Einzelbild herunterladen
 

" 1

E feines Inhalts, sondern wegen seiner Form leider lange Zeit| Der Vortvärts" hat im Gegensatz zur gesamten bürgerlichen| Die Stillegung des Abgeordnetenhauses. unvergessen bleiben wird. Presse keinen Augenblick mit dem Scheitern der Vorlage gerechnet, Die Erregung, die das preußische Abgeordnetenhaus am: Die Gewerkschaften verlangen Einfluß auf sozialpolitischem er hat von Anfang an die Verständigung in der dann wirklich er- Freitag markierte, hat sich gelegt. Das schwere Herz hat sich Gebiete. Schön! Man sage uns aber, wo die Partei ihnen folgten Art vorausgesagt, und er ist über die Erfüllung seiner Vor- zum schweren Herzen gefunden, die große Aktion ist vorüber, teſtänd aves die er dann er­diesen vorenthalten hat! Den Einfluß bei der Regierung aussagen so ohumächtig und wütend geworden, daß er am liebsten es herrscht die Ruhe der Grube, und die christlichen Berg­müssen sie sich erkämpfen. Aber auch in diesem Kampfe hat einen Jubelartikel gebracht hätte über diese Verständigung", die der arbeiter haben Muße, über die ihnen vielleicht noch weniger ihnen die Partei in Wort und Schrift stets zur Seite ge- Sozialdemokratie den glänzendsten Agitationsstoff bietet, der ihr auf geläufigen Begriffe Regierungsversprechen und preußischer standen. Was die Partei in parlamentarischer Beziehung tat, sozialpolitischem Felde bisher gewährt worden ist. Wenn die Landtag " nachzudenken. hat sie nach Möglichkeit im Einverständnis mit den Gewerk- Regierung und die Kartellparteien insgesamt aus verkappten Die tragische Komödie selbst ist damit noch nicht völlig schaften, stets aber wenigstens im Interesse der Gewerkschaften Sozialdemokraten bestünde wirksamer für die Agitation hätte sie die beendet. Es folgt ein Epilog, der freilich die Zuhörer nicht ebenso wie in dem der Partei getan. Sache nicht endigen lassen können. Wenn wir dennoch nicht mehr fesselt: die meisten haben das Theater verlassen, gejubelt, sondern ernst kritisiert haben, so geschah das lediglich des- und die dageblieben sind, scheinen nur in einem halb, weil der an den Bergarbeitern verübte Betrug gar zu nichts- stillen Schläfchen sich von den ungewohnten Gefühls­würdig ist, als daß unser agitatorisches Interesse gegenüber der von strapazen des Vorangegangenen erholen zu wollen. der Regierung und dem Abgeordnetenhaus verübten Verhöhnung der Das fehlte auch noch, daß man von einem der überanstrengten

"

In Köln haben sich die Gewerkschaften für Arbeiterkammern statt für Arbeitskammern entschieden. Wir glauben nicht, daß die Partei daraus einen Konfliktstoff machen wird. In Köln haben die Gewerkschaften den Generalstreit ver­worfen. Die Debatte über diese Frage war teilweise rein Bergproletarier die Oberhand gewinnen könnte. fich niemals Herren gar verlangte, er solle sich auch für diesen Gegenstand, politisch, aber wir glauben nicht, daß deswegen die Partei Die sozialdemokratischen Bergarbeiter haben sich niemals für das Gesez gegen die Stillegung der Zechen herkommen wird und sagen: Das ist unser Feuer, ihr dürft Illusionen hingegeben. Aber auch die christlichen Arbeiter, wenn sie intervenieren! Es handelt sich ja doch nur um kleine Leute, hier nicht löschen! Haben die Gewerkschaften den Wunsch, nicht schon heute sehend geworden sind, werden binnen einer Woche um Gemeinden, die durch die Syndikatspolitik ausgepowert sich über den politischen Massenstreit auszusprechen, warum bewußt werden, welches Spiel die Regierung und das Zentrum werden. Zwar wir haben ein warmes, ein heißes Herz nicht? Die Frage ist wichtig genug, ihre Erörterung in allen mit ihrer Not getrieben hat, ein wahrhaft ruſſiſches Spiel. Sie für den guten Mittelstand! Das weiß ja jeder, und wie sind Kreisen der Arbeiterschaft zu wünschen. Sie bedingt sicher werden erkennen, wie die Regienung ihr feierliches Versprechen in wir nicht erst vor ein paar Tagen noch gegen die Waren­feinen Gegensatz zwischen Partei und Gewerkschaften. Viel der Weise eingelöst hat, daß das schließlich angenommene Schuh- häuser losgezogen! Aber hier, du lieber Gott, das Teicht gar sind die Gegner des Generalstreits in der Partei gesetz" nicht nur die ursprüngliche Regierungsvorlage preisgibt etwas anderes. Gewiß, es ist auch hier der kleine prozentual noch zahlreicher als die in den Gewerkschaften. sondern sogar den bestehenden Rechtszustand der Bergarbeiter in Mittelstand aber schließlich, das Kohlensyndikat Hier ist also fein Konflikt vorhanden. wesentlichen Punkten verschlechtert! läßt nicht mit sich spaßen, erst neulich neulich ist der In der Frage der Arbeitskammern und Arbeiterkammern Das ist die Wahrheit und das ist das Ende der großen sozial- Hochfelige Minister gerüffelt worden, wir können doch den ist er zwar offenkundig. Die Frage ist aber ihrer ganzen politischen Aktion: Regierung und Zentrum bewußt oder unbewußt Herren nicht zu nahe treten und endlich: Der ganze Natur nach weniger geeignet, die Massen zu Erörterungen zu düpiert von der schlimmsten Scharfmacherelique, von denen um Zedlik. Entrüstungssturm über die Stillegung der Zechen ist ja lange bewegen und daher für die Gesamtbewegung der deutschen Es ist denn heute auch die" Post", das niederträchtigste stapitalisten vorüber, man spricht gar nicht mehr davon; also lassen wir Arbeiterschaft nicht von so unheilvollem Einfluß, wie der organ, dessen Chefredakteur erst kürzlich bei den Grubenlords im ruhig die Regierung ihre Zusage auch hier in ihrer Art ein­Streit um die Maifeier. In dieser aber sind, wie gesagt, Ruhrrevier Abonnenten und Inferenten sammelte, das mit erstaunlichem lösen: sie wird es schon machen! die Gewerkschaften gespalten. Die Partei ist einig und kann 3ynismus offen sein Entzücken bekennt. deswegen eine Erörterung der Frage in fühler Gelassenheit an sich herankommen lassen.

-

Und sie macht es. Macht es wie immer. Und ist sehr Dieser Zynismus wird nur übertroffen von der Zentrumspresse. zufrieden über die Erledigung der immerhin peinlichen Affäre. Die beiden Berliner katholischen Organe bringen es fertig, zu- Daß das Gesetz selber für die, die es angeht, keinen Wert Auf dem Gebiete rein gewerkschaftlicher Forderungen hat stimmend in fettem Sperrdruck die folgende Aeußerung aus der hat, ist nur ein Nebenumstand: Für die Regierung hat es der Kongreß mit viel Glück positive Arbeit geleistet. Was gestern unverständlich gebliebenen Rede des Herrn Spahn zu zitieren: großen Wert: sie hat sich wieder einmal tadellos benommen die Regelung der Streifunterstützung in außerordentlichen Wäge ich ab, was zugunsten der Arbeiter durch die Anträge und kann am Schlusse des Sessionsabschnitts sich das Zeugnis Fällen anlangt, so ist diese nicht ohne einen starken Wider- gebracht wird, gegenüber dem, was die Vorlage geboten hat, so ausstellen lassen: es ist alles geschehen, was geschehen konnte! stand der großen und leistungsfähigen Organisationen zustande bin ich geneigt zu sagen, daß die Anträge in Verbindung mit den Ueber die Sache selbst braucht unseren Lesern nichts ge­gekommen. Sie war aber eine Notwendigkeit und wird es Beschlüssen, die das hohe Haus in zweiter Lesung gefaßt hat, fich fagt zu werden. Die Beschlüsse der Kommission, die hier immer mehr. An dem Grundfah, daß die Beschaffung der noch günstiger für die Arbeiter gestalten, wie es die Regierungs - bereits mitgeteilt worden sind, wurden im Plenum nicht Mittel zu den wirtschaftlichen Kämpfen zunächst Sache jeder vorlage war." weiter angefochten. Auch die Regierung erklärte, mit ihnen einzelnen Gewerkschaft sei, wurde mit Entschiedenheit fest- Für Herrn Spahn mag es als Entschuldigung gelten, daß er zufrieden zu sein. Nur unwesentliche Abänderungen wurden gehalten. Für den Fall, daß einige Gewerkschaften trotz aller als Kompromißfuppler nur sich diesem Geschäft gewidmet und darüber noch angenommen. Bezeichnend war es, daß gerade die Vorsicht in einen Streit hineingeraten sollten, der ihre teine Zeit gefunden hat, das jetzt geltende Berggesez, die Regierungs- Freifinnigen die angeblichen Härten des Gesetzes gegen die­finanzielle Leistungsfähigkeit übersteigt, soll die General- vorlage und die Kompromißanträge auch nur flüchtig zu lesen. Der Bergwerksbesitzer zu mildern versuchten, indem sie einen An­tommission ermächtigt sein, unter Zustimmung der übrigen Breffe aber trauen wir zu, daß sie den Gang der Aftion ein wenig trag einbrachten, der es den Oberbergämtern erst recht zur Zentralvorstände die Beschaffung finanzieller Mittel zu ver- verfolgt hat. Sie weiß also, daß die Anträge, die für die Arbeiter Unmöglichkeit machen würde, ein Zwangsverfahren auch nur anlassen. günſtiger" seien als die Regierungsvorlage, die von dem offiziellen einzuleiten. Wie die Sache freilich liegt, hätte auch diese Be­Zentrumsredner vor acht Tagen gebrandmarkten, Ungeheuer- stimmung- die abgelehnt wurde- nichts Sonderliches lichkeiten" enthielten.

-

den Einfluß

geändert.

"

Deutfches Reich.

Toge

Wir halten diesen Beschluß für änßerst glücklich. Im zeitalter der Aussperrung war er, wie gesagt, eine Not­wendigkeit. Vielleicht ist er sogar geeignet, die Aussperrungs- Ist der Verzicht auf die sanitäre Arbeitszeit etwa eine Ver- Und doch sage man nicht, daß die preußischen Abgeordneten wut der Herren Scharfmacher etwas zu dämpfen. Sie stehen besserung? Ist es günstiger, daß statt der Regierungsforderung, alle keiner Leidenschaft fähig wären! Gerade gestern zeigte sich's, nun in Zukunft nicht mehr einzelnen, vielleicht gar noch kleinen Geldstrafen insgesamt zu kontingentieren, nach wie vor der Unter- wie sehr sie verkannt werden. Es ereignete sich nämlich ein und leistungsunfähigen Verbänden gegenüber, sondern einer nehmer willfürliche Strafen verhängen darf und außerdem noch Zwischenfall. Der Vizepräsident unterbrach plötzlich die festgefügten Organisation, der gesamten deutschen Arbeiterschaft, das Recht erhält, statt des Nullens monatlich bis 5 M. abzuziehen? Beratung" des Gesetzentwurfs und machte dem Hause die und was die leisten kann, hat sie bei der Aussperrung in ein Raub an dem Arbeitsverdienst von rund 5 Proz.; wenn man wichtige Mitteilung: es sei das Gerücht verbreitet, daß Crimmitschau und in erhöhtem Maße bei dem Streit im Ruhr die Millionäre mit 5 Proz. Einkommensteuer bedroht, sprechen sie der Magistrat der Stadt Berlin der Abgeordnetenhausverwaltung revier gezeigt. Jetzt hängt aber die Unterstützung derartiger von Vermögenskonfiskation und drohen, ihr monarchisches Gefühl zu auf die Anfrage, welche Tribüne die Abgeordneten bei der Streifs und Aussperrungen nicht mehr von dem oft durch revidieren! Oder sind etwa die suspensionsfähigen Arbeiterausschüsse Einholungs- Feierlichkeit für das Kron­äußere Umstände beeinflußten eventuellen Interesse der für das Zentrum eine Verbesserung der Regierungsvorlage, diefe prinzen Paar erhielten, keine Antwort erteilt! Masse an derartigen Bewegungen ab, fondern ihre jämmerlichen Schuhmannschaften für die Unternehmer, deren Ein- Es war ein gewaltiger Aufschrei der Empörung, der durch den Notwendigkeit wird geprüft und über dieselbe wird entrichtung nichts als eine freche provokatorische Verhöhnung der Saal tönte. Ein erschütternder, aber ein erhabener Augenblick. schieden durch ein Kollegium von Männern, die durch Arbeiterforderungen bedeutet? Der Vizepräsident löste die Spannung mit der weiteren Mit­Jahrzehnte im wirtschaftlichen Kampfe mit dem Kapital im Wenn die Zentrumspreffe auch nur eine einzige Bestimmung teilung: Der freisinnige Abg. Cassel hatte bereits, in der Leiden­Bordertreffen gestanden haben. Das ist gleichzeitig eine Gewähr der Abgeordnetenhaus- Beschlüsse nachweist, die günstiger ist als die schaft alle vorgeschriebenen Aktenwege überschreitend, direkt tele­dafür, daß aussichtslose schlecht organisierte Streits nicht un- Regierungsvorlage- geschweige, daß sie die berechtigten Forde- phonisch den Geist des Magistrats zitiert, und durch ihn wurde die nötigerweise bis zum Weißbluten geführt werden, und dafür, rungen der Arbeiter erreicht, so verpflichten wir uns, an den frohe Botschaft: für die Abgeordneten sind auf einer Tribüne daß auf der anderen Seite, wenn notwendig und angebracht, Teufel Bitru zu glauben und die Unfehlbarkeit des Papstes in unser vor dem Brandenburger Tor 100 Herren und 50 Damen­die Unterstützung eine tatkräftige sein wird. Uebrigens dürfte Parteiprogramm aufzunehmen. Wir harren gespannt dieses Nach farten reserviert! Die Empörung schlug in freudige Erregung aus diesen beiden Punkten ein gewerkschaftlicher Juliusturm" weiſes. um. Wir können ruhig sein: Preußen in der Welt voran: entstehen, dessen bloße Existenz. die Unternehmer mit einigem In Wahrheit lassen die endgültigen Beschlüsse nicht nur nichts Gleich am Brandenburger Tor 100 Abgeordnete nebst Respekt erfüllt. von der Regierungsvorlage übrig und übernehmen durchaus die 50 Damen! 1:11 Von anderen Beschlüssen ist noch bemerkenswert die Ein- ungeheuerlichkeiten der Kommission, sie verschlechtern sogar in einem Dann konnte die zweite Lesung des Gesetzes in Ruhe führung gewerkschaftlicher Unterrichtskurse. Dieselben haben entscheidenden Punkt den bestehenden Rechtszustand! Schon fortgesetzt in Stille beendet werden. den Zweck, Gewerkschaftsbeamten und einzelnen fähigen Mit bisher konnte das Oberbergamt aus fanitären Gründen die Arbeits­gliedern der Gewerkschaften Gelegenheit zu systematischem Unter- zeit für gewisse Betriebe verkürzen. Diese Befugnis ist geblieben- richt in Fächern zu geben, deren Kenntnis sie zur Ausübung statt der ursprünglichen gefeßlichen Festlegung des sanitären Arbeits­ihres aufopferungsvollen Amtes besonders befähigt. tages aber gegenüber dem geltenden Recht eingeschräntt Der Triumph der Flottentreiber. Die Heimarbeiterfrage zeigt wieder einmal ganz deutlich, worden. Künftig fönnen nämlich die Unternehmer gegen wie wenig die Gewerkschaften bei unseren politischen Zuständen etwaige sozialpolitische Anwandlungen des Oberbergamts durch Stuttgart , den 27. Mai 1905.( Eig. Ber.) die Mitarbeit der Partei zu entbehren vermögen. Hier haben bas Verwaltungsstreitverfahren appellieren, das heißt Der Flottenverein hat die Gefahr der Verdunkelung höfi­fie die Gewerkschaften aus sich heraus bestimmte sozialpolitische können scher Gunst glücklich von sich abzuwenden gewußt. Seinen, der staatlichen Bureaukratie Forderungen erhoben. Sie zu verwirklichen, brauchen sie die Bezirksausschüsse( Bergausschüsse) mobil machen, in denen wieder das zur siebenten Jahresversammlung in Stuttgart eingetroffenen Tätigkeit der Partei. Unternehmertum herrscht. Der einzige Schuß also, der den Berg- Mitgliedern zu Ehren, wurde am Donnerstag abend eine Hoftafel Die Tage in Köln waren nicht ohne Mißklang, aber arbeitern gewährt wird, besteht darin, daß sie künftig sogar gegen gegeben. Für morgen sind sämtliche Delegierten in das königliche Bömelburg hat recht: unsere ökonomischen und politischen das etwaige Wohlwollen der Regierung zugunsten des Groß- Luftschloß zu einem Imbiß geladen, und der heutigen Haupt­Gegner, Staat und Gesellschaft, Kapital und Polizei sorgen tapitals geschützt" werden! bersammlung wohnten der König, der Thronfolger, schon dafür, daß politische und gewerkschaftliche Arbeiterbewegung Dem Schwindel des Zentrums und der Regierungsoffiziösen, fämtliche königliche Prinzen sowie sämtliche in Deutschland einander wieder näher gebracht werden. Wir be- als ob auch nur irgend etwas für die Bergarbeiter erreicht worden württembergische Minister bei. Sowohl diese hohen dauern, daß es zu so heftigen Auseinandersetzungen kommen sei, macht die" Post" ein Ende, in dem sie kühl und klar die Vor- Heinrich hatten am Vorstandstische neben dem Präsidenten Gäste als auch der heute früh eingetroffene Prinz mußte. Wir wünschen und hoffen, daß die Reibung zwischen teile aufzählt, die das Unternehmertum von dem Gesetz Fürst Salm Platz genommen, ebenso die Delegierten beiden Faktoren in der Arbeiterbewegung sich immer mehr hat. Sie rühmt, daß der Arbeiterausschuß auch dann aufgelöst vermindert, und wir wollen nach geschehener Aussprache ein- und suspendiert werden kann, wenn er sich mit Streitigkeiten v. Wehling. Eröffnet wurde die Versammlung mit einer des Reich Marineamts b. Holleben und ander geloben, mit um so größerem Eifer, mit unserem ganzen über das Arbeitsverhältnis über die Grenzen des eigenen Bergwerks byzantinischen Ansprache des Fürsten Salm, die in einem Hurra Können an der Einigung der deutschen Arbeiterbewegung hinaus befaßt". tätig zu fein. Gewerkschaft und Partei seien eins! P. J. Die" Post" ist sicher, daß der Ausschuß ausschließlich von der auf den Kaiser und auf den König von Württemberg gipfelte, sebhaften Belegschaft aus den Kreisen der älteren, erfahrenen und den Prinzen Heinrich hochleben ließ. Dieser wiederum dankte der seinerseits den weiten Blick des Kaisers bewunderte und an dem Gedeihen des Bergwerks interessierten Arbeiter gewählt dem König namens des Flottenvereins für die Gastfreund­wird. Um den Wert dieser Aenderung der Regierungsvorlage voll schaft. Der Vorsitzende des württembergischen Landes­Zeitung" verpflichtet ist, allwöchentlich einmal statt mit der Schere 8u würdigen, muß man fich erinnern, daß nur die Mehrzahl der verbandes des Flottenvereins Fürst Uhrach pries die Mitglieder des Arbeiterausschusses aus Wahlen der Belegschaft her­mit der Feder zu arbeiten, erzählt dieses aus Wolffschen Telegramm- vorzugehen hat, so daß z. B. für einen Arbeiterausschuß von fünf über alle Klassenangehörigen hinausgehenden Ideale des Zitaten zusammengeklebte Bülow Blatt der staunenden Welt von Mitgliedern deren zwei von dem Arbeitgeber ernannt werden der Flottenvereins, all verbrüdernde Partei des dem Eindruck, den die Annahme des Berggesezes auf den Vorwärts" gesamten Landes anbahne. Und der württembergische gemacht hat, das Folgende: Der fanitäre Arbeitstag sei beseitigt, ebenso die Bestimmungen württembergischen Staatsregierung und erklärte, trotz mög­Minister v. Breitling beglückte die Versammlung namens der Jm großen und ganzen entspricht das Gesetz in der vom Ab­über Neben oder Ueberschichten. Der Grundjag der freien geordnetenhause angenommenen Fassung den ursprünglichen In­tentionen der Regierungsvorlage. Dies beweist auch der Umstand, besiker voller Rechtsschutz dem Oberbergamte gegenüber dadurch ge- wendenden Mittel, sei außer Frage, daß die Flotte eine daß die Parteien des Zentrums und tentionen der Regierungsvorlage. Dies beweist auch der Umstand, einbarung" sei voll gewahrt. Endlich werde dem einzelnen Gruben- licher Meinungsverschiedenheiten über die Höhe der zu ver­Lebens- und Existenzbedingung für Deutschland als Handel mit ihrem Standpunkt vereinbar erachteten, den Kompromiß- währt, daß ihm gegen dessen Verfügung die Klage im Verwaltungs- treibende Weltmacht sei. An den Kaiser und den König von nachgebildeten anträgen zuzustimmen. Dieses Eintreten sucht der Vorwärts" Bergausschusse gegeben". vergeblich unter üblicher Entstellung des Tatbestandes in ohn­Diese Erläuterung der" Post" beweist klar, daß das neue Gesetz und pensionierter Generäle, Hoflieferanten und Kommerzien­abzusenden beschlossen. Wer von dieser Versammlung aktiver mächtiger Wut darüber, daß seiner Partei ein dankbarer Agitations- eine Buchthausvorlage für die Arbeiter ist, dagegen verbesserten räte irgend welche Ueberraschung erwartet hatte, erhielt gleich stoff zu entgehen droht, als Verrat an der Arbeitersache zu Schutz den Unternehmern gegen die Regierung ge- nach den Begrüßungsansprachen Gewißheit, daß eine solche stigmatisieren. Mit Recht spottet das Reich", das Organ der christlich- nationalen Arbeiterbewegung, über diese Bettelsuppen­artikel, mit denen die Sozialdemokratie, nach Art schlechter Köche, hat der Freifinn bewilligt! Schäßt man die christlichen und frei- nach der Rücktritt der Generäle Menger und Keim eine Und ein solches Gesetz hat die Regierung, hat das Zentrum, nicht zu befürchten. Der Präsident verlas eine Erklärung, wo­gleichmäßig jeden Braten aus der Staatsküche übergieße, und Folge von Mißverständnissen gewesen sei, die nunmehr behoben bezeichnet das Reſultat des gestrigen Tages als einen sozialen sinnigen Arbeiter wirklich so tief ein, daß man ihnen zutraut, fie sind und sprach die Erwartung aus, daß die beiden Herren Fortschritt, der jedenfalls einem Scheitern der Aktion im Ab- bermöchten dies plumpe Spiel nicht zu durchschauen?- geordnetenhause vorzuziehen sei."

Die Berggefet- Farce.

In ihren Rückblicken, in denen die Norddeutsche Allgemeine

V

"

fönnen".

währt!

die

ihre selbstlose Tätigkeit für den Verein wieder aufnehmen. Natürlich lag auch bereits die Erklärung der beiden Generäle