Ansässigen mit aufgenommen, aber Dr. Barge gestrichen und dafür Gen. Binkau und Dieze aufgenommen hatte. Diese Liste erhielt
153 Stimmen, die Barge abgingen. So erhielt Pinkau 1097 und Dr. Barge nur 1050 Stimmen und war Pinkau somit gewählt. In der Zukunft wird der Kampf sich wohl nur um den
England. Schnellfeuerbatterie. Unsere Artillerie beschoß schwach die feindlichen Monopolisierung der öffentlichen Meinung. Aus London wird Batterien und das Dorf Linschipu. Die Batterien des Gegners bevom 5. November gemeldet: Der Besizer des„ Daily Expreß " schossen die Dörfer Hantschenpu und Kaulitun. In der Nacht auf Pierson hat die„ St. James- Gazette" und den„ Standard" den 4. November vertrieben Freiwillige die Japaner aus Schanzen, gekauft. Die englischen Freihändler verlieren dadurch den einfluß- an denen sie arbeiteten und zerstörten fie. reichsten Vertreter in der englischen Presse.-
Kriegsdemonstration in Tokio . London , 5. November. Dem" Standard" wird aus Tokio telegraphiert: Am 3. d. Mts. versammelten sich die ältesten Staatsder Stadt mit einer Volksmenge von etwa 50 000 Stöpfen im Parte männer, die Kabinettsminister und andere hervorragende Bürger Hibya. Nach begeisterten Rundgebungen für den Mikado, das Heer und die Flotte wurde eine Resolution angenommen, daß jeder in seinem Berufe nach besten Kräften tätig sein solle, um die Mittel zum Kriege zu beschaffen, damit das nationale Ziel, wie lange Zeit dazu auch beansprucht werde, erreicht werde. Japanische Anleihe.
Aus New York wird vom 4. November gemeldet: Vor einigen Finanzpolitik auf Kosten der Arbeiter. Tagen legte Präsident Roosevelt dem deutschen Botschafter Frei- Staatsfinanzen soll nach dem Budgetvorschlag für das kommende Der Ausgleich der herrn von Sternburg nahe, daß ein Schiedsgerichtsvertrag Finanzjahr teils durch Erhöhung der Zölle, besonders auch der zwischen Amerika und Deutschland sehr wünschenswert sein würde; Lebensmittelzölle, teils dadurch herbeigeführt werden, daß 1 500 000 der Botschafter stimmte dem bei und sagte dem Präsidenten, er Kronen, die nach einem im Jahre 1896 gegebenen Versprechen in würde in Berlin deswegen anfragen. Heute benachrichtigte einen& onds zur Einführung einer Alters- und In er den Präsidenten, daß dieser Vorschlag für Deutschland sehr validenversicherung fließen follen, der Staatsangenehm wäre und daß er den Auftrag erhalten habe, die förm- Reichstage das Zentrum dem Volke den Zollwucher durch das Verfasse überwiesen werden. Aehnlich wie im deutschen lichen Verhandlungen für einen solchen Vertrag zu eröffnen. Die sprechen einer Waisenversorgung annehmbar machen wollte, hat man Der„ Standard" glaubt zu wissen, daß eine äußere japanische Verhandlungen werden durch den Botschafter und den Staatssekretär im Jahre 1896 in Norwegen bei Erhöhung der Zölle auf einige Anleihe im Betrage von rund zwölf Millionen Pfund Sterling fest Hah geführt. der wichtigsten Lebensmittel bestimnit, daß eine den Mehr abgeschlossen ist. Der Termin der Ausgabe solle wahrscheinlich Es handelt sich um einen Vertrag der Art, wie sie in den legten einnahmen entsprechende Summe alljährlich dem Volfs- festgesetzt werden je nach der Lage des hiesigen Geldmarktes und Jahren zwischen verschiedenen Staaten abgeschlossen sind. Diese versicherungsfonds überwiesen werde, was denn auch bis jetzt dem Gange der Ereignisse auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatze. Verträge wollen festlegen, daß Streitfälle geringerer Be- geschehen ist. Auf 10 Jahre hinaus waren für diesen Zweck die Ein japanisches Kriegsschiff. deutung stets vor ein Schiedsgericht gebracht werden. Sie be- Einnahmen aus dem Branntwein bestimmt und es wäre daraus die Die früher für unrichtig erklärte Meldung, daß das japanische deuten daher nicht mehr als die Regelung einer schon bisher für ein kleines Land immerhin ansehnliche Summe von mindestens 15 Millionen zusammengekommen. Num will die konser Kriegsschiff Jaschima" infolge Auflaufens auf eine Mine auf geübten Internationalen Pragis.- vative Regierung für dieses Jahr also diese zu einer der Höhe von Dalny im letzten Juni gesunken sei, wird jetzt be= Hülfe für die Bedauernswertesten unter den Notleidenden stätigt; es wird aus New York berichtet, Japan habe die fremden bestimmten Gelder zur Deckung des allgemeinen Defizits Regierungen von dem Verlust des Schiffes in Kenntnis gejezt. verwenden. Dieser Tage hat das Budgetkomitee des Storthings Der russisch - englische Konflikt. seine Gutachten über den Budgetvorschlag abgegeben. Die Mehrheit Petersburg , 4. November. Die für die Untersuchung des des Komitees erklärt, man werde sehr ungern dazu übergehen, die zwischenfalles in den Gewässern von Hull in Betracht kommenden, 1 Millionen der Staatskasse zuzuführen. Man müsse erit prüfen, in Vigo ausgeschifften russischen Offiziere sind heute hier einob nicht noch an den Staatsausgaben irgendwo gespart werden getroffen. fönnte und ob vielleicht die Zölle mehr einbringen könnten als vorausgesezt werde. Doch sei es keine unbegründete Auffassung, daß man in den guten Jahren verschiedene Staatsinstitutionen in einer Fähigkeiten des Landes stehe. Ueberall, wo das der Fall sei, müsse Weise organisiert habe, die nicht im Verhältnis zu den ökonomischen man ohne Bedenken und so bald als möglich danach trachten, diese Organisationen auf ein bescheideneres Maß zu reduzieren. Daß diese gewundene Erklärung eine versteckte Billigung des Planes der Regierung enthält, ist selbstverständlich. Die Komitee minderheit dagegen nennt in ihrem Gutachten den Plan einen unverantwortlichen Eingriff in den durch VerDie„ Neue Freie Presse" meldet aus Innsbrud: Der Geschiedene Geseze gesicherten Fonds, und meint, daß meinderat beschloß, die Schließung der italienischen Fakultät und wenn es auch gelingen sollte, eine Zersplitterung unter der starken Entfernung des Statthalters, der eine blutbefleckte Hand habe, zu so wichtige Gründe gegen den Vorschlag sprächen, daß es undenkbar Mehrheit, die bis jetzt den Fonds geschützt habe, herbeizuführen, doch fordern. Dem Bürgermeister Greil, der erklärte, er habe an den sei, daß er er angenommen werde. Statthalter Worte gerichtet, wie sie noch nie in der Burg gesprochen worden seien, wurde volles Vertrauen ausgesprochen.
Die Unruhen in Innsbruck.
Das Telegramm des Innsbrucker Abgeordneten Dr. Erler, worin er die sofortige Schließung der italienischen juristischen Fakultät fordert, beantwortete Ministerpräsident Dr. b. Körber mit folgender Depesche:
„ Die tiefbeflagenswerten Vorfälle in Innsbruck können die Regierung zunächst nur zur nachdrücklichsten Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe bestimmen, welche auch mit allen Mitteln erfolgen wird. Nicht genug zu verurteilen sind aber auch die vorausgegangenen maßlosen Agitationen, welche zweifellos den Ausschreitungen den leidenschaftlichen gesezwidrigen Charakter gegeben haben."
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Ein weiteres Telegramm des Blattes meldet aus Junsbruck: Vor der Statthalterei kam es in der Nacht zum Sonnabend wieder zu Kundgebungen. Tausende schrien: Pfui, Schwarzenau! Abzug Schwarzenau! Berittene Landesschügen sprengten die Menge aus einander. Die Stimmung in Innsbruck ist furchtbar erregt.
Wien , 5. November. Den Blättern zufolge herrschte in Inns bruck heute vormittag Ruhe. Mittags wiederholten sich die Demonftrationen in größerem Umfange. Die Gendarmerie mußte mit gefälltem Bajonett vorgehen; sie wurde mit ohrenbetäubenden Pfuiund Abzugsrufen empfangen. Die Demonstrationen dauerten auch nachmittags fort.
wundet!
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Jedenfalls werden bei den bevorstehenden Verhandlungen über diesen Punkt sowohl wie über den Zolltarif unsere Parteigenossen im Storthing ein gewichtiges Wort mitreden.
Amerika.
Ottawa , 4. November. Bei den Barlamentswahlen haben die Ministeriellen einen großen Erfolg errungen. Die Regierungsmehrheit hat 65 Sige gewonnen, was einen Sieg für die von der Regierung in der Frage der Transkontinental- Bahn befolgte Politik bedeutet.
Vom ostasiatischen Kriegsschauplatz.
Böllige Klarheit über die Erfolge der letzten großen Stürme auf die russischen Forts liegt noch nicht vor. Nach Meldung des Wie der„ Neuen Freien Preſſe" aus Innsbruck gemeldet wird, Londoner " Daily Telegraph " sollen die Japaner die Wege und wurde bei den gestrigen Kundgebungen vor der Statthalterei ein Schanzen vor Port Arthur bis auf 300 Meter an die Forts Abschau Eisenbahnbeamter durch einen Bajonettstich ver- und Sangschuschan besetzt und eine wichtige Batterie des Erlungschan- Forts erobert haben. Die Japaner lägen jetzt aber Wien , 5. November. Nach der Darstellung des Kriegs sehr ungünstig auf dem Glacis vor den Forts verschanzt. Ihre ministeriums auf Grund bisher gepflogener Erhebungen des Absicht sei, eine Stellung zu gewinnen, die ihnen ermöglicht, die 14. Korpskommandos in Junsbruck sei die Tötung des Schiffe aus dem Hafen zu vertreiben. Weiter wird berichtet von Malers Pezzeh durch Bajonettstiche zweifelhaft dem Eindringen der Japaner in die Chinesenstadt von Port Arthur, Da die bisherige militärische Untersuchung ein negatives Resultat wo sie sich eiligst verschanzt hätten. Sie sollen nur 1½ Kilometer ergab, ersuchte das 14. Korpskommando zur gerichtlichen Obduktion vor der eigentlichen Stadt eingegraben liegen. Auch„ Morningdes getöteten Malers eine militärische Kommission zuzuziehen und poſt" will aus Shanghai erfahren haben, daß die Japaner die auf Grund des Augenscheines zu konstatieren, ob die Verletzung wichtigsten Forts eingenommen hätten und der baldige Fall der durch ein Bajonett erfolgt ist oder nicht. Festung unausbleiblich sei.
Innsbruck , 5. November. Statthalter Freiherr b. Schwarzenau erließ einen Aufruf an die Bewohnerschaft, worin er sein Bedauern über die tief beklagenswerten Folgen der Erregung ausspricht, die sich der Bevölkerung Innsbrucks durch das unverantwortliche, in keiner Weise zu rechtfertigende Vorgehen einzelner italienischer Studenten bemächtigt hätte. Trotzdem die Schuldigen sofort den Organen der öffentlichen Sicherheit unterstellt wurden, ließen die Deutschen sich leider hinreißen, in die Amtshandlung der Behörde einzugreifen, wodurch das Einschreiten der bewaffneten Macht unvermeidlich wurde. Der Statthalter ermahnt ferner die Bevölkerung, die Ruhe und Ordnung nicht zu stören, und fordert die Familienhäupter auf, Kinder, Arbeiter und Dienstboten zu Hause zurückzuhalten, um sie vor Gefahren zu bewahren. Er versichert, daß er stets das Wohl der Stadt zu fördern bestrebt gewesen sei, und schließt mit der Hoffnung, daß seine wohlgemeinte wie ernste Mahnung nicht ungehört verhallen und bald die Ordnung zurückfehren werde, welche mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten seine ernste und unabweisbare Pflicht sei.
Der Rektor der Universität fordert ebenfalls die Studentenschaft zur Mäßigung und Zurückhaltung auf. Jeder unbesonnene Schritt könnte unabsehbare Folgen für die Studentenschaft haben.
London , 5. November." Standard" schreibt, die Verhand lungen zwischen Rußland und England nähmten guten Fortgang; es sei tem Grund vorhanden, über den Ausgang besorgt zu sein. mit zwei Kohlenschiffen und einem Hospitalschiff in der Richtung Tanger , 5. November. Die ganze russische Flotte ist heute früh nach dem Atlantischen Ozean in See gegangen.
Stockholm , 5. November. Sämtliche in ausländischen Blättern verbreiteten Gerüchte, daß japanische Torpedofahrzeuge fich in schwedischen oder norwegischen Gewässern befunden hätten, ent behren nach den bestimmten Aeußerungen der zuständigen Behörden jedweder Grundlage.
Japanische Freiwillige aus Amerika .
zwei Wochen von San Franzisko aus nach Japan ein500 Japaner, junge, gesunde Leute, haben sich in den letzten geschifft, um einem Nufe des Mikado zu folgen. Durch die Konsulate erging der Ruf nach Freiwilligen für den Krieg an die Japaner, die zu Tausenden in den Staaten an der Küste des Pacific- Ozeans wohnen. Zahlreiche Anmeldungen folgten und die Opferfreudigkeit geht so weit, daß die Freiwilligen ihre Ueberfahrt selbst bezahlen. In Fällen von Mittellosigkeit wurde der Fahrpreis von Freunden aufgebracht. Einige hatten sich geschäftlich eingerichtet und waren 10-12 Jahre in Californien , aber es schien ihnen nicht einzufallen, daß ein großes Opfer verlangt würde; es galt im Gegenteil als eine Pflichterfüllung, sich zum Kriegsdienst zu melden. Der Abschied von Freunden und Familien wurde festlich gefeiert.
In einem eigentümlichen Kontrast dazu stehen die Berichte amerikanischer Korrespondenten aus Rußland . Dieselben erzählen, daß der Russe nur gezwungen und unter Verwünschungen in den Krieg zieht und daß die Abschiedsszenen von Familien und Freunden sich unter Tränen und Wehklagen abspielen. Ein Korrespondent meint, der Amerikaner oder Engländer könnte sich von einem solchen Abschiedsdrama, wie es manchmal im Großen vor sich geht, gar feinen Begriff machen. Verständnislos würde der Amerikaner auf den gemütsweichen, klagenden Russen blicken, der sich aus Heim und Familie reißen und in den mörderischen Krieg schicken läßt. Troßdem, daß jeder Russe den Krieg verwünsche, wage doch keiner von einem schimpflichen Frieden zu reden, und so müßte ein ungeheures Blutvergießen noch folgen. sehr opferwillig sind, haben sie schon öfter bewiesen, indem sie SammDaß die in Amerika lebenden Japaner lungen aufgenommen und große Summen als Beitrag zu den Kriegsfosten nach ihrer Heimat gesandt und ebenso sich auch persönlich gestellt haben, ohne den kürzlich erfolgten Aufruf abzuwarten.
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Gewerkschaftliches.
Material zu einem Zuchthausgeseh.
Wenn organisierte Arbeiter es ablehnen, mit unkollegialisch handelnden Mitarbeitern auf demselben Bau oder in derselben Werkstatt tätig zu sein, dann schreit die Unternehmer- und ScharfmacherPresse über" Terrorismus“ und verlangt ein Zuchthausgefeß.
Das Organ der Bau- Hülfsarbeiter teilt nun eine Anzahl von Fällen mit, wo Unorganisierte systematisch auf die Hinausdrängung ihrer organisierten Kollegen hinarbeiteten.
Ueber die Kämpfe, die vom 29. Oktober bis 2. d. Mts. vor Port Arthur stattfanden, wird aus Tschifu gemeldet, sie seien noch heftiger gewesen, als alle vorhergehenden. Ganze japanische Bataillone seien niedergemacht worden. Ferner liegt ein längerer Bericht des Berichterstatters des „ Reuterschen Bureaus" vor, der aus Port Arthur ausführlich über die Belagerung in ihren früheren Stadien meldet. Erst aus diesem Bericht gewinnt man ein Bild der Größe der den Japanern gestellten Aufgabe. Der Bericht schildert, wie Tag für Tag, Woche für Woche die Japaner die russischen Stellungen und die Forts In Dresden wurden an einem Neubau sämtliche organisierten zu erstürmen versuchten, wie sie immer wieder zum Angriff vor- Maurer und Bauarbeiter entlassen und an ihrer Stelle Streitbrecher gingen, bis die Anstrengungen von einigem und oftmals im Ber- und Unorganisierte eingestellt. Auf Befragen bei dem Unternehmer Eine der schlimmsten Wochen sei die vom 19. zum 24. August ge- nach der Ursache der Entlassung erklärte derselbe, daß die Streik. gleich zu den Opfern nur sehr geringem Erfolg gekrönt waren. wesen, in der die Verluste der Japaner 14 000 Mann betrugen. brecher mit keinem Verbandsbruder zusammenDie Japaner nahmen Zuflucht zu Kriegslisten. Sie benutten un- arbeiten und auch ebenso wenig das Material, besetzte Laufgräben und Kasematten, die sie Nacht für Nacht wieder welches ihnen von organisierten Kalt- und Ziegelträgern gebracht herstellten, wenn sie am Tage zerstört waren. Sie erbauten ferner werde, verarbeiten wollten. ein System von Parallelen für die japanischen Laufgräben. Um Etwas Aehnliches ereignete sich an einem Neubau in Wilmerssich den Verhauen am Fuße der Hügel zu nähern, auf denen die Forts stehen, ließen sie Pioniere vorgehen, die wie tot dicht bei dorf bei Berlin . Dort trat am 25. Oftober ein anderer Polier ein, dem Verhau niederfielen und regungslos liegen blieben, bis die der sich eine Steinträger- Kolonne mitbrachte und die bisher an dem Aufmerksamkeit der Russen nachließ. Dann schoben sich diese Leute, Bau beschäftigten organisierten Kollegen zu verdrängen suchte. Als auf dem Rücken liegend, unter den Drähten durch und zerschnitten die Kollegen aber nicht den Platz räumen wollten, legte sich auch sie mit langen Scheren. Wenn dies mißlang, wurden Pulversäcke der Bauführer ins Mittel und suchte die Kollegen umzustimmen. an Bambusstangen unter die Verhaue geführt und entzündet, so Doch es half nichts, die Kollegen wollten die Arbeit fortsetzen. Da daß die Verhaue zerstört wurden. Dynamitbomben wurden von rief denn plöglich der Polier, sie sollten den Platz räumen, da er den Russen gegen die stürmenden Japaner angewandt und von den mit Organisierten nicht zusammenarbeite. Nun Japanern gegen die russischen Laufgräben und Außenwerke. Wenn die Verwendung von Handbomben unmöglich war, gebrauchten die erst verstanden die Kollegen, um was es fich eigentlich handelte; Japaner improvisierte Bombenmörser, die Bomben 50 bis 100 yards aber sie waren nun erst recht nicht geneigt, dem Polier zu Gefallen weit schleuderten. Sehr bemerkenswert war, daß trotz der Platz für eine Anzahl" Blaue" zu machen, und deshalb antwortete mörderischen Zurüdweisung stets zahllose Freiwillige zu den ver- einer aus ihren Reihen:„ Wer uns in unserer Arbeit hindert, wird wegensten Unternehmungen, ja zu sicherem Tode bei den Japanern mit Zuchthaus bestraft!" Das half, man ließ sie ungehindert, und bereit waren. der Polier scheint sich an das Zusammenarbeiten mit Organisierten Vor Mukden. ganz gu zu gewöhnen.
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Wir sind nun neugierig darauf, welche Strafen" Post" und Arbeitgeber- Zeitung" für die Unorganisierten fordern werden, die sich frech erdreisten, ihre Mitarbeiter lediglich aus Haß gegen die Organisation, an freiwilliger Arbeit zu hindern".
Lärmszene im niederösterreichischen Landtag. Bei der Beratung des Landesvoranschlages entsteht ein erregter Wortwechsel zwischen bem Sozialdemokraten Seit, welcher der einzige Sozial demokrat im Landtage ist, und dem Christlichsozialen Schneider. Letterer geht mit erhobener Faust gegen Seiß los, wird jedoch von den Umstehenden aufgehalten. Auf der Galerie werden lebhafte Pfuirufe gegen Seitz laut. Der Landmarschall läßt daher die Galerie räumen. Während der Beratung des Disziplinar- Ausschusses über die Angelegenheit Seiz- Schneider wird die Sigung unterbrochen. Nach der Wiederaufnahme wird der Beschluß des Ausschusses vertündet; Seiß und Schneider werden von der heutigen Sigung ausPetersburg, 5. November. Der General Ssa cha row meldet geschlossen. Schneider verläßt ruhig den Saal. Seiz ruft, er werde dem Generalstab unter dem gestrigen Datum: In der Nacht zum jeden niederschießen, der ihn tätlich angreife. Wegen dieser Aeußerung 3. November besetzten unsere Freiwilligen das Dorf Huanmitjan, tritt der Disziplinar- Ausschuß von neuem zusammen; er beschließt, 2 Werst östlich von Bianiuputfi, wo sie sich in den Hinterhalt legten. Seit auch von der morgigen Sigung auszuschließen. Hierauf wird die Generaldebatte über das Budget beendet und die Sigung ohne Vorsichtsmaßregeln in das Dorf ein und zerstreute Um 5 Uhr morgens rückte eine halbe Kompagnie Japaner gefchloffen. sich in die Hütten. Die Freiwilligen griffen den Gegner Die Aussperrung der Tischler. Budapest , 5. November. Abgeordnetenhaus. Im Ver- mit dem Bajonett an, wobei sie fünf Mann niedermachten und zehn Taufe der Debatte über die Reform der Hausordnung ergriff der verwundeten. Während die Japaner aus den benachbarten Häusern Durch einige Scharfmacher von der Freien Vereinigung der Holz Ministerpräsident Graf Tisza das Wort. Er bestritt die Be- das Feuer eröffneten, erschien eine halbe Kompagnie Japaner zu industriellen ist das Aussperrungsfieber von Berlin nach Weißensee hauptung Kossuths, daß für eine Revision der Hausordnung keine Hilfe. Die Freiwilligenabteilung zog sich fämpfend auf das Dorf übertragen worden, wo es zunächst die dortigen Vorstandsmitglieder Veranlassung vorliege, indem er darauf hinwies, daß seit vielen Zungu zurüd, wobei sie zwei tote und einen verwundeten Japaner der Freien Vereinigung ergriff. Die solchergestalt Infizierten liefen Jahren entweder offene oder verhüllte Obstruktion herrsche. Der sowie ihre Gewehre und Ausrüstungsgegenstände mitschleppten. Wir nun von Werkstatt zu Werkstatt und übertrugen das Fieber auf einige Ministerpräsident fügte hinzu, wenn ihn das Interesse der Erhaltung seiner hatten vier Verwundete. andere Tischlermeister, die infolgedessen gestern etwa 20 Arbeiter Macht geleitet haben würde, wie ihn die Opposition beschuldige, so An demselben Tage beschoß der Feind heftig unsere befestigte auf die Straße warfen. Dem Aussperrungsfieber ist aber auch die hätte er sich wohlweislich gehütet, an dieser schwierigen Frage zu Stellung vor dem Dorfe Schantantse mit Artilleriefeuer. Unsere Verbreitung des Gegenmittels, nämlich des Streits der Arbeiter rühren, Das Interesse des Parlaments und die höchsten und Verluste sind unbedeutend. Ein Zug unserer Mörserbatterie beschoß unmittelbar gefolgt. Die zuerst in Weißensee von der Aussperrungsheiligsten Interessen der Nation machten die Lösung dieses Problems das Dorf Judeiltse( eine Werst südlich von Sahepu). Auf drei wut ergriffenen Inhaber der Firma Herzig u. Bannemann werden erforderlich; dies sei seine innerste Ueberzeugung und für diese wolle Stellen wurde das Dorf in Brand geschossen. Als der Gegner sich am Montag ganz gewiß unbeschränkte Herren im Hause sein, denn er kämpfen oder fallen.( Stürmischer Beifall rechts.) aus dem Dorf Judeiltse zurückzog, geriet er unter das Feuer unserer ihre Werkstatt ist leer. Gestern abend haben die Arbeiter von Herzig
Berlin una amgegend.