1. Beilage zum„ ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Nr. 165.
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Sonntag, den 17. Juli 1892.
9. Jahrg.
Verhör über das Verhalten seines Bruders nach dem Bekannt sein wiedererlangt zu haben. Ueber die Persönlichkeit hat sich Lokalės. werden der graufigen Blutthat u. f. w. unterzogen worden. bisher nichts feststellen lassen. Die Germania" weiß auf unsere Zurechtweisung, daß Otto Wagenschütz hat danach viel unter Gewissensbissen zu fich das Denunziren für keine anständige Zeitung schicke, gleich leiden gehabt; den Nachtschlaf habe er gänzlich entbehrt, nach Die Leiche des Gelbgießers Roch, Mehnerstraße 17 wohnhaft. gleichwerbung viel welcher Partei dieselbe angehöre, nichts anderes zu erwidern, Verübung des Raubmordes sei er nächtlicherweile oft von welcher gelegentlich eines Ausfluges in der Köpnicker Haide von als daß sie sagt, es wäre ihr gar gleichgiltig, wie der auf die feinem Lager aufgestanden, unruhig im Zimmer auf- einem Unbekannten einen Revolverschuß in die linke Seite erhielt Untergrabung und Ausrottung der Religion bewußt und und abgelaufen und habe über heftigen nervösen Kopf- und im Krankenhause am Friedrichshain verstarb, ist dem polizeifyftematisch hinarbeitende„ Vorwärts" die Anrufung der Polizei schmerz geklagt. Er sei auch oftmals des Nachts auf die Straße lichen Schauhaufe überwiesen worden. Es handelt sich um die gegen das Buch„ Die Bibel in der Westentasche" nenne, und gegangen und dann ziel- und planlos in Berlin bis zum frühen gerichtsärzliche Feststellung der Todesursache, welcher Umstand unser Merger über die Denunziation der„ Germania " rühre daher, Morgen umbergegangen. Ferner sei erwähnt, daß Otto Wagen- von großer Bedeutung ist, weil er bei der Ermittelung des daß jene Schrift von Gesinnungsgenossen des Vorwärts" aus: Schütz seit dem Mordtage keinen Drehorgel- oder Harmonikaspieler Thäters und bei dem seiner wartenden Strafprozeß eine große gehe. Beide Behauptungen der Germania" find bummer mehr auf dem Hofe dulden mochte, auch bei dem geringsten Ge- Rolle spielt. Die Leichenöffnung hat heute Nachmittag von zwei Pfaffenschwaß. Die erwähnte Schrift ist nicht aus den Reihen räusch, beim Läuten der Wohnungstlingel u. f. w., schreckte er Uhr ab stattgefunden. unserer Gesinnungsgenossen, sondern aus den Kreisen gerade ängstlich zusammen und faßte sich mit beiden Händen häufig nach jener Leute hervorgegangen, welche unsere Partei in der nichts- seinem Halfe, als ob ihm der Gedanke durch den Kopf schöffe, würdigsten Weise bekämpfen und deshalb gelegentlich auch von dem Scharfrichter verfallen zu sein. Die unglückliche Mutter des der„ Germania" und ihren schwarzröckigen Geschwistern um Wagenschüß ist, feitdem ihr die That ihres Kindes bekannt ge schmeichelt werden. Daß jene Leute, welche das vermuthlich recht worden, sehr gealtert, die sonst ziemlich rüftige Frau schleicht jetzt geistlose Buch herausgeben, unsere Gegner sind, fann uns aber wie ein Schatten umher, ihr Haar ist völlig ergraut, und sie wird nicht hindern, die Denunziation der„ Germania" aufs schärfite oftmals von heftigen Weinkrämpfen befallen. zu brandmarken. Das gleiche Recht lassen wir Niemandem ungerügt schmälern, weder den Verfassern jenes Schmökers, noch Ahlwardt, noch gegebenen Falls auch der„ Germania ". E3 bleibt dabei: Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
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des Restaurants Charlottenhof im Thiergarten ein obdachloser Bolizeibericht. Am 15. d. M. früh sprang in der Nähe Kaufmann in selbstmörderischer Absicht ins Wasser, wurde aber von unbekannt gebliebenen Bersonen herausgezogen und einer rankenanstalt zugeführt. von einem an dem Hause Thaerstr. 55 angebrachten Hängegerüst Krankenanstalt zugeführt. Vormittags fiel der Klempner Otto aus der Höhe des 1. Stockes auf den Hof hinab und erlitt daEin Einbenchsdiebstahl wurde in vorletzter Nacht in dem durch schwere innere Verlegungen. Gegen Mittag wurde an Geschäftslokal der Konfektionsfirma Gebrüder Jacoby, Komman- der Schleuseninsel die Leiche einer weiblichen Person aus dem Am Rosenthaler Thor gerieth gegen dantenſtr. 80, verübt. Die Diebe, welche die Thüre und sämmt- Landwehrkanal gezogen. liche Behältnisse erbrachen, nahmen Waaren im Werthe von etwa Abend eine Frau unter die Räder eines übermäßig schnell fah1000 M. und für ca. 20 M. Briefmarken mit. An Ort und renden Geschäftswagens und erlitt einen Bruch des linken UnterEin helbenmüthiger, kleiner Profetarier. Bürgerliche Stelle leerten sie eine Flasche Rognak in aller Ruhe, setzten die schenkels. Am 15. b. geriethen in einem Keller des Hauses KoppenBlätter schreiben: felbe nebst Gläsern auf den Boden, zwischen zwei Blauftifte, straße 13/14 mehrere mit Schwefeläther und Benzin gefüllte Vor Hunger ohnmächtig wurde vorgestern Abend welche wiederum ein kleines Papierpäckchen flantirten. Als man Ballons beim Abfüllen in Brand. Außerdem fanden an diesem dem Fichtenberge in Steglig ein fleiner stuabe aus Nirdorf das letztere auseinanderwickelte, fand man darin eine sogenannte Tage und in der darauffolgenden Nacht noch vier andere unaufgefunden, welcher mit Fliegenstöcken gehandelt hatte. Seine" Mefuſe", eine Glasröhre, in der auf Pergament die zehn Gebote bedeutende Brände statt. In der Nacht zum 16. d. M. wurde gesammte Waare hatte er für eine Mart verkauft, von dem Gelde enthalten sind und welche jüdische Familien an den Thürpfosten auf der Charlottenburger Chaussee, in der Nähe des Großen aber nichts für sich verbraucht, weil Mutter und Geschwister in zu befestigen pflegen. Dieses, wie man glaubt, glückbringende Sterns, der Fleischerlehrling Lufats aus Nauen , welcher für großer Noth find. Man nahm sich seiner hilfreich an und entließ Wahrzeichen hatten die Spitzbuben abgerissen und zerbrechen seinen Meister Fleisch in die Markthalle fuhr, von drei Männern ihn neugestärkt. und auf die Papierhülle, welche sie an Ort und Stelle vor überfallen, durch Knittelhiebe am Kopf verlegt und vom Wagen Was für eine Summe von Seelenstärke und Entjagung gefunden, mit Blauſtift die Worte„ antener Knabenmord- Fabrik" geworfen. Die Männer fuhren mit dem Wagen in der Richtung geschrieben. nach Berlin weiter. Lufats wurde auf der Sanitätswache in der ist in diesen wenigen Zeilen enthalten! Giebt es etwas ErLessingstraße verbunden und begab sich dann zu seinem Meister greifenderes als den sonnenverbrannten fleinen Barfüßler, der in die Markthalle. Der Wagen wurde später, aufsichtslos und mit dem Markstück in der Faust ohumächtig zusammenbricht, feiner Ladung beraubt, in der Hasenhaide aufgefunden. weil er seiner Mutter und seinen Geschwistern beistehen muß?
auf
Diebstahl und Fälschung auf der Deutschen Bauk. Wiederum ist in der Deutschen Bank eine Veruntreuung, wenn auch von kleinerem Umfange, entdeckt worden. Ein Angestellter der Kouponskasse dieser Bank hatte sich im Juni d. J. Koupons 3n groben Ausschreitnugen tam es, wie aus Spandau im Werthe von 160 m. widerrechtlich angeeignet und diesen Dieb mitgetheilt wird, vorgestern Abend auf dem dortigen Schüßenplatz. stahl durch falsche Buchungen zu verdecken gesucht. Die überaus Aus noch nicht aufgeklärter Veranlassung entstand daselbst eine plump bewerkstelligte Fälschung ist dieser Tage aufgefunden und Schlägerei zwischen Zivilisten und Soldaten. Da die Polizei den der ungetreue Beamte nach abgelegtem Geständniß fofort entlassen Grzedenten gegenüber machtlos war, mußte von der Hauptwache worden. eine Militärpatrouille requirirt werden, welcher es in Gemein
Gerichts- Beifung.
Der An
schaft mit den Polizeibeamten gelang, die Ruhe und Ordnung Giu schwerer Unglücksfall hat sich vorgestern Abend in Vor der V. Straffammer des Landgerichts fand am wieder herzustellen. Allerdings mußte blank gezogen und die der achten Stunde in der Hartwig'schen Sägemühle an der Freitag gegen den Restaurateur Thierbach eine Verhandlung statt Menschenmenge mit flacher Klinge auseinander getrieben werden. Köpenicker Chaussee ereignet. Dafelbst waren die Arbeiter Miglaff wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverlegung. zu Verlegungen irgend welcher Art ist es dabei glücklicherweise und Girndt damit beschäftigt, das große Vollgatter der Blockfäge geklagte war von dem Schöffengericht am 14. März d. J. in nicht gekommen; indeß sind mehrere Berhaftungen vorgenommen auszusehen, um ein Seitengatter für Fraiserei einzustellen. In dieser Sache zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt worden und worden. Unter den Berhafteten befand sich auch ein Soldat. diesem Augenblick glitt aus bisher unaufgeklärten Ursachen der hatte gegen dieses Urtheil Berufung eingelegt. Wir möchten beabgestellte Treibriemen von der todten Scheibe ab und setzte haupten, daß diefer Prozeß für unsere heutigen Rechtszustände Auf Leben und Tod. Dem Taubenboden des in der dadurch das Vollgatter in Bewegung. Der Arbeiter Mizlaff fehr bezeichnend iſt. Rummelsburgerstraße wohnenden Tischlermeisters Gottwaldt war wurde von der Säge erfaßt und in das Getriebe hineingezogen. Der: Der sozialdemokratische Lese- und Diskutirklub Johann Jakoby Der der Anklage zu Grunde liegende Thatbestand war folgen schon des Defteren ein nächtlicher Besuch abgestattet worden; Trogdem die Maschine sofort abgestellt wurde, hatte der Berfeine kostbaren Tauben verschwanden, ohne daß es gelang, des unglückte bereits so schwere Verlegungen erlitten, daß er sofort hielt am Abend des 30. November v. J. bei dem Angeklagten eine Marders, der nach Ansicht aller Hausbewohner ein ganz gewiegter mittelst Strantenwagens nach dem Krankenhause geschafft werden Bergnügen wurde kurz nach 11 Uhr von dem Polizeilieutenant BernVersammlung mit sich daranschließendem Vergnügen ab. Dieses Flatterfahrer sein mußte, habhaft zu werden. Vorgestern Abend mußte. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. in der zehnten Stunde bemerkte nun einer der Hausbewohner auf hard ungesetzmäßiger Weise, wie später dem Klub durch Schreiben dem Podest der vierten Treppe einen jungen Menschen, der sich Leichenfund. Gestern Morgen 4/4 Uhr wurde die Leiche des Polizeipräsidenten bestätigt worden ist, gestört oder zu stören mit einem Sacke unter dem Arm an der Thür des betr. Tauben einer etwa 25 Jahre alten unbekannten Frauensperson im Land- versucht. Nach Abzug des Polizeilieutenants blieben die Theilbodens zu schaffen machte; der Miether machte von seiner Wahr- wehrkanal unweit der Potsdamer Brücke durch den städtischen nehmer noch zusammen, als plößlich um 3 Uhr der Kriminalnehmung sofort Gottwaldi Mittheilung, die beiden Männer be- Nachtwächter F. aufgefunden und gelandet. Die Verstorbene hat schuhmann Henke mit noch einem Manne im Lofale erschien. gaben sich, nachdem sie die Hof- und die Hausthür abgeschlossen, anges dunkelblondes Haar, trägt eine blau- und weißgestreifte Dieser Mann, Namens Münch, der sich als Beamter aufspielte, nach dem Boden. Der Taubenmarder, die Gefahr, in der er Blouse, einen grünkarrirten Rock, grane Strümpfe und fast neue aber keine Legitimation vorzeigen konnte, ist nun nach dreischwebte, erkennend, faßte schnell einen auf dem Boden stehenden Knöpistiefel. Das Taschentuch trägt das Zeichen E. P. Außer maliger Aufforderung, das Lokal zu verlassen, da er gutwillig Biaffawabesen, flieg zur Dachluke hinaus und ließ sich auf dem einer leeren schwarzen Geldtasche und ein Paar Simili- Dhr- nicht ging, vom Angeklagten hinausgeworfen worden, ohne daß Besen die Wand hinab, ohne dabei Schaden zu nehmen. Als ringen wurde nichts bei der Todten vorgefunden, was auf die ihm dabei ein Haar gekrümmt worden wäre. Den betreffenden der„ Besenreiter" auf festem Boden angelangt, warf er sein Feststellung der Person von Einfluß sein könnte. Spuren äußerer Münch aber aus dem Lokal zu entfernen, dazu war Thierbach Stedenpferd" über den Baun und war auf Nimmerwiedersehen Gewaltanwendung sind nicht wahrzunehmen gewesen. genöthigt, wollte er sich nicht einer Polizeistraße ausverduftet. Von dem Burschen fehlt jede Spur. setzen, da nur Mitglieder oder Gäste des Klubs die Unbekannt verstorben. Am 13. d., um 121/2 Uhr Nach: Berechtigung hatten, nach 11 Uhr sich noch im Lokal aufzuhalten. Bum Manzel'schen Mord. In der Untersuchungsfache mittags, fiel beim Absteigen von dem Verdeck des Omnibus 39 So erhielt das Erscheinen des Hente in Gesellschaft des Münch wider den Stuckateurlehrling Otto Wagenschütz und Genossen der Linie Hallesches Thor- Schönhauser Thor ein unbekannter, nach dem vorangegangenen Besuch der Polizeilieutenants in den wegen Raubmordes scheint die Untersuchung noch nicht abgeschlossen etwa 55 Jahre alter Mann vor dem Grundstück Lindenstr. 14 Augen der Klubmitglieder eine ganz eigenartige Bedeutung. zu sein. Es haben vorgestern Mittag erneut Zeugenvernehmungen auf die Straße hinab, blieb besinnungslos liegen und wurde durch Später soll dann Münch auf dem Hausflur gottsjänumerlich veryon Leuten aus dem Wohnhause der Eltern des Raubmörders einen Schuhmann des 35. Polizeireviers mittelst Droschke nach hauen worden sein, doch konnte festgestellt werden, daß Thierbach Bagenschütz, Swinemünderstr. 125, durch den Untersuchungsrichter dem Krankenhause Am Urban gebracht. Dort verstarb er noch das Lokal nicht verlassen hatte. stattgefunden, auch ist der jüngere Bruder einem eingehenden an demselben Abend um 11 Uhr, ohne überhaupt das Bewußt- Im Bewußtsein seiner Unschuld hatte Thierbach in erster heut zu Tage ihren richtigen Lohn findet. Bei besonders Den ich des Nachts, die Fauft am Kragen, feierlichen Gelegenheiten erhält der schneidige Schußmann Unter den eichenen Tisch geschlagen R. C. Unsere heutigen Nachrichten und Mittheilungen Geld belohnen, so zeigt man sich in anderer Weise erkenntlichen Quantitäten gekocht: dort kannst Du nachdenken und cine Geldprämie; läßt sich die bewiesene Bravour nicht mit Plößensee ist so groß und" Stumfutsch" wird in unglaubgehören einigermaßen der Weltgeschichte an. Wer zur rechten lich, und begnügte man sich in früheren Zeiten damit, be- den Unterschied zu ergründen versuchen, der zwischen dem Zeit von dem Gefreiten Lück nichts erfahren hat, dem sonders pflichtgetreue Beamte( mit dem Allgemeinen Ehren- gewöhnlichen Menschen besteht, der in aufbrausender Leidendämmert mur allmälig das Verständniß für die anderen zeichen zu kennzeichnen, so haben sich in dieser Beziehung schaftlichkeit handelt, und zwischen dem, der mit kühlem weltbewegenden Ereignisse der Gegenwart auf, und erst im bie Zeiten sehr zu ihrem Vortheil geändert, und für das Kopf sorgsam die Umstände überlegt, wie er eine vielleicht Berlaufe der Zeit gewinnt man den Ueberblick, der uns Allgemeine Ehrenzeichen allein legt sich die ausführende vermeintliche Beleidigung mit dem Tode ahndet. Natürlich befähigt, alle Borkommnisse des öffentlichen Lebens ihrem Gewalt nicht mehr ins Mittel. Der Drang nach dem besteht ein Unterschied zwischen dem professionsmäßigen Raufganzen Werth nach zu schäzen. Aber sonnig ist das Leben materiellen hat auch die Zivilversorgungs- Berechtigten er- bold aus den feinen Kreisen und dem gewöhnlichen Schläger, und heiter sind die Lichtstrahlen, die durch Nacht und Nebel griffen, und baares Geld und Straflosigkeit wiegen das und wer das nicht glaubt, der nehme sich die Mühe, einmal die bunte Bändchen auf. Urtheile hochweiser Gerichtshöfe zu vergleichen.
Sonntagsplauderet.
zu uns dringen.
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Die Kerkermanern sind nicht angenehm. Der„ Rumsutsch" Hier Schneidigkeit- dort Schneidigkeit! Bei Nacht Allmälig nähert sich uns die Cholera und die Aktionäre hat unseres Wissens noch Niemand zu großen Thaten und benebelt sitzen ein paar akademisch gebildete, zukünftige chemischer Fabriken reiben sich die Hände, weil zum Des begeistert, und es ist daher nicht mehr wie recht und billig, Vertreter von Recht und Sitte in einem feinen Restaurant. infiziren wahrscheinlich ein gut Theil Chemikalien mehr verdie Träger der Kultur vor einem Langwierigen Genuß Natürlich darf zu den schweren Getränken schließlich auch braucht werden. So pflückt das Kapital auch von den dieser Delikatesse zu schützen. Die Initiative schwindet, ein kleines jeu nicht fehlen, beim Spiel geht aber leicht das Gräbern profitduftende Blumen, und sollte sich der gründie Alles verachtende Energie läßt nach, und was dem ge- Geld aus, wenn man im Verluste sitzt. Da werden erst äugige Gast aus Asien unseren Grenzen nähern, so wird wöhnlichen Verbrecher frommt, das gereicht dem erhabenen einige der landläufigen Anzüglichkeiten gewechselt, schließlich die unausbleibliche Völkerwanderung schon von selbst einSchutzmann zum Nachtheil. Daher kanen wir Erbsen auf hagelt es Ohrfeigen, und nach menschlichen Begriffen sollte treten, und als Kanonenfutter werden nur zahlungsunfähige dem Maskenflügel, bis uns die Erinnerung an ein die Szene damit, daß die feinen Herren von den Kellnern Mitbürger zurückbleiben. Doch nur nicht ängstlich Kotelette schwindet, aber - fagte die Anderen werden be- wie weiland der fremde Gast im Walfisch zu As- der Hahn zum Regenwurm, als er ihn verspeiste, vorläufig ist handelt wie ritterliche Gefangene, für welche die kalon vor die Thüre geworfen werden, füglich zu die Cholera noch nicht hier, und wir haben zu ihrer offiziellen Gefängnisse nicht erbaut find, 100 des Leibes Um Ende sein doch nein, damit fang schwindet und die Kräfte nachlassen. Wer sich an. fängt es erst Abwehr ja auch noch nicht einmal einen Oberbürgermeister, der Noch in später Nachtstunde eilen die Kartellträger nachher sich den Dank der Reichshauptstadt für glückliche ein warm bewahrt hat, empfindendes Herz für seine Mitmenschen von Einem zum Andern, damit nur ja Niemand dem An- Errettung aus Choleragefahr votiren lassen könnte. Häufig der begrüßt es daher es daher mit Freude, dern zuvorkommt, und am Tage darauf steht man sich schon wird außerdem die Cholera in der Zeit der Gurke dazu wenn Jemand dem Gefängniß entriunt, und sei es im Grunewald mit gezogenen Pistolen gegenüber. Einer gebraucht, um den Leser über die gähnenden Spalten an schließlich ein Schußmann, der anstatt in das gewöhnliche bleibt auf dem Kampfplay: was liegt daran? Der Ehre genehm hinweg zu täuschen, und um die heißeste Zeit des Loch auf die feine Festung geschickt wird. Jeder soll nach ist Genüge geschehen, die Schneidigkeit hat ihr Opfer- Jahres erscheint sie immer als drohendes Gespenst auf der Verdienst und Würdigkeit behandelt werden, und Gnade soll und der tadellose Ritter geht auf die Festung, weil er nach Bildfläche. Allerdings in diesem Jahre, wo man Bismarc bor Recht ergehen, das ist eine feine äußerliche Zucht, und allen Regeln des guten Tones seinen Gegner in das un- sehr gut als Lückenbüßer und Ersatz für die Cholera verschließlich ist ja auch ein Schuhmannssäbel noch lange kein bekannte Jenseits spedirte. Es ist etwas Schönes, etwas wenden kann, ist es nicht nothwendig, die schwarze Pest 1o gefährliches Werkzeug wie die förperverletzende Feder des Edles um die Schneidigkeit! Wer hat nicht schon Wirths- an die Wand zu malen. Doch kommt sie, so kommt siereichsfeindlichen Skribenten. Ernst ist das Leben, aber heiter haushändel gehabt? Das kann nur ein Philister sein, der trösten wir uns mit dem Refrain in dem alten Wanderlied: zu bleiben häufig eine Kunst, die nur mit Opfern erkauft von sich behaupten könnte, daß er, ohne jemals eine werden kann. Die Echneidigkeit drückt eben unserer ganzen bittere Meinungsverschiedenheit gehabt zu haben, seine KneipBeit ihren eigenartigen Stempel auf, und sie ist es abende verbracht hätte. Wehe Dir, armer Sterblicher, wenn die vor allen anderen menschlichen Tugenden Du Dich vergißt und nach dem Dichterwort handelst:
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