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Nr. 180.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

22. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin ".

Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Hie Kapital

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hie Arbeit!

Am 19. Juli meldete der Telegraph plötzlich, daß in Glauchau und Meerane eine Anzahl von Färbereiarbeitern in den Ausstand getreten seien. Ueber die Ursache dieses Ausstandes, über die Vor­gänge, die sich vor demselben abgespielt hatten, blieb man sich zu nächst im Unklaren. Die Arbeiterpresse hatte vorher mit keinem Worte eine Bewegung der Färbereiarbeiter erwähnt. Weder in Artikeln noch in Versammlungen war auf ihre Forderungen Bezug

genommen worden.

Dies geschah nicht ohne Ursache.

Als die Arbeiter der dem Ring angehörigen Färbereien mit diesen wegen ihrer Forderungen in Berbindung traten, äußerte der Vorsitzende dieser Drganisation den Wunsch, daß bis zum Abschluß dieser Verhandlungen von den Arbeitern nichts über dieselben in die Breffe gebracht werden möge. Die Arbeiter haben ihr Wort ge­geben, dem entsprechend zu handeln, und haben ihr Wort gehalten, obgleich es sicher mehr in ihrem Interesse gelegen hätte, durch Bekanntgabe ihrer Forderungen und Schilderung ihrer Lage die öffentliche Meinung für sich zu gewinnen und durch diese ebenfalls einen gewissen Druck auf ihre Arbeitgeber auszuüben. Um des lieben Friedens willen gaben schon in dieser Beziehung die Arbeiter einen Trumpf aus ihrer Hand.

zu wollen.

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Sie fordern von den Firmen, die dem sächsisch- thüringischen Färberring angehören, dasselbe, was die außerhalb des Ringes stehenden Firmen schon zahlen, nämlich einen Wochen Iohn von 15 Mart!

Freitag, den 4. August 1905.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

Wir werden demnächst in der bürgerlichen Presse wieder den die Kosten, die durch den Transport solcher Ersatzmannschaften serschiedensten Rechenkunststüden begegnen, in denen nachgewiesen entständen, stellten sich eben als unvermeidliche Etats­ird, daß auf der einen Seite die Arbeiter glänzend daftchen, überschreitungen dar. Ganz anders aber verhalte es sich während die armen Färbereibesitzer unzweifelhaft daran zugrunde mit diesem Truppentransport, der zur Verstärkung der Kampf­gehen müßten, wenn sie den maßlosen" Forderungen ihrer von fraft unserer Truppen in Südwestafrika" bestimmt sei. gewerbsmäßigen Hezern aufgeftachelten" Leute nachgeben würden. Nur die Pferde sollten zur Ausfüllung der entstandenen Demgegenüber war es notwendig, sofort festzustellen, daß die Löhne Lücken dienen. Zu einer solchen Verstärkung unserer südwest­der Arbeiter von den Unternehmern selbst als verbesserungsbedürftig afrikanischen Truppen habe der Reichstag aber unter keinem hingestellt worden sind und daß die Herren Unternehmer die Mittel Titel den verbündeten Regierungen eine Vollmacht gegeben. für eine Lohnerhöhung in Form einer Preiserhöhung bereits vorweg Straft Artikel 60 der Reichsverfassung und des Etatsgesezes erhalten haben, diese aber geruhig in ihren weiten Taschen ver- für die Schutzgebiete von 1892 müßten alle Ausgaben erſt schwinden ließen. durch den Reichstag genehmigt werden. Das sei jedoch mit Aber der Beweis dafür, daß die Unternehmer in der Lage sind, diesem Truppennachschube nicht geschehen. Die Verlegung den Forderungen der Arbeiterschaft zu entsprechen, läßt sich auch des Budgetrechtes sei eine ganz offene und um so auf andere Weise noch führen. Die Arbeiter fordern von den Ring- schwerer, als diesmal der Regierung keinerlei ent­färbern nicht mehr, als was ihnen von den außerhalb fchuldigende Gründe zur Seite ständen. Die Re­des Ringes stehenden Firmen bereits gezahlt gierung hätte, da sie ziemlich genau die Kosten für jeden wird. Was diese der schärfsten Konkurrenz ausgefeßten Färbereien einzelnen Mann kenne, sehr gut einen Etat ausarbeiten ihren Arbeitern zahlen können, wird sicher die im Ring bereinigten können. Diese neue Verlegung des Budgetrechtes, die dritte Färbereibefizer nicht bankrott zu machen vermögen. unter dem neuen Reichskanzler, sei eine überaus starte Es ist daher lächerlich, wenn die Unternehmer den Arbeitern Herausforderung des Reichstages. überhaupt irgend welche Gegenvorschläge machen. Gegenüber den Nach alledem bleibe nichts übrig, als den Reichstag so­geringfügigen Forderungen der Arbeiterschaft muß jedes Abhandeln fort zu einer kurzen Session einzuberufen. In einem als eine Verhöhnung derselben erscheinen und wird auch als solche Nachtragsetat müsse sofort um Indemnität nachgesucht werden; aufgefaßt. So tam es dann, daß die Arbeiter überall gegen ver- Verfassungsverlegungen dürfe man nicht Wochen und Monate schwindend wenige Stimmen den von den Unternehmern vorgelegten alt werden lassen. Aber die Einberufung des Reichstages sei Tarif ablehnten, der an Stelle der geforderten 2,50 M. 2,35 M. pro auch noch aus einem anderen Grunde dringend geboten. Tag vorschlug, dabei aber noch einen Abzug von 10 Proz. vorsah Es müsse doch endlich einmal allen Ernstes die Frage auf­für Arbeiter, die noch nicht sechs Monate in dem betreffenden Be- geworfen werden, wie lange soll die heutige Art der Krieg­triebe beschäftigt sind. führung in Südwestafrika noch dauern"? Jeder Tag des weiteren Kleinkrieges, der nach den vorliegenden neuesten Mit­teilungen unabsehbar sei, kofte uns eine halbe Million Mark, wenn nicht noch mehr. Die das Land durchstreifenden Räuber­banden tauchten bald hier, bald da auf, ohne daß man ihrer habhaft werden könne. Dieser Kleinkrieg fönne noch mehrere Jahre dauern. Und dann haben wir dort nicht nur eine Sandwüste, sondern auch eine Menschenwüste. Wozu also immer noch die Millionen verpulvern?"

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" Haben wir denn so viel Geld zum Wegwerfen? Gerade an gesehene und besonnene Leute sind es, die aus dem Aufstands­gebiete selbst berichten, daß die Einsehung eines givil­gouverneurs viel rascher den Frieden herbeiführe als alle Streifzüge Trothas. Die Wilden trauten dem Militär nicht, da dieser doch nur gekommen sei, sie zu vernichten. Der in Aussicht genommene Gouverneur v. Lindequist will nicht eher den Boden Südwestafritas betreten, als bis die Militärherrschaft zu Ende ist. In einem solchen Widerstreit muß der Reichstag ein Wort mitsprechen, und das sollte er gar bald tun."

Sie bewiesen auch sonst ihre Friedensliebe. Während die Unternehmer ganz selbstverständlich durch ihre Organisation verhandelten, weigerten sie sich, auf der anderen Seite die Organisation der Arbeiter, den Textilarbeiterverband, anzuerkennen und erklärten, nur mit ihren Arbeitern" verhandeln Für die organisierte Arbeiterschaft hat diese Zu­mutung etwas Entwürdigendes. Dem Arbeiter steht seine Organi­Das Unternehmertum weiß aber auch, daß ein solcher Vor­sation so hoch oder noch höher, als dem Unternehmer die seine. schlag als ein Schlag ins Gesicht empfunden würde, und setzen Dazu kommt für den einzelnen Arbeiter die Gefahr der Maßregelung, wir hinzu- ein Teil von den Herren wünscht es! wenn er wirklich energisch die Intereffen seiner Kollegen vertritt, Eine Anzahl der in Frage kommenden Unternehmer spielt va banque. eine Gefahr, die auch den Nackensteifsten geneigter macht, den Gegen- Die Sache liegt nicht so, daß sie an den geforderten Löhnen vorschlägen" seiner" Brotherren" Gehör zu schenken, als dies ein zugrunde gehen könnten; die können sie bequem bezahlen. von den Unternehmern unabhängiger Angestellter der Organisation Aber im nächsten Jahre treten die neuen Handelsverträge in Kraft. tun würde. Mit solchen psychologischen Momenten" rechnet Es gilt für das Unternehmertum nicht nur der Textilbranche- ja das Unternehmertum zu seinem Vorteil, wenn es die Vertreter diesen Beitpunkt nach Möglichkeit auszunußen. Man produ der Arbeiterorganisation zurückweist. Auch die Arbeiter müssen dies giert weit über den Bedarf und füllt die Lagerim Moment zu ihren Ungunsten in Rechnung stellen. Trotzdem gaben Auslande, um nach dem Inkrafttreten der neuen fie nach. Sie gaben auch hierin nach, um den Kampf zu ver- Sandelsverträge die Zolldifferenz nach Möglich­meiden. teit ausnuten zu können! Daher die günstige Kon­Die Forderungen der Färbereiarbeiter sind mehr als be- junttur", die nach dem Inkrafttreten der Handelsverträge vielleicht scheiden! einer Krise Plaß macht, so schlimm, so umfangreich und von derartig entsetzlichen Folgen, wie sie Deutschland noch nicht gesehen haben mag. Und den Gewinn aus der gegenwärtigen Ueberproduktion, aus dieser tünstlich gemachten Prosperität will sich das Unternehmer­tum allein sichern. Da soll nicht der Proletarier, der alle die Die Forderung ist in jeder Beziehung eine bescheidene zu Werte schafft, fich Anteil erheischend an den gefüllten Tisch drängen. Der übliche Maßstab, den man an die Lebensverhältnisse in den Brutal schlägt man ihn zurück, um sich den Profit nicht verkürzen zu lassen, den eine verrückte Gesellschaftsordnung und eine ver­einzelnen Orten zu legen pflegt, indem man schematisch die größten brecherische Gesetzgebung dem Unternehmertum als Spende vor Orte als die teuersten, die kleinernen bis zu den kleinsten als die gesehen haben. So erklärt sich nicht nur die Aussperrung im billigeren und billigsten hinstellt, ist falsch. Abgesehen von den sächsisch- thüringischen Textilgebiete, sondern auch so manche andere. nicht wiederum mit der Aufführung einer Indemnitätspoffe Wohnungsmieten trifft dies fast in feiner Beziehung zu. So haben die beiden Städte Meerane und Glauchau mit die höchsten beitern des Vogtlandes und Thüringens wird, kümmert ihre jebigen Rechenschaftsablegung verlangt. Was in einem oder zwei Jahren aus den ausgepoverten Ar- begnügt, sondern daß sie von der Regierung gründlichste Wenn die Regierung ge­Lebensmittelpreise im Reiche. Und dabei werden Löhne Ausbeuter nicht. Die einen von ihnen leben ganz dem Augenblick, zwungen ist, genaue Auskunft darüber zu geben, wieviel der gezahlt, die dem großstädtischen Arbeiter einfach unverständlich bemüht, noch vor dem Zusammenbruch möglichst viel zum eigenen Strieg bisher schon verschlungen hat und wie hoch sich die find. 15 Mark fordern die Meeraner Färber! Diese Nutzen beiseite zu schaffen, die anderen, die Kapitalfräftigen, treffen Forderungen belaufen würden, wenn er auch nur noch bis 15 Mart find ihnen ein Jdeal, das ihnen eines schweren ihre Vorbereitungen, um nach Einfeßen der höheren Bölle außerhalb zum Ende des Jahres dauern würde, wie groß ber­Kampfes würdig erscheint! Kein Meeraner Färber ist in der deutschen Grenzpfähle, wenigstens in Teilbetrieben, dem patrio- mutlich die an den Reichsinvaliden- und Pensionsfonds 2c. zu der Lage, seine Familie selbst zu ernähren! Das ganze Elend, tischen Tun des Profitmachens weiter obzuliegen. Und die zurück- stellenden Anforderungen sein werden; wenn ferner eine un­das die Aussperrung in Crimmitschau an den Tag brachte, gelassenen arbeitslosen und hungernden Tertilproletarier bilden um geschminkte Darstellung der wirklichen Lage auf dem ersteht noch einmal vor unseren Augen. Crimmitschau steht nicht so beffere Ausbeutungsobjekte für diejenigen Kapitalisten, deren Striegsschauplage gegeben wird, so möchten wir glauben, daß allein mehr, Crimmitschau ist ein Typus: Meerane , Glauchau , der Betrieb es ihnen erlaubt, sich im Lande redlich durch Ausbeutung zum mindesten das Zentrum die Verantwortung für diese ganze vogtländische und thüringische Textildistrikt weisen dieselben ihrer Mitmenschen weiter zu nähren. Namentlich, wenn es gelingt, ungeheuerliche Geldverschleuderung fernerhin nicht mehr auf elenden Verhältnisse in der Arbeiterbevölkerung auf, wie sie für die die Organisation zu zerstören, die ihnen einen Halt gibt. Crimmitschauer Weber enthüllt worden sind. Die Färber in sich zu nehmen geneigt sein wird. Es muß der Regierung Glauchau und Meerane stehen am Ende noch schlechter da. Frauen einer Arbeiterschaft, deren offenkundig erbärmliche Lage doch das länger daran denkt, immer neue Hunderte von Millionen zum Darum sind sich alle Kapitalisten einig in der Bekämpfung selbst endlich klar gemacht werden, daß das deutsche Volt nicht und Kinder müssen ständig mitarbeiten. Es gibt Zeiten, wo der Mitleid auch des hartherzigsten Menschen wachrufen sollte; darum Fenster hinaus zu werfen für eine absolut wertlose Sandwüste. Mann monatelang nur 6-8 M. in der Woche verdient! aber muß auch das deutsche Proletariat hinter den Textilarbeitern Wird das der Regierung mit der nötigen Energie flar ge­Thüringens und des Vogtlandes stehen und feine Solidarität so macht, so wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als Herrn glänzend beweisen wie in seinen besten Zeiten, wie zur Zeit der v. Trotha abzuberufen und eine Persönlichkeit an seine Stelle Crimmitschauer Aussperrung, wie zur Zeit des Bergarbeiterstreiks! zu sehen, die auf Grund loyaler Friedensbedingungen eine Hie Kapital- hie Arbeiti Unterwerfung der Eingeborenen zustande bringt.-

nennen.

Daß die Lage threr Arbeiter aufbesserungsbedürftig sei, haben die im Färberring vereinigten Unternehmer selber zugegeben! Bei der Feststellung der Ringpreise, die eine Preiserhöhung gegen früher brachte, wurde diese u. a. auch damit begründet, daß sich eine Aufbesserung der Arbeitslöhne dringend notwendig mache. Die unter dieser Begründung mit durch­gesetzte Preiserhöhung betrug 23 Bro. Die Arbeiter, welche jetzt die mit dem Bekenntnis ihrer eigenen Arbeitgeber dringend not­wendige Aufbesserung der Arbeitslöhne fordern, werden dafür von diesen auf die Straße geworfen!

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Politifche Uebersicht.

Berlin , den 3. August. Die sofortige Einberufung des Reichstages

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Wir können uns diesem Rufe nach sofortiger Einberufung des Reichstages nur dringendst anschließen, zumal wir in den legten Nummern wiederholt mit allem Nachdruck gefordert haben, daß endlich einmal mit der bisherigen Tattit in Süd­Reichstages einen Zweck haben soll, ist es allerdings nötig, westafrika gebrochen werde. Wenn die Einberufung des daß die Mehrheit des Reichstages, speziell das Zentrum, fich

Ein Südwestafrikakenner über den Wert Südwestafrikas. Der Tag" bringt eine längere Auslaffung des zurzeit in Eng. Yand weilenden Barons Nikolaus v. Nettelblabt, ber seit einer Reihe von Jahren Leiter eines Unternehmens in Deutsch­Südwestafrita ist. Der Tag" erklärt Herrn v. Nettelbladt für einen

Und das Köstlichste, die Webwarenfabrikanten, welche seinerzeit den Ringfärbern die Preiserhöhung bewilligen mußten und an- fordert die Kölnische Volkszeitung". Sie begründlichen Kenner sowohl der englischen Kolonien in Süd­geblich bewilligten mit Rücksicht auf die Aufbefferung der Arbeits- gründet ihre Forderung damit, daß wiederum eine grobe afrika wie Deutsch - Südwestafrikas. Er meint, Herr v. Nettelbladt löhne, helfen jetzt diese Aufbesserung illusorisch zu machen, indem sie Verlegung des Budgetrechts des Reichstages scheine nicht nur mit den Verhältnissen im deutschen Aufstandsgebiet auch den Webern mit einer Aussperrung drohen, falls die Färberei von der Regierung begangen worden ist. Die bekannt, sondern auch ein besonnener und fluger Beobachter und Be­arbeiter nicht in die Fabriken zurückkehren zu den Bedingungen, die Truppenverstärkung, die am 29. Juli von Hamburg aus nach urteiler zu sein. Dieser Südafrikafenner ist von einem Mitarbeiter ihnen das Kapital diktiert. Südwestafrifa abgegangen sei, bestehend aus 22 Offizieren, der Londoner Morningpost" interviewt worden, wie er über " Sie Kapital!"" Hie Arbeit!" lautet der Schlachtruf. Die 9 Unteroffizieren, 280 Mann und 500 Pferden, stelle nämlich die Beschuldigungen denke, die von deutscher Seite gegen Ritter vom Webstuhl und die vom Färbebottich haben sich vereinigt, nicht eine Ausfüllung der entstandenen Lücken dar, sondern die englische Regierung bezüglich der britischen Neutralität dem armen Conrad" der Jektzeit, dem Industrieproletarier, das eine Vermehrung der für Südwestafrika vom Reichstag erhoben worden seien. Herr v. Nettelbladt erklärte daraufhin, daß Fell über die Ohren zu ziehen. Daß sie sich bei der Verteilung der bewilligten Truppen. Wenn es sich nur um Ersatz von England beffer getan hätte, wenn es in dem Krieg gegen die Ein­Beute gegenseitig prellen und der eine oder der andere von beiden Mannschaften für die Gefallenen, Verwundeten und als invalid geborenen gemeinsame Sache mit der deutschen Regierung gemacht die unter dem Vorwand einer notwendigen Lohnerhöhung errungene zurückgeschickten Leute handele, so bedeute das keinen Verstoß hätte. Seiner Auffassung nach sei es ein Fehler gewesen, daß Eng­Preiserhöhung einseitig in seine Tasche steckt, vermag nicht, das gegen das Budgetrecht des Reichstages, da der Reichstag ja land die Aufständischen als friegführende. Macht angesehen habe. Gefühl der Klassenzugehörigkeit in ihnen zu eritiden. die Truppenstärke für das ganze Jahr genehmigt habe; Ein weiterer Fehler sei es gewesen, daß man die Lebensmittel für