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Gründliche Vorbildung und angemessene Besoldung müssen 1 Es hilft gar nichts, daß jetzt nachträglich an der Hand des Hof- Fechten" gegen die Socialdemokratie oder verbindet beide Thätig bem Lehrer die notwendige geistige und wirtschaftliche Unabhängig- kalenders die politische Bedeutung der Verlobung breit geschildert teiten miteinander. feit sichern."
Auch in dieser Halbheit und Beschränkung bleibt die Resolution Papier . Das Centrum fürchtet sich vor diesen" Jungen" nicht im geringsten und schachert derweilen mit den alten Zollfumpanen weiter. Es war charakteristisch, daß die Leipziger Rebellion der„ Jungen" gegen die Fraktion damit begann, daß dem Berliner Verein ein scharfer Verweis zu Teil wurde, weil er auch nur hypothetisch im Kampf um die Schule ein Zusammen gehen mit der Socialdemokratie in Erwägung gezogen hatte.
Die liberalen Jugendspiele bleiben unfruchtbarer Sport. Die echten Nationalliberalen werden auch fürder mit der Rechten und dem Centrum zusammengehen, und auch die Schule bleibt wie alle von der Bourgeoisie verratenen Kulturfragen eine Aufgabe des
Proletariats, der Socialdemokratie a Ilein!-
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Zur Erpreffungspolitik der Reedereien. Die National Beitung" entschließt sich endlich auf unfre Mitteilungen über die Praktiken der Reedereien das Schweigen zu brechen. Wenn die AusTassung aus dem Bureau Ballius, mit einem Tausendmarkschein begleitet, gekommen wäre, so könnte sie nicht unwahrer sein, als Sies das anständige" Blatt in freiwilliger Aufopferung für die Reedereien thut. Die„ National- Zeitung" schreibt wörtlich:
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Die Beförderung russischer Auswanderer durch Deutschland land hat vor etwa acht Tagen dem„ Vorwärts" zu einem Artikel Anlaß gegeben, in dem seit vielen Jahren bekannte, gesetzlich geregelte Thatsachen, über die dem Reichstag Jahr für Jahr Bericht abgelegt wird, als etwas ganz Neues und Ungeheuerliches enthüllt“ wurden. Wir haben damals die Blamage des ſocialdemokratischen Sensationsorgans gebührend festgestellt und seither in vollster Gelassenheit beobachtet, wie das Blatt sich mit wunderlichsten Sprüngen aus der Affaire zu ziehen suchte.
In fürchterlichem Auflageton behandelt es die Angelegenheit weiter und glaubt vernichtendes Material zusammenzutragen, während es in Wahrheit, wenn man die Artikel aus dem Vorwärts" Jargon in die deutsche Sprache übersetzt, doch schließlich nur feststellt, daß auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin Fürsorge getroffen ist, daß die russischen Auswanderer sich den getroffenen Kontrollmaßregeln nicht entziehen können. Wir haben uns für die leberschwemmung Deutschlands mit mittellofen slavischen Einwanderern, die für unser Volk obendrein starke sanitäre Gefahren mitbringen, bestens zu bedanken und messen im Gegensatz zum Vorwärts" der Regierung die Pflicht zu, dafür Sorge zu tragen, daß solche russischen Durchwanderer, die nur unter der Voraussetzung fofortiger Weiterwanderung nach Amerika zugelassen werden, sich nicht in Deutschland niederlassen, sondern thatsächlich auf dem vorgeschriebenen Weg das Land verlassen. Dabei ist nichts zu verschweigen und nichts zu vertuschen,
während wir andrerseits keinerlei Verpflichtung anerkennen fönnen, auf jede noch so drohend vorgetragene Frage des Vorwärts" eine Antwort zu erteilen. Die socialdemokratische Presse ist im Fragestellen außerordentlich groß. Sollte ihr einmal der Stoff aus gehen, so mag sie den Genossen Bebel fragen, weshalb im Jahre 1898 trog feiner sicheren Prophezeiungen doch nicht der große Kladderadatsch eingetreten ist. Wahrscheinlich würde sie, wenn hierauf keine Antwort erfolgt, auch wieder die bürgerliche Presse verdächtigen, daß sie aus unlauteren Motiven mit ihrer Wissenschaft schweigend hinter dem Berge hält."
wird, daß auf die neue Verschwägerung mit der russischen, dänischen, Die Welt am Montag" veröffentlicht heute einen solchen welfischen Dynastie hingewiesen wird. Es ist auch kein Trost, daß in Bettelbrief eines getverbsmäßigen Socialistenmörders, der als längeren Romanschilderungen die körperlichen Vorzüge der Braut Karikatur der laudesüblichen Umsturzbekämpfung mit frommen Ges und in psychologischen Ermittelungen die Zartheit des neuen, echten berden und hohen Verbindungen ganz luftig zu lesen. Ein„ Prediger Liebesbundes dargestellt wird. Durch die Unwissenheit vom Sonntag Dr. J. H. Wallfisch", Berlin , Neue Hochstr. 38, versendet gegenwärtig ist ein für allemal die hösische Allwissenheit August Scherls eran vermögende Lente folgende Briefe: schüttert und von diesem Schlage wird sich weder der Hof, noch August Scherl , noch am wenigsten die Redaktion des Scherlschen Großbetriebes jemals erholen. Der„ Lokal- Anzeiger" muß hinfort auf die Geltung verzichten, zu den interessanten Zeitungen zu gehören.
Der Kulturscgen der Monarchic.
Staatsform die Wölfer beglückt, gehört auch, daß die privaten VorZu den anmutigsten Errungenschaften, mit denen die monarchische gänge des Hofes in den Hirnen der getreuen Unterthanen offenbar ein eignes Denkcentrum im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. Nur so läßt sich's erklären, daß Verlobungsgeschichten, die doch sonst über den Kreis der engeren Verwandten und Bekannten nicht hinausreichen, zum Gegenstand hochpolitischer Erwägungen gemacht werden. Die Chronique scandaleuse ist auf demselben Zweige gewachsen wie die loyale Begeisterung, die sich nach den Reporterberichten der bürgerlichen Presse bei der Nachricht von der Verlobung des elementarer Weise Luft gemacht preußischen Kronprinzen in haben soll.
Zur Charakteristik von Byzanz und der Verödung des öffentlichen Geistes in einem monarchischen Staatswesen ist es nicht unangebracht, von einigen dieser Meinungsäußerungen Notiz zu nehmen. was wird nicht alles an weitausschauenden Betrachtungen aus dieser Familiennachricht herausgesonnen! Die mecklenburgischen Regierungshäuser der verschiedenen Richtungen bilden gegenwärtig eine Hauptquelle der dynastischen Verschwägerung in Europa . Ein Mecklenburger ist Prinzregent von Holland, eine Prinzessin aus dem Strelizer ause hat sich nach Montenegro verheiratet usw. Nach Kopenhagen , Petersburg und Gmunden zum Welfenhause führen diese dynastischen Fäden. Wollte man also ernsthafte Betrachtungen an solche Heiraten füpfen, so wäre der einzige ernsthafte Anlaß zu einer Erörterung die Internationale des Familien- Gottesgnadentus, die anscheinend in schneidendem Widerspruch zu dem nationalen Charakter der Monarchien steht.
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Die Was aber stammelt verzückt die bürgerliche Presse? Norddeutsche Algemeine Zeitung" spricht von einem hochbedentfamen" Ereignis. In jedem deutschen Herzen rufe die nene innige Verbindung der Hohenzollern und der Mecklenburger die Erinnerung an die unvergeßliche Idealgestalt der Königin Luise hervor. Fromm fleht das Regierungsblatt den Segen der Vorsehung herab. Wir möchten glauben, daß das deutsche Volk inchr Anlaß hat, bei dieser Berbindung des Umstandes zu gedenken, daß Mecklenburg noch im 20. Jahrhundert keinerlei Verfassung hat.
Das Berliner Tageblatt", das freifinnige, ist überglücklich, day eine deutsche Fürstentochter den Hohenzollernthron besteigt. Das Berlöbnis sei eine Fortsetzung der Bismarckschen Politik und das Blatt begründet in weitläufigen genealogischen Darstellungen die politische Tendenz der Brautwahl des Kronprinzen.
Ew. Hochwohlgeboren wollen gütigst das folgende gestatten: Die drei Millionen socialdemokratische Stimmen bei der letzten Reichstagswahl geben viel zu denken! Offenbar ist jene Partei in unaufhaltsamem, rapidem Wachstum begriffen. Die bisherigen Maßnahmen dagegen haben sich als erfolglos erwiesen. Wo dies hinans will, ist ein offenes Geheimnis! Da gilt es noch einen letzten, aber radikalen Anlauf gegen den Umsturz zu nehmen. Ich habe einen ganz neuen eigenartigen Plan zu einer gründlichen, systematischen, bis in die kleinsten Einzelheiten gehenden Agitation zur Bekämpfung der socialdemokratischen Partei entworfen, an dessen praktische Durchführung ich nun herantrete. Nächsten Monat schon gedenke ich, meine erste Agitationsreise, so Gott will, anzutreten.
Von meinem Vorhaben sind bis jetzt teils mündlich, teils schriftlich fast alle Herren Minister und andre hohe Herren unterrichtet, auch der Herr Reichskanzler.
Ich habe dieser Tage noch Audienzen bei Seiner Erc. dem Herrn Justiz- und Sr. Exc. dem Herrn Kriegsminister.
Wenngleich ich von Sr. Exc. dem Herrn Staatssekretär des Reichspostamtes Wirkl. Geheimen Rat Krätte freies Porto für alle diesbezüglichen Postsachen und von Sr. Excellenz dem Herrn Staatsminister Dr. v. Budde freien oder wesentlich ermäßigten Eisenbahnfahrpreis bekomme, so sind die Ausgaben für solch eine Riesenarbeit und Agitation doch immer noch überaus bedeutende. So muß ich z. B. auch, da die Reichsdruckerei nicht in der Lage ist, die nötigen Drucksachen herzustellen, eine fleine Druckerei für 7500 2. faufen, da die Agitation eine möglichst stille( geheime) sein soll und die Druckseiten mit größter Vorsicht, d. h. Verschwiegenheit behandelt werden müssen.
Da offiziell vorläufig teine fouds für diese Sache zur Verfügung stehen, so bitte ich Ew. Hochwohlgeboren freundlichst und inständigst, diese höchst wichtige, patriotische Sache, die ja der Allgemeinheit zu Gute kommen soll, durch einen hochherzigen namhaften Beitrag gütigst fördern, ja ermöglichen zu wollen. Es wäre doch höchst bedauernswert, wenn die Sache am Geldpunkt scheitern sollte. Dies kann und darf doch nicht sein. Ich appelliere Euer Hochwohlgeboren mit Gewißheit vorauszusetzenden Patriotismus.
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Gern bin ich bereit, in meinen Berichten an die höchsten Staatsbeamten und auch später an Seine Majestät den Kaiser Ew. Hochwohlgeboren als hochherzigen Förderer der Sache zu nennen. Den gütigen Beitrag bitte unter genau dieser Bezeichnung: Dr. J. H. Wallfisch, Prediger" bei der Reichsbank hier oder einer deren auswärtigen Nebenstellen zu Gunsten meines Reichsbank- Giro- Kontos gütigst einzahlen und mich gleichzeitig zahlenmäßig von dieser Thatsache brieflich benachrichtigen zu wollen; falls Ew. Hochwohlgeboren selbst ebenfalls bei der Reichsbant Giro- Konto haben, durch Ueberweisung in üblicher
Eine ausführliche Broschüre erscheint, sobald die Mittel es gestatten. Ich werde mir erlauben, Eiv. Hochwohlgeboren dieselbe zuzusenden. Hochachtungsvoll
Form. Der Berliner Lokal- Anzeiger", der am Sonntag das Ereignis noch bestritt, politisiert am Montag, daß diese Verbindung das Verhältnis zu den Dynastien der Weltmächte Rußland und England noch an Innigkeit gewinnen lassen werde. Am Sonntag noch ahnungslos, weiß er am Montag bereits gerührt die ganze VorDie National- Zeitung" wiederholt einfach ihre Behauptung, geschichte der Verlobung haarklein zu berichten. Schon seit 1½ Jahren Ew. Hochwohlgeboren ergebenster daß die Praktiken gegenüber den russischen Auswanderern gesetz seien die beiden Brautlente heimlich verlobt gewesen. Man habe ( Unterschrift.) I ich geregelt feien. Wenn man vor 8 Tagen diese Behauptung für die offizielle Verlobung hinausgeschoben, um den jungen Herrschaften Der Schwindel des Schriftstücks ist offenbar. Einige Industrielle einen Irrtum der Unwissenheit halten fonnte, so ist sie jetzt eine Beit zur Prüfung ihrer Liebe und Gelegenheit zu geben, sich tiefer fennen follen unter Appell an ihre Socialistenangst und Ordenssehnsucht direkte unwahrheit; denn wir haben festgestellt, daß durch zu lernen. Und unnachahnlich schön stellt dieses Lieblingsblatt aller um ein paar Mark geprellt werden. das Gesetz die Handlungsweise der Reedereien nicht begründet ist, Streise der herrschenden Klaffen Betrachting darüber an, daß die Verlobung Daß der Mann von seinen Beziehungen zu den Ministern sondern daß sie vielmehr der gesetzlichen Regelung widerspricht. erst hätte am 20. September, wo die Braut 18 Jahre alt werde, schreibt, mag insofern richtig sein, als es ja jedem freisteht, mit Die National- Beitung" lügt ferner mit vollem Bewußtsein, erfolgen sollen. Dieser Zeitpunkt wäre auch für den Kronprinzen Ministern durch die Post in Verbindung zu treten. Daß aber daß die Machinationen der Reedereien den Zweck haben, Deutschland angenehmer gewesen, da er dann die Kaisermanöver hinter sich Herr Wallfisch Freipost und Freifahrt erhalten haben soll, ist ausgegen die Ueberschwemmung mit slavischen" mittellosen Ein- gehabt hätte. Indessen es sei ja schon häufig vorgekommen, daß den geschlossen, da es vollständig ungefeßlich wäre. Herr Wallfisch ist, wandrern zu schützen und gegen die mit einer solchen Einwanderung Liebenden die Zeit des Wartens zu lange währte. soviel wir wissen, noch kein Mitglied eines regierenden Hauses, und verbundenen gesundheitlichen Gefahren Vorsorge zu treffen. In den Auch die freisinnige Voffische Zeitung" widmet der Affaire selbst in solcher Eigenschaft müßte er wenigstens die Eisenbahnfahrt von uns geschilderten Fällen handelt es sich nicht darum, daß Russen einen Leitartikel, der auf" den Ton der in ihren Sereisen üblichen bezahlen. in Deutschland sich ansiedeln wollen, sondern, daß fie im Gegen Hochzeitszeitungen gestimmt ist:" Die Braut des deutschen KronHübsch freilich ist die Nachahmung der Methode Mirbach. Wie teil verhindert werden, Deutschland zu verlassen, sofern sie sich nicht prinzen ist derart mit den Reizen der Jugend und Anmut geschmückt, der erkrankte Oberhofmeister für Kirchen sammelte, indem er zu verentschließen, eine deutsche Fahrkarte nach Amerika zu kaufen. daß es begreiflich wäre, went an dem neuen Bunde die Liebe den stehen gab, daß die milden Gaben„ oben" bekannt werden würden, Jedes Wort der National Zeitung" ist also eine trasse entscheidenden Anteil und die Politik nur auf den Einspruch verzichtet so verfährt auch der arme Dr. Wallfisch, freilich mit solchem UnEntstellung der offenkundigen Wahrheit, die sie nicht zu hätte, da zu Bedenken keinerlei Anlaß vorlag." Das Organ der zahlungs- geschick, daß er wohl keine Seide spinnen wird. Teugnen wagt und deshalb an ihre Stelle freie Phantasien fähigen Berliner Bourgeoisie begrüßt im Namen des deutschen Volkes fuppeditiert". Aus zarter Rücksicht für ihre jüdischen Geldmänner die Verlobung mit um so größerer Teilnahme, je wichtiger die Ehe spricht übrigens die National- Beitung" von slavischen Einwandrern, des zukünftigen deutschen Kaisers für die Geschide des Vater während es sich in Wirklichkeit zumeist um jüdische Flüchtlinge landes werden kann". handelt, deren Armut und Zwangslage benugt wird, um für deutsche Reedereien Zwischendeckfutter zu beschaffen.
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Glaubt die National- Beitung", daß ein ordnungsmäßig aus gestellter russischer Paß solche Wunderwirkung hat, daß die mit ihm ausgestatteten Auswanderer gesund genug sind, um schon in England Yanben zu können, während die Paßlosen so krankheitsverdächtig find, daß sie die Schiffe der deutschen Reedereien bis nach Amerika versenchen müssen? An diesem Problem mag die" Nat.Zeitung" ihren stumpfen Wig üben.
Die interessante Zeitung. et
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Husland.
Uebrigens fönnen wir verraten, worin das funkelnagelneue Geheimnis der radikalen Vernichtung der Socialdemokratie besteht. enn wir nicht irren, ist das derselbe Herr Wallfisch, der, abgesehen von seiner Thätigkeit als Judenmissionar auch Agent für Seifens Die" Post" kompromittiert die monarchische Staatsform durch Pulver ist. Wir veröffentlichten kürzlich das Sendschreiben die Bemerkung, daß die Familienbeziehungen zwischen den Regenten- eines Dr. Wallfisch, der mit der Anpreifung feiner chriftlichen häusern immer noch einen nicht zu unterschäßenden Einfluß auf die Liebesthätigkeit dringliche Aufforderungen, sein Seifenpulver Politik üben. Auch dieses Blatt der brutalen Interessenwirtschaft des zu kaufen, verband. Offenbar ist dieses Seifenpulver auch das neue Großkapitalismus stattet seinen Glückwunsch mit der Gnade des Mittel gegen die Socialdemokratie. Es wird vermutlich von solcher Himmels aus, die sich auf das junge hohe Paar herabfenten möge. Bösartigkeit sein, daß jeder Socialdemokrat, der ein mit WallfischDie gefimmungsverwandten ,, Berliner Neueste Nachrichten" flechten schem Seifenpulver gewaschenes Hemd anzieht, sich in seine Atome ihrem Glückwunsch, immer im Geschäft, einen Angriff gegen die auflöst. Herrn Dr. Wallfischs geheimnisvoller Blan geht also dahin, Socialdemokratie ein!„ Das deutsche Volk ist trotz aller socialdemo- jeden Anhänger des Umsturzes einige Pfund feines Seifenpulvers Die Ausrede auf die janitären Bedenken könnte die deutschen fratischen Utopie und Verheßung noch monarchisch bis in die Knochen. gratis ins Haus zu schicken. Jeder Versuch fötet, und binnen Reedereien in ihrem wütenden Konkurrenzkampfe mit den englischen Jeder deutsche Patriot wird mit Freuden empfinden, wenn die oberste furzem ist das ganze rote Ungeziefer" mittels Seifenpulver ausLinien in die unangenehmste Situation bringen; denn bereits persönliche Spitze des Reiches stets neue Sproffen treibt zur Ver- gerottet! erwägt man in England den Gedanken, ob man nicht die jüngung und Blüte für heute und absehbare Zeiten." Dieses Organ von uns veröffentlichten Thatsachen als Vorwand gebrauchen der Bolenheze und nationalistischen Landbank Spekulanten begrüßt foll um die in englischen Häfen anlaufenden deutschen Combes über die Trennung von Staat und Kirche. Schiffe, die doch mit den scuchenverdächtigen Auswanderern gefüllt zugleich mit hoher Befriedigung die Thatsache, daß der deutsche Kronprinz als Gemahlin eine echte deutsche Prinzessin heim- Ministerpräsident Combes hielt auf einem, ihm zu Ehren sind, erneuter gesundheitlicher Kontrolle und gründlicher Desinfektion führen wird; da die Kaiserin Friedrich tot ist, erlaubt sich das Blatt veranstalteten Bankett in Aurerre, eine Rede, in der er den zu unterwerfen. Es ist klar, daß solche Maßnahmen für die deutschen von ihr zu bemerken, daß sie ihre englische Herkunft doch niemals Erfolg der Regierung bei den lezten Munizipal- und DepartementsLinien geradezu ruinös wirken könnten und die Ballinpresse würde abgestreift habe. Wir vermuten, daß die Berliner Neueste Nach- wahlen hervorhob und ausführte, die Regierung wolle die Unterschließlich mit ihren unwahren Hinweisen auf die sanitäre Not- richten" ihre Verlobungsphilosophie ebenso blank geputzt hätten, wenn ordnung aller Einrichtungen unter die Oberhoheit des republikaniwendigkeit ihren Auftraggebern einen tödlichen Schlag versehen. der Kronprinz sich just mit einer englischen Prinzessin verlobt fchen Laienstaates; die Regierung beabsichtige, Frankreich von jeder hätte. Abhängigkeit in Bezug auf die religiöse Macht zu befreien. unsre Handlungen, führte Combes aus, haben von Anfang an wohlbedacht dieses Ziel verfolgt, und deshalb erleiden wir besonders den Haß aller reaktionären Parteien, die durch die klerikale Neattion unter sich verbunden sind. Vor zwei Jahren gab es noch 16,904 Wir haben davon bereits 13 904 geschlossen und Ordensschulen. weitere 500 follen im Budgetjahr 1905 verweltlicht werden. Combes führt sodann aus, wie das Kaiserreich und die Monarchie sich mit dem Konkordat abfanden. Unter der dritten Republik hat die römische Kirche mit rücksichtsloser Kühnheit das Konkordat zur Vefestigung ihrer Gewalt ausgebeutet, indem sie es in allen Beftimmungen verletzte, welche die Rechte der civilen Staatsgewalt schützen sollten. Die Bischöfe lehnten sich lärmend gegen die Regierung, Behörden und Gesetze des Landes auf und Rom lehnte systematisch ab, anzuerkennen, daß die Regierung das Recht besitze, die Bischöfe zu ernennen. Rom hat ein System der Willkür eingeführt und maßregelt selbst Geistliche, weil sie die Landesgesetze achten. Diese Verlegungen des Konkordats haben fortgedauert und sich sogar verschlimmert, obwohl der Vatikan gewarnt war, daß es sich um die Eristenz des Konkordats drehe. In diesem Augenblick wäre die Geduld und das Schweigen unsrerseits nicht nur eine gefährliche Schwäche, sondern sogar ein offener Verzicht auf unsre Nechte sp wesen. Combes schließt: Wir waren gezwungen, entweder einen flammenden Protest zu erheben oder die Republik zu verraten. Die Kurie hat das Konkordatzerrissen, und mir persönlich liegt gewiß die Absicht fern, es wieder zusammenzufliden Das wäre verlorene 3eit und falsches Spiel gegenüber den Republi= anern. Unfre Republik wird sich also von der ir che trennen nach beiderseitigem Uebereins tommen. Das ist eine Ehescheidung aus gegenseitiger Abneigung mit der ernsten Unterlage, daß es sich um eine Verschiedenheit der radikalsten Grundsätze handelt. Unfre republikanische Partei wied
Verhältnismäßig fühler benimmt sich die eigentliche konservative Unfre bürgerliche Preffe hat zwar weder Raum noch Laune, sich Presse. Die ,, Deutsche Tageszeitung" versteht die Verlobung offenbar mit der in der ganzen Welt aufsehenerregenden kapitalistischen Er- nicht mit den Getreidezöllen in Verbindung zu bringen und begnügt sich preffungspolitik gegenüber den russischen Auswanderen zu be- mit einem nüchternen Glückwunsch. Der Reichsbote" des Freiherrn schäftigen, dafür entwickelt sie aber einen ausschweifenden Tiefsinn, v. Mirbach ringt sich ebenfalls nur eine kurze Notiz ab. Er hebt um höfische Familienvorgänge unter dem Gesichtspunkt der Welt- hervor, daß Mecklenburg ein altes evangelisches Fürstengeschichte zu betrachten. Noch sind die papiernen Windeln nicht haus sei. Mit diesen Proben sei es genug. Solche Preßäußerungen an trocken, die dem Hetman aller Kosaken, dem Zarensäugling, untergelegt wurden, und schon werden von einem neuen Familienereignis zuführen ist nicht wertlos, wenn man sich in die Ursachen vertiefen will, die zu dem erschreckenden Niedergang des deutschen bürgerlichen alle Federn ergriffen. Wir haben bereits in der Sonntagsnummer im vermischten Teil Geistes führen, dessen klassisches Zeitalter erst vor einem Jahrhundert vermerkt, daß der Kronprinz von Preußen sich mit einer 18 jährigen blühte. Von dem revolutionären Feuersturm Schillers, dessen TodesPrinzessin von Mecklenburg- Schwerin verlobt hat. Das wird num tag im nächsten Jahre ein Jahrhundert vollendet, ist nichts übrig offiziell bestätigt. Diefes für die beteiligten Kreise sicher erfreuliche geblieben als die Tradition und die Verehrung des Hofmarschalls Ereignis hat nun aber in der Zeitungswelt zu einer großen und von Kalb! folgenschweren Katastrophe Anlaß gegeben, um derentwillen wir das Geschehnis noch einmal erwähnen. Am Sonntag nämlich hat der Der Kaiser hat am Sonntag in Altona einen Trinkspruch auf Berliner Lokal- Anzeiger", das in allen Hoffragen um seine Frau ausgebracht, den das Wolfffche Bureau telegraphisch verbestritten maßgebende Blatt, mit aller Würde und Bestimmtheit die breitet. Der Schluß lautete: Nachricht in Abrede gestellt. Am Montag früh mußte er durch Extra- Wenn ich mein Glas erhebe, um auf das Wohl der Provinz blätter sich selbst Lügen strafen. Was soll aus der deutschen Entwicklung werden, wenn nicht ein- Schleswig- Holstein zu trinken, ſo gilt es auch vornehmlich meiner als der edlen Tochter dieses schönen meermal der Lokal- Anzeiger" mehr in Hoffragen unterrichtet ist? Der umschlungenen Landes, als der ersten deutschen Frau, die Gott uns Lokal- Anzeiger", das einzige Blatt, das vom Kaiser von Anfang erhalten möge als Segenspenderin bis in ferne Beiten. Ihre bis zum Ende nicht nur in Ausschnitten gelesen werden soll, hat durch Majestät, die Kaiserin und Königin und mit ihr die Provinz hurra, sein somntägliches Dementi der erschreckten Deffentlichkeit gezeigt, burra, Hurra!"- daß nicht nur Minister, sondern auch selbst August Scherl bisweilen ohne Anschluß an die hösischen Ereignisse ist. Wenn nun aber nicht einmal August Scherl weiß, was am Hofe vorgeht, so kann man auch zu dem Monarchismus dieses Blattes nicht mehr das genügende Vertrauen haben, weil er ja verdächtig ist, auf mangel haften Informationen über die monarchistischen Thatsachen zu beruhen.
Ein neues Mittel gegen die Socialdemokratie. Die Socialistenbefämpfung entwickelt fich allmählich zu einem bürgerlichen Beruf. Wer trotz der Thürschilder, auf welchen wohlhabende Leute sich als Mitglieder des Vereins gegen Verarmung und Bettelei" gegen Attentate auf ihre private Wohlthätigkeit" zu sichern suchen, Einlaß bewirken will, der sammelt heute für Kirchenbauten, legt sich aufs
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