Nr. 247.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1983.
Man schreibt uns:
Vor ungefähr 14 Tagen posaunte General Kuropatkin den langen Armeebefehl in die Welt, mit dem er den Beginn seiner Offensive ankündigte. Wir können nicht umhin, jezt einige Säge aus diesem großmänligen Machwerk zu wiederholen. Der Herr General schrieb
unter anderem:
Eigentlich ist es unglaublich, daß ein General, der seit Monaten geschlagen wurde, die Unverschämtheit befizen kann, einen solchen Armee befehl herauszugeben. Mit einer Recheit ohne Gleichen spricht Kuropatkin von dem Hochmut der Japaner, die von einem vollen Sieg träumen. Daß sie zu einem solchen„ Traum" bedeutend mehr Anlaß haben, als er selbst, scheint er noch nicht herausgebracht zu haben. General Kuropatkin erklärt die japanischen Siege furzerhand für russische Erfolge; auch prophezeite er kühn, daß die Japaner fünftig einfach das tun müßten, was er und sein erhabener Gebieter in Petersburg wollen. Der renommistische Schwaß wäre nicht ganz gewesen, wenn sein Verfasser nicht auch den lieben Gott molestiert hätte:" Der erlauchte Führer des russischen Reiches," rief der General aus, betet mit, ganz Rußland für Euch und segnet Euch."
Auf dem Papier war der Sieg der Russen also fix und fertig, fogar der große Alliierte im Himmel hatte von seinem ruftschen Stellvertreter auf Erden die nötige Ordre erhalten, aber in der Praxis ging die Geschichte wesentlich anders. Die Japaner waren so frei, die von Kuropatkin gewünschte Situation in fürzester Zeit ins Gegenteil zu verkehren: Ehe General Großmaul recht zur Besinnung fam, war er der Angegriffene und wieder in der Defensive. Und dieses Mal, wo die Russen sich nicht hinter Schanzen und Drahtverhauen verstecken konnten, hagelten die Hiebe nur so herunter. Ein genaues Bild von der Schlacht kann man nicht geben, weil schon die nötigen Detailfarten, die auch kleinere Ortschaften, Einöden 2c. zeigen, fehlen. Vorläufig ist nur so viel ziemlich sicher, daß Kuropatkin auf das Haupt geschlagen wurde.
Donnerstag, den 20. Oftober 1904.
wird
gezogen.
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45000
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV. Nr. 1984.
Das
Petersburg, 19. Oftober. Von der westlichen russischen Armee wird berichtet: Der geftrige Kampf Iotalisierte fich auf das Bentrum an den Üfern des Schahoflusses. Artillerie Duell war besonders heftig. Die Jas paner bedienten sich dabei schwerer Geschüße und starker Explosivie Russen aus ihren Stellungen bei Mukden zu geschosse. Sie versuchen mit größter Hartnädigkeit bertreiben. Kuropatkin hat Mutden als Generalquartier aufgegeben. Es ist unmöglich Einzelheiten über das gestrige Gefecht zu erfahren. Während der letzten neun Tage hatten wir ca. 2000 Tote täglich. Spitäler sind nicht in genügender Anzahl vorhanden, trotzdem werden aber alle Anstrengungen gemacht, die Verwundeten gut zu pflegen. Die Truppen nehmen alles Holz, selbst solches von chinesischen Häusern, um die Lagerfeuer zu erhalten. Der Anblick des Landes ist ein trauriger. Es wird täglich offenbarer, daß das 2and unmöglich eine Armee ernähren kann, da der größte Teil der Ernte zerstört ist.
einer folchen Bahn ein Armeekorps( ca. 30 000 Mann) mit all seinen| meter südlich von Mulden trepieren. Aller Wahrscheinlich Trains und sonstigen Hilfsmitteln verladen wird, vergehen elf Tage, teit nach werden die Japaner baldigst neue auch wenn die Bahn fast nur für Truppentransporte benutzt wird gewaltige Vorstöße unternehmen, um die Russen und Betriebssicherheit, Schienenmaterial sowie Unterbau nichts zu bis über Mukden hinaus zurückzuwerfen. Die russische Armee wünschen übrig lassen.*) Auf der transsibirischen Bahn muß aber, wird schwerlich in der Lage sein, diesen Angriffen auf die abgesehen von dem Transport der Truppen und Trains, Dauer Widerstand leisten zu können. Ihre Verluste in den auch noch der Nachschub an Munition, Verpflegung, Lazarett- bisherigen Kämpfen sind dazu allzu ungeheuerliche. material, Ergänzungspferden, Geschützen, Kleidung 2c. ge- Nach einem Mukdener Telegramm sollen sie in den letzten neun Auch durch Verwundeten und Doch der Feind ist nicht nur nicht niedergeworfen, sondern schehen. Krankentransporte Tagen täglich 2000 Mann allein an Toten verloren haben. Das fährt in seinem Hochmut fort, von einem vollen Siege zu sie belastet. Unter solchen solchen Umständen müssen die wären zusammen 18 000 Tote. Rechnen wir auf jeden Toten nur träumen.... Eben deshalb hielt ich es trotz wiederholter Russen froh sein, wenn sie in einem Monat 1%, Armeekorps, also drei Verwundete, was entschieden zu niedrig gegriffen ist, so ergäbe Zurüdweisung der Angriffe der Japaner auf unsere ungefähr in 20 Tagen ein Armeekorps verladen können. Der Krieg fich die Zahl von 56 000 Verwundeten, also insgesamt ein russischer Bofitionen wie bei Datschitschero, Liandjanfian und Liaujang nicht währt nunmehr 7 Monate und in diefer langen Zeit haben sie Berlust von 72000 Mann, also mindestens einem Drittel der an der Zeit, diese Erfolge(!) dazu zu benüßen, um zum höchstens 200 000 Mann auf den Kriegsschauplatz verbracht. gesamten disponiblen russischen Streitkräfte. So folossale Verluste Vormarsch überzugehen, und befahl, den Rückzug anzutreten. Der Treffen im günstigsten Fall 29 000 Mann auf den Monat, also un- müssen die Widerstandsfähigkeit der russischen Armee gebrochen unbengsame Wille unseres Kaisers, daß wir den Gegner befiegen, wird unbeugiam erfüllt werden.... Die Zeit ist gefähr ein Armeekorps. Die Baikalfee- Ringbahn hat die Sache haben. für uns gekommen, die Japaner zu zwingen, daß sie etwas günstiger gestaltet, aber besonders großartig wird der Vorteil unseren Willen tun, denn die Streitkräfte der man auch nicht sein. Wie lange braucht mun Rußland , bis es eine dschurischen Armee sind groß genug, um zum Vormarsch überzu- Armee von einer Million in der Mandschurei haben wird? Wir wollen gehen." bei unserer Berechnung die für die Russen maßgebenden Verhältnisse möglichst günstig annehmen und werden dennoch zu einem verblüffenden Resultat kommen. Segen wir den Fall, die russische Armee zähle auch nach der Schlacht von Jentai noch 240 000 Mann, fegen wir weiter den Fall, die Bahn schaffe monatlich 45 000 Mann heran, so braucht Rußland , bis es in der Mandschurei über eine Million Soldaten verfügt: 760 000 16,888.... Monate, also rund 17 Monate sage 17 Monate! Und dabei haben wir Verluste durch Krankheit, Tod und Verwundung gar nicht in Betracht Ganz anders liegen die Dinge bei den Japanern. Haben fie genügend Transportschiffe, so tönnen sie in Jukou( Niutschwang), das nur sechs Tagemärsche von Liaujang entfernt ist, an einem New York , 19. Oftober. Hier eingetroffene amtlich e Tage ein Armeekorps landen. Sind zwischen Inkou und der Berichte aus Tokio behaupten, daß die russischen Siegesjapanischen Küste ständig zwölf Transportdampfer unterwegs, so nachrichten unrichtig seien. Kuropatkin hätte eine neue Niederlage tönnen sie in einem Monat mindestens 90 000 Mann( jeder erlitten, ebenso hätten die Russen keinerlei japanische Geschüße erDampfer durchschnittlich 1500 Mann fassend) auf den Kriegsschaupla feiner Armee in das russische Zentrum zu bringen, so daß die obert. Marschall Dyama sei es gelungen, einen großen Teil werfen. Es ist dabei angenommen, daß jeder Dampfer nur alle Russen nie und nimmer mit ganzen Streitkräften nach Mukden zurücksechs Tage in Infou eintrifft, also einen Tag für die Ein- und Aus- tehren können. schiffung und fünf Tage zur Hin- und Rückfahrt braucht. Mufden, 17. Oftober.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Dabei ist aber die Entfernung von Inkou zur japanischen Küste nicht Die Lebhaftigkeit der beiden Armeen läßt eine größer als von Hamburg nach Brest . Die Japaner dürften jetzt schon neue Schlacht erwarten. Die Japaner versuchen fort 500 000-600 000 Mann auf dem Festlande haben. Bis zum während, die Stärke des russischen Zentrums und des rechten nächsten Frühlingsanfang wird die Million so Flügels in Erfahrung zu bringen, fürchten aber offenbar, im ziemlich voll sein. Und daß Japan mit Leichtigkeit eine Rampfe könnten frische Reserven zur Entwickelung kommen. Die Million Soldaten aufbringen kann, ist klar. Es hat 47 Millionen russische Stellung am 17. erstreckte sich den Schaho entlang von der Wege von Süden und Südosten sind voll flüchtiger Landleute. Die Einwohner, also acht Millionen mehr, als das europäische Frank Ebene bis zu den Höhen von Taschang. Die Japaner stürmten Aber nicht nur Kuropatkin wurde bei Jentai verprügelt, sondern reich aufweist, und sieben Millionen mehr, als Deutschland 1870 nach vorheriger Beschießung am 16. d. M. um 11 1hr nachts das auch die russische Barbarei. Einen Angriff großen Stils zählte. Kein Mensch wird bezweifeln, daß Frankreich eine Million Dorf Sintschengpu am nördlichen Ufer des Schaho und besetzten dort Tann heutzutage mit Erfolg nur eine Armee unternehmen, deren unter die Waffen rufen kann, und Deutschland hatte im März 1871 eine hochgelegene Pagode, von der aus die Artillerie ein vorzügliches Soldatenmaterial eine gewisse Bildungsstufe erreicht hat. 1 350 000 Mann mobile und immobile Truppen zur Verfügung, ohne Schußfeld hat. Die Wiedereroberung der Pagode gelang den Russen Vor allem muß sie vom Infanteristen gefordert werden, weil die daß von einer besonderen Anspannung der Wehrkraft gesprochen nicht. Vom 18. meldet derselbe Berichterstatter, daß die Japaner richtige Verwendung eines modernen Kriegsgewehres im Gefecht nicht so werden konnte. Somit ist es blödsinnig, von einer zu erwartenden Taschang zu nehmen; sie besetzten die niedrigen Hügeltetten und am 17. abends den Versuch machten, die bewaldeten Höhen von einfach ist. Wer Infanterierekruten ausgebildet hat, weiß, daß man physischen Erschlaffung Japans zu reden. schon bei den deutschen Bauernburschen, die doch wenigstens lesen Japan ist Rußland in allen ausschlaggebenden Faktoren über- machten dann den Versuch, die Hügel am Schaho zu erobern. Petersburg, 19. Oktober. General Ssacharow meldet dem und schreiben können, große Mühe hat, bis man sie zu Gefechtsschützen legen. Es hat das intelligentere, gewandtere Soldaten- und Offiziers- Generalstab unter dem heutigen Datum: Die Nacht auf den erzieht, während der intelligente Industriearbeiter die Sache spielend material, es fann schneller Nachschübe heranschaffen, seine Tattit 19. Oktober verlief ruhig. Der Gegner erhält im Dorfe Wie man aber Analphabeten, die noch dazu auf dem und Strategie sind der russischen weit überlegen. Nur in einem Linschinpu Verstärkungen. In der Nacht zum 19. wurde von unserer tiefen intellektuellen Niveau der russischen Landbevölkerung stehen, Punkt sind die Russen viel, viel stärker: in der Großmauligkeit. Borhutstellung aus von einer Freiwilligen- Abteilung eines SchüßenDistanzschäßen, Bisieranwendung, Schießtheorie usw. beibringen wären Phrasen Granaten, so hätte General Kuropatkin bei Jentai unsere Freiwilligen erbeuteten ohne Kampf() noch zwei regiments eine kühne Retognoszierung ausgeführt. tann, ist uns rätselhaft. Die ruffifchen Offiziere find offenbar auch gewiß gefiegt. japanische Feldgeschütze und brachten sie in unsere nicht im stande, aus ihren Infanteristen Gefechtsschüßen zu Stellung. machen, denn sie wenden im Striege hauptsächlich die Salve an. Tokio , 19. Oktober. ( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Diese aber ist die schlechteste Feuerart, weil der Mann hier nicht in Die Darlegungen unseres Mitarbeiters treffen vollständig zu, Gestern abend und heute ist keine Meldung vom dem Moment abzieht, in dem er das Ziel am fichersten gefaßt hat, troß jener ungeheuerlich aufgebauschten Offensive, die in der Nacht auptquartier eingegangen. Es wird angenommen, daß sondern auf Befehl losdrückt. Auch wenn er genau weiß, daß der Schuß nicht fizzen kann, muß er fenern. Dafür hat die Salve den montag und am Montag von den Ruffen im Zentrum der auf die erfolglosen Angriffe der Ruſſen in der Nacht vom Montag eine Schlachtlinie ergriffen worden war. Es hat sich inzwischen heraus- Zeit der Untätigkeit folgte. Die Zusammenziehung der russischen Truppen Vorteil, daß die Soldaten in der Gewalt des Offiziers bleiben. Er gestellt, daß der dabei errungene russische Erfolg von der Peters- gegenüber den Abteilungen der Generale Ofu und Nodzu, die Montag fann nach Belieben langsam und schnell feuern laffen und dabei burger Presse tolossal übertrieben worden ist. nacht erfolgt ist, hatte hier den Eindruck hervorgerufen, daß die Der Erfolg bestand Ruffen zum Angriff überzugehen beabsichtigten und eine große wird nicht eine Patrone mehr verschoffen als er will. Auch darin, daß von den Russen eine japanische Abteilung in der Stärke Schlacht nahe bevorstehe. Jest nimmt man aber an, daß General die richtige Visiereinstellung ist leichter zu kontrollieren als im ge- von höchstens einer Brigade umzingelt worden war. Den Japanern Kuropatkin lediglich seine Nachhut auf dem rechten Flügel zu decken wöhnlichen Schüßengefecht. Diese Lichtfeiten wiegen aber die große gelang es zwar, sich zur Hauptarmee durchzuschlagen, doch mußten beabsichtige, um Zeit zu gewinnen, die Armee über den Hunho Schattenfeite der Salve nicht auf, daß ihre Wirkung jener des fie 14 Geſchüße, deren Bespannung niedergeschossen war, in den zurückzuführen; denn man glaubt hier, daß es ihm weber möglich Schützenfeuers weit nachsteht. Darum werden Armeen mit beffer Händen der Russen lassen. Außerdem war es den Ruffen gelungen, fein werde, eine Angriffsbewegung gegen die Japaner zu unterausgebildetem Soldatenmaterial die Infanteriesalve nur in Aus- einen Hügel zu erstürmen, wobei die Japaner beträchtliche Verluste nehmen, noch auch seine Stellung am Schaho zu behaupten. nahmefällen, z. B. zum Eruieren einer Entfernung anwenden.( Unter erlitten, aber schwerlich mehr als die Russen selbst, deren Aufstellungen über die japanischen Verluste feit dem 10. Oktober 3.3. gewissen Boden- und witterungsverhältnissen sieht man nämlich auch Verluste von russischer Seite auf 4000 Mann angegeben wurden. des Feindes. Auch ist die Zahl der eroberten Geschütze noch nicht find noch nicht vollständig, ebenso die Meldungen über die Verluste den Einschlag der Infanteriegeschosse in die Erde und kann daraus Inzwischen sind die Japaner selbst wieder zur sicher festgestellt. In der Bevölkerung herrscht der Eindruck, daß die auf die Distanz schließen.) Ist es aber unmöglich, die ruffifchen Offensive übergegangen. Sie haben mehrere Stellungen Lage vor Port Arthur der Strifis nahegerückt und die Entscheidung Infanteristen als Gefechtsschützen auszubilden, so müssen ihre An- am nördlichen ilfer des Schaho erobert, unter anderem eine sehr wohl nur noch eine Frage von Tagen sei. griffe gegen Positionen, die von guten Schützen verteidigt werden, wichtige Position, nämlich einen Hügel, von dem aus die japanische scheitern. Mit Salven und mit dem Bajonett tommt man gegen ein Artillerie das ganze Gelände im Umkreis zu beschießen vermag. wohlgezieltes Schützenfeuer nicht auf. Will Rußland seine Armee Mehrere russische Verfuche, diesen Hügel zu nehmen, wurden mit modernisieren, so bleibt ihm nichts übrig als der Bruch mit der großen Verlusten der Russen zurückgeschlagen. Barbarei, die Errichtung guter Voltsschulen und die All die törichten Meldungen, daß das japanische Zentrum durchAbschaffung des Absolutismus . So lange die maßgebenden Herr: schaften in Petersburg auf dem Standpunkt stehen, daß das Volk gar nicht bumm genug sein könne, wird die russische Wehrmacht nie mals modernen Ansprüchen genügen.
Ternt.
Die Lage bei Mukden.
brochen sei und daß die Situation für die Japaner eine äußerst bedrohliche geworden wäre, gehören danach ins Fabelreich. Der Erfolg der ruffifchen Offensive am Schaho bestand lediglich darin, daß bie Schlacht eine Zeitlang zum Stifftand gebracht wurde. Daran war aber weniger der russische Erfolg, als die foloffale Ermüdung der japanischen Truppen schuld.;
Die deutschen Kosatenfreunde, die mit Schmerz und Wehmut die große Wuttifirma, die auch das Judenschinden so famos versteht, hoffen immer noch auf das folossale Menschenmaterial, also auf den Die Situation ist also gegenwärtig die, daß die Japaner nörd bedeutenden Vorrat an Kanonenfutter, den Bäterchen im Lande hat. lich und füblich des Schaho stehen. Ein Teil von ihnen ist bereits Was helfen ihm aber die Millionen, wenn er sie nicht auf den soweit vorgedrungen, daß die japanischen Granaten bereits 12 NiloKriegsschauplay bringen kann? Und dies fann er nicht, weil dazu die nötigen Transportmittel fehlen. Rußland steht nach") Siehe das Werk Strategie" von Blume, nunmehr Ostafien nur eine eingleisige Bahn zur Verfügung. Bis auf tönigl. preuß. General der Infanterie 3. D.( Seite 93.)
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Von der Schlacht.
Die
Paris , 18. Oftober. Ludovic Naudeau , der einzige französische Journalist, der im ruffischen Hauptquartier der großen Schlacht zwischen Jentai und Mukden folgt, übersendet heute seinem Blatte folgende packende Schilderung seiner Eindrücke, die der Wiedergabe wert ist, selbst wenn sie auch nicht viele Neuigkeiten gegenüber den offiziellen Telegrammen enthalten kann:
Mukden, 16. Oftober abends. Die Ruffen bleiben im Umkreis der Berge stehen, die die Ebene von Mukden im Südosten abschließen. Die wütenden Anstürme der Japaner, die unser Zentrum durchbrechen wollen, find bis jetzt abgeschlagen worden.
Ich komme vom Süden her und entferne mich mit einer Art Erleichterung aus dieser Gegend, wo Tod und Verderben ringsum mit verheerender Macht wüten. Selbst von den Straßen Muldens aus sieht