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28ir fagten uns: er hat ja doch mit uns gestimmt. Aber war es vorher vorgelegt worben wäre. Das ist nicht geschehen öffentlicht, die von den bürgerlichen Blättern natürlich unter feine Ueberzeugung? Das zeigte sich bei dem famofen Artikel über und deshalb halte ich es für durchaus falsch, auf diesem Bericht eine schlagen worden ist. Wenn nicht aus bösem Willen, so hat doch Engels und das Milizsystem. Da zeigte sich, was fein wahrer große Anklage aufzubauen. Nun sagt man: Schippel hat den Schippel mit unbegreiflicher Fahrlässigteit tein Standpunkt war. Sein parlamentarisches Handbuch, das die Partei Gegnern Waffen geliefert. Wem unter uns ist nicht schon dieser Wort davon gesagt, daß ich sofort berichtigt schweres Geld gekostet hat, ist für den Geschichtsschreiber der Partei Vorwurf gemacht worden? In meinem Wahlkreis, der durch habe. Dann hat Schippel versucht, mich als einen Menschen hinzu­vollständig unbrauchbar, weil es durchaus irreführend ist weg ist weg ländlich ist, ist das Buch Schippels während des stellen, der bald so, bald so rede. Er hat gesagt: als Hoch mein in Bezug auf die Stellung der Partei zu den Haupt im Wahlkampfe überhaupt nicht erwähnt worden, dagegen wurden Buch gelesen hatte, war er entzückt davon. Das stimmt. Heute noch bin fragen Ser Militär-, Marines, Kolonial­Bollpolitik. Aussprüche von Stadthagen , Ledebour und Bebel uns entgegen- ich in gewissem Sinne von diesem Buch entzückt, in dem ich eine sehr ernste Damit wurde Richard Fischer, der der Verleger war, betraut. Ich gehalten, so daß man eventuell auch sagen könnte, daß diese Genossen und verdienstliche Arbeit erblicke, weil es die nichts als freihändlerischen bekam den Auftrag, die Artikel über Militär und Marine Waffen für unsre Gegner geliefert haben. Wenn Schippels Buch Argumente der bürgerlichen Seite, die allzu oft auch von uns ange zu kontrollieren. Eines Tages wurde mir ein langes derartig wäre, daß man behaupten könnte, Schippel habe a bwendet werden, begrenzt, und zeigt, wie man vom Standpunkt der Manuskript überreicht, volle 4 Seiten darin waren aus dem sichtlich den Gegnern Waffen liefern wollen, dann hätte bürgerlichen Gesellschaft zu Schutzzöllen kommt. Das halte ich für Richterschen ABC- Buch ohne Quellenangabe ausgeschnitten und ein- man seiner Zeit, als das Buch gedruckt wurde und er eine verdienstvolle Arbeit, ohne alles darin zu unterschreiben, geklebt. Ich sagte im Vorstande:" Das ist ja ganz un schien, diese Anklage erheben müssen. Aber heute, nachdem und das habe ich vor vor allen Fraktionskollegen, mit denen möglich!" Richard Fischer mochte wohl glauben, ich hätte Jahre vergangen sind, nachdem die Wahlen gewesen sind, ich über das Buch sprach, anerkannt. Aber ist das nun ein schon so manchen Span mit Schippel gehabt und wäre vielleicht aufzustehen und zu erklären, das Buch sei zweideutig und Freibrief für Schippel, nachdem er das Buch geschrieben, etivas parteiisch. Er wollte deshalb das Manuskript selbst lesen. Schippel sei wegen dieses Buches zu verurteilen, das ist falsch und fortgesetzt Krakehl zu machen und die Partei zu schädigen? Nachher sagte aber auch er:" Jawohl, es ist ganz richtig, die Artikel ich bin der Meinung, daß Sie im Begriff sind, auf dem Parteitage( Sehr richtig!) Wir halten doch hier fein teßergericht gegen find unannehmbar. Wir forderten also Schippel auf, die Sache ein großes Unrecht zu begehen. Man hat die Vergangenheit das Buch Schippels ab! Da würde ich nicht mitmachen. Das sehe umzuarbeiten. Und nun kam eine neue Arbeit, die Wort Schippels angeführt und alle Sünden aufgezählt, die Schippel be- nicht als Aufgabe eines Parteitages an, und das erklärt auch, wes­für Wort dem entsprach, was wir verlangen gangen hat, und ich bin gewiß der letzte, der zu den Bewunderern halb vor drei Jahren, als das Schippelsche Buch erschien, alles ruhig mußten. Da konnte er also auf einmal auch anders. Ja, wenn Schippels gehört. Ich kann nur Leute loben und schäßen, die den blieb. Schippel fragt, warum fommit Ihr erst jetzt. Es war ja gar man das alles hinter sich hat und sich dann noch hinstellt und sagt, we ut der Konsequenz zu jeder Zeit haben, und feine Veranlassung Lärm zu machen. Was hat sich aber er fei nicht zweideutig, so weiß ich nicht, woher er die Stirn zu Schippel habe ich bereits in Stuttgart , als er sein Referat dann abgespielt? Schippel hat iu seinem Buche doch einem derartigen Auftreten nimmt. über Zollpolitik hielt, gefragt: warum weichen Sie zurüc? nur die eine Seite der Frage beleuchtet und hat dann in Nun hat man in meiner Resolution die Säge über den Ton Aber ich meine, wir haben nicht über die Vergangenheit Schippels sehr kurzer Weise unfren Standpunkt angedeutet. Das war nur Schippels beanstandet. Es ist richtig, daß der Ton in unsrer Partei und seine Sünden zu urteilen, sondern über einen ganz konkreten die eine Hälfte. Er mußte mit derselben Gründlichkeit, fehr häufig ein sehr unangenehmer ist. Der Parteivorstand selbst Fall. Und in diesem liegt kein Anlaß zu einer Verurteilung. mit der er an die agrarischen Elemente herangetreten war, nun hat ja im Laufe dieſes Frühjahres sich veranlaßt gefehen, Dann ist über den Ton Schippels gesprochen worden. Wenn wir auch nachweisen: für uns Arbeiter kann das nicht gelten. Er hat die bekannte Erklärung zu veröffentlichen, worin er einige Blätter, alle, die in den letzten Jahren einen gehäffigen Ton gegen ihre noch viel Schlimmeres gethan. Wir führten den Zollivucherkampf. Wo ohne sie zu nennen, sozusagen zur Ordnung rief. Ich will auch Gegner angeschlagen haben, vor das Forum des Parteitages citieren blieb da Schippel?( Sehr richtig!) Wo hat er mit seiner hervorragenden gar nicht leugnen, daß ich selbst zuweilen in der Hitze des wollten, so fäßen auch noch andre Genossen auf der Anklagebant. Straft eingegriffen? Er hat nicht daran gedacht. Wie oft wurde er uns Kampfes gegen den einen oder andren Genossen im Tone über Und wenn man den Ton verurteilen will, den auch ich ver- im Plenum in der Kommission entgegengehalten. Posadowsky hatte die Schnur gehauen habe. Aber es ist ein großer Unter- urteile, dann muß man es allgemein thun. Deshalb stimme ich der sein Buch aufgeschlagen vor sich. Ich habe seiner Zeit protestiert. schied, ob ich in der Hitze des Gefechts von Mund zu Mund in der Resolution Bernstein zu. Es ist schlimm, sehr schlimm, daß bei Aber wo ift Schippel geblieben und hat protestiert?( Sehr richtig!) Erregung über die Schnur haue( Sehr richtig!) oder ob ich mich zu allen diesen Diskussionen immer das persönliche Moment hervor. Darum dreht es sich. Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat aber Hause fühl hinfeße und da Artikel über Artikel schreibe, in gekehrt wird. Auf mich macht es den Eindruck, als wenn sein Vortrag. Ich halte Schippel für einen geschickten denen nicht mur die Gegner Schippels, sondern die ganze es sich auch darum drehte, das persönliche Moment zu und tenntnisreichen Redner. Aber heute hat er jein Partei in dieser Weise kritisiert wird. Sofern die Säge in meiner betonen. Man entscheidet und verurteilt, ohne die Sache Auftreten im britten Berliner Wahlkreise auf das allers Resolution die Person des Gegners Schippel betrifft, gebe ich sie selbst zu kennen. Ich bin überzeugt, wenn diefe 47 Spalten schärfste selbst verurteilt. Er sagt, ich habe in einem kleinen Kreiſe frei, aber was Schippel in seinen Artikeln in der Chemnißer Bolts- Ihnen allen zugänglich wären und Sie ruhig und leidenschaftslos gesprochen; ja, wenn ich gewußt hätte, daß sich die Deffentlichkeit stimme", die ich sehr genau gelesen habe, an zahlreichen Stellen die Sache prüfen könnten, dann würden Sie mit mir zu dem Er- damit befassen würde, dann hätte ich es anders gemacht, gegen die Partei selbst gesagt hat, muß mit Notwendigkeit Ver- gebnis fommen, daß es absolut falsch ist, Schippel ein Mißtrauens benn es ist ja richtig. daß der Vortrag ein gewiffes Miß­bitterung erregen und die Partei in der Achtung der Gegner votum seitens des Parteitages auszustellen. trauen und falsche Auffassungen hervorrufen konnte. Ja, ist es herunterſeßen. Dr. Arons stimmt der Resolution Päplow zu. Zunächst aus denn die Aufgabe solcher Borträge, Mißverständnisse zu schaffen? Schippel fagt:" Habt Ihr denn überhaupt alles gelesen, was einem äußerlichen Grunde. Je weiter die Diskussion vorgeschritten Er mußte wissen, was er anrichtete. Nicht um seine wissenschaft .n dieser Sache geschrieben worden ist?" Ich glaube auch ist, desto klarer wird es den bisher Unentschiedenen geworden lichen Anschauungen handelt es sich, sondern darum, daß ein Mann, die große Mehrheit von Ihnen das nicht alles gelesen hat. Ich sein, daß eine scharfe Attion gegen Schippel auf der eine führende Stellung einnimmt, uns im Stampfe schwer ge­in selbst nicht sicher, ob ich alles gelesen habe, obwohl ich mir diesem Parteitag erfolgen muß. Aber eine derartige schädigt hat. Das dürfen, das brauchen wir uns nicht gefallen zu ie größte Mühe gegeben habe. Das eine oder andre mag mir Erekution Das eine oder andre mag mir Exekution gegen einen Genossen, der seit langen Jahren lassen.( Lebhafte Zustimmung.) Wie traurig die Situation rotzdem entgangen sein. Aber soweit ich die Preffe verfolgt habe, und in schweren Zeiten zur Partei gestanden hat, ist eine für ihn ist, zeigt sein Auftreten. Er giebt zu, schädlich jaben wenigstens unsre großen Blätter über die ganze mißliche Sache und es ist wünschenswert, daß wir getvirft zu haben, und seine besten Freunde geben es Sache fortlaufend objektiv referiert, die entscheidenden in unsrem Beschlusse auch äußerlich zum Ausdruck bringen, daß zu. Er sagt nur, er habe nicht die Absicht gehabt. Stellen auts den Artikeln Schippels aus uns diese Abschlachtung feine Freude macht, sondern daß wir sie Da müssen wir uns aber fragen: Ist ein Mann geeignet, eine ezogen und und ihre Meinung dazut gesagt. Sie konnten scharf und deutlich, aber auch kurz und ohne Nebenwerk führende Stellung einzunehmen, wenn er die Tragweite seiner Joch nicht die ganzen 47 Spalten abbruden! Also der Parteitag erledigen. Von diesem Standpunkt aus muß ich natürlich die Handlungen nicht übersehen kann?( Lebhafte Zu­st nach meiner Üleberzeugung in reichlichstem Maße über die Sache Resolution Bernstein bekämpfen. Bernstein will sich für befriedigt durch stimmutg.) Ein Mann von seiner geistigen Bedeutung, muß sich nformiert, wie er vielleicht niemals zuvor in einer Frage informiert die Aeußerungen Schippels erklären. Das ist auf keinen Fall möglich. wie ein Schulbube hinstellen und sagen: Ich hab's nicht so ge­sar. Der Parteitag ist vollkommen in der Lage aus- Was die Resolution Bebel betrifft, so ist sie schon äußerlich viel zu lang. meint. Von diesem Standpunkte aus sind die Resolutionen zu usprechen, daß es nötig ist, Schippel in die Schranken zu rufen. Im Abfaz I erscheint mir der Schlußjaz vollkommen überflüssig. beurteilen. Die Bernſteinſche führt die Konfusion auf den Gipfel. Wir wollen ihn nicht ausschließen. Manche Genossen Was sollen wir denn in der Resolution auf die Gegner Rücksicht( Ruf: Wie immer!) Weshalb sollen wir unsre Stellung zu der fagen, er wird gezwungen sein, fich von uns zu trennen. nehmen? Etwa in dem Sinne, daß Schippel den Gegnern Material Bollfrage bestätigen, die Schippel selber teilt. ch würde das offen gestanden bedauerit. Aber­es geliefert hat insofern, als sie sich auf ihn als auf einen von der Dummheit gemacht hat, brauchen wir doch nicht zu sagen, wir wollen

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v. Elm:

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ist nicht zu viel gesagt. Seit 18 Jahren haben wir alle großen Masse der andern Genossen abweichenden Genossen berufen fie nicht machen. Damit würde der Streit auf ein andres Gebiet ge aar Jahre einen Fall Schippel. Da ist es Beit, endlich einmal ein können? Ja, das werden die Gegner jedesmal thun können, führt werden. Nicht um Taft, Disciplin und politischen Anstand würde Ende zu machen. Wir haben gewiß eine ganze Anzahl von Partei- wenn ein Genosse von der Meinung der übrigen abweicht, und es sich handeln, sondern um ein Ketzergericht gegen eine andre Meinung. genossen unter uns, die in manchen Punkten von der Mehrheit der dies Recht wollen wir doch, wie Bebel ausdrücklich erklärt hat, Diese Tattit tönnen wir allerdings häufig Bartei abweichen, Genosse Bernstein steht unter ihnen gewiß nicht einem jeden von uns einräumen. Der Absatz II fügt in beobachten. Wenn einer eine Dummheit gemacht hat und sie in letzter Linie. Aber haben wir denn auch nur einen einzigen außerordentlicher Länge, schwer übersichtlich, eine Reihe von That- nicht eingestehen will, dann stellt er sich hin und sagt: Ihr wollt ein andern Parteigenossen, mit dem wir uns fortgefeßt in dieser Weise fachen und Urteilen aneinander, die mit vollem Recht hier in der Stegergericht abhalten. Nicht um die Ansichten Schippels handelt es beschäftigen müssen, wie mit dem Genossen Schippel? Obgleich Diskussion zur Besprechung gekommen find, die aber in eine Refo- fich, sondern um sein Auftreten. Von diesem Standpunkt aus gefällt mir Schippel gewiß seine Meinung oft genug gewechselt hat, schreibt er, lution um fo weniger hineingehören, als sie den Gegenstand feines- Bebels Resolution auch nicht. Er wird sie wohl selber nicht für ein Meister­und das ist das Verletzende, immer von oben herab im wegs erschöpfen. Sie haben die Auflagen von Bebel gegen Schippel wert halten.( Bebel: Machen Sie es doch! Heiterkeit.) Ich bin Zone der absolutesten Sicherheit und unfehlbarkeit. gehört, und es lassen sich dem vielleicht noch mehr Anklagen hinzu fein Meister.( Die Redezeit ist abgelaufen.) Also nur noch so viel. Das können die Parteigenoffen am wenigsten vertragen. Wo sollten fügen, aber fie im Rahmen einer Resolution zu erschöpfen, ist an den Einzelheiten der Bebelschen Resolution ist sehr viel auszu­wir denn hinkommen, wenn wir mit zehn Schippels in der Partei unmöglich. Ganz und gar aber möchte ich mich gegen den feßen. Für mich handelt es sich nicht darum, Schippel einen ge­zu thun hätten? Das würde notwendigerweise vollständige Ber- Absatz III der Resolution Bebel aussprechen, der den Ton linden Tadel auszusprechen, sondern zu sagen: er ift cüttung in die Partei bringen, das würde mit Notwendigkeit behandelt. Man kann sich auch nicht auf den Standpunkt Bern nicht geeignet, nicht fähig, alt leitender Stelle zu stehen. Spaltungen erzeugen, die wir nicht wollen. Was wir berlangen, ist, steins stellen und den Ton im allgemeinen tadeln. Gewiß ist es( Sehr richtig!) Mit dem milden Tadel kommen wir nicht ein Mann, der sich Socialdemokrat nennt, sich so zum Partei- ganz gut, wenn hier mal ausgesprochen wird, wir wollen einen weiter. Da haben wir morgen wieder denselben Krakehl. programm stellt und sich so benimmt, daß wir jederzeit wissen, daß besseren Ton haben, aber das in einer Resolution festzulegen zur Freude Eigentlich genügt das Freythalersche Amendement . Es ivir es mit einem Parteigenossen zu thun haben.( Lebhafter der Gegner, das halte ich für durchaus unzweckmäßig. Und nun gar hoch enthält eine aberkennung der Ehrenamter Beifall.) fahrender" Ton! Ich weiß nicht, was das heißen soll.( Bebel: Na!) Schippel aus der Partei herauszuschmeißen, davon ist keine Rede. Sehen Sie mal die Apostelgeschichte an!( Heiterkeit.) Wir sind ja Ich habe das Butrauen, Schippel wird die Konsequenzen ziehen, Bebel meinte, der Parteitag jei vielleicht noch nie über eine in der Religion alle ganz außerordentlich bewandert dant unsrer wenn er nur eine Spur von Würde in sich trägt.( Sehr richtig!) Frage so gut informiert gewesen wie über den Fall Schippel. Wenn Voltsschule.( Sehr gut! und große Heiterfeit.) Die Apostel waren das der Fall wäre, müßte es ganz ausgeschlossen sein, daß hier außerordentlich bescheiden, aber diese Bescheidenheit hinderte sie gar Schippel hat sich darauf berufen, daß in dem Verbreitungsgebiet Grenz- Leipzig: Ich will nur einige Richtigstellungen bringen. Parteigenossen von der Intelligenz des Genoffen Ulrich erklären nicht, wenn Jakobus auf Paulus und seine Anhänger oder Paulus der Chemnitzer Boltsstimme" nichts von einer Erregung gegen ihn fönnen, Schippels Buch über Handelspolitik und seine Artikel in auf Jakobus und seine Anhänger zu sprechen fam, reinzuhauen, daß zu spüren gewesen wäre. Ja, er hat einen Ge der Chemnitzer Boltsstimme" seien nichts weiter als eine Befürwortung die Funken flogen( Heiterkeit), fie waren alle durchdrungen von dem noffen herangezogen, der fich mit ihm einverstanden der Agrarzölle. Ich gehöre zu den wenigen, die Schippels Artikel gelesen gleichen großen Gedanken, fie bildeten eine große Gemeinde, aber erklärt habe, den Genossen Kaufmann. Ich bin ein haben. Sein Buch über Handelspolitik habe ich wenn sie in Gegenfäße gerieten über irgend welche für damalige aufmerksamer Leser der Volksstimme".( Rufe: Es ist der freilich auch nicht gelesen( Heiterkeit) und es werden hier wohl Verhältnisse wissenschaftliche Fragen, dann fingen fie an, sich zu Genoffe Knauf Meerane). Dieser Genosse Knauf ist der einzige nur wenige sein, die es gelesen haben. Aber ich bin entgegen der frogeln, dann tamen fie höher und höher, bis schließlich jeder auf geblieben. Und Schippel darf sich nichts darauf zu gute halten. allgemeinen Auffassung zu der Ansicht gekommen, daß Schippel von dem hohen Pferd saß und auf die andren verächtlich herabblickte. In den Kreisen an der böhmischen Grenze steht uns kein Ver­unserm Standpunkt aus teineswegs die Agrarzölle be. Solche Dinge werden immer vorkommen, wir werden sammlungslokal zur Verfügung. Alle diese Kreise aber haben eine Breß­fürwortet, sondern nur sagt: Vom Standpunkt der bürger- fie nicht ändern, aber in eine Resolution gehört eine tommiffion für die Voltsstimme" aus den Vertrauensleuten aller Streife lichen Gesellschaft aus sind Agrarzölle eine Notwendigkeit. Mißbilligung derselben nicht hinein. Noch schlimmer ist die Re- zusammengesetzt. In ihr ist wiederholt über die Schreibweise der Chemn. Das ist nach meinem Dafürhalten ein Majestät 3 folution Bebel durch das Amendement Freythaler geworden. Eine Boltsstimme" gesprochen worden, und es hat nur an einem berbrechen, kein Verbrechen gegen die Partei. Bebel derartige bedingte Begnadigung oder Verurteilung haben wir hier äd ch en gehangen, dann hätte der Redakteur des Blattes, erflärt, daß, wenn jemand sage, die Politik der Agrar- nicht auszusprechen, man hat es ruhig dem Genossen Schippel, Genosse August Enders, quittieren müssen.( Hört i und Industriezölle fei eine Politit von enormer Lebens- man hat es ruhig einer so großen und anerkannt bewährten hört!) Wenn man von einer Meinung in diesen Kreisen sprechen fraft für die heutige Gesellschaft, so sei schon das unter allen Um- Parteigenossenschaft tie der von Chemnitz zu überlassen, will, dann ist das gerade Gegenteil von dem wahr, was ständen zu verurteilen und zu verdammen. Dieser Ansicht bin was fie aus dem Tabel herauslesen wollen, den der Schippel darüber gesagt hat.( Ruf: Wie immer!) Wenn ich nicht. Wir sagen doch auch, der Militarismus ist vom Barteitag ausspricht. Wollen Ste aber, daß Schippel Gelegenheit zu Versammlungen wäre, dann würde Schippel ebenso Standpunkte der heutigen Gesellschaft aus eine Notwendigkeit. aus der Partei herans muß, so sprechen Sie das darin kann ich verurteilt werden, wie er in andern Versammlungen verurteilt ( Bebel: Die wir ändern wollen!) Trozdem bekämpfen wir ihn, wie Schippel nur beipflichten auch offen aus! Dann fagen Sie worden ist.( Geyer: Und wie auch in der Landesversammlung!) Schippel auch die Agrarzölle von unserm Standpunkt aus bekämpft. offen, er kann der Partei nicht mehr angehören, oder er kann keine Ja, auch auf der Landeskonferenz ist die Frage angeschnitten worden. Am Schluß seines Buches führt Schippel ausdrücklich aus, daß die Ehrenämter mehr befleiden. Diese bedingte Form, die gewissermaßen die Dort hatte er Gelegenheit, seinen Standpunkt auseinanderzusetzen. Arbeiter in den Brotzöllen unmöglich etivas anders sehen können Chemnizer Organisation von hinten herum zwadt, ihre Schuldigkeit Statt deffen hat er gemeint, er hätte teine Veranlassung als Stocprügel auf ihren Magen. Wie sollte die Arbeiterschaft an an thun, halte ich des Parteitags nicht für würdig. Wollen Sie sich dazu, er müsse sich das erst überlegen, genau so, wie er es fich dem wirtschaftlichen Schicksal ihrer schlimmsten Peiniger und aber nicht dazu verstehen, Schippel eines Vertrauenspostens für un- überlegen wollte, als die Fraktion das Verlangen an ihn stellte. Ekm Feinde auch nur das geringste Interesse nehmen. Man möge würdig zu erklären, dann bleibt nur übrig, einmal den Standpunkt hat gesagt, ihm seien Aeußerungen Ledebours als Snippel zwischen über die Ursachen der Agrarkrise streiten, so viel man. will und den Schippels zu mißbilligen und zweitens, der Person Schippels einen die Beine geworfen worden. In meinem Wahlbezirk, dem zweiten Landwirtschaftlichen Notstand hoch oder niedrig einschäßen, das Tadel auszusprechen, und das thut in glänzender und fürzester Weise fächsischen, aber versuchte der Antifemit Zimmermann sofort in der industrielle Proletariat werde die Kopfsteuer der Brotzölle stets als die Refolution Bäplow, der ich Sie möglichst einmütig zuzu ersten Versammlung, uns Schippel aufs Butterbrot zu schmieren. gewiffenlose Brotsteuer der vereinigten Boltsfeinde verwerfen. stimmen bitte. Wir haben ihm freilich in die Suppe gespuckt.( Heiterkeit.) Heute Das muß doch festgestellt werden, daß Schippel trop aller Hoch- Hanau : Ich verwahre mich zunächst dagegen, daß Schippel handelt es sich nicht um die alten Sünden, sondern um das neue theoretischen Abweichungen zu demselben praktischen Standpunkt kommt mich als Mitschuldigen anführt, um für sich mildernde Umstände zu Vorgehen Schippels. Alle Genossen, die in der praktischen wie wir: Wir müssen die Agrarzölle bekämpfen. Ich kann auch nicht erwirken. Zu diesem Resultat ist er nur gelommen, indem er der Agitation stehen, stehen, haben sich nicht allzuviel mit seinen hindern, daß Schippel in seinem Gedankengang infonsequent ist. Wahrheit nicht die Ehre gegeben hat.( Ruf: Wie so oft)! Das Eine wissenschaftlich spintifierenden Auseinandersetzungen und Sein Gedankengang ist vielmehr durchaus durchdacht und konsequent. ist richtig: in der Bollfommission hat Graf Posadowsky gesagt, ich seiner Gegner befaßt. Aftuell wird so etwas erst, wenn Ich stimme nicht mit Schippel überein. Darin stimme hätte dem Sabe zugeftimmt: wer Handelsverträge wolle, müsse auch es in Versammlungen vorgetragen wird und uns die Agitation ich ihm zu, daß für den Großgrundbefiz die Agrarzölle not- Zölle wollen. Ich habe daraufhin sofort erklärt, daß dies eine erschwert. Von diesem Augenblic ant Datiert erst das wendig find. Gewiß, fie wirken nur für eine Generation. Aber mig verständliche Auffafung meiner Worte sei. Es Vorgehen gegen Schippel. Mit der Bebelschen Resolution können wir es denn den Agrariern verdenken, wenn sie sagen: Nach handelte sich in der Zollkommission damals um Zollfäße, die so un- bin ich einverstanden bis auf den legten Teil, too uns die Sündflut!"? In Bezug auf die Landwirtschaft im ganzen sinnig waren, daß sie von keiner Seite ernst genommen werden vom Ton die Nede ist. Diese Stelle follte befeitigt werden bin ich allerdings ganz andrer Anficht als Schippel. Ich meine, daß fonnten. Einer der Geheimräte erklärte denn auch: sie sind nicht und dafür das Amendement Freythaler gesezt werden. Welche für den Kleinbauern der Agrarzoll geradezu Selbstmord ist. Es ist ernst gemeint, fie follen nur Stompensationsobjekte( Pfannkuch: Konsequenzen Schippel oder die Chemnizer ziehen werden, ja, damit nicht richtig, daß wir, wie behauptet worden ist, in der Fraktion Schacherobjekte!) fein, wir brauchen sie, um den Gegnern etwas zu haben wir nichts zu thun. Der Parteitag hat nur die Aufgabe, in Bezug auf den Fall Schippel einmütig gewesen wären. bieten. Darauf habe ich erwidert: Das ist keine durchschlagende Ant- feine Anschauungen unumwunden auszusprechen, ohne hinter Dazu hätte zunächst mal gehört, daß die Frattionsgenossen wort: ebenso gut wie wir wissen, die andren Staaten, die unsre thüren offen zu lassen. Der Betreffende hat dann die das Buch Schippels gelesen hätten. Das war aber wahrscheinlich Einfuhrstatistit ebenso genau kennen wie wir, daß diese Zölle nicht Konsequenzen zu ziehen, die er für richtig hält. nur bei sehr wenigen der Fall. Mir wurde sogar gefagt, daß nicht ernst gemeint und daß ihnen mit einer Herabschung dieser Zölle einmal in der von der Fraktion eingesetzten Kommission alle Mit- nichts geboten würde. Und ich fuhr fort: Wenn Sie wirklich Handels­glieder das Buch kannten. verträge wollen, dann müssen Sie nicht diese unmöglichen Zölle, Nun der Vortrag Schippels! Eins hätte Schippel unter allen sondern die entscheidenden Wucherzölle auf Lebensmittel herunter­Umständen verlangen können, nämlich, daß ihm der Bortvärts" bericht fetzen. Ich habe eine Erklärung im Vorwärts" ber- 1

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( Schluß im Hauptblatt.)

Berantw. Redakteur: Franz Rehbein , Berlin . Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin . Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW

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