fann beshalb nicht dringend genug empfohlen werden, die als Der dritte Unfall ereignete sich in der Rosenthalerstraße. In der I gemeine Verwunderung erregte es, daß die Eisenbahnverwaltung Säuglingsnahrung dienende Milch mit größter Vorsicht zu behandeln. Nähe der Weinmeisterstraße stürzte der Radler Hantke unmittelbar nicht mit größerer Strenge darauf Bedacht nimmt, daß alle Um sie vor der in der jezigen heißen Beit so schnell erfolgenden neben dem Straßenbahngeleise plöglich um, als gerade ein Straßen- Lokomotiven ohne Ausnahme mit sogenannten Funfenfängern Bersetzung zu hüten, muß sie nach vorhergehendem Aufkochen bahnwagen herankam. Um der Gefahr des Ueberfahrenwerdens zu versehen sind und diese dann auch von den Lokomotivführern benutzt dauernd möglichst fühl, am besten in Waffer stehend, aufbewahrt entgehen, warf er sich zur Seite und geriet dabei gegen die Räder werden. Bei der Rückfahrt konnten die Fahrgäste es deutlich wahrwerden. Tritt trotzdem bei den Säuglingen Magen- Darmkatarrh einer vorbeifahrenden Droschke. Hantle wurde glücklicherweise nur nehmen, daß die Maschine ohne Funkenfänger fuhr. Dem Schorn auf, so ist es am ratsamsten, die Milch auf einige Tage ganz aus leicht gestreift und erlitt geringe Verletzungen am rechten Arm. zusetzen und statt dessen die in allen Apotheken und Droguengeschäften erhältlichen Kindernährmittel wie Odda, Mellinsfood, eines Gendarmeriekommandos in grausamſter Weise zerstört worden. Ein Jdyll in der Jungfernheide ist gestern durch eine Razzia ſtein entflogen ganze Garben von Funken, darunter große Stüde glühender Kohle. Es kann daher nicht wundernehmen, wenn die Soxhlets Kindernahrung oder desgl. zu geben, außerdem ist für ärztliche Der Streifzug war auf Anordnung des Landratsamtes des Kreises Ersatzansprüche an den Eisenbahnfiskus immer größer werden. Hilfe baldmöglichst Sorge zu tragen, da ausgesprochener Brech- Niederbarnim unternommen worden, um das daselbst nächtigende Großfener kam heute mittag während der Schlafzeit Ser durchfall recht häufig den Tod der Säuglinge herbeiführt. Gesindel dingfest zu machen. Unweit Tegel bemerkten die Beamten Feuerwehr im Norden, Oudenarderstr. 41, zum Ausbruch und be= Beerdigung des Genossen Trage. Am Sonntag, den 24. Juli, im Walde lodernde Feuer und leise hinzuschleichend, stießen sie auf schäftigte die Wehr untec Leitung des Branddirektors Giersberg nachmittags 22 Uhr, fand von der Leichenhalle des neuen Schönes zwei Pärchen, welche sofort die Flucht ergriffen, aber nach längere Zeit. Bei Ankunft der ersten Löschzüge stand der Dachstuhl herger Stirchhofes in der Marstraße die Beerdigung des Genossen furzer Jagd gefaßt und nach dem Tegeler Amt geschafft wurden. des großen neuen Hauses schon in seiner ganzen Ausdehnung in Maurer Richard Trage statt. Üeber 2000 Genossen und Genossinnen In einem der Pärchen wurde die 34 jährige Ehefrau eines im Norden Flammen. Diese hatten schnell reiche Nahrung gefunden und ges waren erschienen, um dem Genossen, dem Freund, dem Kollegen und Berlins wohnenden Tischlermeisters F. sowie der 23 jährige fährdeten in hohem Grade die angrenzenden Gebäude. Die LöschSangesbruder, der durch die That eines Verblendeten so früh aus arbeitslose Schlächtergeselle Müller ermittelt. Die Frau war ihrem mannschaften hatten unter der Einwirkung der enormen Hize und unfren Reihen gerissen wurde, ein letztes Lebewohl zu sagen. Man Gatten vor etwa acht Wochen ausgerückt und trieb sich seit dieser des Qualms viel zu leiden. Trotzdem wurde mit großer Bravour muß dabei gewesen sein, um den Schmerz, den diese That verursacht Beit vagabondierend in der Umgebung Berlins umher. Das zweite der Angriff mit 5 Schlauchleitungen durchgeführt und der Brand auf hat, ermessen zu können. Im Alter von ca. 32 Jahren, im Vollbesis Bärchen bestand aus einem 15jährigen Mädchen, welches bereits seit den Dachstuhl des obersten Geschosses beschränkt. Ob Brandstiftung männlicher Straft, umgeben von einer liebenden Frau und Kind, Anfang vorigen Jahres seiner Dienstherrschaft in Schulzendorf ent- vorliegt, wie von beteiligter Seite angegeben wird, muß die Untervon Eltern, Geschwistern und Verwandten, die nur in Liebe und laufen ist und seit dieser Zeit wohnungslos vagabondiert hat. Die suchung ergeben; unwahrscheinlich ist es nicht, nachdem von der Verehrung zu ihm emporsahen, wurde der Verstorbene durch das junge Dirne wurde von der Behörde zwecks Zwangserziehung be- Feuerwehr dort erst kürzlich zwei Brandstiftungen festgestellt worden Bubenstück eines Sinnlosen dahingerafft. Mitten aus seiner Thätig- reits längere Zeit gesucht. Vorläufig aber mußte fie eiligst nach der sind. Der Schaden am Hause ist bedeutend. feit für die Partei, für den Verband der Maurer, Zweigverein Entbindungsanstalt der Charité übergeführt werden. Ihr Galan war Feuerbericht. In der letzten Nacht tam auf einem Lagerhof in Berlin , dessen Mitglied der Verstorbene seit dem September 1891 ein etwa 46jähriger, obdachloser Arbeiter. der Drontheimerstr. 13 Feuer aus. Es gelang die Flammen auf war, aus seiner Thätigkeit für den Gefangverein Freiheit West", Ein Unglücksfall ereignete sich am 22. Juli, als mehrere Maurer den Hof zu beschränken. In Alt- Moabit, Ecke der Krefelderstraße, welcher er sich in seinen Mußestunden widmete, gerissen, bleibt der sich durch Abspringen von der Rüstung zu retten versuchten. Auf brannten ferner Rüstbretter auf einem Bauplatz, Gnesenerstraße ohne Verstorbene stets ein Vorbild für die Bestrebungen der um ihre dem Nonnendamm( Spandauer Gebiet) wird ein neues Fabrikgebäude Nummer Käst en und Alexandrinenstraße 22 Stiften 2c. Außerdem Besserstellung ringenden Arbeiterschaft. In bewegten Worten sprach der der Firma Siemens u. Halste aufgeführt. Die Maurerarbeiten sind hatte die Feuerwehr in der Weberstr. 10, Blumenthalstr. 9, am Genosse R. Küter dem Dahingeschiedenen einen warmen Dank vergeben an Maurermeister Buthe in Berlin , Friedrichstr. 72. Das Weidenweg 41, in der Johanniterstr. 7 und anderen Stellen zu thun. aus für sein Wirken im Dienste der Arbeiterbewegung. Terrain ist ziemlich umfangreich, so daß über die dort beschäftigten Einen bedeutenden Verlust erlitt ein Soldat, der am Sonnabend Als der Sprecher die liebevollen Bestrebungen des Vaters Maurer und Bauarbeiter drei Poliere die Aufsicht haben. Die um die Familie, des Sohnes und Bruders um die Eltern Fabrikräume sind ziemlich hoch, so daß zweimal gerüstet werden abend um 10 Uhr auf dem Bahnhof Friedrichstraße angekommen und Geschwister und die Verwandten würdigte und dieses den muß. Der Unfall hat sich folgendermaßen zugetragen: An einer war und in einem gelben Briefumschlage die Summe von 1450 M. Teilnehmern und der gesamten arbeitenden Bevölkerung zur Nach- circa 50 Meter langen Hoffront in der zweiten. Etage war das erste einem Offizier in Spandau überbringen sollte. Der Umschlag trägt ahmung anempfahl, blieb kein Auge trocken. Von den zur Ehrung Gerüst zwei Meter hoch und ungefähr 2,50-3 Meter breit errichtet. den Namen des Offiziers; der Inhalt, bestand aus Fünfzigmartdes Berstorbenen am Grabe niedergelegten Kränzen seien erwähnt: Auf diesem Gerüst lag ein Schienenstrang, worauf die Materialien scheinen. Der Soldat hat vom Bahnhof Friedrichstraße nach dem der des Verbandes deutscher Maurer, Zweigverein Berlin , und des befördert wurden. Neben den Schienen stand eine nur aus Cement Lehrter Bahnhof den Weg durch den Schiffbauerdamm genommen Bezirks Schöneberg, vom Wahlverein des Kreiſes Teltow - Beeskow - tonnen bestehende Kipprüstung, welche dermaßen belastet war, daß und hier das Geld angeblich verloren. Der Finder wird gebeten, Charlottenburg , Wahlverein des zweiten Berliner Reichstags- Wahl- sie in sich zusammenbrach. Als die Maurer nachmittags um 11 Uhr, das Geld auf einem Polizeirevier oder auf dem Polizeipräsidium im kreises und des Bezirks Schöneberg , in welchem der Verstorbene ungefähr 18 an der Zahl, die Rüstung von neuem betraten und Fundbureau abzuliefern. zulegt thätig war. Der Gesangverein" Freiheit West" legte ebenfalls sich zunächst mit dem Mörteldurchrühren beschäftigten, hieß es mit Das Gebrüder Herrnfeld- Theater eröffnet am Montag, den einen Kranz nieder; die Mitglieder des Vereins fangen am Grabe einem Male: Runter von der Rüstung! Jeder versuchte sich zu 1. August d. J., nach dreimonatlicher Abwesenheit von Berlin sein zwei ergreifende Lieder. Eine Musikkapelle ging dem Zuge voran, retten, als gleich darauf das schwer beladene Gerüst in sich zusammen- hiesiges lustiges Theater, um mit dem vielerprobten Humor und indem sie das Lied Ich hatt einen Kameraden" intonierte. Dem brach. Die Maurer, welche sich beim Mörteldurchrühren an der Mauer - den allbeliebten Gaben seiner einzig dastehenden, unkopierbaren Buge folgten die Leidtragenden und in unendlicher Reihe die feite befanden, retteten sich auf die Pfeiler. Die hinten stehenden dagegen Muse seine alten Freunde und Gönner wieder zu erheitern. Mit Teilnehmer. mußten, wenn sie nicht unter den Trümmern begraben sein wollten, den bisher unübertroffenen großen Schlagern, welche in der letzten Schwere Jungen haben in der Nacht zum Sonntag den Cigarren- etwa drei Meter in die Tiefe springen, wobei die Maurer Bittner, Saison eine so tolossale Anziehungskraft entwickelten, und welche laden der aus Rußland stammenden Schwestern Palatowsky in der Richter und Räbiger Verstauchungen an Armen und Beinen davon- auch während der Herrnfeld- Gastspiele in Köln a. Rh. und FrankAlexanderstr. 27 einen Besuch abgestattet. Das Geld hatten die trugen. In einer recht schlimmen Gefahr befand sich ein Arbeiter, furt a. M. geradezu sensationelle Erfolge erzielen ließen, werden Inhaberinnen nach der Wohnung am Zionskirchplatz mitgenommen. welcher dermaßen zwischen Lowry und Gerüst geklemmt wurde, daß Anton und Donat Herrnfeld auch die neue( die XIII.) Spielzeit ihrer Den Einbrechern, die mit Nachschlüsseln eingedrungen sind, sind an- er nur mit Hilfe mehrerer Kollegen aus seiner fraurigen Lage befreit Berliner Wirksamkeit eröffnen. So werden denn am kommenden geblich für 600 m. Cigarren und Cigaretten zugefallen. Außerdem werden konnte und mittels Krankenwagen nach dem Krankenhause Montag, Nur eine Nacht" und" Am andern Morgen haben sie eine schwarze Schürze und einen seidenen Damenschirm geschafft werden mußte. Der Unfall selbst ist nur auf das schlechte wieder für das lachende Berlin die Parole bilden. Der Vorverkauf mit filberner Strücke mitgenommen und ein Stemmeisen zurückgelassen. Material, welches zum Rüstungbauen verwendet wurde, zurückzuführen. für die Eröffnungsvorstellung beginnt bereits heute. Auffallen muß, daß niemand gesehen hat, wie der große Borrat, der Bock oder Stangenrüstung gab es nicht, sondern man zog es vor, doch mit der Hand nicht fortzuschaffen war, beiseite gebracht wurde. leere Cementtonnen hierzu zu verwenden. Die Bestohlenen sind gegen Einbruch versichert.
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Ferner ist von Schußvorrichtungen auf dem Hof überhaupt keine Rede. Nachdem sich nun der Unglücksfall zugetragen hatte, war man schnell dabei, mit den Aufräumungsarbeiten zu beginnen, ebenfalls über die Eingänge nur die notdürftigsten Schutzvorrichtungen zu treffen. Wir glauben, es ist an der Zeit, daß auf derartigen Bauten eine beffere Kontrolle ausgeübt wird wie bisher.
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Aus den Nachbarorten.
Köpenick . 23 a 5 Iverein im Zotal Rafferhof feine Vereins. Köpenid. Heute, Dienstag, abends 8 Uhr, hält der, Fris 3ubei I einen Vortrag über den Kampf gegen die Social bersammlung statt, in welcher der Reichstags- Abgeordnete demokraten im Reichstag und Herrenhaus hält. Auch werden dort drei Delegierte zur nächsten Kreis- Generalversammlung gewählt. Frauen haben als Gäfte Zutritt.
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Die verhängnisvolle Rose. Auf der Landpartie einer hiesigen Goldleistenfabrik verteilte ein Angestellter blühende Rosen unter die Arbeiterinnen. Eines der Mädchen, die zwanzigjährige Elfriede R. aus Reinickendorf , Scharrnweberstraße, stach sich beim Anfassen der Rose an einem Dorn so heftig in den Beigefinger, daß eine blutende Rißwunde entstand. Ohne mehr auf das Vorkommnis zu achten, Das Arbeiter- Sportfest, das am Sonntag in Friedrichshagen ging die R. tags darauf in die Fabrik und arbeitete wie gewöhnlich. Dabei müssen wohl Säuren, die bei der Fabrikation benutzt werden, abgehalten wurde, trug auch diesmal den Charakter eines proletarischen der noch nicht ganz verheilten Wunde zu nahe gekommen und ins Massenfestes. Wohl 30 000 Personen mochten daran teilgenommen Neu- Weißensee. Die Gemeindevertretung beschloß eine AbBlut gedrungen sein. Der Finger schwoll am Abend mächtig an und haben. Zug auf Bug, Dampfer auf Dampfer brachte Scharen von änderung der Grundsteuer- Ordnung. Nach der bestehenden Steuerdas Mädchen litt fürchterlich. Ein rasch herbeigeholter Arzt stellte Festteilnehmern, die es sich an dem Gestade des umwaldeten Müggel- Ordnung können neuerbaute Gebäude erst von dem auf die eine Blutvergiftung fest und nur durch sofortige Amputation des fees oder in den Räumen und Waldpartien des Müggelschlößchens Vollendung folgenden 1. April zur Steuer herangezogen werden. Fingers war es möglich, dem armen Mädchen das Leben zu sowie im Strandschloß, so gut es gehen wollte, bequem machten. Nunmehr hat der betreffende Paragraph folgende Fassung erhalten: erhalten. An den sportlichen Veranstaltungen waren 38 Klubs resp. Vereine Die Besteuerung neuerbauter oder vom Grunde aus wieder aufIn der Droschte zur Welt gekommen. Am Montagvormittag beteiligt. Die Segelflubs stellten eine Flottille von 36 Booten, gebauter Gebäude sowie die Steuererhöhung infolge von Vers besserungen der Gebäude beginnt mit Ablauf des Steuerhalbjahres, um 7 Uhr bestieg ein Ehepaar in der Admiralstraße die Droschte alle festlich beflaggt. Die Rudervereine waren mit einigen in dem die Bewohnbarkeit oder Nutzbarkeit eingetreten oder Nr. 8686. Die Frau sollte nach der Entbindungsanstalt in der Charité gebracht werden. Ehe der Nutscher das angegebene Biel 40 Booten vertreten, deren Wettfahrt das besondere Interesse die Verbesserung vollendet ist. Aus dem Reichstagsbureau ist Bei der Korsofahrt der Radfahrer- die Mitteilung zugegangen, daß es abgelehnt wurde, Weißensee erreichte, wurde die Frau von Geburtswehen befallen und als das des Publikums wachrief. Servistlaffe I berfetzen. Eine längere Gefährt am Eingang der Charité anlangte, hatte bereits ein Neu- Vereine wurden etwa 1000 Räder gezählt. Sehr lebhaft wurden in die schon seit vielen Wochen außer geborenes das Licht der Welt erblickt. 300 auch die Leistungen der Mitglieder des Arbeiter- Schwimmerbundes Debatte zeitigte Ein trauriges Ende fand ein Ausflug, den gestern eine größere besprochen, vor allem das Dauerschwimmen über 2000 Meter. Auch Betrieb befindliche Kläranlage. Genosse Schumann stellte den AnGesellschaft nach dem Tegeler See unternommen hatte. Zu den in der Athletik und im Ringsport sowie im Fußballspiel zeigten die trag, daß die Kläranlage, bebor weitere Arbeiten vorgenommen, durch einen tüchtigen Baumeister auf ihre Haltbarkeit zu prüfen sei, da Teilnehmern gehörte der 19 jährige Drechsler Karl Borchert aus beteiligten Vereine ihr Beſtes. Gesangsaufführungen des Arbeiter nach Meinungen von Fachleuten diese nicht mehr instande zu sehen der Wasserthorstr. 63, der mit mehreren Bekannten zusammen an Sängerbundes, die im Programm angekündigt waren, fanden da- fei. Grund hierfür ist der aufgeschüttete Boden, auf dem die Anlage abgelegener Stelle im Tegeler See badete. Als nach einiger Zeit gegen nicht statt. Alles in allem verlief das Fest durchaus be- erbaut ist. Die angelegten acht Beete zeigten sich nach kurzer Zeit, die jungen Leute das Wasser wieder verließen, bemerkten sie, daß friedigend. Für Unterhaltung und Volksbelustigungen aller Art war schon als die Anlage noch nicht in Betrieb war, nicht widerstands Borchert fehlte. Eine sofort vorgenommene Absuchung des Waffers bestens gesorgt, und wer sich satt daran gesehen hatte, der schlug fähig genug, um die hohe Belastung auszuhalten, so daß die Die Risse und Spalten in den blieb erfolglos, und erst nach etwa dreistündigen Bemühungen wurde die Leiche des Drechslers in der Nähe des Ufers an einer kaum fich seitwärts in die Büsche", um in passender Gesellschaft einen ge- Reparaturen nicht aufhörten. einen Meter tiefen Stelle aufgefunden. Borchert ist anscheinend, mütlichen Stat zu, dreschen oder sonstige Unterhaltung zu suchen Wänden und Böden wurden mit der Zeit derartig groß, daß sich bei Deffmmg eines Beetes zugleich deren vier füllten. Ebenso hat Gewitter aufzog, Abend das am ohne daß die übrigen Badenden es bemerkten, gleich nachdem er ins Als sich herausgestellt, daß sich die Coatsschlacken- Filter nicht bewährt Leute wohl der Meinung. daß es nach so haben, so daß jezt ein Versuch mit Steinen und Elbfies gemacht Wasser gegangen war, vom Schlaganfall getroffen worden und laut- meisten los in den Fluten bersunken. langer Dürre wohl einen einen ganz gehörigen Nassauer geben wird. Jedoch herrscht schon jetzt die Befürchtung, daß bei würde. Tausende drängten nach nach der Fähre, um noch der Last des letteren Filtermaterials die Anlage eins Ein Kampf zwischen Schlächtern und Einbrechern fand gestern nach Hause zu bricht. Die Kläranlage toftet der Gemeinde das nette nachmittag in der Wielandstraße zu Wilmersdorf statt. Seit vier vor Ausbruch des vermeintlichen Unwetters Wochen wurden in Wilmersdorf bei hellem Tage Einbrüche verübt, kommen. Es wurde zwar nicht so schlimm wie erwartet; nur ein Sümmchen von 120 000 M. Auch soll der Unternehmer Löblich Aber jetzt( Nachfolger der Firma Bruch u. Schlee) die Garantie für ordnungsohne daß die Thäter ermittelt werden konnten. Gestern nachmittag verhältnismäßig fleiner Regenschauer neßte den Boden. sah die Pförtnerfrau in der Wielandstr. 141 zwei Burschen die Treppe zeigte es sich wieder, daß diese Fährverbindung zur Beförderung gemäßes Funktionieren der Anlage abgelehnt haben, da der frühere hinaufsteigen und folgte ihnen. Als sie die Bodenthür aufschloß, einer größeren Bersonenzahl auch nicht entfernt ausreicht. Stunden- Gemeindeverordnete und jeßige Straßeninspektor Swoboda eigenfie bei Seite springen mußte. Auf das Geschrei der Frau erschienen lang mußten die Leute eingefeilt stehen, ehe an sie die Reihe zum hat, indem er die Ablaufröhren, welche wagerecht auf dem Boden Einsteigen kam. Dabei duldete die Polizei noch nicht einmal, daß Sie stellten die Diebe, die auch zum Messer griffen. zwei von der Festleitung gecharterte Motorboote an der Personen- die hinterlegte Kaution im Betrage von 15000 M. an den UnterBei dem, furzen Kampf wurde ein Einbrecher durch einen beförderung teilnahmen. Das thäte dem Fährpächter zu viel Ab- nehmer vorläufig nicht auszuzahlen. Schnitt in eine Hand verwundet, bevor sie der Polizei übergeben bruch, hieß es; und die Polizei drohte sogar, die Motorboote festwurden. Auf dem Wege nach Berlin versuchte einer der Einbrecher zuschließen, falls sie Ueberfahrten ausführen würden. Nur einige durch einen Sprung aus dem Wagen zu entkommen, wurde aber kleine Boote, die dem Fährpächter gehörten, wurden dazu noch zuvon dem Begleiter wieder ergriffen. Beide Diebe sind bestraft; der gelassen. Hoffentlich werden endlich einmal geeignete Schritte untereine ist der Einbrecher Hermann Wamgelt, der andre der aus der Fürsorge- Anstalt entwichene Heinrich Sauermann . Als sie in Berlin nommen, um dieser Friedrichshagener Kleinigkeitskrämerei ein baldiges Ende zu bereiten. Volle Anerkennung verdient hierbei die Umsicht eintrafen und weiter vernommen werden sollten, gaben sie plötzlich des Festkomitees, dessen Mitglieder ohne Schwierigkeit die Ruhe und feine Antwort mehr und spielten die Unzurechnungsfähigen. Ordnung bei dem Andrange aufrecht erhielten, so daß die vielen Drei Radfahrer sind gestern in den Straßen Berlins verunglückt, Gendarmen wie gewöhnlich die Rolle höchst überflüssiger Buschauer einer derselben wurde lebensgefährlich verlegt. Der Hausdiener Ernst Grüfer kam auf einem Dreirade aus dem Hause Prenzlauer- spielen konnten.
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Rigdorf. Vor einem hiesigen Neubau schwer verunglückt ist der Bimmergeselle Johannes Ebhardt aus der Langeftr. 81 in Berlin . Als E. im Begriff war, einen Balfen auf den Bau zu tragen, wurde er von dem Geschäftsfuhrwerk des Kaufmanns Dorn aus Steglitz angefahren, infolgedessen E. mit dem Balken fiel und erhebliche Berlegungen davontrug. Die Unfallstation XII leistete dem Verunglückten die erste Hilfe.
Brit. Eine jähe Unterbrechung erfuhr am Sonnabendabend das Stiftungsfest der hiesigen freiwilligen Feuerwehr. Als man beim besten Vergnügen war, ertönte plöglich Feuerruf und alles stürmte aus dem Festlokal. In der Nähe von Baumschulenweg war eine straße 7/8 herausgefahren, als vom Alexanderplat her ein Straßen- Die Feld- und Waldbrände haben in der letzten Zeit ungeheuer Baubude des Teltow - Kanals in Brand geraten und stand in hellen bahnzug der Linie 50 herangesaust tam. G. bog turz vor dem zugenommen. Wie groß die Zahl ist, kann schon daraus ermessen Flammen. Die Feuerwehr war baldigst zur Stelle. Nach etwa Wagen nach dem Nebengeleise hinüber, ohne darauf zu achten, daß werden, daß am gestrigen Sonntag allein durch einen einzigen Bug, einer Stunde konnten die Löschmannschaften sich wieder zu ihrem aus entgegengesetzter Richtung der Motorwagen 2531 der Straßen- und zwar durch den Zug, der um 9 Uhr 42 Minuten den Schlesischen Stiftungsfest begeben. bahnlinie 60 herannahte und G. geriet zwischen beide Gefährte. Johannisthal . Der Konflikt zwischen der Gemeindevertretung Der Vorderteil des Dreirades stieß gegen den letztgenannten Straßen- Bahnhof verläßt, zwischen Berlin und Küstrin hunderte von bahnwagen, die Maschine wurde umgeworfen und ihre Hinterräder solchen Bränden entstanden sind. In Zwischenräumen von hundert und dem Gemeindevorsteher in der Angelegenheit der Unterbringung zertßümmerten eine Seitenscheibe des Personenwagens. Grüfer stürzte Schritten standen Männer und Knaben mit Schaufeln, die ununter- des Gemeinde- und Kanalisationsbureaus ipigt sich weiter zu. Nach Mit den Schaufeln schlugen sie die dem gegen den Beschluß der Gemeindevertretung die genannten, unter den Motorwagen 1385 der Linie 50 und mußte in besinnungs- brochen thätig waren. vom Ger Tosem Zustande nach dem Krankenhause Friedrichshain gebracht werden, Flammen aus. Trotzdem fonnten sie es nicht verhindern, daß Bureaus im Lehrer Wohngebäude unterzubringen wo ein doppelter Bruch des linken Unterschenkels, Duetschung des Bäume und Sträucher, Hecken und Felder mit Hafer und Roggen meindevorsteher Einspruch erhoben, beschäftigte sich die Gemeinderechten Oberschenkels und schwere innere Verlegungen festgestellt in Brand gerieten und teilweise niederbrannten. Fast jeder Funken vertretung in der letzten Sigung abermals mit der Angelegen heit. Der Vorsteher hatte sich hierzu ein Gutachten des Kreis. aus der Lokomotive zündete und nur dem Umstande, daß physikus Klein verschafft, um es zu seinen Gunsten ins Feld zu führen. Der in der Brunnenstr. 47 a wohnende Kaufmann Gustav Pietsch die Leute in den meisten Fällen die die Flammen schon Der Gutachter hatte allerdings mit seinen Ansichten keinen durchfuhr gegen 1 Uhr nachmittags die Kantstraße und wollte dicht im Entstehen löschten und früher schon kahl gebrannte Flächen ein Erfolg bei der Mehrheit der Gemeindevertretung, welche sich fagte, vor dem Motorwagen 237 der Charlottenburger Straßenbahn- Gesellschaft das Geleise kreuzen. Er wurde umgestoßen und geriet Umsichgreifen der Brände hinderte, ist es zuzuschreiben, daß nur in wenn die circa 4 Meter hohe Räumlichkeiten jahrzehntelang als unter die Vorderplattform. P., der einen Bedenknochenbruch erlitt, einigen Fällen die Brände eine größere Ausdehnung erlangten Selaffenräume und nun schon mehrere Jahre als Wohnraum für einen wurde nach dem Krankenhaus Westend gebracht. und erst nach längerer Thätigkeit gelöscht werden konnten. All- verheirateten Lehrer ihren Zwed erfüllten, so müssen sie als Bureau
wurden.
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