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München , 5. Dezember. Die Prozesse wegen Majestäts- 1teilt. Wenn die Fachzeitung" aber abstreiten will, daß die be- so scharf vorgehen, er habe es doch auch verstanden, die Erfüllung Beleidigungen haben sich in letzter Zeit auch in Bayern auf- treffende Korrespondenz nicht auf Informationen aus Unternehmer- des Aussperrungsbeschlusses sieben Wochen hinauszuschieben, man fallend gemehrt. Daß aber das Unwesen der Majestätsbeleidigungs- freisen zurückzuführen ist, so müssen wir das als ein starkes Stück möge also gegenseitige Rücksicht walten lassen. Solche Konzessionen prozesse auch in Richtertreisen widerwillig empfunden wird, bezeichnen. Der hier in Frage kommende Zeitungskorrespondent fonnte ein Arbeitervertreter natürlich nicht machen. Hier hieß es: scheint nachfolgendes Urteil zu beweisen, das heute vom Landgericht ſetzt derartige Notizen nicht in die Welt, ohne dazu von irgend einem entweder die Aussperrung zurücknehmen, oder auf sämtliche ArMünchen II gefällt wurde. Der Taglöhner Mathias Rap polder der führenden Arbeitgeber veranlaßt worden zu sein. Wir glauben beiter verzichten. von Aichbichl war beschuldigt, daß er im Jahre 1903 fortgesezt den auch annehmen zu dürfen, daß ein uns wohlbekanntes, sehr ein- Das sieht denn doch anders aus als die Darstellung der FachRegenten seines Landes beleidigt haben soll, indem er aus Aerger flußreiches Vorstandsmitglied der Freien Vereinigung der Holz- zeitung" und zeugt durchaus nicht von der Einmütigkeit und Gedarüber, daß ein von seiner Frau, die wegen Körperverlegung zu industriellen der Inspirator der Korrespondenz ist. Jener Herr schlossenheit der Arbeitgeber. - Es ist gewiß nicht erfreulich, wenn 6 Wochen Gefängnis verurteilt wurde, an den Prinzregenten ge- hatte nämlich schon seit Beginn der Aussperrung den lebhaften der Inhalt von Verhandlungen, die nicht für die Oeffentlichkeit bes richtetes Begnadigungsgesuch abschlägig beschieden wurde, wiederholt Wunsch nach einem baldigen Friedensschluß, was sehr begreiflich ist, stimmt waren, veröffentlicht werden müssen, es ist aber leider nothier nicht wiederzugebende Beleidigungen gegen den Regenten aus da sein Geschäft nur florieren kann, wenn die Tischlermeister recht wendig, um die Unwahrhaftigkeit derer zu kennzeichnen, welche in stieß. Die Anzeige wurde von dem mit Rappolder verfeindeten Tag- viel Arbeit fertigstellen lassen. So viel ist sicher, daß der Zeitungs- der Fachzeitung" schmetternde Kriegsfanfaren blasen, während sie Löhner Johann Wagner gemacht. Der Angeklagte stellte die ihm zur forrespondent nicht ohne Einverständnis mit irgend einem der alle Ursache hätten, die Erbitterung nicht weiter zu schüren, denn Last gelegten Aeußerungen entschieden in Abrede und führte die führenden Unternehmer gehandelt hat. Wenn die Fachzeitung" das Spiel, welches die Scharfmacher spielen, kann doch nur zum Anzeige auf einen Racheakt des Wagner zurück. Die Beleidigungen das jetzt ableugnet, so kann man daraus zweierlei schließen. Ent- Schaden eines großen Teils ihrer eigenen Berufsgenossen enden. wurden in der Verhandlung von dem Denunzianten und seinen weder war die Korrespondenz, wie wir vermuteten, ein Versuch, die Eltern unter Eid bestätigt, während ein vierter Zeuge ebenfalls unter Arbeiter zur Einleitung von Verhandlungen zu bewegen, und die Eid deponierte, daß seine in der Voruntersuchung gemachten An- Fachzeitung" befindet sich nun in der Lage des Fuchses, dem die gaben der Wahrheit nicht entsprechen und er zur Abgabe Trauben zu hoch hängen, weshalb er sie für sauer erklärt; oder dieser Angaben von dem Denunzianten mit den Worten:" Sag' nur, aber die Uneinigkeit unter den führenden Arbeitgebern ist bereits Du hast es gehört, die 7,50 M. Zeugengeld kannst Du auch mit so weit gediehen, daß die in der Fachzeitung" vertretene scharf nehmen," angestiftet worden sei. Wegen dieser Aeußerung stellte macherische Richtung nicht mehr weiß, was ihre Kollegen, die die der Staatsanwalt dem Denunzianten eine Anflage wegen Anstiftung Aussperrung von Anfang ar für eine Dummheit hielten, tun. Diese zum Meineid in Aussicht. Trotzdem der Staatsanwalt gegen den Annahme erscheint sehr wahrscheinlich, wenn man den stimmung Angeklagten 8 Monate Gefängnis beantragt hatte, erkannte die machenden Leitartikel der letzten Nummer der Fachzeitung" mit Straffammer aber dennoch auf Freisprechung, mit der Be- den wirklichen Verhältnissen vergleicht. Was da alles zusammen gründung, daß bei der Beurteilung der in der letzten Zeit stark in geschrieben ist, um den Lesern die Meinung aufzudrängen, als den Vordergrund tretenden Denunziationen in bezug auf Regenten- ständen die Scharfmacher unmittelbar vor dem endgültigen Siege, beleidigungen doppelte Vorsicht geboten sei. das spottet jeder Beschreibung.
Professor Emmerich dürfte die Antwort auf diese Provokation nicht schuldig bleiben, umfoweniger, als er seine Aussagen teilweise durch Vorlage photographischer Aufnahmen decken fann; ebenso seine Bekundungen von zwei weiteren Zeugen unterstützt sind. Unter diesen Zeugen befindet sich der frühere Gelsenkirchener Arzt Dr. Bliesner, jetzt im Kultusministerium tätig. Der Gelsenkirchener Prozeß kann noch unangenehme Wirkungen haben.
Neue Verluste in Südwestafrika.
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gesperrte zu verzeichnen. Einer derselben ist aus der Werkstatt von Gestern hatte der Holzarbeiter- Verband nur 2 neue AusSchäfer in der Reichenbergerstraße, die jetzt erst den ersten Arbeiter aussperrte. der Strautstraße legten die Tischler zugunsten der ausgesperrten In der Möbeltischlerei von Ad. Zerbst in Polierer die Arbeit nieder.
lichen Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes einstimmig, Die Kistenmacher beschlossen gestern abend in ihrer außerordent zur Weihnachtsunterstützung der Ausgesperrten in der Holzindustrie für vier Wochen einen Ertrabeitrag von je 50 Pf. zu er heben, der bis Weihnachten zu zahlen ist.
Reichenbergerstraße als aufgehoben erklärt, weil die Firma den Ferner wurde der Werkstattstreit bei der Firma Opis in der Betrieb sozusagen eingestellt hat.
Der Streit der Klavierarbeiter
Alles, was im Vorwärts" wie überhaupt von den Arbeitern über den Stand des Kampfes berichtet wurde, ist nach der Fach zeitung" die haarsträubendste Unwahrheit, während das scharfEine Demonstration gegen Professor Emmerich leistete sich am macherische Unternehmerorgan seinen Lesern natürlich nur die Freitag die Stadtverordneten- Versammlung in Gelsenkirchen . Pro- lauterste Wahrheit vorseßt. Tatsachen, welche unsere Angaben wird unverändert weitergeführt. Die Kommission hatte einer Verfessor Emmerich hat unter seinem Eide die sanitären Verhältnisse widerlegen könnten, bringt die Fachzeitung" allerdings nicht. Seit fammlung der Streifenden, die am Dienstag vormittag im Gewerkim Gelsenkirchner Gebiet einer sehr scharfen Kritik unterzogen, u. a. wir durch Veröffentlichung von Namen nachgewiesen haben, daß schaftshause tagte, einen Antrag auf Aufhebung des allgemeinen bezeichnete er Schalte als den schmutzigsten Ort in der Welt. Gegen sehr viele als Aussperrende angeführte Bautischlermeister weder Streits und partielle Fortführung desselben vorgelegt, der Antrag die Aussagen Emmerichs protestierten die Stadtväter, der Bürgermeister ausgesperrt haben, noch sich an der Aussperrung beteiligen wollen, wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. bezeichnete die Schiderungen als zum Teil direkt unwahr, zum Teil sind bereits zwei Nummern der Fachzeitung" erschienen, aber keine als Phantasiegebilde. derselben hat auch nur den Versuch gemacht, unsere Angaben zu lung referierte, gab zunächst einen Ueberblick über die gegenwärtige Sickfeld, der als Obmann der Kommission in der Versamm widerlegen. Trotzdem aber fährt die Fachzeitung" fort, alles, Situation des Streits. In der vergangenen Woche haben 4 Betriebe was von unserer Seite über die Aussperrung veröffentlicht wurde, mit etwa 100 Arbeitern bewilligt. Außerdem ist die Arbeit aufals unwahr zu bezeichnen. Wenn man dagegen den Inhalt der Fachzeitung" auf seine Arbeitszeit, aber nicht offiziell, bewilligt haben. Es sind das die genommen worden in mehreren Fabriken, die nur die verkürzte Richtigkeit prüft, dann kommt man zu dem Urteil, daß sie in Klaviaturfabriken außer einer, die neben der verkürzten Arbeitszeit weitestem Maße das übt, was sie anderen ohne Grund vorwirft. auch noch andere Zugeständnisse gemacht hat. Jekt arbeiten etwa Da wird beispielsweise behauptet, die Meister stehen unerschütterlich 1000 Kollegen in Fabriken, wo eine Einigung, beziehungsweise Bezusammen, von Abbröckelung sei gar keine Rede, nur zwei Firmen: willigung der Forderungen stattgefunden hat. Eine kleine Zahl von Scheffler und Heller seien abtrünnig geworden. Wir können dem Streifenden hat die Arbeit bedingungslos aufgenommen, es bleiben Berlin , 6. Dezember. Amtliche Meldung. Telegramm gegenüber feststellen, daß es bereits sieben Firmen sind, die mit den noch etwa 600 Streifende übrig. In einer Reihe von Fabriken hat aus Windhut: Am 2. Dezember im Gefecht bei Rietmont ge- haben. Die Zahl der Firmen würde um ein mehrfaches größer gefunden. In diesen Betrieben ist nach Ansicht der Mehrheit der Arbeitern Frieden geschlossen und die Aussperrung zurückgenommen eine verhältnismäßig große Zahl fremder Streifbrecher Eingang fallen: Beutnant Kurt Hildebrand b. d. Marwit, geboren sein, wenn die Meister nicht fürchten müßten, daß sie von ihren Kommission für die Streikenden nichts mehr zu erreichen. Würde 28. 2. 83 zu Doritfeld; Reiter May Richter, geboren 19. 5. 81 Kollegen in der empfindlichsten Weise terrorisiert werden. Das be- hier der Streit aufgehoben, so sei zu erwarten, daß die Arbeitszu Furth; Reiter Hermann Riegel, geboren 3. 7. 83 zu mit den Vertretern der Arbeiter angeknüpft werden, die aber noch unter Berücksichtigung dieser Umstände ist die Kommission zu der weisen die zahlreichen Verhandlungen, die täglich von Arbeitgebern willigen entlassen und die Streifenden wieder in die Betriebe kämen. Ebersbach. Bermißt: Gefreiter Friedrich Bartels, geboren 29. 1.79 3u feinem Ergebnis gekommen sind, weil die betreffenden aus den Ansicht gekommen, daß eine Aenderung in der Tattit des Streits einzu Demmin , früher im Grenadier - Ngt. Nr. 2. angegebenen Gründen die formelle Zurücknahme der Aussperrung treten muß. Namens der Kommission machte der Redner der VerLeicht verwundet: Leutnant Helmuth Auer v. Herren- fürchten. Wenn das nicht deutliche Zeichen von Kampfesmüdigkeit fammlung einen Vorschlag, der allerdings nicht einstimmig von der firchen, geboren 12. 11. 76 zu Karlsruhe , Fleischschuß linken Ober- in den Reihen der Unternehmer find, dann wissen wir nicht, was Kommission angenommen worden ist. Der Vorschlag geht dahin, schentel; Reiter Richard Maas, geboren 10. 7. 81 zu Lands- sonst noch geschehen soll, um zu beweisen, daß die Reihen der Aus- daß der allgemeine Streit aufgehoben und nur in den Fabriten berg a. W., Fleischschuß linken Oberarm. Am 1. Dezember im Gefecht bei Gobabis gefallen: Reiter über die Situation des Kampfes. Auf die Haltung der Arbeiter mission etwa 15 Betriebe in Betracht. In welchen Fabriken die Mögen die Unternehmer sich immerhin selbst etwas vortäuschen ist. Es tommen in dieser Hinsicht nach den Feststellungen der Komweiter gestreift wird, wo für die Streifenden noch etwas zu erreichen Otto Rae, geboren 15. 9. 81 zu Klinkken. bereit, einen annehmbaren Frieden zu schließen, wenn aber die Verbindung mit den beteiligten Arbeitern bestimmt werden. übt das keinen Einfluß aus. Die Arbeiter sind natürlich stets Arbeit wieder aufgenommen wird, das soll durch die Kommission in Unternehmer den Kampf weiterführen wollen, so sind auch die der Annahme dieses Vorschlages- sagte der Redner- würden sich Arbeiter bereit, dasselbe zu tun. Sie sind gerüstet und bereit bis die Kollegen nichts vergeben, denn es sei ein Gebot der Klugheit, daß weit in das nächste Jahr hinein den ihnen aufgezwungenen Kampf der Kampf in den Betrieben abgebrochen wird, wo er aussichtslos weiterzuführen. erscheint. Die Vertreter der Kommission hätten von Anfang an be= die veränderte Situation erfordere. Mit tont, daß sie eine Aenderung der Taktik vorschlagen werden, wenn es schlage erfülle also die Kommission ihre Pflicht. Man möge nun in gegenwärtigen Vorgeheimer Abstimmung über den Vorschlag beschließen.
An Typhus gestorben: Reiter Xaver Lehner, geboren 17. 2. 80 zu Schwarzhöfen, am 4. Dezember im Lazarett Windhuk ; Reiter Johann Höbel, geboren 7. 10. 83 zu Euskirchen , am 4. Dezember im Lazarett Windhuk .
Hamburg , 6. Dezember. Der Dampfer, Palatia" von der Ham burg - Amerita- Linie ist mit 48 Offizieren, 539 Unteroffizieren und Mannschaften sowie 996 Pferden heute nachmittag 3 Uhr nach Deutsch- Südwestafrika abgegangen.
Rußland.
Zur Verfassungsbewegung.
sperrer wanken.
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Mit
der Arbeiter, es behagt ihnen nicht mehr, auf der Straße zu stehen In der Fachzeitung" heißt es zwar, es bröckelt in den Reihen „ mit farger und immer färglicherer und immer unregelmäßigerer Streifunterstützung", aber dieses Stimmungsbild steht ebenso mit der Wahrheit in Widerspruch wie die sonstigen Angaben der FachAn der Diskussion beteiligte sich eine ganze Reihe von Rednern, zeitung". Mögen doch die Tischlermeister einmal bei den Aus- die alle unter lebhaftem Beifall der Versammlung für unveränderte gesperrten und Streifenden selbst anfragen. Sie werden ihnen be- Weiterführung des Streits eintraten. Zur Begründung ihres Standstätigen, daß die Streifunterstüßung weder färglicher geworden, noch punktes führten sie aus, sie halten die von der Kommission empfohlene Es jemals unregelmäßig gewesen ist. Die Unterstützungen sind noch Taktik für verfehlt. Nachdem man 10 Wochen gestreift habe, dürfe immer so reichlich, wie es das Statut irgend zuläßt und mit pünkt man den Streit jezt nicht abbrechen. Mit der Aufhebung des Streits licher Regelmäßigkeit gezahlt worden, und es ist dafür gesorgt, daß würden auch in den Fabriken, die bewilligt haben, die Zugeständnisse fie noch auf lange Zeit mit derselben Pünktlichkeit und Regel- zurückgezogen werden und der ganze Kampf würde vergeblich gewesen mäßigkeit ausgezahlt werden. Das stimmt zwar mit der mühe- sein. Habe man so lange ausgehalten, werde man auch noch länger Aus Petersburg erhalten wir aus einer durchaus vollen Berechnung der Fachzeitung" nicht überein, es mag auch den aushalten. Es würde ein Verrat an der Arbeiterfache sein, wenn sicheren und gut orientierten Quelle die Nachricht, daß Unternehmern nicht angenehm sein, aber richtig ist es nun einmal. man jetzt den Kampf abbrechen wollte. Diejenigen Fabriken, die eine man am Petersburger Hofe eine abwartende Stellung einnimmt. Zur Aufbesserung der Stimmung in Arbeitgeberkreisen ver- nennenswerte Zahl von Streifbrechern haben, seien nur kleine BeMan ist dort zwar überzeugt, daß Konzessionen an die Forderungen öffentlicht die Fachzeitung" eine Postkarte, die ein abgereister triebe, in den großen Betrieben dagegen sei die Situation für die der Neuzeit sich nicht umgehen lassen werden, jedoch will man zu- Tischler an seine hiesigen Kollegen in der Werkstatt von Jonuleit Streifenden noch durchaus günstig. Einer der entschiedensten Gegner nächst abwarten, um zu sehen, ob die Situation in der Tat und Pfaff geschrieben hat. Derselbe teilt seinen Kollegen mit, daß des Kommissionsvorschlages war kleinlein vom Fachverein. Er ernst ist und ob demgemäß die Konzessionen bereits jetzt ge- die Verhältnisse an seinem jezigen Aufenthaltsort nicht besonders betonte, daß er auch in der Kommission gegen den Vorschlag derselben macht werden müssen. Die Schlußfolgerung, welche aus dieser günstig sind, er aber trotzdem daselbst verweilen werde, bis der gestimmt habe.- Schuhmacher vom Gewerkverein führte gegenStimmung am Hofe zu ziehen ist, ist die: alle Verfechter des russischen Kampf in Berlin zu Ende ist. Also gewiß ein Zeichen von an- über den Vorrednern aus, daß es das Recht und die Pflicht der Fortschritts müssen dafür sorgen, daß der Regierung möglichst schnell erkennenswertem Opfermut.-Wie ist nun die Fachzeitung" zu Kommission sei, eine Aenderung vorzuschlagen, wenn sie es für gefein Zweifel mehr darüber gelassen wird, daß die Situation dieser Postkarte gekommen? Sie war an die Tischlergesellen bei boten halte. Man möge den Kommissionsvorschlag rein sachlich in der Tat im höchsten Grade ernst ist, daß sehr weite Volks- Jonuleit u. Pfaff" adressiert, und ist vielleicht im Kontor der Firma prüfen. Leopold vom Holzarbeiter- Verbande war der einzige, schichten hinter der Forderung einer Neuordnung des russischen abgegeben worden. Die Firma hat diese Starte erst zur Veröffent- bez außer dem Referenten den Vorschlag der Kommission befürStaatswesens auf der weitgehendsten demokratischen Grundlage stehen lichung in der Fachzeitung" benutzt, und sie erst später den wortete. Sidfeld betonte in seinem Schlußwort, daß er den und daß fie gewillt sind, alle Kräfte einzusetzen, um dies Ziel in Adressaten ausgehändigt. Ein bezeichnendes Beispiel von dem Kommissionsvorschlag nicht empfohlen haben würde, wenn ihn nicht der nächsten Zukunft zu erreichen.- in Unternehmerkreisen herrschenden Anstandsgefühl. die in der letzten Woche veränderte Sachlage zu der Ueberzeugung ge= Es ist doch eine gar zu plumpe Stimmungsmache, welche die bracht hätte, daß es an der Zeit sei, die bisherige Taktik zu ändern. Fachzeitung" betreibt, sie ist so plump, daß sich das Blatt damit Es seien nicht nur verschiedene Betriebe durch Streifbrecher vollselber ins Gesicht schlägt. Frisch und frank wird da behauptet, die ständig besetzt, sondern auch von den Streifenden selbst seien in den Fälle werden immer häufiger, daß die Gesellen sich bei ihren Meistern letzten Tagen nicht wenige abgefallen. So hätten die 18 Streikenden melden und um Aufnahme in die Werkstatt bitten zu den alten eines Betriebes am Freitag gegen zwei Stimmen die Weiterführung Bedingungen. des Streiks, am Sonnabend aber schon die Wiederaufnahme der Haben wir je eine unwahrheit gehört, so ist es diese. Das Arbeit zu den alten Bedingungen beschlossen. Es mache sich also in
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ostasiatischen Kriegsschauplatze. Tokio , 6. Dezember. ( Meldung des„ Reuterschen Bureaus".) Wie es heißt, dauert die Beschießung der in Port Arthur liegenden Flotte durch die Japaner mit Erfolg au. Am Abend Gegenteil ist der Fall. Immer häufiger werden die Fälle, wo die den Reihen der Streikenden eine Kampjesmüdigkeit bemerkbar. des 4. Dezember wurden zwei oder drei Schiffe in Brand ge- Meister mit ihren Gesellen Rücksprache nehmen und diese um Unter diesen Umständen sei die Annahme des Vorschlages der Kontschoffen und brannten eine halbe Stunde. Die Namen der Wiedereintritt in die Werkstatt zu den alten Bedingungen ersuchen. mission gerech, crtigt. Sollte die Versammlung dagegen den VorSchiffe und die Ausdehnung des Schadens ist nicht bekannt. Aber die Gesellen gehen nicht darauf ein, wenn die Meister die schlag ablehnen, dann möge aber auch jeder Kollege dafür sorgen, daß Im allgemeinen ist man der Ansicht, die Flotte müsse eiligst Aussperrung nicht in aller Form zurücknehmen. Es vergeht auch fein Streifbrecher in einen Betrieb hineingehe. auslaufen oder sie werde einen unerseßlichen Schaden erleiden. Kein Tag, wo nicht auf Veranlassung des Holzarbeiter- Verbandes Die geheime Abstimmung ergab die Ablehnung des Vorschlages Tschifu , 5. Dezember. Von Port Arthur hörte man und unter Zustimmung der Beteiligter. neue Arbeitsniederlegungen der Kommission mit 307 gegen 97 Stimmen. 4 Stimmen waren heute beständig schweren Geschützdonner. Die Japaner machen als Gegenwehr gegen die Aussperrung erfolgen. Also nicht Stampfes- ungültig. Der Streit wird also wie bisher weitergeführt. Das Abunablässig die entschlossensten Anstrengungen, die Nordostforts müdigkeit, sondern erhöhte und begeisterte Kampfesfreudigkeit herrscht stimmungsresultat wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen, zu nehmen. in den Reihen der Arbeiter.
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Shanghai , 4. Dezember. Die Japaner brachten gestern den Akasakayama Hügel, ungefähr 300 Meter füdlich vom 203 Meter- Hügel, völlig in ihre Gewalt. Auf dem letzteren bringen die Japaner 20 schwere Maschinengeschüße in Position.
Die Aussperrung der Tischler.
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Fachzeitung" entstellt werden. Es heißt da: Nun noch ein Beispiel dafür, wie tatsächliche Vorgänge in der
In der in unserer Sonntagsnummer veröffentlichten Liste der Pianofortefabriken, die noch nicht bewilligt haben, ist die Firma edte nachzutragen.
Deutfches Reich.
" Bei der Firma C. Prächtel, Hoflieferant, Krausenstr. 31/32, haben am Dienstag, den 29. d. M.. 59 Gesellen die Arbeit niedergelegt. Dies geschah, weil die Firma am vergangenen Sonnabend neuerdings wieder 15 Leute entlassen hatte und Herr P. sich weigerte, Der Streit bei Gebrüder Stoewer- Stettin( Motorwagenfabrik), dieselben wieder einzustellen. Von der Arbeiterorganisation be- den wir gestern schon durch Privattelegramm meldeten, ist ein Anmühte sich, wie wir hören, insbesondere Herr Eyner, Herrn P. über griffsstreik. Die Dreher der genannten Firma arbeiten zu den die verderblichen Absichten der anderen Arbeitgeber und die allein- schlechtesten Löhnen, die in Stettin für diese Branche bezahlt werden. seligmachenden Anschauungen der Herren Gesellen aufzuklären" Bis zu 26 Pf. pre Stunde herunter gehen die Löhne. Dabei wird leider vergeblich. Der Betrieb der Firma ruht jetzt vollständig." fast nur in Stundenlohn gearbeitet, so daß es fast unmöglich wird, Diese Darstellung soll den Anschein erwecken, als habe der Ver- auch nur die allernotwendigsten Lebensbedürfnisse zu decken. Es wäre Wir nahmen türzlich von einer auf Information ans Arbeit- bandsvertreter Erner die Initiative ergriffen, um die Beilegung schon längst seitens der Organisation eingegriffen worden, jedoch geberkreisen beruhenden Korrespondenz Notiz, welche schrieb, die des Konflikts in der Prächtelschen Werkstatt zu betreiben und sei haben die meisten Arbeiter, die in den Betrieb eintraten, denselben Tischlermeister seien zu einem Friedensschluß bereit auf der Grund- damit abgewiesen worden. Das Gegenteil ist der Fall. Das Gegenteil ist der Fall. Erner ist baldigst wieder verlassen, so daß es niemals dazu fam, einen Stammt lage, daß ganz neue, mit anderen nicht vergleichbare Muster das auf ausdrücklichen, ihm übermittelten Wunsch des Herrn Brächtel fester Arbeiter dort zu haben. Natürlich ist auch dementsprechend das rftemal in Lohn angefertigt werden. Die Fachzeitung" schüttelt zu diesem gegangen, und hat aus der Verhandlung mit Herrn Organisationsverhältnis stets ein ungünstiges gewesen. Jezt endlich nun diese Korrespondenz ab, indem sie behauptet, die Arbeitgeber Prächtel den Eindruck gehabt, daß Herr Prächtel der übrigens ist es soweit gekommen, daß wenigstens die Dreher und Hülfsarbeiter hätten von dieser Information erst durch das Erscheinen derselben nicht neuerdings", sondern zum erstenmal ausgesperrt hatte fast alle, bis auf zwei Mann, organisiert sind. Die Bewegung ist in der Presse Kenntnis erhalten. wohl dem Aussperrungsbeschluß nachkommen, andererseits aber die gut vorbereitet, und die Ortsverwaltung Stettin des Metallarbeiter. Das trifft für die Mehrzahl der Arbeitgeber ganz gewiß zu, benötigten Arbeiter behalten möchte. Herr Prächtel sagte im Laufe Verbandes ist in der Lage, diejenigen über Wasser zu halten, die benn Informationen werden natürlich immer nur von einzelnen er der Verhandlung, die Arbeiterorganisation solle doch gegen ihn nicht ihre Karenzzeit noch nicht voll durchgemacht haben. Die Forderungen