Nr. 56. 22. Jahrgang.
Dienstag, 7. März 1905.
Parteigenoffen! Ifittwoch ift Zahlabend in Berlin und den Vororten!
Das Gebiet der Wollankschen Erben. Der Magistrat hat eine getroffen" zusammen. Der zweite Schußmann lief sofort zu einem Aenderung des Bebauungsplanes für die Abteilungen XI und IX Arzt, nach dessen Feststellungen das Geschoß Krause in den Unter
Leopold Engel. Ausgedehnte Laubenkolonien find das Charakteristische
Berliner Partei- Angelegenheiten.( Gesundbrunnen ) zwischen der Berliner Ningbahn( Bahnhof Geſund- leib gedrungen war. Mit einem Notverband versehen, wurde er durch brunnen), Hochstraße, Humboldthain, Bad straße, Grünthaler- den Schußmann P. in einer Droschte nach dem Krankenhause Wilmersdorf. Am Mittwoch, abends 81%, Uhr, findet in Salomons straße, der Weichbildgrenze mit Pankow und Malmöerstraße 2c. be- Friedrichshain gebracht. Dann meldete der Beamte den Vorfall auf Bollsgarten, Berlinerstr. 40, die regelmäßige Versammlung des Wahl- fchloffen. Dieses große Gelände, das jetzt nach Fertigstellung der dem zuständigen Polizeirevier, wo der Tatbestand zu Protokoll gevereins statt. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Wichtige Vereins- fogenannten Millionen brüde erschlossen werden soll, gehört zum nommen wurde. Nach dem ärztlichen Gutachten ist die Verwundung angelegenheiten. Der Referent wird in der Versammlung bekannt größten Teil der Wollandschen Familienstiftung und dem Rentner Krauses schwer. gegeben. Frauen haben Zutritt. Gescheitert ist die Verschmelzung der beiden Berliner BäderOber- Schöneweide. Heute abend 8% Uhr findet im Schloß- des fupierten Geländes. Da eine Einigung mit den Kuratoren der Innungen und deren Ersetzung durch eine Zwangsinnung. part", Wilhelminenhof, eine öffentliche Einwohnerversammlung statt. Wollantschen Familienstiftung bei deren übertriebenen Forderungen Während die Vorstandsmitglieder der„ Germania " eifrig für die Tagesordnung: 1. Bericht von der Gemeindevertretung. 2. Welche nicht zu erzielen war, so wird nach Abänderung des Bebauungs- Vereinigung beider Innungen eintreten, lehnt der Vorstand der Stellung nimmt die Arbeiterschaft zu der am Mittwoch, den planes wohl zu einer Enteignung der erforderlichen Flächen als Zu-" Concordia" den Zusammenschluß entschieden ab und will diese 8. März, nachmittags 5-7 Uhr, stattfindenden Gemeindevertreter- gang zur Millionenbrücke 2c. geschritten werden müssen. Organisation in voller Selbständigkeit erhalten wissen. Ersazwahl. Den Mitgliedern des Wahlvereins zur Kenntnis, daß die Mitgliederversammlung am Mittwoch abend ausfällt.
Zur Krankenhausfrage wird magistratsoffiziös gemeldet: Gegenwärtig finden genaue statistische Erhebungen über die Zahl der in Groß- Lichterfelde . Morgen, Mittwoch abend 8 Uhr bei Reisen, den letzten Jahren in städtischen Krantenanstalten verpflegten aus- Chauffeestr. 104, Mitgliederversammlung des Wahlvereins. wärtigen Armen statt, die vielfach zur Ueberfüllung der Berliner Vortrag über„ Das Parteiprogramm". Ref. Genosse Dr. Borchardt. Krankenanstalten beigetragen haben, ohne daß für sie der wirkliche Die Sammelliste Nr 2926 für die Bergleute ist auf dem Wege: Selbstkostenpreis vergütet worden ist. Da fast ein Siebentel aller Chauffeestraße- Lichterfelde- Süd verloren gegangen. Der Finder Berliner Krankenhausbetten durch Tuberkulöse eingenommen werden, wird gebeten, fie bei Reisen, Chausseestr. 104, Groß- Lichterfelde so ist die Frage der Errichtung einer Anstalt für sieche Tuberkulöse oder in der Expedition des Vorwärts" abzugeben. in Erwägung gezogen worden.
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Bankow . Reichstags- Abgeordneter Genosse v. E Im referiert am Donnerstag, den 9. d. M., in einer öffentlichen Versammlung im Gesellschaftshause, Kreuzstraße 3/4; Vortragsthema: Bon unten auf".
Lokales.
Aus der Gasdeputation.
Die auswärtigen Armen werden das Krankenhaus- Elend nicht verschuldet haben. Das scheint der Magistrat auch selber einzusehen. da er an die Erbauung einer Heilanstalt für Tuberkulöse denkt, trotzdem es vor kurzem nach seiner Auffassung keine Krankenhaus not gab.
Straßensperrung. Der Schiffbauerdamm wird von der Marschallbrüde ab auf eine Strede von 85 Meter öftlich derselben mit Ausnahme eines Bufahrtsweges für die Grundstücke Nr. 20, 21 und 22, behuss Umpflasterung vom 7. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrbehufs Umpflasterung vom 7. d. M. ab bis auf weiteres für Fuhrwerke und Reiter gesperrt.
Zu der Verhaftung des Kaufmanns Karl Kopitsch, über die wir am Sonntag berichteten, teilt uns dessen früherer Sozius, Herr Arnold Feuer zur Richtigstellung folgendes mit:" Es trifft nicht zu, daß ich nach Portugal geflüchtet bin, weil mir der Boden in Deutschland zu heiß wurde; den Anlaß zu dieser irrigen Meldung mag der Umstand gegeben haben, daß ich vor Monaten eine Geschäftsreise nach Bortugal machte, von der ich jedoch bereits Ende Dezember vorigen Jahres wieder zurückgekehrt bin. Ich sah dann sofort, daß mein Geschäftsteilhaber Kopitsch Ungehörigkeiten be gangen hatte, von denen ich die mit mir in Verbindung stehenden Firmen in Kenntnis fezte. Ich löste selbstverständlich die Beziehungen zu Kopitsch, verpflichtete mich aber den Gläubigern gegenüber zur vollständigen Deckung der von diesem Herrn eingegangenen Verbindlichfeiten."
Er hatte
Zur Frage der Fleischuntersuchung. Der StadtverordnetenVersammlung ist eine Vorlage zugegangen betreffend die Alenderung der Vorschriften für die Untersuchung des trichinenschaupflichtig bezeichneten rohen und zubereiteten Fleisches( Wurst). Die Einfuhr In der Sigung vom 6. d. Mts. tam die abgeänderte ist nur gegen eine Bescheinigung der betreffenden Polizeiverwaltung Arbeitsordnung für die Revierarbeiter( Schlosser, zulässig. Arbeiter usw.) der städtischen Gaswerke zur Verhandlung. Die Kaiserkeller Wärmehalle. Jm Kaiserkeller wurde am Sonntag Heilmittelschwindel. Arbeiterausschüsse hatten verschiedene Bedenten gegen die Abänderung Warnung: Von der Firma Brockhaus u. Co. in Berlin- Halensee in der Solmsstraße 5 wohnte, vom Tode überrascht. Das Polizeipräsidium erläßt folgende mittag der 64 Jahre alte Photograph Ernst Lucke, der als Junggeselle geltend gemacht. Die Deputation stimmte dem Vorschlage zu, den wird in zahlreichen Annoncen, welche die Ueberschrift Frohe Bot- sich um 12% Uhr zu einem Schoppen Wein niedergesezt und von Revierarbeitern Dienstmügen auf Rechnung der Gaswerke( an- fchaft für Lungenleidende" tragen, eine kostenlose Probe eines einem Kaviarbrötchen gerade den ersten Bissen zu sich genommen, statt der in Aussicht genommenen Brustschilder) zu gewähren. Nicht Tees angeboten, welcher aus den Blättern und Blüten der Galeopsis als er bewußtlos auf seinem Stuhle zusammenfant. Alle Hülfe, die zugestimmt wurde dem Wunsche der Revierarbeiter auf Streichung ochroleuca vulcania bestehen soll und auch" Johannistee" von der man ihm angedeihen ließ. blieb erfolglos. Der Mann starb nach der in die Abänderung aufgenommenen Bestimmung: Ueber pflicht Firma genannt wird. Dieser Tee besteht nach den angestellten Unter- furzer Zeit, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben, nach dem widrige und unerlaubte Handlungen ist von demjenigen Arbeiter, juchungen aus dem zerkleinerten Straute und Samen des in West Gutachten eines Arztes am Herzschlag. Seine Leiche wurde beschlagder ste bemerkt, dem nächsten Vorgesezten Anzeige zu deutschland häufig wild wachsenden gelbweißen Holzzahnes" nahmt und von der Revierpolizei nach dem Schauhause gebracht. erstatten. Ferner wurde, entgegen dem Wunsche der Arbeiter( Galeopsis ochroleuca L.) und wurde früher gegen Katarrhe der Vor der Wärmehalle gestorben ist der 43 Jahre alte frühere Stauf nahmt und von der Rebierpolizei nach dem Schauhause gebracht. ausschüsse, der Wachtdienst von 12 Uhr früh bis 10 Uhr abends Luftwege, ja auch gegen Lungenschwindsucht ärztlich verordnet, auch als mann Hermann Diers, dessen Verhältnisse noch nicht näher bekannt ohne Extraentschädigung festgesetzt, so daß gegenüber dem Blankenheimer Tee"," Liebersche Kräuter" und„ Auszehrungskräuter" find. Man weiß mur, daß er aus der Gegend von Gera gebürtig bisherigen Arbeitsverhältnis zwar die Arbeitszeit um drei verkauft, wird aber von den Aerzten wegen mangelnder Heilwirkung war, sich zuletzt als Schreiber ernährte und durch Krankheit sehr Stunden berkürzt wird, die Extraeinnahme aber, die nicht mehr verordnet. Das Driginalpatet" Johannistee" enthält zurüdgekommen war. Da er feine Wohnung hatte, so hielt er sich jährlich an 40 Mart ausmacht, in Wegfall fommt. etwa 100 Gramm und wird für 1,50 M. von der Firma Brockhaus viel im Obdach und in der Wärmehalle in der Dircksenstraße auf. Bergeblich hatte Wurm befürwortet, den Wachtdienst mit einem u. Co. verkauft, der reelle Einkaufswert beträgt etwa 20 Pf. für Ms er diese gestern nachmittag verließ, brach er vor der Tür auf Zuschlage von 25 Broz. zu entlohnen, weil er zum Teil außerhalb 100 Gramm. Da durch längere Anwendung dieses für die Heilung dem Bürgersteig zusammen und blieb besinnungslos liegen. Man Ser regulären ortsüblichen Arbeitszeit fällt. Ebenso blieben in der von Lungenkrankheiten völlig wertlosen Tees der Krante nur von wollte ihn noch in das Krankenhaus am Friedrichshain bringen, aber Abänderung der Arbeitsordnung die Bestimmungen fort, nach denen einer sachgemäßen Behandlung abgehalten wird, so sei hiermit vor es ergab sich, daß er schon tot war. die erkrankten Arbeiter einen Zuschuß bis zur Höhe ihres Antauf des Tees gewarnt. Lohnes zum Krankengeld erhalten können. Seitens der Direttion wurde aber ausdrücklich erklärt, daß diese Bekanntmachung nur deshalb unterbleibt, weil sie nicht in die Arbeitsordnung gehört, sondern auf einer Magistratsverordnung beruht, die für alle städtischen Arbeiter gilt, im übrigen aber von dem bisherigen Zuschuß nichts in Wegfall tomme. Wurm beantragte, die Ein heftiger Zusammenstoß, bei dem mehrere Personen leichte Berordnung wenigstens als Anhang zur Arbeitsordnung zu verVerlegungen erlitten, erfolgte gestern nachmittag zwischen einer öffentlichen, um fie den Arbeitern zur Kenntnis zu bringen. Bürgermechanischen Leiter der Feuerwehr und einem Anhängewagen deputierter Silbermann schlug vor, diese Bestimmung durch eines elettrischen Straßenbahnwagens der Linie 64( Boologischer Anschlag in den Revierinspektionen bekannt zu geben. Die Mehr Garten- Landsberger Allee ) an der Ecke der Schützen- und Jerusa heit der Deputation war aber der Meinung, daß die Arbeiter ihre Temerstraße. Die Elektrische fam vom Belle- Allianceplay her und Bon den alten hölzernen Klappenbrücken Berlins wird mit dem wollte die Schützenstraße treuzen, als das Feuerwehrgefährt unter Rechte auch ohne diesen Hinweis zur Genüge kennen. Die Abbruch der Oranienbrücke, der nächstens beginnt, wieder eine ver- fortwährendem, Tautem Klingeln die Schützenstraße entlang fam, um Anträge Wurm und Silbermann wurden abgelehnt. Ebenso der schwinden und durch ein festes Brückenbauwert ersegt werden. Unter sich in die Hauptfeuerwache in der Lindenstraße zu begeben. Der Antrag Wurm, in der Arbeitsordnung so wie bisher zu bestimmen, den 76 innerhalb des Stadtgebietes liegenden Brücken, die die Straßenbahnführer glaubte nun noch bequem über die Straßendaß von der erfolgten Entlassung eines Arbeiters der Revier- Stadtgemeinde zu unterhalten hat, sind nur noch sechs Brüden mit freuzung hinwegzukommen, fuhr aber etwas zu langsam, so daß der inspektor sofort dem Revier Oberinspektor Meldung zu beweglichen Klappen und außerdem noch drei mit festgelegten Leiterivagen der Wehr direkt in den Anhängewagen hineinfuhr, troz machen habe. Abgelehnt wurde ferner der Antrag Wurm, daß Slappen. Im letzten Etatsjahre hat die Stadt aus den Zahlungen dem sich der Feuerwehrtutscher alle Mühe gegeben hatte, die Pferde Arbeiter, die länger als 1 Jahr beschäftigt sind, nur vom Ober- der Schiffer für Aufziehen der Klappenbrüden nur noch 185. ein vorher zum Stehen zu bringen. Der Anprall war inspektor eutlassen werden können. gewaltig, daß Das Gesuch der Arbeiterausschüsse, den Anfangslohn der genommen, während die Löhne bes Personals, das hierfür bereit die dicken Wagenscheiben zertrümmert und die Seitenwand start gehalten werden muß, fich auf 8191 m. beliefen. Die legte Klappen- eingebelickt wurde. Sofarbeiter mit 4 M.( anstatt 3,80 M.) und nach zwei Jahren brücke Berlins wird voraussichtlich die Schloßbrücke sein, an deren herumfliegende Glassplitter am Kopfe leicht berlegt. Die Von den Fahrgästen wurden mehrere durch auf 4,20 m.( anstatt 4 M.) festzusetzen, kam nicht zur Beratung, da Umbau noch nicht zu denken ist. bei der Etatsfeststellung die Anträge aller städtischer Arbeiter auf Schuld an dem Zusammenstoße trifft offenbar den StraßenbahnLohnerhöhung zur Erörterung kommen sollen. Vorläufig wurde führer allein. daher die Beratung des Antrages der Hofarbeiter auf etwa vier Wochen vertagt.
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Der von der Stadtverordneten- Versammlung eingesetzte Ausschuß für Regulierung der Besoldungsordnung für die höheren Lehranstalten und Erhöhung der Mietsentschädigung für die im Gemeindeschuldienst beschäftigten Lehrer und Lehrerinnen sette am Montag feine Beratungen fort. Bur Debatte standen zunächst die vom Magistrat vorgeschlagenen Erhöhungen der Mietsentschädigungen; diese sollen betragen vom 1. April ab: 1. für die Rektoren ftatt 800 m. 900 M.
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Der Stadtverordneten
Das Marienbad" für Damen auf dem rechten Spree- Ufer beabsichtigt der Magistrat anzukaufen. Versammlung ist schon eine Vorlage zugegangen. Kommt der Kauf zustande, dann sollen die kleine städtische Frauen- Flußbadeanstalt unterhalb der Schillingsbrücke und auch das Schwimmbaffin unter diefer Brücke beseitigt werden. Das Marienbad " gehört dem Lehrer Bangier, der dafür 8300 m. verlangt, obgleich das Bad etwa 40 000 m. geloftet hat. Die notwendigen Reparaturkosten sind mit rund 15 000 m. veranschlagt.
Ein auch in Berlin bekannter Schauspieler, Herr Karl Bander, ist in Bergedorf bei Hamburg gestorben. Pander war am 18. Mai 1844 in Bofen geboren. Besonders ist er durch seinen Lotteriefolletteur Hirsch in der alten Schnurre Heines junge Leiden" bekannt geworden.
Ein Hülfstaffiererbuch mit 30 Marken ist auf dem Wege von der Koppenstraße nach dem Küstriner Blag verloren gegangen. Der Finder wird gebeten, das Buch im Verbandsbureau der Maurer, Engel- Ufer 15, Zimmer 29, abzugeben.
Die phantasievolle Buchhalterin. Als erfunden hat sich der Ueberfall erwiesen, von dem das angebliche Opfer, die Buchhalterin Elise Schönrock eine romanhafte Schilderung gab. Gestern räumte das Wcädchen ein, den Ueberfall erdichtet zu haben, um UnterBefähigungszeugnisse für Hühneraugen- Operateure. Daß es schlagungen und Bücherfälschungen zu verdecken. Sie hatte sich schon besondere Befähigungszeugnisse für Hühneraugen- Operateure gibt, längere Zeit größere und kleinere Beträge angeeignet, um Theater erfährt man jetzt aus einem Erlaß des Unterrichtsministers an den und Vergnügungen besuchen und sich allerhand Luxussachen kaufen Polizeipräsidenten in Berlin und die Regierungspräsidenten. Der zu können. Die Ungetreue wurde verhaftet. Unterrichtsminister hatte im Herbst Erhebungen über diese Zeugnisse Die Sammellifte Nr. 10 364 für Bergarbeiter, auf welche bereits angeordnet. Sie haben ergeben, daß sie nur noch selten zur An- 3 Mart gezeichnet waren, ist berloren gegangen. Abzugeben Kolbergerwendung kommen, auch nicht mehr zivedmäßig erscheinen. Es straße 8 bei Hermann Seeger , Schuhlaben.
empfehle sich, diese Tätigkeit den Heilgehülfen zuzuweisen und deren Feuer in der Meierei von C. Bolle. Montag abend wurde die Prüfung wie Beugnis in Zukunft auch hierauf zu erstrecken. Die Feuerwehr nach der Meierei von E. Bolle, Alt- Moabit 99/103, Heilgehülfen wären in der Wundbehandlung und besonders in der gerufen, weil hier aus unbekannter Ursache in der Waschküche Feuer Aseptik ausgebildet worden. ausgekommen war, das im Nu auf den Trockenboden übersprang. Die Säße der Lehrer sollen auch für die Lehrer an den VorEine russische Eheirrung. Einen nüchternen Ausgang hat eine Sier fanden die Flammen an den großen Vorräten von Wäsche schulen und Turnlehrer an den höheren Lehranstalten gelten. Hierzu sind Anträge gestellt: Liebesgeschichte genommen, über die vor einiger Zeit berichtet wurde. ftücken reiche Nahrung, so daß der 15. Löschzug aus der nahen 1. Von unseren Genossen:„ Das Grundgehalt der im Gemeinde- Der russische Gutsbefizer v. Koralew tam auf der Hochzeitsreise mit Turmstraße bei seiner Ankunft einen ausgedehnten Brandherd vorschuldienste beschäftigten Lehrer und Lehrerinnen angemessen zu er- feiner jungen Frau Ludmilla nach Berlin und stieg im Hotel de fand. Es wurden sofort mehrere Schlauchleitungen in Tätigkeit höhen und den Magistrat zu ersuchen, der Stadtverordneten Beruffie ab. Neben dem Ehepaar erhielt fein Zimmer der 28 Jahre gesetzt und von verschiedenen Seiten aus vorgegangen. Trotzdem fammlung eine diesbezügliche Vorlage zu machen." alte ehemalige Schauspieler Nikolai Robinski, der es als Dolmetsch dauerte es doch fast eine Stunde, bevor die Gefahr beseitigt war. 2. Antrag Wallach:„ Die Erhöhung der Wietsentschädigung nur begleitete. Gleich nach der Ankunft in Berlin ging Frau v. Koralew Die Aufräumungsarbeiten hielten die Wehr noch lange Zeit am denjenigen Lehrern und Lehrerinnen zuteil werden zu lassen, welche mit dem Dolmetsch und der Geldfage, die 25 000 Stubel enthielt, Brandplage fest. Der entstandene Schaden ist erheblich. durch. Die von der Polizei gefundenen Spuren des Pärchens im Gemeindebezirk Berlin wohnen." Fenerbericht. Montag mittag wurde die Wehr nach dem BahnMehrere Petitionen der Lehrer und Lehrerinnen auf Erhöhung führten über Leipzig nach Lausanne . Dort ließ der Dolmetsch , der hof Friedrichstraße gerufen, weil hier am Viadukt ein Gerüst, das Mehrere Betitionen der Lehrer und Lehrerinnen auf Erhöhung schon früher in der Familie des Ehemannes verkehrt hatte, die vergur Ausbesserung des Eisenwerks angebracht ist, durch Umfallen einer des Grundgehalts lagen vor. Im Laufe der Diskussion, an der sich auch der Oberbürger- führte Frau mittellos sigen. Unterdeffen hatte Herr b. S. aus seiner Netherlampe in Brand geraten war. Die Gefahr konnte in furzer meister und die Stadtschulräte beteiligten, wurden weitere Anträge Heimat neue Mittel und einen Bolizeibeamten geholt. Mit diesem Beit beseitigt werden. In der Ruppinerstraße 30 war dann durch meister und die Stadtschulräte beteiligten, wurden weitere Anträge folgte er den Spuren und fand seine Frau in Lausanne . Sie hatte einen eifernen Ofen in einer Wohnung Feuer ausgekommen, das gestellt: 1. Den Magistat zu ersuchen, Grundgehalt und Alterszulagen zu fich in ihrer Not bereits an die Polizei gewandt, die den treulofen Möbel und Kleidungsstücke im wesentlichen beschädigten.- Ein regeln wie in den Vororten und der Versammlung eine Borlage zu Berführer in Lausanne ermittelte und festnahm. Einen großen Teil zweiter Wohnungsbrand mußte später am Binostirchplay 5 abgelöscht des Geldes erhielt der Ehemann zurüď. werden. Allerlei Gerümpel, alter Hausrat und VerpadungsDer Revolver des Schutzmanns. Der 25 Jahre alte Schloffer material stand abends in der Pallisadenstraße 47 in einem Steller in August Krause, der in der Memelerstraße wohnt und bei der Eisen- brannie. In beiden Fällen konnte aber die Ablöschung in furzer Zeit Flammen, während es in der Prenzlauerstraße 28 auf dem Boden bahn beschäftigt wurde, hatte sich in einem Wirtshaus an. Sonnabend an einem kleinen Gelage beteiligt, das sich bis zum Morgenstraße 31, Oranienstraße und noch aus einigen anderen Orten einerfolgen. Die übrigen Alarmierungen, die noch aus der Ruppiner ausgedehnt hatte. Um 7 Uhr morgens betraten zwei Schußleute die Wirtschaft und setzten sich bei einem Glase Bier nieder. Sie be- liefen, waren durchweg auf ganz geringfügige Anläffe zurückzuführen. fanden sich bald im Gespräch mit den anderen Gästen, und Krause
machen.
In Erwägung zu ziehen:
2. Eine Erhöhung des Grundgehalts unter Herabsehung der Alterszulagen vorzunehmen. Nach langen Debatten wurde der letzte Antrag mit 8 gegen 5 Stimmen angenommen und alle übrigen abgelehnt. Die Erhöhung des Honorars für außerordentliche Lehrstunden, sowie Bertretungsstunden an den höheren städtischen Lehranstalten wurde einstimmig befchloffen.
Bum Berichterstatter wurde Stadtv. Barth gewählt. Durch die Annahme des Antrages werden nur die jüngeren Lehrer und Lehrerinnen einen Nugen haben, während die älteren bei den bisherigen Sägen bleiben würden.
Die Erhöhung der Mietsentschädigung wurde gegen eine Stimme beschloffen.
sprach dem Schußmann Porschmann gegenüber den Wunsch aus, Die diesjährige Ausstellung von Schülerarbeiten der Fachschule seinen Revolver sich anzusehen. Der Beamte holte darauf eine Waffe für Maler beginnt am Freitag, den 10. März, vormittags 9 Uhr, heraus und zeigte sie, obgleich der Wirt zur Vorsicht gemahnt haben und dauert bis Sonntag, den 12. März, nachmittags 4 Uhr, und will. Ob nun durch die Unvorsichtigkeit des Schußmannes oder durch zwar wie alljährlich im Schulgebäude Waffertorstr. 4. Die Prämiendie Schuld des Krause die Katastrophe eintrat, muß bis zum Ab- berteilung findet beim Schluß der Ausstellung statt. schluß der amtlichen Untersuchung dahingestellt bleiben. Die Waffe entlud fich plöglich, und Krause brach mit den Worten:" Ich bin
Eine Menzelfeier würdiger Art ist am Sonntag vom Verein zur Förderung der Kunst veranstaltet worden. Der Kumriftsteller