften bei sieben Frauen bleifranker Männer Wohnung auch ein Roulette gehabt und mit seinen Gästen Roulette bis zu vier, höchstens fünf Reisen in einer Fangzeit. ( Maler) 11 mit Totgeburten und eine mit Abort endeten, während gespielt habe. Alle drei Angeklagten verwahrten sich energisch gegen Zur Organisation des Trägerhandels. Nachdem eine im eine von diesen Frauen vor der Beschäftigung ihres Mannes mit den Verdacht, daß sie unter einer Decke gesteckt oder unehrlich gespielt Stahlweri3- Verbande vorhandene Strömung, die statt Blei fieben lebende Kinder geboren hat. Und da scheut sich ber hätten; alles darauf bezügliche Gerede sei der Ausdruck des Miß mit der Vereinigung der Trägerhändler mit den volkswirtschaftlichen Gründen, zu einem Verbot der Verwendung von Vertreter des Reichskanzlers, angeblich aus socialpolitischen und mutes von Personen, die sich über ihre Verluste ärgerten. einzelnen Händlern direkt zu verkehren wünschte, vorerst unterlegen ist, geht der Verband dazu über, die Händlervereinigungen noch Bleifarben zu schreiten, wie es die französische und die schweizer 20 Jahre und länger Karten spielen, weiter auszubauen. Das geschieht nun aber nicht dadurch, daß etwa Regierungen in immer größerem Umfange thun. Er will diesem würden sich sicher kein X für ein U vormachen lassen!" Die Vor- zahlreiche neue Firmen in diese Vereinigungen aufgenommen werden, Strebsübel mit einem Merkblatt zu Leibe gehen, mit Vermahnungen gänge im" Terminushotel" liegen schon einige Jahre zurück. Unter fondern nach der„ Köln . Btg." in der Weise, daß sich an die Händler- über die nötige Sauberkeit und Benutzung der Waschgeräte. Ja, den 20 vorgeladenen Zeugen, die in größerem oder kleinerem Um- verbände wieder Unterverbände angliedern, die ihre Geschäfts- wenn er nur auch auf allen Bauten 2c, für ordentliche Waschfange mitgespielt haben, befanden sich mehrere Schlächtermeister, gebiete untereinander abgrenzen und mit den bereits bestehenden geräte zc. forgte. Bädermeister, Eierhändler, Wildhändler, Staufleute, Handelsleute, Händlerbereinigungen Hand in Hand arbeiten. Dahin zielende Eingegangene Druckfchriften. Nöche, Lotterieloſe- Händler, Fischhändler, Champagnerbertreter usw. Berhandlungen find zur Zeit mit füddeutschen Trägerhändlern von der Neuen Zeit"( Stuttgart , Diek' Verlag) ift foeben das Ein Handelsmann Redlich hatte besonderes Pech; er hat nach seiner im Gange. 41. Heft des 22. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben wir Angabe im ganzen etwa 8-10 000 m. verloren. Er will eines Die internationalen Frauentage Abends gemerkt haben, daß Pancritius ihn beim Pokerspiel betrog Ein spanisches Kohlensyndikat. Einer Mitteilung der„ Times" hervor: Standale und Skandalfucht. Bon Klara Bettin. Die Vorgänge in Colorado . Von und hat ihm darauf hin eine so kräftige Ohrfeige gegeben, daß jener zufolge finden zur Zeit bereits ziemlich weit vorgeschrittene Ver- zu Berlin . Hermann Schlüter( New York ). II. Lohn- und Arbeitsverhältnisse im vom Stuhl zur Erde fiel. Nachher hat er sich aber wieder mit ihm handlungen wegen der Gründung eines Syndikats der spanischen Maurergewerbe. Bon Frizz Paeplow. II. Bon George Sand . vertragen und später wieder mit ihm gespielt. Der Angeklagte Rohlengruben statt. Diese befinden sich zumeist in spanischem und B. J. Proudhon. Aus dent Französischen übertragen von Emma Adler . Bancritius behauptete, daß er bei diesem Vorfall betrunken gewesen selbst besondere Bedeutung für England, da England von den in Franz Diederich, Dresden . französischem Besiß, und ihre Kartellierung hat außer in Spanien ( Schluß.) Litterarische Rundschau: Margarete Beutler , Gedichte. Bon Karl Theodor b. Juama- Sternegg, Staatssei, da er mit dem Zeugen 20 Gläser Bier und 6 Flaschen Geft getrunken habe. Einige Zeugen stimmten darin überein, daß sie einen Spanien verbrauchten 5 500 000 Tonnen Kohlen allein 2701 907 wissenschaftliche Abhandlungen. Von rh. Die Neue Beit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buchunbestimmten Verdacht gegen die drei ersten Angeklagten gehabt Tonnen nach Spanien einführt. Quartal zu beziehen; jedoch kann dieselbe bei der Post nur pro Quartal handlungen, Postanstalten und Kolporteure zum Preise von 8,25 M. pro haben. Ein Zeuge hat im Laufe der Zeit 4000 M., ein andrer 3000 m. verloren; die Bechen an solchen Spielabenden betrugen oft abonniert werden. Das einzelne Heft toſtet 25 Pf. mehrere Hundert Mart. Ein Mehlhändler Voigt hat sich sehr darüber gewundert, daß ihm von dem Angeklagten Neumann als Bankhalter in taum einer halben Stunde im Gottes Segen bei Cohn" ca. 150
" Leute, die
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Die neuen Verhandlungen sind von einem Mitglied der spanischen Gesandtschaft in Paris , dem Comte de Pradere, eingeleitet, der an Er fordert die andren spanischen Gruben stark beteiligt ist. Kohlengruben- Interessenten auf, sich vorläufig im Princip für ein Kartell zu erklären, und schildert seinem
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Brobenummern stehen jederzeit zur Verfügung.
bergbau angeblich in Spanien bestehen und es bewirken, daß, obwohl aufruf und Mitteilung der Bertrauensperson. sehr eindringlich die Schwierigkeiten, die zur Zeit für den Kohlen zugegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor:
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Von der Gleichheit", Zeitschrift für die Intereffen der Arbeiterinnen Cirkular( Stuttgart , Diez' Berlag), ist uns soeben die Nr. 15 des 14. Jahrganges Wart abgenommen worden sind. Neumann schien diesem Zeugen Der vierunddreißigste sehr feinfühlig" in den Fingern zu sein. Ferien. Von Jda Raab. George In der bis zum Abend sich hinziehenden Beweisaufnahme, die in Spanien den Bergarbeitern weit niedrigere Löhne als in andren Bebel. Bon Dr. Robert Michels. Aus der Bewegung. Bilder von der Momente von allgemeinem Interesse nicht weiter zu Tage förderte, Ländern gezahlt werden, die Produktionskosten einer Tonne Kohlen Sand. Von H. Thurow. Feuilleton: ließ sich Kriminalkommissar v. Manteuffel als Sachverständiger daselbst höher sind als in den meisten übrigen Ländern. Der Ein- Agitation im ostelbischen Junkerparadies. Von W. Stähler. Späte Rosen. Bon Theodor Storm.( Fortsetzung.) Notizenteil: Sociale über den Charakter der hier in Frage kommenden Spiele und über peitscher dieses beabsichtigten spanischen Kohlensyndikats verspricht Gesetzgebung. Weibliche Fabrilinspektoren. Gewerkschaftliche Arbeiteeinige Trids aus, die von Falschspielern bei solchen Glücksspielen in nach dem Zustandekommen des Synditats eine Verbilligung der zur rinnen- Drganisation. Ablieferung bereitstehenden Tonne Kohlen um 2 Fr., von 8 Fr. auf Anwendung gebracht werden. Die Verteidigung stellte schließlich eine große Reihe von Beweis- Fr. Besonders soll der Syndikatstampf dann auch gegen die hohen anträgen, die darauf hinausgingen, daß die brei ersten Angeklagten Transporttosten aufgenommen werden.
in guter Vermögenslage sich befinden, ferner daß insbesondere Pancritius und Neumann die von den in Verlust geratenen Zeugen verlorenen Summen nicht gewonnen haben und daß Pancritius ein
Soziales.
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Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Bf., durch die Boft bezogen beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pf., unter Kreuzband 85 Pf.
Der„ Wahre Jacob" hat soeben die 15. Nummer seines 21. Jahr. gangs erscheinen lassen. Aus dem Inhalt derselben heben wir die beiden farbigen Bilder Der madige Reichsapfel" und" Gegenfäße" hervor, fowie die Illustrationen Ein Teufelsbraten, Stirchen- Mirbachs Pech oder sehr vermögender Mann ist, von den Leuten, die ihn seit Jahren Ausdehnende Auslegung des§ 3 des Unfallversicherungs- Gesetzes Durch Nacht zum Licht nach Moabit ",„ Nach der Preisverteilung"," Wanderfennen, als reeller Mann geachtet wird, dem sie unter durch das Reichs- Versicherungsamt. burschen einst und jetzt", Die ausgesperrte Bergnügungsreisende", „ Der Obstteinen Umständen zumuten, gewerbsmäßig oder gar falsch zu Die Ausdehnung der Unfallversicherung auf häusliche und Deffentlichkeit", Totale Mondfinsternis in Württemberg " und Die Nummer bringt sodann den Schluß der Serie spielen. Der Gerichtshof unterstellte die in diesen Anträgen andre Dienste im Sinne des§ 3 des Gewerbe- garten Marocco". behaupteten Thatsachen als wahr, ebenso die von dem Rechtsanwalt Unfallversicherungs- Gesezes betrifft eine fehr Bourgeois- Typen" von Edmund Edel sowie ein Porträt des australischen Premierministers J. C. Watson nebst dazu gehörigem Tert. Der tertliche Morris festgestellte Thatsache, daß Pancritius nicht wegen gewerbs- wichtige Entscheidung des„ Grweiterten Senais" des Teil der Nummer enthält die Gedichte Krieg", Edler Sport", Stiel", mäßigen Glüdsspiels, sondern in Karlsbad wegen öffentlichen Spiels Reichs- Versicherungsamts. „ Die Geldwechsler"," Ernte" von Ludwig Lessen , Unfaßbar"," Moderne polizeilich vorbestraft ist. Der Hausdiener Pagenkopf war bei einem Ueckermünder Hotelier Ballade"," Deutschland , Deutschland , liberales!"," Duckmäuserpredigt", und Der Sachverständige v. Manteuffel bestätigte auf Befragen und Gaststallbesizer, der zugleich einen Lohnfuhrwerksbetrieb hatte, außer zahlreichen fleineren Beiträgen noch die größeren Feuilletons des Vorsitzenden, daß bei gewerbsmäßigen Spielern zumeist auch in Stellung. P. war ständig in der Lohnfuhrwerkerei und in" Wahres Geschichtchen"," Das Thal der Nebel"," Der gute Zweck heiligt die immer die Neigung zum Falschspielen sich zeigt. der nichtversicherungspflichtigen Ausspannung( dem Gaststall) thätig. fchäbigsten Mittel 1" und" Ruffifche Striegsberichterstattung". Der Preis der Nach Schluß der Beweisaufnahme führte der Staatsanwalt Die Thätigkeit im Lohnfuhrwertsbetrieb überwog, wie später 12 Seiten starten Nummer ist 10 Pfennig. Der Lohnfuhrwertsbetrieb ist unstreitig ver- Annalen des Deutschen Reichs für Gefeßgebung, Verwaltung und aus, daß einige Beugen mit der Wahrheit doch wohl zurüdgehalten festgestellt wurde. haben und daß andre Zeugen, die die Gerupften waren, ficherungspflichtig; er ist bei der Fuhrwerts- erufsgenossenschaft Bolkswirtschaft, Nr. 7. Inhalt: Weiteres zur Regentschaftsfrage in Bayern . Bon Professor Anton Dyroff. 8wei Fragen des herzogl. fächs. Thron etwas zu interessiert erscheinen. Rühmlich sei es auch fonstatiert. B. erlitt nun in der Ausspannung des Hotels folgerechts. Bon Professor Dr. Bornhat. Das Verhältnis der Gärtner für feinen der Beugen, daß fie lange Zeit hindurch einen Betriebsunfall. Die Fuhrwerts- Berufsgenossenschaft wies zum Gewerberecht. Von Otto Albrecht. Das Bermögen. Von Dr. jur. fort und fort stundenlang und oft die Nächte hindurch ihre Zeit in seinen Anspruch auf Unfallrente ab, weil P. nicht im Fuhr Fris Berolzheimer. Stizzen und Notizen. Jährlich 12 Hefte. Halbjährlicher dieser Weise sich um die Ohren geschlagen haben. Wie jüngst im Pro- wertsbetriebe verunglüdt sei und auch§ 3 des Gewerbe- Abonnementspreis 8 M. 12 Gefte bilden einen Band. J. Schweizers Verlag zeffe Meyer die Presse gesagt habe, daß nicht nur die Eheleute die Unfallversicherungs- Gesezes nicht Anwendung finden könne. Der( Arthur Sellier), München .
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