Gewerkschaftliches.
Ein neuer Scharfmacherverband
wirtschaftliche Produkte, die durch den Tarifvertrag von 1891 Dester- Zum Organisationsstatut wurden im sozialdemokratischen Ver-| später leisteten sie schon ihre Arbeit für die Shigai elektrische reich zugebilligt worden waren, erkauft werden, und 1900 gab ein in Braunschweig eine Anzahl Abänderungsanträge be- Straßenbahn in Tokio . Bald folgten neue Bestellungen und heute Deutschland den Vereinigten Staaten dafür, daß sie auch uns jene schlossen, deren wichtigste sind: ist die Anwendung der Elektrizität ziemlich ausgedehnt in geringen Zollvergünstigungen gewährten, die sie durch besonderes§ 8. Die sozialdemokratischen Vereine schließen sich zu Bezirks- japanischen Städten sowohl für Beleuchtungs- als für andere Zwede. Abkommen 1898 Frankreich zugestanden hatten, den übrigen Teil des verbänden und Landesorganisationen zusammen, denen die Ver- Ojata, eine Stadt von 800 000 Einwohnern, wird von der Osaka deutschen Vertragstarifs. Die Union erlangte also das Anrecht auf fämt- mittelung zwischen den sie bildenden Vereinen und dem Partei- Electric Light Co. mit Elektrizität versorgt. Diese Gesellschaft liche Vergünstigungen der 1891/94 abgeschlossenen sogenannten vorstand obliegt, und denen der Parteivorstand einen Teil seiner arbeitet mit einem Kapital von 2 400 000 yen. Eine der größten Caprivischen Handelsverträge. Geschäfte mit deren Zustimmung übertragen kann. Auch fann den Gesellschaften ist die Tokio Straßenbahngesellschaft, die über ein Zu untersuchen, ob Deutschland oder die Union aus jenem Ab- Bezirksverbänden das Recht eingeräumt werden, die Aufstellung der Kapital von 15 Millionen Yen verfügt. Bei Neuanlagen werden kommen den größeren Vorteil gezogen hat eine Betrachtung, in Reichstagskandidaten in ihren Streifen zu bestätigen. Die Sagungen amerikanische Firmen bevorzugt; wenige Maschinen oder Apparate der sich die Vertreter der Schußzollsystems mit Vorliebe gefallen der Bezirksverbände dürfen mit dem Organisationsstatut der Ge- werden von Engländern und Deutschen gekauft. hat heute, nachdem wir vor dem Ende jener Vereinbarungen stehen, samtpartei nicht in Widerspruch stehen. Die Vorstände der Bezirks= feinen sonderlichen Zwed mehr, und überdies fällt natürlich das verbände haben ihre Wahl, die Saßungen und deren Aen rungen Ergebnis je nachdem, unter welchem Gesichtspunkt man dem Barteivorstande unverzüglich mitzuteilen, ihm auch alljährlich die Vereinbarungen betrachtet, ob bom freihändlerischen, bis zum 15. Juli gemäß§ 13 Absatz 1 Bericht zu erstatten. bom gemäßigts oder extrem schutzöllnerischen Standpunkt,§ 13. Die Vorstände der sozialdemokratischen Vereine bezw. die fehr verschieden aus. Betont muß jedoch werden, daß, wenn auch Vertrauenspersonen haben dem Vorstande ihres Bezirksverbandes ein Teil der nach den Vereinigten Staaten exportierenden deutschen alljährlich bis zum 1. Juni Bericht zu erstatten. Der Bericht muß soll in Deutschland ins Leben gerufen werden. Vor kurzem ist ein Industrien durch die neuere amerikanische Bollgesetzgebung entschieden enthalten: Angaben über Art und Umfang der entfalteten Agi-" Aufruf an alle Berufsgenossen der Installa geschädigt worden ist, doch von einer Unterbindung des deutschen tation, die Zahl der im Wahlkreise organisierten Parteigenossen, die tions branche( Gas-, Wasser-, Elektrizitäts-, KanalisationsExports nach den Vereinigten Staaten , wie die Vertreter des Schutz- Summe der gesamten Einnahmen, die Art der Verwendung der und Heizungsfach usw.), insbesondere an alle selbständigen Installa zöllnertums behaupten, nicht die Rede sein kann. Von 1898 bis 1904, dem Wahlkreise verbliebenen Gelder. Soweit kein Bezirksverband teure, Klempner, Stupferschmiede, Schlosser usw." erschienen, in also in den sechs Jahren, die seit der Inkraftsetzung des Dingley- vorhanden ist, ist der Bericht unmittelbar an den Parteivorstand zu welchem zur Gründung eines großen Deutschen Verbandes selb Tarifes verstrichen sind, hat immerhin laut der amerikanischen richten. ständiger Installateure unter Anschluß bezüglicher Innungen, Vere Ausweise der deutsche Export nach der Union um eine und Unterverbände aufgefordert wird. 40 Millionen Dollar( zirka 170 Millionen Mark), laut der deutschen Reichsstatistik um 160 Millionen Mark zugenommen; während die Ausfuhr der Vereinigten Staaten nach Deutschland sich im gleichen Beitraum nur von 877 auf 944 Millionen Mark erhöhte; doch muß beim Vergleich dieser Ziffern in Betracht gezogen werden, daß in den beiden guten amerikanischen Erntejahren 1900 und 1901 das deutsche Zollgebiet für 1021 und 1042 Millionen Mark Erzeugnisse aus der Union aufgenommen hat. Nach den Wertsummen gemessen, Im sozialdemokratischen Verein in Kattowits( D.-S.) wurde nach bleibt allerdings die deutsche Ausfuhr in die Vereinigten Staaten einem Referate des Genossen Bruhns über den Parteitag in hinter deren Ausfuhr in das deutsche Zollgebiet beträchtlich Jena folgende Resolution zum 1. Punkte der Tagesordnung des zurück. Deutschland exportierte zum Beispiel in 1904 nach der Parteitages beschlossen:
§ 15. Zusatz zu Ziffer 1. Alle Wahlkreise, welche mindestens 300 Mitglieder besitzen und welche ihren Pflichten gegenüber der Hauptparteikasse nachkommen, müssen auf dem Parteitage durch einen Delegierten vertreten sein. Sind Mittel nicht vorhanden, so trägt die Hauptkasse die Delegationskosten. Die Reichstags- Fraktion foll nur Delegierte nach dem Parteitage senden dürfen.
Ginem Mitarbeiter der Breslauer Volkswacht" ist der„ bertraulich" gehaltene Aufruf zu Gesicht gekommen. Es heißt u. a. in demselben:
Die Gehülfenfrage nimmt, wie besonders die letzten Essener Vorgänge zeigen, eine Form an, die den entschiedensten Widerspruch hervorruft. Kontrattbrüchige Bergleute werden von der Regierung als liebe Kinder behandelt, Arbeitgeber aber, die ihren Leuten ordnungsmäßig fündigen und entlassen, weil deren sozialistische( 1) Organisation eine gedeihliche Weiterarbeit unmöglich mache, werden als schnöde kontrattbrecher bezeichnet. Solche Bezeichnungen müssen sich unsere Kollegen in Essen
Union nur für 495 Millionen Mark( laut der amerikanischen Die Kattowiger Parteigenossen bedauern das Scheitern der von ihrem Oberbürgermeister gefallen lassen. Statistik für 109 Millionen Dollar); dagegen erhielt Deutsch - angestrebten Wiedervereinigung der polnisch sozialdemokratischen Nicht genug damit, fordert dieser Herr noch 20 000 Mark aus dem land für 944 Millionen Mart( 212 Millionen Dollar) Partei( P. P. S.) mit der sozialdemokratischen Partei Deutschlands Stadtsäckel zur Unterstüßung unlentsamer Arbeiter! amerikanische Waren. Indeß gibt der Vergleich der bloßen Ziffern deshalb, weil nur eine solche Vereinigung der beiden Drganisationen Kollegen! Hat man uns deshalb mit den Gesellen- Ausschüssen tein richtiges Bild; denn die Ausfuhr Deutschlands nach der Union die Mittel schaffen kann, welche zu einer starten, planvollen Agitation beglückt? Jeder anständige Arbeitgeber weiß einen anständigen und besteht zu 83 Proz. in Industrieartikeln, der Export der Union in im oberschlesischen Induſtriebezirke und zur sicheren Gewinnung des tüchtigen Arbeiter zu schäßen, er bezahlt ihn gut( 1) und gern. das deutsche Zollgebiet aber nur zu 6 Proz. Zumeist führen die polnischen Proletariats für die Sozialdemokratie erforderlich find. Jeder Arbeitgeber aber weiß auch, welche Plage, welche Scherereien Vereinigten Staaten nach Deutschland landwirtschaftliche Nahrungs- Die Kattowiger Genoffen können aber dem deutschen Partei- und welche Verluste ihm untüchtige, unbotmäßige und unmittel( Getreide und Obst), besonders aber Rohstoffe für industrielle vorstande eine Schuld an dem Scheitern der Verhandlungen nicht fleißige Arbeiter verursachen. Zwecke aus, die Deutschland absolut nicht entbehren kann. So befanden sich z. B. 1904 unter den nach Deutschland versandten Erzeugnissen allein für 338 Millionen Mark Rohbaumwolle, für acht Millionen Mark Baumwollabfälle, für 120 Millionen Mark Kupfer, 27 Millionen Mark Bau- und Nuzholz 2c.
beimessen."
Als Reichstagskandidat für den Wahlkreis Hirschberg in Schlesien wurde durch einstimmigen Beschluß der Kreiskonferenz Genosse Robert Albert, Redakteur ber Breslauer Volkswacht", auf gestellt. Bei der letzten Wahl kandidierte dort Feldmann( Doppelkandidatur).
Im Wahlkreise Jüterbog- Luckenwalde stieg die Zahl der Lokalvereine von 11 auf 16 im letzten Geschäftsjahre und die Gesamtzahl der Mitglieder von 1488 auf 1975. Die gesamte Jahreseinnahme betrug 1563 M. Außerdem zahlte Luckenwalde allein 350 W. an den Parteivorstand, 250 m. an die Agitationskommission, 500 m. zum Wahlfonds und 200 m. für die russischen Parteigenossen. Für die Bergarbeiter wurden aus Luckenwalde 6000. geleistet.
Beide Staaten haben deshalb ein entschiedenes Interesse daran, zum Abschluß eines neuen Vertrages zu gelangen; in den Vereinigten Staaten allerdings zumeist die Farmer und Pflanzer, in Deutschland die Exportindustrie. Die deutschen Agrarier würden am liebsten sehen, wenn die amerikanischen Bodenprodukte möglichst ganz vom deutschen Markt verschwänden und zu diesem Zweck ein frisch- fröhlicher Zollfrieg provoziert würde. Die Aussicht auf Abschluß eines Tarif bertrages, der die beiderseitigen Zollfäge für längere Zeit in der Weise bindet, wie es in ben mit Rußland , Italien , Belgien usw. abgeschlossenen Verträgen geschieht, ist allerdings einer außerordentlichen Generalversammlung Stellung zum ParteiDer sozialdemokratische Verein München nahm am Freitag in außerordentlich gering. Derartige Verträge ist bisher Amerika über haupt nicht eingegangen. Selbst die ganzen und halben ameri- tag. Es wurde beschlossen, zum Organisationsstatut eine Reihe von tanischen Freihändler wollen von einer Festlegung der Zölle auf Abänderungsanträgen zu stellen. Während die vom letzten Bartei lange Zeit nichts wissen, da sie dadurch an der Benugung günstiger tag eingesetzte Kommission vorschlägt, daß sich die sozialdemoGelegenheiten zu Tarifrevisionen verhindert werden. Wohl aber fratischen Vereine immer über ganze Reichstags- Wahltreise erbietet sich trotz des Widerstandes der amerikanischen Hochschutzöllner strecken sollen, beantragen die Münchener Genossen:" In jedem Aussicht auf Abschluß eines sogenannten Reziprozitätsvertrages, in Orte, in dem usw., soll ein sozialdemokratischer Verein gegründet welchem jede Seite der anderen als Gegenleistung für deren werden. In Orten, die in mehrere Reichstags- Wahlkreise geteilt Zollnachlässe bestimmte Bollermäßigungen oder sonstige Handels- sind, kann, wenn die Verhältnisse es erfordern, ein eigener sozialvorteile einräumt. Wenn allerdings die Vertreter des deutschen demokratischer Verein gebildet werden." Bezüglich der Beiträge Schutzöllnertums verlangen, daß der nordamerikanischen Union wird verlangt, daß die Festsetzung der Mitgliederbeiträge durch den höchstenfalls der neue deutsche Vertragstarif eingeräumt werden allgemeinen Parteitag erfolgen soll. Ferner sollen nicht 25, sondern dürfe, d. h. nur jene Vergünstigungen, die Rußland , Desterreich, nur 10 Proz. der Einnahmen aus dem Einheitsbeitrag und zwar Italien erlangt haben und auch diese mur dann, wenn die Ver- nur aus dem Beitrag, nicht auch aus den Eintrittsgeldern einigten Staaten für deutsche Textilprodukte und Lederwaren größere Bentraltasse fließen. Die Landesorganisationen und die sozialBollreduktionen gewähren, so heißt das von vornherein demokratischen Vereine sollen berechtigt sein, Zuschläge zum Einjede Verständigung auszuschließen. Denn der heitsbeitrag zu beschließen und zu erheben. neue deutsche Vertragstarif bietet der Union gegenüber dem jezigen Zustand Zustand fast gar feine Vorteile, Nachteile. Die Zölle einer Reihe der wichtigsten amerikanischen Ausfuhrartikel 3. B. Weizen, Mais, frisches Obst, Nugholz, Talg, Dele, zubereitetes Fleisch, Maschinen usw. werden durch ihn bedeutend erhöht, teilweise bis zu 100 Broz. Wer annimmt, daß die Yankees derartige Bollerhöhungen ruhig in Kauf nehmen und ohne irgend welche Gegentonzessionen erlangt zu haben, Deutschland obendrein noch bedeutende Bollermäßigungen zugestehen, tennt den Charakter Uncle Sams recht schlecht. So fassen die Yankees die Reciprozität nicht auf.
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Sich vor solchen Elementen in den gefeßlich gestatteten Grenzen zu schüßen, dagegen tüchtigen Leuten den Weg zu ebnen, wird nicht die geringste Aufgabe des neuen Verbandes sein.
Die Tätigkeit unseres neuen Verbandes wird deshalb eine energische sein. Mit Halbheiten fommen wir nicht weiter, der allzu Bescheidene(!) wird zurüdgedrängt! Ein derbes Wort am rechten Ort wird uns weiter helfen, als biele zahme Resolutionen.
Beseelt von diesem Gedanken, ist eine größere Anzahl bekannter Kollegen zusammengetreten, um eine neue, traftvolle Organisation zu schaffen!
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Die formelle Gründung hat im Herbst dieses Jahres zu erfolgen. Um einen Grundstock für die ersten Auslagen zu Dann folgen die Unterschriften des provisorischen Stomitees: fchaffen, ist die Ausgabe von Anteilscheinen a 20 M. vorgesehen. Ferdinand Bäum I. Nürnberg, J. Derlin- Hamburg , E. Frid Friedberg i. H., Gülich- Köln, Chr. Hölde- Kassel, K. Knips- Fulda, rasselt- Berlin SW. 46, Ed. Leister- Kassel, P. Paulmann. Beine, C. Schürer jr. Greiß, C. Barambera Chemnitz Rappel. Die Sprache des Aufrufes berrät, weß Geistes Kinder die Herren Gründer sind. Der ganze Zwed der Gründung ist, gegen die" unlentsamen" Arbeiter mobil zu machen. Die Arbeiter der genannten Branchen werden gut tun, ein wachsames Auge zu haben genannten Branchen werden gut tun, ein wachfames Auge zu haben und besonders in den mittleren und kleineren Städten für Stärkung ihrer gewerkschaftlichen Organisationen Sorge zu tragen, denn eine ziemliche Anzahl Krauter sind diesem Unternehmen schon beigetreten. Die Herren versichern, daß die Tätigkeit des neuen Verbandes eine energische sein wird. Mögen die Arbeiter diese Spießer- Scharfmacher bei einem eventuellen Lohnkampfe nicht im unklaren darüber lassen, daß sie deren terroristische Gelüste ebenfalls auf das energischste zurückzuweisen imstande sind.
Der Allgemeine Schubkongreß für alle in und an der Schiffahrt und im Schiffsbau beschäftigten Arbeiter" foll, um allen interessierten Verbänden die Möglichkeit der Teilnahme zu gewähren, im März oder April 1906 in Berlin stattfinden.
Weitere Aenderungsvorschläge beziehen sich auf die Vertrauens personen. Nur dort, wo aus gefeßlichen Gründen sozialdemokratische Vereine nicht gegründet werden können, follen Vertrauenspersonen gewählt werden. In allen übrigen Landesteilen sollen die Vorfigenden der sozialdemokratischen Vereine die Funktionen übernehmen, die der Kommissionsentwurf den Vertrauenspersonen zugedacht hat. Die Vorsitzenden sollen ihre Berichte zunächst den Landesvorständen erstatten, die sie systematisch zusammengestellt dem Parteivorstand einzusenden haben. Zum Abschnitt Parteitag wird die Streichung des§ 9 Abs. 2 Biff. 2( Die Mitglieder der ReichstagsSollen uns die Vereinigten Staaten Bollreduktionen einräumen, fraktion") des jeßigen Statuts gefordert. Die Bestimmungen so müssen ihnen Gegentonzessionen gemacht werden, und hierfür über den Ausschluß aus der Partei wollen die Münchener Genossen bieten sich, felbst wenn die deutsche Regierung die Getreide- so gefaßt wissen, daß zur Einberufung eines Schiedsgerichts ein BeMindestzölle als unantastbar betrachtet, Wege genug: zunächst schluß der Organisation erforderlich ist, der der Antragsteller andie Aufhebung der Bestimmungen, die das Ver- gehört. Die Auswahl der Beisitzer soll auf die Parteigenossen des Von der Tarifbewegung der Marmorarbeiter. Eine Versammbot der Einfuhr amerikanischer zubereiteter Landesverbandes beschränkt werden, dem der Wohnort des An- lung der Marmorarbeiter, die Freitag im Englischen Garten " Fleischwaren teils ganz verbieten, teils eingeschuldigten angehört. Den Vorsitzenden soll der Landesvorstand tagte, nahm den Bericht der Tarifkommission über die Verhandfchränken, ferner eine Ermäßigung des Schmalz, bezeichnen, weiter wurde beschlossen, es sei auf die Tages- lungen mit den Unternehmervertretern entgegen. In der letzten Obst, Mais- und Petroleumzolles. Das deutsche ordnung des Parteitages zu seßen: Der gegenwärtige Stand der gemeinsamen Sibung haben die Unternehmer einen Gegentarif bei Volk würde sicherlich gegen eine solche Zollermäßigung nichts ein- Sozialpolitik in Deutschland . Zu Delegierten für den Parteitag gebracht. Dieser enthält für die Affordarbeiter unter den Steinzuwenden haben; vor allem nichts gegen die Wiederzulassung wurden gewählt die Genossen Franz Schmitt, Knieriem und meßen nur ganz unerhebliche Zugeständnisse, während für die amerikanischer Wurst- und anderer Fleischwaren. Pickelmann.
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Aus Induftrie und Dandel.
Die Aufrechterhaltung der Forderung, die Vereinigten Staaten müßten gegen die Gewährung des neuen deutschen Vertragstarifes ihre bisherigen Bollsäge wesentlich reduzieren, heißt nichts anderes, als den Zollkrieg heraufbeschwören, der den Agrariern zwar recht schön Die oberschlesische Steinkohlen- und Erzproduktion hat im ersten in ihre Bollwucherpolitik passen würde, auch einem Teil der Quartal dieses Jahres nicht unbeträchtlich zugenommen, obgleich industriellen Schutzöllner, der aber die deutsche Arbeiterschaft sich gleichzeitig die Zahl der im Bergwerksbetrieb beschäftigten Arschwer schädigen würde, denn auf die aus Amerika importierten Noh- beiter verringert hat. Nach der Statistik des Oberschlesischen Bergstoffe( Baumwolle, Kupfer, Kalt, Harz 2c.) würden, da die deutsche und Hüttenmännischen Vereins wurden, wie der Boss. 8tg." aus Industrie diese Erzeugnisse nicht entbehren kann, feine Zölle gelegt Kattowiß gemeldet wird, im ersten Quartal 1905 in Oberschlesien werden, wohl aber würden sofort für die aus den Vereinigten auf den Steinkohlen- und Erzgruben 7 247 561 Tonnen Erz und Staaten importierten Nahrungsmittel höhere Bollsäge in Kraft treten; Stohlen gegen 6868 536 Tonnen im vorangegangenen Quartal prodas heißt also, dem Arbeiter würden diefe Lebens duziert. Der Geldwert betrug 57 699 709 m. gegen 55 287 611 mittel noch mehr verteuert werden. Und diese Ver- Die Eisen- und Stahlindustrie produzierte 418 802 Tonnen im tenerung wäre nicht die alleinige Schädigung, die für ihn der Zoll- Werte von 36 718 960 M., die Zintindustrie und die Industrie der frieg im Gefolge hätte. Ganz zweifellos würden die Yankees auf Nebenprodukte 86 239 Tonnen im Werte von 25 641 352 M., die die in die Vereinigten Staaten eingeführten deutschen Industrie- Kokszünder- und Brikettfabriken 385 860 Tonnen im Werte von artikel Kampfzölle legen und zugleich die Vergünstigungen, deren fich 4 406 543 M. Die Anzahl der Arbeiter ermäßigte sich dagegen von heute die deutsche Schiffahrt in den amerikanischen Häfen erfreut, 143 177 auf 143 043. fallen laffen, vielleicht diese sogar durch Einführung spezieller Tonnengeld Aufschläge ersehen.
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Die unausbleibliche Folge
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Bergwerksverleihung. Das Oberbergamt in Dortmund hat, solcher Maßregin wäre eine beträchtliche Zunahme wie dem Berl. Tagebl." geschrieben wird, nunmehr dem A. Schaaffder Arbeitslosigkeit in den für Amerita hauſenſchen Bankverein und der Dresdner Bank das Eigentum der arbeitenden Industriezweigen und im deutschen Bergwerfe Anneliese VII" und" Anneliese VIII" in den GeSchiffahrts- Gewerbe. Die deutsche Arbeiterschaft hat jeden- meinden Stadt Ahlen , Alt- Ahlen und Heessen, Kreis Beckum ( Reg.falls nicht das geringste Interesse daran, daß wegen der Aufrecht- Bez. Münster) mit einem Felde von 2 188 997 bezi. 2 188 999 erhaltung der deutschen Fleischeinfuhrverbote und der erhöhten Zoll- Quadratmeter zur Gewinnung der in diesen Feldern vorkommenden säge des neuen Vertragstarifes ein Bollfrieg mit den Vereinigten Steinkohlen auf Grund der Mutungen vom 1. Dezember bezw. 1. November 1904 verliehen. Staaten provoziert wird.
Aus der Partei.
Zum Parteitage.
Tat.
Desterreichs Ernte. Wie offiziell aus Wien gemeldet wird, hat der in den letzten Tagen gefallene Negen die Dürre teilweise behoben. Die im Frühjahr gehegten Hoffnungen bezüglich der Getreide- Ernte erfüllen sich wegen der Dürre im allgemeinen nicht. Die Weizen- Ernte ist besser als die Roggen- Ernte. Im allgemeinen ist die Ernte mittelmäßig. Die Zuckerrübe weist eine befriedigende Gewichtszunahme auf.
Die Anwendung der Elektrizität in Japan . Am 29. Juli 1904 fam die erste Schiffsladung von Dampfturbinen von San Franzisko in Japan an, schreibt The Wallstreet Summary" und vier Wochen
Achtung, Former! In der Metallgießerei von Hoppe( Inhaber Bering und Holle ), Alte Jakobstr. 67, legten sämtliche Former und Gießereiarbeiter wegen zu geringen Verdienstes die Arbeit nieder. Eine Verständigung seitens des Verbandes hatte nicht den gewünschten Erfolg.
Schleifer eigentlich nur die alten Säße wieder aufgestellt sind. Die Lohnarbeiter, sowohl Schleifer als Steinmetzen, sollen pro Stunde 2½ Pfennig mehr erhalten. Der Referent der Unternehmer erklärte zugleich, daß von der neunstündigen Arbeitszeit vorläufig nicht abgegangen werden könne. Die Kommission der Arbeiter ist der Meinung, daß noch das Einigungsamt anzurufen fei. Es entspann fich eine lebhafte Debatte, die mit dem Beschluß endete, daß die Kommission auf Grundlage der aufgestellten Forderungen weiter verhandeln und das Einigungsamt anrufen soll.
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Hanschte teilte mit, daß in Zukunft die regelmäßige Zustellung des" Steinarbeiter" durch die Poft erfolgen soll, was die genaue Führung einer Postliste erfordert. Die Kollegen find deshalb verpflichtet, an Hanschte, Koloniestr. 129 in Berlin , ihre genauen Adressen zu übermitteln, wobei die Oktober- Umzüge zu berücksichtigen sind. Es wurde beschlossen, daß die Platzvertreter verpflichtet sind, die Adressen an Hanschte einzusenden.
Die Hutmacher der Firma Rosenberg u. Hoffmann befinden sich im Streif. Berlangt wird eine Lohnzulage von 5-10 Bf. pro Dußend. Die Forderung ist um so gerechtfertigter, als andere Fabrikanten 30-50 Broz. pro Duzend mehr zahlen als die erwähnte Firma. Die Arbeiter suchten mit Herrn Hoffmann zu ver handeln. Da der Herr aber erklärte, sich auf nichts einzulassen, reichten sämtliche Arbeiter ihre Kündigung ein, die auch ordnungsgemäß innegehalten wurde. Daraufhin versandte die Firma an fämtliche Hutfabrikanten folgendes Schreiben:
Wir sehen uns hierdurch veranlaßt, Ihnen die ergebene Mitteilung zu machen, daß wir uns genötigt gesehen haben, unsere sämtlichen Arbeiter am Sonnabend zu entlassen. Trozdem ein Teil derselben fast das ganze Jahr bei uns beschäftigt ist und reichlich verdiente, haben sie, der Aufhebung eines Arbeiters folgend, an uns Mehrforderungen gestellt, die wir nicht bewilligen fonnten, wenn wir überhaupt noch die Herren in unserer Fabrik bleiben und noch etwas verdienen wollten. Wir glauben, es liegt im Interesse aller Fabrikanten, die von uns entlassenen Arbeiter nicht einzustellen, wenn wir uns schüßen wollen gegen frivol heraufbeschworene Beunruhigungen der Branche seitens der Arbeiter."
Die Behauptung, daß die Firma die Arbeiter entlassen hätte, entspricht in feiner Weise den Tatsachen. Im übrigen enthält das Schreiben die alte abgebrochene Behauptung, nicht mehr herr im