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brauchtes Können, das praktische entwickelung der Dekonomie. Was bei Hegel die ideelle Entwicke- Austämpfen, zum Ausgleich derselben zwingen. Die Lehre Divens Genie eines pädagogischen Organisato. Der Maryismus ist ebo lung durch Gegenfäße, ist bei Marg die soziale Entwicklung durch wie der alten Materialisten ift mechanisch; die Umstände gleichen den lutionistisch, oder, wie dessen Anhänger sagen, dialektisch, und braucht Klaffenkampf. Marr würde zu Diven etwa sagen: Gewiß be- Eisenstäben eines Käfigs, in dem das gefangene Geschöpf fich be- Forscher, um die ökonomischen Tendenzen zu studieren, und Agitas stimmen die Umstände den Menschencharakter, gewiß ist die Er- findet, und nur der großmütige Herrscher kann diese Eisenstäbe toren, um diese Lehren dem arbeitenden Volke zu übermitteln und ziehung, die rotionelle Ausbildung von Geist und Körper lockern. Bei Marr sind die Umstände das Ei, in dem ein Keim liegt es zum Kampfe gegen die bestehende und es umschließende Geselldes Menschen eine Bedingung des Fortschritts, aber der und zum Leben geweckt wird; studiert man die Biologie des Keimes, schaft aufzureizen. Hebel des Fortschritts ist nicht der große Mann, der Großmütige so weiß man, daß gewisse Faktoren nötig sind, um den Keim zu beund Reiche, sondern die Selbstentwickelung der Dekonomie, deren fähigen, von seiner Umgebung zu zehren, feine Umgebung zu zerTendenzen wir studieren und deren Gebote wir befolgen müssen. stören, um selbst zu wachsen und fähig zu werden, die Schale zu Die Dekonomie erzeugt in ihrem Gange scharfe soziale Gegensätze, brechen und eine selbständige Eristenz zu führen. Der Utopismus
bei Hegel die Selbstentwidelung der Idee, ist bei Marg die Selbst die sich dem normal entwidelten Menschen fühlbar machen und zum| war mechanisch und
Wirtschaftlicher Wochenbericht.
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Dies ist alles, das ich an dem sonst anziehend geschriebenen und als Biographie gelungenen Buche auszusehen hätte. Im übrigen wird es jeder Arbeiter mit Vergnügen und Nugen lesen können.
M. Beer.
jedes festen Standpunktes, jedes großen prinzipiellen Zieles entbehrt. spinnung dieses genialen Gedankens gar zu folgendem schönen AusIn der liberalen Presse wird zwar alle Woche mindestens einmal blick in die Zukunft auf: verkündet, die Bolitik aller Parteien, der Konservativen, des Zentrums,„ Näher aber ist vielleicht der Moment, da eine Ueberspannung der Sozialdemokratie, werde durch einseitige wirtschaftliche Interessen der schutzzöllnerischen Tendenzen die auf größere Bewegungsbestimmt, nur der Liberalismus vertrete das große Allgemein- freiheit des internationalen Warenaustausches abzielenden Be interesse des ganzen deutschen Volkes; doch das ist der größte und strebungen stärker anfacht und wirkungsvoller werden läßt. Den Handelspolitisches Faschingsspiel im Reichstage. Liberale Breßfehde. zugleich albernste Humbug, der jemals erfunden ist. Eine Caprivischen Handelsverträgen folgte unmittelbar auf dem Fuße - Liberale Interessenpolitik. Cliquenwirtschaft. Die Abstimmung über Vertretung der Interessen aller die agrarische Hochflut. Die Handelsverträge von 1905, deren verschiedenen Volksschichten die Handelsverträge. Die Selbstverneinung der Freisimmigen Bereinigung. fann es schon deshalb nicht geben, weil diese Interessen Wirksamkeit Industrie und Handel mit schwerem Bangen ent Zentralverband deutscher Industrieller und Handelsvertragsverein. einander aufs schärfste widersprechen. Jede Partei vertritt die Inter - gegensehen, können möglicherweise zu einer starken industriell kommerziellen Gegenbewegung führen. Alle berufenen VerBofftsche Zeitung" und National- Zeitung" auf den Spuren Heraklits.essen bestimmter Schichten; aber in der Art, wie die sozialdemokratische, tretungen von Industrie und Handel haben es nacheinander ausDie vierzehntägige Aufführung der handelspolitischen Komödie die konservative und die liberale Partei die Interessen vertreten, ist gesprochen, daß sie nur mit schwerem Herzen, wenn überhaupt, Im Profit vereint" in den gestsälen des Wallotbräus hat allerdings ein enormer Unterschied. Während die konservative Partei den neuen Handelsverträgen ihren Segen geben können. Die mit einem heiteren Knalleffekt geschlossen, der einigermaßen für die ein festes Ziel hat und die zu diesem führende Richtung einzuhalten Annahme läge also nahe genug, daß, nachdem die handelslangweiligen Monologe des vorletzten Aufzuges sowie das Zwischen- sucht, während sie die sich in ihren Reihen regenden fleinen Sonderpolitische Wage diesmal start zugunsten der agrarischen Interessen spiel Drei Tage Stommissionsberatung" entschädigt. Als tragi- intereffen zurückzuhalten weiß und die Taffit befolgt, auf fleine ausgeschlagen ist, unmittelbar eine industriell- kommerzielle Gegenkomisches Rührstück hatte das Spiel begonnen, indem im ersten Auf- Augenblickserfolge zu verzichten, um später desto größere Enderfolge bewegung folgen könnte. Wir wollen uns indessen zug neben dem sozialdemokratischen und freisinnigen Redner auch zu erreichen, fehlen den liberalen Parteien alle großen Richtlinien, feinem weifel darüber hingeben, daß diese Herr Herold mit den Grafen Kanig und v. Reventlow in die jedes feste Ziel. Ihre ganze Politik erschöpft sich in der Erreichung parlamentarische Erscheinung" traten, umgemeinsam sich über die absolute für ihre Anhängerschaft, und fleiner Gelegenheitsvorteile Möglichkeit doch wohl nur theoretisch besteht." δα in dieser die Richtig ist nur der letzte Satz: Die Möglichkeit, daß der deutsche Unzulänglichkeit der neuen Handelsverträge zu ereifern. Aber je für ihre Anhängerschaft, Interessen der einzelnen Kreise mannigfach Liberalismus jemals politische Ziele fonsequent verfolgen könnte, weiter das Spiel fortschritt, desto fomischer gestaltete sich die wirtschaftlichen Interessen Lasciate ogni Handlung, um schließlich in einen Faschingsscherz zu enden. Die differieren, so hat ihre jämmerliche Cliquen Interessenpolitit scheint auch uns nur theoretisch" zu bestehen. rührselige Stimmung wich, freier hob sich der großen Seelen die liberalen Parteien dahin geführt, daß sie erklärten, die speranza!( Laßt jede Hoffnung fahrens) Schwung und im Ueberschwang der Gefühle sprudelten den Akteuren Fragen der Wirtschaftspolitit feien gar feine ihre innersten Gedanken hervor. Staatssekretär Posadowsky forderte prinzipiell politischen Fragen, und deshalb könnten ihre in der Rolle eines Anti- Bosa als Gegengewicht gegen das Streben Vertreter im Parlament so stimmen, wie sie es nach ihrem Ermessen der unteren Schichten nach Verbesserung ihrer Lebenslage und den für nötig hielten; d. h. jeder Abgeordnete könne so votieren, wie er Schwarze Liften und Arbeitssperre- ein Verstoß gegen die guten Sitten. dadurch bewirkten hastigen Gang der Gesetzgebungsmaschine die es für seinen eigenen wirtschaftlichen Sondervorteil, dem seines Enormes Aufsehen und heftigen Widerspruch bei den politischen Einflusses der Landwirtschaft, Stärkung des Berufs oder seiner Anhängerschaft für angebracht halte. Und so heißt der junkerlichen Position, die er als„ festen Anter unseres finden wir regelmäßig bei Abstimmungen über wirtschaftspolitische Unternehmern erregte vor einigen Monaten das bekannte Staates" bezeichnete. Herr v. Oldenburg , der noch vor wenigen nicht nur für das wirtschaftliche, sondern das gesamte politische Leben Thomas zur Schadenersatzleistung an den Arbeiter St. Staates" bezeichnete. Herr v. Oldenburg , der noch vor wenigen Borlagen, felbst bei solchen, die von einschneidendster Bedeutung Reichsgerichtsurteil, laut dessen die Firma Keyling u. Tagen bei der landbündlerischen Zirkusparade den un entwegten Bauerndresseur gespielt hatte, nirte als Gratulant find, daß die liberalen Parteien sich in allerlei fleine Sondergruppen
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Gewerkschaftliches.
Tat.
vor des Reichskanzlers anmutiger Würde. Und Herr Liebermann spalten, welche die Spezialinteressen ihres besonderen Berufs und berurteilt wurde, weil die Firma als Mitglied des Metallv. Sonnenberg wurde wieder mal, wie schon so oft, poetisch. Die ihrer besonderen kleinen Gefolgschaft wahrnehmen, so daß meist die industriellen- Verbandes veranlaßt hatte, daß der Arbeiter wegen Begeisterung der weihevollen Stunde packte ihn und die Sprache Mitglieder derselben Fraktion gegeneinander stimmen und dadurch Mißliebigkeit in die schwarze Liste" kam, ihm dadurch der hob sich ihm zum Lied. Auch im März 1894, als der Caprivische selbst den Einfluß ihrer Partei auf die Gesetzgebung mehr oder Arbeitsnachweis des Verbandes gesperrt wurde und er inminder aufheben. folgedessen keine Arbeit in seinem Fach wieder erhielt. Nachdeutsch russische Handelsvertrag im Reichstage zur Beratung stand, Ein derartiges politisches Koterienspiel bot auch wieder die Ab- dem in diesem Spezialfall die Deutsche MetallarbeiterHatte Herr Liebermann in stürmischer Gefühlsaufwallung der Natur nachlässig rohe Töne zum Gedicht geformt. Aber während er da- ftimmung über die neuen Handelsverträge. Die Agrarkonservativen Gewerkschaft endlich jene grundsätzliche Entscheidung des Reichsmals wegen der Herabsetzung des Kornzolls von 5 auf 3 M. die haben 1891 und 1894, als die ersten Tarifverträge mit Defterreich gerichts erstritten hatte, sind jetzt auch andere Gewerkschaften Striegserflärung an Rußland forderte und sich ohne Rücksicht auf und Rußland abgeschlossen worden waren, trotz der Anstellung vieler feine weißen Gamaschen als moderner Chouan in die Wälder der ost- ihrer Mitglieder im Staatsdienst energisch gegen die Regierung dem guten Beispiel gefolgt und haben in ähnlichen Maßpreußischen Vendée werfen wollte, war er diesmal weit friedlicher Front gemacht. Ihre speziellen Beziehungen zu der Regierung regelungsfällen Schadenersatzklagen gegen die in Frage Dieses Vorgehen hinderten sie nicht, die Verträge abzulehnen, und es ist ganz kommenden Unternehmer angestrengt. gefinnt und brachte es nur zu dem Verslein: Bon Often tommt zu uns das Licht, zweifellos, daß, wenn ihnen die neuen Verträge nicht geist um so natürlicher, als das Unternehmertum trotz des er mundet hätten, sie in gleicher Weise verfahren wären. wähnten Reichsgerichtsurteils die rigorosen Maßregelungen Von Herrn v. Gerlach fommt es nicht!" Und dann folgte zum Schluß nach all den Reden die große Aber die kleinliche Gelegenheitspolitik des Richterschen und Schrader- mißliebiger Arbeiter durch das System der schwarzen Listen Versöhnungs- Apotheose, bei der die Kämpen der nationalliberalen schen Häufleins vermochte sich zu solcher Konsequenz nicht aufzu und der Arbeitssperre nach wie vor fortfekt. und Nichterschen Fraktion, die vorher so beweglich über den Ruin schwingen. Bedeuten auch in der Gesamtheit ihrer Bollfestsetzungen Kürzlich ist nun wieder ein solcher Fall zur gerichtlichen der deutschen Industrie gejammert hatten, fich plöglich mit den die neuen Verträge einen Schlag gegen die deutsche Industrie und preußischen Land- und den bayerischen Bauernbändlern zur Ab- eine Stärkung der Pofition des Juntertums, so bieten sie doch auch Entscheidung gekommen, und zwar vor der 8. Ziviltammer stimmung für die neuen Verträge zusammenfanden, zu einem Bunde, manchen in Syndikaten organisierten Branchen der Großindustrie, des Landgerichts I zu Berlin , der ebenfalls mit der Verder viele Filialbetriebe in Rußland und Desterreich- Ungarn unter urteilung der beklagten Firma wegen Vergehens dem, um die Possenwirkung zu vervollständigen, sich auch noch einige haltenden deutschen Elektrizitätsindustrie und der an russischen, gegen den§ 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches ( Verstoß gegen Mitglieder der freisinnigen Bantiersfraktion anschlossen. Ein fomisches Faschingsspiel und doch erscheint es noch österreichisch- ungarischen, rumänischen Gründungen beteiligten Bank Bie guten Sitten) endete. Und so ging denn in Rücksicht auf Kläger war der Gürtler 2.; Beklagte die Firma immer nicht so lächerlich als das, welches jegt als Fortsetzung finanz gewisse Vorteile. in den liberalen Blättern aller Schattierungen aufgeführt wird. die Wünsche dieser Intereffengruppen wieder mal die Freiſinnigkeit Otto Herberg u. Co., Gesellschaft mit beschränkter HaftDa wird in einigen Blättern verkündet, der Erfolg hätte in die Brüche, nicht nur die der Richterschen Observanz, sondern der acht pflicht zu Berlin . Der Kläger trat am 18. Februar 1904 selbst die Schrader Gerlach- Mommsensche. Von den Landbündlern nur geblüht, weil sie besser zu schreien verstanden selbst die hätten als die bescheidenen Liberalen. Wenn diese nach dem Ablauf Mitglieder und zwei Hospitanten umfassenden Freifinnigen Ver- bei der Firma, die der Fabrikanten- Vereinigung nicht angehört, ber jetzt angenommenen Verträge ähnliche Erfolge erzielen wollten, einigung stimmten vier Abgeordnete( Mommsen, Pachnicke, Riff und gegen einen Wochenlohn von 27 M. und unter Zusage späterer müßten sie inzwischen eben so schön schreien lernen. Ein anderer Hoeck) für den österreichischen und russischen Handelsvertrag, fünf Affordarbeit mit einem Verdienst von 36 bis 40 m. in Am 24. Februar aber wurde er schon wieder Teil veranstaltet sogenannte Enqueten, indem er Großindustrielle( Dove, Gerlach, Gothein, Botthoff, Schrader) dagegen; der Abg. Hoff- Arbeit. der verschiedensten Branchen zu Aeußerungen darüber auffordert, ob meister fehlte. Hätte Herr Dove, der nach seinen Erklärungen auf ohne Angabe von Gründen entlassen. Er begab sich darauf sie vielleicht Schaden von den neuen Berträgen hätten. Und der dem freisinnigen Parteitag nur aus Versehen gegen die Verträge ge- mit einem Handschein nach dem Arbeitsnachweis britte Teil endlich zankt sich darüber herum, welche Nichtung unter stimmt haben kann, sich der Stimme enthalten, dann hätten vier der Metallwarenfabrikanten in der DresdenerAbgeordnete für und vier gegen die Verträge gestimmt, das heißt, dem den verschiedenen liberalen Gruppen am meisten an ungünstigen Ausgang des Zollhandels schuld ist, der die Partei hätte sich bei der Abstimmung selbst aufgehoben. Und ftraße, um sich um die offene Stelle eines Bronzeurs zu beHandelsvertrags- Verein und feine freisinnige Gefolgschaft, Gefolgschaft, dieses tindische Bersplitterungsspiel nennt man liberale Wirtschafts- werben. Auf dem Nachweis wurde ihm aber der Handschein kurzerhand abgenommen und ihm eröffnet, daß er gesperrt der Zentral- Verband deutscher Industrieller, das überffiffige Foffit, politik! Und daran, daß sich dieses Treiben in den nächsten Jahren sei, weshalb werde er wohl wissen. Als er gegen diese aus das als deutscher Handelstag seine Eristenz fristet, oder wer sonst ändern könnte, ist nicht zu denken, denn die Voraussetzung der ihm unbekannten Gründen erfolgte Sperre protestierte, ertärte im liberalen Amphibienreiche. Solcher Streit nach dem Faschingsspiel im Reichstag ist recht enderung ist Selbſtertenntnis, Aufgabe des Eigendünkels und des ihm der als Vorsteher des Nachweises fungierende bekannte einfältig, und die„ Nationalztg." hat nicht ganz Unrecht, wenn sie wirtschaftlichen Koterienwesens. Wie weit es aber an jeder Selbst- Generalsekretär Rasse, daß der Geschäftsführer der Firma meint, luftig sei er nur für den tertius gaudens. Vielleicht ist er erkenntnis mangelt, zeigt die jetzige Preßfehde zwischen den liberalen Herberg u. Co. telephonisch und brieflich seine meint, lustig sei er nur für den tertius gaudens. Vielleicht ist er Blättern und den verschiedenen Interessengruppen. Der Zentral- Sperre empfohlen habe, weil er sich unziemlich benommen jedoch immerhin noch gescheidter als die philosophischen Grörterungen über die Nützlichkeit der landbündlerischen Schreimethode oder die verband deutscher Industrieller räfonniert über den Handelsvertrags- Sperre empfohlen habe, weil er sich unziemlich benommen Der GemaßVeranstaltung sogenannter Enqueten; denn bei diesen fommt rein verein und findet nicht etwa seinen eigenen Fehler in der Koalition und unter den übrigen Arbeitern für den Metall. gar nichts heraus, während bei dem Gezänt zwischen den ver- mit den Agrariern bei der Aufstellung des neuen Generalzolltarifs, arbeiter Verband agitiert habe. fchiedenen liberalen Parteis und Wirtschaftsgruppen immerhin nicht sondern in der zu niedrigen Ansehung der deutschen Industriezölle; regelte wollte hierauf nochmals Rücksprache mit dem Geschäftsganz ausgeschlossen ist, daß der eine oder andere bürgerliche Ideologe, und der Handelsvertragsverein, der erst in den letzten Tagen so etwas führer der Firma nehmen; dieser lehnte jedoch jede Unterder bisher im Schlepptau des deutschen Liberalismus segelte, die in wie einen halbwegs festen Standpunkt gefunden hat, entrüstet sich redung ab, worauf dem Arbeiter von Herrn Nasse der ArbeitsAm 7. März diesem vorhandenen wirtschaftlichen Interessendifferenzen begreifen lernt. wieder über die gewundenen Betrachtungen" des deutschen Handels- schein endgültig verweigert wurde. Was sollen jetzt, nachdem die Richtung der Handelspolitik bis tages. Das Interessanteste ist aber das Verhalten der sogenannten fand 2. dann wieder Arbeit bei einer der Fabrikanten1918 bestimmt ist, nachträglich noch jene wertlosen Enqueten? Selbst entschieden liberalen" Blätter. Sie schlagen nicht etwa auf die ein vereinigung nicht angehörigen Firma, wurde hier aber am wenn diese Meinungsäußerungen der Einzelunternehmer für ihre seitige, von den widrigsten Profitinstinkten diftierte Interessenpolitik vereinigung nicht angehörigen Firma, wurde hier aber am Spezialbranchen maßgebend wären, hätten sie keinen Zweck, denn des Zentralverbandes los, sondern lärmen über den Handelsvertrags- 16. Mai wegen Arbeitsmangel entlassen. Am 18. Mai erdann Arbeit bei der Aktien- Gesellschaft Gebei der Beurteilung des heutigen handelspolitischen Kurses und der verein, der nachträglich, nachdem es zu spät ist, sich zu der maßlosen hielt er dann Arbeit Die Firma verlangte jedoch Stellungnahme zu ihm handelt es sich nicht darum, ob der eine Forderung versteigt, man müsse auch manchmal tonſequent sein. brüder Krüger. Industriezweig etwas mehr, der andere etwas weniger durch das So schreibt z. B. das Blatt des Berliner Börsen- Liberalismus, die als Mitglied der Fabrikanten- Vereinigung entsprechend National- Zeitung": ihrer statutarischen Verpflichtung den vorgeschriebenen geBollsystem geschädigt wird, sondern es handelt sich um " Diese neueste Kundgebung des Handelsvertragsvereins, die stempelten Handschein vom Arbeitsnachweis, der ihm aber. Sie Gesamttendenz der Verträge und ihre Rüduns eben mit noch frischer Druckerschwärze vorliegt, müssen wir mals versagt wurde. Infolgedessen erklärte die Firma, wirkung auf die politische Machtionstellation; und als ganz besonders bedauerlich bezeichnen. Wir haben es bisher ihn nicht einstellen zu dürfen. diejenigen liberalen Politiker, welche diese Tendenz aus der heutigen wirtschaftspolitischen Lage und dem Charakter der Vorlagen nicht zu vermieden, uns polemisch mit Stundgebungen zu beschäftigen, die ihn nicht einstellen zu dürfen. Der Mann blieb darauf arbeitslos und verklagte mun von dieser Seite ausgingen, müssen aber leider immer mehr erkennen vermögen, haben ihren Beruf total verfehlt. Ebenso lächerlich ist die Empfehlung des landbündlerischen beobachten, daß die Politik des Handelsvertragsvereins fi unter Beihülfe des Rechtsanwalts Roth die Firma Herberg nicht auf der liberal- paritätischen Basis seines u. Co., deren Geschäftsführer eine Eintragung in die schwarze Schreirezepts. Weiter noch als die agrarkonservative Presse dringt die liberale in das Publikum; gibt es doch fast kein Landstädtchen Borstandes bewegt, sondern in der eingleisig. Liste und eine Sperre bewirkt hatte, auf Schadenersatz für dogmatischen Bahn einzelner Angestellter; den ihm durch die Maßregel entgangenen Verdienst unter im Deutschen Reich, in dem nicht ein liberales Blättchen erscheint; und sie alle haben es an Artikeln über die Zoll- und Handelsfragen nämlich in jener Richtung, die auf dem letzten Parteitag der Bezugnahme auf§ 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches . Die nicht fehlen lassen. Geschrieen ist genug. Der Unterschied liegt Freisinnigen Bereinigung zwar die Mehrheit behauptete, sich aber, Firma bestritt natürlich jegliche Ersatzpflicht, einmal weil sie wenn man die Stimmen wägen und zählen will, einer sehr be- tein Mitglied der Fabrikanten Vereinigung war, und darin, daß hinter dem landbündlerischen Geschrei eine Masse, ein achtenswerten Minderheit gegenübersah." fester Wille steht; daß die erhobenen Forderungen ihre energische parlamentarische Bertretung finden, und die junterlichen Doch in ihrer furiofen Selbsttäuschung weiß sich die liberale dann, weil ihr Geschäftsführer nur den Arbeitsnachweis über Politiker, um wieviel höher sich auch die liberalen Geistes- Presse über die Blamage ihrer Wirtschaftspolitik zu frösten. Schon die Ursache der schnellen Entlassung des von dort bezogenen größen intellektuell einschätzen mögen, in scharfer Erfassung einer der weise Herakleitos von Ephesos hat bekanntlich entdeckt, daß hier Arbeiters habe informieren wollen, die Tendenz der gegebenen Situation und tonfequenter Vertretung ihrer politischen unter der wechselnden Sonne alles veränderlich ist und nur der Wechsel Vereinigung betreffs des Maßregelungssystems dem GeschäftsInteressen den liberalen Parteiführern noch immer um einige recht Bestand hat; weshalb sollte also nicht auch die Handelspolitik der führer jedoch völlig unbekannt gewesen sei. ansehnliche Nasenlängen voran find. Was aber steht hinter dem Regierung fich im Jahre 1918 nochmals ändern können. So schreibt liberalen Geschrei? Ein Nichts: ein sich in seinen Wirkungen selbst beispielsweise die Vossische Zeitung": aufhebendes Gemisch von allen möglichen Inkonsequenzen. Deshalb mögen die freisinnigen Levysohns in ihren Blättern schreien, soviel fie wollen, der Regierung imponiert das Geschrei nicht, und dem politisch gebildeten Lefer auch nicht. So finden wir in Deutschland bie merkwürdige Erscheinung, daß, während Industrie und Handel fich mächtig entfalten und die wirtschaftliche Eristenz der Nation von ihnen immer abhängiger wird, der Liberalismus als Vertreter dieser Wirtschaftszweige seinen Einfluß auf die politische Maschine mehr und mehr verliert.
Und was ist die Ursache dieser Ohnmacht? Die von den niedrigsten Sonderinteressen fleiner wirtschaftlicher Roterien bestimmte Gelegenheits- Interessenpolitik der liberalen Parteichen, viet
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Wenn aber der Kurs bisher im Bidzad ging, weshalb follte man nicht glauben, daß die Nachfolger der Grafen Bülow und Posadowsky über die neuen Handelsverträge von demselben Bundesrats tische noch schärfer urteilen werden, als die heutigen Machthaber über die Verträge des Grafen Caprivi geurteilt haben? Die Welt ist rund und muß sich drehen. Inzwischen freilich wird dem deutschen Erwerbsleben manche Wunde geschlagen werden, die nicht leicht heilt, manche Fabrit wird ihre Pforten schließen, manche mühsam geknüpfte Handelsbeziehung wird gelöst werden."
Und die National- Zeitung" schwingt sich in der Weiteraus
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Das Gericht tam zur Verurteilung der Firma. In der jetzt vorliegenden schriftlichen Urteilsbegründung wird bargelegt, daß den Aussagen des Geschäftsführers- er habe die Tendenz der Vereinigung nicht gefannt und den Nachweis nur informieren wollen nicht genügend Beweis. traft beigemessen werden konnte. Denn erstens hat in den Arbeitsräumen der Firma, obwohl sie nicht Mitglied der Fabrikanten- Organisation war, ein Plakat der Vereinigung folgenden Inhalts ausgehangen:
Wer Arbeitswillige belästigt oder sonstwie agitiert, wird entlassen und erhält keine Beschäftigung wieder in Betrieben, die der Vereinigung der Metallindustriellen angehören. Die Vereinigung der Metallwaren- Fabrikanten.