Nr. 172. 22. Jahrgang.
2. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Mittwoch, 26. Juli 1905.
Parteigenoffen, feht die Wählerliften zur Stadtverordnetenwahl ein!
Partei- Angelegenheiten.
Zweiter Wahlkreis. Südwest. In Rücksicht auf die zu Dienstag einberufene Gewerkschaftsversammlung findet die Biertelsversammlung des Wahlvereins für Südwest heute Mittwoch, den 26. Juli, abends 81, Uhr, bei Habel, BergmannStraße 5/7, statt. Genosse A. Bernstein spricht über:" Volksfrankheiten." Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Sechster Wahlkreis. Am Dienstag, den 22. Auguft, findet die Generalversammlung des Wahlvereins statt. Anträge zum Parteitage sind statutengemäß einzureichen.
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Ifaffenabzüge gemacht, aber ein Einfluß auf die Verwendung der häufig nicht ungefährlich sind. Er kam aus ärmlichen Verhältnissen, Gelder steht ihnen nicht zu. Wer krant wird, hat sich an Ort und und hier sah er nun Menschen, bei denen das Gold gar keine Rolle Stelle behandeln zu lassen, basta! Auch die Pflicht zur Erteilung spielte, die Silberstüden ihm verächtlich nachwarfen. Er sah zu, Zur Lokallifte. Spandauer Schiffahrtskanal. Das eines Zeugnisses soll nicht in jedem Falle erfüllt worden sein. Eine wie die Stüßen des Staates, Staatsanwälte und Minister, fich bei Lokal„ Zum Lindenbaum" von Julius Wagener steht der Arbeiter Pflegerin lagte, daß sie bei ihrer Entlassung fein Zeugnis erhalten schäumendem Seft in den lauschigen Nischen bei Boter" und haft zur Verfügung. Lustige Sieben" bis in den grauenden Morgen amüsierten. habe und ohne ein solches teine andere Stelle finden könne. Die Lokalfommission. Das Mittel zur Beseitigung der im Krankenpflegewesen Im Verhältnis zu seiner Tätigkeit und zu seinem Alter verdient er herrschenden Mißstände zeigte der Referent, der die Versammelten viel Geld. Von den Herren, die er bedient, und die einer sozial ermahnte, sich zu organisieren. Auf denselben Weg verweist höher stehenden Gesellschaftsfchicht angehören, sieht und lernt er nichts Gutes. An ihrem Beispiel kann er sich nicht emporrichten. auch eine von der Versammlung angenommene Resolution. Bei Absperrung der Wasserzufuhr haben jetzt die städtischen Was soll aus einem solchen jungen Manne werden? Nun ist dem jungen Meyer von allen seinen Angehörigen und Wasserwerke eine bemerkenswerte Neuerung eingeführt. Wenn in seinen Prinzipalen das denkbar beste Leumundszeugnis ausgestellt Zukunft ein in den Straßen liegendes Hauptrohr abgesperrt werden worden. Hätte man sich wundern dürfen, wenn Meher auf schlechte foll, so wird dies bei den Hauswirten oder Verwaltern gemeldet. Bahn gelenkt wäre, ist es nicht vielmehr geradezu ein Wunder, daß Gleichzeitig heftet ein Arbeiter noch an der Innenseite der Haustür er ein braver anständiger Mensch geblieben ist? einen weißen Bettel an, auf welchem folgende Anzeige" steht: „ Heute wird die Wasserlieferung auf etwa. Stunden eingestellt werden. Der Wasserzufluß tritt ohne vorherige Anzeige wieder ein. Es wird daher empfohlen, auf die Zapfhähne zu achten beziehungsweise dieselben geschlossen zu halten. Nähere Auskunft auf der Arbeitsstelle.... Straße Nr... Direktion der städtischen WasserWegen der Pensionierung des Stadttämmerers Maaß zum 1. Oktober d. J. ist der Berliner Stadtverordneten- Versammlung eine Magistratsvorlage zugegangen. Gleichzeitig ersucht der Magistrat die Stadtverordneten- Versammlung seinem Beschluß, dem aus dem Amt scheidenden Manne den Titel eines Stadtältesten von Berlin zu verleihen, beizutreten.
ist jest wieder auf ihrem Höhepunkte angelangt. Längst wieder find in allen Heimstätten, über die die Stadt Berlin verfügt, ständig alle pläge besezt, längst wieder wird den Aufnahmesuchenden überall eine Wartezeit auferlegt.
Am 22. Juli waren in der Blankenburger Heimstätte für genesende Frauen und für Wöchnerinnen bereits 103 Personen vorgemeldet, sodaß die Wartezeit nun schon auf 39 Tage bemessen
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Hier war es der Spielteufel, in anderen gastwirtschaftlichen Betrieben sind es Leidenschaften anderer Art, die auf den angehenden Kellner demoralisierend wirken müssen. In den Nacht- Cafés und den Weinstuben unserer Großstädte, dort, wo unsere goldene Jugend lich in lauschigen Separées auslebt" und der Wein in Strömen fließt, da erhält das noch kindliche Gemüt des eben aus dem Eltern. hause kommenden Jungen die ersten tiefgehendsten Eindrücke, die für seine ganze Zukunft verderblich sind. Man braucht gewiß kein Tugendbold und Moralprediger zu sein, aber man wird dennoch zugeben müssen, daß jugendliche Leute in eine solche Umgebung nicht hineingehören, selbst auf die Gefahr hin, daß es den Herren Gast wirten an" Nachwuchs fehlte, daß wir uns also später einmal ohne die Jünger des Ganymed behelfen müßten. Selbstverständlich Druckfehler- Berichtigung. In der gestrigen Nummer ist in dem eine alberne Uebertreibung der Gastwirte. Die oben erwähnte werden muß. Die Heimstätte Heinersdorf für genesende Männer Artikel„ Armut und Tod" zu lesen:„ daß namentlich die Ergebnisse Bundesrats- Verordnung vom 23. Januar 1902 bringt beshalb auch hatte 77 Vormeldungen und die Wartezeit beträgt jest 22 Tage. für 1885( nicht: seit 1885) als" zu hoch angesehen werden nur das allermindeſte an Schuß, was für das fittliche Gedeihen auch In den Heimstätten Blankenfelde und Malchow für brustkranke müssen". der jugendlichen Kellner gefordert werden muß. Es ist deswegen geradezu frivol, wenn von den Gastwirten die Aufhebung dieser Frauen wurden zusammen 135 vorgemeldete Personen gezählt; Protest gegen die Eingemeindung des Tegeler Sees in Berlin . Bestimmung gefordert wird, damit ihnen wieder die unbeschränkte wer sich jetzt noch meldet, hat 24 Tage zu warten. Am schlimmsten Die Gemeindevertretung von Tegel hat sich am Montag mit dem Ausbeutungsfreiheit der jugendlichen Arbeitskräfte zugebilligt wird. lagen die Verhältnisse, wie immer und seit langem, in Blane der Stadt Berlin , den Tegeler See einzugemeinden, in geder Heimstätte Gütergozz für brustkranke Männer, die im Winter Heimer Sigung beschäftigt. Vorher gab jedoch der Amts- und Ge- Ein amerikanischer Schwindel in Berlin . Ein Mann, der sich zu wie im Sommer ständig gefüllt ist und selbst im Dezember und meindevorsteher Weigert in öffentlicher Sigung eine Erklärung über geschäftlichen Zweden in der Kanonierstraße 42 ein Kontor gemietet Januar keinen Aufnahmesuchenden ohne Wartezeit aufnehmen kann. den prinzipiellen Standpunkt der Gemeindeverwaltung hatte und angeblich im Kaiserhof wohnte, erließ unter dem Namen Am 22. Juli war dort die Zahl der Wartenden auf 202 gestiegen, ab. Tegel werde mit allen zu Gebote stehenden Joseph von Fällen, W. 8, Kanonierstraße 42, II, als Vertreter und wer nun noch kommt, hat sich 78 Tage zu gedulden. 78 Tage, Mitteln gegen eine Eingemeindung des Tegeler der Philadelphia Record Grammophon Companie Generaloffice, das reicht bis in den Oktober hinein. Könnte man heute die neue Sees protestieren. Als die erste Nachricht von dem Projekte 75 State Street", in Provinzblättern große Ankündigungen dahin, Heimstätte für brustkrante Männer eröffnen, die in Buch noch immer der Stadt Berlin durch die Zeitungen ging, so führte der Amts- daß er auf jedes zehnte Schreiben ein Grammophon mit 12 Platten vorsteher weiter aus, habe er die Sache als einen schlechten Wit umsonst liefern werde. Darauf meldeten fich zahlreiche Leute. F ihrer Vollendung entgegengeht", so blieben selbst dann noch über aufgefaßt. Der Tegeler See stehe absolut in keinem Zusammen- antwortete nicht jedem zehnten, sondern allen Schreibern, daß 50 Personen, denen eine Wartezeit zugemutet werden müßte; denn hange mit dem Gelände der Stadt Berlin , und man sollte es auch sie der berlangte für und Verder zehnte feien, Fracht die Bucher Heimstätte ist auf 150 Betten eingerichtet. nicht für möglich halten, daß die Stadt versucht, ihn zu einem padung je 5 M. und stellte noch die Bedingung, daß die Nun liefen viele GeldIm Augenblid läßt sich natürlich gegen diese Salamität nichts Berliner Gewässer zu machen. Mit demselben Rechte fönnte Grammophongesellschaft empfohlen werde. den Kreuzberg von Berlin fordern. Sollte fendungen ein, die v. F. annahm. Einige Tage später war er nicht tun; denn niemand vermag Heimstätten fir und fertig aus dem Tegel dann aber wirklich ernstlich mit dem Gingemeindungs- anwesend und wollte, da die Wirtin das Geld nicht erhielt, dies auf Boden zu stampfen. Aber das kann nicht oft genug fonstatiert Berlin gedanken umgehen, so sei so sei nur eine Erklärung möglich, der Bost selbst abheben. Er wurde mangels genügenden Ausweises werden, daß sich jetzt die Unterlassungsfünden rächen, and diese bestände darin, daß der Magistrat der Gemeinde zurückgewiesen. Nun wurde ihm die Sache unheimlich; er entfernte die trotz aller Mahnungen und Warnungen der Sozialdemokraten Tegel die Vorteile, welche ihr aus dem Tegeler See mit der Aus- fich unter Mitnahme zweier Batete, die später von einem Straßen. die freisinnige Mehrheit der Stadtverordneten führung des Berlin - Stettiner Kanals erwachsen würden, reiniger in der Mittelstraße gefunden wurden und die Antworten Bersammlung vor Jahren sich hat zuschulden kommen lassen. nehmen will. Diesen Gedanken aber dürfte mau taum hegen, denn auf die aus der Provinz einlaufenden Schreiben enthielten. Erst streitet man dreist ab, daß ein Bedürfnis vorhanden sei, und läßt ein derartiges Handeln sei einer großen Stadt nicht würdig. Die dem ist er verschwunden. Briefe und Geld kommt fortgesetzt für ihn weiter alles gehen, wie es gehen will. Wenn dann zuletzt das Be- Aufsichtsbehörden würden auch nicht zugeben können, daß Gemeinden, an, muß aber an die Absender zurückgehen. dürfnis nicht länger weggeleugnet werden kann nnd endlich Abhülfe welche zufällig an dem Berlin - Stettiner Kanal liegen, die daraus geschaffen werden muß, beginnen die Bertröftungen auf das, was erwachsenden beträchtlichen Vorteile augunsten einer Großstadt genommen werden. Sodann wurde in die geheime Beratung eintommen soll. Mag inzwischen der Notstand ins Maßlose wachsen ei, es soll ja anders werden, die Pläne sind ja schon genehmigt, getreten. Das Ergebnis der Verhandlungen war, daß die Gemeindeund entschieden gegen Berlin vorgehen will. ihre Ausführung ist schon im Gange, wir sind außer Schuld an bertretung den Standpunkt des Amtsvorstehers zu dem ihrigen machte dem gegenwärtigen Rotstand. So treiben's die Freisinnigen, wenn über Mangel an Gemeindeschulhäusern geklagt wird, so suchen sie zu beschwichtigen, wenn der Mangel an Krankenhäusern und Irren anstalten sich immer ärger fühlbar macht, so speisen sie die Mahner ab, wenn der Mangel an Heimstätten unerträglich geworden ist. Heimstätten hat ja von Rechts wegen überhaupt niemand zu fordern, wie der Oberbürgermeister Kirschner einmal in der Stadt berordneten- Versammlung unter dem Beifall seiner freisinnigen Auftraggeber auseinandergesezt hat. Heimstätten zu schaffen, war ja nur ein Aft des„ Wohlwollens". Ueber die Krankenhäuser hat Herr Kirschner ganz ähnliche, des Freisinns würdige Grundfäße entwickelt. Von Rechts wegen brauche, so meinte er, die Stadt mur Eine erschütternde Familienszene hat sich in der vergangenen Normal gestalten. Die Havel hat in ihrem oberen Laufe soviet soviel Krankenhäuser bereit zu halten, daß die Armen" Aufnahme finden könnten. Für die Unterbringung der Kaffenkranken habe nicht Schloffers wt., Admiralſtr. 26, die sich ebenso wie die übrigen wuchernden Wasserpflanzen abgemäht werden. Die Einschränkungen Nacht in der Admiralstraße abgespielt. Die 53 jährige Frau des Wasser, daß zum Zwecke der Stromverschärfung die zurzeit Familienmitglieder zu Bett begeben hatte, wurde auf dem Lager für größere Fahrzeuge, welche für mehrere Havelschleusen getroffen Solche Anschaumgen und Aeußerungen finden in gewöhnlichen plöglich vom Wahnsinn befallen. Die Jrre sprang aus dem Bett waren, find wieder aufgehoben worden. Beiten Zustimmung und Beifall bei allen Freifinnigen. Aber wenn heraus und raste, alles zerstörend und wild schreiend in der Wohnung Die ausgedehnten bahnfistalischen Terrains am Kottbuser Damm Stadtverordneten Wahlen kommen, dann zieht man es umher. Vergeblich versuchte der verzweifelte Ehemann, die Lobdrüben vor, sich über solche Dinge lieber nicht so offen auszu- füchtige zu beruhigen. Laut weinend standen die erschrockenen fünf, sollen dem Vernehmen nach zum Preise von 140 000 Mart pro sprechen. Wir werden es wahrscheinlich auch diesmal in der zum Teil noch unerwachsenen Kinder in dem Schlafzimmer. Doch Morgen in den Besitz der Nationalbank für Deutschland überbelegenen Ländereien parzellieren und der Bebauung erschließen Agitation zu den Stadtverordneten- Wahlen wieder erleben, daß es war alles vergeblich; die Frre erkannte ihre Kinder nicht mehr gegangen sein, welche diese auf der Ostseite des Kottbuser Damms der Freisinn sich plöglich höchst arbeiterfreund und tobte weiter. Man mußte die Kleinen vor der Kranken retten. wird. Gegenwärtig befinden sich dortselbst Nuzholz- und BrennErst nachdem mehrere Schußleute herbeigerufen waren, gelang es, lich stellt, wenigstens vor den Wählern der dritten Abteilung. die Rasende zu bändigen. Frau M. wurde zunächst nach dem materialien- Handlungen, doch sollen die mit deren Inhaber gefistus hat die Ländereien vor etwa 50 Jahren zum Preise von Aus den Krankenpflege- Anstalten muß leider recht oft über 48. Polizeirevier in der Kottbuserstraße und von dort mittels fchloffenen Bachtverträge bereits gekündigt sein. Der Eisenbahn10 000 Mark erworben, um dort einen Bahnhof für die damals Mängel und Mißstände berichtet werden. Bald flagen die Stranten Krantenwagens nach der Charité gebracht. Das rätselhafte Verschwinden des Handlungsgehülfen Hermann projektiert gewesene oberschlesische Bahnlinie anzulegen. über die Behandlung, die ihnen dort zuteil wird, bald wieder klagt das Pflegepersonal über die Lohn- und Arbeitsrante, Templinerstr. 13, der seit drei Wochen vermigt wird, ist Bon Knaben abgefaßt wurde ein etwa 20 mal bestrafter Mensch, bisher unaufgeklärt. Der Verschwundene war seit mehr als zehn der Hospitalit Ludwig Dietmann aus Rummelsburg . Gine spielende bedingungen, die es sich bieten lassen muß. Jezt ist an der Reihe die königliche Klinik, bei deren Jahren in dem Ledergeschäft von Gebrüder Lefs in der Klosterstraße Kinderschar war in der Abendstunde auf den Boden des Hauses Bersonal fich in letzter Zeit eine starte Unzufriedenheit bemerkbar tätig. Er hat sich in seiner Stellung keinerlei Unregelmäßigkeiten Staligerstr. 94a gekommen und gewahrte dort hinter einem Balfen gemacht hat. Für Freitag waren die Angestellten dieser angeblichen aufchulden kommen lassen, seine Chefs geben ihm vielmehr das verſtedt einen unbekannten Mann. Trotz des Schreckens, der die Musteranſtalt zu einer Versammlung nach den Johannis- Fest Beugnis eines fleißigen, pünktlichen und zuverlässigen Menschen. Da versteckt einen unbekannten Mann. Trotz des Schreckens, der die fälen( Johannisstr. 21) eingeladen worden, um gemeinsam die. in geordneten Verhältnissen lebte und ganz allein stand und Knaben befiel, hatten sie Geistesgegenwart genug, um die zum bort das absolut teine Anhaltspunkte bekannt sind, die ihn zu einer plöglichen stellten fest, daß die einzelnen Berschläge erbrochen und geplündert Hausboden führende Tür sofort zu schließen. Herbeieilende Männer traurigen Zustände zu besprechen, unter Das Referat Bersonal zu leiden hat. des Vertrauens- Abreise hätten veranlassen können, glaubt man, daß ihm ein Unglück ſtellten fest, daß die einzelnen Berschläge erbrochen und geplündert tvaren. Sie bemächtigten sich des Mannes und überlieferten ihn mannes Heinze vom Gemeindearbeiter- Verbande sowie die zugestoßen fei. der Polizei. ergänzenden Ausführungen der Diskussionsredner zeigten, daß die Großfeuer tam am Dienstagnachmittag um 612 Uhr in der tönigliche Klinit mit die schlechtesten Lohnverhältnisse unter allen Krantenpflege Anstalten von Berlin und Umgegend hat. Seit dem Inkrafttreten der Bundesrats- Berordnung zum Schuße Lindenstr. 19 in der Fabrik von Schäffer u. Walder aus noch Anfangsgehalt beträgt für Pfleger 25 M., für Pflegerinnen 15 M. der Kellner, Köche usw. werden die gastwirtschaftlichen Unternehmer nicht ermittelter Ursache zum Ausbruch. Die Arbeiter hatten eben Von der Kost wurde behauptet, daß sie unzureichend und auch in verbände nicht müde, auf das bißchen Arbeiterschutz zu schimpfen die Werkstätten verlassen, als die Gefahr bemerkt wurde. Es brannte anderer Beziehung manchmal nicht zweifelsohne sei. Zweites Früh- und dessen Beseitigung oder doch Verschlechterung zu fordern. auf dem zweiten Hofe der rechte Seitenflügel, gegenüber der ftüd gebe es gar nicht und Abendbrot nur an zwei Abenden in der Noch ganz fürzlich beschlossen der Bund deutscher Gastwirte" und Dreherei, die vor einigen Monaten ausgebrannt ist. Die Flammen Woche, so daß die Angestellten gestoungen seien, von ihrem geringen der Deutsche Gastwirteberband" auf ihren Generalversammlungen, hatten in der Schleiferei, wo das Feuer ausgekommen sein soll, an Gehalt noch Zusagnahrung zu laufen. Der Beföſtigung reiht sich abermals eine Betition an die Regierung, in welcher u. a. auch die bem mit Del getränkten Fußboden und Inventar reiche Nahrung würdig die Behandlung an. Von einem Frl. v. Seidlig und einer Aufhebung derjenigen Bestimmung gefordert wird, wonach Lehr- gefunden und fich der darüberliegenden Lackiererei mitgeteilt. Als Fr. Marar, die im Wirtschaftsbetriebe der Anstalt zu kommandieren linge und jugendliche Arbeiter unter 16 Jahren in Gastwirtschaften die von einem Mädchen alarmierte Feuerwehr erschien, war der Hof haben, wurde ein feineswegs schmeichelhaftes Konterfei entworfen. nicht nach 10 Uhr abends und nicht vor 6 Uhr früh beschäftigt werden mitsamt den Werkstätten schon total verqualmt. Die Feuerwehr Diese Damen verkehren mit Angestellten der königlichen Klinik dürfen. Die Herren Gastwirte behaupten, daß sie durch diese Begriff mit fünf Schlauchleitungen an. Um an den Brandherd zu ge per Ihr" und" Euch", natürlich einseitig, ohne daß das Personal stimmung verhindert wäven, den Lehrlingen das Metier beizu- langen, wurden Steckleitern benußt, über die dann die Feuermänner in gleicher Weise antworten darf. Vom Personal wird vielmehr bringen, denn das Geschäft ginge vielfach erst nach 10 Uhr abends durch die Fenster in die Werkstätten einstiegen. Es gelang innerhalb ertvartet, daß es mindestens das Frl. b. Seidlib als ein an. Und der Berliner Cafétierverein" fügt gar die fürchterliche einer Stunde den Brand zu löschen, ohne daß das in verschlossenen gnädiges" tituliert, wiewohl bisher niemand etwas Gnädiges an Drohung hinzu, in Zukunft Piftolos überhaupt nicht mehr auszu- Behältern dort aufbewahrte Benzin zur Explosion kam. Der Schaden ließ sich gestern abend nicht mehr ermitteln. Eine längere Betriebsder Dame gefunden haben will. Aus den mancherlei anderen Be- bilden, so daß es später an tüchtigem Nachwuchs fehlen werde. schwerden, die noch vorgebracht wurden, sei erwähnt, daß Schlaf- An all dies wurden wir jetzt durch den Meineidsprozeß störung soll nicht stattfinden. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich gestern abend 6 Uhr vor räume des Personals zum Teil durch Gestank beeinträchtigt werden, Meyer erinnert. Meher ist jest 21 Jahre; er ware also ein kaum der von den Grundstücken unter den Fenstern ausgeht. Merkwürdig fünfzehnjähriger Junge, noch ein halbes Kind, als er im Olden- dem Hause Große Frankfurterstraße Nr. 110. Ein 30 Jahre alter ist ferner, daß die Pfleger dieser Krankenpflege- Anstalt auch bei burger Kasino tätig war. Dort hat er die Nächte hindurch serviert, Arbeiter wollte noch kurz vor einem heransausenden Straßenbahneigener Erkrankung übel genug daran sind, Es werden Kranken- hat Einblick in Verhältnisse betontmen, die selbst älteren Leuten I wagen der Linie 66 das Gleis überschreiten, glitt aber aus und
Submissionsblüten aus Berlin . Bei dem Neubau des Kriminalgerichtes in Moabit wurden folgende Gebote abgegeben: Auf Türen von der Firma Olm 69 069 M. und von der Firma Vollmar Lüdtke verlangte für Los II( 5 Dickten) 67 903 M. und die Firma 45 663 M.; die Differenz beträgt fonach 28 406 M. Die Firma Bollmar bot 50 145 M., das heißt 17 768 M. weniger. Für Decken Soldatenschinder. Wegen Mißhandlung eines untergebenen verlangte die Firma Dewit 35 950 m. und die Firma M. H. Wegner wurde der Unteroffizier Tau von der 9. Komgagnie des Königin nur ein Drittel dieser Summe, nämlich 13 122. oder 22 828 M. Augusta- Regiments in Untersuchungshaft genommen. Dieser Fall weniger. Bei dem Bau der Schule in der Greifswalderstraße hängt mit bem fürzlich gemeldeten Versuch des Füfiliers Jasper, wurden auf Eingangstüren folgende Angebote abgegeben: Firma fich zu erschießen, zusammen. J. befindet sich noch vernehmungs Mittag 4645 M., Gebrüder Faul 1680 M. oder 2965 m. weniger. unfähig im Lazarett. Eine Vernehmung der ganzen Korporalschaft und diese Differenzen sind bei Lieferungen zu verzeichnen, deren führte zu der Inhaftnahme des Unteroffiziers, der von der Unter- genaue Staltulation möglich ist. dc and offizierschule kam und dem Regiment seit dem Jahre 1901 an- Die Gefahr einer Schiffahrtsunterbrechung auf Spree und Havel gehört. Eine zweite Untersuchung, die sich auf den von Kameraden scheint für dieses Jahr beseitigt zu sein. Der Wasserstand der bereitelten Selbstmordversuch des Grenadiers Manny von der beiden Flüsse hat sich in den letzten Tagen wieder bedeutend ge7. Kompagnie des genannten Regiments bezog, hat nichts Be- hoben und da von den oberen Läufen noch Wuchs gemeldet wird, stimmtes ergeben. so wird der Wasserstand sich in den nächsten Tagen noch über
sie zu sorgen.
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